Hans Rutz – Die geistige Freiheit

Damals

Das erste Gespräch ist höchst aufschlußreich für beide Gesprächspartner. Es verlief etwa wie folgt: Nachdem Rudolf Steiner das Gespräch eingeleitet hatte, sagte Hans Rutz: "Das sage ich Ihnen aber gleich von vornherein, ich bin kein Anthroposoph; ich muß meine volle geistige Freiheit haben."
R. Steiner: "Was heißt Anthroposoph sein? Wir haben doch keine Dogmen!"

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Rudolf Steiner ein Impfgegner?

Aktuell|Damals

Dr. Steiner ordnete an, dass auch die Kinder in unserem Kinderhort geimpft würden und auch die Menschen, die im Kinderhort aus- und eingingen. Dr. Steiner selbst ließ sich auch impfen, auch Frau Dr. Steiner und auch wir alle oder fast alle, die im Hause aus- und eingingen. Dr. Steiner bekam selbst einen schlimmen Arm, die Pocken schlugen an, wie man sagt.

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Ein Dornacher Jubiläum

Aktuell|Damals

In und um das Goetheanum herrscht heute infolge der Pandemie klaffende Leere. Niemand kann mit Bestimmtheit sagen, wann der Betrieb wieder aufgenommen werden wird. Dennoch werden für die nächsten Monate einzelne Veranstaltungen angekündigt. So kündigt etwa das Ita Wegman Institut für den 13. Oktober einen Vortrag an, der an ein Ereignis vor 100 Jahren erinnern soll. Im Herbst 1920 (vom 26. September bis 16. Oktober) hatten im noch unvollendeten Goetheanum die ersten "Anthroposophischen Hochschulkurse" stattgefunden. Dieses Ereignis wird im zweiten Teil des nachfolgenden Textes von einem damaligen Zeitzeugen, nämlich Emil Schibli, kommentiert.

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Erinnerungen an Rudolf Steiner

Aktuell|Damals

[Paul Remer] hatte viel erlebt, war vielen Menschen begegnet, und wenn er in unbewachten Stunden einmal zu erzählen begann, erstanden Bilder, von denen man wünschte, daß er sie wenigstens in Aufzeichnungen und Erinnerungen festgehalten hätte. Wenn er etwa von Rudolf Steiner erzählte, mit dem er oft in irgendeinem Verein die Nächte hindurch zusammengesessen und gezecht hatte, bekam die Gestalt des dunklen Magiers und die Erinnerung an ihn neue, verwandelnde Züge: der junge Mensch stieg auf, der das Abenteuer der Erkenntnis höherer Welten noch nicht durchgemacht hatte.

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Oskar Schlemmer und Steiner

Allgemein|Damals|Kulturzeit
Ein Bauhausmeister besucht Dornach  Eine Notiz von Wolfgang G. Vögele – Er nannte sich selbst einen grossen "Idealisten der Form". Der Maler und Bauhausmeister Oskar Schlemmer (1888-1943) sah im Menschen eine geheimnisvolle Geometrie walten, deren Erforschung ihm zeitlebens ein Herzensanliegen war. In seinem Schaffen finden sich vielfach Parallelen zur Anthroposophie:…
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Die Reise nach Chaville

Damals

Besuch bei Peter Handke – von Hans Wallow, Bonn
Paris ist an diesem Frühjahrssonntag um die Mittagszeit noch eine fast leere Stadt. Die Metrostation Boulevard St. Michel ist überwiegend von einigen wenigen fröstelnden Touristen besucht. Auch im Vorortzug, der mich nach Chaville, dem Wohnort des Schriftstellers Peter Handke, bringen soll, sehe ich nur wenige dösende Gesichter.

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Spurensuche IV. Steiner spricht …

Damals
. . . dieser sechzigjährige Jüngling. Der erste von der Konzertagentur Wolff & Sachs organisierte Vortrag Rudolf Steiners fand am 15. September 1921 in der Berliner Philharmonie statt. Das Thema lautete „Die Bedeutung der Anthroposophie in Wissenschaft und Leben der Gegenwart". Der Vortrag war schon Tage vorher ausverkauft. Nach diesem…
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Spurensuche III.

Damals

Mit seinem Sammelband "Der andere Rudolf Steiner" hat Wolfgang G. Voegele im doppelten Sinn Geschichte geschrieben: Er erhellte ein Stück unbekannter Wirkungsgeschichte der Anthroposophie und lieferte zugleich einen wesentlichen Beitrag zur Grundlagenforschung. Seitdem hat Voegele seine Recherchetätigkeit zur Wirkungsgeschichte der Anthroposophie kontinuierlich fortgesetzt. Eine Auswahl dieser teilweise ganz neu entdeckten Dokumente wird "Themen der Zeit" gelegentlich unter der Rubrik "Spurensuche" veröffentlichen.

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Spurensuche II.

Damals

Ganz vergessen ist dagegen ein Gespräch, das damals ein junger, aus Ungarn stammender Journalist mit Steiner führte. Desiderius Papp (1895-1993) war auch Buchautor und hat zahlreiche Prominente interviewt. 1938 floh er vor den Nazimachthabern zunächst in die Schweiz, dann nach Frankreich, Argentinien und andere südamerikanische Staaten, wo er Lehrstühle für Wissenschaftsgeschichte leitete. Seine Artikel beschäftigen sich auffallend häufig mit kosmischen und futurologischen Themen

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Spurensuche I.

Damals

Die letzte große öffentliche Kundgebung der Anthroposophen zu Lebzeiten Steiners war der so genannte „West-Ost-Kongress", der unter dem Zeichen der Völkerverständigung in Wien zu Pfingsten 1922 stattfand. Rudolf Steiner gab damals eine Reihe von Interviews, die heute auch in anthroposophischen Kreisen nahezu vergessen sind. [1] Dazu gehört auch das folgende Gespräch mit einem Mitarbeiter der "Neuen Freien Presse", das am 1. Juni 1922 in Wien erschien.

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