Die Reise nach Chaville

Damals

Besuch bei Peter Handke – von Hans Wallow, Bonn
Paris ist an diesem Frühjahrssonntag um die Mittagszeit noch eine fast leere Stadt. Die Metrostation Boulevard St. Michel ist überwiegend von einigen wenigen fröstelnden Touristen besucht. Auch im Vorortzug, der mich nach Chaville, dem Wohnort des Schriftstellers Peter Handke, bringen soll, sehe ich nur wenige dösende Gesichter.

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Spurensuche IV. Steiner spricht …

Damals
. . . dieser sechzigjährige Jüngling. Der erste von der Konzertagentur Wolff & Sachs organisierte Vortrag Rudolf Steiners fand am 15. September 1921 in der Berliner Philharmonie statt. Das Thema lautete „Die Bedeutung der Anthroposophie in Wissenschaft und Leben der Gegenwart“. Der Vortrag war schon Tage vorher ausverkauft. Nach diesem…
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Spurensuche III.

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Mit seinem Sammelband “Der andere Rudolf Steiner” hat Wolfgang G. Voegele im doppelten Sinn Geschichte geschrieben: Er erhellte ein Stück unbekannter Wirkungsgeschichte der Anthroposophie und lieferte zugleich einen wesentlichen Beitrag zur Grundlagenforschung. Seitdem hat Voegele seine Recherchetätigkeit zur Wirkungsgeschichte der Anthroposophie kontinuierlich fortgesetzt. Eine Auswahl dieser teilweise ganz neu entdeckten Dokumente wird “Themen der Zeit” gelegentlich unter der Rubrik “Spurensuche” veröffentlichen.

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Spurensuche II.

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Ganz vergessen ist dagegen ein Gespräch, das damals ein junger, aus Ungarn stammender Journalist mit Steiner führte. Desiderius Papp (1895-1993) war auch Buchautor und hat zahlreiche Prominente interviewt. 1938 floh er vor den Nazimachthabern zunächst in die Schweiz, dann nach Frankreich, Argentinien und andere südamerikanische Staaten, wo er Lehrstühle für Wissenschaftsgeschichte leitete. Seine Artikel beschäftigen sich auffallend häufig mit kosmischen und futurologischen Themen

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Spurensuche I.

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Die letzte große öffentliche Kundgebung der Anthroposophen zu Lebzeiten Steiners war der so genannte „West-Ost-Kongress“, der unter dem Zeichen der Völkerverständigung in Wien zu Pfingsten 1922 stattfand. Rudolf Steiner gab damals eine Reihe von Interviews, die heute auch in anthroposophischen Kreisen nahezu vergessen sind. [1] Dazu gehört auch das folgende Gespräch mit einem Mitarbeiter der “Neuen Freien Presse”, das am 1. Juni 1922 in Wien erschien.

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