Wir müssen reden …

Aktuell|Damals|Kulturzeit
Es war am 1. März 1921, als Steiner, damals auf dem Höhepunkt seiner Berühmtheit stehend, im Rahmen einer Vortragsreise durch Holland auch nach Amsterdam kam, wo er in der Aula der Universität über "Philosophie und Anthroposophie" sprach. Eingeladen hatte die "Vereeniging vor Wijsbegeerte" (Verein für Wissbegierige) unter ihrem Vorsitzenden Dr. Leo Polak, der damals als Privatdozent für kritische Erkenntnistheorie in Amsterdam wirkte. Polak galt als Neukantianer und lehnte eine Erweiterung der Erkenntnisgrenzen, wie sie Steiner vertrat, entschieden ab.
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Rudolf Steiner und Leo Polak

Wir müssen reden …

Aktuell|Damals|Kulturzeit
Rudolf Steiner und Leo Polak

Es war am 1. März 1921, als Steiner, damals auf dem Höhepunkt seiner Berühmtheit stehend, im Rahmen einer Vortragsreise durch Holland auch nach Amsterdam kam, wo er in der Aula der Universität über "Philosophie und Anthroposophie" sprach. Eingeladen hatte die "Vereeniging vor Wijsbegeerte" (Verein für Wissbegierige) unter ihrem Vorsitzenden Dr. Leo Polak, der damals als Privatdozent für kritische Erkenntnistheorie in Amsterdam wirkte. Polak galt als Neukantianer und lehnte eine Erweiterung der Erkenntnisgrenzen, wie sie Steiner vertrat, entschieden ab.

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Sahra W. und die "Lifestyle-Linken"

Aktuell|Bücher|Zeitgeschehen

von Michael Mentzel –
Auf den ersten Blick mag Sahra Wagenknechts Buch wie eine Generalabrechnung mit all ihren Gegnerinnen und Gegnern vor allem in der eigenen Partei erscheinen. Aber auch jene, die geglaubt haben, die Ansichten dieser Politikerin mal eben so zu ihren Gunsten übernehmen zu können, werden nach der Lektüre vielleicht feststellen, dass es wohl doch nicht so einfach ist, Sahra Wagenknecht mit einem Federstrich in diese oder jene Schublade stecken zu können.

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Kunst und Spiritualität bei Joseph Beuys

Aktuell|Bücher|Kulturzeit

redaktion/tdz.- Ist nicht schon alles gesagt? Hat nicht der Spiegel 1984 ein großes Interview mit Josef Beuys geführt, von dem insbesondere dem anthroposophischen Publikum der Satz von den Mysterien, die am Hauptbahnhof stattfinden, im Gedächtnis geblieben ist? Hat nicht der Beuys-Biograf Riegel (neben anderen) mit kaltem und sezierendem Blick auf zweifellos auch vorhandende Unstimmigkeiten und Ungereimtheiten im Leben von Josef Beuys hingewiesen?

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Vor 100 Jahren: Ein Kampf auf Tod und Leben

Aktuell|Allgemein|Damals

Seit Beginn der Coronakrise und den damit verbundenen Großdemonstrationen gegen staatliche Maßnahmen geriet der Begriff "Anthroposophie" und damit auch Rudolf Steiner verstärkt in den Fokus der medialen Berichterstattung, allerdings weitgehend negativ gefärbt. So z.B. im September 2020 bei Zeit online: "Sind das jetzt alles Nazis?" Als Entgegnung darauf ein offener Leserbrief von Peter Selg in der Wochenschrift "Das Goetheanum": Anthroposophie ist in ihrem Wesen und in ihrer Praxis antirassistisch.

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Afghanistan. Hoffnung auf Frieden?

Aktuell|Meinung|Zeitgeschehen

von Hans Wallow –
Die NATO, präziser der amerikanische Präsident Joe Biden, hat beschlossen nach 20 Jahren Krieg gegen die Taliban den Krieg zu beenden. Die modernen hochgerüsteten Armeen waren erfolglos. Ein Guerilla-Krieg, in dem 3.596 junge Nato-Soldaten, davon 57 Deutsche gestorben. Für wen oder was sind sie gestorben? Wer trägt dafür in einer Parlamentsarmee die Verantwortung? Sind sie tatsächlich für "Demokratie" oder "Menschenrechte" gefallen, wie uns die Bundesregierung und die NATO suggerieren wollten?

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Christian Morgenstern. Ein großer Dichter

Aktuell|Allgemein|Kulturzeit

mm-wg/tdz. – Morgenstern, der Verfasser der "Galgenlieder" und unzähliger Gedichte und Aphorismen, die inzwischen so sehr Gemeingut geworden sind, dass sie zitiert werden, ohne sich manchmal der Herkunft überhaupt bewusst zu werden, hatte neben seiner überwiegend anarchisch-komödiantischen eine anthroposophische Seite, aber auch eine dezidiert pazifistische Seite.

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Zwischenruf. Das neue Grün?

Aktuell|Meinung|Zeitgeschehen
Das neue Grün oder glauben Sie an den Weihnachtsmann?.

ein Meinungsbeitrag von Michael Mentzel – Mit einem Außenminister der Bündnis90/Die Grünen – sein Name ist Josef Fischer – zog Deutschland 1998 zum ersten Mal seit dem Ende des zweiten Weltkriegs wieder in den Krieg. Eine Zäsur, wie sie damals für viele Wähler der grünen Partei, deren Markenkern neben der ökologischen Ausrichtung auch in der Friedenspolitik ihren Ausdruck fand, eine Katastrophe bedeutete.

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Eine vergessene Pioniertat

Aktuell|Bücher|Damals

Wolfgang G. Voegele –
Zum 150. Geburtstag Rudolf Steiners erschien im Berliner Wissenschaftsverlag ein Sammelband, an dem zahlreiche Autoren aus verschiedenen Fachgebieten mitwirkten. Damit lag ein aktueller Überblick über den anthroposophischen Kulturimpuls vor, der wissenschaftlichen Ansprüchen genügte. [1] Dass schon zu Lebzeiten Steiners ein ähnliches Unternehmen in etwas kleinerem Format und ohne wissenschaftlichen Anspruch durchgeführt wurde, ist heute vergessen und soll im folgenden besprochen werden.

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Thema Assange. Einladung zur Buchpräsentation

Aktuell|Pressemitteilungen

Pressemeldung. – Am 19. April 2021 erscheint im Piper-Verlag das Buch, welches die Menschenrechte und Pressefreiheit in Großbritannien, den USA, Schweden aber auch Australien in einem neuen Licht erscheinen lässt. Am Abend der Veröffentlichung findet exklusiv im Österreichischen Journalist*innen Club (ÖJC) die erste Buchpräsentation statt. Mit Nils Melzer sprechen der Präsident des ÖJC, Fred Turnheim und ÖJC-Generalsekretärin Barbara Meister.

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