Das Leben von "Stalins Meisterspion" Richard Sorge (1895-1944) war jahrzehntelang in einen Nebel von Mythen und Legenden gehüllt. Das galt vor allem für die frühe bundesdeutsche Presse, die ihn gern als als Lebemann, Trinker und Frauenheld darstellte. Zu den Gerüchten gehörte auch die Behauptung des SPIEGEL 1951
Manche mögen sich fragen, was uns dazu treibt, über eine sehr spezielle aktuelle Bucherscheinung des Westends-Verlags zu berichten. Sollte damit nicht ein Fachmann oder eine Fachfrau beauftragt werden, die vertraut sind mit der Terminologie von Juristen, die den Sachverhalt mit seinen zahlreichen Verästelungen verstehen und insofern in der Lage sind, die Standpunkte der Parteien korrekt einzuordnen?
Wolf-Ulrich Klünker, Professor für Philosophie an der Alanus Hochschule, bezeichnet in seinem Vorwort die Leitsätze als „Quintessenz der Anthroposophie“, als Zusammenfassung des bisher Erarbeiteten, aber mit „entscheidenden neuen Elementen“. Ihr aphoristischer Stil erinnere entfernt an scholastische Begriffsarchitektur. Klüncker beschreibt das Verhältnis der Anthroposophie zur akademischen Wissenschaft. So enthielten die Leitsätze sogar bedeutsame
Am Vormittag des 7. April 1977 stand ich mit meinem Auto an der Einfahrt zur Bonner Villa Hammerschmidt, die gleichzeitig Einfahrt zu einer Abteilung des Sprachendiensts des Auswärtigen Amtes war. Plötzlich eine Riesenaufregung, die eben geöffnete Schranke schloss sich wieder, eine Einfahrt nicht mehr möglich. Wenige Minuten zuvor war der Generalbundesanwalt Siegfried Buback erschossen worden. Die RAF hatte wieder einmal zugeschlagen.
Im Berliner "Erzählverlag" wird demnächst ein ganz besonderes Buch erscheinen, nämlich die Lebenserinnerungen und -erlebnisse der Waldorflehrerin Lola Jaerschky, die nach dem Kriegsende 1945 über die Zeit ihrer Gefangenschaft berichtet. Auf der Webseite des Verlages lesen
Das Archivmagazin (Beiträge aus dem Rudolf Steiner Archiv) ist eine seit 2012 regelmäßig erscheinende Publikation der Rudolf Steiner Nachlassverwaltung.
Der Priester und frühere Öffentlichkeitsbeauftragte der Christengemeinschaft (geb.1944 in Dresden) hatte das Glück, viele der legendären Gründergestalten noch persönlich gekannt zu haben. In seinen "Skizzen" stellt er diese "Einzelkämpfer" in ihrer Zeitgeprägtheit dar und beleuchtet den gesellschaftlichen, kulturellen und kirchlich-religiösen Hintergrund der Gemeindegründungen.
Am 30. März starb in Dornach bei Basel in der Schweiz der Führer der Anthroposophischen Bewegung und Gesellschaft Dr. Rudolf Steiner. In den 64 Jahren seines Lebens hat er ein Werk zustandegebracht, von dem als menschlicher Arbeitsleistung auf geistigem Felde jeder, der auch nur etwas mit ihm in Berührung gekommen ist, sagen muss: es ist erstaunlich,
Der Autor ist kein Unbekannter, Wolfgang Müller hat sich bereits auf vielfältige Weise mit dem Thema Anthroposophie beschäftigt, neben Artikeln in der Taz oder der Zeit sowie in anthroposophischen Publikationen wie der Info3 oder dem Wochenblatt Das Goetheanum.
Schmelzers Studie zum Steiner-Gedenkjahr untersucht, wie sich die Positionen Steiners zu den Themen Freiheitsphilosophie, Menschenrechte, Nation und "Rasse" verhalten. Mit dieser Intention beleuchtet er Steiners Lebensabschnitte in chronologischer Folge und im zeitgeschichtlichen Kontext.