"… dann sind Sie ein Schuft!"

Aktuell|Damals|Zeitgeschehen

Wolfgang G. Vögele –
 
Wer ohnehin keine hohe Meinung von der Persönlichkeit Steiners hat, wird vermutlich auch durch "anekdotische Einzelfälle", die ihn als ethisch Handelnden zeigen, nicht umzustimmen sein. Dennoch gebietet es die Fairness, einige dieser unscheinbaren Episoden festzuhalten, die zeigen, wie Rudolf Steiner für Menschen Partei ergriff, die zu Unrecht beschuldigt worden waren.

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Ukraine – Knoten der Transformation.

Aktuell|Zeitgeschehen

Ein Beitrag von Kai Ehlers – Nach Angaben des kürzlich veröffentlichten „Konfliktbarometers 2020“ des Heidelberger Instituts für Internationale Konfliktforschung (HIIK) ist die Zahl der Kriege in den zurückliegenden Jahren weltweit von fünfzehn auf zweiundzwanzig angestiegen. Der neueste Krieg wird zurzeit in der Ukraine ausgetragen. Er hat die Anlagen sich zu einem Weltbrand auszuweiten. Warum ist das so? Warum gerade die Ukraine? Gibt es keine Alternative?

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Sind die Pazifisten schuld?

Aktuell|Meinung|Zeitgeschehen

Wenn gegen Leute, die nichts anderes tun, als für Deeskalation einzutreten, Stimmung gemacht wird, dann kommt am Ende nichts Gutes dabei heraus, das lehrt die Geschichte.Dass so etwas überhaupt eigens gesagt werden muss, zeigt, wie weit wir heutzutage gekommen sind, aber anscheinend ist es notwendig, hier einmal in aller Deutlichkeit klarzustellen: Die Pazifisten sind es ganz sicherlich nicht, die Schuld daran haben, dass ein Krieg in der Ukraine tobt. Wenn irgendwer schuld ist, dann sind es die Bellizisten, die Kriegstreiber, die hier wie dort, hüben wie drüben Hochsaison haben. Anstatt dass diese jedoch – wofür es längst Zeit wäre – allesamt endlich einmal zur Besinnung kämen und sähen, was sie angerichtet haben, beharren sie auf ihrer Selbstverblendung und machen in einer merkwürdigen Verdrehung der Tatsachen ausgerechnet Friedensaktivisten für die Misere verantwortlich. So etwas muss einem erst einmal einfallen.

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Eine Neue Sicherheitsarchitektur?

Aktuell|Zeitgeschehen

Von Kai Ehlers – Im Krieg, der gegenwärtig in der Ukraine stellvertretend zwischen dem "Westen" und Russland geführt wird, sprechen deutsche Politiker davon, jetzt eine Sicherheitsarchitektur für Europa entwickeln zu wollen. Gut. Aber warum nur für Europa? Warum erst jetzt? Und warum nicht für den ganzen eurasischen Raum mit Wirkung auf die globale Stabilität?

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Erst Ukraine, dann Naher Osten und Pakistan?

Aktuell|Allgemein|Zeitgeschehen
wir bringen den frieden

von Johannes Mosmann –
Während alle auf die Ukraine schauen, glimmen bereits andere Kriege in anderen Teilen der Welt – an denen sich Deutschland aktiv beteiligen wird. Zumindest dann, wenn die deutsche Politik nicht augenblicklich zur Besinnung kommt. Dass dies kaum noch möglich scheint, liegt vor allem an den über zwei Jahre hinweg eintrainierten Mechanismen des Corona-Systems. Es scheint, als ob die sechste Welle die "Welle der Solidarität" mit der Ukraine ist. Auch diese Welle ist wiederum mit Deutungen des Weltgeschehens assoziiert, die nicht hinterfragt werden können, ohne die eigene Stellung zu gefährden.

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Kill Putin? Wie weit wollen wir gehen? 

Aktuell|Meinung|Zeitgeschehen
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Selbst wenn ein Attentat auf Vladimir Putin erfolgreich wäre, was lässt uns glauben, dass damit der Krieg in der Ukraine automatisch vorbei wäre? Würde die gesamte Situation in der russischen Politik und Gesellschaft nicht durch einen solchen Akt destabilisiert werden, so dass am Ende vielleicht sogar extreme russische Nationalisten an die Macht kommen könnten? Diese und andere Szenarien sind vorstellbar und illustrieren mit großer Deutlichkeit, dass der Aufruf zum Mord an Vladimir Putin kein rationales Kalkül ist. Es ist ein Spiel mit dem Feuer – mit nicht vorhersehbaren und potenziell katastrophalen Konsequenzen.

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Ernsthafte Verhandlungen …

Meinung|Zeitgeschehen
der beueler extradienst

Ein Beitrag von Helmut Lorscheid –
Ich wundere mich darüber, dass sich alle wundern, dass Putin in die Ukraine einmarschiert ist. Dabei frage ich mich, was man denn im Westen erwartet hat, als auf keine der russischen Forderungen und berechtigten Sorgen eingegangen wurde? Was stattfand – von diplomatischen Lichtgestalten wie Annalena Baerbock – waren keine Verhandlungen, sondern mediale Beschimpfungen Russlands, verbunden mit paar Gesprächen, deren Inhalt den Regierungsverlautbarungen und der Berichterstattung zufolge im wesentlichen aus Drohungen bestand. Natürlich ist es zu verurteilen, wenn jemand wie Putin aus einem schwelenden “Kleinkrieg” einen flächendeckenden Angriffskrieg macht. Keine Frage.

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Der Scherbenhaufen der Deeskalation

Aktuell|Zeitgeschehen

Zwei Tage brauchte der Autor dieser Zeilen, um aus der Paralyse herauszukommen. Noch Anfang Dezember hatte er apodiktisch verkündet: "Ich halte es für ausgeschlossen, dass Russland die Ukraine angreift – Punkt." Seine Analyse – und er war nicht der Einzige, der so dachte: Man mag von Putin halten, was man will, aber der russische Präsident ist kein Hasardeur!

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Götz Werner. Statt eines Nachrufs

Aktuell|Kulturzeit|Zeitgeschehen
Götz Werner bei einem Vortrag über das Grundeinkommen

"Das merkt man aber schon, dass wir hier in der Provinz sind", sagt Götz Werner, als er vor dem Paderborner Bahnhof in mein Auto steigt. Aber er sagt es nicht herablassend, gar wertend, da steckt kein 'Ach du lieber Himmel …' darinnen, eher klingt etwas durch wie beim Paderborner Kabarett-Urgestein Erwin Grosche. Und dann liegt ja auch ganz in der Nähe eine der Filialen der von ihm gegründeten Drogeriemarkt-Kette dm. Dort möchte Götz Werner noch schnell etwas einkaufen. Dieser Einkauf geht völlig unspektakulär vonstatten, kaum jemand bemerkt den Gründer des Unternehmens.

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Erweiterung der Wissenschaft?

Aktuell|Zeitgeschehen

von Klaus Jacobsen – Aktuell sendet das Goetheanum TV jeden Montag Abend einen neuen Beitrag zum Verständnis der Anthroposophie und seinen Wirkungsfeldern; begonnen wurde diese Reihe am 17. Januar mit einer Darstellung zur biologisch-dynamischen Landwirtschaft. Am 24. Januar stellte Peter Selg die Bemühungen von Rudolf Steiner, durch die Anthroposophie eine Erweiterung des herrschenden Wissenschaftsbegriffes zu erreichen, in den Kontext der Zeitgeschichte.

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