Rudolf Steiner. Ein Pionier der modernen Emergenztheorie?

Aktuell|Bücher|Kulturzeit

NNA – Von den geplanten 16 Bänden der Kritischen Ausgabe von Steiners Schriften (SKA) liegen inzwischen 12 Bände vor; der gerade erschienene Band 12 widmet sich erkenntnistheoretischen Werken Steiners und liefert so wichtige Ansatzpunkte für den Diskurs über Anthroposophie. Das erscheint heute um so wichtiger, als diese in der letzten Zeit einer Welle von Angriffen in der Öffentlichkeit ausgesetzt war – gerade auch hinsichtlich ihrer Kompatibilität mit dem Mainstream der gegenwärtigen Wissenschaft.

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Manfred Maurenbrecher im Bochumer Kulturrat

Aktuell|Kulturzeit

Ein Abend mit Manfred Maurenbrecher ist etwas Besonderes. Der Berliner Liedermacher, seit Beginn der 1980er Jahre im "Geschäft", versteht sein Handwerk, Er ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Meister. Einer, der nicht lange herum redet, sondern zur Sache kommt. Eine Bühne, ein Klavier und ein Maurenbrecher solo. Mehr braucht es nicht, um sein Publikum zu begeistern.

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Thema Anthroposophie. Ein Zwischenruf

Aktuell|Allgemein|Kulturzeit
Streitgespräch Martins/Kovce

Wie wird Esoterik in den Medien heute dargestellt? Die Anthroposophie, aber auch die Esoterik stehen mehr als je zuvor im Fokus der Medien. Während der Anthroposophie-Tage in Berlin im März 2023 lieferten sich in einem "Streitgespräch" [1] Ansgar Martins und Philip Kovce einen verbalen Schlagabtausch über die Stellung der Esoterik im Allgemeinen und der Anthroposophie im Besonderen. 

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Manfred Klett zum 90. Geburtstag

Aktuell|Allgemein|Kulturzeit|Zeitgeschehen
Manfred Klett

Für Manfred Klett ist Landwirtschaft Kunst, genauer: Landbaukunst. Darunter versteht er, dass ein «innerlich erarbeitetes Ideenerleben» «über die Brücke der Arbeit nach außen zur Darstellung» kommt. So lässt er ein Gegenbild zur ‚modernen’ Agrarwirtschaft entstehen. Diese ist oft von industriellen und chemischen Prozessen, viel Bürokratie mit Verordnungen, Regulierungen und Kontrollen sowie anonymen Märkten geprägt. In der biodynamischen Agrarkultur geht es um eine ganzheitliche Sichtweise auf der Basis "geisteswissenschaftlicher Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft", wie sie Rudolf Steiner 1924 in seinem "landwirtschaftlichen Kurs" gelegt hat (Neuauflage Dornach 2022).

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Rudolf Steiner und die Filmgeschichte 

Aktuell|Allgemein|Kulturzeit

von Wolfgang G. Vögele

Charismatische Gestalten wirkten schon immer polarisierend. So wurde im 20. Jahrhundert auch Rudolf Steiner als ein rätselvolles „Phänomen“ bewundert, polemisch bekämpft, aber auch satirisch aufs Korn genommen, beispielsweise von bekannten Autoren wie Karl Kraus, Gustav Meyrink und Kurt Tucholsky.[1] Hat Steiner auch in der Filmgeschichte Spuren hinterlassen? Die folgenden Stichproben – es gibt noch keine Studie zu diesem Thema – liefern immerhin ein paar Indizien dafür.[2]

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Anthroposophie vs. Demokratie?

Aktuell|Kulturzeit|Zeitgeschehen

Seit 2020 steht in Deutschland eine diffuse Gruppierung im Fokus der Medien: die so genannten "Esoteriker". Früher als Spinner belächelt, gefährden sie nun angeblich unsere Demokratie, weil ihre Ansichten in weiten Teilen mit Rechtsextremismus kompatibel sein sollen. Das behaupteten nicht wenige der Experten, die auf dieser Fachtagung auftraten.
Zu den Referenten gehörten u.a. der Religionswissenschaftler Wouter Hanegraaff, der Landeskirchliche Beauftragte für Sekten- und Weltanschauungsfragen, Matthias Pöhlmann, die Esoterikforscher Julian Strube (Wien) und Aaron French (Erfurt), der Theologe Kai Funkschmidt und die als Homöopathiegegnerin bekannte Ärztin Natalie Grams.

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Mysteriendrama "Die Pforte der Einweihung" 

Aktuell|Kulturzeit|Regionales

Eine Aufführung der besonderen Art boten am 1. Oktober die Sprachgestalterin Gabriela Cieslinski (Kassel) und der Eurythmist Volker Frankfurt (Berlin) einem interessierten Publikum im Musiksaal Schloss Hamborn. Unter dem Titel "Ich bin mir immer mehr ein dunkles Rätsel" wurden die ersten acht Bilder des ersten Mysteriendramas von Rudolf Steiner auf eine Art in Szene gesetzt …

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1922. Attentat auf Rudolf Steiner?

Aktuell|Damals|Kulturzeit
Telegramm Rudolf Stener an Edith Maryon

von Wolfgang G. Voegele –
Wie sich in München die junge anthroposophische Bewegung in einzigartiger Weise entfaltete, ist oft geschildert worden. In Schwabing hatte 1907 der große Kongress in der Tonhalle stattgefunden, der einen neuen, künstlerischen Einschlag in die Theosophie bringen sollte. Hier vermittelte Rudolf Steiner die ersten Elemente der Eurythmie, hier schrieb er seine Mysteriendramen, hier reiften die Pläne für einen Zentralbau der anthroposophischen Bewegung, für den schon ein Grundstück reserviert war. Da sich aber die Baugenehmigung für den geplanten Münchner "Johannesbau" immer wieder verzögerte, wurde er schließlich im schweizerischen Dornach errichtet.

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Xenoglossie – Das Pfingstereignis

Aktuell|Allgemein|Kulturzeit

von Christa Schyboll –
Die Bibel erzählt über die Pfingst-Geschichte folgendes: 50 Tage nach Ostern, also nach dem Tod und der Auferstehung Jesu, hatten sich seine Freunde in Jerusalem getroffen. In der Stadt gab es ein großes Fest. Doch die Freunde trauten sich nicht auf die Straße. Sie hatten Angst vor den Soldaten, die Jesus gefangen und getötet hatten. Die Freunde Jesu beteten zusammen. Auf einmal sahen sie ein feuriges Licht. Die Bibel erzählt, der Heilige Geist, eine göttliche Kraft, sei zu ihnen gekommen.

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Götz Werner. Statt eines Nachrufs

Aktuell|Kulturzeit|Zeitgeschehen
Götz Werner bei einem Vortrag über das Grundeinkommen

"Das merkt man aber schon, dass wir hier in der Provinz sind", sagt Götz Werner, als er vor dem Paderborner Bahnhof in mein Auto steigt. Aber er sagt es nicht herablassend, gar wertend, da steckt kein 'Ach du lieber Himmel …' darinnen, eher klingt etwas durch wie beim Paderborner Kabarett-Urgestein Erwin Grosche. Und dann liegt ja auch ganz in der Nähe eine der Filialen der von ihm gegründeten Drogeriemarkt-Kette dm. Dort möchte Götz Werner noch schnell etwas einkaufen. Dieser Einkauf geht völlig unspektakulär vonstatten, kaum jemand bemerkt den Gründer des Unternehmens.

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