Rudolf Steiner in Nachrufen

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Zum hundertsten Todestag Rudolf Steiners 2025 wird im Info3-Verlag ein Sammelband  "Rudolf Steiner in Nachrufen“ erscheinen. Herausgeber ist TdZ-Autor Wolfgang G. Vögele, dessen Anthologie „Der andere Rudolf Steiner“ mit Augenzeugenberichten und zeitgenössischen Interviews (2005) weite Verbreitung gefunden hat. Vögele hat über hundert Nachrufe, vorwiegend aus deutschsprachigen Zeitungen, gesammelt und kommentiert.

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Damals. "Eine Schändung Goethes"

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Zu den wenig bekannten"Augenzeugen" Rudolf Steiners gehört der aus Baden-Baden stammende Schriftsteller Heinrich Berl (1896-1953). Zunächst als Kaufmann tätig, schrieb der Autodidakt später musikästhetische, lokalhistorische und religionsphilosophische Aufsätze und arbeitete als Lektor badischer Verlage.

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Vor 100 Jahren. "Er spürt und wittert nach allen Richtungen…"

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von Wolfgang G. Vögele-
Steiner Bashing ist keineswegs neu. Schon vor 100 Jahren bildete es die Begleitmusik zur anwachsenden anthroposophischen Bewegung. Damalige Gegner beriefen sich nicht nur auf die Wissenschaft, um Rudolf Steiner zu diskreditieren, sondern auch auf die Bibel. Zu den letzteren gehörte der ehemalige Rechtsanwalt Peter Paul Westphal, der 1923 eine Schrift mit dem Titel "Der Antichrist" publizierte.

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Rudolf Steiner. Fragen. Antworten.

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Fragenzettel

Wolfgang G. Vögele über einen neuen, von Renatus Ziegler im Rudolf Steiner Verlag herausgegebenen Band zum Thema Fragenbeantwortungen und Interviews. Der Band enthält eine umfangreiche Zusammenfassung (936 Seiten) neuer oder bereits in früheren Publikationen erschienenen schriftlich oder mündlich beantworteten Fragen und Antworten. 

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"… dann sind Sie ein Schuft!"

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Wolfgang G. Vögele –
 
Wer ohnehin keine hohe Meinung von der Persönlichkeit Steiners hat, wird vermutlich auch durch "anekdotische Einzelfälle", die ihn als ethisch Handelnden zeigen, nicht umzustimmen sein. Dennoch gebietet es die Fairness, einige dieser unscheinbaren Episoden festzuhalten, die zeigen, wie Rudolf Steiner für Menschen Partei ergriff, die zu Unrecht beschuldigt worden waren.

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1922. Attentat auf Rudolf Steiner?

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Telegramm Rudolf Stener an Edith Maryon

von Wolfgang G. Voegele –
Wie sich in München die junge anthroposophische Bewegung in einzigartiger Weise entfaltete, ist oft geschildert worden. In Schwabing hatte 1907 der große Kongress in der Tonhalle stattgefunden, der einen neuen, künstlerischen Einschlag in die Theosophie bringen sollte. Hier vermittelte Rudolf Steiner die ersten Elemente der Eurythmie, hier schrieb er seine Mysteriendramen, hier reiften die Pläne für einen Zentralbau der anthroposophischen Bewegung, für den schon ein Grundstück reserviert war. Da sich aber die Baugenehmigung für den geplanten Münchner "Johannesbau" immer wieder verzögerte, wurde er schließlich im schweizerischen Dornach errichtet.

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Ironie und Witz trotz Donner und Blitz

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Vor 100 Jahren waren in Deutschland drei Namen in aller Munde, die leicht verwechselt wurden: Albert Einstein, Eugen Steinach und Rudolf Steiner. Die Ähnlichkeit der Namen des Physikers, des Drüsenspezialisten und des Anthroposophen wurde oft von Satirikern aufgegriffen. So schreibt Hans Ermann in seinen "Berliner Geschichten":

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Kulturvermittler und Einzelgänger

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von Wolfgang G. Vögele –
Heute noch vielen bekannt durch seine nach dem Zweiten Weltkrieg erschienenen Reisetagebücher aus Asien, begegnete Hans Hasso von Veltheim spirituellen Lehrern in West und Ost, wie etwa Rudolf Steiner und Ramana Maharishi.
Sein Herzensanliegen war die Verständigung zwischen asiatischem und europäischem Geistesleben.

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Wir müssen reden …

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Rudolf Steiner und Leo Polak

Es war am 1. März 1921, als Steiner, damals auf dem Höhepunkt seiner Berühmtheit stehend, im Rahmen einer Vortragsreise durch Holland auch nach Amsterdam kam, wo er in der Aula der Universität über "Philosophie und Anthroposophie" sprach. Eingeladen hatte die "Vereeniging vor Wijsbegeerte" (Verein für Wissbegierige) unter ihrem Vorsitzenden Dr. Leo Polak, der damals als Privatdozent für kritische Erkenntnistheorie in Amsterdam wirkte. Polak galt als Neukantianer und lehnte eine Erweiterung der Erkenntnisgrenzen, wie sie Steiner vertrat, entschieden ab.

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Vor 100 Jahren: Ein Kampf auf Tod und Leben

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Seit Beginn der Coronakrise und den damit verbundenen Großdemonstrationen gegen staatliche Maßnahmen geriet der Begriff "Anthroposophie" und damit auch Rudolf Steiner verstärkt in den Fokus der medialen Berichterstattung, allerdings weitgehend negativ gefärbt. So z.B. im September 2020 bei Zeit online: "Sind das jetzt alles Nazis?" Als Entgegnung darauf ein offener Leserbrief von Peter Selg in der Wochenschrift "Das Goetheanum": Anthroposophie ist in ihrem Wesen und in ihrer Praxis antirassistisch.

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