Themen der Zeit
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Steiner-Verlag
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Am Theater Paderborn ist eine Statistenrolle in „Der gute Mensch von Sezuan“ zu besetzen.

PRESSEMITTEILUNG - Das Theater Paderborn sucht einen Jungen im Alter von 8 Jahren, für eine Statistenrolle in der aktuellen Inszenierung von Bertolt Brechts „Der gute Mensch von Sezuan“. ...weiterlesen>

 



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Kai Ehlers über einen Aufruf zu einer "realitätsbasierten statt illusionsgeleiteten Russlandpolitik". Er diagnostizert in diesem Aufruf "Konfrontation" statt "Dialog" und angesichts der realen Diskussion um die Frage nach Krieg oder Frieden, wie sie derzeit allenthalben tobt, ist ihm hier wohl uneingeschränkt zuzustimmen.

Nach zwei der Öffentlichkeit bereits vorliegenden Aufrufen zum Frieden, einem Aufruf der neu entstehenden Friedensbewegung zu Demonstrationen in verschiedenen Städten am 13. 12. 2014, sowie einem danach veröffentlichten Appell von 64 Prominenten an Parlament und Bundesregierung zur Entwicklung einer Erneuerung der Entspannungspolitik liegt jetzt ein dritter Aufruf vor. ...weiterlesen>

 

Der Autor Kai Ehlers widmet sich in diesem Aufsatz den Fragen, die hinter dem Aufruf "Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!" stehen, präzisiert dabei die zur Rede stehenden Fakten noch einmal und fragt:

Gegen den Krieg. Können wir sachlich bleiben? 
von Kai Ehlers

In wenigen Tagen, am 13.12.2014, wird es in verschiedenen deutschen Städten Demonstrationen für die Erhaltung des Friedens und die Rückkehr, bzw. den Aufbruch zu einem neuen Dialog mit Russland geben. ...weiterlesen>

 

mm/tdz. - Die Redaktion von Themen der Zeit schließt sich dem Aufruf "Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!" an und wir finden daran nichts "peinlich", wie uns die journalistischen Hardliner in den bundesdeutschen Redaktionsstuben von ZEIT, SPON, Welt oder FAZ glauben machen wollen. ...weiterlesen>

 



premiere. das paderborner theater mit der genialen umsetzung eines kafka-klassikers. die verwandlung.
von michael mentzel

generationen von schülern haben franz kafkas «verwandlung» im deutschunterricht durchgearbeitet. die geschichte des reisenden gregor samsa - heute würde man vertreter sagen - der eines morgens als ein riesiger käfer aufwacht. nichts ist mehr, wie es war, eine unheilvolle horrorgeschichte nimmt ihren lauf, die katastrophe nicht aufzuhalten. ...weiterlesen>

 

Namhafte Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kunst, Wirtschaft und Politik haben in einem am 5. Dezember in der "Zeit" veröffentlichten Aufruf vor einem Krieg mit Russland gewarnt.
Darunter sind prominente Zeitgenossen wie Roman Herzog, Ernst-Ulrich Weizsäcker, Antje Vollmer, Wim Wenders, Lothar de Maziere, Gabriele Krone-Schmalz, Burkhard Hirsch, Mario Adorf oder Reinhard Mey. Sie alle treibt der Gedanke um, dass wir eine neue Entspannungspolitik für Europa brauchen, die nur "auf der Grundlage gleicher Sicherheit für alle und mit gleichberechtigten, gegenseitig geachteten Partnern" möglich sei. ...weiterlesen>

 

Ab 12. Dezember: Szenische Märchenlesung mit Willi Hagemeier im Theater Paderborn (Großes Haus). Ab 7 Jahren.

PRESSEMITTEILUNG - Sie gelten als die Urväter des deutschen Märchens – die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm. Gemeinsam haben sie den reichen Märchenschatz im deutschsprachigen Raum zusammengetragen, niedergeschrieben und damit für Groß und Klein auf alle Zeit festgehalten. ...weiterlesen>

 

Putin ist kein Sozialist – Anmerkungen zum Lärm um Front National. Eine nüchterne Betrachtung über die Vielschichtigkeit der derzeitigen Diskussion um den Millionenkredit an Marie le Pens Front National.
von Kai Ehlers

Die Gewährung eines Kredites über neun Millionen Euro an den Front National durch eine tschechisch-russische Bank (FCRB) hat einen Sturm der Entrüstung in der deutschen Öffentlichkeit hervorgerufen. Für viele Menschen ist Wladimir Putins Gefährlichkeit damit endgültig  bewiesen. "Der Deal mit Moskau", war in "Spiegel-online" zu lesen, "schürt Befürchtungen, Putins Russland  finanziere  gezielt populistische  Parteien und Gruppierungen, um die Europäische Union  als außenpolitischen Konkurrenten zu schwächen. ...weiterlesen>

 

Im Berliner Wissenschaftsverlag ist jetzt eine Studie zur Firmengeschichte der Weleda AG erschienen, die aufgrund von Archivunterlagen erstmals einen gründlichen Einblick in das Schicksal des Unternehmens in den 30er und 40er Jahren bietet. Autor der Studie ist der Historiker Uwe Werner.
Von NNA-Korrespondent Wolfgang G. Vögele

NNA – Werner ist ehemaliger Archivar am Goetheanum und Autor des Standardwerks zu „Anthroposophen im Nationalsozialismus“ (1999). Seine beachtenswerte Arbeit zur Geschichte der Weleda AG stellt eine Fortschreibung der 1997 erschienenen Dokumentation „Rudolf Steiner und die Gründung der Weleda“ ...weiterlesen>

 

 

Im Rahmen der Vorträge zum Zeitgeschehen in Schloss Hamborn wird Gerald Häfner am Freitag, d. 21. November sprechen. Sein Thema: Europa. Technokratie oder Demokratie?

PRESSEMELDUNG - Mehr und mehr Entscheidungen werden heute trans- oder international getroffen. Der größte Teil davon in "Europa" bzw. der EU. Die alten Nationalstaaten haben aufgehört, wichtigste Entscheidungsebene für alle wesentlichen rechtlichen und politischen Fragen zu sein. Doch was tritt an die Stelle? ...weiterlesen>

 

"Merkel verliert die Geduld mit Putin", Jauch ist schon längst ungeduldig. Deutsche Ostpolitik, kritisch betrachtet: Wegsehen, verdecken, sich treiben lassen.
Dieser Beitrag erschien zuerst auf Telepolis. Wir veröffentlichen ihn mit freundlicher Genehmigung des Autors.
von Arno Klönne

Die Ungeduld-Zeile in der Überschrift ist Spiegel-Online entnommen. So wurde dort die Berichterstattung über das Treffen der deutschen Kanzlerin und des russischen Staatspräsidenten eingeleitet; bald danach war auf derselben Webseite die Meldung fällig, Merkel habe mit Putin ein vierstündiges Vieraugengespräch geführt. ...weiterlesen>

 

Zum "Niveau diplomatischer Wohlanständigkeit."
von Kai Ehlers

„Man marschiert nicht in andere Länder ein“, erklärte US-Präsident Barak Obama auf dem Gipfel der G 20 in Brisbane. (FAZ, 17.11.2014) Das liest sich wie ein Knigge der Weltpolitik. Man liest diesen Satz und freut sich über die fundamentale Selbstkritik der amerikanischen Politik, die nun folgen wird, weil sie endlich erkannt hat, was sich gehört. ...weiterlesen>

 

Prophetische Vorwegnahme der Hitlerdiktatur. Die auf der "Dramatischen Skizze" von Albert Steffen beruhende Oper „Sturz des Antichrist“ des von den Nazis in Auschwitz ermordeten Komponisten Viktor Ullmann wurde jetzt erstmals in der Schweiz aufgeführt.
von NNA-Korrespondent Wolfgang Voegele

Wenige Tage nach der Eröffnung der umgebauten Goetheanumbühne fand am 25. Oktober im Großen Saal die Schweizer Erstaufführung von Viktor Ullmanns dreiaktiger Oper „Der Sturz des Antichrist“ statt. Es handelte sich um ein Gastspiel des tschechischen „Moravian Theatre Olmouce / Mährisches Theater Olmütz“ unter der musikalischen Leitung von Miloslav Oswald, Regie führte Jan Antonin Pitínsky. ...weiterlesen>

 

Ein Wochenende mit Johannes Stüttgen in Schloss Hamborn. Vortrag und Seminar.
Ein Kurzprotokoll von Angelika Gausmann

Bei Joseph Beuys ist alles anders. Mit dem Erweiterten Kunstbegriffs schuf er ein plastisches Werk, das weit über die Materialität in einen geistigen Raum, in die Zukunft, verweist.

BESTANDSAUFNAHME

Vor 25 Jahren war der Fall der Mauer eine grandiose Leistung, mit der keiner – besonders im Westen – gerechnet hatte: die Bürgerrechtsbewegung der ehemaligen DDR überwand den Staatszentralismus. ...weiterlesen>

 

Das gemeinsame Haus Europa – eine bittere Bilanz. Dieser Artikel erschien zuerst in der Sonderausgabe zum 9. November 2014 des Tagesspiegel.
von Antje Vollmer

Vor 25 Jahren waren wir das „glücklichste Volk der Welt“. Ein geeintes Europa lag wie ein einziges Glücksversprechen vor uns. Die ganze Welt schien in eine friedlichere Epoche unter der Führung einer gestärkten UNO hinüberzugleiten, multipolar geordnet, mit wachsender Attraktivität von Demokratie, Rechtstaatlichkeit und Toleranz. Das war der Traum einer ganzen Generation. ...weiterlesen>

 

Punktgenaue Pointen und eine wunderbare Choreogaphie. "Der Vorname" von Alexandre de la Patellière und Matthieu Delaporte wurde im Theater Paderborn gekonnt in Szene gesetzt.
von Erhard Hofmann

Was so alles passieren kann, wenn Hochmut auf Narzissmus und Zynismus trifft. Da kann ganz schön was aus dem Ruder laufen. So geschehen beim Abendessen, zu dem Elisabeth (sehr überzeugend: Kirsten Potthoff), genannt Babou, und ihr schon leicht zerstreuter Ehemann Pierre (facettenreich, Alexander Wilß), Philosophieprofessor seines Zeichens, den Bruder Elisabeths, den steinreichen Immobilienmakler Vincent (ein überzeugendes Ekelpaket, David Lukowczyk), dessen schwangere Frau Anna (kraftvoll, Anne Bontemps) sowie den gemeinsamen Jugendfreund Claude (wunderbar mitleiderregend: Lars Fabian) einladen. ...weiterlesen>

 

Erster Europäischer Mauerfall. Von sich reden macht derzeit das "Zentrum für politische Schönheit", das zum Jahrestag des Mauerfalls am 9. November eine spektakuläre Aktion gestartet hat.

mm/tdz - Eine Aktion des Zentrum für politische Schönheit sorgt wieder einmal für Aufregung. Seit Beginn dieser Woche sind in Berlin die Kreuze, die an die Mauertoten an der innerdeutschen Grenze erinnern sollen, verschwunden.
Allerdings sind sie inzwischen an einer anderen Mauer wieder aufgetaucht und stehen nun an den Außengrenzen des Friedensnobelpreisträgers Europäische Union. ...weiterlesen>

 

Mit den Auswirkungen der Wahl in der Ukraine und den Aussichten für die Zukunft beschäftigt sich Kai Ehlers in diesem Beitrag. Seine nüchterne Analyse lässt wenig Hoffung auf eine schnelle Lösung der Probleme aufkommen. Dazu kommt: "Die Ukraine bleibt Aufmarschgebiet gegen Russland."
von Kai Ehlers

Die vorgezogenen Wahlen zum Kiewer Parlament vom 26.10.2014 lassen ein interessantes Dejà vue aufkommen. Erinnern wir uns: 1991, die Sowjetunion wurde aufgelöst. Francis Fukuyama schrieb, das Ende der Geschichte sei gekommen, Demokratie habe sich als Ordnungsmodell endgültig durchgesetzt. In ähnlich Manier erklären die westlichen Regierenden und die regierungstreuen Medien heute, in den soeben in der Ukraine durchgeführten Wahlen habe die Ukraine und mit ihr der Westen heute die "Abkehr vom autoritären russischen Modell besiegelt". ...weiterlesen>

 

Gut ein Jahr nach dem Eintritt der Ukraine in ihre Maidan-Turbulenzen soll nun mit einer-vorgezogenen Parlamentswahl neue Legitimität hergestellt werden, während trotz vereinbarter Waffenruhe gleichzeitig weiter Krieg geführt wird. Was steht zur Wahl? Machen wir es kurz, ohne uns in Einzelheiten zu verlieren.
von Kai Ehlers

Ungeachtet der verwirrenden Vielzahl von Parteien, Wahlblöcken und Einzelkandidaten, die jetzt antreten, manche Quellen sprechen von 150 Gruppierungen, steht unterm Strich faktisch nur eins zur Wahl: die  „Anti Terror Operation“ gegen die Aufständischen im Süden und Osten des Landes fortzuführen oder den Dialog um mögliche Formen der Autonomie mit ihnen aufzunehmen. ...weiterlesen>

 

max michels

 

Kein Dialog in Petersburg. Warum will man nicht miteinander reden? Offene Briefe und einige Hintergründe.
von Michael Mentzel

Der Petersburger Dialog findet nicht statt. Die Hardliner im Ukraine/Russland-Konflikt haben sich offensichtlich durchgesetzt. Ganz vorne dabei ist – wie soll es anders sein, Marie-Luise Beck von Bündnis90/Die Grünen, die auch im Lenkungsausschuss des Petersburger Dialogs sitzt. Spiegel-Online berichtet: "Kritiker wie die Grünen-Bundestagsabgeordnete Marieluise Beck monieren, dass der ursprüngliche geplante Dialog der Zivilgesellschaften nicht mehr stattfinde, weil die russische Seite vor allem regierungstreue Gesprächspartner entsende. ...weiterlesen>

 

Ein Offener Brief des Vorstandsvorsitzenden des Petersburger Dialog e.V., Lothar de Mazièrere, an diverse Organisationen wegen der Absage der Teilnahme am diesjährigen Petersburger Dialog, der Ende Oktober stattfinden sollte. Inzwischen wurde die Veranstaltung auf unbestimmte Zeit verschoben.

An
Ralf Fücks, Vorstand, Heinrich-Böll-Stiftung
Stefan Melle, Geschäftsführer, Deutsch-Russischer Austausch e.V.
Stefanie Schiffer, Geschäftsführerin, Europäischer Austausch
Tobias Münchmeyer, Stv. Leiter der Politischen Vertretung von Greenpeace e.V.
Berlin, 13. Oktober 2014

Ihr Schreiben vom 10. Oktober 2014     

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihren offenen Brief habe ich erhalten. Dass Sie einen Brief ähnlichen Inhalts zunächst als nicht offenen Brief an die Bundeskanzlerin sowie den Außenminister verschickt haben, verwundert mich. Sie geben damit für die zivilgesellschaftliche Organisation des Petersburger Dialogs der Politik jene besondere Betonung, die Sie für die russische Seite in Ihrem Brief besonders kritisieren. ...weiterlesen >

 

Ein zutiefst stiller Film, hinter dem das Ewige spürbar wird.
von Holger Niederhausen

"10 Minuten Standing Ovations bei der Weltpremiere in der Sala Grande in Venedig ... Ein Filmjuwel!" "Ein berührender Film, meisterhaft inszeniert ... Eddie Marsan ist herausragend."

Es gibt Filme, nach denen man hinterher gemeinsam schweigen möchte, weil man spürt, dass alle Worte die Atmosphäre, die der Film gewoben hat und die ihn ausgemacht hat, vertreiben würden. Filme, von denen die Seele sich intensiv und tief berührt fühlt. „Mr. May“ ist ein solcher Film. ...weiterlesen>

 

Mit einem interessanten Kommentar zum Verhältnis des Bundespräsidenten Joachim Gauck speziell zu Russland meldete sich vor einigen Tagen Antje Vollmer, ehemalige Bundestagsvizepräsidentin (Bündnis90/die Grünen) und evangelische Theologin, in der Tageszeitung (taz) zu Wort. Wir veröffentlichen diesen Kommentar mit freundlicher Genehmigung der Autorin.
von Antje Vollmer

Joachim Gauck war in seiner ganzen Amtszeit als Bundespräsident noch kein einziges Mal in Russland. Das ist als Faktum schon ungewöhnlich genug, denn Moskau-Diplomatie gehörte in der alten Bundesrepublik zum Anfangssoll einer jeden Kanzlerschaft oder Präsidentschaft. Das ergab sich zwingend aus der politischen Bedeutung, die das Verhältnis der Deutschen zu den Russen für die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des ganzen Kontinents hatte. ...weiterlesen>

 

Sprachregelungen – Pfui deibel!
von Kai Ehlers

Sorry, liebe Leserinnen und Leser – ich kann mir diese bittere Anmerkung zu den weltpolitischen Sprachregelungen der letzten Tage nicht verkneifen.
BILD-online titelte am Vorabend der UN-Vollversammlung: „UN-Gipfel in New York: Was tut die Welt gegen Isis, Ebola und Putin?“ interner Link folgt...weiterlesen>

 

Im Konflikt um die Ukraine ist es ruhiger geworden. Was verspricht diese Ruhe, was wird, was kann sie halten? Eine Zusammenfassung und eine Einschätzung der gegenwärtigen Lage.
von Kai Ehlers

Eine Waffenruhe zwischen den ukrainischen Konfliktparteien wurde vereinbart, sogar die Einrichtung eines dreißig Kilometer breiten waffenfreien Puffers. Die streitenden Parteien ziehen ihre Einheiten hinter diesen Puffer zurück. Das umkämpfte Assoziierungsabkommen zwischen EU und Ukraine wurde von beiden Seiten unterschrieben, soll aber erst 2015 in Kraft treten; aus Rücksicht auf Russland, heißt es, das sonst gezwungen würde, eine bisher nicht bestehende Zollgrenze gegenüber der Ukraine zu errichten. Tatsächlich gilt der Schutz eher der Ukraine, deren Handel durch Errichtung einer Zollgrenze zu Russland sonst einbräche. ...weiterlesen>

 

Ein Stück Wirklichkeit in gutbürgerlicher Kulisse, feingezeichnete Grausamkeit als Lehrstück aus der Horrorküche der Familienpsychologie in "Poil de Carotte"von Jules Renard.
von Michael Mentzel

Der Blick auf eine Familiensituation, wie sie durch die Familie des rothaarigen Kindes, das nur Poil de Carotte (Karottenkopf) genannt wird, repräsentiert wird, kann irritieren. Muss es aber nicht, denn man kennt derlei Situationen zur Genüge und eine nicht geringe Zahl von Therapeuten, Psychiatern und Mitarbeitern von Jugendämtern mögen angesichts der Darstellung solcher Situationen nur mit den Achseln zucken. Von den Familien, die davon betroffen sind, ganz zu schweigen. Jules Renard hat seinen Roman im Jahre 1894 veröffentlicht und damit ein Stück seiner eigenen Betroffenheit, seines durch eigene Erfahrungen erlebten Traumas verarbeitet. ...weiterlesen>

 

Neuer Standort der Alanus Hochschule in Mannheim

16.09.2014

Hochschule baut ihr waldorfpädagogisches Profil aus

PRESSEMELDUNG -  Das Institut für Waldorfpädagogik, Inklusion und Interkulturalität in Mannheim ist ab sofort Standort der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft. Das nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerium weitet die staatliche Anerkennung der Hochschule auf das Mannheimer Institut aus. ...weiterlesen>

 

Ein ehrenamtliches Team der Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. hat vom 21. August bis 4. September traumatisierte Kinder irakische Binnenflüchtlinge in der Region Dohuk in der Autonomen Region Kurdistan notfallpädagogisch betreut. Der Einsatz fand in Kooperation mit Aktion Deutschland Hilft, dem Bündnis deutscher Hilfsorganisationen, statt.

"Schon der erste Eindruck zeigt die prekären Bedingungen, unter welchen die Flüchtlinge leben: Menschen campieren am Straßenrand oder leben in Rohbauten, die weder Innen- noch Außenwände haben," erzählt Bernd Ruf, Einsatzleiter und Begründer der Notfallpädagogik, "die hygienischen Bedingungen sind katastrophal, viele Notunterkünfte verfügen über keine sanitären Anlagen." ...weiterlesen>

 

ein Kommentar von Max Michels von den Beatagenten

Wäre es nicht so traurig, man könnte lachen über diesen Präsidentendarsteller, dem es immer wieder irgendwie gelingt, dem staundenden Volk seine krude Auffassung über Freiheit, Krieg und Frieden unterzujubeln. Es darf doch wohl nicht angehen, dass Deutschland von einem Mann repräsentiert wird, der spaltet, statt zu einen und der seine eigene - durch welche Erfahrungen auch immer gewonnene - Befindlichkeit scheinbar unbeirrbar und unter Missachtung jeglicher diplomatischen Fähigkeiten zu einem persönlichen Kreuzzug gegen das im Osten verortete Böse aufbläst.... weiterlesen>

 

Der Russland-Experte Kai Ehlers wirft in diesem Beitrag einen Blick auf Russlands Befindlichkeit, Eigenart und besondere Lage. Eine Sicht, die Verständnis für eine andere - als die derzeit gängige - Sicht auf dieses Land, das wie wohl kein anderes im Fokus der Weltöffentlichkeit steht.
von Kai Ehlers

"Mit dem Verstand ist Russland nicht zu fassen,
mit allgemeinen Leisten nicht zu messen,
ihm eignet ein besonderer Charakter,
an Russland kann man einzig glauben"[1]

Mit diesem Credo des russischen Dichters Fjodor Tjutschew aus dem achtzehnten Jahrhundert, von Liebhabern Russlands ebenso gern zitiert wie von Skeptikern und  bissigen Russlandhassern, sieht sich mit Sicherheit irgendwann jeder konfrontiert, der Russland zu erforschen versucht.

Die einen wollen damit die besondere Attraktivität Russlands herausstreichen, die anderen damit ihre Sicht von Russland als einem irrationalen schwarzen Loch belegen. Zur Begründung folgen in der Regel Hinweise auf die unermessliche Weite des Landes, auf die vermeintlich rätselhafte russische Seele, auf die unberechenbare russische Politik und schließlich aktuell – die Häme unserer Russland scheltenden Medien über die „Welt eines Putin“, der wohl den Bezug zur Realität verloren habe. ...weiterlesen>

 

Von Matthias Jochheim

Eine mit modernsten Zerstörungsmitteln ausgerüstete Armee überfällt zu Wasser, zu Lande und zur Luft eine dicht besiedelte, abgeriegelte und durch jahrelange Handels- und Reiseblockaden ausgepowerte Enklave, tötet rund 1900 Menschen - zu mindestens zwei Dritteln unbewaffnete Zivilisten, darunter rund 400 Kinder – und erklärt dies zu einer Operation gegen den Terror. ...weiterlesen>

 

Fundsachen im Sommerloch. Ein schöner Bericht über den ehemaligen Formel 1 Rennfahrer Jody Scheckter, der 1979 die Weltmeisterschaft für Ferrari gewann.

Des Schicksal so mancher Kollegen der schnellen Zunft blieb ihm erspart. Der ehemalige Rennfahrer betreibt seit Jahren sehr erfolgreich einen nach Demeter-Richtlinien zertifizierten Bauernhof in Südengland. ... weiterlesen>

 

Abschied von einem streitbaren Anthroposophen. Zum Tod von Sergej Prokofieff. Mehrere hundert Menschen nahmen am 29. Juli in Dornach Abschied von Sergej Olegowitsch Prokofieff. Der bekannte anthroposophische Buchautor und Vortragsredner war am 26. Juli nach dreijähriger schwerer Krankheit im Alter von 60 Jahren verstorben. Prokofieffs Werk hatte sowohl begeisterte Anhänger als auch vehemente Kritik auf sich gezogen.
von Cornelie Unger-Leistner und Wolfgang Voegele (NNA)

NNA - Viele der Trauergäste konnten im großen Saal der Schreinerei am Goetheanum keinen Platz mehr finden, in Warteschlangen vor den geöffneten Saaltüren stehend, erlebten sie die Feierlichkeit. Vor einer Saaltür war ein großes Foto des Verstorbenen aufgestellt. Er selbst hatte gebeten, von Blumen- und Kranzspenden abzusehen und stattdessen für die Anthroposophische Gesellschaft in seiner Heimat Russland zu spenden. ...weiterlesen>

 



Landwirtschaft nach dem Bildeprinzip des Menschen. Nikolai Fuchs, ehemaliger Leiter der Landwirtschaftlichen Sektion am Goetheanum in Dornach, verbindet Rudolf Steiners Anregung, das Ökosystem Landwirtschaft als Art Individualität nach dem Bilde des Menschen zu verstehen - so der Verlag Lebendige Erde in seiner Ankündigung - mit modernen wissenschaftlichen und philosophischen Sichtweisen von Erde und Kosmos. Barbara Elers hat das Buch für uns gelesen.

Der Kern des Buches ist eine Erkenntnis des Autors, dass Landwirtschaft nicht naturgemäß sondern menschengemäß zu betreiben sei. Dazu gehört, dass die Landwirtschaft sich nicht die Natur, sondern den Menschen bzw. dessen Entwicklung zum Vorbild nehmen sollte bis dahin, dass eine solche Landwirtschaft dann Produkte erzeugt, die den Menschen und seine Entwicklung fördern. ...weiterlesen>

 

Wer schoss die 777 ab?

18.07.2014

Die Frage, was in der Ostukraine genau passiert ist und wie die Faktenlage auf beiden Seiten ist, ist Thema auf russland.ru. Dabei werden weder die einen noch die anderen ausgeklammert. Ein, wie wir finden gutes Beispiel dafür, wie man es auch machen kann. Objektiv und allein den Fakten verpflichtet. ... weiterlesen>

 

Zum Flugzeugabsturz in der Ostukraine

18.07.2014

Der folgende Beitrag stammt aus der Feder des Russlandexperten Kai Ehlers und geht der Frage nach, was nach dem Flugzeugabsturz in der Ukraine zu tun ist, um "den Propagandakrieg nicht noch weiter zu verschärfen."
von Kai Ehlers

Die Fakten sind bereits rund um die Welt gegangen. Das  kann hier kurz gehalten werden. Im Bürgerkriegsgebiet der Ukraine ist eine Boeing aus 10-000 Kilometer Höhe abgestürzt. Alle 298 an Bord befindlichen Menschen sind tot. Die Ursache des Absturzes ist bisher unbekannt. Gegenseitige Beschuldigungen über einen vermuteten Abschuss der Maschine seitens der einen oder der anderen der kriegführenden Parteien in der Ukraine und sonstige wilde Spekulationen schießen ins Kraut, ...weiterlesen>

 

Wie die anthroposophische Nachrichtenagentur NNA berichtet, wurde in der ersten Juliwoche die Schweizer Jugendhilfeeinrichtung Schlössli Ins, die auf der Basis der Waldorfpädagogik gearbeitet hat, aufgrund einer Anordnung des zuständigen kantonalen Jugendamts (KJA) in Bern geschlossen.

NNA - Über die Grenzen der Schweiz hinaus war das Schlössli, an dem auch Erzieher ausgebildet worden sind, bekannt für seine Fähigkeiten im Umgang mit Kindern, mit denen anderen Einrichtungen nicht mehr zurechtkamen. In den idyllischen alten Häusern des Schlössli in der Nähe von Bern fanden sie seit mehr als 60 Jahren eine neue Heimat. Rund 40 Kinder und Jugendliche sind von der Schließung der Einrichtung betroffen. ...weiterlesen>

 

Seit Beginn der 1970er Jahre veranstaltet das Institut für Sozialwissenschaft und Gesellschaftsgestaltung des Internationalen Kulturzentrums Achberg e.V. im Sommer eine Tagung zu Fragen der Gesellschaftsentwicklung.
Im Gedenk- und Verantwortungsjahr 2014 lautet das Thema: Eine zeit- und menschengemäße Gesellschaftsgestaltung erfordert:
Komplementäre Demokratie entwickeln! – Geldherrschaft überwinden!

PRESSEMELDUNG - Thematisiert werden auf dieser Tagung aktuelle Ereignisse wie z.B. die Finanz- und Schuldenkrise im Rahmen historischer Entwicklungsprozesse und sozialer Ideen, die in den gesamtgesellschaftlichen Lebens- und Erneuerungsprozessen gesetzmäßig wirksam sind. ...weiterlesen >

 

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Der Europäer" (Ausgabe Jg. 18 / Nr. 9/10 / Juli/August 2014) hat sich Gerd Weidenhausen sehr eingehend und sachkundig mit den Auswirkungen der derzeit vom Westen - insbesondere auch der Vereinigten Staaten von Amerika - favorisierten Politik auseinandergesetzt.
Wir veröffentlichen diesen Beitrag an dieser Stelle mit freundlicher Genehmigung der Redaktion und des Autors.
Gerd Weidenhausen, Esslingen

Das Ziel: Ein Keil zwischen Europa und Russland

Angesichts der von den USA angekündigten massiven militärischen Aufrüstung der NATO an den Westgrenzen Russlands - unter dem Slogan «Initiative zur Rückversicherung Europas» firmierend - und angesichts der täglichen Feindbildproduktion mit Zielrichtung Russland stellt sich die Frage, ob sich der real eingeleitete neue «Kalte Krieg 2.0» einem letztlich ungewollten westlichen Reagieren auf die unvorhersehbaren Ereignisse in und um die Ukraine verdankt, also letztlich einem aus dem Ruder gelaufenen Aktions- Reaktionsmechanismus, oder ob die sich anbahnende Konfrontation des Westens mit Russland nicht einem Masterplan geschuldet ist. ...weiterlesen>

 

Nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs steht jetzt fest, dass die Heileurythmie steuerlich abgesetzt werden kann. Eine gute Nachricht für die Patienten, die eine solche Therapieform in Anspruch nehmen wollen.

PRESSEMELDUNG - Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass Aufwendungen für heileurythmische Behandlungen als außergewöhnliche Belastungen steuerlich absetzbar sein können. Das Urteil wurde am 26. Februar 2014 (Az. VI R 27/13) gefällt und erst Ende Juni veröffentlicht. Nun kann die Heileurythmie im Sinne des § 33 Einkommensteuergesetz berücksichtigt werden. ...weiterlesen >

 

Am 21. Juni 2014 wurde in Jena der 90. Geburtstag der anthroposophischen Heilpädagogik gefeiert.
von Klaus Jacobsen

Die heilpädagogische Initiative des Lauenstein ist der Beginn der anthroposophischen Heilpädagogik. Am 18. Juni 1924 besuchte Rudolf Steiner den Lauenstein in Jena, in dem junge Pädagogen das spirituelle Menschenbild der Anthroposophie als Inspiration für Leben und Arbeit erlebten. Kurz danach legte Steiner im Heilpädagogischen Kurs Grundlagen für ein von liebevoller Menschenerkenntnis getragenes pädagogisches Handeln.  ...weiterlesen>

  

Die Friedensidee „Europa“ weiter denken! Neue Ideen sind notwendig, um die Probleme der Gegenwart lösen zu können, sagt der Autor des folgenden Beitrags und beruft sich dabei auch auf Rudolf Steiner und dessen Beiträge zur sozialen Frage in Europa.
von Gerhard Schuster
Dieser Beitrag erschien zuerst auf der Webseite der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft Österreichs. Mit freundlicher Genehmigung des Autors.

Das Jahr 2014 ist ein „Gedenkjahr“. Allüberall wird an den Ausbruch des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren erinnert. Der „runde“ Abstand eines Säkulums bündelt die öffentliche Aufmerksamkeit auf die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“, wie das Ereignis oft genannt wird. ...weiterlesen>

 

Die Grundeinkommensaktivistin Susanne Wiest zu Gast in Schloss Hamborn. Anregendes Gespräch um ein derzeit relevantes Thema in unserer Gesellschaft: Demokratie und Grundeinkommen, Politik und Gesellschaft. Wie wollen wir miteinander leben?

mm/tdz. - Susanne Wiest ist in der Grundeinkommensszene keine Unbekannte. Sie hatte 2009 eine Online-Petition zur Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) initiiert, konnte - weil es über 50000 Mitzeichner gab, das Anliegen vor dem Petitionsausschuss darlegen, war Gast in Talkshows und immer wieder faszinierte sie durch ihr natürliches Auftreten, das ihrem Anliegen jene Wahrhaftigkeit verleiht, die den etablierten Politikern, gleich welcher Couleur, zu fehlen scheint. ...weiterlesen>

 

Das zweite Buch des Waldorfbloggers, Studenten der Religionswisssenschaft und Info3-Autors Ansgar Martins befasst sich mit Hans Büchenbacher und den "nazistischen Sünden"der Anthroposophen.
Eine Rezension von Wolfgang G. Vögele

Bald nach Beendigung des Ersten Weltkriegs pöbelten "hakenkreuzgeschmückte" Antisemiten lautstark gegen Rudolf Steiner und die Anthroposophen. So hat es Karl Heyer schon 1921 in der Zeitschrift "Die Drei" beschrieben. Nach dem Zweiten Weltkrieg versuchten deutsche Autoren wie Johannes Tautz, Christoph Lindenberg und wiederum Karl Heyer rückblickend "Wesen und Wollen des Nationalsozialismus" aus anthroposophisch-esoterischer Sicht zu enträtseln. ...weiterlesen>

 

Die Jugendclub U17 - Schauspieler im Studio des Paderborner Theaters spielen "DNA", fast ein Thriller, zumindest aber ein Krimi ohne Happy-End.
von Michael Mentzel

Das Stück berührt. Nicht allein deshalb, weil es gruppendynamische Prozesse anschaulich macht oder das Thema Jugendgewalt auf eine bedrückende Weise sichtbar werden lässt, sondern weil es den jungen Schauspielerinnen und Schauspielern gelingt, durch ihre sehr eindrückliche Präsenz das Publikum in einen immer schneller werdenden Strudel von Unsicherheit, Verlassenheit und Angst ihrer Generation hineinzuziehen. ...weiterlesen >

 

Ein weiterer wichtiger Schrit zur Finanzierung des Philosophicum im Ackermannshof in Basel.

mm/tdz. - Das Philosophicum in Basel ist nach eigener Darstellung "ein Entfaltungsort für Forschungsinitiativen, Bildungsangebote und kulturelle Veranstaltungen." Ein - in der Tat - interessantes und ambitioniertes Projekt, das inzwischen etliche Veranstaltungen durchgeführt und sich einen festen Platz ...weiterlesen>

 

In einem bei Facebook veröffentlichten kleinen Aufsatz fragt Arfst Wagner - in der letzten Wahlperiode Bundestagsabgeordneter von Bündnis90/die Grünen - in durchaus persönlicher Weise die Kolleginnen und Kollegen in seiner Partei: "Machen wir als Grüne mit, wenn die Welt in eine archaische West-Ost-Spaltung treibt?". Und er rät zu einer "grundsätzlichen kritischen Selbstreflektion".

"Hitler stieß in das Vakuum. Hitler ist weg, das Vakuum ist geblieben. Die heutigen Brände sind Zeichen einer untergehenden Welt, Brände, die nicht verlöschen werden, bevor sie diese untergehende Welt verzehrt haben". So etwa, aus dem Gedächtnis rekapituliert, schrieb einmal Friedrich Heer über die 68er-Unruhen in seinem Buch "Gottes Erste Liebe - die Juden im Spannungsfeld der Geschichte". ...weiterlesen>

 

Rupert Neudeck über ein Buch von Konstantin Wecker. "Mönch und Krieger: Auf der Suche nach einer Welt, die es noch nicht gibt." Ein Liedermacher und Kabarettist ganz ernst, fordert uns alle heraus.
Diese Buchbesprechung erschien zuerst auf Franz Alts Sonnenseite und wird hier mit freundlicher Genehmigung des Autors veröffentlicht.

Alles darf der Autor Konstantin Wecker in diesem Buch von sich sagen, nur das eine nicht: dass er ein Agnostiker sei. Alles in diesem Buch, was er selbst schreibt, spricht dagegen. Aber sei’s drum. Ich habe diesem gewinnenden anarchischen Autor, Liedermacher, Tausendsassa während der Lektüre über die Schulter geschaut. Es ist nicht nur ein spannendes Leben, es ist auch eine spannende Auswahl aus diesem Leben, das der herrlich fröhliche Mut-machende Autor präsentiert.

Wo man hin sieht in dem Buch, hat er Recht. Wenn er in Konzerten sagen würde, wir brauchen keine Reformen, wir brauchen eine Revolution, würden die Zuhörer das für lustig halten. ...weiterlesen>

 

Ministerin von der Leyen strickt an neuen Konzepten.

mm/tdz. - Die Welt steht mal wieder Kopf. Was für ein Drama! Frau von der Leyen, der lebende Beweis, dass es Frauen gelingen kann, in scheinbar reinen Männerdomänen Fuß zu fassen, stellt jetzt eine Staatssekretärin ein, um ihren maroden Laden vom Kopf auf die Füße zu stellen. Die Dame, um die es geht, so heißt es, ist derzeit Chefin des Berliner Büros des Beratungsinstituts McKinsey und heißt Katrin Suder. ...weiterlesen>

 

Sechs wichtige komplementärmedizinische Gesundheitsverbände sowie Fachgesellschaften haben sich zum neuen „Hauptstadtbüro Komplementärmedizin“ in Berlin-Mitte zusammengeschlossen.

PRESSEMELDUNG - Wer sich für Komplementärmedizin, Prävention und Gesundheitsförderung interessiert, kommt ab sofort um eine neue Adresse in Berlin-Mitte nicht mehr herum: Im Frühjahr dieses Jahres haben sich sechs Verbände, die verschiedene komplementärmedizinische  und gesundheitsfördernde Ansätze vertreten, in einem neuen „Hauptstadtbüro Komplementärmedizin“ zusammengetan. Von dort aus setzen sich die Verbände mit vereinten Kräften dafür ein, die Belange der Komplementärmedizin, der Prävention und Gesundheitsförderung zu stärken. interner Link folgt...weiterlesen>

 

Das aktuelle Theaterprojekt der Klassen 8a und 8b der Rudolf Steiner Schule Schloss Hamborn

Für das diesjährige Theaterprojekt der 8. Klassen der Rudolf-Steiner-Schule Schloss Hamborn wurde Friedrich Schillers "Die Räuber" in einer neuen, sehr modernen Form inszeniert. Die Inszenierung ist wie eine Sprechoper angelegt. Besonders zeichnet sich die Inszenierung durch eine vielfältige Besetzung der im Stück auftauchenden Rollen aus. ...weiterlesen >

 

Zum Tode von Hans-Peter Dürr
von Rüdiger Sünner

Gerne denke ich an meine Begegnungen mit Hans-Peter Dürr zurück, der am 18. Mai 2014 gestorben ist. Ich traf ihn zu einem Interview für meinen Film "Das kreative Universum", dessen Berliner Premiere er mit einer feurigen Ansprache ans Publikum beehrte sowie bei einer gemeinsamen Podiumsdiskussion zum Film im Hamburger Rudolf Steiner-Haus. Dürr war ein aufregender Grenzgänger zwischen Wissenschaft und Spiritualität, auch seine Sprache wechselte ständig zwischen Begriffen und Bildern hin und her. ...weiterlesen>

 

Im Folgenden veröffentlichen wir eine Presseerklärung, die initiiert wurde von der Ludwig-Börne-Preisträgerin Daniela Dahn und dem Friedensratschlag Kassel. Unter dem Titel "Aus Sorge um den Frieden" in der Ukraine und in Europa wenden sich 100 Autoren, Musiker, Bildende Künstler, Wissenschaftler, Juristen, Ärzte, Theologen, Gewerkschafter und Friedensaktivisten mit einem dringenden Appell an Politik und Öffentlichkeit.

PRESSEERKLÄRUNG - Aus Sorge um den Frieden und mit Blick auf die anhaltend kritische Lage in der und um die Ukraine wenden wir uns an Bundesregierung, Parlament und Öffentlichkeit mit der dringenden Bitte: Lassen Sie nicht zu, dass der Kampf um die Ukraine zu einem Stellvertreterkrieg zwischen „dem Westen“ und Russland eskaliert! ...weiterlesen>

 


Natascha Heimes, Lars Fabian, Maria Thomas


Taxi von Karen Duve ist ein "Roadmovie" der besonderen Art. Man merkt, dass die Autorin des Romans, der die Vorlage für die aktuelle Inszenierung im Paderborner Theater bildet, jahrelang selbst als Taxifahrerin gearbeitet hat. Eine Kurzbeschreibung von Michael Mentzel. Keinesfalls als Kritik zu lesen, eher als Werbung!

Diese Aufführung kommt mit einem beeindruckenden Drive um die Ecke. Rasant, fast wie geschnitten, reiht sich Episode an Episode, da bleibt dem Zuschauer schon manchmal der Atem weg. ...weiterlesen>

 

Das Arbeitstier

18.05.2014

Viele Tiere leben mit den Menschen zusammen. Manche sind nur halb sichtbar, doch bei allen bekannt. So das Arbeitstier.
Eine Fabel von Philip Kovce
Dieser Beitrag erschien zuerst in der Wochenschrift «Das Goetheanum», 20/2014

Das Arbeitstier ist ein zoon politikon. Mit ihm wird Politik gemacht. Ob in Brüssel oder in Straßburg, dort, wo die EU-Institutionen sitzen, ist das Arbeitstier nicht fern. Je nachdem, um was es geht, wird damit gedroht, das Arbeitstier auszurotten – also Arbeitsplätze zu vernichten –, oder es wird versprochen, vermehrt Lebensräume für dieses Fabelwesen zu schaffen – neue Arbeitsplätze. ...weiterlesen >

 

 


Kirsten Potthoff /David Lukowczyk © C. Meinschaefer

Aktuelle Premiere im Paderborner Theater: "Misery". nach dem Roman von Stephen King in der Bühnenfassung von Simon Moore. Bestsellerautor trifft auf Fan. Hochspannung und Achterbahnfahrt der Gefühle ist garantiert!
von Michael Mentzel

Als der Romanschriftsteller Paul Sheldon erwacht, liegt er mit gebrochenen Beinen und auch sonst reichlich derangiert in dem ziemlich abgelegenen Haus von Annie Wilkes. Er hatte sich in ein Hotel zurückgezogen, sein neuestes Werk fertiggestellt, voller Zuversicht auf den kommenden Erfolg eine Flasche Campagner geleert und war dann - auf der Rückfahrt nach Hause - mit seinem Auto in einen Schneesturm geraten. Kam von der Straße ab und wurde von Annie gerettet. Die aber ist nicht nur ein glühender Fan seiner bisherigen Misery-Kitsch-Romane, sondern "glücklicherweise" auch Krankenschwester. ...weiterlesen>

 

TTIP. Hinter verschlossenen Türen

16.05.2014

Gegen TTIP auf der Westernstr. © anthro-press

Demonstration vor dem Paderborner Rathaus gegen das geplante Freihandelsabkommen TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership) zwischen der EU und den USA. Gleichzeitig: "Lebenslaute" gegen Militärmusik auf der Westernstraße. Ungefähr zeitgleich wurden ca. 250 Demonstranten in Brüssel bei einer Demonstration gegen TTIP verhaftet.

mm/tdz. - Rund 80 Menschen waren gekommen, um gegen das geplante Handelsabkommen TTIP zu demonstrieren. Trotz zeitweiligem Regen harrten sie aus, um den Rednern und deren Argumenten gegen TTIP zu lauschen. Vor dem Rathaus ging es - zu besten Einkaufszeit - im wesentlichen auch um die Frage nach der Transparenz bei den Verhandlungen um dieses Abkommen und die Auswirkungen auf Kommunen und insbesondere auch den so genannten Mittelstand. Das Abkommen sei der Versuch, die Konzerne und deren Investitionen zu schützen und dies auf Kosten der Allgemeinheit, so die einhellige Meinung der Redner. ...weiterlesen>

 

Zu einer Demonstration gegen das geheim verhandelte Freihandelsabkommen TTIP ruft ein breites Bündnis aus Parteien, Gewerkschaften und NGO's auf.

PRESSEMELDUNG - Die Demonstration wird am Donnerstag, dem 15.05.2014 um 16.30 Uhr vor dem Paderborner Rathaus stattfinden. Partei- und organisationsübergreifend werden Redner der DIP, der Grünen, der Linken, der Piraten, von Attac sowie des DGB über Risiken und Gefahren dieses überall umstrittenen Abkommens informieren. ...weiterlesen>

 

Mit einer Presseerklärung haben die Vorsitzenden der Partei Die Linke, Katja Kipping und Bernd Riexinger, auf die anhaltende Gewalt in der Ukraine reagiert. Der Aufruf ist überschrieben mit "Stoppt die Gewalt!" und wendet sich mit einem Waffenstillstandsappell an die Öffentlichkeit. Hier die Erklärung im Wortlaut:

PRESSEERKLÄRUNG - "In der Ukraine tobt ein militärischer Konflikt, der jeden Tag neue Opfer kostet. Die Eskalation des Konflikts hat ein Tempo erreicht, das unverzügliches Handeln erfordert. Ein Bürgerkrieg hat begonnen, ein Flächenbrand droht, der europäische Frieden ist in Gefahr. Es kann jetzt nur eine Parole geben: Stoppt die Gewalt! ...weiterlesen>

 

Wozu Militärmusik? Friedensklänge!


Vor 100 Jahren: Beginn des 1. Weltkrieges. Vor 75 Jahren: Beginn des 2. Weltkrieges. Jeder Krieg hatte mit flatternden Fahnen, schnittigen Uniformen und schmissiger Marschmusik begonnen. Und jetzt die „Woche der Militärmusik“. Soll in Paderborn mit Militärmusik auf weitere Kriege eingestimmt werden?

PRESSEMELDUNG. - Einiges klingt ja auch nicht schlecht, was die Damen und Herren in Uniform dort spielen werden. Aber wir wollen uns nicht täuschen lassen; die Musik hat eine Funktion, der wir uns entgegen stellen wollen.

Militärmusik schafft Ordnung für militärische Abläufe durch Märsche und Truppenzeremonielle wie Gelöbnisse oder beim „Großen Zapfenstreich“. Die öffentliche Darbietung von Militärmusik soll ein Bindeglied zwischen den kämpfenden Truppen und der Bevölkerung sein. Sie soll militärischem Handeln eine breite gesellschaftliche Basis schaffen. ...weiterlesen>

 


Am 6. Mai wird Wilhelm Neurohr, dessen stets fundierte Beiträge zu europäischen Themen auch an dieser Stelle veröffentlicht wurden, in Paderborn zu Gast sein. Das Linke Forum Paderborn lädt - in Kooperation mit attac, dem DGB und verdi - zu einer Veranstaltung in die Kulturwerkstatt ein.

mm/tdz. - Thema dieser Veranstaltung ist das geplante Handelsabkommen TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership), das derzeit die Gemüter erhitzt und so kann es nicht schaden, sich vor der Europa-Wahl - im Hinblick auf die in diesem Abkommen enthaltenen Regelungen - mit diesem Thema etwas genauer zu beschäftigen. ...weiterlesen>

 

 

Kooperation statt Konfrontation. Das fordert die Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer  Verantwortung (IPPNW) auf ihrem Jahrestreffen in Dresden.

PRESSEMELDUNG - Die deutsche Sektion der IPPNW forderte auf ihrem Jahrestreffen vom 11.-13.April 2014 in Dresden angesichts des bedrohlichen Machtkampfs um die politische, ökonomische und militärische Vorherrschaft in Osteuropa alle militärischen Drohgebärden zu beenden. Stattdessen müsse die Suche nach einem politischem Ausgleich vorangetrieben werden. Dabei sollten die sozialen und kulturellen Ansprüche der betroffenen Bevölkerung sowie deren berechtigte Sicherheitsbedürfnisse berücksichtigt werden. ...weiterlesen>

 

Die Rudolf Steiner Nachlassverwaltung hat gemeinsam mit dem Rudolf Steiner Verlag in einer Stellungnahme vom 3. April 2014 schlüssig und eindeutig klargelegt, wie, warum und zu welcher Zusammenarbeit es - im Hinblick auf die von Christian Clement herausgegebene SKA (Rudolf Steiner - Schriften Kritische Ausgabe) mit dem Verlag fromann-holzboog gekommen ist.

mm/tdz. - Die Stellungnahme der Rudolf Steiner Nachlassverwaltung ist ein wichtiges Signal an einen bestimmten Teil innerhalb der Anthroposophenschar, die Kirche im Dorf zu lassen und die mehr als lästigen, geradezu beleidigenden und teilweise auch überaus peinlichen Reaktionen auf die Herausgabe der SKA seitens verschiedener Gruppierungen innerhalb der Anthroposophischen Gesellschaft dorthin zu verweisen, wohin sie gehören. ...weiterlesen>

 

Wohin führt das Kräftemessen zwischen Russland, der EU und den Vereinigten Staaten, in dessen Mitte sich der Umbruch in der Ukraine vollzieht? Welche Interessen stehen hierbei im Hintergrund? Wie ist die innenpolitische Lage in der Ukraine, dem »Grenzland«, einzuschätzen und worin liegt die Mitschuld Europas an der gegenwärtigen Instabilität der Region? Und ist Russland mit Vladimir Putin an der Spitze hierbei wirklich der »Hauptschuldige«?
von Gerd Weidenhausen

Dieser Artikel erschien zuerst in der Zeitschrift für Anthroposophie "die Drei". Die Veröffentlichung an dieser Stelle erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.

Das Werk ist vollbracht. In einer rasanten Beschleunigung der Ereignisse vollzog sich im Schatten der Olympischen Winterspiele von Sotschi der vom Westen heiß ersehnte und von der ukrainischen Oppositionsbewegung mit allen Mitteln herbeigeführte Regierungswechsel in der Ukraine. Die putschartige Absetzung des gewählten Präsidenten Viktor Janukowitsch – initiiert vom rechten Kern bzw. »rechten Sektor« der Maidan-Aktivisten und den die Seiten wechselnden ukrainischen Oligarchen Achmetow und Firtasch, ohne die in der Ukraine aber auch gar nichts geht – geschah direkt nach der Unterzeichnung eines Drei-Punkte-Plan-Kompromisses zwischen der Opposition und dem Präsidenten, vermittelt durch die maßgeblichen EU-Außenminister...weiterlesen>

 

Jenseits aller Querelen und Auseinandersetzungen um den richtigen Weg in der Ukraine-Frage stellt Herbert Schliffka von der Dreigliederungsinintiative "Achberger Kreis" die Frage: "Wie können wir uns von den undemokratischen und amerikahörigen Parteien befreien? Erfordert die globale Gesellschaftsentwicklung eine demokratische Volksbewegung zur Erneuerung der EU?"
von Herbert Schliffka

Kann der Aufstand in der Ukraine, der auf dem zentralen Platz Kiews, dem Majdan Nesaleschnosti (Platz der Unabhängigkeit), begann, auch als ein Auftrag für eine demokratische Befreiungsbewegung in der EU verstanden werden? Ihre Aufgabe wäre es, die Kultur und das gesamte Geistesleben (d.h. vor allem das Medien- und Bildungswesen) von der Fremdbestimmung durch die Staats- und Geldmacht zu befreien, die bestehende Demokratie von einer nur-parlamentarischen, also vormundschaftlichen, zu einer echten, d.h., einer komplementären Demokratie weiterzuentwickeln und wirksame Beiträge für eine global-solidarische Weltwirtschaft zu leisten. ...weiterlesen >

 

"Christian Morgensterns Weg der Verwandlung des Politischen". Der Autor Manfred Kannenberg-Rentschler beleuchtet in seinem Buch eine weithin unbekannte Seite des Dichters Christian Morgenstern.
Michael Mentzel

Das kleine Buch über Morgenstern und seinen "Weg der Verwandlung des Politischen" ist eine Hommage an einen Dichter, der Zeit seines Lebens - wenn auch nicht lauthals kämpferisch agitierend - versucht hat, Politik als ein Element des Künstlerischen zu verstehen. Mögen wir, die wir heute leben, den Versuchen einer solchen Transformation oft genug auch lächend gegenüberstehen, falsch sind sie dennoch nicht. ...weiterlesen>

 

Mit den Auswirkungen der von Deutschland derzeitig betriebenen Geo-Politik - insbesondere im Hinblick auf die Ukraine - setzt sich Prof. Arno Klönne in einem Beitrag für Telepolis auseinander und analysiert die Entwicklung im Verhältnis zwischen Deutschland, der EU und den USA. Die Versuche der BRD, auswärtige "Verantwortung" zu übernehmen, nennt er "dilettantisch".
Wir veröffentlichen diesen Artikel mit freundlicher Genehmigung des Autors.

Scheinbar einmütig sagen die Regierungen der EU-Länder und der Präsident der USA der russischen Politik harte Sanktionen an – zu derselben Zeit trifft sich der Vorstandsvorsitzende des Siemens-Konzerns zu einem Geschäftsgespräch mit Wladimir Putin. Die deutsche Kanzlerin wiederum beteiligt sich, etwas verdrossen wirkend, an der demonstrativen Ansage, die EU werde eine antirussische Ukraine in ihre Arme schließen. ...weiterlesen>

 

Gestern abend in der Heute-Sendung. Klaus Kleber spricht mit Joe Kaeser, dem Vorstandsvorsitzenden von Siemens. Der Konzern nämlich möchte seine guten Beziehungen zu Russland nicht aufs Spiel setzen. Ja, dürfen die das denn?

mm/tdz. - Es ist ja nun nicht so, als ob Siemens-Produkte immer das Non-Plus-Ultra gewesen wären. Hieß es früher im Radiogeschäft: "Wollen Sie was von Siemens oder wollen Sie was Besseres?", muss man wohl nach der Heute-Sendung des ZDF von gestern abend, diesen dämlichen Spruch ein wenig relativieren. Es ging um einen Geschäftsbesuch des Siemens-Chefs bei Wladimir Putin. ...weiterlesen >

 

Die Heimkehr wird zum Weibsteufel! Wichtige Spielplanänderung und Neues im Programm des Theater Paderborn

PRESSEMITTEILUNG - Aufgrund der länger anhaltenden Erkrankung des Hauptdarstellers muss das Theater Paderborn seinen Spielplan ändern und zeigt im Großen Haus anstelle aller bereits festgesetzten Vorstellungen von Die Heimkehr die Inszenierung Der Weibsteufel. Die ursprünglich als Freilichtdarbietung geplante Produktion Der Weibsteufel wird also wetterfest und bereits am 05.04.2014 zur Premiere gebracht interner Link folgt...weiterlesen>

 

Mit der Wahl eines neuen Bundesvorstandes und der erneuten Erhöhung der Mittel für die Waldorflehrerbildung nahm die Mitgliederversammlung des Bundes der Freien Waldorfschulen (BdFWS) am Wochenende in Esslingen wichtige Weichenstellungen für die Zukunft vor.

PRESSEMITTEILUNG - Vor den rund 250 anwesenden Schulvertretern und persönlichen Mitgliedern zogen die scheidenden Vorstandsmitglieder Birgitt Beckers, Erika Blass-Loss und Dr. Richard Landl eine Bilanz ihres siebenjährigen Wirkens. ... weiterlesen>

 

Wie steht Deutschland in der Welt und was bedeutet Verantwortung wirklich? Können wir nahtlos an die Zeit vor 1989 anknüpfen und die zarten Pflänzchen der Offenheit gegenüber dem einstigen "Feind" so aufs Spiel setzen?
von Michael Mentzel

Einhundert Jahre nach dem Beginn des Ersten Weltkriegs steht die Welt wieder einmal vor dem Scherbenhaufen einer ideenlosen Gesellschaft, in der das so genannte Recht des Stärkeren fröhliche Urstände feiert. Und es ist beileibe nicht nur Wladimir Putin, der diesem "Recht" durch sein derzeitiges politisches Handeln Ausdruck verleiht. ...weiterlesen>

 

Wohl kaum jemand wird noch die Irrtümer und Fehleinschätzungen leugnen, vor denen auch Anthroposophen in der NS-Zeit - aus welchen Gründen auch immer - nicht gefeit waren. Gleichwohl ist die Tendenz einiger Historiker, den Begründer der Anthroposophie Rudolf Steiner und seine geistigen Erben im völkisch-rassistischen Spektum zu verorten, mehr als bedenklich.
Michael Mentzel

Aktuell plant der Info3 Verlag die Herausgabe einer Biographie Hans Büchenbachers, der - im Gegensatz zu vielen damaligen anthroposophischen Zeitgenossen - eine klare Haltung zum Nationalsozialismus eingenommen hatte. Vielleicht darf bei dieser Gelegenheit auch an den 1903 geborenen Schriftsteller Friedrich Hiebel erinnert werden, der ebenso wie Hans Büchenbacher einen jüdischen Elternteil hatte. ...weiterlesen>

 

Ansgar Martins scheint wieder einmal irritiert. Diesmal nicht nur über Michael Mentzel und Lorenzo Ravagli, sondern auch über Wolfgang Voegele, der es gewagt hatte, ein Buch von Holger Niederhausen - es geht dabei um Helmut Zander - zu rezensieren.
von Michael Mentzel

Der "Waldorfschüler mit der Lizenz zum Klugscheißern" 1 schreibt in einem aktuellen Blogbeitrag 2 über ein Buch von Holger Niederhausen, 3 dieser sei "auf den fahrenden Zug aufgesprungen und hat “Unwahrheit und Wissenschaft” geschrieben, 414 Seiten über Zanders 2011 vorgelegte Steiner-Biographie. ...weiterlesen>

 

Zur aktuellen Situation in der Ukraine und den Scherbenhaufen der einstigen Ostpolitik der SPD.
Ein Beitrag von Wilhelm Neurohr

Endlich spricht es ein führendes Mitglied der Koalitionsregierung selbstkritisch aus, aber leider kommen die von Dietmar Gabriel ausgesprochenen Einsichten zu spät: Die Diplomatie und Außenpolitik der Bundesrepublik und der EU hat einen Kardinalfehler gemacht und im Grunde jämmerlich versagt, indem sie die Ukraine vor die Wahl stellte, sich entweder für Europa oder für Russland zu entscheiden. ...weiterlesen>

 

NNA-Korrespondent Wolfgang G. Vögele sprach (in einem Mail-Interview) mit dem Münchner Historiker Markus Osterrieder, der in seinem Ende April erscheinenden Buch die Haltung Rudolf Steiners im ersten Weltkrieg behandelt.1 Der Historiker arbeitete vor einigen Jahren mit an an der Neuausgabe von Steiners "Zeitgeschichtlichen Betrachtungen".

NNA: Wie sind Sie dazu gekommen, sich mit dem Thema Erster Weltkrieg zu befassen?

Osterrieder: Während meines Studiums der Osteuropäischen Geschichte und Slavistik vor 30 Jahren wurde mir bewusst, welcher Einschnitt der Erste Weltkrieg für die Beziehungen zwischen Deutschen und Slaven einerseits und andererseits der Menschen und Völker des östlichen Europa untereinander bedeutete. Den mannigfaltigen Gründen hierfür wollte ich seitdem nachgehen. ...weiterlesen>

 

Die Europakrise als Chance für Veränderung

28.02.2014

Wilhelm Neurohr, Autor des vielbeachteten Buches "Ist Europa noch zu retten?" widmet sich in einem längeren Aufsatz, der Ende März in der Zeitschrift "Sozialimpulse" erscheinen wird, einmal mehr dem inneren Zustand Europas.
von Michael Mentzel

Wilhelm Neurohrs Analyse ist dabei wie immer von einer beachtlichen Klarheit und wer sich für Europa und den Fortgang der europäischen Idee - und damit nicht für eine Rückkehr zu nationalstaatlichen Prinzipien - erwärmen kann, wird in diesem Aufsatz eine Menge kluger Gedanken und Lösungsansätze entdecken, die der Autor schon in seinem Buch dargelegt hat und jetzt noch einmal - auch anlässlich der bevorstehenden Europawahl konkretisiert und aktualisiert. ...weiterlesen>

 

In der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 2014 ist Ulrich Rösch, wohl einer der profiliertesten Mitstreiter für die Idee eines sozialen Unternehmertums - und für die von Rudolf Steiner ins Leben gerufenen Dreigliederung - gestorben.
Ein Nachruf von Rainer Rappmann vom FIU-Verlag in Wangen.

Ulrich Rösch ist bereits als 17-jähriger auf dem Lörracher Marktplatz durch Wilfried Heidt mit dem Impuls der Dreigliederung des sozialen Organismus in Berührung gekommen, eine Begegnung, die sein Leben prägen sollte und ihn dazu geführt hat, an vielen der verschiedenen Achberger Arbeitszusammenhängen tatkräftig mitzuwirken. ...weiterlesen>

 

Das 2. Internationale Eurythmie-Projekt startet. Im Sommer 2012 hatten sich 83 Jugendliche aus 14 Nationen zum ersten What-moves-you-Projekt in Berlin getroffen, an dessen Ende eine gemeinsame Aufführung stand. Der Schweizer Filmemacher Christian Labhart hatte das Projekt begleitet und es war ein viel beachteter Film entstanden. Aufgrund des großen Erfolges wird es in diesem Jahr eine Neuauflage geben.

NNA - Das zweite Programm von "What moves you" steht diesmal unter dem Motto "Neue Welten". Im Mittelpunkt der Arbeit steht Antonín Dvoráks Sinfonie Nr. 9 - ("aus der Neuen Welt") Eine wichtige Ergänzung wird diesmal die Lauteurythmie bilden, allerdings ist noch offen, in welcher Form sie dargestellt wird. interner Link folgt...weiterlesen>

 

Bücher über die Geschichte, ob sie nun die jüngere oder die ältere Geschichte behandeln, gibt es viele und sie alle haben ihre Leser. Menschen, die wissen wollen, wie es "damals" war, die erkennen wollen, was der Auslöser dieser oder jener Krise gewesen oder warum die heutige Politik oder die Gesellschaft so geworden ist, wie sie ist.
von Michael Mentzel

Wer versteht, kann sein Handeln überprüfen, evaluieren, korrigieren. Unsere Aufgabe sei es, so das Paradigma und die Devise meiner Kindheit und Jugend, "aus der Geschichte zu lernen". Wo aber beginnt Geschichte? "Wir stehen auf den Schultern der Männer der ersten Stunde", sagte Helmut Kohl (CDU) 1983 in Koblenz, bei der Eröffnung des Bundestagswahlkampfes seiner Partei. ...weiterlesen>

 



Szenische Lesung mit dem ehemaligen Waldorfschüler Raphael Westermeier. Eine weitere, sehr gelungene Veranstaltung im Rahmen der Reihe "Hamborner HeimSpiel".
von Erhard Hofmann

Einen außergewöhnlichen Theaternachmittag erlebten die Zuschauer im gut gefüllten Musiksaal am 2. Februar. Zu Gast war in der Reihe Hamborner HeimSpiel der ehemalige Schüler Raphael Westermeier. Nach seinem Schulabschluss in Hamborn und dem anschließenden Zivildienst im Altenwerk absolvierte er von 2001 bis 2005 ein Schauspielstudium an der Theaterakademie „August Everding“ in München und hat seitdem ein festes Engagement am Theater Ulm. ...weiterlesen>

 

In einem Leserbrief hatte unser Autor Wihelm Neurohr am 1. Februar 2014 Stellung zu einem Leitartikel in der Printausgabe der Recklinghäuser Zeitung genommen: "Deutschland soll sich einmischen." Es ging um die Rede von Bundespräsident Gauck auf der so genannten Sicherheitskonferenz in München.
von Wilhelm Neurohr

Was ist nur in unseren Bundespräsidenten gefahren bei seinen beiden letzten „großen Reden“? Auf der 50. Münchener „Wehrkundetagung“, neuerdings „Sicherheitskonferenz“ genannt – eine Ansammlung hochrangiger Militärs, Verteidigungsminister, Rüstungsindustrieller und Lobbyisten – forderte er: Die Wirtschaftsmacht Deutschland solle sich künftig stärker in die Weltpolitik als „europäische Führungsmacht“ einmischen, notfalls auch militärisch an allen Krisenschauplätzen. ...weiterlesen>

 

Bilanzpressekonferenz GLS-Bank in Frankfurt. Mit durchschnittlich 2000 neuen Kunden pro Monat bewies die Bochumer GLS-Bank auch 2013, dass ökologisch-ethisches Handeln kein leeres Schlagwort ist. Die Erfolgsgeschichte dieses Geldinstituts ist beeindruckend. 
Ein Bericht von NNA-Korrespondentin Cornelie-Unger Leistner

„16 Millionen Bundesbürgern äußern in Umfragen, dass sie ökologisch-soziale Geldanlagen bevorzugen. Daher ist nicht damit zu rechnen, dass sich unser Kundenzustrom abschwächt,“ betonte der Vorstandssprecher der GLS-Bank, Thomas  Jorberg, vor Journalisten. Erstmals überschritt die Bilanzsumme der Bank im Geschäftsjahr 2013 die 3-Milliarden-Euro-Marke, die GLS-Bank hatte damit ein Plus von 19% zu verzeichnen. ...weiterlesen>

 

In unserer Gesellschaft wird die Frage nach dem Für und Wider von Organtransplantationen immer wieder von den unterschiedlichsten Seiten beleuchtet und problematisiert. Ein interessantes Interview zu diesem Thema - mit der Leiterin der Medizinischen Sektion am Goetheanum, Michaela Glöckler - lesen wir in der aktuellen Ausgabe der anthroposophischen Wochenschrift "Das Goetheanum".

mm/tdz. - Die Ansichten und Meinungen zur Organtransplantation sind vielfältig, zum Teil auch sehr emotionsbeladen und es ist für den interessierten Laien nicht ganz leicht, aus den Informationen über das Für und Wider dieser medizinischen Maßnahmen zu einem Bild zu kommen, das ihm bei der Entscheidung über die Frage nach Spenden- oder auch Empfangsbereitschaft von Organen helfen kann. ...weiterlesen>

 

Jedes Jahr bietet die deutsche Fairhandels-Organisation EL PUENTE zum Weltgebetstag ein besonderes Aktionssortiment an. In diesem Jahr steht das Land Ägypten im Mittelpunkt des weltweit gefeierten, ökumenischen Gottesdienstes am 7. März. So haben EL PUENTE und die ägyptische SEKEM Initiative anlässlich des Tages eine Produktpalette von fair gehandelten Waren zusammengestellt.

PRESSEMELDUNG - Der diesjährige Weltgebetstag unter dem Motto "Wasserströme in der Wüste" steht ganz unter den Eindrücken der aktuellen Ereignisse in Ägypten und ist ein Zeichen der Solidarität für ein Volk, dessen Land sich im Umbruch befindet. ...weiterlesen>

 

Markus Lanz im ZDF: Niveau auf Rekordtief gesunken!

20.01.2014

Im Theater ist es ganz einfach. Das Publikum verlässt den Saal, wenn es die Grenzen des guten Geschmacks verletzt sieht und mit der Darbietung nicht einverstanden ist. Nicht so beim ZDF.
ein Kommentar von Michael Mentzel

Auf eine kaum mehr messbare Tiefe ist am vergangenen Donnerstag das Niveau gesunken. Bei einer - wohl kaum als Sternstunde des Journalismus zu bezeichnenden - ZDF-Talkshow wurde exemplarisch gezeigt, wie das öffentlich-rechtliche Fernsehen es schafft, seine Zuschauer in einer Weise zu beleidigen, die kaum zu toppen ist. ...weiterlesen>

 

Demeter-Information über CMS in Brokkoli und Tiefkühlblumenkohl

17.01.2014

Die Aufregung war groß. Gentechnik in Babynahrung von Demeter und Hipp, hieß es im Oktober. Die ZDF-Verbrauchersendung WISO hatte über CMS-Funde in Babynahrung berichtet. Schon im August waren in Demeter-Tiefkühlblumenkohl Spuren von CMS gefunden worden. Unter dem Titel: "Ein Skandal, der eigentlich keiner ist", hatte TdZ darüber berichtet.

mm/tdz.- Inzwischen hat der Demeter e.V. in einer aktuellen Mitteilung über die Ergebnisse seiner Nachforschungen und Analysen berichtet. "Entscheidend dabei" war, dass es inzwischen möglich sei, "dass inzwischen auch quantitative Analysen auf CMS möglich sind." ...weiterlesen>

 

In einer Pressemeldung des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) wird aufgelistet, was "die Bundesregierung in der aktuellen Legislaturperiode für die Ökologische Lebensmittelwirtschaft bewegen muss"

PRESSEMELDUNG - Die Amtszeit des neuen Agrarministers Hans-Peter Friedrich startet mit großen Herausforderungen: Bereits in den nächsten Tagen muss er sich in Brüssel zur Zulassung des gentechnisch veränderten Maises „1507“ positionieren. „Für die Ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft ist es von existenzieller Bedeutung, ohne Gentechnik wirtschaften zu können. ...weiterlesen>

 

Satire war gestern. Die Realität scheint alles zu toppen. Ronald Pofalla für Karenzzeiten beim Wechsel von Regierungsmitgliedern in die Wirtschaft. Über die Mindesthaltbarkeitsdaten von Politiker-Aussagen.
von Michael Mentzel

Das kennt man schon. Ausgerechnet über einen der "kompetentesten" Politiker der letzten Jahre bricht derzeit ein Shit-Storm herein, und das nur, weil er möglicherweise demnächst einen neuen Job antreten wird. Bisher allerdings ist dies noch nicht so ganz offiziell bestätigt. Ist es am Ende doch Satire, ...weiterlesen >

 

Die Nachrichtenagentur NNA meldet sich zum Auftakt im neuen Jahr 2014 mit einigen interessanten Beiträgen. Mittelschwere Beben in der anthroposophischen Medienlandschaft hat auch das Erscheinen der SKA (Schriften Kritische Ausgabe) und die Kooperation des federführenden Verlages fromann-holzboog mit dem Rudolf-Steiner-Verlag hervorgerufen.

mm/tdz. - Im Oktober 2013 erschien im niederländischen Okzident Verlag das Buch "Unwahrheit und Wissenschaft. Helmut Zander und Rudolf Steiner" von Holger Niederhausen. Es geht darin um die 2011 erschienene Steiner-Biographie des Religionswissenschaftlers Helmut Zander ... weiterlesen >

 

Nach dem Sturm die Flut. Die Nothilfe nach der Zerstörung des Taifun Haiyan und der darauffolgenden Überschwemmung auf den Philippinen läuft inzwischen auf Hochtouren. Die offiziellen von der philippinischen Regierung bekannt gegebenen Zahlen sind jedoch schwer zu fassen: über 4.000 Tote und die Anzahl steigt noch von Tag zu Tag, fast 18.600 Verletzte, und 1.602 Menschen werden noch vermisst. Fast 600.000 Häuser sind ganz oder teilweise zerstört worden. Laut dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, UNICEF, sind schätzungsweise zwischen 9 und 13 Millionen Menschen von Taifun Haiyan betroffen, darunter über 5 Millionen Kinder. Auch notfalpädagogische Initiativen sind angelaufen.
NNA-Korrespondent Walter Siegfried Hahn lebt auf den Philippinen und berichtet. interner Link folgt...weiterlesen>

 

Die Anthroposophen eine aussterbende Gattung auf einer "dogmatischen Insel der Kulturpessimisten"?
ein Kommentar von Michael Mentzel zum Interview mit Dietmar Ferger

Mein Herz schlägt - auch - für die Anthroposophische Gesellschaft. Von daher fand ich die neulich gestellte Frage einigermaßen befremdlich, die da lautete: "Wo ist Anthroposophie Mittel zum Aufbruch geworden – und wo eine dogmatische Insel der Kulturpessimisten geblieben?". Weil sie einfach voraussetzt, dass die Anthroposophie - wann auch immer - eine "dogmatische Insel der Kulturpessimisten" war oder noch ist.
Betrachte ich allerdings die Medienlandschaft um mich herum, insbesondere in der virtuellen Welt des Internets, will es mir manchmal erscheinen, als ob ich mich auf einem sinkenden Schiff befinde, das schon seit geraumer Zeit auf dem Trockenen sitzt. Jeder weiß immer ganz genau, was die Anthroposophie braucht, um sich endlich zur wahren spirituellen Größe aufzuschwingen. ...weiterlesen>

 

Wie sehen Mitglieder der AAG (Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft) auf diese ihre Gesellschaft? Welche Chance haben Veränderungen und wie könnten diese beschaffen sein? Das folgende Interview gibt vielleicht einen kleinen - wenn auch durchaus subjektiv gefärbten - Einblick in das, was derzeit in der anthroposophischen Bewegung lebt. Oder auch nicht.

mm/tdz. - Mit den folgenden Sätzen lud vor einiger Zeit die Zeitschrift Info3 bei Facebook zu einem Treffen von Redaktion, Autoren und Lesern ein: "Ohne Zweifel ist Anthroposophie ein nachhaltiger "Lifestyle". Das weckt aber auch Fragen: Wo ist Steiner ein Trendsetter und welchen Beitrag leisten Anthroposophen heute für eine bessere Zukunft – wo aber bleiben sie auch hinter dem heutigen Zeitgeist zurück? Wo ist Anthroposophie Mittel zum Aufbruch geworden – und wo eine dogmatische Insel der Kulturpessimisten geblieben?"

Ob diese Fragen beantwortet wurden, entzieht sich meiner Kenntnis, gleichwohl sind aus dem vielfältigen Meinungsspektrum der Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft immer wieder kritische Stimmen zu hören, dass sich die Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft (AAG) nach hundert Jahren überlebt hätte. ...weiterlesen >

 

Seltsames Politikverständnis

01.11.2013

Ein kleiner Kommentar zur heutigen Berichterstattung über die Pressekonferenz mit Hans-Christian Ströbele ... weiterlesen>

 

Ströbele trifft Snowden

01.11.2013

Am Donnerstag dieser Woche traf Hans-Christian Ströbele den amerikanischen Whisleblower Edward Snowden in Russland. Auf einer Pressekonferenz in Berlin berichtete Ströbele heute von diesem Treffen. Wir haben uns die Pressekonferenz bei Phönix angesehen.

mm/tdz. - Die Vorgänge um die NSA-Operationen schlagen weiterhin hohe Wellen. Insbesondere die Tatsache, dass auch die Bundeskanzlerin abgehört worden sein soll, hat den Diskussionen dann doch neue Nahrung gegeben, nachdem Kanzleramtsminister Ronald Pofalla die Angelegenheit eigentlich für beendet erklärt hatte. Von der Unverfrorenheit derartiger Aussagen einmal abgesehen, war das Interesse der Menschen vor dem Bekanntwerden der neuen Vorwürfe interner Link folgt...weiterlesen>

 

In einem aktuellen Blog-Text macht sich der Blogger Michael Eggert von den Egoisten Gedanken über die digitale Transparenz und die Folgen, die mittlerweile wohl jeder in irgendeiner Weise zu spüren bekommt.
Wir veröffentlichen diesen Text mit freundlicher Genehmigung des Autors.
Michael Eggert

In den letzten zehn Jahren ist das Level von Informationen aller Art für jeden, der informiert sein möchte, nicht nur enorm gestiegen, sondern auch in Echtzeit verfügbar geworden. Die Smartphones pushen die Nachrichten mit einem Pling in die meisten Winkel der Welt, in S-Bahnen, Büros und Passantenströme. Es macht kaum mehr Sinn, ein Gespräch zu beginnen mit "Weißt du schon..?", da die Antwort vermutlich ohnehin lautet: "Ja." ...weiterlesen>

 

Der Demeter-Verband Baden-Württemberg würdigt einen wichtigen Wegbereiter der bio-dynamischen Landbauweise. Krafft von Heynitz begeht seinen 90. Geburtstag.

PRESSEMITTEILUNG - Schon seit 53 Jahren gibt es den Bio-Anbauverband Demeter in Baden-Württemberg. Einige wenige Zeitzeugen können aus dieser Anfangszeit noch berichten. Krafft von Heynitz ist einer von ihnen. Von Beginn an hat er den Verband Demeter mitgestaltet und geformt. Am 24. Oktober 2013 feiert er seinen 90. Geburtstag – und selbstverständlich gratuliert auch der Verband. ...weiterlesen>

 

Rudolf Steiners Philosophie der Freiheit als Audio-Files zum Download kommt langsam in die Endphase.

mami/tdz. - Das PdF-Projekt nimmt endlich seinen von vielen erwarteten Fortgang. Nach langer Pause sind jetzt die Kapitel 11 und 12 online. Damit kommt der Sprecher Michael Mentzel dem Ziel seines ambitionierten Projektes - das leider aus unterschiedlichsten Gründen des öfteren ins Stocken geraten war, langsam näher. ...weiterlesen>

 

Buchmessensplitter 2013 in Frankfurt. Nachvollziehbare Freude am Stand des Verlages Freies Geistesleben/Urachhaus. ...weiterlesen>

 

WISO deckt auf: Gentechnik in Bio-Babynahrung! Betroffen sind Hipp und Demeter. Schon vor der Sendung am 7. Oktober hatten die meisten Medien das Thema aufgegriffen und zum Teil Schlagzeilen generiert, die bei den Verbrauchern für Unsicherheit gesorgt hatten.

mm/tdz.- Das Thema ist nicht neu und war schon im August 2013 Anlass für eine Pressemeldung des Demeter-Verbandes. Seinerzeit waren in einem Demeter-Tiefkühlbroccoli Spuren von CMS-Hybrid-Gemüse gefunden worden. Erneut hat nun das ZDF-Verbrauchermagazin Wiso dieses so genannte CMS-Gemüse entdeckt. Diesmal in der Babynahrung der Firmen Hipp und Holle (Demeter). Holle hat inzwischen Konsequenzen gezogen und und das von WISO beanstandete Produkt vom Markt genommen. ...weiterlesen>

 

William Shakespeares Othello im Theater Paderborn. Ruppig und durchaus politisch nicht immer ganz korrekt.
Michael Mentzel

Was in der Überschrift etwas respektlos daherkommen mag, ist eigentlich eher als Zustimmung gemeint: Man traut sich was in Paderborn. Nach der "Hexenjagd" nun, schon eine Woche später - inszeniert auch diesmal von der Intendantin selbst - der Premierenauftakt eines Stückes über die Liebe und die Leidenschaft, über Hass und Neid, Dummheit und die Verschlagenheit, die "Kunst" der Intrige, aber auch die der Komik. Und die Kunst des Autors William Shakespeare, dies alles miteinander zu vereinen und als ein dramatisches Kunstwerk auf die Bühne zu bringen. ...weiterlesen>

 

Um auf die Finanzierungsprobleme der Waldorfschulen in Schleswig-Holstein aufmerksam zu machen, hat die Landesarbeitsgemeinschaft SH zu einem ungewöhnlichen Mittel gegriffen. Eine Monatsfeier auf der Kieler "Krusenkoppel" gegenüber dem Landtag.

mm/tdz. - Die Finanzierung der Freien Schulen, eine schier unendliche Geschichte und ein Thema, dass immer wieder die Gemüter erhitzt. Denn obwohl beispielsweise die Waldorfschule eine öffentliche Schule ist, müssen die Eltern, die sich für diese Schulform entscheiden, einen guten Teil der für einen ordentlichen Schulbetrieb benötigten Kosten selbst tragen. ...weiterlesen>

 

Mit Waterfront legt der Singer Songwriter Paul Joses ein aktuelles Album mit ruhigen Liedern vor. Neben seinem Partner Stephan Kießling sind auch Ian Melrose und Jens Komnick dabei.
von Michael Mentzel

Von seiner letzten Reise nach Schottland hat Paul Joses mir Haferkekse mitgebracht. Als Versuch, mich dazu zu bewegen, seine neue CD positiv zu bewerten, sind diese Kekse allerdings untauglich. Jeder Verdacht, aufgrund dieses Zusammenhanges könnte meine Kritik positiver ausfallen als ohne die Zugabe von Haferkeksen, ist angesichts der Konsistenz derselben nur als absurd zu bezeichnen. Denn im Gegensatz zu den schottischen Oat- Keksen ist die neue CD mit seinen neuen Songs von einer geradezu angenehmen Leichtigkeit, die das Hören zum Genuss macht. ...weiterlesen>

 

Als Reaktion auf den Anschlag vom 21.09.13 baut die notfallpädagogische Abteilung der „Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V.“ eine Anlaufstelle für Terroropfer in Nairobi auf. Sie richtet sich insbesondere an traumatisierte Kinder und deren Eltern.

PRESSEMELDUNG - Mit der Einrichtung einer Trauma-Ambulanz reagieren die Notfallpädagogen der „Freunde der Erziehungskunst“ auf den verheerenden Anschlag der islamistischen Al-Shabaab-Miliz auf das Einkaufszentrum „Westgate“ in Nairobi. Die Ambulanz wird am 1. Oktober in Nairobi eröffnen. ...weiterlesen>

 

Gelungener Start in die Spielzeit des Theater Paderborn. Die neue Intendantin Katharina Kreuzhage inszeniert Arthur Millers "Hexenjagd", eine Parabel - nach einer historischen Vorlage - auf die Kommunistenhatz der 1950er Jahre. Mit beklemmender Aktualität.
Michael Mentzel

DIE GESCHICHTE. Freude am Leben, Tanz und Ausgelassenheit gehören im ausgehenden 17. Jahrhundert nicht zu den Alltagsbeschäftigungen der Nachfahren der Pilgrim Fathers, die 1620 mit der Mayflower aus England in ein "besseres Land" aufgebrochen waren. Und so lassen sich die pubertierenden jungen Mädchen etwas einfallen, als sie bei ihren ausgelassenen Spielchen am Feuer von Pastor Parris erwischt werden. ...weiterlesen>

 

Zeit zur Veränderung parlamentarischer Gepflogenheiten. In Anknüpfung an den bei TdZ erschienenen Beitrag von Prof. Arno Klönne, "Jetzt sind die Urnen leer", macht Wilhelm Neurohr Vorschläge zur einer Lösung parlamentarischer Probleme und der Realisierung dringend notwendiger Reformen. Er plädiert für einen einen "Konvent aus Bürgern und Parteipolitikern sowie Verfassungsjuristen, der solche oder ähnliche Reformvorschläge in dieser Wahlperiode ausarbeitet und auf den Weg bringt."
von Wilhelm Neurohr

Allmählich hat sich der Rauch der „großen Wahlkampfschlacht“ verzogen. Die Demoskopen haben das Wählerverhalten und Parteienversagen hinlänglich analysiert. Die Parteien lecken sich ihre Wunden und wollen sich „neu aufstellen“. Das Koalitionsgerangel ist in vollem Gange. Die eigentlich wertvolle, aber unvollkommene parlamentarische Demokratie macht derzeit ihre Grenzerfahrungen....weiterlesen>

 



Zweitägige Fachtagung für Kommunikation in Bochum-Langendreer. Lernen, öffentlich zu wirken. Umfangreiches Angebot mit kompetenten Referenten.
von Sebastian Jüngel

Seit 1996 treffen sich regelmäßig deutschsprachige anthroposophische Medienschaffende. Aus der inzwischen jeweils an zwei Tagen stattfindenden  Begegnung entstand die Initiative einer Fortbildungstagung für Kommunikationsbeauftragte ohne entsprechende fachliche Ausbildung. Am 1./2. November 2013 findet die Tagung ‹öffentlich wirken› bereits zum zweiten Mal statt. ...weiterlesen>

 

Zum Ausgang der Bundestagswahl 2013, den öffentlichen Meinungsbildnern und den Motiven, eine "künstliche Spannung" zu erzeugen
ein Kommentar von Arno Klönne

Das Ergebnis der Wahlen zum Bundestag: Angela Merkel bleibt was sie ist, mit mehr Akklamation als bisher. Auf die FDP kann sie verzichten, andere koalitionäre Helfer sind vorhanden, auch wenn sie sich noch zieren. BILD hat sich dieses wenig überraschende Ereignis etwas kosten lassen: Eine umfangreicheSonderausgabe, kostenlos und flächendeckend in die Haushalte derBundesrepublik zugestellt. "PROST WAHLZEIT!" stand da in riesigenLettern, "Ab ins Wahllokal! Ran an die Urne. Eintritt ist frei!" ...weiterlesen>

 

Deutschland hat gewählt. Doch statt Veränderung hat sich das Publikum für Stillstand entschieden. Die Probleme aber werden nicht kleiner.
Michael Mentzel

Machen wir uns nichts vor. Die Voraussagen sind eingetroffen und Deutschland steht - vermutlich - vor einer großen Koalition aus CDU und SPD. Denn die absolute Mehrheit wurde von CDU/CSU nicht erreicht, auch wenn es für kurze Zeit so ausgesehen hatte. In den nächsten Tagen wird also das Geschacher um die Pöstchen beginnen, ...weiterlesen>

 

Waldorfschule und Inklusion

13.09.2013

NNA - Die Waldorfschulen in Deutschland sehen sich als Vorreiter bei der Umsetzung des Inklusionsgedankens, wie er in der UN-Behindertenrechtskonvention formuliert ist. Der Bund der Freien Waldorfschulen (BdFWS) bietet allen Waldorfschulen seine Unterstützung an, die sich in diese Richtung weiterentwickeln wollen.

Dies bekräftigten Vertreter des BdFWS am Mittwoch vor Journalisten in Berlin. Mit einem großen Kongress in der Bundeshauptstadt vom 20.-22. September 2013 will die Waldorfschulbewegung zum Erfahrungsaustausch über Inklusion beitragen.

„Auch wenn es damals nicht so bezeichnet wurde, hat die Inklusion bereits bei der Gründung der ersten Waldorfschule 1919 in Stuttgart Pate gestanden“, erläuterte dazu Henning Kullak-Ublick vom Vorstand des BdFWS. In Waldorfschulen bildeten immer die vorhandenen Fähigkeiten der Kinder den Ausgangspunkt für die pädagogische Arbeit, ... weiterlesen>

 

Zehn Gebote für Abgeordnete und „Berufspolitiker“. Natürlich soll man nichts. Und natürlich muss man auch nichts müssen. (Das für jene Liberallas, die schon bei der Überschrift ein gequältes Stöhnen hören lassen) Diese zehn Gebote für diejenigen MandatsträgerInnen aber, die außer ihrem Gewissen auch noch denen verpflichtet sein sollten, die sie mittels des Kreuzchens in das Amt gewählt und also mit der Vertretung der Wählerin oder des Wählers beauftragt haben, sind es vielleicht doch wert, beachtet zu werden.
Aufgeschrieben hat sie unser Autor Wilhelm Neurohr.

Erstes Gebot

Du sollst dich in Bescheidenheit und im Zuhören üben, denn du hast lediglich eine dienende Funktion auf Zeit für deine Wähler und für das Wohl der Allgemeinheit. Nicht deine Meinung und deine Person ist wichtig, sondern die Mehrheitsmeinung der Menschen, deren Interessen du zu vertreten hast. ...weiterlesen>

 

Der erste Titel der SKA (Steiner-Kritische-Ausgabe) von Christian Clement in Kooperation mit dem frommann-holzboog Verlag erscheint jetzt auch unter dem Label des Steiner-Verlages.

mm/tdz. - Die aktuelle Entwicklung in der anthroposophischen Szene zeigt, dass es nie darum gegangen ist, eine kritische Begleitung des Werkes von Rudolf Steiner zu unterbinden, sondern darum, dass eine Auseinandersetzung auf einem Niveau stattfindet, dass der Bedeutung des Gesamtwerks Steiners und damit auch der Anthroposophie insgesamt gerecht wird. ...weiterlesen>

 

Was ist ein Friedensnobelpreis überhaupt noch wert?
Ein Kommentar von Max Michels

Die Situation im vom Krieg gebeutelten Syrien ist mehr als angespannt. Der Eindruck entsteht, als fieberten die Medien - allen voran Spiegel-Online - derzeit der Entscheidung des US-Kongresses entgegen, der sich, geht es nach dem Willen des amerikanischen Präsidenten, für einen - angeblich auf wenige Tage begrenzten - Militärschlag entscheiden sollen. Der Gedanke, dass bei SPON bereits ein Live-Ticker vorbereitet ist, um die Ereignisse dann auch mit gebührendem Getöse begleiten zu können, ist vielleicht so abwegig nicht. ...weiterlesen>

 

Interessengemenge und Desinformationspolitik. Gerd Weidenhausen liefert mit seiner Analyse einen fundierten Beitrag zu einem derzeit brennenden Thema. In einem Beitrag für die Schweizer Zeitschrift "Gegenwart" fragt er nach den Hintergründen des Krieges in Syrien. Wir veröffentlichen den Text an dieser Stelle mit freundlicher Genehmigung des Autors.
von Gerd Weidenhausen

Der "Bürgerkrieg" in Syrien dauert nun schon mehr als zwei Jahre an und bietet mit seinen - inzwischen 100.000 Todesopfern - täglich ein Bild des Grauens. Bei dem Versuch, die Hintergründe, mannigfaltigen Interessenlagen, Zielsetzungen und Strategien zu verstehen, die in dem Stellvertreterkrieg in Syrien aufeinanderprallen, kommt man nicht umhin, die (Des-)Informationspolitik der direkt und indirekt Beteiligten in Augenschein zu nehmen. Wie in klassischen Stellvertreterkriegen üblich, überlagert eine oftmals verwirrende Desinformationspolitik die Ereignisse, die im Interesse der jeweiligen Kontrahenten umgeschrieben, ins Gegenteil verkehrt oder ganz verschwiegen werden. ...weiterlesen>

 

Seit dem 23. August 2013 befindet sich ein notfallpädagogisches Team der "Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V." unter Leitung von Bernd Ruf zur Unterstützung syrischer Flüchtlinge im Libanon. Im Flüchtlingslager Shatila, Beirut bieten die Mitarbeiter ein Programm für vom Bürgerkrieg betroffene Kinder an. Gleichzeitig veranstalten sie notfallpädagogische Weiterbildungen für syrische und libanesische NROs.

PRESSEMELDUNG - Viele Kinder in Shatila sind schockstarr und bedürfen dringender Hilfe, um die Folgen des Traumas abzumildern. Die Lebensbedingungen im Flüchtlingscamp erschweren ihre Situation zusätzlich durch beengte Verhältnisse. ...weiterlesen>

 

"Der Aufrechte Gang". Unterwegs in Sachen "Mehr Demokratie" und bundesweite Volksabstimmung. Ab Sonntag auch in Paderborn!

mm/tdz. - Am 18. August startete in Bochum der "Aufrechte Gang". Ein wackeres Häuflein unerschrockener Zeitgenossen machte sich zu Fuß auf den Weg - immerhin 675 km - zu mehr Demokratie und für die Einführung einer Volksabstimmung. Am 22. September ist Bundestagswahl und die Initiative möchte am 27. September 2013 in Berlin eintreffen, wenn dort die Koalitionsverhandlungen beginnen: "Die bundesweite Volksabstimmung gehört in den Koalitionsvertrag der neuen Regierung. Dieser Forderung werden wir Nachdruck verleihen, auch, indem wir gemeinsam mit Mehr Demokratie e.V. 100.000 Unterschriften überreichen." ...weiterlesen>

 

Die Frage eines bedingungungslosen Grundeinkommens bleibt sehr aktuell und die Parteien wären gut beraten, sich weitergehend als bisher mit diesem Thema zu beschäftigen. Der folgende Text erschien zuerst bei Gegenwind - einer Zeitschrift für Politik und Kultur in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Der Autor ist Bundestagsabgeordneter für Bündnis90/Die Grünen und tritt sehr engagiert für ein BGE ein.
ein Essay von Arfst Wagner

Die Ein­füh­rung eines be­din­gungs­lo­sen Grund­ein­kom­mens be­deu­tet ein ga­ran­tier­tes Min­dest­ein­kom­men für jeden Men­schen, das ohne Be­dürf­tig­keits­prü­fung, ohne Ar­beits­zwang in­di­vi­du­ell aus­ge­zahlt wird und das in sei­ner Höhe jedem Men­schen er­mög­licht, seine ele­men­ta­ren Grund­be­dürf­nis­se zu be­frie­di­gen. Ein sol­ches be­din­gungs­lo­ses Grund­ein­kom­men gibt dem Ar­ti­kel 1 des Grund­ge­set­zes einen In­halt: Die Würde des Men­schen ist un­an­tast­bar. ...weiterlesen>

 

All jenen, die er früher kaum eines Blickes gewürdigt hat, leistet unser Autor Philip Kovce mit diesem kleinen Brief an den "unbekannten Radsportler" Abbitte.

Lieber unbekannter Radsportler!
Es tut mir leid, dass ich Dich nicht beachtet habe. In den frühen Nullerjahren war ich über die Maßen von Deiner Sportart fasziniert und habe an den Start- und Zielorten der Tour-de-France-Etappen meinen Idolen aufgelauert. Ich habe mich zwischen den Zäunen hindurch und am Sicherheitspersonal vorbei ins Fahrerlager geschlichen, um Autogramme von ihnen zu ergattern. ...weiterlesen>

 

Ansgar Martins mit Irene Wagner (Autorin von "Rudolf Steiners langer Schatten") Mitte Mai 2013 zusammen auf dem Podium in Frankfurt/Main. Es ging um die Anthroposophie und ihre Arbeitsfelder. Eingeladen hatte die katholische Akademie im Haus am Dom.

mm/tdz. - Merkwürdig still war es in der Anthro-Szene um ein Event in Frankfurt, das am 16. Mai stattfand und bei dem - moderiert vom katholischen Weltanschaungsbeauftragten Thomas Wagner - der "Waldorfblogger" Ansgar Martins als Teilnehmer einer Diskussion mit Irene Wagner ("Rudolf Steiners langer Schatten") auf dem Podium saß. Lediglich in den "Mitteilungen aus der anthroposophischen Arbeit in Deutschland" wurde ein kleiner Bericht über die Veranstaltung veröffentlicht. ...weiterlesen >

 

Bundeskartellamt beanstandet "vertikale Preisbindung". WALA akzeptiert Millionenstrafe.

mm/tdz. - Die Produkte der Kosmetiksparte der WALA Heilmittel GmbH, die unter dem Label Dr. Hauschka weltweit vertrieben werden, erfreuen sich nicht nur in Deutschland, sondern auch international einer überaus großen Beliebtheit. Weltstars wie Julia Roberts oder Jennifer Aniston schwören auf die Wirksamkeit dieser Produkte und verleihen der Marke Dr. Hauschka damit eine hohe Reputation. Aber auch im Hinblick auf eine Firmen-Philosophie, die sich insbesondere dem Nachhaltigkeitsgedanken im ökologischen und sozialen Bereich verpflichtet fühlt, kann das im schwäbischen Eckwälden bei Bad Boll angesiedelte Unternehmen sich sehen lassen.

Im Sommer 2009 aber durchsuchte das Bundeskartellamt die Räume der WALA Heilmittel GmbH in Eckwälden, um nach Beweisen für eine "vertikale Preisbindung" bei den Kosmetik-Produkten zu suchen. ...weiterlesen >

 

PRESSEMELDUNG - Mit der Ankündigung der heutigen WISO-Sendung „Gentechnik in Biomärkten“ setzt das ZDF eine Falschmeldung in die Welt. Das kritisiert der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des BÖLW, stellt richtig: „Im Ökolandbau wird keine Gentechnik eingesetzt. Die Behauptung des ZDF, CMS-Sorten seien Gentechnik, ist falsch. Die von WISO getesteten Waren aus CMS-Sorten fallen eindeutig nicht unter das Gentechnikrecht." ...weiterlesen>

 

Ein weiterer Beitrag zum Thema Beuys-Biographie. Der Künstler Roland Wolf hat seine Gedanken aufgeschrieben. "Dieses Buch verstellt eher den Blick auf Beuys, als einen gültigen Beitrag zu leisten, was denn Wahr­heit und Biographie bedeutet. Aber, wie hat Petra Kelly einmal gesagt: "Beuys war immer schon fort, wenn die anderen kamen." Eine ganz persönliche Stellungnahme.
Roland Wolf

"Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten". So hat es die Rockgruppe Amon Düül II Anfang der siebziger Jahre gesungen. Das ist mir eingefallen, als ich den Wirbel mitverfolgt habe, den das vorgenannte Buch in den letzten Wochen verur­sacht hat. In den Feuilletons der Tageszeitungen, im Radio und im TV kam es zur Sprache und wurde vorgestellt. Auch Herr Riegel wurde interviewt. Die Aufregung war groß, wenige hatten das Buch bis dahin gelesen. ...weiterlesen>

 

Demeter Pionier Willmann gestorben

Biodynamiker trauern um Gothart Willmann, den Gründer der Gärtnerei Willmann und des gleichnamigen regionalen Großhändlers in Vaihingen. 

PRESSEMELDUNG - Der 85jährige starb am Freitag so wie er gelebt hat – mitten in seinem bis zuletzt sehr erfüllten und tatkräftigen Alltag. In vertrauter Runde in der Christengemeinschaft Stuttgart hörte sein Herz auf zu schlagen und er entschlief ganz friedlich vor dem Isenheimer Altar. ...weiterlesen >

 

"Fruchtbare Betrachtungen jenseits der bekannten anthroposophischen Perspektiven". Wolfgang Held in der Wochenschrift "Das Goetheanum" über das Gespräch mit dem Leiter des Rudolf Steiner Archivs David Marc Hoffmann. Es geht dabei um die kritische Ausgabe des geschriebenen Werkes Rudolf Steiners, die demnächst unter der Federführung von Christian Clement als Koproduktion des Frommann-Holzboog-Verlages und des Rudolf Steiner Verlages erscheint.
Der Artikel erschien zuerst in der Ausgabe 28 vom 13. Juli 2013. Mit freundlicher Genehmigung des Autors.

Anders als die Vortragsmitschriften hat Rudolf Steiner seine schriftlichen Publikationen von Auflage zu Auflage erweitert und geändert. Diese Entwicklungsgeschichte seiner Bücher sichtbar und verständlich zu machen, ist Aufgabe einer sogenannten »kritischen« Ausgabe. ...weiterlesen>

 

Der Weg zur Demokratie beschränkt sich nicht auf Wahlen. Zu ihm gehören gegenseitige Wahrnehmung und Achtung. Ein Kommentar zum Umsturz in der jungen afrikanischen Demokratie.
von Bijan Kafi
Dieser Artikel erschien zuerst in der Wochenschrift "Das Goetheanum" Ausgabe 28 vom 13. Juli 2013

Als ich vor zwei Jahren junge Revolutionäre interviewte, herrschte Aufbruchstimmung. Das ist heute nicht mehr so. Jetzt mischen sich Zweifel in die Freude über den erneut bekräftigten Wunsch nach Selbstbestimmung der Ägypter. Zweifellos, Ägyptens erster demokratisch gewählter Präsident, Mohammed Mursi, hat sich viel zuschulden kommen lassen. Er hat Ängste geschürt und für islamistische Zwecke instrumentalisiert. ...weiterlesen >

 

Alle Jahre wieder. Die Masern an der Waldorfschule. Was ist dran an den Vorwürfen, die Waldorfschulen und deren Umfeld gingen verantwortungslos mit der Problematik um?

mm/tdz. - Wieder einmal grassieren die Masern in Deutschland und die Diskussionen über ein Für und Wider von Impfungen gehen hin und her. Die Waldorfschule Erftstadt bei Köln war für einige Tage geschlossen, weil es einen Masernausbruch gegeben hatte, inzwischen dürfen die Kinder und die MitarbeiterInnen, die einen Immunschutz nachweisen können, die Schule wieder besuchen. ..weiterlesen >

 

... oder sind die Menschen auch nur Computer? Übersetzungsprogramme und computergenerierte Musik. Genial oder banal? Darüber kann man sich doch schon mal Gedanken machen.

von Wolfgang G. Voegele

Welche Fehlleistungen Computerprogamme bei der Übersetzung fremdsprachiger Texte erbringen, ist aus grotesken Montageanleitungen und Gebrauchsanweisungen bekannt. Der Endverbraucher reagiert entweder amüsiert oder verärgert, weil er seine Muttersprache kaum mehr wiedererkennt. Besonders heikel kann es dann werden, wenn es sich um wissenschaftliche Texte handelt. ...weiterlesen>

 

Asyl für Mr. Snowden in Deutschland? Kommt nicht in Frage, heißt es gerade. Ach waren das noch Zeiten, als Otto S. für die Grünen noch gegen die Volkszählung opponierte. Dabei war das noch nicht mal ´84, sondern 1986. Das ist ja Geschichte und längst überwunden. Bis eben war es ja noch relativ ruhig. Vielleicht soll es einfach nur so bleiben.
Max Michels

Mal allen Ernstes gefragt: Wie lange werden wir eigentlich noch mit diesen schrecklichen Nachrichten über Spähprogramme, Abhörinstitutionen und sonstigen Diskussionen über die besten Aushorchungsmethoden belästigt! Und wer garantiert uns eigentlich, dass die Medien die Wahrheit sagen, wenn sie uns all dieses Zeug auftischen? ...weiterlesen>

 

Manchmal ist etwas so falsch, dass selbst das Gegenteil nicht richtig wäre. Ein Zitat geistert durch das Netz.

mm/tdz. - Sucht man im Internet nach Zitaten von Rudolf Steiner, stößt man irgendwann unweigerlich auf einen von ihm gebrauchten Satz: "Schon der Einwand: ich kann auch irren, ist störender Unglaube."  Für die Anthroposophiekritiker geradezu ein gefundenes Fressen, denn damit ist natürlich - selbstverständlich zweifelsfrei - bewiesen, dass Rudolf Steiner seinen Anhängern blindes Vertrauen zu ihm und zu seinen Aussagen abgefordert hat. ...weiterlesen>

 

Wenn der Bock zum Gärtner gemacht wird. Internationale Experten verurteilen die Verleihung des World Food Prize an Führungskräfte von Monsanto & Co

PRESSEMELDUNG - 81 Preisträger des Right Livelihood Awards („Alternativer Nobelpreis") und Mitglieder des World Future Council (Weltzukunftsrat) zeigen sich entsetzt und empört über die Verleihung des World Food Prize an Wissenschaftler und Führungskräfte von Firmen, die genmanipuliertes Saatgut herstellen und vertreiben. ...weiterlesen>

 

Theater Paderborn. Christian Onciu in Hochform.

20.06.2013

Hingehen! Ein wunderbares Stück im Studio des Theater Paderborn.
Michael Mentzel

Da liegt ein Stein. So groß, dass er die Ausfahrt versperrt. Und ausgerechnet heute muss Filialleiter Fritz Habermann zu einem Meeting, bei dem es um viel geht: seine Zukunft, die Karriere, Reputation. Kurz um alles, was mit diesen Begriffen zusammenhängt. Auch um Iris geht es, die Frau, die ihn verlassen hat, ausgerechnet für den, der ihn bei diesem Meeting auseinandernehmen, ihn bloßstellen und zusammenfalten wird, den Vorgesetzten mit dem schönen Namen Wullbrandt. interner Link folgt...weiterlesen>

 

Kein Rückzug von Monsanto

12.06.2013

Monsanto gibt EU-Markt auf? Was ist dran am vermeintlichen Rückzug von Monsanto aus Europa?
von Heike Moldenhauer

Schön wär's! Monsanto gibt Europa als Markt für Gentech-Pflanzen auf – diese Nachricht geistert seit ein paar Tagen durch die deutschen Zeitungen und die sozialen Netzwerke. Die taz brachte sie zuerst, dann folgten Spiegel Online, die Süddeutsche und die FAZ. Twitter und Facebook wirkten als Schallverstärker. ...weiterlesen>

 


Franz Froschauer und Paul Brusa - Foto: Harald Morsch

Premiere. Das Theater Paderborn mit seiner letzten Freilichtproduktion im Innenhof von Schloss Neuhaus. Auf dem Spielplan: Thomas Bernhards "Theatermacher", der mit seinem "Rad der Geschichte" die Komödie schreiben wollte, "in der alle Komödien enthalten sind."
von Michael Mentzel

Trister als Utzbach ist schlechterdings kaum möglich. Ein heruntergekommenes Dorfgasthaus, eine Bruchbude mit Hirschgeweihen und einem verdreckten Hitlerbild an der Wand; ein Bühnenboden, bei dem die Bretter, die die Welt bedeuten, jeden Moment durchzubrechen drohen. Dazu ein Gasthauspersonal, dass dieser Tristesse die Krone aufsetzt und dem Besucher offensichtlich auch noch den Rest an Lebensfreude auszutreiben vermag ...weiterlesen>

 

 


T. Heinecke / P. Alderton - foto ©compagraph

Volles Haus für Pete Alderton. Jeder Platz in der Cafeteria der Paderborner Kulturwerkstatt war besetzt. Und alle waren gekommen, um dabei zu sein, als Pete Alderton seine neue CD "Roadside Preaching" vorstellte.
von Michael Mentzel

Schon das - obligatorische - Vorprogramm konnte sich hörenlassen: Ella Raven, die auf der CD bei drei Tracks dabei ist, bezauberte das Publikum mit ihrer schönen Stimme, drei eigenen Songs und einem wunderschön interpretierten "Nobody loves you, when your down and out ..." Man darf gespannt sein, was in Zukunft von ihr noch zu hören sein wird. ...weiterlesen>

 

Mittendrin. Tagung der AGiD in Berlin

05.06.2013

Öffentliche Tagung und Mitgliederversammlung der Anthroposophischen Gesellschaft (AGiD) in Deutschland . Dialogische Form lädt zum aktiven Mitwirken ein.

mm/tdz. - Im Rahmen einer großen Tagung mit vielen interessanten Mitwirkenden wird die Anthroposophische Gesellschaft vom 27. - 30 Juni 2013 ihre Jahresversammlung im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie abhalten. Mit vielen Einzelvorträgen und Gesprächsforen , künstlerischen Darbietungen und Führungen durch die Stadt, in der Rudolf Steiner auch gelebt und gearbeitet hat, unter anderem auch in der Arbeiterbildungsschule, zeigt die AGID einmal mehr ihre Präsenz in der Öffentlichkeit ...weiterlesen>

 

mm/tdz. - Einige aktuelle Meldungen und Texte haben heute unsere besondere Aufmerksamkeit erregt. Ins Netz gegangen sind uns dabei das Neue Deutschland, der Jazz-Blog, ein Fernsehtipp und die taz. 

MUSSTE ES KESSELN?
Zum Polizeieinsatz gegen die Blockupy-Demo am vergangenen Wochenende lesen wir beispielsweise im "Neuen Deutschland" dass "Bild" berichtet hätte, "mehrere Polizisten hätten ihr gegenüber anonym bestätigt: Der Kessel war geplant. Danach habe die Polizei den Teil des Zuges abgeschnitten und die Menschen festgehalten, um Personalien von angeblich Vermummten aufzunehmen, ...weiterlesen>

 

Mit "RIEGEL VORLEGEN!" überschreibt eine Autorengruppe (1) ihren "Protestbrief wider üble Nachrede und Geschäftsschädigung anlässlich der Veröffentlichung des Buches „Beuys: Die Biographie“ von H.P. Riegel."
Nicht zuletzt, um den veröffentlichten und
- häufig - hämischen, vielfach unsachlichen und immer wieder verunglimpfenden Kommentaren, die das Buch von H.P. Riegel in der Öffentlichkeit generiert, etwas entgegenzusetzen, veröffentlichen wir den Protestbrief auch an dieser Stelle.

Riegel beschreibt in seinem von Ulrike Knöfel im Spiegel vom 13.05.2013 rezensierten Buch „Beuys: Die Biographie“ den Künstler Joseph Beuys als von einem stark „völkisch-nationalistischen Wertekanon“ geprägt und durch vielfältige Beziehungen mit rechtsgerichteten Kräften und Alt-Nazis verbunden. Riegel verortet diese Einflüsse nicht zuletzt als durch die Anthroposophie Rudolf Steiners und das Umfeld des Achberger Kreises geprägt.interner Link folgt ...weiterlesen>

 


Eine weitere Anmerkung zum Thema Joseph Beuys-Biographie. Gerhard Schuster, der sich als erster zu dem bei Spiegel-Online erschienenen Artikel von Ulrike Knöfel geäußert hatte, lenkt seinen Blick auf die - nicht nur von Hans-Peter Riegel -  erhobenenen Vorwürfe, Rudolf Steiner hätte "ein ambivalentes Verhältnis" oder gar eine Abneigung zur Demokratie, zum Sozialismus und zum Liberalismus gehabt.

Aus Anlass der neuerschienen Beuys-Biographie von Hans-Peter Riegel wurde in den letzten Tagen schon einiges veröffentlicht; z.B. wurde mit einer Erstreaktion (1) und einem Leserbrief (2) auf einen Artikel im Spiegel, der den Anfang der Berichterstattung machte, reagiert. In der Zwischenzeit ist auch ein Interview (3) mit dem Autor erschienen. Dort finden die Halbwahrheiten und Lügen eine Fortsetzung. Besonders in den Blick genommen wird hierbei die Anthroposophie als Quelle für Beuys. Ich habe in einem Kommentar nur einen Punkt herausgepickt, den man leicht richtigstellen kann: In dem Interview lesen wir folgende Worte Riegels: "Steiner hatte ein ambivalentes Verhältnis zur Demokratie und eine Abneigung gegen Liberalismus und Sozialismus. Das ist bekannt." ... weiterlesen>

 

mm/tdz. - Wegen des in letzter Zeit erhöhten Spam-Aufkommens und den damit verbundenen Unannehmlichkeiten haben wir die Kommentarfunktion für die Beiträge außer Kraft gesetzt. Sie können uns allerdings auch per Mail kontaktieren, wenn Sie einen "Leserbrief" zu einem Thema oder einem Beitrag veröffentlicht haben wollen.

 

In einem Leserbrief an den Spiegel hat sich der Diplom-Sozialwissenschaftler Herbert Schliffka zu der am 13. Mai erschienenen Rezension der Beuys-Biographie von Hans Peter Riegel geäußert. Mit freundlicher Genehmigung des Autors veröffentlichen wir den Text auch an dieser Stelle.
Herbert Schliffka
Da der Spiegel die von Hans Peter Riegel verfasste „Biographie“ über Beuys unkritisch rezensiert hat, fördert er die Verharmlosung von rechtsradikalen Ideologien und Aktivitäten. Denn, wenn nachweislich freiheitlich-demokratisches Gedankengut als ein solches beschrieben wird, das dem rechtsradikalen nahe steht, dann werden die Grenzen verwischt. Wenn Freiheits- und Demokratiefreunde als Nazifreunde diffamiert werden, wird rechtes Gedankengut fahrlässig verharmlos, weil es in Verbindung mit der Freiheits- und Demokratieidee aufgewertet wird. ...weiterlesen>

 

Der nachfolgende Text von Rainer Rappmann (FIU-Verlag), der sich mit der Beuys-Biographie von Hans-Peter Riegel beschäftigt, wurde zuerst von R. Rappmann beim Internet-Buchhändler Amazon eingestellt. Mit freundlicher Genehmigung von Rainer Rappmann veröffentlichen wir den Text zusätzlich zu unserem eigenen Beitrag über die Spiegel-Besprechung des Buches von Ulrike Knöfel.
Rainer Rappmann

Nicht zum ersten Mal wird der Versuch unternommen, Joseph Beuys ein braunes Nazimäntelchen umzuhängen. Ich habe ihn persönlich gekannt und vielfältig mit ihm zusammengearbeitet. Das Gegenteil des in der neuen sog. „Beuys-Biografie“ Ausgeführten entspricht der Wahrheit:
Beuys hat sich mit seiner ganzen Existenz für die Emanzipation des Menschen eingesetzt und alle Zurückbindung an eine Blut- und Boden-Ideologie aufs Schärfste abgelehnt. ...weiterlesen>

 

Der Spiegel beschäftigt sich aus aktuellem Anlass mal wieder mit Joseph Beuys. Ulrike Knöfel schreibt über eine - noch nicht erschienene Biographie des Künstlers.
von Michael Mentzel

"Ach was?!", sagte einst Loriot. Was wohl soviel heißen sollte, wie "Potzblitz!" oder "Donnerwetter!". Ich erinnere mich daran, als ich im aktuellen Spiegel lese, wie es wirklich war mit Joseph Beuys. Denn demnächst wird im Berliner Aufbau-Verlag eine Beuys-Biographie - geschrieben von Hans Peter Riegel - erscheinen und darin wird unter anderem zu lesen sein: Joseph Beuys sei "eine ziemlich gestrige und gefährliche Figur" gewesen. Man möge mir die Ironie verzeihen: Dann ist ja gut, dass er nicht mehr unter uns weilt, denn wer weiß, was er noch alles für Schaden angerichtet hätte. ...weiterlesen>

 


Foto: BÖLW

Nach Dr. Alexander Gerber, der in den Vorstand des Demeter e.V. gewechselt ist und dort Stephan Illi nachfolgt, wird ab heute Stefan Zwoll die Geschäfte des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) führen. 

PRESSEMELDUNG - Dr. Alexander Gerber, der ein Jahr nach Gründung des BÖLW, seit 2003, die Geschäfte des gemeinsamen Dachverbandes der Verbände aus Erzeugung, Verarbeitung und Handel in der Ökologischen Lebensmittelwirtschaft geführt hat, wurde vom Aufsichtsrat zum Vorstand des Demeter e.V. berufen und wechselt für diese neue Aufgabe nach Darmstadt. ...weiterlesen>

 

 

Aktuelles aus der Wissenschaft

13.05.2013

Wissenschaft und Praxis im Öko-Landbau. Neue Ideen an der Universität Kassel/Witzenhausen. Aufruf zur Kooperation und Mitarbeit an theorie- und praxisrelevanten Fragen.

mm/tdz. - Dass die biologisch-dynamische Landbauweise für den Fachbereich Agrarwissenschaft der Uni Kassel/Witzenhausen einen hohen Stellenwert genießt, dürfte weitgehend bekannt sein. Dort soll jetzt ein langfristiges Konzept für eben diese Landwirtschaft erarbeitet werden. Zur Koordinierung von Lehre und Forschung in diesem Bereich wurde jüngst eine neue Stelle eingerichtet, ...weiterlesen>

 

Gravierende Folgen für die Ökozüchtung?

08.05.2013

Die Reform des Europäischen Saatgutrechts birgt Gefahren für die ökologische Planzenzüchtung. Den nachfolgenden Text veröffentlichen wir mit freundlicher Genehmigung der Zukunftsstiftung Landwirtschaft (Zs-L) in Bochum.

Zs-L - Bochum. - Schon seit einigen Jahren wird an einer Überarbeitung des EU-Saatgutverkehrsrechts gearbeitet. Mit dieser Revision stehen alte und lokale Obst-, Getreide- und Gemüsesorten, vor allem aber auch die Fortentwicklung der Vielfalt auf dem Acker (z.B. die ökologische Züchtung neuer samenfester Sorten) auf dem Spiel. Auch der freie Tausch von Saatgut könnte weiter erschwert werden. ...weiterlesen>

 

An der Universität Göttingen wird in Zukunft verstärkt an der methodischen Weiterentwicklung im Bereich der ökologischen Pflanzenzüchtung gearbeitet. Möglich wird dies auch durch das Engagement der Software-AG Stiftung.

Die Meldung passt zur aktuellen Diskussion um die Brüsseler Entscheidungen über das Saatgut, die derzeit allenthalben die Gemüter erhitzt und deren Ende wohl noch nicht abzusehen ist. An der Fakultät für Agrarwissenschaften der Uni Göttingen hat sich eine neue Fachgruppe mit dem Namen "Genetische Ressourcen und Ökologische Pflanzenzüchtung" etabliert, deren Aufgabe darin besteht, neue und praktisch anwendbare Methoden der Planzenzucht zu entwickeln, um, wie es in der Presseveröffentlichung heißt, "mit Problemen im ökologischen Anbau umzugehen, wie beispielsweise der begrenzten Nährstoffverfügbarkeit und der nötigen Feldresistenz gegen Schadpilze." ...weiterlesen>

 

Qualitätsfragen im Mittelpunkt!

06.05.2013

Demeter beansprucht die Qualitätsführerschaft im Bio-Bereich. Folgerichtig stellten die Delegierten des Demeter e.V. bei ihrer Jahresversammlung Qualitätsfragen in den Mittelpunkt. Dabei ging es um Lebensmittelqualität, Qualität der Zusammenarbeit und im Bereich der Landwirtschaft um Tierwohl und Biodiversität. Wir veröffentlichen an dieser Stelle die aktuelle Mitteilung zur Demeter e.V.-Jahresversammlung 

PRESSEMELDUNG - Der Potsdamer Tierarzt Christian Fidelak sieht im Demeter-Ideal einer wesensgemäßen Tierhaltung den Schlüssel für optimales Tierwohl: „Wer die ganze Kuh sieht, erkennt dass es über die reinen Nutzungsparameter hinausgehende Qualitätsmerkmale gibt, deren Beachtung letztlich dem Tier und dem Produkt zu Gute kommen.“ Aus Respekt vor der Integrität des Lebewesens bleiben zum Beispiel bei den Demeter-Kühen die Hörner bewusst dran. Fidelak verwies jedoch auf ökonomische Zwänge, die Druck auf Tierhalter ausüben und spannte deshalb den Bogen vom Tierwohl bis zum fairen Milchpreis. ...weiterlesen>

 

Israelische Kampfflugzeuge im Einsatz über Syrien. Kriegsspiele mit nur scheinbar offenen Ausgang. Auf der Strecke bleiben Klugheit und die Vernunft.
Michael Mentzel

Es ist gar nicht so einfach, Worte für das zu finden, was gerade im Nahen Osten, speziell in Syrien geschieht, es ist ein Trauerspiel in mehreren Akten. Wird Günter Grass Recht behalten mit den Worten, die er mit Hilfe seiner letzten Tinte zu Papier gebracht hat? Werden wir erleben, wie sich die Vernunft – wieder einmal – verabschiedet und Platz macht für den Fortgang dessen, was wir aus der Vergangenheit kennen? ...weiterlesen >

 

Über die Aussichtslosigkeit der Krisenbewältigung durch Parteineugründungen statt durch ein neues Denken und ein verändertes Handeln.
von Wilhelm Neurohr

Nach den medial "hochgejubelten" und dann abgesackten Piraten, deren elektronische Kommunikation und Netzkompetenz ganz offensichtlich keine Sozialkompetenz ersetzt, nun also eine weitere Parteineugründung, mit der die "politische Landschaft aufgemischt" werden soll: "Alternative für Deutschland" (AfD). Seitdem es zur politischen Gewohnheit wird, die eigenen Ideologien und Vorgehensweisen für "alternativlos" zu erklären – so z.B. auch die anhaltende Spar- oder Austeritätspoltik (übersetzt mit Disziplin, Sparsamkeit und Entbehrung) - lechzen die Menschen nach wirklichen Alternativen. ...weiterlesen>

 

In Syrien soll es zu einem Giftgaseinsatz gekommen sein. Das berichteten Medien in den letzten Tagen, allen voran die Welt-Online mit dem Titel: "Amerikas Glaubwürdigkeit steht auf dem Spiel." Im Gegensatz zur Welt-Online aber ist es für die internationale ÄrztInnenorganisation IPPNW noch nicht ausgemacht, dass die derzeit kursierenden Berichte über diesen angeblichen C-Waffeneinsatz von syrischen Regierungstruppen in der syrischen Stadt Aleppo der Wahrheit entsprechen.
von Andreas Butz und Michael Mentzel

Für die Online-Ausgabe der Welt ist offensichtlich alles klar und man scheint förmlich darauf zu warten, dass die USA endlich in den Syrien-Konflikt eingreifen. Unter der Überschrift "Amerikas Glaubwürdigkeit steht auf dem Spiel" werden dort die "roten Linien" ins Spiel gebracht und gesagt: "Die Welt kommt um die Erkenntnis nicht mehr herum, dass Baschar al-Assad chemische Waffen gegen sein Volk eingesetzt hat." Allerdings folgt zwei Sätze später die Relativierung dieses Vorwurfs, ...weiterlesen>

 


v.l.n.r. Franziska Schlaghecke, Simon Breuer, Oliver Warsitz, Willi Hagemeier und Daniel Kozian ©Foto: Harald Morsch


Das Theater Paderborn führt Brechts "Dreigroschenoper" auf. Erhard Hofmann hat sich für Themen der Zeit die Premiere angesehen.

„Es war eine raffinierte Aufführung, kalt berechnet. Es war der genaueste Ausdruck dieses Berlin", schreibt Elias Canetti in seinen Erinnerungen über die Uraufführung der "Dreigroschenoper" im August 1928 am Schiffbauerdamm-Theater in Berlin. „Die Leute jubelten sich zu, das waren sie selbst und sie gefielen sich. Erst kam ihr Fressen, dann kam ihre Moral, besser hätte es keiner von ihnen sagen können, das nahmen sie wörtlich. Jetzt war es gesagt, keine Sau hätte sich wohler fühlen können.“ Auch die Paderborner Premiere des meist gespielten deutschsprachigen Theaterstücks des 20. Jahrhunderts wurde vom Publikum mit Jubel aufgenommen ...weiterlesen>

 

Ein Thema, das aktuell bleibt!

26.04.2013

 

         Aktuell  Tschernobyl  Fukushima

 

 

 

Eigentum am Boden als Aufgabe für die gesamte Gesellschaft. Demeter Hessen e.V. initiiert Dialog mit Bürger/innen, Bankern und Bauern am Sonntag, dem 28. April 2013 ab 11.15 Uhr in der Waggonhalle Marburg.

PRESSEMELDUNG - Weltweit gibt es eine historische Entwicklung von der gemeinschaftlichen Nutzung von Grund und Boden hin zu einer Privatisierung. Aber sind damit alle Fragen gelöst? In unserer Gesellschaft betreiben heute nur noch wenige Menschen Ackerbau und Tierhaltung, und sie besitzen nur einen Teil des Lands, das sie bewirtschaften. Weil viele Höfe in den letzten Jahrzehnten aufgegeben und ihr Land verpachtet haben, sind die heutigen Eigentümer selbst keine Bauern mehr. ...weiterlesen>

 

Die "richtige" Seite der Geschichte?

21.04.2013

Ich kann freilich nicht sagen,
ob es besser werden wird,
wenn es anders wird;
aber soviel kann ich sagen:
es muss anders werden,
wenn es gut werden soll.
                          G.C.Lichtenberg

Auch wenn Deutschland derzeit nicht zu den Ländern gehört, die im Hinblick auf Konfliktlösungen in aller Welt ausschließlich die militärische Karte ausspielen möchte, verschließen will man sich den Forderungen nach Unterstützung allerdings oft auch nicht. Ob Bundeswehr-Patriot-Raketen an der türkisch-syrischen Grenze, U-Boote nach Israel oder Panzerlieferungen nach Saudi-Arabien: Rüstung und Gewalt sind immer noch die stärksten Argumente in einer Welt, die wahrlich anderes nötig hätte als Kampf und Zerstörung.
von Michael Mentzel

Wo sind die Kulturinitiativen, die zu aktuellen, globalen Fragen Stellung nehmen, ökologische Fragen stärker als bisher auch unter politischen Aspekten "beackern", Kriege nicht als „gottgegeben“ anerkennen und die Fragen nach Schule und Bildung nicht denen überlassen, die Bildung (1) ausschließlich als Instrument der Profitmaximierung definieren und im wesentlichen daran interessiert sind, Kinder und Jugendliche auf ein möglichst reibungsloses Funktionieren in unserer Leistungsgesellschaft vorzubereiten? ...weiterlesen >

 

Mystik und Widerstand - Dorothee Sölle

07.04.2013

Eine sehenswerte Dokumentation über Dorothee Sölle, das aktuellste Projekt des engagierten Berliner Filmemachers Rüdiger Sünner.
Michael Mentzel

Mystik und Widerstand? Geht das überhaupt zusammen? Hält man nicht "die andere Wange" auch noch hin, wenn es mal kracht, brennt oder knallt? Umgibt die Mystiker nicht die Aura der Unbesiegbarkeit, die das Heute, wie immer es sich auch ausgestalten mag, mit dem tiefen Wunsch und dem Willen begleitet, Gegensätze als Harmonie erscheinen zu lassen, die Kakophonie des Alltäglichen als einen Sphärengesang versteht und damit die Welt, den Himmel und die Erde miteinander vereinigt? Eins ist Alles, alles ist Eins? ...weiterlesen >

 

Andrang im Zeitreisebüro?

04.04.2013

Einige Anmerkungen zu den aktuellen Diskussionen um Judith von Halle, den "Zeitreisen" und der Frage nach dem Verhältnis zur Anthroposophie.
Michael Mentzel

Ob sich die Anhänger Judith von Halles von den Ausführungen Sergej Prokofieffs angesprochen fühlen, bleibt dahingestellt. Festzustellen ist inzwischen ein spiritueller Trend, der von einer - von Vielen als dogmatisch und zu theoretisch empfundenen - Buch-Anthroposophie zu denen führt, die ihrem Publikum ihre "höheren Einsichten" direkt, das heißt von Angesicht zu Angesicht, mitteilen können. ... weiterlesen>

 

 


In seinem Buch "Zeitreisen – Ein Gegenbild anthroposophischer Geistesforschung" stellt Sergej O. Prokofieff seine Sicht auf Judith von Halle dar. Prokofieff, seit der letzten Generalversammlung nicht mehr aktives Vorstandsmitglied der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft (AAG), erläutert darin, warum er wesentliche Inhalte der Veröffentlichungen von Judith von Halle mit der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners für unvereinbar hält.
von Michael Mentzel

 

S. Prokofieff will keinesfalls, so stellt er in der Einleitung seines Buches klar, Judith von Halle irgendwelche Rechte beschneiden, die sie als Mitglied der AAG, der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft und als Rednerin in Zweigen der Gesellschaft oder als Autorin hat. interner Link folgt...weiterlesen>

 

Rom - nicht nur im Zeichen des Papstes

21.03.2013

Flora


Genie ins rechte Licht gerückt oder Triumph der Farben. Derzeit ist eine bedeutende Tizian-Ausstellung in Rom zu sehen. Der Künstler gilt als einer der produktivsten und vielseitigsten italienischen Maler seiner Zeit. Andrea Hindrichs hat die Ausstellung besucht.

Einem der größten Maler aller Zeiten wird in der Scuderie del Quirinale bis Mitte Juni eine Werkschau gewidmet. Als Tizian - hoch betagt - im Jahr1576 starb, hinterließ er ein umfang- und abwechslungsreiches Oeuvre, aus dem der Kurator Giovanni Villa 45 Werke aus italienischen und internationalen Museen ausgewählt hat. Ein solche Auswahl des Malergenies dürfte so schnell nicht wieder zu sehen sein.In zehn Sälen wird der Werdegang des gefragtesten Künstlers seiner Epoche aufgezeigt, religiöse Motive, mythologische Themen und Porträts erfreuen den Kunstsinnigen. ...weiterlesen >

 

Neues von Demeter


foto: demeter e.v

Dr. Alexander Gerber wird ab Sommer 2013 Vorstand des Demeter e.V. Er wird damit Nachfolger des Agraringenieurs Stephan Illi, der Demeter verlässt.

mm/tdz. - In der aktuellen Meldung des Demeter e.V. heißt es dazu: "Sein Vorstandskollege Klemens Fischer, seit fünf Jahren in dieser Funktion, begrüßt den bisherigen Geschäftsführer des BÖLW „als Freund des Bio-dynamischen” und freut sich ebenso wie Gerber auf die Zusammenarbeit."

Die bio-dynamische Wirtschaftsweise ist für den 47-jährigen Alexander Gerber kein Fremdwort. Er studierte - nach einer landwirtschaftlichen Lehre auf einem biologisch-dynamisch bewirtschafteten Hof Agrarwissenschaften an der Universität Hohenheim. ...weiterlesen >

 

Die unlängst von Peter Selg verfasste und im Ita-Wegmann Verlag erschienene dreibändige Steiner-Biographie, "Rudolf Steiner Lebens- und Werkgeschichte", wird innerhalb der anthroposophischen Bewegung unterschiedlich bewertet.  

mm/tdz. - Neben Ramon Brüll, der in der aktuellen Ausgabe der Info3 die Arbeit des Vielschreibers Selg als schädlich für die Anthropospophie bezeichnet hatte: "Peter Selg umschifft jede Klippe, die das idealisierte Steinerbild, oder, wie er es nennt, die „innere Kontinuität einer unvergleichlichen Lebensarbeit" ankratzen könnte.", hat sich auch Lorenzo Ravagli mit der Ausgabe der dreibändigen "Lebens- und Werkgeschichte" Rudolf Steiners beschäftigt. Ravagli allerdings kommt zu einer anderen Einschätzung. ...weiterlesen >

 

Zwei Jahre nach der von einem Erdbeben ausgelösten Atomkatastrophe vom 11. März 2011 in Japan legt die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW eine quantitative Abschätzung der „Gesundheitlichen Folgen von Fukushima" vor. Dieser Report legt besorgniserregende Befunde vor, "die schon jetzt, nur zwei Jahre nach dem Super-GAU sichtbar würden", heißt es dazu.

PRESSEMELDUNG - Der Nürnberger Wissenschaftler Dr. Alfred Körblein fand für ganz Japan einen signifikanten Rückgang der Geburten genau 9 Monate nach Fukushima.Von 4.362 fehlenden Geburten im Dezember 2011 entfielen nur 209 auf die Präfektur Fukushima. Eine erhöhte Säuglingssterblichkeit u.a. „exakt" neun Monate nach Beginn der Katastrophe ist ein weiteres Anzeichen dafür, wie sehr dieses Land insgesamt und eben keineswegs nur die Präfektur Fukushima von diesem Atomunfall betroffen ist. ...weiterlesen >

 


Demeter nicht betroffen. Der Verband für die biodynamische Landbauweise nimmt Stellung zu Berichten über den Betrugsverdacht bei der Erzeugung von Bio-Eiern.

mm/tdz. - In seiner Presserklärung weist der Demeter e.V. darauf hin, dass Demeter von dem Betrugsverdacht bei Bio-Eiern nicht betroffen ist. Demeter-Vorstand Stephan Illi: "Wir verurteilen die kriminellen Machenschaften der agrarindustriellen Erzeugung und der dahinter stehenden Betriebe. Dieses unerträgliche Verhalten schädigt alle bäuerlichen und ökologischen Eier-Erzeuger, die täglich im Stall gut für ihre Hühner sorgen." ...weiterlesen >

 

Wenn der Amtsschimmel zweimal wiehert.
Michael Mentzel

Die Satiriker haben Hochkonjunktur, wenn es bei den Themen Supermarkt und Fertignahrung mal wieder so richtig kracht. Da gab es doch vor Zeiten, es scheint schon wieder Lichtjahre her zu sein, die Geschichten vom Pferd in der Lasagne. Geändert hätte es wohl auch nichts, wenn sich herausgestellt hätte, dass lediglich ein Praktikant bei dpa oder Reuters statt "Pferde in der Camargue" die Meldung "Pferd in der Lasagne" verstanden hätte. Der Rest ist - wie wir wissen - ein gewisser Automatismus, den zu stoppen es dann schon einer gehörigen Portion Mutes bedarf. Fremdsprachen sind ja nicht immer einfach. ...weiterlesen >

 


Foto ©a.hindrichs rom

In den letzten Zeit standen Rom, Berlusconi und natürlich wir ...  ähh.. Papst Benedikt mal wieder im Focus der Öffentlichkeit. Warum nicht mal etwas anderes?  In der ewigen Stadt gibt es immer wieder Neues zu entdecken. 
von Andrea Hindrichs
 
Sie kennen Rom? Wetten dass nicht!? Interessiert höre ich des Öfteren Besucher sagen, dass sie in Rom „schon alles kennen“ – ja, da sind sie weiter als ich, die hier nunmehr seit 8 Jahren lebt und immer wieder Neues entdeckt.
Wer sich an den „Klassikern“ schon ausgiebig erfreut hat, der sollte sich in die Umgebung wagen – nicht etwa Tivoli oder die Albaner Berge, sondern an den Stadtrand. ...weiterlesen >

 

Veränderungen im Vorstand der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft (AAG)

mm/tdz. - Sergej Prokoffieff scheidet aus dem Vorstand der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft aus. In einem Brief an die Mitglieder - der auf der Webseite des Goetheanum veröffentlicht wurde - begründet er seinen Entschluss, in Zukunft keine Tätigkeit im Goetheanum mehr auszuführen und "auch auf jegliche Art interner Information und auf allen Schriftverkehr" zu verzichten: "Mein Name wird dann auf keinen Mitteilungen und Dokumenten des Vorstands mehr erscheinen." Der Schritt hat seine Ursache in seinem Gesundheitszustand, denn es seien "ernstere Komplikationen" aufgetreten, heißt es in dem Brief. In Abstimmung mit seinen Vorstandskollegen hat Prokofieff beschlossen, ab der kommenden Generalversammlung "den Status eines emeritierten Vorstandsmitglieds anzunehmen." ...weiterlesen >

 

Die EU plant eine Tabakproduktrichtline. Unter anderem geht es um die Verpackung, um gefährliche Zusatzstoffe und den Zigarettenschmuggel.   
Von Martin Köhler

„Don’t be a MayBe – Be !“ Dazu ein verliebtes  junges Paar, das sich umarmt und eine Zigarette hält – wer kennt nicht die großflächigen Plakate in unseren Städten? Die subtile Botschaft: Sei eindeutig und klar – verpasse nichts- und greif zur Zigarette! Kaum jemand weiß, dass es sich bei dieser Art Werbung um ein Fossil der deutschen Tabakgesetze handelt, denn in allen anderen EU-Staaten ist die Plakatwerbung längst verboten. ...weiterlesen >

 

Annette Schavan ist zurückgetreten. Es bleiben freilich Fragen offen. Michael Opielka hat sich über die Vorgänge Gedanken gemacht und einen genaueren Blick auf "Schavanplag" und die Webseite der Universität Düsseldorf geworfen.
Michael Opielka

Der heutige Rücktritt von Bildungsministerin Schavan legt einen Blick auf "Schavanplag" nahe. [1] Die Universität Düsseldorf hat eine eigene Seite zum Verfahren installiert. [2] Allerdings sucht man dort vergeblich – und auch ansonsten im Internet – das der Entscheidung des Fakultätsrates der Heinrich-Heine-Universität zugrundeliegende Gutachten des Prodekans und Vorsitzenden des Promotionsausschuss der Philosophischen Fakultät der Universität Prof. Dr. Stefan Rohrbacher. Unklar ist, ob die Veröffentlichung dieses Gutachtens verfahrensrechtlich möglich wäre, zumindest nach der Bekanntgabe der Entscheidung. ...weiterlesen >

 


hella birgit mascus und laura gericke foto ©harald morsch

Zu Gerhart Hauptmanns "Die Ratten" im Theater Paderborn.
von Michael Mentzel

Gerhard Hauptmann steht für einen naturalistischen Blick auf die sozialen Verhältnisse im Berlin des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Die Stadt ist zu jener Zeit ein Schmelztiegel, in dem sich die unterschiedlichsten Charaktere auf mehreren Ebenen begegnen. Hauptmanns "Die Ratten" ist eine Tragikomödie ohne Happy End, ein Sittenbild hoffnungsloser Perspektivlosigkeit einerseits und einer verlogenen bürgerlichen Fassade andererseits. Ein schmaler Grat, auf dem die Protagonisten des Stückes Einblicke in ihre Seelen und ihre Befindlichkeiten zulassen. Symbolisiert wird dieser schmale Grat - für mich - durch das Bühnenbild (Kathrine von Hellermann), die nicht gerade breite Brücke, auf dem sich die Ebenen - der Dachboden mit dem Fundus staubiger Theaterklamotten, Straße und Wohnstube der Familie John - manchmal nicht immer ganz klar unterscheidbar, durchdringen. Alle sind jederzeit absturzgefährdet. ...weiterlesen >

 

 

Die Diskussion über eine "staatliche Waldorfschule" in Hamburg Wilhelmsburg hat inzwischen auch die großen öffentlichen Medien erreicht. Während Christian Füller in der Taz [1] diesem Thema einiges abgewinnt, schlägt sich der Autor des Beitrags in der Süddeutschen Zeitung [2] eher auf die Seite der entschiedenen Gegner einer solchen Idee.
von Michael Mentzel

Die Süddeutsche Zeitung berichtet über einen Lehrer, der versucht, "eine Grundschule zu verhindern." Es geht um die Waldorfpädagogik, die manchem ein so großer Balken im Auge zu sein scheint, dass sogar eine Petition zur Verhinderung der Initiative initiiert wurde. In der Taz dagegen können wir lesen: "Dabei taugt die Schule als Zukunftsmodell für das Bildungswesen."

Was ist passiert? In Hamburg Wilhelmsburg wird, so der Plan, demnächst eine - zunächst auf 10 Jahre angelegte - unkonventionelle Schulfusion stattfinden. ...weiterlesen >

 

Luxuswut?

06.02.2013

Politische Partizipation wird immer mehr zum Klassenprivileg. Ein Kommentar zu einer Studie des Instituts für Demokratieforschung
von Arno Klönne

Über Mangel an Medienecho kann sich der Politikwissenschaftler Franz Walter, Leiter den Instituts für Demokratieforschung in Göttingen, keineswegs beklagen, über Desinteresse bei potenziellen Auftraggebern auch nicht. Diesmal finanzierte der Ölkonzern BP seine Studie; es geht darin um Herkünfte, Motive und Mentalitäten der neuerdings ständig auftretenden "Wutbürger". ...weiterlesen >

 

Das Goetheanum, Sitz der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft und der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft (AAG) hat jetzt mit der Einrichtung einer neu konzipierten Website "den letzten Baustein" für die Kommunikation mit den Mitgliedern und einer interessierten Öffentlichkeit gesetzt.

mm/tdz. - Nachdem im Mai 2011 die öffentliche Wochenzeitung "Das Goetheanum" in einem komplett neuen Gewand erschienen war und auch das zweisprachige Nachrichtenblatt ‹Anthroposophie weltweit› (Deutsch, Englisch) neu aufgestellt wurde, begann am 11. März 2012 - am Tag der Kirschbaumpflanzung am Goetheanum anlässlich des ersten Jahrestags des Reaktorunglücks von Fukushima - ein Pilotprojekt zur Weiterentwicklung der Startseite des Internetauftrittes. ...weiterlesen >

 

Reden statt schießen

28.01.2013

Forsa-Umfrage zum iranischen Atomprogramm ergibt große Zustimmung zu einer regionalen UN-Konferenz zum Konflikt um das iranische Atomprogramm.

PRESSEMITTEILUNG - Eine große Mehrheit der deutschen Bevölkerung sieht in einer UN-Konferenz für eine massenvernichtungswaffenfreie Zone im Nahen und Mittleren Osten eine Alternative im Konflikt um das iranische Atomprogramm. Das ergab eine von der IPPNW beim Meinungsforschungsinstitut Forsa in Auftrag gegebene Umfrage. „Das sich seit längerem abzeichnende Scheitern der westlichen Sanktionspolitik droht immer mehr, in einen Krieg gegen den Iran zu münden. Mit der Wiederwahl von Benjamin Netanjahu in Israel steigt diese Gefahr. Vor diesem Hintergrund wäre die Konferenz ein wichtiger Beitrag für Frieden und Sicherheit der Menschen in der Region. ...weiterlesen >

 

das- scheinbare - desinteresse an (sach)büchern kann
vielleicht auch darin begründet sein, dass einem angesichts
der vielen fußnoten die zeit fehlt, sich auch noch mit dem
text zu beschäftigen. gleichwohl lese ich manches durchaus
mit gewinn.
mm
Anmerkungen zu einem Buch von Ansgar Martins
von Michael Mentzel

Es wird kommen, wie es immer kommt. Dessen ist sich der Verfasser der nachfolgenen Zeilen so gewiss, wie das "Es keimen die Pflanzen" am Mittagstisch aufrechter Anthroposophen. Die zarten Versuche der Beschreibung der Empfindungen, wie sie vor der Seele und den Augen eines - der heutigen Steiner-Kritik gegenüber - kritisch eingestellten Zeitgenossen auftauchen, werden als Versuche der Reinwaschung, als apologetische Irrfahrten durch eine Geschichte gebrandmarkt werden, deren Eindeutigkeit doch schließlich nicht mehr zu übersehen sei. ...weiterlesen >

 


Tschaika aus Berlin (screenshot dvd-trailer)

Die Geschichte der Bündischen Jugend und mit ihr auch die der Folk- und Liedermacherszene in Deutschland ist eng verbunden mit der Burg Waldeck im Hunsrück. Die Journalistin Gabi Heleen Bollinger hat sich auf Spurensuche begeben und zeichnet in einem wunderbaren Film die Entwicklungslinien der Legende Burg Waldeck nach.
von Michael Mentzel

Der zweistündige Film erzählt die Geschichte der Burg Waldeck im Hunsrück. Die vielfältigen kulturgeschichtlichen Aspekte der Jugendbewegung in Deutschland, deren Ursprünge in der Wandervogelbewegung des ausgehenden 19. Jahrhunderts zu suchen sind, ...weiterlesen >

 

mm/tdz. - Ab Ende Februar stellt die Amselhof Buchhandlung in Alt-Niederursel aus wirtschaftlichen Gründen ihren Betrieb ein. Die Gründe erläutern Ramon Brüll, Simone Lambert und Hans Rakow in einer Mitteilung an ihre Kunden. Dort heißt es: "Nachdem die Gesellschafter, der Frankfurter Goethe-Zweig der Anthroposophischen Gesellschaft, das Sozial-Pädagogische Zentrum, der Info3-Verlag, Hans Rakow und Ramon Brüll insgesamt zwölf Jahre mit nur wenigen Ausnahmen jährlich Verluste in Kauf genommen haben und die durchgeführten Maßnahmen zur Verbesserung des Ergebnisses fruchtlos geblieben sind, bleibt uns leider keine andere Wahl." ...weiterlesen >

 

Die derzeit zu bemerkende Buchverlagspraxis, bestimmte Ausdrücke, die heute nicht mehr gebräuchlich sind, aus klassischen Kinderbüchern zu entfernen und umzuschreiben, nimmt deutlichere Formen an. Lorenzo Ravagli kommentiert dies auf seinem Anthroblog unter dem Titel: "»Die kleine Hexe« und die trivialen Folgen der »Postcolonial Studies«" mit dem Hinweis auf einen Beitrag aus der FAZ. Mit freundlicher Genehmigung des Autors veröffentlichen wir seinen Beitrag auch an dieser Stelle.

Eva Berendsen schreibt in einem Artikel in der »FAZ«: »Eltern empören sich, dass man in Ottfried Preußlers ›Kleiner Hexe‹ auf ›Negerlein‹ stößt und Astrid Lindgrens starke Pippi im Original einen ›Negerkönig‹ zum Vater hat. Wenn die Verlage darauf mit sprachlichen Glättungen und der Ersetzung durch einen ›Südseekönig‹ reagieren …, haben sie zumindest die Wissenschaft falsch verstanden. ...weiterlesen >

 

Neue Biographie: Die Lebens- und Werkgeschichte Rudolf Steiners

12.01.2013

Buchvorstellung der neuen Rudolf Steiner-Biographie von Peter Selg im Schreinereisaal des Goetheanum. 

mm/tdz. - "Diener der fortschreitenden Geister", mit diesem Zitat des Buchautors Peter Selg übertitelt die Londoner Nachrichtenagentur NNA ihren Bericht von der Buchvernissage der aktuellsten, aus drei Bänden bestehenden Steinerbiographe, die am 8. Januar 2013 in Dornach vorgestellt wurde. Für NNA hat Wolfgang G. Vögele an der Buchvernissage teilgenommen und seine Eindrücke in einem kurzen Bericht zusammengefasst. ...weiterlesen >

 

"Die Menschen wollen absolute Wahrheiten haben, die gibt es aber nicht. Es gibt nur Wahrheiten, die aus irgendeiner Situation richtig sind, die unter irgendwelchen Umständen und Bedingungen wahr sind." R. Steiner
Michael Mentzel

Die derzeitigen Diskussionen um die Frage, wann einer Antisemit ist oder nicht, arten einmal mehr in Schlammschlachten aus, die der eigentlichen Sache nicht angemessen sind. Die Antisemitismusdebatte ist ohne den - insbesondere Deutschland betreffenden Anteil - nicht zu begreifen und es würde allen Parteien gut anstehen, sich wirklich einmal darüber klar zu werden, warum man der je anderen Meinung zugeneigt ist und daher die jeweiligen Wortmeldungen unterstützt oder ablehnt ...weiterlesen >

 


Hartmut Oster

In einem Gastbeitrag beschäftigt sich Hartmut Oster von Bündnis 90/die Grünen im Kreis Paderborn mit dem Thema der Ernergiegewinnung durch das so genannte Fracking. Diese neue Art einer "unkonventionellen" Erdgassuche birgt erhebliche Risiken für Mensch und Natur!

Derzeit werden in Nordrhein-Westfalen von einigen Unternehmen die Möglichkeiten erkundet, "unkonventionelles" Erdgas zu fördern. Auch der Kreis Paderborn ist hier mit einbezogen. Der US-Konzern BNK Petroleum hat den Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis zur Aufsuchung von Erdgas in einem Areal, das „Falke-South" bezeichnet wird, beantragt. ...weiterlesen >

 

Die Proteste gegen Krisenpolitik gehen weiter auch 2013 weiter.
Aktion vor dem Deutschen Bundestag. Aktivisten luden eine Fuhre Mist ab.

PRESSEMITTEILUNG - Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat für das Frühjahr weitere Proteste gegen die europaweite Verarmungspolitik sowie eine breite gesellschaftliche Mobilisierung für die Umverteilung von Reichtum angekündigt. "2012 war ein Anfang. Gemeinsam mit vielen Bündnispartnern werden wir im neuen Jahr den Widerstand gegen die neoliberale Schockstrategie in Europa verstärken", sagte Werner Rätz vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis am Donnerstag in Berlin. "Attac steht für andere Krisenlösungen. Statt autoritär durchgesetzter Kürzungsprogramme brauchen wir eine tiefgreifende Umverteilung von Reichtum und Macht." ...weiterlesen >

 

Das ist das Ende! Das Ende eines Jahres voller Höhen und Tiefen. 2012. Wie immer ist auch im vergangenen Jahr viel passiert. Vieles davon werden wir erst im Laufe der Zeit so richtig realisieren, weil es seine Wirkung erst dann voll entfaltet. Und Vielem, was die Menschen bewegt hat, wurde inzwischen der Mantel des Vergessens umgehängt.

mm/tdz. - Das ist das Ende eines Jahres, in dem nicht nur in den USA durch die Wahnsinnstat eines Amokschützen, sondern auch durch - "friedens"-politisch begründete - Wahnsinnstaten überall in den Kisengebieten dieser Welt, unschuldige Kinder ums Leben kamen. Ein Jahr, in dem eine Europäische Union, für deren Staaten die Rüstungsproduktion eine der Haupteinnahmequellen ist, zur Friedensnobelpreisträgerin gekürt wird. Ein Jahr, in dem viel über das Thema Grundeinkommen gesprochen wurde, in dem die Piraten an Ansehen verloren, Ralph Boes mit einem "Sanktionshungern" auf die Problematik der Hartz IV-Gesetze aufmerksam machte ...weiterlesen >

 


Jennifer Sabel, Franziska Schlaghecke, Dirk Schäfer, Daniel Kozian, Rafael Meltzer, Birgit von Rönn und Willi Hagemeier • Foto © Harald Morsch


"Der nackte Wahnsinn". Wie ticken eigentlich Schauspieler? Wunderbar komisch inszenierter "Einakter" in drei Akten mit Pause.
Michael Mentzel

Schauspieler spielen selten Schauspieler. Wenn sie es aber tun, kann schon einmal Chaos entstehen. Auf der Bühne des Paderborner Theaters wird die Komödie zum Drama, das Drama zum Slapstick, dieser zur Tragödie und alles zusammen ergibt eine brisante Mischung, die sich tatsächlich nur noch als: "Der nackte Wahnsinn" bezeichnen lässt. ...weiterlesen >

 

Der Newsticker tickt, tickt, tickt und tickt und haut eine Meldung nach der anderen heraus. Nicht alle schaffen es auf die erste Seite.
max michels von den beatagenten

Mag sein, dass heutzutage vieles normal erscheint, was uns in der Welt so begegnet. Es ist offensichtlich möglich, sich an vieles zu gewöhnen. Oft genug siegt die Gewohnheit über die erste Empörung und Aufregung. ...weiterlesen >

 

Offenheit und Klarheit im Verhältnis unterschiedlicher Strömungen und Positionen in der anthroposphischen Bewegung kennzeichneten den Versuch der Annäherung an Judith von Halle.
von Michael Mentzel

Rund 130 Menschen hatten sich am 8. Dezember im - leider ziemlich ausgekühlten - Festsaal der Essener Waldorfschule eingefunden, um einer Veranstaltung beizuwohnen, die von der Deutschen Landesgesellschaft der Anthroposophischen Gesellschaft (ADiD) organisiert worden war. Anlass war der Versuch, mit Judith von Halle – der derzeit wohl umstrittensten Vertreterin der öffentlichen Anthroposophie - in ein öffentliches Gespräch zu kommen. ...weiterlesen >

 

Auch unser Autor Philip Kovce hat sich zu der Sendung „Menschen bei Maischberger“, in der es im Wesentlichen um Ralph Boes und seinen Kampf gegen die Hartz IV-Sanktionen ging, seine Gedanken gemacht. Herausgekommen ist ein Plädoyer für einen gelassenen Umgang mit Themen wie diesen und vor allem ein Plädoyer für den mündigen Zuschauer.
Philip Kovce

Nach dem Auftritt von Ralph Boes bei Maischberger dachte ich im ersten Moment: Hätte Boes sich nicht besser mit Katja Kipping verbünden können, um seinem Anliegen – der Abschaffung von Hartz IV; der Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens – mehr Gewicht zu verleihen? ...weiterlesen >

 

Info3 Redakteur Sebastian Gronbach, der in den vergangenen Jahren auch bei TdZ hin und wieder Anlass zur Kritik und satirischer Betrachtung gegeben hatte, verlässt die Zeitschrift "Info3- Anthroposophie im Dialog".

mm/tdz. - So deutlich war es aus berufenem Munde bisher nicht zu hören gewesen. Die Zeitschrift Info3 wird wieder anthroposophischer. Chefredakteur Jens Heisterkamp in einem Gespräch mit dem "spirituellen Dienstleister" Gronbach, der seit Jahren auch das Weblog Mission Mensch betreibt und jetzt der Info3 - als Mitarbeiter und Autor - den Rücken kehrt: "die Rückbesinnung auf die anthroposophischen Wurzeln und auch auf die anthroposophische Realität mit ihren Stärken und Schwächen, die wir ja seit geraumer Zeit versuchen, bedeutet für dich wohl eher einen Rückschritt?" Gronbach bejaht diese Frage und vollzieht damit offensichtlich den nächsten Schritt auf einem Weg, ...weiterlesen >

 

Sind wir nicht alle ein bisschen Boes? Max Michels hat sich gestern abend die Sendung von Sandra Maischberger angesehen. So ganz zufrieden war er offensichtlich nicht, wie sich aus den folgenden Worten unschwer entnehmen lässt.

Lieber Ralph Boes,
für die Mühe, die Sie sich machen, zu erklären, dass das Instrument Hartz IV verfassungswidrig und eigentlich eine Schande ist, kann Ihnen gar nicht genug gedankt werden. Wenn es jetzt noch gelänge, Menschen wie Frau Ralfs deutlich zu machen, dass Sie nicht ein besserwisserischer Alleinunterhalter sind, ...weiterlesen >

 

Themen der Zeit: In eigener Sache

03.12.2012

Liebe treue Leserinnen und Leser von TdZ,

seit nunmehr sieben Jahren ist Themen der Zeit online und hat in dieser Zeit so manches berichtet aus der großen weiten, aber auch der kleinen, uns direkt umgebenden Welt. Wir haben gegen die Borniertheit von Waldorfkritkern wie auch gegen seltsame Entwicklungen in der Anthroszene berichtet; haben dabei den Versuch unternommen, unserem Anspruch auf Wahrhaftigkeit und Unabhängigkeit immer einen adäquaten Ausdruck zu verleihen. Man hat uns abgemahnt, uns als Lügner, Antisemiten, linke Socken und rechte Anthroposophen beleidigt, verunglimpft und beschimpft. Sei es drum. ...weiterlesen >

 


Stefan Stoppok mit der Waldzither / Foto Karl-Heinz Krull


Das 6. Blomberger Songfestival am vergangenen Wochenende im Kulturhaus "Alte Meierei". Hervorragendes Programm mit sympathischen Künstlern und netten Gastgebern. Höhepunkte: Werner Lämmerhirt und Stefan Stoppok.
von Michael Mentzel

Samstagabend. Das "Liedermacher"-Herz des Rezensenten hüpfte vor Freude, als die Verse wie geschliffene Preziosen - manchmal sogar wie Rasierklingen - in einer zwar lässig, aber nie schlampig wirkenden Sprache daherkamen. Zu Gehör auf der Blomberger Bühne brachte sie Stefan Stoppok, wahrlich ein begnadeter Songschreiber und Interpret seiner Lieder, dazu ein hervorragender Musiker. ...weiterlesen >

 


Arthur Zajonc mit SchülerInnen beim 6. Jugendsymposion

Vom 6. bis 9. Dezember 2012 treffen sich in Kassel ca. 250 junge Menschen aus ganz Deutschland, um beim 7. Kasseler Jugendsymposion gemeinsam an Fragen zum Thema "Zeit" zu arbeiten. Unterstützt und begleitet werden die jungen Menschen von Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur.

PRESSEMELDUNG - Sie sind aus dem kulturellen Leben der Stadt Kassel und der Nachwuchsförderung des Bundes der Freien Waldorfschulen nicht mehr wegzudenken: Die Kasseler Jugendsymposien, veranstaltet vom Lehrerseminar für Waldorfpädagogik in Kassel. Zweimal jährlich reisen rund 250 Jugendliche aus ganz Deutschland extra dafür an, um intensiv an aktuellen Zeitfragen zu arbeiten. ...weiterlesen >

 

Deutschlandstipendien für Studenten an der Alanushochschule

22.12.2012

Mit Hilfe von Spenden privater Förderer und Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung kann die Alanus Hochschule für das Studienjahr 2012/2013 neun Deutschlandstipendien in Höhe von 300 Euro pro Monat vergeben.

PRESSEMELDUNG - Das Deutschlandstipendium fördert seit 2011 begabte Studenten, deren Studium und Werdegang besondere Leistungen erwarten lassen und die kein anderes Stipendium bekommen. Neben dem gesellschaftlichen Engagement werden auch soziale, familiäre oder persönliche Umstände sowie die jeweilige finanzielle Situation berücksichtigt.
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Ein wunderschöner Herbsttag machte den diesjährigen Martinsmarkt in Schloss Hamborn auch diesmal wieder zu einem herausragenden Ereignis für die Region.

mm/tdz - Zu einem vollen Erfolg wurde auch in diesem Jahr wieder der traditionelle Schloss Hamborner Martinsmarkt, der bei strahlendem Herbstwetter auf dem gesamten Gelände der Rudolf Steiner Werkgemeinschaft stattfand. Unzählige MarktbesucherInnen nutzten die Gelegenheit, sich mit Geschenken für das kommende Weihnachtsfest zu versorgen. ...weiterlesen >

 

Ein Beitrag zur aktuellen Lage von Ralph Boes, der inzwischen seit 3 Wochen hungert, um auf ein System aufmerksam zu machen, dass in keiner Weise dazu geeignet scheint, soziale Gerechtigkeit herstellen zu können.
von Michael Mentzel

Das System Hartz IV ist nach der Auffassung des Netzwerks Grundeinkommen ein brutales Sanktionsregime. In einer aktuellen Pressemeldung kritisiert das Netzwerk die Praxis der Jobcenter und der Arbeitsagenturen: "Dass Menschen wegen der Sanktionen bei Hartz IV zum Hungern gezwungen sind, verdeutlicht, wie brutal das Sanktionsregime Hartz IV ist. Nach wie vor setzt die herrschende Politik auf Gewalt gegen Menschen, die sich nicht wohlverhalten oder dem schikanösen Druck der Repressionsbürokratie beugen." ...weiterlesen >

 

Grüne Zeiten

12.11.2012

Die Grüne Basis hat gewählt. Zur Wahl der Spitzenkandidaten von Bündnis90/Die Grünen für die kommende Bundestagswahl
ein Kommentar von Michael Opielka 

Die Urwahl der grünen Mitglieder setzte ein Zeichen für Demokratie. Also eines mit vielfältigen Widersprüchen. So trat auf Männerseite nur ein bekannter Grüner an, Jürgen Trittin, alle Mitbewerber waren von vornherein chancenlos, keiner kannte sie, keiner hatte ein Portfolio, das ihn als Spitzenkandidat für die Bundestagswahl 2013 rechtfertigte. ...weiterlesen >

 


Pressefoto Webseite Katja Kipping

In einem offenen Brief hat sich Katja Kipping, Bundesvorsitzende der Partei "Die Linke", an die Ministerin für Arbeit und Soziales Ursula von der Leyen gewandt, um sie auf die Situation des Hartz IV-Empfängers - und Aktivisten für ein BGE - Ralph Boes und dessen "Sanktionshungern" aufmerksam zu machen.

mm/tdz. - Auf der Webseite der Politikerin, die - wie Ralph Boes - sehr engagiert für ein bedingungsloses Grundeinkommen eintritt, heißt es dazu: "Hintergrund meines offenen Briefes an die Ministerin ist der Fall des Berliner Erwerbslosen Ralph Boes, der sich seit 1. November im Sanktionshungern befindet, um so darauf aufmerksam zu machen, welchen Zumutungen Hartz-Betroffene ausgesetzt sind." ...weiterlesen >

 

Zwischen Anthroposophie und Kapital

10.11.2012

Waldorf-Astoria Zigarettendose - © anthropress

Wer war Emil Molt? Der Johannes Mayer Verlag Stuttgart hat jetzt eine Biografie des schwäbischen Unternehmers und Sozialreformers Emil Molt herausgegeben, dem die Waldorfschulen ihre Existenz verdanken. Kaum jemand kennt den Zigarettenfabrikanten Molt, der wohl als "Vater der Waldorfschule" gesehen werden kann. Verfasser der Biografie ist Dietrich Esterl, pensionierter Waldorflehrer und profunder Kenner der Geschichte der Waldorfschulbewegung. Esterls neues Buch beruht auf langjährigen Recherchen, u.a. im Archiv des Bundes der Freien Waldorfschulen.

NNA Korrespondent Wolfgang G. Voegele hat das Buch gelesen. ... weiterlesen >

 

Für den Berliner Grundeinkommensaktivisten Ralph Boes geht die Auseinandersetzung mit dem Jobcenter Berlin in eine neue Runde. Seit Beginn des Monats November betragen seine HartzIV Bezüge nur mehr 37.40 Euro/Monat.

mm/tdz. - Vielen Menschen dürfte der in Berlin lebende Ralf Boes als Aktivist für ein bedingungsloses Grundeinkommen bekannt sein. Gleichzeitig engagiert er sich gegen HartzIV. Im Sommer des vergangenen Jahres schrieb er seinen "Brandbrief", der sich mit der Frage der HartzIV-Sanktionen beschäftigt hatte und in dem er ankündigte: "Ab heute widerstehe ich offen jeder staatlichen Zumutung, ein mir unsinnig erscheinendes Arbeitsangebot anzunehmen oder unsinnige, vom Amt mir auferlegte Regeln zu befolgen. ...weiterlesen >

 

Am 24. Oktober 2012 schilderte Wilhelm Neurohr - der auch bei TdZ hin und wieder einige Beiträge - insbesondere zur Europapolitik - beisteuert, im Kommunikationszentrum Börse in Wuppertal in einem Vortrag unter anderem die Zusammenhänge zwischen der Finanzwelt und der Politik. Eine Folge dieser Interessen-Verflechtung, so diagnostiziert er, sei auch die sich immer weiter öffende Schere zwischen arm und reich.
Mit freundlicher Genehmigung des Redners veröffentlichen wir einen Teil dieses Vortrags und die 10 Punkte, die er als Handlungsrahmen zur Bewältigung der Krise der Finanzmärkte vorschlägt.

Die zunehmende personelle Verflechtung von Spitzenpolitikern in Deutschland, Europa und weltweit mit den Bankern und Finanzjongleuren und umgekehrt ist erschreckend und entlarvend. Die gesamten Fehlentwicklungen an den Finanzmärkten sind fast nur erklärbar mit entweder unfähigen oder abhängigen und korrupten Politikern, die das Geschäft von Interessengruppen und Finanzspekulanten dem Einsatz für das Gemeinwohl vorziehen. Damit gefährden sie die Demokratie und den sozialen Frieden – und die sozialen Lebenschancen einer ganzen verlorenen Generation. ...weiterlesen >

 

Masterstudiengang Pädagogik der Alanus Hochschule erfolgreich reakkreditiert. Waldorfpädagogik im akademischen Kontext.

PRESSEMELDUNG - Der Masterstudiengang Pädagogik an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn ist reakkreditiert. Der Bericht der AHPGS - Akkreditierungsagentur für Studiengänge im Bereich Gesundheit und Soziales e.V. - stellt „einen hohen Grad an Identifikation bei Studierenden und Lehrenden mit der Alanus Hochschule" fest und würdigt die große Bedeutung, die der Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden beigemessen wird. ...weiterlesen >

 

WaldorfSV und BDFWS: Ein neuer Anfang

Bund der Freien Waldorfschulen übernimmt Verwaltungsaufgaben des Waldorf-Bundesschülerrates. In der Zusammenarbeit zwischen den SchülervertreterInnen der Waldorfschulen und dem Bund der Freien Waldorfschulen (BDFWS)wird es einen Neubeginn geben. Die Schwierigkeiten, sie sich in der Zusammenarbeit des Waldorf-Bundesschülerrates mit dem BDFWS ergeben hatten, scheinen ausgeräumt. Die Schülervertretung hatte seinerzeit in einem "Offenen Brief" auf die Probleme in der Zusammenarbeit mit dem BDFWS aufmerksam gemacht und die Arbeit niedergelegt.(TdZ berichtete).
Wir veröffentlichen an dieser Stelle die am 28.10.2012 herausgegebene Pressemitteilung des Waldorf SV. ...weiterlesen >

 


Wolfgang Voegele

Michael Mentzel im Gespräch mit Wolfgang G. Voegele, dem Herausgeber des jüngst im Futurum-Verlag erschienenen Buches "Sie Mensch von einem Menschen! Rudolf Steiner in Anekdoten" über sein neuestes Buch. 


Michael Mentzel:
Mit dem vorliegenden Buch, das den Titel "Sie Mensch von einem Menschen" trägt, haben Sie einmal mehr dem nicht so bekannten und damit dem "anderen Rudolf Steiner" eine Reverenz erwiesen. Allerdings ist dieses Buch – anders als Heinrich Eppingers eher tiefgründig anthroposophische Auseinandersetzung [1] mit dem Humor im Werk Steiners - "nur" eine Sammlung von Geschichten und Anekdoten, die ohne weitere Kommentierungen und den Versuch weiterer philosophischer Darlegungen auskommt. ...weiterlesen >

 

Zum Frühjahr 2013 braucht der Demeter e.V. ein neues Vorstandsmitglied. Neues aus dem ältesten Ökolandbau-Verband Deutschlands. Wechsel auch im Vorstand des BÖLW?

mm/tdz - Am 18. Oktober gab der Demeter e. V. das Ausscheiden des Vorstandsmitglieds Stephan Illi bekannt, der im Fühjahr 2013 damit seine fast siebenjährige Arbeit im Vorstand des ältesten Bio-Anbauverband Deutschlands beenden wird. Nahezu 20 Jahre wird der studierte Agraringenieur dann mit der biodynamischen Bewegung verbunden sein. Seit 2006 steht er - zuerst als Geschäftsführer, dann als geschäftsführender Vorstand - an der Spitze des Demeter e.V. ...weiterlesen >

 

"Knistern der Zeit". Christoph Schlingensief und sein Operndorf in Burkina Faso. Ein Film von Sibylle Dahrendorf mit Christoph Schlingensief, Diébédo Francis Kéré, Aino Laberenz, dem Via Intolleranza - Ensemble und anderen Mitstreitern. Am 26. Oktober um 18.00 Uhr wird der Film in der Universität Witten/Herdecke gezeigt.

PRESSEMELDUNG - Ein afrikanisches Bayreuth, eine Oper in Afrika? Christoph Schlingensief, Regisseur, Autor und Aktionskünstler aus Oberhausen, reiste trotz schwerer Krankheit immer wieder nach Afrika, um sein wichtigstes Projekt zu starten: Ein Operndorf in Burkina Faso, ein Raum an dem Leben und Kunst zusammen gehören. Der Film "Knistern der Zeit" erzählt die Geschichte eines scheinbar unmöglichen Projekts, von der Suche nach dem richtigen Ort im Mai 2009 bis zur Schuleröffnung im Oktober 2011. ...weiterlesen >

 

Wilhelm Neurohr bewertet die Vergabe des Friedens-Nobelpreises an die EU, kommentiert und fragt, was Europa fehlt, um ein würdiger Nobelpreisträger zu sein.
Erstveröffentlichung bei NBC News Worldwide LLC. Mit freundlicher Genehmigung des Autors.
Wilhelm Neurohr

Eine kritische Betrachtung des friedenspolitischen Stellenwertes der EU als Vorbemerkung:
Dass die europäische Einigung trotz ihrer eklatanten Demokratie-Defizite insgesamt für die EU-Staaten seit Ende des 2. Weltkrieges als stabiles innereuropäisches Friedensprojekt untereinander wirkt, soll nicht in Abrede gestellt werden - auch wenn der europäische Einigungsprozess (neben völkerrechtlichen Verträgen und rechtlichen Abkommen) von Anfang an zu wirtschaftslastig angelegt ist, nach der Philosophie: Wer miteinander Handel betreibt und gemeinsame wirtschaftliche Interessen verfolgt, der bekämpft sich nicht auf Kriegsschauplätzen. Doch diese Sicht greift zu kurz in Zeiten der Globalisierung mit der "Diktatur der Ökonomie" und der Finanzmärkte. ...weiterlesen >

 

Aus aktuellem Anlass veröffentlichen wir an dieser Stelle eine Pressemitteilung von Andreas Schurack und Johannes Mosmann, die - im Zusammenhang mit dem Verkauf von Hess-Natur an die Beteiligungsgesellschaft Capvis - das Webportal "wir-sind-die-konsumenten.de" eingerichtet haben, um den Kunden von Hess-natur ein Forum für ihre Meinungsäußerungen zu geben.  

PRESSEMITTEILUNG - Die neuen Eigentümer der Hess Natur-Textilien GmbH haben Allen & Overy LLP beauftragt, gegen die Initiatoren der Kundeninitiative wir-sind-die-konsumenten.de juristisch vorzugehen. Allen & Overy ist eine der größten Anwaltskanzleien der Welt, und vertritt mit ihren 2.700 Anwälten vorrangig große Konzerne, Finanzinstitutionen und Regierungen. Den beiden Initiatoren des Webportals wird vorgeworfen, eine finanzielle Verbindung zwischen Capvis und Militär, bzw. Rüstungsindustrie, behauptet, sowie zum Boykott aufgerufen zu haben, und deshalb für Gewinnrückgänge bei Hessnatur verantwortlich zu sein. ...weiterlesen >

 

EXETER (NNA) - Der bekannte britische Esoterikforscher und Autor Nicholas Goodrick-Clarke ist überraschend am 29. August 2012 in Torquay (England) im Alter von 59 Jahren nach kurzer Krankheit gestorben. Goodrick-Clarke war Professor für Westliche Esoterik und zuletzt Direktor des Exeter Centre for the Study of Esotericism (EXESESO) an der Universität Exeter, das er 2005 mitbegründet hatte. ...weiterlesen >

 



 

 

Camphillgemeinschaft in Nordirland gewinnt mit Bioheizkraftwerk renommierten britischen Preis für erneuerbare Energien

LONDON– Die Glencraig Camphill Gemeinschaft in Nordirland ist für ihre vorbildhafte Arbeit im Bereich der erneuerbaren Energien mit dem 7th Annual British Renewable Energy Award ausgezeichnet worden.

Ende Juni wurde der Preis von der Renewable Energy Association (REA) auf einem Gala Dinner in London überreicht. Der Award ist Großbritanniens renommiertester Event, um herausragende Leistungen von einzelnen oder Organisationen im Bereich der erneuerbaren Energie zu würdigen. ...weiterlesen >

 

Gerald Hüther hat "Schule im Aufbruch" gegründet. Der Journalist Christian Bleher hat darüber - und über anderes Lernen - mit dem bekannten Hirnforscher ein Interview geführt, das am 5. September in der taz erschien.
Wir veröffentlichen dieses Interview mit freundlicher Genehmigung des Interviewers und der Redaktion der taz.

Interview Christian Bleher

taz: Herr Hüther, viele Eltern fechten Noten vor Gericht an, weil sie finden, dass der Einstein oder Goethe in ihrem Sprössling verkannt wird. Ihr neues Buch heißt "Jedes Kind ist hoch begabt". Wollen Sie diesen Eltern den Rücken stärken?

G.Hüther: Ich will die Augen dafür öffnen, dass Kinder über viele unterschiedliche Potenziale verfügen. Unsere Schule stellt rein analytisch-kognitive Fähigkeiten in den Mittelpunkt - dadurch fallen viele Kinder durch die Erbsensortieranlage, die Schule geworden ist. Das dreigliedrige System mit seinem Begabungskonzept stammt aus dem vorigen Jahrhundert. Es kommt aber heute nicht mehr so sehr darauf an, möglichst viel auswendig zu lernen. Im Maschinenzeitalter brauchte man Pflichterfüller. Leute, die in den Krieg gezogen sind und abgedrückt haben, wenn jemand es befohlen hat. Im 21. Jahrhundert brauchen wir so etwas nicht mehr. ...weiterlesen >

 


ZeitzeichenZwölf - Identität der Anthroposophischen Gesellschaft. Ein Kongress zum hundertjährigen Bestehen der Anthroposophischen Gesellschaft vom 28. bis 30. September 2012.

mm/tdz. - 100 Jahre nach der Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft in Köln wollen die Initiatoren gemeinsam mit den Teilnehmern der weltweiten Tagung den Motiven nachgehen, die Rudolf Steiner durch die verschiedenen Phasen der anthroposophischen Gesellschaftsbegründung durchgetragen hat. Es darf angenommen werden, dass der Kongress schon hinsichtlich der regen Beteiligung - es werden über 300 Dauerteilnehmende, zu "Spitzenzeiten" deutlich mehr sein - einen interessanten und spannenden Verlauf nimmt. Veranstaltet wird diese Tagung von der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland. Initiativträger ist das "Zweigwerk", eine Bewegung innerhalb der Anthroposophischen Gesellschaft'. ...weiterlesen >

 

Viktor Ullmanns im KZ Theresienstadt komponierte Oper „Der Kaiser von Atlantis“ bewegte das Publikum beim Stuttgarter Musikfest
von NNA-Korrespondentin Cornelie Unger-Leistner

NNA - Dem unfassbaren Geschehen des Holocaust haben sich viele Künstler des 20.Jahrhunderts gestellt und es zum Thema ihrer Arbeit gemacht. Filme wie „Shoah“ von Claude Lanzmann oder Bücher wie der „Roman eines Schicksalslosen“ von Imre Kertesz sind so entstanden. Weniger bekannt sind die Werke derjenigen Künstler, die selbst Betroffene des Holocaust waren und sich mit ihren künstlerischen Mitteln dagegen zur Wehr gesetzt haben. Die Kammeroper „Der Kaiser von Atlantis“ des jüdischen Komponisten und Anthroposophen Viktor Ullmann, die im KZ Theresienstadt entstand, ist ein Beispiel dafür. Beim Stuttgarter Musikfest wurde sie jetzt im Rahmen des Thementages „Verfolgter Glaube“ konzertant aufgeführt. ...weiterlesen >

 

Großstadttheater Paderborn

12.09.2012

Franziska Schlaghecke und Daniel Kozian • Foto © Harald Morsch


Das Theater Paderborn beginnt seine neue Spielzeit mit einer furiosen Inszenierung des Shakespeare-Klassikers Romeo und Julia.
von Michael Mentzel

Die Geschichte ist bekannt: Romeo und seine Freunde haben sich auf einen Maskenball im Hause des Grafen Capulet geschlichen. Als Romeo und Julia sich begegnen, trifft es die beiden wie ein Blitz. Hals über Kopf verlieben sie sich und bereits kurze Zeit später lassen sie sich heimlich von Bruder Lorenzo trauen.

Fatalerweise hassen sich die Familien Montague und bei einem Streit ersticht Tybald, der Vetter Julias, Romeos Gefährten Mercutio und wird daraufhin von Romeo - der den Streit eigentlich schlichten wollte - getötet. So beginnen Kriege. ...weiterlesen >

 

In einigen Tagen wird ein neues Buch des Schweizer Historikers Daniele Ganser erscheinen. Der Titel des Buches: "Europa im Erdölrausch". Ganser hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder mit brisanten Themen, so unter anderem auch mit "Gladio", den Nato-Geheimarmeen in Europa beschäftigt.

tdz. - Das Erdöl wird knapp. In dem neuen Buch von Daniele Ganser wird die Geschichte und die Problematik der weltweiten Erdölförderung bis in die heutige Zeit aufgefächert. Seit dem Erreichen des so genannten Peak Oil,  des Fördermaximums in Norwegen und Großbritannien im Jahre 2000, nimmt die Öl-Importabhängkeit insbesondere in Europa, aber auch in den USA und China ständig zu. Ganser, der sich - neben anderen Themen - seit Jahren mit diesem Thema befasst, nämlich der Frage nach der Endlichkeit der Erdöl-Ressourcen, widmet sich in einem Kapitel des Buches auch der Frage nach dem Zusammenhang zwischen der Peak Oil-Frage und den Vorkommnissen des 11. September 2001. Mit freundlicher Genehmigung des Verlags und des Autors veröffentlichen wir an dieser Stelle einen Auszug aus diesem Kapitel. ...weiterlesen >

 

32 Verbände und Organisationen fordern von Bundesministerin Ilse Aigner, ihren Widerstand gegen die Reformansätze in der EU-Agrarpolitik aufzugeben. Auch Demeter gehört zu den Unterzeichnern.

mm/tdz - Ein breites Bündnis verschiedener Öko- und Umweltorganisationen hat sich zusammengefunden, um der Forderung nach einer Korrektur der EU-Agrarpolitik Nachdruck zu verleihen:"Mit unserem gemeinsamen Papier zur Europäischen Agrarpolitik machen wir die Stimme all derjenigen gesellschaftlichen Kräfte hörbar, die für eine Transformation der Europäischen Landwirtschaft eintreten", sagt zum Beispiel Felix Löwenstein vom BÖLW (Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft). Mit im Boot ist ist auch der Demeter e.V. Dessen Vorstand Stephan Illi betont die Verantwortung der Landwirte als Gestalter und Nutzer von Öko-Systemen, indem er darauf hinweist, dass sie eine besondere Verantwortung trügen, "aber auch besondere Lasten, wenn sie sich um Umwelt- und Naturschutzaspekte oder soziale Landwirtschaft kümmern." ...weiterlesen >

 

Zur Entwicklung, den Hintergründen und der aktuellen Lage in Syrien erschien in der SZ dieser Beitrag von Jürgen Todenhöfer, den wir mit freundlicher Genehmigung des Autors auch hier veröffentlichen.

Der syrische Krieg ist von außen nur noch schwer zu durchschauen, weil er ständig sein Gesicht verändert. Vier Phasen gab es bisher. Die erste von März bis Ende April 2011 ist die Zeit friedlicher Demonstrationen. Ermutigt durch den arabischen Frühling fordern nicht nur Angehörige der vernachlässigten sunnitischen Unterschicht Freiheit, Demokratie und soziale Gerechtigkeit. Jede ihrer Forderungen ist legitim. Selbst der Ruf nach einem Rücktritt des Präsidenten. Westliche Oppositionelle fordern so etwas auch. Problematisch sind ihre Steinwürfe und Angriffe auf Polizeistationen. Doch auch das kennt man aus westlichen Demokratien. ...weiterlesen >

 

von Michael Mentzel

Alle Jahre wieder ... werden den VerbraucherInnen in loser Abfolge immer wieder Studien präsentiert, die belegen sollen, dass die biologisch erzeugten Produkte nicht "gesünder" als konventionell erzeugte Lebensmittel seien. So auch in einer derzeit durch alle Medien geisternden Meldung über eine Studie der Universität Stanford. In dieser Studie - so heißt es - sei man nach der Auswertung von über 300 Studien, die weltweit durchgeführt worden seien, zu eben diesem Schluss gekommen.

Die Leserkommentare zu den Berichten in den Online-Medien sind gemischt, bilden allerdings sicherlich einen Gutteil der öffentlichen Meinung zum  Thema ökologischer Landbau ab, auch wenn die beiden Beispiele aus "Welt-Online" nicht unbedingt repräsentativ sein mögen: "Guck dir die vergrätzten und verstrahlten Typen im Bioladen an und sag mir, dass die glücklicher sind...". Die Antwort eines anderen Kommentators : "Stimmt. Beim Aldi sehen alle aus wie Hauptgewinner..." ...weiterlesen >

 

Viktor Ullmann beim Musikfest in Stuttgart

03.09.2012

Künstlerisches Schaffen als gewaltloser Widerstand im KZ. Viktor Ullmanns in Theresienstadt geschaffene Oper „Kaiser von Atlantis“ wird beim Stuttgarter Musikfest aufgeführt. Der Komponist schöpfte aus den Quellen der Anthroposophie.

NNA - Der jüdische Pianist, Dirigent und Komponist Viktor Ullmann (1898- 1944) gehört zu den vom NS-Regime verfolgten und getöteten Musikern. Beim diesjährigen Musikfest Stuttgart wird Ullmanns Kammeroper „Kaiser von Atlantis“ konzertant aufgeführt, die er in seiner Zeit im KZ Theresienstadt komponiert hat. Seinen eigenen Stil fand der Komponist, der in der musikgeschichtlichen Literatur als persönlicher Schüler von Arnold Schönberg gilt, durch die Hinwendung zur Anthroposophie Rudolf Steiners. ...weiterlesen>

 

Steht der Bürgerkrieg in Syrien in einem entscheidenden und ultimativen Stadium? Fragt die Wochenzeitung "der Freitag" Anfang der Woche. Die strategische Allianz zwischen den USA und der Türkei wolle dazu "nach Kräften beitragen". Parallelen zu Lybien.

tdz. - Ein bedenkenswerter Artikel erschien vor einigen Tagen in der Wochenzeitung "der Freitag". Lutz Herden macht sich Gedanken über den Besuch der amerikanischen Außenministerin Hillary Clinton in der Türkei: "Der syrische Krieg könnte so gut wie entschieden sein. Man muss sich nur an ein von Hillary Clinton bei ihrem Istanbul-Besuch am Wochenende abgegebenes Statement halten, um zu wissen, woran man ist. ...weiterlesen >

 

Erste Waldorfschule in staatlicher Trägerschaft

15.08.2012

In Hamburg wird es demnächst einen bisher in Deutschland einzigartigen Schulversuch geben: Eine Waldorfschule in staatlicher Trägerschaft. Das berichtet aktuell die Online-Ausgabe der Zeitschrift Erziehungskunst:

Zum Schuljahr 2013/14 wird die Interkulturelle Waldorfschule in Hamburg-Wilhelmsburg voraussichtlich ihre Arbeit aufnehmen. Sie wird in der Ganztagsschule Fährstraße aufgebaut und durch die Hansestadt voll finanziert. ...weiterlesen>

 

tdz. - Das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) in Berlin hat einen neuen Direktor. Seit Anfang August leitet Prof. Dr. Michael Opielka die unabhängige Forschungseinrichtung, deren Schwerpunkte die Zukunftsforschung, die Analyse der Entwicklung und Einführung neuer Technologien sowie die Abschätzung und Bewertung ihrer wirtschaftlichen, politischen, ökologischen und sozialen Folgen sind. Prof. Opielka ist den Lesern von Themen der Zeit auch als Verfasser  fundierter Beiträge zu politischen und sozialen Themen bekannt. Unlängst erschien hier bei TdZ ein vielbeachteten Kommentar mit dem Titel "das Pirateneinkommen". ...weiterlesen >

 

In einem bemerkenswerten Vortrag äußerte sich Rudolf Steiner im September 1917 zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Über 90 Jahre später ist diesen Worten eigentlich nicht viel hinzuzufügen. 

"Immer wieder muß man sich klar vor die Seele stellen, wie diese unsere Zeit uns geradezu auffordert, stündlich, minütlich auffordert: Werde wach! - Allein, Geisteswissenschaft, anthroposophisch orientierte Geisteswissenschaft wird heute nur derjenige verstehen, der in der Lage ist zu begreifen, daß die Menschheit vor einem Entweder-Oder steht: Entweder der Geist wird begriffen oder das Chaos bleibt. Ein überkleistertes Chaos würde nicht besser sein als das heutige blutige. ...weiterlesen >

 

wir werden unser ziel
in wenigen minuten erreichen.
der ausstieg befindet sich
in fahrtrichtung rechts... oder links? ja was denn nun?
ach... steigen sie doch aus wo sie wollen.


mm/tdz. - Nun also der NPD-DVU und Pro-NRW "Aussteiger" Andreas Molau. Ein bis zu seiner Entlassung im Jahre 2004 als Waldorflehrer tätiger  Rechtextremer, der nach Aussagen der damaligen Kollegen, Eltern und SchülerInnnen als guter Kumpel, aber nie als Rechtsextremer in  Erscheinung getreten und infolgedessen auch nicht aufgefallen war. Das Internet steckte zu jener Zeit noch einigermaßen in  den Kinderschuhen, dazu kam ohnehin eine sorgsam gepflegte Abneigung der Waldorfszene gegen Medien im Allgemeinen und gegen das  Internet im Besonderen, ...weiterlesen >

 

Der Studiengang im Bereich Zahnmedizin an der Universität Witten/Herdecke stößt auf stetig wachsende Nachfrage: Mit 446 Interessenten haben sich für das Wintersemester nach Angaben der Universität so viele Bewerber wie nie zuvor gemeldet. 40 Studienplätze waren zu vergeben.

NNA - Die Abteilung für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde von Deutschlands erster privater Hochschule hatte erst zum Wintersemester 2011/12 ihr Angebot von 30 auf 40 Studienplätze pro Jahrgang aufgestockt. „Mittlerweile scheinen sich die hohe Qualität, das sehr gute Betreuungsverhältnis und die praxisnahe Ausbildung herumgesprochen zu haben“, kommentiert Prof. Dr. Stefan Zimmer, der Leiter der Abteilung die hohe Nachfrage. ...weiterlesen >

 

Wo auf der Welt Not und Elend die Lebenswirklichkeiten bestimmen - aus welchen Gründen auch immer - sind Kinder die Verlierer. Abhilfe möchten hier die Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. schaffen, die bereits zum dritten Mal notfallpädagogische Hilfe in dem kenianischen Flüchtlingscamp Kakuma anbietet.

mm/tdz. - Wie wir es auch drehen und wenden, die Zukunft der Erde wird auch davon abhängen, in welche Welt Kinder hineinwachsen. Die Opfer von Naturkatastrophen oder die Leidtragenden von kriegerischen Auseinandersetzungen sind in erster Linie die Kinder. Dabei ist es ziemlich unerheblich, ob sie - wie derzeit in Syrien - Zeugen von Gräueltaten so genannter Rebellen - von unseren Leitmedien gern auch "Opposition" oder "Aktivisten" genannter - Terroristen - sind oder ob sie die Opfer staatlicher Gewalt werden, weil sie zwischen die Fronten der verfeindeten Parteien geraten sind, für die das Wort Humanität im "Verteidigungsfall" gleichsam ein Fremdwort geworden ist und nur noch der militärische Vorteil zählt. ...weiterlesen >

 

Märchen vom teuren Solarstrom. Die Warnung der Bundesminister Rösler (Wirtschaft) und Altmaier (Umwelt) vor den "sozialen Folgen steigender Strompreise" sei eine Folge von wirtschaftlichem Eigeninteresse und Ideologie von Lobbyisten der Energiewirtschaft, schreibt Franz Alt in seinem Beitrag für die sonnenseite.com.
Wir veröffentlichen diesen Beitrag mit freundlicher Genehmigung des Autors
Franz Alt

Zurzeit wird in Deutschland eine Kilowattstunde Solarstrom für 16 bis 18 Cent erzeugt. Vor 25 Jahren kostete die KWh aus der Sonne noch 1 Euro und vor 12 Jahren noch 70 Cent. Die Bundesregierung geht davon aus, dass in etwa zehn Jahren die Kilowattstunde Solarstrom für acht bis zehn Cent gewonnen werden kann. Unbestreitbarer Fakt ist: Die Erneuerbaren Energien werden wegen der Massenproduktion der Technologien und durch Effizienzfortschritte immer preiswerter während die fossil-atomaren Energieträger immer teurer werden. Der Strom aus der Steckdose kostet schon heute zwischen 20 und 25 Cent und in Zukunft das Doppelte. ...weiterlesen>

 

Einbahnstraße ins Pflegeheim?

20.07.2012

mm/tdZ - Ein Thema, das Aufmerksamkeit wecken kann. 30% aller Patienten in Krankenhäusern leiden an Hirnleistungsstörungen oder Demenz, in geriatrisch spezialisierten Krankenhäusern sind es sogar 50%.

Herausgefunden und in einer Studie veröffentlicht wurden diese Zahlen - hinter denen sich Menschen in besonderen Situationen befinden - von Prof. Dr. Ingo Füsgen und Dr. Dag Schütz. Beide sind ausgewiesene Fachleute für Geriatrie an der Universität Witten/Herdecke. ...weiterlesen >

 

Noch bis zum 11. September ist in Wasserburg/Bodensee im Kultur-Café Eulenspiegel die Ausstellung "Wer nicht denken will, fliegt raus" mit Arbeiten aus dem Beuys-Archiv von Rainer Rappmann zu sehen. Begleitet wird die Ausstellung von einem umfangreichen Programm aus Vorträgen und Veranstaltungen.
Unter anderem gab es im BAF (Bodensee Art Fund beim Café Eulenspiegel) eine Bar, die rund um die Uhr für Tag- und Nachtschwärmer geöffnet war. Nicht nur die Einwohner und Feriengäste waren das Zielpublikum der Bar, sondern vor allem brummende Flügelwesen. Das BAF wurde zur summenden Galerie innerhalb der Ausstellung. Die Organisatorin der Ausstellung und der Veranstaltung, Annette Wölfle, sprach mit Rainer Rappmann vom FIU-Verlag über das BAF, Joseph Beuys und dessen Beziehung zu den Bienen. ...weiterlesen >

 

Die deutsche Fördergemeinschaft des Rudolf Steiner Archiv e. V. hat in einer kurzen Mitteilung an ihre "Freunde" die Schließung des Vereins bekannt gemacht. "Weitere Zusammenarbeit nicht denkbar."

mm/tdz - In einer außerordentlichen Generalversammlung, die am 15. Juni 2012 stattgefunden hatte, sei die Auflösung des Vereins beschlossen worden. Zur Begründung heißt es, dass man bereits in einem Brief an die Freunde des Rudolf Steiner Archivs im Februar 2012 "Haltung und Bedenken gegenüber den Geschehnissen im Rudolf Steiner Archiv durch die Nachlassverwaltung deutlich gemacht [hat]". ...weiterlesen >

 

Schon einige Male hat tdz über die Notfallpädagogik berichtet, die von den Freunden der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. initiiert und organisiert wird. Notfallpädagogen sind aktiv bei der Ausbildung lokaler Notfall-Teams im Bereich der Traumaarbeit und leisten damit vor Ort in den unterschiedlichsten Krisengebieten große Unterstützung bei der Hilfe zur Selbsthilfe, insbesondere im psychosozialen Bereich. Die nachfolgende Pressemeldung berichtet über die Kooperation der "Freunde" mit der Hilfsorganisation Habitat for Humanity Chile.

Pressemeldung - Bei der anstehenden notfallpädagogischen Fortbildung der Freunde der Erziehungskunst vom 5. bis 13. Juli 2012 in Chile wird das theoretische Training um handfeste Elemente erweitert: in Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation Habitat for Humanity, die sich dem Bau von Unterkünften armer Familien weltweit und dem Wiederaufbau in Katastrophengebieten annimmt, werden gegenseitige Schulungen abgehalten.  Anschließend werden die Teilnehmer den Hausbau einer sechsköpfigen, chilenischen Familie unterstützen. ...weiterlesen >

 

Die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen des Bundesschülerrats der Freien Waldorfschulen haben am 13. Juni 2012 ihre Arbeit niedergelegt und die Geschäftsstelle der Waldorf-SV wurde geschlossen. Der derzeitige Vorstand bleibt vorläufig im Amt.

mm/tdz. - In einem "Offenen Brief" an Eltern, Lehrer und Schüler erläuterte der Bundesschülerrat diesen Schritt, der im wesentlichen durch die mangelnde finanzielle Ausstattung der Geschäftsstelle begründet wird. Dort heißt es, dass die derzeitigen Arbeitsbedingungen eine "weitere sinnvolle Arbeit verunmöglichen". Die mit diesem offenen Brief Angesprochenen werden aufgefordert, sich an der Diskussion über eine Weiterführung und Neugestaltung des Bundesschülerrates, der nach eigenen Aussagen in der Vergangenheit einiges bewegt und bewirkt hat, zu beteiligen. ...weiterlesen >

 

Heute Premiere eines Klassikers. Schloss Hamborner Waldorfschüler nehmen sich "Einer flog übers Kuckucksnest" vor.
von Rüdiger Schulz

Spannend, aufrüttelnd, erschütternd und humorvoll zugleich: Die Schüler wissen zu begeistern. "Verrückte zu spielen ist nicht leicht", erklären die meisten Schüler der 12. Klasse und des Berufskollegs der Rudolf-Steiner-Schule Schloss Hamborn vor der Premierenaufführung des Stückes am kommenden Freitag. Doch sie spielen ihre Rollen in einer dramatisierten Fassung des Romans von Ken Kesey "Einer flog übers Kuckucksnest" schon in den Proben derart ausdrucksstark, dass man, wenn man den Filmklassiker mit Jack Nicholson kennt, schon nach wenigen Minuten vergisst, dass man in einer Schulturnhalle sitzt – ...weiterlesen >

 

In einem Beitrag in der norwegischen Zeitung Aftenposten vom 19.Juni 2012 schreibt der in Norwegen bekannte Rechtsanwalt und Anthroposoph Cato Schiøtz zum aktuellen Stand des Prozesses gegen den Terroristen Anders Behring Breivik, dass das Gericht die Frage des allgemeinen Gerechtigkeitsgefühls der norwegischen Bevölkerung beachten sollte, wenn es um die Bestrafung des Täters gehe. 
Von Cato Schiøtz

Derzeit geht der Behring Breivik-Fall zu Ende. Er ist gründlich analysiert und so eingehend in einer Weise kommentiert worden, wie es die norwegische Medienlandschaft bisher nicht erlebt hat. Gleichwohl sind wir nicht zu einem Verständnis darüber gekommen, welche Kräfte und Ursachen hinter den grotesken Aktionen von Behring Breivik liegen. Viele Menschen haben bizarre politische Meinungen und es gibt viele Menschen, die in ihren Leben eine traumatische Kindheit hatten. Es gibt auch viele Menschen, die Wahnvorstellungen und Paranoia haben. Was aber macht diesen Fall so einzigartig? Wie können wir verstehen, warum Behring Breivik in der Verlängerung seiner markanten Abweichung derart handelt? Ungeklärt bleibt es, warum Behring Breivik allein gewesen ist bei diesem Massenmord an Unschuldigen. ...weiterlesen >

 

Neue Leitung im Rudolf Steiner Archiv

27.06.2012

Ab Oktober personelle Neuausrichtung im Rudolf Steiner Archiv der Nachlassverwaltung

mm/tdz. - Das Dornacher Rudolf Steiner Archiv wird ab Anfang Oktober 2012 einen neuen Leiter haben. Mit Dr. Marc David Hoffmann, dem langjährigen Verlagschef des Basler Schwabe Verlags, wird ein ausgewiesener Fachmann die Leitung des Archivs auf dem Dornacher Hügel übernehmen. Dies teilte jetzt der Vorstand der Rudolf Steiner Nachlassverwaltung e.V., Cornelius Bohlen, mit. ...weiterlesen >

 

"Heute wird nie gewesen sein". Aphorismen von Stefan Brotbeck. Eine kleine Besprechung.
von Michael Mentzel

Ein Büchlein aus dem Futurum Verlag hat es in sich. "Heute wird nie gewesen sein", sagt es und im Innern dieses Kleinods finden sich wunderschöne kleine, manchmal nur in einen Satz verdichtete Geschichten ohne eine - manchmal bei heutigen Dichtern zu erlebende - bemühte und schwindelig machende Wortklauberei. Diese Aphorismen von Stefan Brotbeck sind - wie ich finde - dazu geeignet, sich gleichsam in die Seele des Lesers hineinzuwinden. "Denkbewegungen", so der Klappentext, "die sich in den Wandlungen und Möglichkeiten des scheinbar Gefügten bewegen". ...weiterlesen >

 

Am 22. Juni ging in Rio der UN-Nachhaltigkeitsgipfel 2012 (Erdgipfel) zu Ende. Otto Ulrich, der Entwickler des Energiewende-Spiels "Cooling down" hat sich über diese Veranstaltung seine Gedanken gemacht und ist der Meinung: "Rio plus 20 ist gescheitert - gut so! Top-Down-Konferenzen haben ausgedient. Wir müssen die Blickrichtung ändern, aber wohin?"
Ein Kommentar von Otto Ulrich

War es absehbar? Und wenn ja, waum eigentlich? Warum ist eine große Weltkonferenz zur Rettung der Erde, der 2. UN-Erdgipfel in Rio de Janeiro, gescheitert, wie schon 17 Weltklimakonferenzen vorher? Das Jammern darüber greift zu kurz, genauso wie die Green Economy, die in Rio verabschiedet und die Welt retten sollte. Denn auch nachhaltige Ausbeutung der Natur bleibt Ausbeutung, und die Interessen der Mehrheit der Menschen, jenseits von uns, einer westlich zivilisierten Minderheit, kommen gar nicht erst ins Visier. ...weiterlesen >

 

Weleda ist 2012 auf Konsolidierungskurs. Verschiedene Maßnahmen zur Sicherung der Rentabilität – Strukturelle Veränderungen wurden bereits eingeleitet.
von Christian von Arnim (Chefredakteur NNA)

- Das neue Management des Heilmittel- und Naturkosmetikherstellers Weleda hat eine positive Einschätzung der weiteren Zukunft des Unternehmens gegeben. Aus Anlass der Vorstellung des Jahresabschlusses 2011 am 31. Mai erklärten Verwaltungsratspräsident Paul Mackay und CEO Ralph Heinisch, Weleda befinde sich auf dem Weg zum Turnaround. Weleda hatte 2011 bei „stagnierenden Erlösen“ nach Zinsen und Steuern einen Verlust von 8,3 Mio. Euro zu verkraften. Im Jahr zuvor gab es ein Minus von 3,8 Mio. Euro. ...weiterlesen >

 

Thementag Inklusion in Kassel

Großer Andrang herrschte beim Kasseler Thementag Inklusion von Waldorfschulbewegung und Verband für anthroposophische Heilpädagogik.
Von NNA-Korrespondent Ernst Ullrich Schultz

NNA. - Auf großes Interesse stieß der Thementag Inklusion, zu dem sich Lehrer, Heilpädagogen und Erzieher aus den anthroposophischen Fachverbänden zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch im April in Kassel trafen. Über 600 Personen waren der Einladung des Bundes der Freien Waldorfschulen (BdFWS) und des Verbands für anthroposophische Heilpädagogik, Sozialtherapie und soziale Arbeit e.V. gefolgt, Mitveranstalter war auch die Vereinigung der Waldorfkindergärten. Die Aula der Kasseler Waldorfschule reichte nicht aus für alle Teilnehmer und deshalb wurden die Vorträge per Bildschirm in Nebenräume übertragen. ...weiterlesen >

 

Der BÖLW (Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft) positioniert sich mit einer Resolution klar gegen Rechtsextremismus. Weitere Maßnahmen werden folgen.

mm/tdz. - Von Unterwanderung der Biolandbaus durch Rechtsextreme hatte vor einiger Zeit neben anderen Medien auch die Süddeutsche Zeitung berichtet. Wie auch in Mecklenburg-Vorpommern, wo bespielsweise die Artamanen fröhliche Auferstehung feiern, eine völkische Bewegung, die in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts begründet wurde, gibt es auch in Bayern Biohöfe, deren Betreiber rechtsextremem Gedankengut näherstehen, was den ökobewussten Kundinnen und Kunden sicher alles andere als lieb sein dürfte: "Im Biolandbau tummeln sich nicht nur grüne Gutmenschen. Naturschutz und Ökologie, das sind auch Themen, die Rechtsextreme sich gerne auf ihre Fahnen schreiben." ...weiterlesen >

 

Bundesberufungsgericht in den USA erklärt den Versuch, zu beweisen, dass Anthroposophie eine Religion sei, für gescheitert. Das meldet heute die Online-Ausgabe der Zeitschrift Erziehungskunst.

Das Bundesberufungsgericht für den neunten Bezirk hat am 8. Juni 2012 einen Versuch, zu beweisen, dass Anthroposophie eine Religion sei, für gescheitert erklärt. Damit hat das Gericht die Entscheidung eines Bezirksrichters bestätigt, der eine Klage gegen Waldorfschulen wegen Verletzung des ersten Verfassungszusatzes abwies. ...weiterlesen >

 

Auf dem Parteitag der Linken in Göttingen wurde mit Katja Kipping das erste Mal in der Nachkriegszeit eine Linke einer neuen Generation an die Spitze einer deutschen Partei gewählt.
Von Robert Zion
Dieser Beitrag erschien zuerst in der online-Ausgabe des Freitag. Mit freundlicher Genehmigung des Autors.

Ob es nun die ersten Vorboten umfassender Revolten sind, wie wir sie gegenwärtig in Oakland oder New York, im arabischen Raum oder – noch zaghaft – in den unter Druck geraten europäischen Sozialstaaten erleben, ob es der neue Ton in der intelektuellen Linken über Naomi Klein, Hardt/Negri bis zu David Graeber ist – allmählich entsteht endlich wieder eine politisch ernst zu nehmende Linke. Und ernst zu nehmen war die Linke immer nur dann, wenn sie sich nicht in endlosen ideologisch geprägten Debatten über den richtigen Beschreibungsmodus der aktuellen Herrschaftsformen ergangen hat, sondern in der Theorie und in der Praxis konsequent den Befreiungsformen widmete. ...weiterlesen >

 

Der Bund der Freien Waldorfschulen (BdFWS), dem allein in Deutschland 231 Waldorfschulen angeschlossen sind, hat seinen Internet-Auftritt überarbeitet.

mm/tdz. - In einem neuen Internet-Gewand präsentiert sich jetzt der Bund der Freien Waldorfschulen (BdFWS). Noch stärker als bisher sei jetzt der neue Auftritt auf die Bedürfnisse einer interessierten Öffentlichkeit ausgerichtet, heißt es in der Pressemeldung.
Neben den verbesserten Informationsmöglichkeiten für Eltern und die Presse richtet sich das Angebot ... weiterlesen >

 

Offener Brief von Rupert Neudeck

07.06.2012

In einem offenen Brief an alle Mitbürger hat Rupert Neudeck, Gründer der Hilfsorganisation Cap Anamur/Deutsche Not-Ärzte e.V. und Vorsitzender des Friedenskorps Grünhelme e.V., die geplante Lieferung von 270 Panzern der Marke Leopard nach Saudi-Arabien ein "Verbrechen" genannt. 

Liebe Mitbürger,

Sie haben gehört: Unser Deutschland, unser deutscher Staat will tatsächlich in dieser atemberaubenden Situation, da wir kurz vor einem Angriff und neuen Krieg im Nahen Osten stehen, an Saudi Arabien 270 der Welt ‚bester’ Leopard-Panzer liefern. Damit da kein Missverständnis auftaucht. Ich bin kein Dogmatiker. Weder in Fragen meiner Religion noch meiner Lebensführung. Noch in meinen Gefühlen. Als ich mich 1993f. in dem von serbischen Kanonen, Granatwerfern und Haubitzen eingeschlossenen Sarajevo aufhielt, habe ich immer gewünscht, die tapfere bosnische Armee würde mehr Waffen haben, um sich aus der mörderischen Umklammerung des General Ratko Mladic und des Radovan Karadzic befreien können. ...weiterlesen >

 

Die Wiener Erklärung vom April 2012 und die Folgen. KoPRA-Delegierte im Gespräch mit dem Vorstand der Rudolf Steiner Nachlassverwaltung in Dornach. Bei gesichterter Eigenfinanzierung werden auch in Zukunft Ausstellungsprojekte möglich sein.
Walter Hiller (KoPRA)

Ein in der „Wiener Erklärung“ der Konferenz der Presse- und Öffentlichkeitsarbeiter und Redakteure aus anthroposophischem Umfeld (KoPRA) angebotener direkter Austausch mit dem Vorstand der Rudolf Steiner Nachlassverwaltung in Dornach zu den dortigen jüngsten Entwicklungen fand am 23.Mai im Haus Duldeck statt. ...weiterlesen >

 

Dass die Eurythmie nicht nur ein fester Bestandteil des Unterrichts an Waldorfschulen ist, sondern längst auch in anderen Lebensfeldern einen festen Platz gefunden hat, zeigte ein Symposion an der Alanus Hochschule in Alfter. Das Thema: "Eurythmie in sozialen Arbeitsfeldern".
Für die anthroposophische Nachrichtenagentur NNA war Edith Willer-Kurtz vor Ort.

NNA - Ist es möglich, dass soziale Substanz durch Bewegung gebildet wird? Das war die zentrale Frage des Symposions der Alanus Hochschule in Alfter zum Thema "Eurythmie in sozialen Arbeitsfeldern". Anwesend waren neben Studenten und Referenten auch Eurythmisten/innen, die in Arbeitsfeldern soziale Eurythmie praktizieren. ...weiterlesen >

 

"So ein Wiener Schnitzel löst spontanes Wohlbefinden aus.
Und womöglich ließen sich die positiven Effekte für die
Gesundheit auch wissenschaftlich begründen."
Hans Ulrich Grimm


Schmausen wir uns zu Tode? Brauchen Kinder einen Ernährungsführerschein? Wie gesund ist Bio-Nahrung? Wie sich die Lebensmittelindustrie den Wunsch nach gesunden Lebensmitteln zunutze macht. Über Hans-Ulrich Grimms Buch "Vom Verzehr wird abgeraten!"

von Michael Mentzel

Dieses Buch liest sich streckenweise wie ein Krimi und ein Gutteil der Personen, die in diesem Krimi mitspielen, so des Lesers Vermutung, müsse eigentlich längst im Gefängnis sitzen; und nein, es ist hier nicht die Rede von Waffenhändlern. Stattdessen feiert die - oftmals in die Irre führende - Werbung der Nahrungsmittelindustrie, von Lebensmittel mag man an dieser Stelle lieber nicht sprechen, fröhliche Urständ. In den zwölf Kapiteln des Buches macht sich der Autor Gedanken darüber, wie es mit des Konsumenten Wunsch nach immer mehr Gesundheit steht und wie der allgegenwärtige Gesundheitsmarkt diesen Wunsch bedient. ...weiterlesen >

 

Anthroposophen beim Panzerdeal aktiv?

23.05.2012

"Ausriss" aus der Website "25000-euro.de"

Es geht um die Lieferung von über 200 Panzern des Typs Leopard nach Saudi-Arabien. Im Fadenkreuz einer Kampagne des "Zentrums für politische Schönheit" steht der Panzerhersteller Kraus-Maffei-Wegmann (KMW).
von Michael Mentzel

 


Mit Hilfe der Kampagne "25000-euro" möchte das Zentrum für politische Schönheit (ZPS) gegen die Eigentümer des Rüstungskonzerns Kraus-Maffei-Wegmann (KMW) vorgehen. Gesucht werden jetzt Informanten, mit deren Hilfe es gelingen soll, Belege für kriminelle Machenschaften vorzulegen, um die Verantwortlichen bei KMW hinter Schloss und Riegel zu bringen. 25.000 Euro Belohnung hat das ZPS ausgelobt; das Geld, so heißt es in der taz, stamme von einem "Philantrophen" und läge auf dem Konto des ZPS. ...weiterlesen >

 

Der Organisationsentwickler und Mediator Prof. Friedrich Glasl sieht viele Alarmsignale in alternativen Einrichtungen - Ein professionelles System der Konfliktprävention sei notwendig.

NNA - Immer wieder kommt es anlässlich des Ausscheidens von Mitarbeitern alternativer Einrichtungen zu Konflikten, die für Aufsehen sorgen. Nicht selten enden sie auch vor Arbeitsgerichten und ihr Ablauf stößt in der Szene allseits auf Unverständnis.
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Verena Becker. Irgendwie dabei?

15.05.2012

Mordfall Buback. Prozess gegen Verena Becker in Stammheim. Verena Becker hat zu Protokoll gegeben, sie sei es nicht gewesen, weil sie zur Tatzeit nicht in Karlsruhe und noch nicht einmal in Deutschland gewesen sei.

mm/tdz. - Für die Süddeutsche Zeitung war schon am Sonntag vor der Aussage von Verena Becker alles klar, denn dort hieß es: "Ein Geständnis? Warum sollte sie? Denn dass sie selbst den Generalbundesanwalt erschossen hat - wie dessen Sohn Michael Buback glaubt - , dafür spricht wenig. Natürlich folgt sie dem Rat ihrer Anwälte Hans Wolfgang Euler und Walter Venedey, die wohl eine Verurteilung wegen Beihilfe fürchten, weil ihre Mandantin nun mal irgendwie bei der RAF-Planung der "Offensive 77" dabei war." ...weiterlesen >

 

Über Hartmut Traub und sein Buch "Philosophie und Anthroposophie. Die philosophische Weltanschauung Rudolf Steiners – Grundlegung und Kritik"
Eine Polemik von Lorenzo Ravagli
Dieser Beitrag erschien zuerst auf dem Anthroblog. Mit freundlicher Genehmigung des Autors.

Warum schreibt ein Philosoph ein tausendseitiges Buch über einen Autor, den er für philosophisch vollkommen inkompetent, geistig verwirrt und größenwahnsinnig hält? Warum sollte man für ein solches Buch 79 Euro ausgeben und es auch noch lesen? Nun, als Rezensent erhält man ein solches Buch geschenkt und muss es lesen. Ich habe das getan, von der ersten bis zur letzten Zeile. Aber auf die Frage, warum Hartmut Traub dieses Buch geschrieben hat, habe ich keine Antwort erhalten. Dafür wurde mir etwa 200 mal mitgeteilt, dass Rudolf Steiner Kant, Fichte (Vater) und eine Reihe weiterer Philosophen entweder überhaupt nicht oder wenn, dann falsch verstanden hat. ...weiterlesen >

 

Auf der Suche nach der Bombe – eine Reise in den Iran

09.05.2012

von Jügen Todenhöfer
Dieser Artikel, den wir mit freundlicher Genehmigung des Autors veröffentlichen, erschien  erschien bereits in der Frankfurter Rundschau und dem Kölner Stadtanzeiger

Teheran im April. Wie gerne würde ich einige unserer westlichen Politiker einmal in den Iran mitnehmen. Um ihnen zu zeigen, dass dieses Land so ganz anders ist, als sie es ihren Wählern erzählen. Ich würde sie in eine der christlichen Kirchen oder eine der Synagogen Teherans begleiten. Und in jenes berühmte jüdische Sapir-Hospital, wo sie Ciamak Moresadgh kennenlernen würden, den liebenswürdigen, klugen Direktor des Krankenhauses. ...weiterlesen >

 

Inhumane medizinische Folgen durch weißen Phosphor

08.05.2012

Weißer Phosphor steht im Verdacht, Geburtsschäden zu verursachen. Nun gibt es eine neue Studie zu Geburtsschäden in Gaza. Der IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.) spricht sich für ein generelles Eisatzverbot von weißem Phosphor aus.

PRESSEMELDUNG - Laut einer neuen wissenschaftlichen Studie gibt es einen "starken Zusammenhang zwischen angeborenen Fehlbildungen bei Neugeborenen und der Exposition der Eltern bei Angriffen mit weißem Phosphor". Das ist das Ergebnis der Studie "Angeborene Fehlbildungen in Gaza: Häufigkeit, Typen, familiärer Zusammenhang und die Korrelation mit Umweltfaktoren", die am 4. Mai 2012 im International Journal of Environmental Research and Public Health veröffentlicht wurde. ...weiterlesen >

 

Die Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners sind weltweit tätig. Ein Bericht vom letzten Aufenthalt in Kenia zeigt, dass noch viel zu tun ist und man die Flüchtlingskinder nicht aus den Augen verlieren sollte. 

PRESSEMELDUNG - Vom 9. – 21. April 2012 wurde der zweite notfallpädagogische Einsatz der Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. im Kakuma-Flüchtlingslager, Kenia realisiert. Neben den Weiterbildungen und des Monitorings der traumapädagogischen Arbeit vor Ort wurde parallel der im Sommer geplante Folgeeinsatz vorbereitet. ...weiterlesen >

 

Gestern abend im ZDF. Eine Sternstunde des Fernsehen war diese Sendung nicht. Billigproduktion mit Synthetik-Hymne und bunt bemalter Langeweile. 
Kurzkritik von Max Michels  

Weil es sowieso nicht um die Ideen der Kandidaten ging, sondern darum, 90 Sendeminuten zu füllen, können wir auch mit der Jury anfangen. Also, von sich aus gesehen ganz rechts: Michael Spreng. Talkshow-Dauergast. Er sonnte sich in seiner Rolle als der Experte für Polit-Marketing. In der Mitte: Maybritt Illner. Ihr Lachen klang oft wie das Meckern einer Ziege und sie bewies einmal mehr, dass sie über die Klischees hinauszudenken nicht imstande ist. ...weiterlesen >

 

Heute abend im ZDF: Ich kann Kanzler!

01.05.2012

Das Zweite Deutsche Fernsehen - das muss für die Fernsehabstinenzler gesagt werden - ist der Sender, bei dem sich die Promis mit zwei Fingern immer ein Auge zu halten, wenn sie für das ZDF werben: "Mit dem Zweiten (Kunstpause) sieht man besser."

mm/tdz. - Die Zuschauer des ZDF, so lassen es zumindest manche böse Zungen oder die Vorabendwerbung verlauten, haben also zumeist gute Augen, dafür müssen sie nachts andauernd raus, seien zumeist schon jenseits der Fünfzig und haben neben Prostata-Problemen auch noch Horror vor Falten. Es muss davon ausgegangen werden, dass sie am Ende gar das Müsli von einem schwäbischen Hersteller essen (wegen der Verdauung) und sehr früh ins Bett gehen, weil sie am Morgen darauf so viel Zeit benötigen, um sich all das Zeug auf ihre faltige Haut zu schmieren, dass ihnen am Abend zuvor die ewige Jugend versprochen hatte. ...weiterlesen >

 

Steiner-Archiv vor großen Zukunftsaufgaben

01.05.2012

Vorstand der Rudolf Steiner Nachlassverwaltung e.V. sieht keinen Paradigmenwechsel bei den Ausstellungen – Fehlende Finanzausstattung bemängelt – Kritische Steiner-Ausgabe aus Stuttgart will neue Maßstäbe in der Editionsarbeit setzen

NNA - Die laufende Arbeit des Rudolf Steiner Archivs in Dornach ist auch nach dem Ausscheiden von dessen langjährigem Leiter, Prof. Walter Kugler und der Mitarbeiterin Vera Koppehel nicht gefährdet. Dies betont der Präsident der Nachlassverwaltung, Cornelius Bohlen, gegenüber der Nachrichtenagentur NNA. In einer öffentlich gemachten „Wiener Erklärung“ hatte die Konferenz der Presse- und Öffentlichkeitsarbeiter der anthroposophischen Bewegung (KOPRA) ihr Befremden über das Ausscheiden der beiden bekannten Archivmitarbeiter und ihre Sorge über die weitere Zukunft des Archivs bekundet. Sie befürchten einen „Paradigmenwechsel“ in der Ausstellungspraxis des Archivs. ...weiterlesen >

 


 

         Aktuell  Tschernobyl  Fukushima

 

 

 

Konferenz anthroposophischer Medienschaffender veröffentlicht "Wiener Erklärung". Die Sorge wächst, dass durch einen Paradigmenwechsel beim Verein der Rudolf Steiner Nachlassverwaltung e.V. und damit im Dornacher Archiv der Nachlassverwaltung "die Präsenz Rudolf Steiners im gesellschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Diskurs" in der Zukunft gefährdet sein könnte.

mm/tdz - 24.04.2012 - Die Fragen, die sich im Zusammenhang mit den jüngsten Entwicklungen im Archiv der Rudolf Steiner Nachlassverwaltung ergeben hatten, waren - unter anderem - Thema bei der halbjährlich stattfindenden Konferenz der ÖffentlichkeitsarbeiterInnen und Redakteure aus dem anthroposphischen Umfeld (KoPRA), die in der vergangenden Woche in Wien stattfand. ...weiterlesen >

 

Literatur-Nobelpreisträgerin Herta Müller erhält Ehrendoktorwürde der Universität Paderborn

PRESSEMELDUNG - Die Literatur-Nobelpreisträgerin Herta Müller wird für ihre literarische Leistung und ihr politisches Engagement von der Universität Paderborn mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet. Die Ehrung Herta Müllers durch die Fakultät für Kulturwissenschaften erfolgt auch in Anerkennung und Wertschätzung der langjährigen Verbundenheit der Autorin mit der Universität Paderborn. Bereits im Wintersemester 1989/90 war Herta Müller als Dozentin an der Universität tätig. Die Verleihung der Ehrendoktorwürde findet am 29. Oktober 2012 anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Hochschule statt. ...weiterlesen >

 

Die Comedian Harmonists. Das Theater Paderborn beeindruckt mit atemberaubender Sprachakrobatik und witziger Choreografie.
von Erhard Hofmann

"Achtung, Selten! Tenor, Bass (Berufssänger nicht über 24), sehr musikalisch, schön klingende Stimmen, für einzig dastehendes Ensemble unter Angabe der täglich verfügbaren Zeit gesucht."  Dies sollte der Anfang sein  einer wunderbaren Geschichte, eines deutschen Traums in Zeiten des Umbruchs und später der Katastrophe. Harry Frommermann hatte diese Anzeige im Dezember 1927 aufgegeben, um nach dem Vorbild der amerikanischen "Revelers" ein Vokalensemble zu gründen, swingig, jazzig und das in einer Zeit, als das klassische deutsche Liedgut Hochkonjunktur hatte. ...weiterlesen >

 

Zu Gast beim "Frühlingsbegrüßungsfest". Landrat Manfred Müller besucht das Altenwerk Schloss Hamborn. 

Kreis Paderborn (krpb). Der demographische Wandel erfordert Antworten – seitens der Politik und der Gesellschaft. Mit der steigenden Lebenserwartung wächst beispielsweise auch die Zahl der Kranken und Pflegebedürftigen. Viele werden sich darauf einstellen müssen, ihren Lebensabend nicht in den heimischen Wänden verbringen zu können. 120 Menschen haben im Altenwerk Schloß Hamborn e.V. in Borchen ihr neues Zuhause gefunden. Auf einem Gelände von rund 300 ha, ganz in der Nähe von einem Kindergarten, einer Waldorfschule, einem Landschulheim oder einer REHA-Klinik, leben die Senioren in Gemeinschaft zusammen. ...weiterlesen >

 

Zeitungen bilden die Wirklichkeit ab – aber welche? Podiumsdiskussion mit Wittener Beteiligung am 16. April in Berlin thematisiert die Rollen von Medien und Kunst.

PRESSEMELDUNG - Am Montag, 16. April um 17 Uhr diskutieren der Künstler Olaf Metzel und die Journalisten Peter Iden (ehemaliger Feuilletonchef Frankfurter Rundschau) und Nicolaus Fest (Chefredaktion BILD) über die Rolle von Medien und Kunst in der Gesellschaft. Im Gilbert & George-Saal der Ausstellung „ARTandPRESS“ im Gropius-Bau kreist das Gespräch um Fragen nach der Deutungshoheit der Wirklichkeit, nach der Macht der Wahrnehmung und der Themensetzung. ...weiterlesen >

 

Serverprobleme bei NNA

10.04.2012

Die anthroposophische Nachrichtenagentur NNA durch technische Probleme des Providers zeitweise vom Netz.

mm/tdz. - Die Abonnenten der Londoner Nachrichtenagentur NNA (News-Network-Anthropsophy), von der auch wir einen guten Teil unserer Beiträge und Informationen beziehen, werden bemerkt haben, dass der Dienst seit einiger Zeit und auch jetzt noch nicht wieder mit aktuellen Beiträgen komplett zur Verfügung steht. Der Chefredakteur von NNA, Christian von Arnim, teilte jetzt mit, dass dieses Problem durch "die Übernahme des Unternehmens, das unsere Server betreibt, durch einen anderen Provider" entstanden ist. ...weiterlesen >

 

Was ich beim Lesen des Grass-Gedichts empfinde.
von Michael Mentzel 

Worüber können wir noch schreiben nach Auschwitz? Diese Frage bewegte viele deutsche Schriftsteller und Autoren nach dem wohl schrecklichsten Kapitel der deutschen Geschichte. Autoren, deren Namen bis heute nicht vergessen und die in unzähligen Schulbüchern und damit in den Seelen vieler Zeitgenossen bis heute gegenwärtig sind.  ...weiterlesen >

 

Über das Buch Geschichte der Eurythmie von Sibylle Rudolph. Die folgende Rezension wurde von Andreas Butz verfasst und erschien in der Zeitschrift "Auftakt", dem Verbandsorgan des Berufsverbandes Eurythmie e.V.
Wir veröffentlichen diese Besprechung mit freundlicher Genehmigung des Autors und der Auftakt-Redaktion.

Im Fokus dieser Arbeit stehen die ersten Unterrichtsräume der zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch jungen Eurythmie. Die Ausstattung und teilweise auch die Raumarchitektur der frühen Eurythmieübräume wurden noch vom Begründer Rudolf Steiner selber beeinflusst. Von diesen drei Räumen wurden zwei zerstört. ...weiterlesen >

 

Szenen einer Beziehung. Walter Kugler verlässt endgültig das Archiv der Rudolf Steiner Nachlassverwaltung. Mit halber Kraft in die Zukunft? Die Fragen bleiben.
von Michael Mentzel

Jetzt haben sie sich also endgültig getrennt, der ehemalige Leiter des Rudolf Steiner Archivs, Walter Kugler, und der Verein der Rudolf Steiner- Nachlassverwaltung. Damit dürfte - nach über 30 Jahren der Zusammenarbeit - eine Ära zu Ende gegangen sein, in der immer wieder durch verschiedenste Aktionen dafür gesorgt wurde, dass das Werk Rudolf Steiners im Gespräch und in der Öffentlichkeit präsent war. Gern erinnert man sich an die Ausstellungen der Tafelzeichnungen Rudolf Steiners, die Anfang der 1990er Jahre einiges Aufsehen erregte. Insbesondere im Zusammenhang mit den von der Öffentlichkeit und den Medien vielbeachteten Ausstellungen und Aktionen zum 150. Geburtstag Steiners war Walter Kugler - oft gemeinsam mit Vera Koppehel - immer wieder Ansprechpartner bei Fragen zur und über die Anthroposophie und Rudolf Steiner. ...weiterlesen >

 

BÖLW: Regierungskoalition bremst umweltverträgliche Biogas-Produktion aus. Fehlentwicklung muss "energisch beendet werden".

PRESSEMITTEILUNG - Berlin, 27.3.2012. In der anstehenden Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) wird der gravierende Missstand, Kleegras und Luzerne nur als Zwischenfrucht in der höchsten Stufe zu vergüten, nicht behoben. ...weiterlesen >

 

WOW-Day 2012

27.03.2012

WOW-Day 2012 schlägt internationale Brücken. Schüler setzen sich für benachteiligte Kinder im Ausland ein. ...weiterlesen >

 

Kurz und gut? Nicht immer.

26.03.2012

Eine kurze Anmerkung zu einer Buchkritik von Philip Kovce im SWR2.

mm/tdz. - Die Kürzung von Texten mag hin und wieder notwendig sein, und manchmal kann weniger durchaus auch mehr sein, dies trifft aber - leider - nicht immer zu. Im SWR2 erschien in der vergangenen Woche eine Buchbesprechung zu Rahel Uhlenhoffs "Anthroposophie in Geschichte und Gegenwart" sowie Hartmut Traubs "Philosophie und Anthroposophie. Die philosophische Weltanschauung Rudolf Steiners – Grundlegung und Kritik." ...weiterlesen >

 

Die Weleda AG hat einen neuen Verwaltungsrat. "Machtwechsel bei den Anthroposophen", überschreibt die Basler Zeitung ihren Bericht zur außerordentlichen Generalversammlung der Weleda AG, die am 23.März im Dornacher Goetheanum stattfand. Der neue Verwaltungsrat wurde mit großer Mehrheit gewählt. Wieder stärkere Ausrichtung auf die anthroposophische Medizin?
von Michael Mentzel

Nachdem schon im Januar 2012 der Vorstandsvorsitzende Patrick Sirdey zurückgetreten war (TdZ berichtete), ist auf der außerordentlichen Generalversammlung der Weleda AG am 23. März 2012 der bisherige Verwaltungsrat der Weleda AG zurückgetreten.

So ganz falsch liegt die Basler Zeitung denn auch nicht, wenn sie vom "Machtwechsel" schreibt, denn die beiden Großaktionäre, nämlich die AAG (Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft) und die Ita Wegman-Klinik (IWK) in Arlesheim sind jetzt mit Paul Mackey und Andreas Jäschke im Verwaltungsrat vertreten. Bisher waren die Hauptanteilseigner, die AAG und die IKW, personell nicht im VR der Weleda AG, obwohl sie durch ihren Kapitalanteil von 40% über ca. 80% der Stimmen verfügen. ...weiterlesen >

 

GLS Bank: Neuer Aufsichtsratvorsitzender

21.03.2012

Der Aufsichtsrat der Bochumer GLS Bank bestimmt Ulrich Walter als neuen Vorsitzenden. Walter löst damit Paul Mackay als langjährigen Vorsitzenden des Gremiums ab.

Ulrich Walter übernimmt den Aufsichtsratsvorsitz der GLS Bank. „Ich freue mich darauf, die GLS Bank als Bank der Zukunft mitgestalten zu können", so Walter bei der offiziellen Stabsübergabe.

Ulrich Walter ist Gründer und Geschäftsführer des Naturkostunternehmens Lebensbaum und bringt Erfahrungen aus unterschiedlichen Gremien und Vorständen mit, darunter als Verwaltungsratsmitglied einer Bank. Er ist seit 2011 Mitglied im Aufsichtsrat der GLS Bank. ...weiterlesen >

 

Das Theater Paderborn in guter Spiellaune. Die Möwe. Eine "Komödie" mit tragischen und komischen Momenten.
von Michael Mentzel

Das Schicksal hat diese illustre Gesellschaft auf Pjotr Nikolajewitsch Sorins Landgut zusammengeführt, die Beteiligten sind auf eine bestimmte Weise miteinander verwoben und auch da, wo keine verwandschaftlichen Bande bestehen, ist etwas von diesem Schicksalsfaden zu spüren. Im Einklang mit ihrem Leben und vor allem sich selbst sind sie alle nicht. Die Sehnsucht nach Aufmerksamkeit, nach Ruhm und Ehre, nach Liebe und Geborgenheit, aber auch nach Ruhe und Gelassenheit hält sie gefangen. ...weiterlesen >

 

Zwei Tage vor der Wahl zum Bundespräsidenten hat die taz noch zwei interessante Beiträge zum Thema Joachim Gauck veröffentlicht; nämlich einen Aufsatz von Efraim Zuroff vom Jerusalemer Simon Wiesenthal-Center über J. Gauck und die "Prager Erklärung", sowie einen Kommentar von Stefan Reinecke, unter anderem mit dem Rat an Joachim Gauck, dort weiter zu machen, wo Wulff aufgehört hat, wobei hier natürlich nicht die Gründe für Wulffs Rücktritt gemeint sind.

mm/tdz. - In die Gauck-Euphorie der letzten Tage und Wochen passt der Artikel des Leiters des Simon Wiesenthal Centers in Jerusalem sicher nicht so ganz hinein. In einem Beitrag für die Tageszeitung taz hatte Efraim Zuroff im Hinblick auf die so genannte Prager Erklärung darauf hingewiesen, dass "dieses Dokument, (...) mehr als alles andere einen Schatten auf die Kandidatur von Joachim Gauck wirft und ernsthafte Zweifel an dessen Eignung für dieses repräsentative Amt aufkommen lässt." ...weiterlesen >

 

Fragen zum italienischen Autor, Schriftsteller und Anthroposophen Massimo Scaligero.
von Michael Mentzel

Als der Stein des Anstoßes zu rollen begann, hatte er noch einen Namen, nämlich Massimo Scaligero, ein italienischer Anthroposoph, der - wenn die Fakten stimmen, die Andreas Lichte zusammengetragen hat - zumindest bis 1945 keinen Hehl machte aus seiner Sympathie für den Nationalsozialismus deutscher Prägung und den damit verbundenen Antisemitismus. In der Tat gibt der Artikel bei den Ruhrbaronen [1] im Hinblick auf Scaligero einiges her, um die Verwicklungen italienischer Anthroposophen mit dem damaligen faschistischen Regime deutlicher zu erkennen. Auch wenn in Deutschland kaum jemand den Namen Massimo Scaligero kennt - sein Werk wurde nur in Teilen übersetzt, es gibt nur fünf Bücher in deutscher Sprache - ist schon seit geraumer Zeit bekannt, wes Geistes Kind Massimo Scaligero gewesen ist. ...weiterlesen >

 

 

Ärzte warnen zum Fukushima-Jahrestag: Schwerwiegende Folgen für Mensch und Umwelt sind zu erwarten

Pressemeldung IPPNW - Der mehrfache Super-GAU im Atomkraftwerk Fukushima Dai-ichi vor einem Jahr führte zu einer massiven Freisetzung von Radioaktivität. Laut dem norwegischen Luftforschungsinstitut NILU wurde in den ersten vier Tagen der Katastrophe im Vergleich zu Tschernobyl die 2,5-fache Menge des radioaktiven Edelgases Xenon-133 freigesetzt, sowie 20 % der Menge an Jod-131 und 40-60 % der Menge an Caesium-137. ...weiterlesen>

 

Joachim Gauck und seine "Rolle als moralische Anstalt". Ehemalige Kollegen schreiben in den "Potsdamer Neue Nachrichten" über die Verantwortung des neuen Präsidenten.

mm/tdz. - In wenigen Tagen wird ein neuer Bundespräsident gewählt. Eine Wahl im eigentlichen Sinne wird es wohl nicht werden, es ist damit zu rechnen, dass die 1200 Delegierten in der Bundesversammlung mit überwältigender Mehrheit dem Kandidaten Gauck ihre Stimme geben. Die Linken haben mit Beate Klarsfeld eine eigene Kanditatin aufgestellt und es wird nicht ausgeschlossen, dass außer den Linken auch noch andere für Frau Klarsfeld votieren könnten, insgesamt aber dürfte diese Wahl ein eindeutiges Ergebnis aufweisen. Nach Lage der Dinge wird der zukünftige Bundespräsident Joachim Gauck heißen. ...weiterlesen >

 

Einsatz für Demokratie und Toleranz. Thomas Kraus für zivilgesellschaftliches Engagement ausgezeichnet. Der Festakt fand im Berliner Rathaus statt.

BERLIN (NNA). Thomas Kraus von der Initiativgruppe der Europäischen Kongresse für Menschen mit Behinderungen „In der Begegnung leben“ ist einer von sieben Preisträgern, die am Montag für ihr zivilgesellschaftliches Engagement vom Bündnis für Demokratie und Toleranz im Wettbewerb „Aktiv 2011 für Demokratie und Toleranz“ ausgezeichnet wurden. Die Preisverleihung diene dazu, den Preisträgern öffentliche Anerkennung und Aufmerksamkeit zuteil werden zu lassen, erklärte das Bündnis in einer Mitteilung. ...weiterlesen >

 

Max Michels zur aktuellen Debatte um Zapfenstreich und Ehrensold.

Meine Güte, jetzt gönnt doch dem scheidenden Präsidenten, dass ihm noch ein letztes Mal ordentlich der Marsch geblasen wird. Bei uns zu Hause hieß "Jetzt ist Zapfenstreich!" Feierabend, nichts geht mehr, rien ne va plus. Gebt dem Mann doch die ihm zustehende - und aus seiner Sicht bestimmt nicht üppige - Pension mit auf seinen weiteren Weg, werft ihm noch ein Büro samt Mitarbeiter, Dienstwagen und Fahrer hinterher und vergesst so schnell wie möglich, dass da einer war, dessen Leitspruch gegenüber seinen Freunden immer gewesen sein muss: Geben ist seliger denn nehmen. Denn war es nicht so? Die Freunde gaben und er hat genommen. ...weiterlesen >

 

Heute, am 27. Februar 2012, wäre Rudolf Steiner 151 Jahre alt geworden. Nach dem Jubiläumsjahr 2011 und zu seinem 151. Geburtstag schreiben Vera Koppehel und Stephan Siber in einer Pressemeldung über den Umgang mit Steiners geistigem Erbe im öffentlichen Diskurs.

Wien/Dornach – Die internationale Ausrichtung des Rudolf Steiner-Jahres 2011 hat entscheidend dazu beigetragen, dass die lange Zeit verbreiteten Berührungsängste mit dem universellen Denker und Sozialreformer Steiner – den Peter Sloterdijk kürzlich als den „größten mündlichen Philosophen des 20. Jahrhunderts" bezeichnete – aufs Neue herausgefordert und die daraus resultierende Vermeidungshaltung im öffentlichen Diskurs kritisch beleuchtet und hinterfragt wurde. ...weiterlesen >

 

Neue Aufgaben für Peter Selg

26.02.2012

Jahrestagung der Schweizer Landesgesellschaft  der Anthroposophischen Gesellschaft (AGS) vom 10.-12-Februar in Dornach.

mm/tdz.- Auf der Jahrestagung der Schweizer Landesgesellschaft der anthroposophischen Gesellschaft wurde Prof. Dr. med. Peter Selg als Mitglied des Vorstands bestätigt. Dies berichtet das Internetportal "Anthromedia" aus Dornach/Schweiz. Der 1963 in Stuttgart geborene Leiter des Ita Wegman Instituts für anthroposophische Grundlagenforschung in Arlesheim/Schweiz ist auch Professor für medizinische Anthropologie und Ethik an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn. ...weiterlesen >

 

Der Streit um die Kandidatur des ehemaligen Pastors Joachim Gauck für das Amt des Bundespräsidenten offenbart einmal mehr die Frage nach der Gestaltung der sozialen Verhältnisse in unserem Land.
von Michael Mentzel

Ist es tatsächlich gerechtfertigt, Joachim Gauck schon jetzt, gut vier Wochen vor seiner Wahl als den "Präsident der Herzen" zu bezeichnen? Die Diskussion erinnert an die Zeit, als Barack Obama zum Präsidenten der USA gewählt wurde. Schon wenig später - so schien es - waren alle Hoffnungen zerstoben. Die Realität hatte die Euphorie eingeholt und Obama den Platz zugewiesen, den er jetzt immer noch inne hat. Nämlich Staatsoberhaupt eines Landes zu sein, in dem nicht das Herz die politischen Entscheidungen trifft, sondern die so genannten Sachzwänge, auch wenn dieser Begriff inzwischen abgedroschen klingen mag.  ...weiterlesen >

 

Diskussionsrunden zu Interkulturalität und der gesunden Schule auf der Didacta in Hannover

NNA - Zukunftsimpulse für das Bildungswesen standen im Mittelpunkt des Auftritts der Waldorfbewegung auf der Bildungsmesse Didacta vom 14. bis 18. Februar in Hannover. Auch im 93. Jahr nach ihrer Gründung habe die Waldorfpädagogik ein überzeugendes Innovationspotential vorzuweisen, erklärte Henning Kullak-Ublick, Vorstandsmitglied im Bund der Freien Waldorschulen, laut Pressemitteilung im Vorfeld der Bildungsmesse. ...weiterlesen >

 

Beifall gab es keinen beim Schlussakt, dem Rücktritt des Bundespräsidenten Christian Wulff; es gab auch keine stehenden Ovationen. Nur das Klacken der - gefühlt dreihundert - Kameras verdichtete sich zu einem applausähnlichen Grundrauschen, das alles zu überlagern schien. In der nächsten Sendeminute aber wurde schon zur Jagd auf den Nachfolger geblasen. Jetzt ist er gefunden: Joachim Gauck.
von Max Michels von den Beatagenten

Am Freitagmorgen, wenige Minuten nach elf Uhr, fiel der letzte Vorhang in einem Trauerspiel, das ein ganzes Volk monatelang in Atem gehalten hatte. Der böse Wolff aus der letzten Inszenierung ist nun endgültig im Brunnen gelandet, es waren zwar keine Wackersteine, die ihm beim Plumps nach unten so schwer im Magen gelegen haben, aber ein Riesenhaufen Kieselsteine macht gewichtsmäßig doch nicht so viel Unterschied. ...weiterlesen >

 

Institut für anthroposophische Meditation gegründet. Anna-Katharina Dehmelt möchte die "Facetten" der anthroposophischen Meditation sichtbar machen. 

mm/tdz. - Der kürzlich verstorbene Hans Peter Diekmann erklärte es so: "Die anthroposophische Meditation knüpft an das Denken des heutigen Menschen an, dem klarsten Pol seines Bewusstseins, um es zu einem lebendig beweglichen, mehr intuitiven (nicht nur schlussfolgernden) und schöpferischen Denken weiter zu entwickeln, über das man fähig ist, die volle Wirklichkeit zu verstehen und sinnvoll zu gestalten, anstatt sie auf ihre materielle Ebene zu reduzieren." ...weiterlesen >

 

Eine alte Dame erinnert sich: Gertrud Schmied-Hamburger über ihre Familie, Wien, Rudolf Steiner und seinen fünf Jahre jüngeren Bruder Gustav.

mm/tdz. - Rudolf Steiner hat sich in seinem umfangreichen Werk nicht allzuviel über seine privaten Familienverhältnisse ausgelassen, in seinem "Lebensgang" äußert er sich eher lapidar über die Tatsache, dass er noch zwei Geschwister hatte: "In Pottschach wurden meinen Eltern noch eine Tochter und ein Sohn geboren. Eine weitere Vergrößerung der Familie fand nicht statt." Verständlich wird diese Wortkargheit durch den schon zu Beginn seines Lebensganges gegebenen Hinweis, dass nur die geforderten "Dinge, nicht das Persönliche", für ihn das Wesentliche seien, was durchaus als Beleg dafür zu gelten kann, dass kaum Familiär-Privates in seinem Lebensgang zu finden ist. ...weiterlesen>

 

Der Westen muss die muslimische Welt genau so fair behandeln wie Israel
Zu einer Programm-Streitschrift von Jürgen Todenhöfer
von Rupert Neudeck

Das ist kein Buch, das ist kein Parteiprogramm, das ist kein Essay, das ist keine Abhandlung. Aber das sind zehn Thesen, die es in sich haben. Auf jeder Seite ein hammerharter Vorwurf oder Vorschlag. Alles ganz quer zur politischen Korrektheit unserer politischen Öffentlichkeit. Aber ausgeschrieben mit dem gewinnenden Charme eines unabhängigen Menschen in unserem Lande.
Unabhängig war er nicht immer. Er war seinerzeit ein Hardliner der konservativen CDU. Jürgen Todenhöfer CDU-MdB, bei dem Namen schon bekamen manche eine Gänsehaut. ...weiterlesen >

 

Eine exzellente Darstellung und Würdigung der Schauplätze, Ereignisse und Personen, die mit der Stadt Prag und der mitteleuropäischen Kultur- und Geistesgeschichte verwoben sind.
Michael Mentzel

Für einen Kurzbesucher der Stadt Prag ist der Geist dieser Stadt nur annäherungsweise zu erleben. Wer ernsthaft eintauchen will in die Geschichte dieser mitteleuropäischen Metropole, ist mit der Lektüre dieses wirklich feinen Buches aus dem Basler - ehemals Dornacher - Futurum Verlag gut beraten. Der Titel ist: "PRAG - Genius einer Stadt", und es handelt sich dabei um einen, sowohl in Bild wie auch in Text,  exzellent gestalteten Band, der die Geschichte dieser ungewöhnlichen Stadt in ihren unterschiedlichen Ausprägungen und Facetten beleuchtet. ...weiterlesen >

 

Der Waldorfbazar (WB) veröffentlichte auf Facebook ein Interview mit einer Schülerin aus der Freien Waldorfschule Lübeck. Ausgelöst wurde dieses Gespräch durch die Berichterstattung in den Massenmedien. 
Mit freundlicher Genehmigung veröffentlichen wir den Text auch an dieser Stelle.

Lotta (Name von Waldorfbazar geändert) ist 13 Jahre alt und besucht derzeit die siebte Klasse der Freien Waldorfschule Lübeck. Als Fünftklässlerin war sie bei dem Knallkörper-Experiment dabei, über das in den Medien vielfach als Lehrstunde zum Bombenbau berichtet wurde. Lotta war es ein Anliegen, uns ihre Sichtweise der Dinge zu erzählen. ...weiterlesen >

 

Wilfried Heidt, einer der aktivsten Mitstreiter für die die Idee der Dreigliederung des sozialen Organismus ist am 2. Februar 2012 in Achberg unerwartet gestorben. Mit ihm starb einer der - neben Joseph Beuys und Peter Schilinski - politisch aktivsten Anthroposophen Deutschlands nach 1945. Die wohl prägendste Zeit seines Lebens schilderte Wilfried Heidt in einem langen und sehr persönlichen Gespräch mit Monika Neve von Lazarus 21 im Jahr 2008. [Link s.u.]
von Michael Mentzel

Der 1941 geborene Wifried Heidt stammte nach eigenen Angaben aus einem "kleinbürgerlichen Haushalt". Der Vater war 1944 in Russland gefallen. Schon früh interessierte sich Heidt für politische und gesamtgesellschaftliche Zusammenhänge. In einem Gespräch mit Monika Neve, Redakteurin der Zeitschrift Lazarus 21 erzählte er: "Ich hatte schon 1954 in der Volksschule einen Lehrer, der hatte uns beigebracht, jeden Tag die Zeitung zu lesen und immer darüber zu berichten. (...)Dadurch bin ich mit den politischen Themen und Fragen der Zeit konfrontiert worden." ...weiterlesen >

 

Appell an die syrische Regierung und die bewaffnete Opposition

pressemeldung - Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW ist zutiefst besorgt über die immer größere Zahl von Opfern der Gewalt in Syrien. „Wir teilen die Forderung der jemenitischen Friedensnobelpreisträgerin Tawakkul Karman nach internationalen Maßnahmen, um die Menschen in Syrien zu schützen", erklärt der stellvertretende IPPNW-Vorsitzende Christoph Krämer. Allerdings sieht die IPPNW für das gestrige Scheitern der Resolution im Weltsicherheitsrat keineswegs Russland und China allein verantwortlich, sondern die westliche Staatengemeinschaft, die seit Wochen einen konsequent friedensorientierten Resolutionswortlaut ablehnt. ...weiterlesen >

 

Nachhaltige Entwicklung

06.02.2012

Förderpreis Ökologischer Landbau für Demeter-Gärtnerei Obergrashof. Demeter gratuliert seinem 15. Preisträger – Zukunftsstiftung Landwirtschaft: Förderpreis bestärkt Engagement für das Kulturgut Saatgut

BERLIN/DARMSTADT/BOCHUM (NNA). Die Demeter-Gärtnerei Obergrashof in Bayern ist mit dem diesjährigen Förderpreis Ökologischer Landbau des Bundeslandwirtschaftsministeriums für ihre “innovative gesamtbetriebliche Konzeption” ausgezeichnet worden. Der Betrieb, der auf 55 Hektar Gemüse anbaut, lege größten Wert auf Vielfalt, Nachhaltigkeit und geschlossene Kreisläufe, lobte das Ministerium die Gärtnerei in einer Pressemitteilung. Der Preis wurde am 27. Januar während der Internationalen Grünen Woche in Berlin verliehen. ...weiterlesen >

 

Auf Facebook hat Boris Palmer, güner Oberbürgermeister in Tübingen und einer der führenden Köpfe bei den Auseinandersetzungen und dem Schlichtungsverfahren um Stuttgart 21, die aktuelle Situation um Stuttgart 21 offen und selbstkritisch analysiert. Wir veröffentlichen den Beitrag mit freundlicher Genehmigung des Autors.

Nur gute Verlierer können gewinnen. Ein Appell an die Bewegung für den Erhalt des Stuttgarter Kopfbahnhofs.
von Boris Palmer

Wir haben verloren. Es gibt keine Mehrheit im Land und in der Stadt für einen Ausstieg aus Stuttgart 21. Das ist schmerzlich. Und nicht leicht zu verstehen. Aber nur wenn wir uns das eingestehen, können wir nach vorne blicken. Und dann ist vielleicht auch noch nicht alles verloren.

Der 27. November war eine Zäsur im Streit um Modernisierung oder Zerstörung des Stuttgarter Kopfbahnhofs. Seit diesem Tag ist der politische Widerstand gegen Stuttgart 21 beendet. Wenn das Volk gesprochen hat, muss die Politik schweigen. Mit dem bürgerschaftlichen Widerstand gegen das Projekt verhält es sich anders. Protest ist auch zulässig, wenn die Entscheidung abschließend gefallen ist. Und wir können stolz darauf sein, dass dieser Protest bis zum heutigen Tag fast immer und zu jeder Zeit friedlich geblieben ist. ...weiterlesen>

 

Michael Mentzel über das Buch "Endstation Dornach"

Man könne doch den Titel "Endstation Endstation" nennen, war der Vorschlag eines Freundes, als ich - vorsichtig - die Besprechung eines Werkes ins Auge gefasst hatte, das innerhalb einer überschaubaren Szene als der Hit des Jahres 2011 angekündigt wurde. Der geschätzte Kollege Michael Eggert hatte auf seinem Blog das Erscheinen des Buches „Endstation Dornach – das sechste Evangelium" - rechtzeitig zu Weihnachten - mit den Worten angekündigt: "Wer Oma im anthroposophischen Altersheim etwas Gutes tun will, liegt hier sicher richtig." Etwas später hatte er dann eine Rezension [Link] vorgelegt, die sich dem Werk dann doch etwas differenzierter genähert hatte. ...weiterlesen >

 

Behörden rügen Mängel in der britischen Camphill-Gemeinschaft Botton Village. Beim Schutz vor Missbrauch und bei der Mitbestimmung der Betreuten sollen offizielle Standards für soziale Einrichtungen nicht eingehalten worden sein.
Ein Bericht von Christian von Arnim

BOTTON VILLAGE/NEWCASTLE UPON TYNE (NNA). Mängel bei der Betreuung behinderter Erwachsener in der Botton Village Camphill Gemeinschaft hat die Care Quality Commission (CQC), die britische Regierungsbehörde für Krankenhäuser, Pflegeheime und Pflegedienste in einer Routineuntersuchung festgestellt.

Die Kommission kam in ihrem Bericht Ende November zu dem Schluss, dass das Personal zwar die Bewohner pflege und Mitgefühl zeige, aber in der Camphill Einrichtung „mehrere wesentliche Standards nicht erfüllt" seien. In ihren abschließenden Urteil fordert die Kommission daher Nachbesserungen. ...weiterlesen >

 

Während sich Thailand noch von der politischen Krise des Jahres 2010 erholte, fegte 2011 die seit Generationen schlimmste Flutwelle über zwei Drittel des Landes hinweg. Es gab über 600 Tote. Mehr als sechs Millionen Hektar Land wurden überschwemmt. Die Prognose des geschätzten Schadens liegt laut der World Bank bei 45 Milliarden US Dollar (33 Milliarden Euro). Im folgenden NNA-Artikel beschreibt die "Anthroposophical Group Thailand" die Folgen der Flutwelle.

BANGKOK (NNA) – Im Juli fing im Norden Thailands alles an: Aufgrund einer ungewöhnlich schweren Monsunsaison ertränkten ungeheure Wasserfluten Provinz um Provinz im Flachland von Zentralthailand auf ihrem Weg zum Meer. Im Oktober schließlich erreichte die Flut die Hauptstadt Bangkok.

Die Panyotai Waldorfschule liegt in einem nördlichen Vorort der Hauptstadt und galt als stark gefährdet. Glücklicherweise hielten uns Freunde aus dem Katastrophenzentrum über die Situation auf dem Laufenden. ...mehr >

 

Erster deutscher Wissenschafts-Kongress zur Integrativen Therapie des Mammakarzinoms am 4. und 5. Februar 2012 im Umweltforum Berlin. Ärztekongress und Patientinnentag.

Der Zeitpunkt ist gut gewählt. Gerade mal zwei Wochen, bevor in Berlin der Deutsche Krebskongress stattfindet, treffen sich Wissenschaftler, Ärztinnen und Ärzte sowie Patientinnen zu einem zweitägigen Kongress zur integrativen Therapie bei Brustkrebs. Es ist der erste Kongress dieser Art, ausgerichtet wird er von der Gesellschaft Anthroposophischer Ärzte in Deutschland (GAÄD) gemeinsam mit dem Dachverband Anthroposophische Medizin in Deutschland (DAMiD) und in enger Abstimmung mit der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) und der Patientinneninitiative mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e.V. ...weiterlesen >

 


www.mein-mikrokredit.de

Das Mikrofinanzangebot von GLS Bank und Bundesregierung übertrifft alle Erwartungen. Es wurden mehr als doppelt soviel Kredite als geplant vergeben. Eine Kampagnenseite berichtet über erfolgreiche KreditnehmerInnen.

Anfang 2010 wurde der GLS-Bank in Bochum vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) der Auftrag erteilt, das Angebot für Mikrokredite in Deutschland flächendeckend auszubauen. Zur Absicherung der Kreditrisiken gegenüber der GLS Bank werden vom BMAS und vom Europäischen Sozialfonds 100 Mio. Euro für den Mikrokreditfonds Deutschland zur Verfügung gestellt. ...weiterlesen >

 

Ein-Mann-Sekten & hermetische Weltbilder. Zu Christian Grauers Buch "Es gibt keinen Gott, und das bin ich!" Anthroposophie im Nadelöhr, Basel 2011
von Michael Eggert
Dieser Beitrag erschien zuerst bei den Egoisten

Das Trauma, kein Trauma zu haben

Natürlich hatte ich schon von dem Buch gehört, und zwar in dem Sinne, dass da einer mit seinem anthroposophischen Elternhaus abrechnet. Der Rezensent bekennt, dass er beruflich mit allen möglichen familiären Traumata befasst war und war daher einigermaßen gespannt. Mir ist, glaube ich, wirklich jeder vorstellbare Abgrund bekannt, jedenfalls in dieser Hinsicht. Aber schon in dieser Hinsicht ist Grauers Buch eine Enttäuschung. Die geschilderten Traumata bestehen vor allem darin, dass es keine gab. ...weiterlesen >

 

Manfred Albert erzählt in "The songs of Paul Joses" Road- und andere Geschichten über einen großartigen Singer/Songwriter, Künstler und Menschen.
von Michael Mentzel

Als ich Paul Joses zum ersten Mal begegnete, war ich einfach nur noch beeindruckt von der Präsenz dieses kleinen Mannes mit der großen Stimme. Wir hatten einen ganzen Abend miteinander geplaudert, Paul erzählte Geschichten aus Berlin, wo er lange Jahre gelebt hatte und so gegen Mitternacht nahm er die Gitarre und spielte noch ein kleines Abschiedslied. Das war der Moment, als ich beschloss, diesen kleinen Schotten zu lieben! Die Intensität dieser Stimme begeistert mich seither und ich freue mich immer wieder, wenn ich die Gelegenheit habe, ihm zuzuhören. ...weiterlesen >

 

Rücktritt von Weleda-Geschäftsführer Patrick Sirdey. Personelle Veränderungen auch bei Weleda in Großbritannien. 

NNA - Patrick Sirdey (63), CEO der in der Schweiz ansässigen Weleda Firmengruppe, ist am Freitag in dieser Funktion und als Vorsitzender der Weleda-Konzernleitung zurückgetreten, meldet das Unternehmen. Der Verwaltungsrat hat Peter Braun, Leiter Business Unit Arzneimittel, zum CEO ad interim ernannt. Die definitive Neubesetzung der Position sei für Anfang Mai geplant und werde dann vom Verwaltungsrat bekannt gegeben. ...weiterlesen >

 

Seit einigen Tagen ist eine neue Website zum Thema Helmut Zander online. Zanders-Zitate-Zauber will das "Standardwerk" zum Thema Anthroposophie des Religionswissenschaftlers Helmut Zander genauer unter die Lupe nehmen und dessen Untersuchungsmethoden und -ergebnisse näher beleuchten.
von Michael Mentzel

Wie lange mag es wohl dauern, so dachte ich, bis der Waldorfblogger und Info3-Autor Ansgar Martins sich des Themas Zander und hier speziell der Webseite "Zanders-Zitate-Zauber" zuwenden wird? Die Frage scheint berechtigt, denn immer wieder finden die LeserInnen in den Blogbeiträgen von Martins recht heftige Angriffe gegen Lorenzo Ravagli, den im Impressum ausgewiesenen Redakteur dieses jetzt neuen Web-Angebots. Derselbe Ansgar Martins, einer der vier Autoren des jüngst erschienenen Buches "Endstation Dornach", bestätigt dem notorischen Anthroposophie-Hasser Andreas Lichte noch 2009 in einer Antwort auf einen Kommentar: "Lieber Andreas, Ich bin vollkommen überzeugt, das Steiner einen an der Waffel hatte. Das hat nicht nur Fritz Beckmannshagen sehr schön herausgestellt, es fällt auch bei der Lektüre von 'Mein Lebensgang' auf." ...weiterlesen >

 

Börse, Finanzmärkte, Schlossstraße und Hotels für "die da oben" und Hartz IV für "die da unten". Warum den Sack schlagen, wenn der Esel gemeint ist? Wäre es nicht besser, den Präsidenten zu behalten?
von Michael Mentzel

Der interessierte und aufmerksame Beobachter des Zeitgeschehens wartet gern eine Weile. Vielleicht, so glaubt er, ergeben sich bei genauerer Betrachtung des Sachverhaltes Gesichtspunkte, die diesen in einem anderen Licht erscheinen lassen, eine schnelle Bewertung überholen oder am Ende vielleicht sogar überflüssig machen.

Im Falle des Herrn Bundespräsidenten Wulff, der nicht sonderlich präsidial herüberkommt in den letzten Wochen, dürfte nun aber so langsam der Punkt erreicht sein, an dem eine Rückkehr zu einer wie auch immer gearteten "Normalität" schlechterdings kaum noch möglich ist. Um einmal in der Diktion von Christian Wulff zu bleiben: "Man" beginnt, sich so langsam aufzuregen. ...weiterlesen >

 

 

Die Blogs kommen und gehen, wieder haben Internet-Blogs im Dunstkreis der anthroposophischen Szene ihre Arbeit eingestellt, andere sind neu eröffnet worden. Es sind nicht viele mit solcher Thematik, und längst nicht alle werden lange aktiv betrieben werden.
Ein Beitrag von Michael Eggert von den Egoisten

Im Gegensatz zu "statischen" Internetseiten, die Informationen oder Links bereit halten, arbeiten Blogs wochen-, wenn nicht tagesaktuell. Sie sollten, wenn sie erfolgreich arbeiten wollen, mehr als nur den persönlichen Standpunkt des Betreibers widerspiegeln und in Form von Kommentaren ein Forum für die Besucher bereit halten. Im Idealfall bildet sich eine Blog- Community, ein Kreis von Lesern, die regelmäßig kommentieren und praktisch täglich hinein schauen; das Blog wird zur Basis für ein anthroposophisches Gespräch, das über Wochen oder Monate, ja über Jahre geführt werden kann. ...weiterlesen >

 

Eine kleine - sicher nicht umfassende - Zusammenschau des Jahres 2011, von dem zu sagen ist, dass es nicht nur für Anthroposophen spannend war, sondern einer Vielzahl von Menschen sehr eindrücklich gezeigt hat, dass Rudolf Steiner zwar tot ist, seine Ideen und Gedanken aber über den Tag hinaus Bestand haben.
von Michael Mentzel

Die Anthroposophie-Szene hat wahrlich ein turbulentes Jahr hinter sich. Mit Fug und Recht lässt sich wohl behaupten, dass dies für alle Bereiche der anthroposophischen Bewegung gelten kann. Wohl kaum ein Tag verging, ohne dass der Name Rudolf Steiner irgendwo in den Medien auftauchte. Die Steiner-Ausstellungen in Wolfsburg, Stuttgart und Wien, die inzwischen im Vitra-Design-Museum in Weil am Rhein angekommen ist, aber auch die Reise des Sonderzuges RS 150 Rudolf Steiner Express von Köln über Kraljevec nach Wien, waren im vergangenen Jahr unbestreitbar die medialen Höhepunkte. ...weiterlesen >

 

Der ehemalige Bahnmanager und profilierte Gegner des Projekts Stuttgart 21, Prof. Ing. Karl-Dieter Bodack, im Gespräch mit NNA-Korrespondentin Cornelie Unger-Leistner (U-L.). 

Stuttgart. NNA - Der Baustopp, den der Verwaltungsgerichtshof über das Bahnprojekt Stuttgart 21 verhängt hat, weil Aspekte des Artenschutzes bei der Umplanung des Grundwassermanagements nicht berücksichtigt worden sind, sollte genutzt werden, um erneut über das Projekt nachzudenken und Kompromisslösungen zu prüfen. Dieser Auffassung ist Karl-Dieter Bodack, der unter anderem auch auf die grundsätzliche Bedeutung des Widerstands gegen Stuttgart 21 für die Zukunft unserer Gesellschaft hinweist.

U-L.: Wie beurteilen Sie die Lage bei Stuttgart 21, nachdem jetzt der Verwaltungsgerichtshof den Artenschutz reklamiert hat und die Volksabstimmung zugunsten der Befürworter ausgegangen ist?

Bis zum Schluss schien es undenkbar, dass eine große Mehrheit der Bürger gegen Verhandlungen zum Ausstieg aus „Stuttgart 21" votierte. Offensichtlich gelang es nicht, der Mehrheit der Bürger die Fakten zu vermitteln! Und man darf auch nicht vergessen: Auch wenn es Zehntausende waren, die demonstrierten und protestierten, so waren dies jedoch stets Minderheiten der Millionen Bürger im Land. ...weiterlesen >

 

Einigermaßen erschütternd sind die Nachrichten, die aus den Niederlanden zu vernehmen sind. Es geht um den Konkurs der heilpädagogischen Einrichtung Zonnehuizen, gegründet 1931 von Bernard Lievegoed, dem späteren Begründer des NPI.
Ein Bericht von Michel Gastkemper

Zonnehuizen in Zeist (NL) ist bankrott. Zonnehuizen ist das Pionier-Institut der anthroposophischen Heilpädagogik in den Niederlanden, 1931 gegründet durch Bernard Lievegoed. Seine achtzigsten Geburtstag hat das Institut also knapp überlebt. Zonnehuizen ist in den letzten Jahre durch Fusionen sehr gewachsen: insgesamt gehören sechs heilpädagogische Einrichtungen für Erwachsene und vierzehn für Kinder und Jugendliche im ganzen Land dazu, mit 800 intern und 2000 externen Betreuten. 2300 Mitarbeiter arbeiten in 1200 Vollzeitstellen. Im Jahre 2009 betrug das Gesamtbudget mehr als 90 Millionen Euro. ...weiterlesen >

 

NNA. -  Banken nehmen eine zentrale Stellung im Wirtschaftsleben ein und müssen deswegen in ihrer Arbeitsweise Vorbild sein. Diese Auffassung vertrat Thomas Jorberg, der Vorstandsvorsitzende der Bochumer GLS-Bank in einem Interview mit dem Infobrief der Hannoverschen Kassen. Dies gelte sowohl menschlich als auch ökonomisch, betonte Jorberg, der seit 2009 auch dem Aufsichtsrat der Hannoverschen Kassen angehört. ...weiterlesen >

 

In der Wahrheit leben – um zukunftsfähig zu werden! Ein Nachruf auf Vaclav Havel
von Otto Ulrich

Das war zu erwarten, jetzt nach dem Tode von Vaclav Havel – ein Blick auf die Fülle aufsprossender Nachrufe zeigt an, was scheinbar allein angesagt ist: Der verstorbene Dichter-Philosoph droht, was er sicherlich stets ironisiert hätte, versteinert zu werden; er wird historisiert und auf den Sockel gehoben, als einer, der buchhalterisch und rückwärts gesehen, seine historische Leistung vollbracht hat. ...weiterlesen >

 

 


Teilnehmer der Ökodorf-Konferenz in SEKEM


In der Nähe von Kairo - auf dem Gelände der SEKEM-Farm - fand die erste Konferenz zum Thema Ökodorf-Gestaltung in Afrika statt Die Farm liegt am Rande des fruchtbaren Nildeltas, das dort auf die trockene Wüste Ägyptens trifft und so diese beiden Pole symbolisch zusammen bringt.

mm/tdz. - Wer bei uns in Deutschland das Wort "Ökodorf" hört, denkt unwillkürlich an "Sieben Linden", "Kommune Kaufungen" oder "Lebensgarten Steyerberg". Initiativen, die sich mit der Frage alternativer Lebensstile auseinandersetzen und nach neuen Wegen suchen, ökologisch orientierte und solidarische Gemeinschaft zu leben. International vernetzt sind alle diese Projekte im ständig wachsenden Global Ecovillage Network (GEN), so dass hier weltweit ein Austausch über neue Wohn- und Lebensformen stattfinden kann, die auf Gemeinsamkeit und Langfristigkeit ausgelegt sind. GEN umfasst dabei sämtliche Kulturen, Länder und Kontinente. ...weiterlesen >

 

Böden schützen – Siedlungsflächenrecycling vorantreiben

06.12.2011

Stephan Illi vom Vorstand des Demeter e.V fordert von der Politik eine rasche und effiziente Eindämmung des Flächenverbrauchs in Deutschland. Boden ist eine "endliche" Ressource.

Täglich werden in Deutschland durch Bauaktivitäten mehr als 100 Hektar Boden zerstört. Der auf der jährlich zerstörten Fläche von 365 Quadratkilometern erzielbare Weizenertrag von etwa zwei Millionen Tonnen könnte eine Großstadt wie Bochum ernähren. "Dieser Umgang mit dem Boden und seinem Potenzial für die Lebensmittelerzeugung ist verantwortungslos", kritisiert der Agraringenieur Stephan Illi im Namen der biodynamischen Gemeinschaft. ...weiterlesen >

 

Warum es gut ist, dass die Piratenpartei das Grundeinkommen will.
von Michael Opielka

Hinter mir, in der DB Lounge am Frankfurter Flughafen, einer, der aussieht wie ein Nerd: Kleidungsgröße 58, laut am Mobilfon wie im Hacken auf dem Laptop, also störend, egozentrisch, unästhetisch. So denkt man sich die Piratenparteisympathisanten. Altgrünbürgerlich dezent nehme ich einen Anruf entgegen, ich solle etwas schreiben zum Beschluss des Piratenparteitags vom Wochenende, sie seien zu 67% für das Grundeinkommen. Ich erinnere mich an den Parteitag der Grünen vier Jahre zuvor, nur 40% der Delegierten waren damals dafür, manche freuten sich, immerhin so viele und gaben zu bedenken, dass viele Grünenelitäre, die eigentlich dafür waren, dagegen stimmten, um die Grünenführung nicht zu beschädigen, die natürlich dagegen war, denn sie war einige Jahre davor, 2003, für die „Agenda 2010“, also für das Gegenteil des Grundeinkommens, für „Workfare statt Welfare“. ...weiterlesen >

 

Die Problem des Finanz- und Wirtschaftslebens sind vielschichtig und Protestbewegungen brauchen einen langen Atem. Albern sind sie nicht. Über Protest und die "occupy" - Bewegung.
von Arno Klönne

Einfach nur albern - so das Urteil des Fast-Bundespräsidenten Joachim Gauck über die Protestbewegung gegen die weltweite, jeder demokratischen Kontrolle sich entziehende Macht des so genannten Finanzmarktes.

Anders die verbalen Reaktionen der Repräsentanten des deutschen Parteienkartells: Durchweg wurde hier "Verständnis" geäußert für den Unmut über das spekulative Treiben von Banken und Kapitalfonds. Aber Ruhe und Ordnung, so fügen die Politprofis stets hinzu, müssten selbstverständlich von den Aufbegehrenden respektiert werden. Ein bisschen Protest als Ventil? ...weiterlesen >

 


Felix zu Löwenstein

Ökolandbau: Vernetzung und Entwicklung . Besonderes Engagement für "Leben aus gesunder Erde". Karl Werner Kieffer-Preis für Felix Prinz zu Löwenstein.
von Immo Lünzer

Die Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL) feierte am 2.12.2011 ihr 50-jähriges Bestehen mit 250 Gästen in Bad Dürkheim. Dabei wurde der Karl Werner Kieffer-Preis an Dr. Felix zu Löwenstein - einem der engagiertesten Vertretern der ökologischen Agrarkultur - verliehen.

Ende Oktober 1961 gründete Karl Werner Kieffer (1912 - 1995) - damals Vorstandsvorsitzender der G. M. Pfaff AG in Kaiserslautern - eine Stiftung, die er zum Gedenken an den Firmengründer "Georg Michael Pfaff Gedächtnisstiftung" nannte. Die Stiftung engagierte sich zunächst vor allem für neue Impulse in Bildung und Gesundheit. ...weiterlesen >

 


© gütersloher verlagshaus

Kein schönes Land in dieser Zeit. Das Märchen von der gescheiterten Integration. Gerne in Deutschland leben und als Deutscher. Zu dem Anti-Sarrazin Buch des Mehmet Gürcan Daimagüler.
Diese Buchbesprechung wurde mit freundlicher Genehmigung des Autors von Franz Alts "Sonnenseite" übernommen.

von Rupert Neudeck

Ja, haben Sie das schon erlebt, einen Deutschen mit urtürkischem Namen, der alles erlebt hat, was einen Menschen zeit seines Lebens traumatisiert sein lässt? Und der aber gar nicht daran denkt, sondern einfach jemand ist, mit dem man gern mal zusammen sein möchte? Den Türken würde er nicht mal verbergen können, wenn er es wollte: Denn sein Name ist in seinen drei Bestandteilen so türkisch, wie Sabine Leutheusser-usw. deutsch ist: Mehmet Gürcan Daimagüler. ...weiterlesen >

 

Oh mein Guuutt....

29.11.2011

Sind wir nicht alle ein wenig überlastet? Herr zu Guttenberg auf allen Kanälen.
Max Michels von den Beatagenten macht sich einige Gedanken.

Ein bisschen viel Guttenberg in den letzten Tagen. Die Spekulationen über seine Rückkehr schießen ins Kraut und wenn das so weitergeht, wird bald jeder glauben, er ist schon längst wieder da. Infolgedessen wird sich vermutlich kaum jemand wundern, wenn er die deutsche Politik tatsächlich wieder heimsucht. Neu gestylt und ungegelt dürfte er dann wieder eine Klientel erfreuen, der Politik weitgehend schnuppe ist, wenn nur das Outfit stimmt. ...weiterlesen >

 


Kerstin Westphal, Ulrike Fischer, Franziska Schlaghecke | foto Harald Morsch


"Dorfschönheit" - Uraufführung im Studio des Theaters Paderborn. Die Geschichte über die Geschichte einer vergeblichen Leidenschaft, die Leiden schafft.
von Michael Mentzel

Eine Geschichte, die zu Beginn ein wenig verwirrt. Wer ist eigentlich wer? Und: ist es eine Liebesgeschichte, die Judith Kuckart erzählt? Fede, die Lehrerin aus Sesenheim, ist zwar befreundet mit dem 15 Jahre jüngeren Clemens, wartet aber eigentlich in ihrem "Schließfach" im sechsten Stock des Wohnblocks am Stadtrand auf einen, mit dem sie zwei Jahre Sex, fünf Jahre Liebe und 15 Jahre Freundschaft haben kann. ...weiterlesen >

 

Eine Ausstellung auf Spurensuche – Studierende der Medienwissenschaften der Universität Paderborn stellen vom 28.11. bis 9.12.2011 Foto- und Videoprojekte im „Open Space“ des Kunstsilos der Universität aus und wollen damit auch provozieren und zur Konfrontation anregen. 
Offizielle Eröffnung ist am 30. November 2011 um 18 Uhr.
 

Was ist Paderborn für ein Ort? Diese Frage stellten sich Studierende der Medienwissenschaften an der Universität Paderborn im Rahmen des Seminars „Ort/e – Ortserkundung. Mit fremdem Blick und offenem Ohr: Das „andere“ Paderborn“, das im Sommersemester 2011 unter der Leitung von Prof. Dr. Annette Brauerhoch veranstaltet wurde. ...weiterlesen >

 

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Experten entdeckten erstaunliche Schnittmengen im Verhältnis von Surrealismus und Anthroposophie - Fondation Beyeler im Dialog mit dem Vitra Design Museum
Von NNA-Korrespondent Wolfgang G. Vögele

NNA. - Kurz vor Ende des Steiner-Gedenkjahrs war nach dem vielbeachteten Auftritt des Philosophen Peter Sloterdijk in Weil am Rhein im November noch ein weiterer Höhepunkt zu verzeichnen: Die Fondation Beyeler in Basel lud im Rahmen ihrer großen Surrealisten-Ausstellung („Dali, Magritte, Miró. Surrealismus in Paris") unter dem Motto „André Breton trifft Rudolf Steiner" zu einem Podiumsgespräch zum Thema Surrealismus und Anthroposophie ein. ...weiterlesen >

 

Wichtige Themen auf der jährlichen Mitgliederversammlung des Bundes der freien Waldorfschulen.

mm/tdz. - Für die Waldorfschulen in Deutschland ist die Frage einer qualifizierten Lehrerbildung existenziell. Dabei spielt nicht nur die Finanzierungsfrage, sondern auch und gerade "der Markenkern", nämlich die spezielle Ausrichtung einer auf den ganzen Menschen gerichteten Pädagogik die zentrale Rolle. Durch die fortwährend steigende Zahl von Waldorfschulen - inzwischen sind es allein in Deutschland 227 - steigt auch der Bedarf an Lehrern. Deshalb hatte der Bund der Freien Waldorfschulen (BdFWS) bereits vor einiger Zeit eine Kampagne zur Lehrergewinnung gestartet. ...weiterlesen >

 

Die Renaissance der Atomkraft in Polen nimmt Gestalt an. Geplant ist der Bau von zwei Atomkraftwerken. Gibt es wirklich keinen anderen Weg?
von Max Michels

Die spinnen, die Römer, heißt es bei Asterix. In der Tat ist es manchmal ja auch nicht nachzuvollziehen, was die Römer - jedenfalls die bei Asterix - damals alles so trieben.

Was hat das mit Polen zu tun? Die Polen - so ist es zu lesen - setzen neuerdings wieder auf Atomkraft. Na prima! Möglicherweise glaubt man dort, wenn in Deutschland die Lichter ausgehen, weil diese "Öko-Spinner" von der deutschen Bundesregierung den Ausstieg aus der Atomtechnik beschlossen haben, dann könne man doch mit Strom aushelfen. An solchem Strom, das sollte den polnischen Verantwortlichen seitens der Bundesregierung deutlich klargemacht werden, besteht aber - hoffentlich - in Deutschland kein Interesse. Ich für meinen Teil könnte gerade noch dem Import von polnischen Hafermastgänsen etwas abgewinnen. ...weiterlesen >

 

Kultursaat. Erfolgreiches Netzwerk für Öko-Saatgut. Demeter fordert von der Politik Unterstützung für die Entwicklungsarbeit im Saatgutbereich.

Biodynamische Sorten, für die Ansprüche von Ökobauern gezüchtet, ohne Gentechnik und von Gärtnern und Bauern weiter vermehrbar, das macht ein seit fast 30 Jahren bestehendes Netzwerk möglich. Einer der Netzwerkpartner ist die vor 10 Jahren gegründete Bingenheimer Saatgut AG in der hessischen Wetterau. ...weiterlesen >

 

Waldorfschulen in England

09.11.2011

Die zweite Waldorfschule in England ist jetzt im freien Schulprogramm der Regierung. Die Frome Steiner Akademie in der Grafschaft Somerset in Südwestengland wurde im Bewerbungsverfahren des britischen Kultusministeriums um den Status einer freien Schule in die letzte Runde aufgenommen.

NNA - „Unser Traum ist Wahrheit geworden – kostenlose Waldorfpädagogik für alle", schreibt die offensichtlich überglückliche Schulverwaltung auf ihrer Website. Die Frome Steiner Akademie will ihre Türen zum Start des nächsten Schuljahres im September 2012 öffnen. ...weiterlesen >

 

Und die Zeit vergeht ...

08.11.2011

Teng Fei, Rafael Meltzer und Chen Yuan

"Das weiße Zimmer". Heute ist die letzte Gelegenheit, eine wunderschöne und märchenhafte Inszenierung am Theater Paderborn zu erleben.

mm/tdz. - Das weiße Zimmer ist eine berührend erzählte Geschichte vom Großvater und seiner großen Liebe Mei Lin. Als Großvater im Jahre 1946 seine Heimatstadt Qingdao in China verlassen muss, es ist Krieg, lässt er seine große Liebe Mei Lin zurück. 60 Jahre später beginnt die Spurensuche der Enkelin nach dieser großen Liebe und dem Drachenzahn, den sie noch als Kind bei ihrem Großvater gesehen hatte. Der Zahn war verschwunden, als sie den Nachlass ihres Großvaters findet.

Der Schweizer Autor Andreas Sauter hat ein zweisprachiges Stück vorgelegt, das von Liebe und Zuneigung handelt und davon, wie schwierig es ist, eine bedingungslose Liebe zu leben. ...weiterlesen >

 

Lazarus21 wird eingestellt

02.11.2011

Fast 30 Jahre gehörte die Zeitschrift Lazarus21 zum Spektrum der Printmedien im Bereich Anthroposophie und Zeitgeschehen.

SCHWENTINENTAL (NNA) - Die Zeitschrift Lazarus21 soll zum Ende des Jahres eingestellt werden. Laut einer Mitteilung der Herausgeberin und Redakteurin Monika Neve wird jegliche geschäftliche Tätigkeit in diesem Zusammenhang nach 29 Jahren beendet. ...weiterlesen >

 

Stehen die Zeichen auf Sturm? Was geht vor im Dornacher Rudolf-Steiner-Archiv? Die Personalentscheidungen seitens des Vorstands der Nachlassverwaltung stoßen auf Kritik und Unbehagen bei Mitgliedern der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft. Und die Nachfragen werden deutlicher.

mm/tdz. - In den anthroposophischen Zusammenhängen ist seit geraumer Zeit trotz aller - für die anthropsophische Welt erfreulichen - Nachrichten über die aktuelle mediale Steiner-Präsenz ein deutliches und fast nicht mehr zu überhörendes Grummeln zu vernehmen. Eine der Ursachen dafür ist der Umgang mit Personalfragen in der Nachlassverwaltung. Die Rudolf-Steiner-Nachlassverwaltung e.V. betreibt das Archiv und ist als Herausgeberin verantwortlich für die beim Rudolf-Steiner Verlag gedruckte Gesamtausgabe der Schriften Steiners. ...weiterlesen >

 


Prof. Zander, Michael Schmock und Johannes Kiersch © foto - anthro-press


Das Steiner-Jahr hat es in sich. Mehr als einmal - so scheint es- haben sich seit Beginn des Jahres die Anthroposophen die Augen gerieben. Der aktuelle Höhepunkt, so scheint es, war der Auftritt von Peter Sloterdijk im Vitra-Museum in Weil am Rhein, wo die vielbeachtete Steiner Ausstellung nach Wolfsburg, Stuttgart und Wien jetzt ihren festen Platz gefunden hat.
von Michael Mentzel

Nicht ganz so viel Aufmerksamkeit - dafür aber eine gehörige Portion Substanz jenseits aller philosophischer Wortklingelei und des so genannten "Name-Dropping" - bot der Thementag Anthroposophie, der vom Arbeitszentrum der Anthroposphischen Gesellschaft in NRW am 15. Oktober ausgerichtet wurde und in der Bochumer Rudolf Steiner Schule stattfand. ...weiterlesen >

 

 

Stößt die Occupy-Bewegung den Gott Mammon vom Thron? Das Ende der Konkurrenzwirtschaft - Aufbruch in die Gemeinwohlwirtschaft. Die Welt steht – erkennbar – vor einschneidenden Veränderungen.
Ein Kommentar von Wilhelm Neurohr

Der 15. Oktober 2011 wird in die Geschichtsbücher eingehen, nachdem in 82 Ländern dieser Welt etliche Millionen Menschen in fast 1000 Städten gegen die Macht der Finanzmärkte zeitgleich auf die Straßen gegangen sind – mehr noch als am 15. Februar 2003, als insgesamt 18 Mio. Menschen in 660 Städten der Erde als weltweite Friedensbewegung gegen den beginnenden Irak-Krieg aufbegehrten. Nur 4 Wochen nach den anfänglichen Protesten an der New Yorker Wallstreet ist eine weltweite Protestbewegung gewachsen, übrigens die größte in der Menschheitsgeschichte: Eine halbe Million Menschen alleine in Rom, Hunderttausende in anderen Städten und Ländern, zigtausende in deutschen Städten. ...weiterlesen >

 

Liv Stein im Theater Paderborn

23.10.2011

Hella-Birgit Mascus und Franziska Schlaghecke - foto © harald morsch


Liv Stein von Nino Haratischwili. Nach dem "Käthchen von Heilbronn" wurde jetzt die zweite Aufführung im "Großen Haus" auf die Bühne gebracht. Die Paderborner Kulturszene ist um eine wirkliche Attraktion reicher geworden.
von Michael Mentzel

Tristesse ist eingezogen in das Leben der einst gefeierten Pianistin Liv Stein, deren Karriere durch den Tod ihres Sohnes Henri ein jähes Ende gefunden hatte. Trauer und Selbstvorwürfe bestimmen seither ihr Leben, sie lässt sich gehen, der Absturz ist nicht aufzuhalten. Achtzehn Jahre war Liv mit Emil verheiratet, nach zwei Jahren allerdings lebte man nur noch nebeneinander her. Sohn Henri war ins Internat abgeschoben worden. Die Karriere hatte es erfordert. Soweit, möchte man meinen, also alles normal, man kennt derlei Szenen aus dem Familienalltag von Künstlern. Simone, die Agentin des Stars, hat ihre eigenen Bedürfnisse zugunsten der Karriere Livs aufgegeben. ...weiterlesen >

 

Die Alchemie des Alltags - Peter Sloterdijk sprach zum Auftakt der Steiner-Ausstellung in Weil am Rhein – Steiner als „Transmitter“ einer zeitgemäßen Botschaft.
Von NNA-Korrespondent Wolfgang G. Vögele

Die vom Vitra Design Museum in Weil am Rhein konzipierte Ausstellung „Rudolf Steiner – Die Alchemie des Alltags“, die seit 2010 auf ihrer Tournee durch die Kunstmuseen Wolfsburg und Stuttgart für Besucherrekorde gesorgt hatte und anschließend auch im MAK Wien zu sehen war, kehrte an den Ort ihrer Entstehung zurück und wird in Weil bis 1. Mai 2012 zu sehen sein. Schon die Auftaktveranstaltung zum Rahmenprogramm am 14. Oktober bot ein besonderes Highlight: der bekannte Philosoph und Schriftsteller Peter Sloterdijk, derzeit Rektor der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe, diskutierte mit dem Leiter des Rudolf Steiner Archivs, Walter Kugler und mit dem Chefkurator Mateo Kries über die Bedeutung Rudolf Steiners in Geschichte und Gegenwart. ...weiterlesen >

 


Programm: Kontrapunkt

Am 15. Oktober 2011 gastieren die drei Künstler wieder einmal in der Festhalle Schloss Hamborn. Auf dem Programm stehen Kompositionen der Familie Bach (J. S. Bach, J. Chr. Bach und C. Ph. E. Bach), eine bunte Zusammenstellung aus der Romantik und der Moderne sowie Originalwerke für Flöte, Violine und Klavier, Arrangements und Eigenkompositionen.
von Michael Mentzel

Im Jahre 1996 begann in Schloss Hamborn die außergewöhnliche Freundschaft des Trio Dan mit den Menschen um den Schlossberg, die seither in jedem Jahr mindestens einmal auf eine wunderbare Weise erneuert wird. Eine Vielzahl von Konzerten haben die Brüder Dan in den unterschiedlichsten Besetzungen seither in Schloss Hamborn gegeben und mit stets wechselnden und spannenden Programmen ihr Publikum begeistert.

Was diese Formation auszeichnet, ist nicht allein ihre hohe und nahezu perfekte Musikalität, sondern auch die Fähigkeit, mit dem Publikum auf eine Art zu kommunizieren, die einfach sympathisch ist. Nicht von ungefähr schrieb die Pforzheimer Zeitung von einem "Schwiegermutterschwarm in Dreifachausgabe". ...weiterlesen >

 

Interessante Begegnungen und öffentlicher Diskurs. Das Arbeitszentrum NRW der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland lädt zu einem Thementag Anthroposophie nach Bochum ein. 

mm/tdz. - "Ist Rudolf Steiner, aus dessen Anthroposophie die vielen Reformbewegungen wie Waldorfschulen, Medizin, Demeter-Landbau und Kunst hervorgegangen sind, in der gegenwärtigen Kultur angekommen? Wie wird er heute gesehen? Worin liegen die aktuellen Herausforderungen für eine zukünftige Anthroposophie?" Diese Fragen und noch sicherlich einige mehr werden die Teilnehmer beim Thementag Anthroposophie am Samstag, den 15. Oktober 2011 in Bochum beschäftigen. ...weiterlesen >

 

Waldorfabschluss: Modell auch für Europa?

10.10.2011

Nahezu überall stehen die Waldorfschulen vor der Herausforderung, die Grundlagen ihres Lehrplans mit den Anforderungen der staatlichen Examen für die Schulabgänger in Einklang zu bringen. Hier kann die Waldorfschulbewegung in Neuseeland jetzt einen Durchbruch vermelden. von Tom Raines

Auckland  - Waldorfschulen in der ganzen Welt begegnen der Herausforderung, wie man in der Oberstufe den eigenen Zielen und Praktiken des Waldorflehrplans treu bleiben und gleichzeitig den Schülern eine angemessene Zugangsqualifikation für die Hochschulbildung ermöglichen kann.

Viele Schulen haben sich entschieden, ihren Unterricht zum Nutzen der Schüler so umzugestalten, dass sie dadurch einfacher Zugang zu Hochschulen und Universitäten bekommen. Mittlerweile ist es einigen Schulen möglich, mit lokalen Hochschuleinrichtungen verschiedene Zugangskriterien für ihre Schüler auszuhandeln. Bisher ist es jedoch unerreichbar, das auf nationaler Ebene für alle Waldorfschulen in einem gegebenen Land durchzusetzen. Das kann sich aber ändern. ...weiterlesen >

 


Die fünf beteiligten Organisationen


Der Demeter e.V. ist als neues Mitglied jetzt im Verbund Ökologische Praxisforschung engagiert.

Der Verbund Ökologische Praxisforschung (V.Ö.P) hat einen neuen Mitstreiter: Der Demeter e. V. wurde jetzt als neues Mitglied der Organisation aufgenommen. Vertreter vom Forschungsinstitut Biologischer Landbau (FiBL), der Stiftung Ökologie und Landbau (SÖL) sowie von den befreundeten Anbauorganisationen Bioland und Naturland trafen sich in der Geschäftsstelle des Demeter e. V. in Darmstadt zur feierlichen Unterzeichnung des Kooperationsvertrages. ...weiterlesen >

 

Namhafte Referenten konnten gewonnen werden

NNA -  „Öffentlich wirken“ ist das Thema einer anthroposophischen Fachtagung für Kommunikation, die am Anfang des nächsten Monats in Bochum stattfindet. Die Tagung am 4. und 5. November wendet sich an alle, die sich in kleinen und größeren Institutionen für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit engagieren, so z.B. Kommunikationsbeauftragte aus Schulen, Unternehmen, Verbänden, Kindergärten, therapeutischen Einrichtungen, Hofgemeinschaften und gemeinnützigen Institutionen. ...weiterlesen >

 

Immer wieder einmal freuen wir uns, einen Text von Michael Eggert veröffentlichen zu können. Der folgende Aufsatz - aktuell erschienen bei den Egoisten - beschäftigt sich einmal mehr mit der praktischen Seite von Spiritualität und der Frage nach dem Erleben und der Wirkung von Meditation im Kontext sozialen Zusammenlebens.
von Michael Eggert

Voraussetzungen im engeren Sinne gibt es keine, um ins nonduale Erleben zu wechseln, oder, um in unserem Sprachstil zu bleiben, die Zeit anzuhalten. Ich persönlich mag dabei keine überkreuzten Gliedmaßen und andere Verrenkungen; ansonsten gilt nur: Bequem sitzen. Natürlich ist es nicht ganz leicht, das willentlich abzustellen, was uns immer im Zeitstrom hält: Das was ich gleich machen wollte und will, dass ich noch diesen Arzttermin habe und im Keller staubsaugen wollte. ...weiterlesen >

 


Weizenmehl im Bioladen

Zusammenhang zwischen Backvolumen und Rohproteingehalt gering
Jürgen Beckhoff (aid)

Mehle aus Bio-Weizen besitzen eine deutlich höhere Backqualität als Experten bisher angenommen haben. Das ergab eine Studie, die der Forschungsring e.V. für biologisch dynamische Wirtschaftsweise in Darmstadt im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) durchgeführt hat.

Mithilfe eines optimierten Backtests ermittelten die Forscher für Biomehle ein 20 bis 30 Prozent höheres Backvolumen im Vergleich zu den Ergebnissen, die der Rapid-Mix-Test (RMT) liefert. ...weiterlesen >

 


Mitarbeiterinnen des "Child friendly space" im Gaza-Streifen mit Christina Manz (Freunde)

Anfang September brach ein elfköpfiges Team der Freunde der Eriehungskunst von Karlsruhe in den Gaza Streifen auf, um die 2009 begonnene und seit 2010 vom Auswärtigen Amt finanzierte notfallpädagogische Arbeit fortzusetzen. Schwerpunkt des insgesamt sechsten Einsatzes war die Fort- und Weiterbildung von Kindergärtnern, Lehrern und Sozialarbeitern. Über die Schwierigkeiten und Probleme bei der Einreise des Teams hatten wir bereits vor einiger Zeit berichtet. Jetzt liegt der Abschlussbericht vor.
von Lukas Mall (Freunde der Erziehungskunst)

Der Einsatz begann mit verschiedenen Hürden. So wurde das gesamte pädagogische Arbeitsmaterial vom Zoll beschlagnahmt. Ein Team-Mitglied durfte nicht in den Gaza-Streifen einreisen, ein weiteres erst mit einer Woche Verspätung. (TdZ berichtete) Die Gründe hierfür sind nicht bekannt, auch die Deutsche Botschaft in Tel Aviv konnte keine entscheidenden Hinweise geben. ...weiterlesen >

 



Das eurythmie-ensemble Mistral aus Stuttgart bringt in einer beeindruckenden Aufführung "Das Bildnis des Dorian Gray" auf die Bühne der Festhalle Schloss Hamborn.
von Michael Mentzel

Nicht altern zu müssen, sondern alle Facetten, Abgründe und Irrungen der Welt zu erleben und dabei immer derselbe bleiben zu können, diese Vorstellung hatte nicht nur im ausgehenden 19. Jahrhundert etwas Faszinierendes. Sind wir nicht auch heute oft genug Zeuge der Sehnsucht nach dem ewigen physischen Leben? Heerscharen von Kosmetikinstituten leben von dieser Vorstellung, obwohl der Gedanke eigentlich absurd ist. ...weiterlesen >

 

FOOD CRASH

24.09.2011

"Wir werden uns ökologisch ernähren oder gar nicht mehr". Zum Buch FOOD CRASH von Felix zu Löwenstein, Vorstand des BÖLW und Öko-Landwirt. "Es gibt Lösungen. Wir können und müssen zuvor aber ein paar Bedingungen schaffen, damit Lösungen möglich werden."
von Michael Mentzel

Um zu erkennen, dass ein Umdenken in der Frage der Ernährung der Weltbevölkerung mehr als notwendig ist, muss man kein Prophet sein und auch keiner, der Lust am Untergang hat. Ein klarer Blick darauf, wie die Weltagrarwirtschaft mit den Ressourcen der Erde umgeht, genügt schon, um den Argumenten und Ergebnissen, wie sie in diesem Buch dargelegt sind, folgen und mit zu Löwenstein festzustellen zu können: "Wir werden uns ökologisch ernähren oder gar nicht mehr." So lautet der Untertitel des Buches "FOOD CRASH", das vor einigen Tagen in Berlin vorgestellt wurde und inzwischen überall zu haben ist. ...weiterlesen >

 

Deutschland am Stromtropf? Eine Woche vor der Wahl in Berlin wurde in vielen Medien über die exorbitante Zunahme von ausländischen Stromimporten berichtet, so dass der Eindruck entstehen konnte, dass Deutschland tatächlich am "Stromtropf" hänge.

mm/tdz. - Hintergrund war - so lässt es sich nachverfolgen - offensichtlich ein Bericht des Nachrichtenmagazins Focus, in dem unter anderem von einem gewaltigen Anstieg der Stromimporte aus Tschechien die Rede war. Zitat: "Nach FOCUS-Informationen wurde aus Frankreich in erster Linie Atom- und in geringerem Maße Kohle-Strom nach Deutschland importiert. Gleiches gilt für Stromeinfuhren aus Tschechien, die sogar um 673 Prozent gestiegen sind." ...weiterlesen >

 

Zehn Jahre Waldorf-Stiftung

20.09.2011

Auf ein erfolgreiches erstes Jahrzehnt kann die Waldorf-Stiftung am Jubiläumstag ihrer Gründung, dem 26. September 2011, zurückblicken. Mit rund 5,4 Millionen Euro Stiftungskapital von 177 Zustiftern gehört sie inzwischen zu den größeren Stiftungen in Deutschland. Festakt am 26. September in der Rudolf Steiner-Schule Berlin-Dahlem.

„Wir bauen Schulen der Zukunft", ist für Hansjörg Hofrichter, Gründer und Kuratoriumsvorsitzender der Waldorf-Stiftung, das wichtigste Argument ihrer Daseinsberechtigung. "Diese Bürgerstiftung ist dem in unserer heutigen Gesellschaft entstehenden Individualismus zu verdanken, also dem Einzelnen, der aus der Freiheit heraus Verantwortung übernehmen möchte", erklärt Hofrichter. ...weiterlesen >

 


tc aus dem jenseits

Terra Canaillo bloggt nicht mehr. Joseph Canaillo bereicherte fünfeinhalb Jahre die Anthro-Bloggerszene. Er erfand die Vatikanchen und war auch einer für Rudolf Steiner.
von dr. sumbolle von den Beatagenten

Immerhin hat er fast sechs Jahre Teile der Anthro-Szene unterhalten und manchmal auch genarrt. Terra Canaillo alias Joseph Canaillo hatte sich auf Skurrilitäten und außergewöhnliche Erscheinungen der Welt "eingeschrieben". Dabei bekamen beileibe nicht nur anthroposophische Gurus, oder die sich dafür halten, ihr Fett weg. Der Cosmos Canaillo umspannte sie alle. Oft derb, aber immer von einer geradezu liebenswürdigen Art, manchmal durchaus auch unter der berühmten "Gürtellinie"; das Team um Joseph Canaillo widmete sich dem Katholizismus, der Politik, dem Sport und all den anderen kleinen und großen Gemeinheiten, die die Welt für die armen Bürgerinnen und Bürger so bereithält. Unvergessen seine Kampagne für die Umbennung von Kondomen in "Vatikanchen". ...weiterlesen >

 

Spam im Faxgerät. Was tun?

20.09.2011

spam im fax foto © anthro-press

Mit der Problematik der Spam-Faxe beschäftigt sich unser Praktikant Manolo Riese und sucht nach Möglichkeiten, diese Form der Werbung zu unterbinden.
von Manolo Riese

Wenn ich morgens in das Büro meiner Praktikumsstelle komme, sehe ich oft das Faxgerät blinken. Doch oft genug ist es nur Werbespam, der über Nacht eingegangen ist. Die allgemeine Kommunikation in meinem Büro spielt sich zwar fast ausschließlich über E-Mail ab. Trotzdem wird das Faxgerät manchmal gebraucht und muss deshalb angeschlossen bleiben. ...weiterlesen >

 


Neubeginn in Basel

Der Neubeginn wurde mit einem Festakt im Basler Ackermannshof gefeiert. Erwartungsvolle Aufbruchstimmung.
NNA - Korrespondent Wolfgang G. Vögele war bei der Eröffnung dabei.

Mit dem Slogan "Wir verlegen unsere Verlage nach Basel. Und dort weiterhin außergewöhnliche Bücher" hatten der Rudolf Steiner Verlag und der mit ihm verbundene Futurum Verlag (früher "Pforte") ihre Übersiedelung in die Universitätsstadt bekanntgegeben.

Das neue Domizil, der Ackermannshof, liegt in der St.-Johanns-Vorstadt, wenige Schritte vom Rhein entfernt. Die Eigentümerin der Liegenschaft, die Ackermannshof AG, setzt sich aus Privatpersonen sowie der Stiftung Edith Maryon zusammen. Das weitläufige Haus, das auch ein Restaurant beherbergt, ist an Kunst- und Kulturschaffende vermietet. So sind hier außer den Verlagen das "Philosophicum" noch Probenräume für Musiker und ein Künstleratelier untergebracht. ...weiterlesen >

 


foto: © schloss-hamborn

Schweizer Parlament berät über Kuhhörner. Bei Demeter ist die Verstümmelung verboten. -Auswirkung des Enthornens auf Stoffwechsel nachgewiesen - Qualität und Bekömmlichkeit der Milch leidet
von Ruth Zbinden

NNA - Das Schweizer Parlament wird sich demnächst mit der Frage befassen müssen, ob Kühe Hörner tragen müssen oder nicht. Eine Initiative von Schweizer Bürgern hat dazu jetzt einen Gesetzesvorschlag vorgelegt, der von erstaunlich vielen Menschen unterstützt wird. Sie setzen sich für eine artgerechte Tierhaltung ein und wollen die immer weiter um sich greifende Verstümmelung der Kühe nicht akzeptieren. Landwirte, deren Tiere ihre Hörner behalten dürfen, sollen danach mit einem Schweizer Franken pro Kuh und Tag von der Regierung entschädigt werden. ...weiterlesen >

 

Initiativ: Soziales Dorf

15.09.2011

Nachhaltige Gesundheitsvorsorge für sozial Benachteiligte. Erstes Bundestreffen für ein „Soziales Dorf" verabschiedet Leitbild für Landprojekt

Die Initiative „Soziales Dorf im Mühlenkreis" hat auf ihrem ersten Bundestreffen am Wochenende ein Leitbild verabschiedet. Ziel zur Gesundheitsvorsorge für sozial benachteiligte Menschen ist die Schaffung eines größeren nachbarschaftlichen Wohn- und Lebensraumprojektes auf einem Bauernhof im Bereich des Kreises Minden-Lübbecke. ...weiterlesen >

 

Die IKK classik kündigte ohne Benachrichtigung der Mitglieder zu Ende September die Integrierte Versorgung mit anthroposophischer Medizin. Andere Kassen bieten Vertrag an.
von Ernst Ullrich Schultz

NNA - Die Victor Tylmann-Gesellschaft zur Förderung der anthroposophisch erweiterten Medizin in Hamburg hat an alle Mitglieder der IKK classic appelliert, zu einer anderen Krankenkasse überzuwechseln, nachdem die IKK classic den Vertrag über Integrierte Versorgung (IV) Anthroposophische Medizin kurzfristig aufgekündigt hat. Der Pressesprecher der IKK classic, Michael Förstermann, meinte dazu gegenüber NNA, das Konzept passe nicht mehr in die größer gewordene IKK classic. Außerdem hätten sich die Rahmenbedingungen seit der letzten Gesundheitsreform 2009 geändert. ...weiterlesen >>

 

Spendenportal der GLS-Bank

13.09.2011

GLS Spendenportal geht an den Start. Mit dem neuen GLS-Spendenportal
bietet die Bochumer Bank jetzt eine Plattform, auf der gemeinnützige Organisationen um Spenden werben können und Spender einen transparenten Überblick und die Möglichkeit zum unmittelbaren Engagement erhalten. 

Die GLS Bank erweitert ihre menschlichen und zukunftsweisenden Finanzdienstleitungen um ein weiteres Angebot: Auf dem GLS Spendenportal werden potenzielle Spenderinnen und Spender sowie gemeinnützige Organisationen und Projekte mit Spendenbedarf zusammengebracht. ...weiterlesen >

 


Grenzübergang Erez

Notfallpädagogischer Einsatz der Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. im Gaza-Streifen mit Hindernissen. Ein Mitglied des Teams erhielt keine Einreisegenehmigung von den israelischen Behörden.
von Michael Mentzel

Elf Mitglieder der "Freunde" waren am Samstag, den 3. September zu ihrem notfallpädagogischen Einsatz in den Gaza-Streifen aufgebrochen. (TdZ berichtete) Den Team-Mitgliedern Lukas Mall und Dimitri Vinogradov wurde allerdings die Einreise - ohne Begründung - verweigert. Die anderen neun Mitglieder des Teams hatten zwar keine Probleme, mussten aber ihre pädagogischen Arbeitsmaterialien zurücklassen, da es hierfür keine Einfuhrgenehmigung gab. Lukas Mall durfte inzwischen einreisen, der Eurythmist Dimitr Vinogradov aber erhielt keine Genehmigung zur Einreise in den Gaza-Streifen. ...weiterlesen >

 

Soziales Dorf im Mühlenkreis

08.09.2011

Erstes Bundestreffen für ein „Soziales Dorf" vom 9. bis 11. September in Minden.

Mitglieder der Initiative "Soziales Dorf im Mühlenkreis" kommen an diesem Wochenende in Minden zu ihrem ersten Bundesteffen zusammen. Für die Projektidee, die seit Anfang 2010 im Internet immer mehr Interesse geweckt hat, sollen ein festes Leitbild verabschiedet und mögliche Formen der Umsetzung konkretisiert werden. ...weiterlesen >

 

Auch kleine Bienen können stechen!

08.09.2011

Das Bündnis zum Schutz der Bienen vor Agrogentechnik, initiiert von Mellifera e. V., feiert seinen Sieg über einen Goliath der Gentechnik-Industrie. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die Auffassung der mit Unterstützung des Bündnisses klagenden Imker bestätigt.

Selbst geringste Spuren von Material aus gentechnisch veränderten Organismen in Honig führen dazu, dass er dem europäischen Gentechnikrecht unterliegt und ohne Sonderzulassung und Sicherheitsprüfung nicht in den Verkehr gebracht werden darf. Damit steht nun fest, dass die Imker Anspruch auf Entschädigung haben, wenn ihr Honig Spuren von Gentechnik enthält. Eine erneute Zulassung der Genmaissorte MON 810, um die sich der Hersteller Monsanto derzeit bemüht, dürfte damit in weite Ferne gerückt sein. ...weiterlesen >

 

Heinz Zimmermann gestorben

08.09.2011

AKTUELL:

"Am 6. September ist Heinz Zimmermann über die Schwelle des Todes gegangen." Das berichtet aktuell die Wochenschrift "Das Goetheanum" auf ihrer Webseite. Heinz Zimmermann wurde 1937 in Basel geboren. Zur Meldung >

 

Das Bio-Siegel hat Geburtstag

05.09.2011

10 Jahre Bio-Siegel – Bio-Anbaufläche verdoppelt: BÖLW fordert weitere Maßnahmen zur Stärkung des Ökolandbaus

Am 5. September 2011 feiert das Bio-Siegel seinen zehnten Geburtstag. „Der Erfolg des Siegels zeigt, wie wirksam eine engagierte Politik für die Stärkung des Ökologischen Landbaus sein kann", so der Vorstandsvorsitzende vom Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) Felix Prinz zu Löwenstein. Die Einführung des Bio-Siegels ermöglichte es Landwirten, Verarbeitern und Händlern erstmals, die zusätzlichen Leistungen des Ökolandbaus für Umwelt und Verbraucher auf ihren Produkten einheitlich sichtbar zu machen. Das sechseckige Siegel darf nur für Produkte verwendet werden, die nach den Richtlinien der EU-Ökoverordnung hergestellt sind. Unabhängige Kontrollen garantieren, dass tatsächlich Bio drin ist, wo das Bio-Siegel drauf steht. ...weiterlesen >

 

Notfallpädagogik im Gaza-Streifen

29.08.2011

Projektfortführung gesichert. Nach wie vor ist das Leben der rund 1,5 Millionen Menschen im Gaza von Gewalt und sozialer Not bestimmt. Und nach wie vor sind die meisten Menschen auf internationale Hilfe angewiesen. Es geht dabei nicht nur um die Bereitstellung von Baumaterialien und Lebensmittel, sondern auch um die Rehabilitation und Stabilisierung der Bevölkerung.

Seit 2009 sind die Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. im Gaza-Streifen im Bereich der Notfallpädagogik aktiv, um zur psychosozialen Stabilisierung der Menschen, vor allem der Kinder und Jugendlichen beizutragen. ...weiterlesen >

 

Monde in die Nacht gesungen

29.08.2011


Elias Maya mit einer Installation und Performance auf dem Karmelenberg bei Bassenheim in der Eifel. Was verändert sich, wenn der Mensch auf sich selbst zurückgeworfen, für mehr als eine Woche Abschied von der Zivilisation nimmt und sich in die Einsamkeit einer Eremitage zurückzieht, um dort über das Leben im allgemeinen und über sich selbst und sein Verhältnis zur Welt nachzudenken?
von Michael Mentzel

Der Koblenzer Künstler Elias Maya hat das Experiment gewagt. Im Zusammenhang mit seinem aktuellen Kunstprojekt "Monde in die Nacht gesungen" hatte er sich als "Eremit" auf den Karmelenberg bei Bassenheim in der Eifel zurückgezogen. Denn als er begann, über sein Projekt nachzudenken, entdeckte er durch Hinweise von Freunden diesen Ort, der im für sein Vorhaben geradezu ideal erschien: "Der Berg hat mich gerufen" sagt er ganz einfach, wenn man fragt, wie es dazu kommt, dass einer plötzlich als Eremit in einer katholischen Wallfahrtskirche über den Sinn des Lebens nachdenkt.  ...weiterlesen >

 

Wir brauchen in Libyen und Arabien einen BEN WISCH

29.08.2011

von Rupert Neudeck
Rupert Neudeck macht sich Gedanken um die Gesprächsfähigkeit, die zu einem gedeihlichen Miteinander mit anderen Kulturen dringend notwendig wäre: "Eine sich der arabischen Welt, dem Nahen Osten und dem Maghreb zuwendende Politik, die in der Wirtschaft, Kultur, im Tourismus in den politischen Beziehungen eine ganz neue Epoche betritt."
Dieser Beitrag ist auch auf der "Sonnenseite" von Franz Alt zu finden. Rupert Neudeck ist der Initiator der "Grünhelme". 

Jetzt wollen uns die USA über die Studie eines Think Tanks nur sagen: Das in Libyen kennen wir alles, das haben wir alle im Irak erlebt. Wenn man die Polizei und die Armee auflöst, ergibt sich Chaos. Da sagt uns ein US-Amerikaner ganz leicht lächelnd: „Wie im Irak die Anhänger Saddam Husseins könnten Pro Gaddhafi Elemente einen Guerillakrieg gegen die neuen Machthaber in Tripolis anzetteln.“ Das Ziel: Chaos und eine spätere Rückkehr an die Macht. ...weiterlesen >

 


nna-news.org/de/

Der folgende Artikel, der von der Londoner anthroposophischen Nachrichtenagentur NNA verbreitet wird, wagt vor dem Hintergrund der aktuellen Probleme in der Eurozone einen anderen Blick auf die Finanzmärkte, als er bisher in den allgemeinen Medien zu finden ist. Dieser Artikel bildet den Auftakt zu einer Reihe von NNA-Beiträgen, die sich unter dem Blickwinkel der sozial-ökonomischen Ideen des Philosophen Rudolf Steiner mit der globalen Finanzkrise befassen. 

Ein kollektives Aufatmen ging durch Europa, als sich die leitenden Politiker der Eurozone letzten Monat über ein neues Hilfspaket für Griechenland geeinigt hatten – inzwischen ist jedoch die Erleichterung wieder verflogen. Dabei ist Griechenland bei weitem nicht das einzige Land der Eurozone, das im Gefolge der Finanz- und Bankenkrise 2008 mit Schuldenproblemen zu kämpfen hat. Italien wurde jüngst von den Finanzmärkten attackiert und selbst die Kreditwürdigkeit der mächtigen USA wurde von der Ratingagentur S&P um eine Stufe reduziert. Man kann sich natürlich auch fragen, woher die Ratingagenturen ihre Legitimität für solche die Finanzmärkte wesentlich beeinflussenden Entscheidungen beziehen, insbesondere, da S&P vor einigen Jahren mit den Ratings, die sie während der Immobilienblase in den Vereinigten Staaten vergab, und die faule Hypotheken als einwandfrei bewerteten, nicht gerade sehr glorreich aus der Sache hervorgegangen ist.

Der Autor analysiert die Lage Griechenlands als Ausgangspunkt für eine viel weitergehende Krise. Er bezieht sich dabei auf die Ideen des Philosophen und Begründers der Anthroposophie, Rudolf Steiner, und seine Vorstellungen einer assoziativen Wirtschaft ...weiterlesen >

 

Ausgezeichnete Waldorfschüler

23.08.2011

Dass WaldorfschülerInnen ihren Namen tanzen können, dürfte inzwischen jedem bekannt sein, dass sie aber mehr können, als sich die Klischee-Weisen aller Coleur träumen lassen, zeigen die Auszeichnungen und Preise, die Waldorfschüler im vergangenen Schuljahr entgegennehmen konnten.

mm/tdz.- "Der steinerne Horizont - Wo in Potsdam die DDR endete", heißt der Film, mit dem Oberstufenschüler der Freien Waldorfschule Potsdam den 3. Platz beim bundesweiten HISTORY Award belegt haben. Ein Wettbewerb der vom TV-Sender HISTORY gemeinsam mit Focus Schule online ausgeschrieben wird und an dem in diesem Jahr über 400 Kinder und Jugendliche teilgenommen haben. Das Thema "Über die Grenzen" regte die jungen FilmemacherInnen an, sich auf Spurensuche zu begeben. ...weiterlesen >

 

Grundeinkommen und soziale Dreigliederung ein Widerspruch? Der Schweizer Blogger Walter Beutler aus Arlesheim, der unter dem Label "Walter B´s Textereien" bloggt, macht sich Gedanken über sein Verhältnis zur Dreigliederung und zum Grundeinkommen. Er konstatiert einen "Streit" innerhalb der Anthroposophenschaft über die Frage der Kompatibilität dieser beiden Impulse.
Freundlicherweise hat er uns die Veröffentlichung seines Textes gestattet.


Da ich beiden Ideen zugeneigt bin, der Idee des bedingungslosen Grundeinkommens ebenso wie der Idee der sozialen Dreigliederung, treibt mich die Frage nach der Vereinbarkeit der beiden Impulse besonders um. Je nach Antwort muss ich in meinem Denken einen grösseren oder kleineren Spagat vollführen – oder eine der Ideen über Bord werfen. – Ein Klärungsversuch. ...weiterlesen >

 

von Kaj Skagen

"Alle wirklich gefährlichen Ideologien enthalten Punkte, Haken und Muster, die der Wirklichkeit entnommen sind, und die jeder als Tatsache akzeptieren muss. Es ist unter anderem dieses Element von Tatsachen, welches es möglich macht, eine Fiktion mit verführerischer Kapazität aufzubauen."
Dieser Artikel erschien am 29.07.2011 bei Dag og Tid, Oslo. Übersetzt von Jostein Sæther mit freundlicher Genehmigung des Autors.
 

Das geplante und kalt ausgeführte Böse gehört zu den Dingen, die wir nicht ganz verstehen. Daher tauchten immer wieder die Worte "unverständlich" und "unwirklich" in den Kommentaren über die Bombe im Regierungsviertel in Oslo und insbesondere über den Massenmord auf Utøya auf.

Gleichwohl wurden bereits ähnliche schreckliche Ereignisse wie die systematische, langfristige geplante Hinrichtung von fast siebzig Menschen inszeniert im kleinen Urlaubsparadies in Tyrifjorden, wo die Jugendorganisation der sozialdemokratischen Partei Norwegens seit Jahrzehnten ihre Sommertagungen  arrangiert. Wir brauchen nur zu den schrecklichen Völkermorden im letzten Jahrhundert gehen, um die Beispiele finden. Aber es ist schon früher passiert. Diese Art – politisch motiviertes – Böses gehört zu unserer Welt, und es ist eine unserer größten Herausforderungen, es zu durchschauen. ...weiterlesen >

 

mm/tdz. - 150 Jahre Rudolf Steiner! Steiner - Und - Obama. Tagungen in Krems/Österreich und Ottersberg/Deutschland. Henning Köhler und das Eurythmie-Ensemble Mistral aus Dornach in Schloss Hamborn in Ostwestfalen. Der September bietet im Hinblick auf anthroposophische Aktivitäten einige interessante Ausblicke.

Kunst - Philosophie - Wissenschaft - Pädagogik

Vom 8.-11. September steht die 14. GLOBArt Academy im Kloster Und (Sie haben richtig gelesen!) in Krems an der Donau auf dem Programm. Diese Tagung trägt den Untertitel "Im Sinne der Freiheit" und sie steht, so schreibt Stephan Siber von der österreichischen anthroposophischen Landesgesellschaft  in seiner Ankündigung: "ganz im Zeichen des 150. Geburtstages von Rudolf Steiner".

Bekannte Namen wie Gerald Häfner (Europäisches Parlament, Mehr Demokratie), Walter Kugler (Rudolf Steiner Archiv, Oxford Brookes University) oder der Landschaftsarchitekt Herbert Dreiseitl tauchen auf der Rednerliste auf, aber auch der Wiener Oberrabbiner Chaim Eisenberg und Vertreter der katholischen Kirche, der Zivilgesellschaft ...weiterlesen>

 

 

Ein kontroverses Thema und viele Meinungen. Schweizer Bürger, Wissenschaftler, Künstler und Politiker fordern eine unabhängige Untersuchung der Ereignisse vom 11. September 2001. Ist eine neue Untersuchung überhaupt gewollt?

mm/tdz- Die Ereignisse, die unter dem Namen "nine eleven" in die Geschichtsbücher eingehen werden, haben die Welt nachhaltig verändert. Die Fernsehbilder dieses Tages, an dem zwei Flugzeuge in zwei der WTC-Türme gerast waren, haben sich tief in das Bewussstsein der Amerikaner, aber auch der Europäer, eingegraben. Die damals von vielen ausgesprochene Befürchtung, dass sich sich im Sog dieser Ereignisse unser Verhältnis zu den in Deutschland lebenden Muslimen ändern könne, war berechtigt. ...weiterlesen >

 

Kühe mit Hörnern und Klimaschutz

31.07.2011

Biodynamisch bearbeitete Böden tragen zum Klimaschutz bei. Demeter international traf sich in diesem Jahr in Deutschland. Schon 29 CSA-Höfe bei Demeter USA

NNA - Weltweit arbeiten derzeit in 50 Ländern rund 5.600 landwirtschaftliche Betriebe mit etwa 145.000 Hektar Fläche unter biologisch-dynamischen Gesichtspunkten. Der von ihnen erzielte Umsatz mit Demeter-Produkten wird auf rund 220 Millionen Euro geschätzt. Diese Zahlen hat jetzt Demeter International aus Anlass der jährlichen Tagung veröffentlicht, die dieses Mal in Loheland bei Fulda stattfand. ...weiterlesen >

 

Jean Ziegler: Die ungehaltene Rede

26.07.2011

Der Schweizer Soziologe und Globalisierungskritiker Jean Ziegler sollte am 27.7.2011 die Festrede anlässlich der Eröffnung der Salzburger Festspiele halten, so die Idee der Salzburger Landeshauptfrau Gabriele Burgstaller. Offensichtlich bekam sie dann aber kalte Füße und lud ihn wieder aus. Wollte sie das Stirnrunzeln der geladenen Festgäste vermeiden? Jean Ziegler hat seine Rede trotzdem verfasst und inzwischen als Textbroschüre beim Salzburger Ecowin-Verlag herausgegeben. Freundlicherweise hat er uns die Erlaubnis erteilt, seine "ungehaltene Rede" hier bei Themen der Zeit zu veröffentlichen.

Sehr verehrte Damen und Herren,

alle fünf Sekunden verhungert ein Kind unter zehn Jahren. 37.000 Menschen verhungern jeden Tag, und fast eine Milliarde sind permanent schwerstens unterernährt. Und derselbe Weltfood-Report der FAO, der alljährlich diese Opferzahlen gibt, sagt, dass die Weltlandwirtschaft in der heutigen Phase ihrer Entwicklung problemlos das Doppelte der Weltbevölkerung normal ernähren könnte. ...weiterlesen >

 

Erster Abschluss des Berufskollegs

21.07.2011


Geschafft! 21 Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Schloss Hamborn haben die Allgemeine Fachhochschulreife in der Tasche! Zeugnisübergabe im Rahmen einer kleinen Feierstunde.
ein Bericht von Michael Mentzel

Torben, Jona und Lukas freuen sich stellvertretend für die 21 Schülerinnen und Schüler des Berufskolleg für Gesundheit und soziale Arbeit Schloss Hamborn. Mit einer Durchschnittsnote von 2,5 und immerhin sieben mal einer 1 vor dem Komma gehören diese jungen Damen und Herren jetzt zu denen, die mit der Fachhochschulreife den Weg in ihr zukünftiges Leben antreten. Nach zwei Jahren intensiver praktischer wie auch schulischer Arbeit konnte man gemeinsam mit Lehrern und Eltern zum guten Schluss noch einigen launigen Reden lauschen, sich bei einem kleinen Ratespiel amüsieren und vor allem glückliche Gesichter sehen. Die Zeugnisübergabe - mit kleiner Abschlussfeier - fand am 12. Juli im Musiksaal der Rudolf-Steiner-Schule Schloss Hamborn statt. ...weiterlesen >

 

Freie Schule und Inklusion

21.07.2011

Die Integrative Waldorfschule Emmendingen ist in die Inklusionslandkarte aufgenommen worden. Bund der freien Waldorfschulen fordert bessere Finanzierung für inklusive Freie Schulen. Der Heilpädagoge Martin Cuno plädiert in "die Drei" für Inklusion in einem freien Geistesleben.

mm/tdz. -Mit dem Übereinkommen der UN über die Rechte von Menschen mit Behinderung, das seit 2009 in Kraft getreten ist, ist auch der Begriff der Inklusion an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen in Deutschland ein Thema geworden. Mit dieser Übereinkunft wurde ein Instrument geschaffen, das die Forderung nach einer Gleichbehandlung und der Teilhabe aller Menschen in allen gesellschaftlichen Bereichen unterstützen und - jenseits aller Sonntagsreden und wolkigen Versprechungen - mit Leben erfüllen kann. ...weiterlesen >

 

Helmy Abouleish nach 100 Tagen wieder frei

14.07.2011

Nach einer hunderttägigen Untersuchungshaft ist Helmy Abouleish, Geschäftsführer der SEKEM-Firmengruppe, nun seit Donnerstag, dem 7. Juli wieder zurück in SEKEM.

Das Urteil, welches am 5. Juli gefällt wurde, verurteilt Helmy Abouleish zu einem Jahr auf Bewährung und einer Geldstrafe. Die Untersuchungshaft bezog sich auf die Anschuldigung, Firmen der SEKEM Group hätten von Förderleistungen des Industrial Modernization Center (IMC) unrechtmäßig profitiert, während Helmy Abouleish in dessen Aufsichtsrat tätig war. Bis zuletzt blieb jedoch strittig, welcher Rechtsrahmen zur Beurteilung der Rechtmäßigkeit der Förderzahlungen Anwendung zu finden habe. ...weiterlesen >

 

Ein "Fünkchen" Logik.

12.07.2011

"Denken Sie sich eine Schar von Kindern, sie zerbrechen ihren Eltern Töpfe, Teller, Gläser, alles. Man sieht sie an und denkt nach, wie da Einhalt gebieten, da die Kinder immer wieder nach der Küche und nach der Speisekammer und überallhin laufen, wo es noch etwas Zerbrechbares gibt. ... "
Rudolf Steiner im September 1917 (GA 177)

"... Endlich kommt man darauf, wie man dem Einhalt gebieten kann. Eine Anzahl von Menschen, die da zuschauen, die sogar die Erzieher der Kinder sein wollen, kommen darauf: Sie sorgen dafür, daß alles Zerbrechliche geholt und zerschlagen wird, bis gar nichts mehr da ist. ...weiterlesen >

 

Brandbrief eines entschiedenen Bürgers

12.07.2011

Der Grundeinkommensaktivist Ralph Boes schreibt an die Repräsentanten des Staates: "Ab heute widerstehe ich offen jeder staatlichen Zumutung, ein mir unsinnig erscheinendes Arbeitsangebot anzunehmen oder unsinnige, vom Amt mir auferlegte Regeln zu befolgen." 

mm/tdz. - "Die Würde des Menschen ist unantastbar, sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt." Wohl kaum jemand wird diesen Satz nicht kennen. Nach einer Zeit der Gräuel und Untaten, die "im Namen des Deutschen Volkes" begangen wurden, wurde und ist dieser Satz das zentrale Element des Grundgesetzes der BRD. Ein Satz, der vor dem Hintergrund der an Menschen begangenen Verbrechen wohl auch aus gutem Grunde an erster Stelle in diesem Grundgesetz steht. Steht aber dieser Satz immer noch im Mittelpunkt staatlichen Handelns? ...weiter >

 

Rudolf Steiner: Die Biographie

11.07.2011

Eine weitere Rezension von Helmut Zanders "Rudolf Steiner: Die Biographie" wurde jetzt von Sabine Hering vorgelegt. Diese Besprechung wurde zuerst am 07.07.2011 bei H-Soz-u-Kult veröffentlicht.

Als Nichtgeweihter grundsätzliche Aussagen zum Thema ‚Anthroposophie’ vorzulegen, bedeutet, sich – vielleicht nicht absichtlich, aber wohlweislich – auf vermintes Gelände zu begeben. Man betritt ein Feld, auf dem sich seit Jahrzehnten Apologeten und Dissidenten über die Deutung und Bedeutung der Lehre Rudolf Steiners hitzige Gefechte liefern. Das fordert deshalb unweigerlich dazu heraus, nicht nur ‚schlicht und einfach’ allgemein gehaltene Forschungsergebnisse zu präsentieren, sondern Position zu beziehen, sich also auf die eine oder andere Seite zu schlagen. ...weiterlesen >

 

Helmut Zander jetzt Professor in Freiburg/Schweiz

10.07.2011

Die anthroposophische Nachrichtenagentur NNA meldet heute, dass der bekannte Anthroposophiekritiker Helmut Zander zum assoziierten Professor für vergleichende Religionsgeschichte und interreligiösen Dialog an der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg/Schweiz berufen wurde. Prof. Zander, der bisher im Rahmen einer Vertretungsprofessur an der Universität Zürich tätig war, tritt damit die Nachfolge des 2009 bei einer Studienreise in Indien verunglückten Prof. Anand Nayak an. ...weiterlesen >

 

Wir und Facebook

08.07.2011

Themen der Zeit in eigener Sache. Gefällt mir? Oder gefällt mir nicht?

mm/tdz. - Der Umgang der meisten Menschen mit ihren persönlichen Daten hat sich in den letzten Jahrzehnten massiv verändert, und was uns vor 20 Jahren noch "demonstrativ" auf die Palme gebracht hat, ist heute Normalität. Freiwillig und ohne lange zu zögern, stellen wir - auch mit Hilfe der sozialen Netze - der Werbewirtschaft unsere Daten zur Verfügung und erlauben diesem Wirtschaftszweig damit sehr oft eine zielgruppengenaue Analyse ihre potenziellen Kunden. ...weiterlesen >

 

Anthroposophie in Weimar

07.07.2011

"In der Begegnung werde ich wach." Geisteswissenschaft als Überlebenshilfe für die Individualität – 1000 Menschen besuchten die Weimar-Tagung der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland (AGiD)zum 150. Geburtstag von Rudolf Steiner
Von NNA-Korrespondentin Edith Willer-Kurtz

"Empfindung Mensch - Wirkung Anthroposophie": Mit diesem Titel war die öffentliche Tagung der Anthroposophischen Gesellschaft Deutschlands überschrieben, die Mitte Juni aus Anlass des 150.Geburtsjahrs von Rudolf Steiner in Weimar stattfand. Rund 1000 Personen waren der Einladung der Gesellschaft nach Weimar gefolgt. ...weiterlesen >

 

Kampfpanzer nach Saudi-Arabien

03.07.2011

Die aktuelle Ausgabe von SPON berichtet, dass Saudi-Arabien 200 deutsche Panzer kaufen möchte. Grund genug für "DAS LETZTE!!", wieder einmal hinzuschauen.
von Max Michels von den beatagenten (forsicht, satire) ...weiterlesen >

 

Der anthroposophische Blogger Michael Eggert macht sich einige Gedanken über einen Beitrag des Humanistischen Pressedienstes (hpd) und dessen Versuch, "Attacken gegen Rudolf Steiner zu konstruieren". Seinen Beitrag hat Michael Eggert, der uns freundlicherweise den Abdruck seines Textes gestattet hat, mit "Steiner als der neue Nostradamus" überschrieben.

Der "humanistische Pressedienst" ist ziemlich verzweifelt über den momentanen Hype, der um Rudolf Steiner gemacht wird: "Wer sich durch die Steiner-Huldigungen klickt, kommt aus dem Staunen nicht heraus. Ein unkritischer Mensch kann Steiner nach Abschluss der Lektüre nur für den Vater der Moderne schlechthin halten. Biologische Landwirtschaft, Alternativmedizin, Ökobewegung, moderne Architektur, ja Kunst überhaupt, moderne Musik, ethische Banken, die Grünen, Diskussionen um soziale und ethische Verantwortung – es scheint gar nichts zu geben, was dieser Mensch nicht inspiriert hat." ...weiterlesen >

 

Soziale Zukunftsidee Grundeinkommen

30.06.2011

Die Wochenschrift "Das Goetheanum" widmet sich in ihrer aktuellen Ausgabe (25/2011) schwerpunktmäßig dem Grundeinkommen. Rudolf Steiners "Soziales Hauptgesetz" bildet den Hintergrund dieses Aufsatzes von Michael Opielka, der sich bereits seit Mitte der 1980er Jahre intensiv mit dem Thema Grundeinkommen auseinandersetzt. Wir veröffentlichen diesen Beitrag mit freundlicher Genehmigung der Redaktion der Wochenschrift.

Postfamiliäre Gemeinschaft
Rudolf Steiners soziales Hauptgesetz und die soziale Evolution
von Michael Opielka

Als vielleicht größte Veränderung der Menschheit im Verlaufe des 20. Jahrhunderts kann der Wechsel von der Außensteuerung auf die Innensteuerung des sozialen Verhaltens gelten. Soziologen und Sozialpsychologen sprechen von der Subjektivierung oder Internalisierung von Motiven und Handlungsorientierungen. Die Psychoanalyse Sigmund Freuds spricht vom "Über-Ich", in dem sich heute die Gesellschaft versammelt. Die Gesellschaft ist also in uns. ...weiterlesen >

 

Wissenschaft und Geist

30.06.2011

Die Tagung "Menschheit an der Schwelle" an der FHM (Freie Hochschule Mannheim) beleuchtete Chancen und Herausforderungen der gegenwärtigen Schwellensituation.

Am 24. und 25. Juni 2011 fand die wissenschaftliche Tagung "Menschheit an der Schwelle" an der Freien Hochschule Mannheim (FHM) statt. Wissenschaftler, Studierende und Interessierte kamen nach Mannheim, um sich über die gegenwärtige Schwellensituation in kulturhistorischer, literarischer und wissenschaftlicher Perspektive auszutauschen. "Die in den kurzen, aber intensiv genutzten Gesprächseinheiten entstandenen lebhaften Diskussionen haben gezeigt, dass es gelungen ist, wesentliche Facetten der Situation der Gegenwart mit ihren Gefahren, Herausforderungen und Chancen auszuleuchten", resümiert Albert Schmelzer, Leiter des Instituts für Interkulturelle Pädagogik an der Freien Hochschule Mannheim und Mitinitiator der Tagung. ...weiterlesen >

 

Preis für Hirnforschung in der Geriatrie. Frühdiagnose von Alzheimer-Demenz ausgezeichnet. Zum 16. Mal vergibt die Universität Witten/Herdecke am 4. Juli 2011 den Preis für Hirnforschung in der Geriatrie. Der Preis ist mit 10.000 € dotiert und wird von der Firma Merz gestiftet.

„In diesem Jahr teilen sich zwei Arbeitsgruppen den Preis, eine hat die Früherkennung aus einem Eiweißstoff der Rückenmarksflüssigkeit verfeinert, die andere kann durch Frage-Antwort-Kombinationen besser vorhersagen, ob jemand Anzeichen der Krankheit aufweist", erklärt Prof. Dr. Ingo Füsgen, der Leiter der Jury. ...weiterlesen >

 

Immer stärker wird die Eigeninitiative der Menschen und der demokratische Druck „von der Straße", der in vielen Ländern kreative Formen der politischen Aktion und Debatte hervorbringt. Beispiele dafür sind Spanien und Griechenland. Sind wir Teilnehmer und Akteure bei dieser Revolution des Bewusstseins? Ein Beitrag zur aktuellen Situation in Europa
von Wilhelm Neurohr

Die demokratische Aufbruchstimmung im 21. Jahrhundert ist ansteckend: Eine globale Revolution des Bewusstseins beginnt – und wir sind mittendrin. Es geht um die soziale Zukunft der gespaltenen Menschheit und ihre Überlebenschancen auf diesem Planeten. Den herrschenden politischen Parteien, Repräsentanten und Institutionen wird eine solche Wende nicht zugetraut; sie stehen für den Niedergang und das überholte System und alte Denken, die aus abgelaufenen Jahrhunderten hinübergerettet wurden. Ein wirkliches Umdenken findet bei den abhängigen Machteliten kaum statt oder es folgen nicht die sichtbaren Konsequenzen daraus. Die Zivilgesellschaft wird stattdessen zum Selbstgestalter ihres kollektiven Schicksals, das sie nun selber in die Hand nimmt. ...weiterlesen >

 

 

 

Hochwasser bedroht US-Atomkraftwerk

22.06.2011

Land unter im US-Bundesstaat Nebraska. Betroffen ist auch ein Atomkraftwerk. Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW beklagt mangelnde Information der Öffentlichkeit.

mm/tdz. - Das kommt mir bekannt vor, mag sich mancher denken, wenn er die Presseinformation der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW liest, in der über das Hochwasser des Missouri-River im US-Bundesstaat Nebraska berichtet wird. An eben diesem Missouri-River befindet sich das Atomkraftwerk Fort Calhoun. Laut IPPNW sei es möglich, "dass die regulären Kühlsysteme in Fort Calhoun längst nicht mehr funktionieren und die Kühlung der Brennelemente über Notfallmaßnahmen erfolgt." Der Reaktor sei allerdings seit April - für Revisionsarbeiten - abgeschaltet und durch relativ geringe Nachzerfallswärme sei es "vorstellbar, dass der Unfall glimpflich verläuft." ...weiterlesen >

 

Duisburg 21. Abwahl von Sauerland?

Duisburger Initiative will OB Sauerland abwählen. Eine vom Landtag im Mai verabschiedete Änderung der Gemeindeordnung macht die Einleitung eines Abwahlverfahrens durch die Bürger möglich.

Von Thorsten Sterk

In Duisburg startet am Montag das landesweit erste Bürgerbegehren zur Abwahl eines Oberbürgermeisters. Die Initiative „Duisburg 21" will bis spätestens Oktober die notwendigen 52.000 Unterschriften zur Durchführung eines Bürgerentscheids über die Abwahl von OB Adolf Sauerland (CDU) gesammelt haben. Die Bürgerinitiative sieht den Oberbürgermeister für das Unglück auf der Loveparade im vergangenen Jahr in der Verantwortung, bei dem 21 Menschen ums Leben gekommen waren. ...weiterlesen >

 

Demeter-International tagt in Deutschland

17.06.2011

Interessante Initiativen zu „Kühe haben Hörner“ und CSA-Höfen mit Kundenbeteiligung

Als internationale Bio-Marke ist Demeter auf allen Kontinenten vertreten. Jedes Jahr im Sommer treffen sich die Vertreter von Demeter International in einem Mitgliedsland. Deutschland ist jetzt Gastgeber für Repräsentanten aus aller Welt, die in Loheland bei Fulda den Hauch biodynamischer Geschichte spüren werden. Im Austausch innerhalb des internationalen Netzwerks geht es auch um neue Vereinbarungen zu den weltweit gleichermaßen gültigen Richtlinien. ...weiterlesen >

 

Der Lauenstein-Tag

17.06.2011

Zum Geburtstag der anthroposophischen Heilpädagogik.
Dieser Beitrag erschien zuerst in der aktuellen Ausgabe der "Punkt und Kreis", der Mitgliederzeitschrift des Verbandes für Anthroposophische Heilpädagogik, Sozialtherapie und soziale Arbeit e.V.
von Rüdiger Grimm

Am 18. Juni 1924 besuchte Rudolf Steiner, auf der Rückreise von Schloss Koberwitz kommend, wo er gerade den Landwirtschaftlichen Kurs gehalten hatte, das neu eröffnete "Heil- und Erziehungsinstitut für Seelenpflege-bedürftige Kinder" auf dem Lauenstein bei Jena. Steiner, der mit zwei Vorstandsmitgliedern der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft Elisabeth Vreede und Günther Wachsmuth angereist kam, verbrachte einen ganzen Tag dort, wobei er, wie ein Mitglied der Gründergruppe, Werner Pache, es später beschrieb, "die Kinder anschaute, ihr Wesen erklärte, Behandlungen angab, Haus und Garten eingehend besichtigte und in vielen Einzelheiten seinen goldenen Rat erteilte. ...weiterlesen >

 

Aktuelle Infos zu Fukushima

15.06.2011

Nützliche -aktualisierte - Links und Hinweise zum Fukushima Gau in Japan und dem deutschen Atomausstieg
zusammengestellt von Dr. Regina Reinsperger

Unsere Liste mit Links und Hinweisen zum Geschehen in Fukushima wurde von Dr. Regina Reinsperger erstellt und mit Kommentaren versehen. Regina Reinsperger hat sich sehr ausführlich mit den Informationen, die von den unterschiedlichsten Medien seit der Katastrophe herausgegeben wurden, beschäftigt und diese gewichtet. Gleichwohl handelt es sich um eine nach persönlichen Interessen und Kriterien erstellte Aufstellung, die keinen Anspruch auf Objektivität enthält. Wir glauben allerdings, dass diese Informationen eine nützliche Quellensammlung ergeben, die den interessierten LeserInnen die Möglichkeit bietet, ihren Kenntnisstand über die Zustände und Entwicklungen der havarierten Atomkraftwerke in Japan und den aktuellen Stand der Atomausstiegsdebatte in Deutschland zu erweitern. ... zur Linkliste

 

Nach BSE, Vogelgrippe, Dioxin jetzt EHEC. Alle tappen im Dunkeln, es gibt keine Beweise, aber Gurken, Tomaten Salat und Sprossen sind die Übeltäter. Gemüse ist out. Die Quellen sind trübe, aber alle haben eine klare Meinung.
von Michael Mentzel

Klarer Sieger nach Einschaltquoten und Leserreichweiten dürfte derzeit die Sprosse sein, bis heute morgen führte sie das Feld unangefochten an. Tomaten, Gurken und Blattsalat sind zwar noch nicht gänzlich aus dem Rennen, werden aber auf die hinteren Plätze verwiesen. ...weiterlesen >

 

Zukunft gestalten. "Jeder kann nach seinen individuellen Möglichkeiten einen Beitrag zur Veränderung leisten"

Vier Tage lang haben 200 engagierte junge Erwachsene von Waldorfschulen aus ganz Deutschland zusammen mit namhaften Rednern und Seminarleitern sehr ganzheitlich am Thema "Energie" gearbeitet.  ...weiterlesen >

 

Der Bund Naturschutz macht auf Gefährdung der Umwelt durch Gülle aufmerksam – Mastanlagen im Norden und Osten Deutschlands konzentriert
Von NNA-Korrespondentin Cornelie Unger-Leistner

HAMBURG/DRESDEN/KIEL/HANNOVER  - Durch die vom EHEC-Bakterium verursachten schweren Erkrankungen in Norddeutschland gerät die Düngung mit Gülle in den Blick - allerdings nicht auf Gurken aus Spanien, sondern bei den Großmastanlagen hier in Deutschland, gegen die Natur- und Tierschützer schon lange vehement ankämpfen. ...weiterlesen >

 

Weleda: Ausserordentliche Zusammenkunft

30.05.2011

Kaum Annäherung zwischen Kritikern der Weleda-Unternehmensstrategie und der Weleda-Geschäftsleitung auf einer "ausserordentlichen Zusammenkunft", die am 28. Mai am Goetheanum in Dornach abgehalten wurde.
Von Christian von Arnim

 - Die Zusammenkunft war von der Allgemeinen Anthropsophischen Gesellschaft (AAG) auf Grund eines an der im April stattgefundenen AAG-Generalversammlung mit großer Mehrheit angenommen Antrags organisiert worden. Der AAG-Vorstand war beauftragt worden, eine ausserordentliche Generalversammlung einzuberufen, die sich mit "der Eigentümerverantwortung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft an der Weleda AG und den damit verbundenen materiellen und immateriellen Vermögensgegenständen befassen [soll], im Hinblick auf die Sicherung der in ihrem Fortbestand gefährdeten anthroposophischen Heilmittel". ...weiterlesen >

 

Krisenintervention in Japan

29.05.2011

Vom 27. April bis 10. Mai führte ein zehnköpfiges Notfallteam der „Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V.“ in Kooperation mit anthroposophischen Ärzten, Therapeuten, Lehrern und Erziehern aus ganz Japan eine notfallpädagogische Krisenintervention durch. Bernd Ruf, der Leiter des Notfallteams, beschreibt in diesem Bericht seine Eindrücke und die Arbeit des Teams.  ...weiterlesen >

 

Menschliche Wärme als Heilmittel

27.05.2011

Um die ganzheitliche Behandlung von chronischen Schmerzen ging es bei einer Tagung, die im April am Goetheanum in Dornach stattfand.
von NNA-Korrrespondentin Ruth Zbinden

 - Alle Menschen kennen ihn, den Schmerz, oftmals als Folge eines Unfalls oder einer Operation. Nach entsprechender Behandlung verschwindet er meistens glücklicherweise wieder. Hartnäckiger ist der chronische Schmerz. Auch da kann der Ursprung Unfall oder Krankheit sein. Oft hat er sich aber langsam ins Leben geschlichen - ohne ersichtlichen Grund. Arztbesuche und Therapien beherrschen den Tagesablauf und nicht selten ist der Patient schlussendlich frustriert, hoffnungslos und entkräftet. Unverständlich ist es für die Betroffenen und deren Umgebung in Familie und Beruf. ...weiterlesen >

 

Droht Verschlechterung für Krebspatienten?

26.05.2011

Einschränkung der Erstattung von Misteltherapien jetzt möglich - Das Bundessozialgericht gibt dem Gemeinsamen Bundesausschuss Recht - DAMiD: Aktuelle rechtliche Situation unverändert

 - Die Erstattung von Misteltherapien in der schmerzlindernden Therapie bei Krebs durch die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) wird jetzt durch ein höchstinstanzliches Urteil des Bundessozialgerichts fraglich. (Az: B 6 KA 25/10 R) Das Bundessozialgericht stellte sich mit seinem Anfang Mai ...weiterlesen >

 

Energie und Zukunftsfähigkeit

25.05.2011

4. Kasseler Jugendsyposium vom 2. - 5. Juni. Im Mittelpunkt dieser Tagung steht auch diesmal ein sehr aktuelles Thema. Es geht um "Energie" -und damit auch um die wichtigen Fragen des Klimawandels und um eine Suche nach globalen zukunftsfähigen Energiekonzepten.

Rund 250 Waldorfschüler und Studierende werden an diesen vier Tagen Gelegenheit haben, sich mit Fachleuten aus dem Bereich Umwelt und Energie in Vorträgen, Arbeitsgruppen und persönlichen Gesprächen eingehend mit dem Thema "Energie" in all seinen Facetten zu beschäftigen.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen über Atomkraft und die globale Energieversorgung bietet dieses Jugendsymposium für die jungen Menschen eine Gelegenheit, sich aktiv am öffentlichen Diskurs zu beteiligen und damit auch Verantwortung für ihr Handeln in der Gemeinschaft zu übernehmen. ...weiterlesen >

 

Das Kunstmuseum Stuttgart lädt mit zwei Konzerten zur Finissage der bislang größten Sonderschau.

Mehr als 70.000 Besucher haben sich seit Anfang Februar mit dem "Kosmos Rudolf Steiner" auseinandergesetzt. ...weiterlesen >

 

Pressetermin in der Klingelgasse. Der neue Spielplan der Westfälischen Kammerspiele kann sich sehen lassen. Starker Fokus auf Kinder- und Jugend-Theater.  ...weiterlesen >

 

Hochschule Niederrhein und Alanus Hochschule schließen Kooperationsvereinbarung.

(Pressemitteilung) Die Hochschule Niederrhein und die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft kooperieren fortan in Lehre und Forschung. So können Absolventen der Hochschule Niederrhein im Fachbereich Sozialwesen künftig mit weniger bürokratischem Aufwand promovieren.  ...weiterlesen >

 

Abouleish - Erster Verfahrenstermin

10.05.2011

Sekem-Geschäftsführer Helmy Abouleish weiter in Untersuchungshaft. Ägyptische Behörden lehnen vorerst Stellungnahme ab

- Im Verfahren gegen den Geschäftsführer der ägyptischen Sekem-Gruppe, Helmy Abouleish, wegen angeblichen Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit im Industrial Modernisation Centre (IMC) ist ein erster Verfahrenstermin festgelegt worden. Die erste Verhandlung soll laut Information von Sekem am 4. Juni stattfinden. Bis dahin soll der Sekem-Geschäftsführer weiterhin in Untersuchungshaft bleiben. ...weiterlesen >

 

Stuttgart 21 und die Müngstener Brücke

06.05.2011

Schilda ist überall. Die Statiker der Deutschen Bahn haben etwas zu wenig Gewicht auf das Gewicht ihrer Passagiere gelegt.
von Regina Reinsperger

Stuttgart 21 und die Müngstener Brücke. Was haben diese beiden Projekte gemeinsam? Die Deutsche Bahn betreibt sie. Und da kommt man schon sehr ans Nachdenken, wenn man die kleine einspaltige dpa-Notiz liest, die die Stuttgarter Zeitung in ihrer gestrigen Ausgabe (05.05.11) auf Seite 9 bringt: „Zugbrücke - Bahn berechnet Gewicht falsch". ...weiterlesen >

 

Groteskes "Maskenspiel" mit ironischen Verrenkungen. Premiere der Kammerspiele Paderborn.
von Michael Mentzel

Die große Bühne in der Messehalle am Schützenplatz lässt eine bewegte Handlung erwarten. Vier Stühle, aufgereiht wie im Wartezimmer, im Hintergrund die Toilette, Spiegel Waschbecken. Drei Stufen zum Chefbüro, eine Tür, die ins Dunkel führt, das Allerheiligste. Alles so schön hell hier. ...weiterlesen >

 

Einer aktuellen SEKEM-Pressemeldung zufolge verbleibt Helmy Abouleish, Geschäftsführer der SEKEM-Firmengruppe in Ägypten, weiterhin in Untersuchungshaft. Ein erster Verhandlungstermin sei für Anfang Juni geplant, heißt es.

mm/tdz. - Helmy Abouleish war am 29. März von der ägyptischen Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft genommen worden, nachdem von unbekannter Seite Anzeige gegen ihn erstattet worden war.

Wie TdZ bereits Anfang April berichtet hatte, ist die Anzeige im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als Geschäftsführer des ägyptischen Industrial Modernization Centers (IMC) zu sehen. Die Anzeige bezieht sich auf den Zeitraum von 2005-2006. ...weiterlesen >

 

Von Tschernobyl zu Fukushima. Die Atomenergie hat keine Zukunft. 
Einfache Antwort auf eine einfache Frage:
Atomkraft? Nein Danke!
von Michael Mentzel

Der 26. April 1986 kann als Zäsur gesehen werden. In Tschernobyl in der Ukraine erhält der Irrglaube an eine Beherrschbarkeit der Atomkraft einen alles entscheidenden Riss.  ...weiterlesen >

 

Ein uraltes Symbol und seine Darstellung in den unterschiedlichsten Zeiten. Von der chinesischen Seidenstraße nach Europa. Das Dreihasenfenster in Paderborn und der Hase bei Joseph Beuys.
von Regina Reinsperger

Im chinesischen Tierkreis ist der Hase das vierte Tier und sitzt nach altem chinesischem Glauben noch heute im Mond und gilt deshalb als Attribut der Mondgottheiten. ...weiterlesen >

 

Sarrazin? Alles in Butter

23.04.2011

Thilo Sarrazin darf seinen Parteiausweis behalten. Ob die gütliche Einigung eine gute Lösung war, wird sich sicherlich demnächst herausstellen.
Max Michels von den beatagenten 

Sarrazin bleibt Genosse, Genossen. Schön. Jetzt könnte er ja eigentlich austreten und in eine andere Partei eintreten, ohne sein Gesicht zu verlieren. Die Zeit schreibt, dass er sich in seiner Erklärung nicht von seinen umstrittenen Äußerungen distanziert hätte. "Stattdessen versicherte er, was er alles nicht habe ausdrücken oder bewirken wollen. ...weiterlesen >

 

Erfolgreiche e-Petition gegen den Einsatz von Gentechnik in der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft. Mehr als 60.000 Menschen zeichnen Petition in drei Wochen.

mm/tdz. - Mehr als 60.000 Bürgerinnen und Bürger haben in den ersten drei Wochen die öffentliche Petition für einen Anbausstopp von gentechnisch veränderten Pflanzen unterzeichnet." So der BÖLW (Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft) heute in einer aktuellen Pressemeldung. Damit wurden innerhalb von 3 Wochen die 50.000 Mitzeichnungen erreicht, die notwendig sind, damit die Petition vor dem Petititionsausschuss des Deutschen Bundestages öffentlich behandelt wird. ...mehr >

 

Mehr Demokratie durch Volksabstimmung

18.04.2011

Der Omnibus für direkte Demokratie hält wieder einmal in Schloss Hamborn.

Haltestelle Schloss Hamborn. Nach zwei Tagen auf dem Paderborner Marktplatz vor dem Dom haben Busfahrer Werner Küppers, zusammen mit Karl-Heinz Tritschler und den beiden Mitarbeiterinnen Tamara und Irina ihren Omnibus für direkte Demokratie wieder einmal für ein Wochenende in Schloss Hamborn geparkt. ...weiterlesen >

 

 

Generalversammlung der AAG

18.04.2011

Goetheanum Vorstand wehrt den Versuch der Abwahl auf der Generalversammlung der AAG ab. Vorstände sollen alle sieben Jahre neubestätigt werden – Antrag für ausserordentliche Generalversammlung über Weleda AG wird angenommen – Finanzvorstand: Finanzielle Lage nicht tragbar

Von Christian von Arnim

- Der Vorstand der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft (AAG) hat einen Versuch überstanden, ihn zum Rücktritt zu zwingen. Er versuchte deutlich auf die Bedenken der Mitglieder einzugehen.

Ein auf der AAG-Generalversammlung am Samstag von Gottfried Caspar, Ingrid Caspar und John C. Ermel und einer langen Liste anderer Unterzeichener, darunter auch Prof. Götz W. Werner, eingebrachter Antrag stellte die Frage an die Mitglieder, „ob es angesichts der entstandenen Problematiken verantwortbar und der Anthroposophie dienlich ist, diesem Vorstand weiterhin das Vertrauen zu schenken“. ...weiterlesen >

 

Pädophilen-Ring aufgeflogen

18.04.2011

Berlin. Kriminelles Netzwerk unter dem Tarnmantel einer Kinderhilfsorganisation. Einer der mutmaßlichen Täter ist Waldorflehrer.

Fassungslosigkeit an der Waldorfschule Märkisches Viertel in Berlin. Ein Lehrer der Schule ist offensichtlich an den Missbrauchs-Vorfällen beteiligt, wie sie derzeit von der Berliner Presse dokumentiert werden. Danach soll es einen Pädophilen-Ring geben, der unter dem Tarnmantel einer Jugendhilfsorganisation seit Jahren Kinder missbrauchen und mit Hilfe dieser Organisation auch Kinder aus Haiti verschleppt haben soll. ...weiterlesen >

 



Michael Mentzel war 5 Tage mit dem Sonderzug Rudolf Steiner unterwegs. ...weiterlesen >

 

Eine Petition an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages fordert den Bundestag auf, dafür einzutreten, "dass die Europäische Union die Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen zum Anbau aussetzt ...weiterlesen >

 

Perfekte Aufregung. Medienmäßig alles bestens.
ein Kommentar von Max Michels von den beatagenten

Wie sagt man? Die Bundesregierung rudert zurück. Wenigstens scheint es so, denn wie unsere Leitmedien - u. a. die Tagesschau - heute verkünden, soll Guido Westerwelle und offensichtlich mit ihm die Bundesregierung nun doch einen "humanitären" Einsatz in Libyen planen. ...weiterlesen >

 

Sekem Geschäftsführer verhaftet.

06.04.2011

Die Revolution in Ägypten hat Folgen für die SEKEM-Initiative. Unbekannte erstatten Anzeige gegen Helmy Abouleish, der seit Ende März in Untersuchúngshaft sitzt. Er selbst spricht in einem Brief von pauschalen Anschuldigungen gegen prominente Geschaeftsleute und ehemalige Beamte.

mm/tdz. - Helmy Abouleish, Geschäftsführer der SEKEM-Group in Ägypten, wurde am 29. März in Kairo verhaftet und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Die Verhaftung stünde im Zusammenhang mit Vorwürfen, die gegen Minister der ehemaligen Regierung erhoben worden seien. Nach der Revolution waren Untersuchungen gegen das "Industrial Modernization Center" (IMC) eingeleitet worden, für das Abouleish früher als Executive Direktor gearbeitet hatte. Die Vorwürfe seien unbegründet, heißt es in einer persönlichen Stellungnahme von Helmy Abouleish an Unterstützer und Partner der Initiative vom 4. April. ...weiterlesen >

 

Fukushima und die EU-Richtwerte

02.04.2011

Vertrauensbildung durch strahlende Lebensmittel? Die EU-Kommission in Brüssel hat Ende März eine seit 25 Jahren existierende Verordnung für den Fall einer nuklearen Krise aktiviert.
von Regina Reinsperger

Die EU-Kommission geht offensichtlich davon aus, dass nicht nur in Japan eine nukleare Krise besteht, sondern auch in der EU. Wie sonst käme sie dazu, diese nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl verfasste Verordnung jetzt zu aktivieren? [1] Aufgrund dieser Verordnung dürfen wir jetzt Wildschweinfleisch aus Oberschwaben und dem Bayrischen Wald verzehren, das noch vor einer Woche „als nicht für den menschlichen Verzehr geeignet" vernichtet worden wäre. Es ist also wieder einmal das übliche, nicht sehr vertrauensbildende Vorgehen der Behörden: können Richtwerte nicht mehr eingehalten werden, so werden sie einfach heraufgesetzt. ...weiterlesen >

 

Neue Formen von Arbeit denken

30.03.2011

Im Juni 2010 hatte TdZ darüber berichtet, dass der geplante Feldversuch zum Grundeinkommen unter anderen Vorzeichen stattfinden würde als es ursprünglich einmal geplant war. Im Jahre 2009 war noch von 2 Standorten die Rede gewesen, nämlich Stuttgart und Brandenburg. Dieser Plan war 2010 aufgegeben und das Projekt war auf den Standort Uckermark fokussiert worden. Seither - so schien es - wurde eher im Stillen an diesem Projekt gearbeitet. Jetzt ist es soweit. In einer Presseinformation teilte  die Breuninger-Stiftung mit, wie sich das Projekt "100 mal Neues Leben in der Uckermark" entwickelt hat und wie konkreten Schritte zur Realiserung dieses Projektes aussehen. 

pr-meldung - Für 100 Menschen in der Uckermark wird es in den nächsten zwei Jahren die Möglichkeit geben, sich eine neue Lebens- und Arbeitsperspektive zu erarbeiten. Das Projekt 100 mal Neues Leben - eine Kooperation des europäischen Regionalen Fördervereins in Pinnow, des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg und der Breuninger Stiftung Stuttgart - bietet dem Einzelnen den Raum, sich neu zu orientieren. ...weiterlesen >

 

Zeit für ein Demokratie-Update

28.03.2011

Volksabstimmungen über Atomkraft und bedeutsame Fragen. Benjamin Hohlmann ist einer der Geschäftsführer im Unternehmen Mitte in Basel. Er fordert, dem Bürger wieder mehr Verantwortung zu geben und ihn als Souverän ernst zu nehmen. 
Kommentar von Benjamin Hohlmann

Es geht um nicht weniger als die Zukunft. Hört sich dramatisch an und ist auch so. Und dank der vielen Berichte und Reportagen der letzten Tage ist auch in aller Munde, wie lange die Zukunft dank der Endlager-Frage reicht. Wir wissen es nicht! Die Zukunft ist uferlos wie auch die Frage nach der Abschätzbarkeit von Risiken.

Atomkraft ist Glücksspiel auf hohem Niveau. Der Einsatz? Unüberschaubar. Mögliche Gewinner? An wenigen Händen abzuzählen. Atomkraft betrifft uns alle. Ein Thema, das wir als Volk nicht ab delegieren dürfen; vor allem dann nicht, wenn unsere gewählten Vertreter offensichtlich überfordert sind. ...weiterlesen >

 

Rudolf Steiner in Berlin

25.03.2011

M. Kannenberg, A. Laudert, W.G. Vögele (von links nach rechts)


Die wilden Berliner Jahre Steiners ins Visier genommen. Eine Lesecollage im Literaturhaus Berlin anlässlich des 150. Geburtstages stieß auf großes Interesse- "Verbrechertische" der Literaten gegen den Zeitgeist des Kaiserreiches.
Von NNA-Korrespondent Ernst-Ullrich Schultz

- Biografische Erzählungen und eine Lesecollage zur abenteuerlichen Lebensmitte Rudolf Steiners in seinen Berliner Jahren, als er sich noch in antibürgerlichen Kreisen bewegte, waren das Thema eines literarischen Abends, zu dem die drei Autoren Manfred Kannenberg, Andreas Laudert und Wolfgang G. Vögele in Berlin zusammengekommen waren. Das gründerzeitliche Ambiente des Kaminzimmers im Literaturhaus in Charlottenburg war ein passender Rahmen für die gut besuchte Veranstaltung, die der Futurum-Verlag anlässlich des 150. Geburtstages von Rudolf Steiner aufs Programm gesetzt hatte. ...weiterlesen >

 

Fukushima und Stuttgart

25.03.2011

Allgemeine Verunsicherung. Augen zu oder auf? Auf jeden Fall: "Durch".
von Michael Mentzel

Wer sich dieser Tage über die Fukushima-Reaktorkatastrophe in Japan informieren will, hat es nicht leicht. Zu widersprüchlich sind die Meldungen über den Fortgang der Arbeiten, als dass sich daraus wirklich verlässliche Informationen generieren ließen. Verkündet ein Live-Ticker, dass es voran geht, weil der Strom wieder da sei, liest man in der nächsten Minute bereits wieder, dass Rauch aufsteigt und alle Arbeiter evakuiert worden seien. Wem aber kann man überhaupt vertrauen? Die Regierung und die staatlichen Behörden in Japan erden bemüht sein, die Ereignisse so darzustellen, dass Panikreaktionen vermieden werden. Auch die Betreiber des Kernkraftwerkes- so darf man vermuten - werden versuchen, die Gefahren so lange herunterzuspielen, wie es nur geht. ...weiterlesen >

 

Gemeinsames Zeichen der Solidarität

20.03.2011


Für die Menschen in Japan. Schülerinnen und Schüler der Altenau-und der Rudolf-Steiner Schule Schloss Hamborn gemeinsam auf dem Sportplatz Hessenberg in Kirchborchen.

mm/tdz. - Die Nachrichtenlage zu den Geschehnissen in Japan ist unübersichtlich und wohl für die meisten kaum verlässlich einzuschätzen. Zu widersprüchlich sind die Meldungen über den Zustand der Atomkraftwerke und den Erfolg der Maßnahmen zur Kühlung der Atomanlagen. Ununterbrochen aber wurden in den letzten Tagen neue Nachrichtenblöcke produziert, die zwar keinen Neuigkeitswert besitzen, aber den offensichtlichen Hunger der LeserInnen nach klaren und verlässlichen Information zu befriedigen versuchen. Immerhin, heute am Sonntagmorgen, sieht es so aus als ob in Bezug auf die Reaktorblöcke etwas Hoffnung aufkeimt. Inzwischen, so scheint es, werden die Nachrichten durch die Berichte über die Situation in Libyen überlagert. ...weiterlesen >

 

 



 

 

Gentechnik birgt dauerhafte Risiken

17.03.2011

Saatgut muss frei von genmanipulierten Samen bleiben

Wie bei Atomkraft gilt auch für Gentechnik: einmal freigesetzt, ist sie nicht mehr rückholbar. Darauf wies der Vorstand des Demeter–Verbandes, der Agraringenieur Stephan Illi,  im Hinblick auf die geplante Regelung zur GVO-Freiheit von Saatgut hin.

Anders als Radioaktivität, bauen ausgewanderte Gene sich nie mehr ab. Sie können sich in der Natur vermehren und dauerhaft etablieren, wie Beispiele an Wildraps in den USA zeigen. Illi fordert von Bundesrat und den Landwirtschaftsministern der Länder, ...weiterlesen >

 

Neuer Bioland-Präsident

17.03.2011

Jan Plagge zum neuen Präsidenten von Bioland gewählt

mm/tdz. - Der nach eigenen Angaben "führende ökologische Anbauverband in Deutschland", hat einen neuen Präsidenten. Dies teilte der Verband in einer Pressemitteilung mit. Jan Plagge, der neue Mann an der Spitze, ist für Bioland kein Unbekannter. Er war bisher für Bioland als Berater für Umstellungs- und Anbaufragen tätig und hatte die bundesweite Bioland-Beratung aufgebaut und geleitet. Jetzt löst er Thomas Dosch ab, der während der letzten 12 Jahre die Geschicke des Verbandes maßgeblich mitbestimmt hatte. ...weiterlesen >

 

Wider das Verkennen

15.03.2011

Von der Beziehung zu Rudolf Steiner.

Anlässlich Rudolf Steiners 150. Geburtstag sind im Verlag Freies Geistesleben die zwei monumentalen Werke Christoph Lindenbergs (1930-1999) – seine Steiner-Chronik (1988) und Steiner-Biographie (1997) – neu aufgelegt worden. Beide Bücher vermögen nicht nur Steiners Leistungen sichtbar zu machen, sondern auch sein vielfaches Anerkennen der Leistungen anderer. Einige Anmerkungen dazu formuliert Philip Kovce.
Dieser Beitrag erschien zuerst in der Wochenschrift "Das Goetheanum" 10-11/2011

Wir leben in einer Zeit, die um Biographien und Autobiographien nicht verlegen ist, im Gegenteil: Kaum erhascht jemand ein Quantum medialer Aufmerksamkeit, wird sein Schicksal schon für tauglich befunden, in einem Buch vermarktet und verkauft zu werden. Von jedem halbwegs erfolgreichen oder bloß aufsehenerregenden Politiker, Sportler und Künstler liegen heute die – meist von gutbezahlten Ghostwritern verfassten – Memoiren vor, um, nachdem sie einige Wochen als Bestseller fungierten, in der Bedeutungslosigkeit des Mediendschungels zu verschwinden ...weiterlesen >

 

Krisenintervention für Japan

15.03.2011

Innere und äußere Tsunamis. Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. planen Notfallhilfe für traumatisierte Kinder in Japan

mm/tdz. - Permanent werden die Nachrichtenticker der großen Online-Medien aktualisiert und fast im Minutentakt können die LeserInnen sich über die neuesten Entwicklungen in Japan informieren. Wie nicht anders zu erwarten, stehen die Vorgänge in den Atomkraftwerken weitgehend an erster Stelle. Aber auch die psycho-soziale Situation der Bevölkerung nach dem schweren Erdbeben und dem anschließenden Tsunami ist katastrophal, was in dieser Tickermeldung der Taz zum Ausdruck kommt:
"Die Kinderrechtsorganisation Save the Children erklärte, durch das Erdbeben und den Tsunami seien mindestens 70.000 Kinder obdachlos geworden. ...weiterlesen >

 

Anthroposophie heute. Bitte warten.

13.03.2011

Manches in der Welt wird sofort erledigt, Anthroposophie dauert etwas länger. Walter Kugler im Gespräch mit Wolfgang Held in der aktuellen Wochenschrift. "Das Goetheanum" setzt sich in seiner aktuellen Ausgabe schwerpunktmäßig mit der Frage der Rezeption von Rudolf Steiner auseinander. Interessant ist, was Walter Kugler dazu zu sagen hat.

mm/tdz. - Am Beispiel der Steiner-Biographie von Miriam Gebhardt konstatiert Walter Kugler, Leiter des Steiner-Archivs in Dornach: "Wäre Steiner mit seinen Vorstellungen und Ideen in einer Nische geblieben, niemand hätte sich um ihn kümmern müssen. Manche ertragen auch nicht, dass jemand etwas Gutes will und dabei auch alte Kategorien wertschätzt wie etwa das Streben nach dem Wahren, Schönen und Guten." Biographien wie die von Gebhardt, die "feuilletonistisch geschrieben" seien, seien "recht vergänglich". ...weiterlesen >

 

Atomausstieg jetzt!

13.03.2011

atomkraftwerk grohnde/weser

Atomkraft ist sicher? Todsicher. Was muss eigentlich noch passieren, damit die "Tagesordnung" geändert wird?

mm/tdz. - "Wenn schon in einem Land wie Japan mit sehr hohen Sicherheitsanforderungen und hohen Sicherheitsstandards nukleare Folgen eines Erdbebens und einer Flutwelle augenscheinlich nicht verhindert werden können, dann kann die ganze Welt, dann kann auch Europa und dann kann auch ein Land wie Deutschland mit ebenfalls hohen Sicherheitsanforderungen und Sicherheitsstandards nicht einfach zur Tagesordnung übergehen."
Worte von Angela Merkel auf der gestrigen Pressekonferenz nach dem "Krisengipfel" in Berlin. Auf den ersten Blick ist das ein schöner Satz. Mag sein, dass er all jene beruhigt, die immer noch Vertrauen zu dieser schwarz-gelben Regierung haben und glauben, die da oben werden schon alles richtig machen. Wäre es aber nicht besser, die Tagesordnung zu ändern, das Wörtchen "Laufzeitverlängerung" beherzt durchzustreichen und durch die zwei Wörter: "Ausstieg jetzt" zu ersetzen? Soweit möchte Frau Merkel dann doch nicht gehen, schließlich: "Wir wissen, wie sicher unsere Kraftwerke sind. Wir wissen, dass wir weder von derart schweren Erdbeben noch von derart gewaltigen Flutwellen bedroht sind." ...weiterlesen >

 

Trauerfeier für Raimund Schwedeler

07.03.2011

Raimund Schwedeler

Am 2. März 2011 verstarb der Komponist Raimund Schwedeler im Alter von 85 Jahren in Schloss Hamborn. Christoph Möllmann, Schüler von Raimund Schwedeler und Verleger, war bei der Trauerfeier am 5. März dabei.

Am 3. September 1925 in Hamburg geboren und mit Musik groß geworden, führte ihn das Schicksal 1950 nach Schloss Hamborn, wo er anfänglich als „Mädchen für alles", später als Erzieher und Lehrer wirkte und später zum Heimleiter und Vorstandsmitglied berufen wurde.

Seine musikalischen Ambitionen musste er zugunsten der pädagogischen Tätigkeit erst einmal hintanstellen. Trotzdem schuf er eine Vielzahl von Kompositionen – vor allem Lieder – die in Hamborn zu den Festeszeiten, Monatsfeiern, Klassenspielen und alltäglich bei Morgen- und Abendlied erklangen, fest eingebunden in die pädagogische Arbeit. ...weiterlesen >

 

Guttenberg. Sturzhelm auf?

05.03.2011

Hinter´m Licht.
von Max Michels von den beatagenten.

Es hilft nix. Herr zu Guttenberg hatte etwas viel von dieser Paste genascht. Die Quittung folgte zwar nicht auf dem Fuße, gleichwohl hieß es ja schon bei ihm - dem sorgenden Familienvater - während der Erstellung seiner Doktorarbeit: "Gut Ding will Weile haben."

Inzwischen war der Freiherr schon ganz schön weit oben angekommen. Da ist man dann eben - im Falle des Falles - auch eine ganze Weile unterwegs, bis man wieder unten ist. Von "absurden" Vorwürfen hatte er gesprochen, als der Sturzflug begann. Absurd finde ich nun wiederum, in einer solchen Situation einen löcherigen Fallschirm zu benutzen, um den Sturz aufzuhalten. Nun ja, runter kommen sie immer. ...weiterlesen >

 

Menschlichkeit als zentrales Thema

05.03.2011

Festakte in Dornach und Wien zum 150. Geburtstag Rudolf Steiners weisen auf Beitrag seines Werks für die Ethik der Menschheit hin – Lesung zur Biographie des Querdenkers
Von den NNA Korrespondenten Wolfgang G. Vögele und Edith Willer-Kurtz

- Das letzte Februarwochenende stand in vielen Ländern im Zeichen des 150. Geburtstags von Rudolf Steiner. Medienberichten zufolge fanden ca. 200 Veranstaltungen in 25 Ländern statt, mit denen auf Leben und Werk des österreichischen Querdenkers aufmerksam gemacht wurde. Im deutschsprachigen Raum waren es – neben der Ausstellung „Kosmos Rudolf Steiner", die noch bis zum 22. Mai in Stuttgart zu sehen ist - vor allem die beiden Festakte an den zentralen Lebensorten Steiners Dornach und Wien, mit denen Steiner geehrt wurde. ...weiterlesen >

 

Raimund Schwedeler verstorben

04.03.2011

R. Schwedeler 2010 beim Festkonzert

Raimund Schwedeler, langjähriges Vorstandsmitglied der Rudolf Steiner Werkgemeinschaft e.V. und Komponist, ist am Mittwoch den 2. März in Schloss Hamborn friedlich verstorben.

1925 in Hamburg-Othmarschen geboren, studierte Raimund Schwedeler Klavier und Komposition bei Walter Abendroth. Sein musikalisches Werk umfasst heute 16 Symphonien, 9 Opern, über 100 Kunstlieder, Kammermusik und Musik fuer die Leier. Von 1950 bis 1985 war er als Heimleiter, Vorstandsmitglied, Lehrer und Erzieher in Schloss Hamborn tätig. ...weiterlesen >

 

Das kreative Universum

04.03.2011

DVD-Cover (absolut-medien)

Der aktuelle Film von Rüdiger Sünner. Naturwissenschaft und Spiritualität im Dialog. Nach den Kinovorführungen ist jetzt die DVD erschienen.

In der Naturwissenschaft regieren keine göttlichen oder übernatürlichen Kräfte, sondern messbare Phänomene wie Naturgesetze und Moleküle, die im Prozess der Selbstorganisation alles Leben geschaffen haben. Aber: Neurobiologen staunen über das kreative, kommunikative und kooperative Verhalten der Gene; Biologen entdecken in der natürlich Formgebung die Mitwirkung „immatertieller" und somit nicht messbarer Felder, Quantenphysiker stoßen an die Grenzen des mit den Gesetzen der Naturwissenschaft Erklärbaren. ...weiterlesen >

 

 

Alex Jacobowitz in Hannover

01.03.2011

Vier Schlegel und fünf Oktaven

In der vollbesetzten Kirche St. Heinrich in Hannover erlebte ein begeistertes Publikum einen hervorragenden Ausnahmekünstler.
von Barbara Handke

"Ich bin Alex aus New York und das ist meine Frau, das Xylophon". So stellte sich sich am 20. Februar Alex Jacobowitz seinem Publikum in der St. Heinrich Kirche in Hannover vor. Und dann spielte er das berühmte Air von Johann Sebastian Bach aus der 3. Suite für Orchester auf der Marimba. Mit nur 4 Schlegeln und fünf Oktaven gelingt es ihm so zu spielen, als habe er ein ganzes Orchester vor sich und das macht seine Musik aus: er lässt sein Publikum vergessen, dass sein Instrument normalerweise den Percussionsinstrumenten zugerechnet wird, er macht aus der Marimba ein Soloinstrument für klassische Musik, transkribiert Werke von Bach, Mozart, Beethoven und Satie für sein Instrument und man gewinnt fast den Eindruck, sie seien nie für andere Instrumente geschrieben worden. ...weiterlesen >

 

Hilferuf: Erdbeben in Christchurch

01.03.2011

Waldorfschule in Christchurch vom Erdbeben betroffen - Schulleiter bittet um Hilfe. "Mein Büro war wie ein schlingerndes Schiffsdeck"

NNA - Vom Erdbeben in Neuseeland sind auch anthroposophische Einrichtungen wie das heilpädagogische Heim Hohepa und die Waldorfschule in Christchurch betroffen.

Das Erdbeben hatte vor allem den Ort Christchurch zerstört. Die Einwohner versuchen derzeit, ihre Verluste zu verschmerzen und das normale Leben wieder in Gang zu bringen. Internationale Rettungsteams suchen immer noch nach Vermissten, der neuseeländische Premierminister John Keys schätzt, dass mehr als 200 Menschen umgekommen sind. ...weiterlesen >

 

Was ist los im Staate Deutschland?

27.02.2011

Verena Becker und der Verfassungsschutz. Werden die Thesen von Michael Buback und Wolfgang Kraushaar bestätigt? Der ehemalige Bild-Reporter Nils von der Heyde erinnert sich.
von Michael Mentzel

Michael Buback ist der Sohn des im April 1977 von Mitgliedern der RAF ermordeten Generalbundesanwalts Siegfried Buback. Wer sein Buch "Der zweite Tod meines Vaters" aufmerksam gelesen hat, wundert sich über nichts mehr. In dem 2009 veröffentlichten Buch schildert Buback die Ergebnisse seiner Nachforschungen nach der Person, die seinen Vater erschossen hat. Akribisch hat er die damaligen Zeugenaussagen überprüft, Berichte zusammengetragen und gewichtet. Dabei sind Ungereimtheiten zu Tage getreten, die die damaligen Strafverfolgungsbehörden und die Behörde, der sein Vater seinerzeit vorstand, die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe, nicht im günstigsten Licht erscheinen lassen. ...weiterlesen >

 

Rudolf Steiner. RS 150 unterwegs

25.02.2011

Die Initiatorin Vera Koppehel


Der Sonderzug Rudolf Steiner ist auf den Schienen. Eurythmieflashmob und Zugtaufe. Performance vor dem Kölner Dom und Aktionen auf dem Bahnhof.

Köln/München - Nach dem Eurythmieflashmob auf der Domtreppe vor dem Kölner Dom, einer Performance auf dem Bahnhofsvorplatz und Aktionen auf dem Bahnsteig inclusive Zugtaufe setzen wir uns mit dem RS 150 - dem Sonderzug Rudolf Steiner - pünktlich um 9:19 Uhr in Bewegung. Das Ziel für diesen ersten Tag der Reise: München via Mannheim Stuttgart und Ulm. ...weiterlesen >

 

Rudolf Steiner Sonderzug

23.02.2011

Modell der legendären Lokomotive der Baureihe 103 ©modelleisenbahn München gmbh


Rektor der Alanus Hochschule weiht Rudolf-Steiner-Sonderzug ein. Am Donnerstagmorgen Kunstaktionen und Eurythmie-Flashmob am Kölner Hauptbahnhof.

Pressemeldung - Am 24. Februar startet in Köln der Rudolf-Steiner-Express, ein Kultur-Sonderzug, der im 150. Geburtsjahr des österreichischen Philosophen und Begründers der Anthroposophie die wichtigsten Stationen seines Lebens und Wirken ansteuert. Die Zugtaufe übernimmt Marcelo da Veiga, Rektor der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft. An verschiedenen Orten am Kölner Hauptbahnhof zeigen Studenten der Alanus Hochschule Performances, die mitten im Reisetrubel zum Hingucken, Hinhören und Wahrnehmen verführen sollen. Mit dabei ist unter anderem der weltberühmte Pantomime Milan Sladek. ...weiterlesen >

 

Zwischen Haut und Kleid

21.02.2011

Fashion-Weekend am 25. und 26. März 2011 im Kunstmuseum Wolfsburg

Pressemeldung - Im Rahmen der Ausstellung Art & Fashion. Zwischen Haut und Kleid, die am Freitag, dem 4.März eröffnet wird, präsentiert das Kunstmuseum Wolfsburg am 25. und 26. März ein Fashion-Weekend, an dem auf phantasievolle Weise die Grenzen zwischen Kunst und Mode neu definiert werden.

Fashionshow&DREAM

Am Freitag, dem 25. März 2011 werden der belgische Designer Walter van Beirendonck und Studenten der Royal Academy of Fine Arts aus Antwerpen in einer fulminanten Fashion-Show 150 Outfits präsentieren. ...weiterlesen >

 

 

Aktuelle Informationen:

21.02.2011


 

 

Sekem zum Wechsel in Ägypten

21.02.2011

Die ägyptische Initiative Sekem will weiterhin „Diener des Zeitgeistes" sein.

NNA-Pressemeldung - Die Sekem-Initiative in Ägypten hat den jüngsten Wandel im Land begrüßt. „Am 11. Februar wurden wir Zeugen eines historischen Ereignisses, das mit Sicherheit in den kommenden Geschichtsbüchern als Meilenstein der Ägyptischen Geschichte festgehalten werden wird," erklärte die Initiative in einer Stellungnahme.

Die lange und erfolgreiche Geschichte Ägyptens, und auch die Eigeninitiative und Ausdauer mit der die ägyptische Jugend die neuesten Ereignisse möglich machte zeige, dass hier weit mehr Potential vorhanden sei, so die Stellungnahme weiter. ...weiterlesen >

 

Guttenberg. Helm ab?

17.02.2011

Na sowas... Politisch motivierter Angriff? Mit Verlaub Herr Minister: Setzen, sechs.
von Max Michaels von den beatagenten

Hat am Ende ein linkes Komplott dafür gesorgt, dass in der Dissertation des Herrn Dr. zu Guttenberg eine ganze Menge abgekupfertes Zeug steht? Spiegel-Online zitiert CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich, der von einem "politisch motivierten Angriff von ganz Linksaußen" gesprochen habe. Also so etwas. Diesen Linken ist ja auch zuzutrauen, dass sie dem Guttenberg die Arbeit auch noch selbst geschrieben haben um unserem Strahlemann endlich mal eins auszuwischen. Man kennt ja die Brüder. ...weiterlesen >

 

Der Klimawandel ist in vollem Gang, auch wenn er auf der Agenda der Medien nicht unbedingt immer ganz oben steht. Die Entwicklung der Daten deutet darauf hin, dass eine globale Erwärmung von 4 Grad Celsius bis zum Jahrhundertende nicht mehr ausgeschlossen werden kann.
Ein Kommentar zu einem brennenden Thema von Otto Ulrich, Bonn ...weiterlesen >

 

Weltsozialforum in Dakar

14.02.2011

foto sven giegold

Globaler open space mit Aktionsorientierung.
Vom 4. bis zum 13. Februar 2011 fand in Dakar/Senegal das Weltsozialforum 2011 statt. Sven Giegold von der Fraktion der Bündnisgrünen im Europaparlament war dabei. Hier ist sein Bericht.

Wie schon das Weltsozialforum 2009 im Brasilianischen Belém fand das Forum in Dakar unter dem starken Eindruck der tiefen Krise des neoliberalen Globalisierungsprojekts statt. In einigen Weltregionen läuft die Wirtschaft schon länger wieder gut, in anderen hat sie sich an der Oberfläche erholt. Das kann jedoch nicht über die tiefen sozialen, ökonomischen und ökologischen Probleme hinwegtäuschen. Auf dem Forum trafen sich diejenigen aus den Bewegungen und Zivilgesellschaft, die einen tiefen Bruch mit der neoliberalen Globalisierung wünschen, entweder in Form einer sozialen und ökologischen Regulierungspolitik, wie etwa in einem „Grünen New Deal", oder durch einen grundsätzlichen Bruch mit dem Kapitalismus. ...weiterlesen >

 

Anne Will und das Grundeinkommen


screenshot ard. Wo bitte geht´s zum Grundeinkommen?

Fast genau ein Jahr ist es her, dass wir uns mit dem Thema "Anne Will und das Grundeinkommen" beschäftigt haben. Kann man nach der Sendung vom 13. Februar 2011 damit rechnen, dass dieses Thema doch noch einmal auf die Tagesordnung kommt? Selbstverständlich?!
von Michael Mentzel

Eine Weile dauerte es schon, bis das Wort Grundeinkommen fiel. Kurz vor Schluss bringt es Jakob Augstein vom "Freitag" in die Diskussion, nachdem er den Kontrahentinnen von der Leyen und Schwesig ein Desinteresse an der Lösung der HartzIV Problematik vorgeworfen hatte und auch angemerkt hatte, dass die Bewältigung dieser Probleme so, wie es derzeit versucht würde, gar nicht möglich sei. ...weiterlesen >

 



Der Besuch der alten Dame

13.02.2011


Die Kammerspiele Paderborn mit einer ungewöhnlichen Inszenierung des Klassikers von Friedrich Dürrenmatt.
von Michael Mentzel

Als hätte Friedrich Dürrenmatt schon damals vorweggenommen, was heute in vielen Gemeinden Normalität ist; Fabriken und Industrieanlagen stehen leer, die Produktion in Niedriglohnländer verlagert, eine darbende Infrastrutur und frustierte Menschen. Den Ort Güllen hat es noch schlechter getroffen, hier ist gar nichts mehr übrig geblieben. Bereits der Beginn des Stückes spiegelt die absolute Trostlosigkeit des Daseins dieser einstmals so blühenden Stadt, quälend lang die Exposition. Sie führt uns in eine bizarre Geschichte, deren Moral am Ende heißen wird: Zahn um Zahn. ...weiterlesen >

 

Stuttgart. Kosmos Rudolf Steiner

12.02.2011


Vom belächelten Spinner zum Vordenker innovativer Ideen. Das Kunstmuseum Stuttgart widmet sich noch bis zum bis zum 22. Mai dem Begründer der Anthroposophie und legt damit einen weiteren Grundstein zum Verständnis einer in der Öffentlichkeit vieldiskutierten und umstrittenen Weltanschauung.

mm/tdz. - Die Ausstellung „Kosmos Rudolf Steiner" in Stuttgart zeigt einmal mehr, wie stark der Begründer der Anthroposophie und damit der "Erfinder" ganzheitlicher Lebenskonzepte für die unterschiedlichsten Lebenszusammenhänge wirksam geworden ist, bis in Gegenwart und Zukunft. Nach der - von großem Medieninteresse begleiteten - Wolfsburger Ausstellung "Alchemie des Alltags" und "Rudolf Steiner und die Kunst der Gegenwart" sind Rudolf Steiner und die Künstler der Gegenwart nun zum zweiten Mal die Protagonisten einer Schau, die versucht, das Leben und Wirken dieses Denkers und Philosophen und seinen Weg in das 21. Jahrhundert nachzuzeichnen und zu begleiten. ...weiterlesen >

 

Neue Medien • schneller-kürzer-seichter

09.02.2011

Computerkurs © foto anthro-press

Dieser Beitrag erschien zuerst in der Wochenschrift "Das Goetheanum" Ausgabe 50/2010
Diese Dekade ist geprägt von einer medialen Machtverschiebung im Zentrum unserer Kultur. Viele reden von einer Revolution. Um die digitalen Medien ist ein Streit entbrannt, der schon fast kulturkämpferisches Ausmaß annimmt. Am leichtesten kann man ihn an drei Banner-Adjektiven identifizieren: schnell, kurz, seicht. 
Der Berner Essayist Eduard Kaeser erinnert in dieser Rushhour der neurotechnologischen Diskussion an den – in Vergessenheit geratenen – User und dessen Vernunftsbegabung.

Schnell, kurz, seicht – je nach Lager werden diese drei Attribute mit völlig entgegengesetzter Bedeutung munitioniert. Im einen Fall bilden sie den Schlachtruf eines kulturkonservativen Pessimismus, der durch die digitalen Medien die traditionellen Bestände und Techniken der Kultur akut gefährdet sieht. Im andern Fall klingt in ihnen die Losung eines trotzigen Optimismus an, der mit eben diesen Beständen endlich aufräumen will und in Fast Communication, Short Message und Websurfen den Groove einer neuen Medien-Ära, eines neuen Geistes feiert. ...weiterlesen >

 

"Stille Tage" in Berlin?

08.02.2011

Der andere Rudolf Steiner. "Verbrechertisch" als Studienobjekt. Rudolf Steiners frühe Jahre in Berlin.

mm/tdz. - Rudolf Steiners frühe Berliner Jahre waren einigermaßen turbulent. 1897, aus Weimar kommend, war er schon kein Unbekannter mehr. Gemeinsam mit Otto Erich Hartleben übernahm er das "Magazin für Literatur", hielt Vorträge und Kurse an der Arbeiterbildungsschule Berlin und Spandau, beim Giordano Bruno-Bund und im Künstler- und Literatenclub "Die Kommenden". Peter Hille und Else Lasker-Schüler zählten genauso zu seinem Bekanntenkreis wie der Anarchist John Henry Mackay. Er verkehrte in Kreisen, die man aus heutiger Sicht mit dem Begriff Subkultur belegen kann. Er pflegte Kontakte zu Proletariern, Marxisten und Anarchisten und der "Verbrechertisch" von Otto Erich Hartleben war sein erster Stammtisch. Man traf sich im Gasthaus "zum Strammen Hund" oder in anderen Lokalitäten. ...weiterlesen >

 

Rudolf Steiner als Prototyp des modernen Menschen

07.02.2011

Biographin Miriam Gebhardt zeigt Zeitgebundenheit und Einfluss seines Denkens auf die heutige Kultur auf – Praxisteile enttäuschen
von Wolfgang G. Vögele

- Mit ihrer Biographie „Rudolf Steiner – ein moderner Prophet", vom Verlag als „erste umfassende Biographie" angekündigt, hat die Münchner Historikerin und Journalistin Miriam Gebhardt einen eigenwilligen Beitrag zum Steiner-Gedenkjahr geleistet. Die Autorin wurde bekannt durch ihre Schrift „Die Angst vor dem kindlichen Tyrannen" (2009), in der sie eine kritische Bilanz der Erziehung im vorigen Jahrhundert zog.

Ihre Steiner-Biographie weist Miriam Gebhardt als Journalistin aus, die ihr Handwerk beherrscht: Komplizierte Sachverhalte, etwa zur Geschichte des Spiritismus, werden verständlich und anschaulich dargestellt. Mit empathischem Gespür versucht sie, Steiners Innenleben nahe zu kommen, seinen Ängsten und Enttäuschungen, seinen Sehnsüchten und Idealen. ...weiterlesen >

 

Podiumsdiskussion in Berlin

07.02.2011


Podiumsdiskussion "Raumexpansionen von Giacometti bis zum Virtual Space" in Berlin. Noch bis zum 6. März 2011 zeigt das Kunstmuseum Wolfsburg die Ausstellung Alberto Giacometti. Der Ursprung des Raumes - Retrospektive des reifen Werkes.

Anlässlich dieser Ausstellung lädt das Kunstmuseum Wolfsburg in die Akademie der Künste in Berlin zu einer Podiumsdiskussion ein. Sie ist dem Künstler Giacometti und der mit seinem Werk verbundenen Infragestellung des Raumes gewidmet: "Der Raum existiert nicht. Man muss ihn schaffen" (Alberto Giacometti). ...weiterlesen >

 

 

Geistige Autonomie-Chance und Möglichkeit

01.02.2011

"Die Zeit der Selbstbewusstseinsseele ist eine Zeit des Umbruchs. Alte Werte verdämmern und verschwinden- aber zugleich beginnt die Möglichkeit der Gestaltung aus innerer Verantwortung heraus." Vielleicht ist gerade dies in Ägypten sehr deutlich zu bemerken, aber auch hierzulande - in großen wie auch in kleineren sozialen Zusammenhängen - könnten wir darüber nachdenken, uns einer neuen Verantwortung bewusst zu werden, um neue Denk-Räume zu ermöglichen.
Dieser Text erschien zuerst auf dem egoistenblog. Mit freundlicher Genehmigung des Autors.

Die Macht und der Zweifel
von Michael Eggert

„Selbstbewusstseinsseele" nannte Georg Kühlewind den dominanten Aspekt menschlicher Binnenkultur- eine janusköpfige innere Struktur. Der Zwiespalt entsteht dadurch, dass der bewusste Zeitgenosse ohne weiteres auf sich selbst- auf das „Gewordene" in ihm- seine Gestimmtheiten, seine Determinationen, seine seelischen Strukturen schauen kann. ...weiterlesen >

 

Uni Paderborn: Projekt Cultura

01.02.2011

Prof. Dr. Eva-Maria Seng - Foto Moritz Schäfer

Studentische Presseagentur CULTURA ist online – Weiterer Draht zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit

Seit Juni 2010 läuft an der Universität Paderborn das Projekt „Studentische Presseagentur CULTURA“. Studierende erhalten hier die Möglichkeit, Themen aus der kulturwissenschaftlichen Forschung journalistisch aufzuarbeiten und einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. „Im Zentrum der Arbeit von CULTURA steht der Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit“, sagt Projektleiterin Prof. Dr. Eva-Maria Seng vom Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe der UNESCO. ...weiterlesen >

 

Mahnwache gegen Hähnchenmastanlage

30.01.2011


Borchen: Mahnwache gegen die geplante Hähnchenmastanlage in Nordborchen. Demonstranten fordern: Schluss mit Massentierhaltung

mm/tdz. - Die Fahrerin in dem schicken Auto einer deutschen Nobelmarke ist sichtlich etwas genervt, als sie - von Paderborn kommend - kurz hinter der Ortseinfahrt Nordborchen nach rechts in Richtung Reiterhof abbiegen will, denn dort stehen Menschen mit Transparenten und Schildern. Es ist unschwer zu erkennen, es handelt sich um eine Demonstration. ...weiterlesen >

 

Hörtipp: Im Astral-Bereich

29.01.2011

Joseph Beuys, der Anthroposoph und Rudolf Steiner, der Künstler. Zu hören im Kulturfeature. WDR 3 am Samstag, 12.02.11 um 12:05 Uhr

"Joseph Beuys, einer der zentralen Vertreter von Fluxus und Aktionskunst ist mehrmals ins schweizerische Dornach gereist, zur Wirkstätte Steiners. Das Feature verfolgt seinen Weg und macht eine doppelte Entdeckung: Anthroposophie ist der heimliche Grund von Beuys Kunst, und: Rudolf Steiner war ein Künstler!"

 

"Man liest sich so weg."

29.01.2011

Waldorflehrer als Schriftsteller: "Ich hatte eine schöne Sprache, aber ich kannte das Leben nicht"

"Was aber veranlasst einen Schulleiter, der zudem überall in Deutschland Vorträge hält, andere Waldorf-Pädagogen schult, fachliche Publikationen schreibt und auch noch Pferde züchtet dazu, Belletristik zu schreiben? Er habe immer viel gelesen, auch schon als Kind. Aber das mache irgendwie auch weltuntüchtig. "Man liest sich so weg." Er wollte irgendwann selbst schreiben. Während seines Germanistik-Studiums in Würzburg und Freiburg versuchte er es mit Gedichten und bot sie Literatur-Zeitschriften an. "Ich hatte eine schöne Sprache, aber ich kannte das Leben nicht", erinnert sich Christoph Wegener."
zu finden hier >

 

Zukunft der Schweiz mitgestalten

26.01.2011

Kongress in Zürich am 19. 3. 2011. "Die neue Schweiz – Ein Kulturimpuls" - Offene Fragestellungen und kritische Diskussionen 

mm/tdz.- Die in immer breiteren Schichten der Gesellschaft aufgeworfenen Forderungen nach einem bedingungslosen Grundeinkommen sind nicht ausschließlich Fragen der Verteilung von Geldmitteln, sie werfen auch Fragen nach der Sinnhaftigkeit von Arbeit und Einkommen und der damit verbundenen kulturellen Ausrichtung einer Gesellschaft auf. Ein bedingungsloses Grundeinkommen kann, so die Auffassung der wohl meisten Grundeinkommensaktivisten, ungeahnte Kräfte freisetzen, die in allen Lebensbereichen zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen beitragen könnten. ...weiterlesen >

 



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von Karl-Heinz Tritschler
Dieser Artikel erschien zuerst in der Wochenschrift das Goetheanum Ausgabe 03/2011(Print). Mit freundlicher Genehmigung des Autors und der Redaktion.

Instrument der Aufklärung

Am 23. Januar 1986 verstarb der Aktionskünstler, Bildhauer, Zeichner und Kunsttheoretiker Joseph Beuys in Düsseldorf. Wenn 25 Jahre nach seinem Tod an ihn erinnert wird, dann auch unter dem Aspekt der 25 Jahre davor, womit das Substanzielle dieses Erdenlebens als ein Gegenwärtiges erscheint. Die intimere spirituelle Seite des öffentlich wirksamen Künstlers und politisch Engagierten wurde meist verkannt oder blieb verborgen. Diese hervorzuheben, ist Anliegen von Karl-Heinz Tritschlers Gedenken. ...weiterlesen >

 

Helmut Zanders Steiner-Biographie: Irrtümer aus Anthroposophie-Buch übernommen - Innerer Weg wird nur im Religiösen anerkannt – Anleihen beim Boulevardjournalismus sollen Auflage sichern. "Steiner-Light-Darstellung" und "trostlose Dunkelheit". 
Von NNA-Korrespondent Wolfgang G. Vögele

 - Nach dem Erziehungswissenschaftler Heiner Ullrich hat jetzt auch der katholische Theologe und Religionshistoriker Helmut Zander zum 150. Geburtstag Rudolf Steiners eine Biographie eines der „führenden Esoteriker des 20.Jahrhunders" – so der Klappentext - vorgelegt. Sie umfasst 536 Seiten und fußt offenkundig auf Zanders Monumentalwerk „Anthroposophie in Deutschland" (2007). Allerdings offenbart sich der Wissenschaftler Zander in diesem neuen Buch als Autor des Unterhaltungsgenres. Die Lebensbeschreibung liest sich streckenweise wie ein biographischer Roman. Wer Steiner nur vom Hörensagen kennt, wird den Text vermutlich ganz spannend und amüsant finden. Auch hier zeigt sich die Absicht, mit einer eher populärwissenschaftlichen Darstellung vom Steiner-Jubiläumsjahr wirtschaftlich zu profitieren. ...weiterlesen >

 

Rudolf Steiner 2011

18.01.2011

Modell der legendären Lokomotive der Baureihe 103 ©modelleisenbahn München gmbh


Rudolf Steiner-Jahr ist erfolgreich gestartet. Der Rudolf-Steiner-Express ist zum Einsteigen bereit!

Mit Veranstaltungen in Manila, Bern und Wien sowie einer Ausstellungseröffnung in London wurde das Rudolf Steiner-Jahr 2011 erfolgreich eingeläutet. Stand bereits am 6. Januar im PETA Theatre in Manila (Philippinen) ein Vortrag über Rudolf Steiner, Rabindranath Tagore and José Rizal auf dem Programm, so nahm am 14. Januar am Institut für Bildungsmedien der Pädagogischen Hochschule Bern eine Veranstaltungsreihe über "Mensch und Medizin aus anthroposophischer Sicht" ihren Anfang. ...weiterlesen >

 

Soziale und ökologische Balance

17.01.2011

Die Könnensgesellschaft - mit guter Arbeit aus der Krise. Eine neue Bedeutung für selbstbestimmte Arbeit.
Eine Buchbesprechung von Klaus Jacobsen

Christine Ax ist Philosophin und Ökonomin. Mit "Die Könnensgesellschaft" legt sie ein kämpferisches Sachbuch vor. Dass Arbeit sich unter Freiheitsbedingungen entfalten kann, ist für sie Bedingung für Nachhaltigkeit und Zukunft. Wir alle müssen ein neues Verständnis von Wachstum und Wohlstand entwickeln und sinnlosem Konsum entsagen, um aus dem ökologischen und sozialen Dilemma heraus zu kommen. Europa kommt nach Christine Ax auf dem Weg zu nachhaltiger Wirtschaft von unten, aus gestärkten Regionen, eine besondere Rolle zu. Das Bedingungslose Grundeinkommen scheint ihr "am ehesten geeignet, die Arbeitsgesellschaft in eine neue soziale und ökologische Balance zu bringen." ...weiterlesen >

 

Demeter fordert Neusausrichtung der Agrarpolitik

16.01.2011

Auch der Demeter e. V. hat sich inzwischen zu Wort gemeldet und fordert einen "Systemwechsel statt Symptombekämpfung." Inzwischen hat Verbraucherschutzministerin Aigner einen Aktionsplan vorgelegt. Erneut fast 1000 Höfe gesperrt.

mm/tdz. - Zur Problematik des Dioxins im Futter hat jetzt der Demeter e.V. eine eindeutige Stellungnahme abgegeben, die die Haltung der Öko-Pioniere in der Frage nach dem Umgang mit diesem Thema noch einmal sehr deutlich unterstreicht. In ihrer Presseerklärung vom Donnerstag fordert der älteste Öko-Anbauverband "eine konsequente Neuausrichtung der Agrarpolitik." Der Vorwurf an die Verantwortlichen lautet: "Alle jetzt angekündigten Maßnahmen zielen doch lediglich auf Symptom-Bekämpfung und gehen nicht an die Wurzel des Übels". ...weiterlesen >

 

Titanic-Zeiten. Umstieg auf sozial-ökologische Landwirtschaft. Appell von 300 Professoren zur Veränderung. Demonstration während der Internationalen Grünen Woche.
Anmerkungen von Michael Mentzel

Auch wenn die konventionelle Lebensmittel-Lobby, Gentechnik-Vertreter oder andere "Fortschrittsprediger" nicht müde werden, zu betonen, dass Massentierhaltung unverzichtbar, die Gentechnik die Lösung der Welternährung oder der Einsatz chemischer "Kampfstoffe" gegen dieses oder jenes Unkraut notwendig sei, bleibt für aufgeklärte Verbraucher die Gewissheit, dass all diese Maßnahmen nicht zu einer Gesundung der Erde beitragen, sondern eher die Lebensgrundlagen aller Menschen immer weiter schädigen werden. ...weiterlesen >

 

In einem gemeinsamen Appell haben über 300 Professorinnen und Professoren sowie weitere Wissenschaftler zum Ausstieg aus der Massentierhaltung aufgerufen.

„In der Massenhaltung wird mit Tieren auf eine Weise umgegangen, die uns als Gesellschaft beschämen muss“, heißt es in dem Appell. Die Professoren und Wissenschaftler verweisen außerdem auf die fatalen Auswirkungen der Massentierhaltung auf Umwelt, Klima, Gesundheit und globale Gerechtigkeit. In ihrem Appell fordern sie von Europäischer Union, Bund und Ländern ein Ende der Tierquälerei und den Umstieg auf eine sozial-ökologische Landwirtschaft. ...weiterlesen >

 


150 Jahre Rudolf Steiner 2011

Anthroposophie als Perspektive. AAG-Vorstandsmitglied Bodo von Plato im Interview der NZZ am Sonntag.

mm/tdz. - Zu Beginn des Jahres 2011 erfreut sich Rudolf Steiner, mit ihm die anthroposophische Bewegung und die Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft (AAG) einer beachtlichen Aufmerksamkeit. Nach der Medienkonferenz im November und den vielbeachteten Vorbereitungen auf den Sonderzug, der zu Rudolf Steiners 150. Geburtstag zum Ende Februar einige wesentliche Stationen aus Rudolf Steiners Leben anfahren wird, spricht Kathrin Meyer-Rust von der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) mit dem Vorstandsmitglied der AAG Bodo von Plato unter anderem über die Situation der heutigen Anthroposophie und die die zum Jahresbeginn erschienenen drei neuen Steiner-Biographien. ...weiterlesen >

 

Dioxin: kein Bio-Betrieb gesperrt

05.01.2011

Bio-Betriebe von Dioxin-Verunreinigungen nicht betroffen

Berlin - "Im Öko-Landbau sind isolierte Fettsäuren, die im aktuellen Fall Quelle für die Kontamination von Futter mit Dioxin waren, nicht erlaubt. Unter den gesperrten Betrieben ist kein Bio-Betrieb", so Alexander Gerber, Geschäftsführer des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). Betriebe, die einem der deutschen Öko-Verbände angehören, dürfen grundsätzlich keine konventionellen Pflanzenöle einsetzen. "Verbraucher können deshalb unbesorgt weiterhin Eier und Fleisch aus ökologischer Erzeugung kaufen", so Gerber.

Quelle Pressemitteilung des BÖLW

 

Wenn am Goetheanum das Licht ausgeht

03.01.2011

Kurzkritik eines banalen Ereignisses. Irgendwie ein bisschen langweilig. Zu einer "Gonzo-Reportage" in der Info3

mm/tdz. - Ansgar Martins vom Waldorfblog war also zusammen mit Herrn Felix Hau in Dornach und hat das Goetheanum besucht. Inzwischen ist ja Herr Martins in der Szene angekommen und ich finde, die beiden passen ganz gut zusammen. Gleichwohl: herausgekommen ist diesmal nur der Versuch, ein spaßiges Stück zu verfassen über die spießigen Dornacher Anthroposophen, die keinen Rotwein trinken, nicht bis in die frühen Morgenstunden auf Sommerterassen herumsitzen, um 22 Uhr schlafen gehen und irgendwie "protestantisch" bienenfleißig sind. Und neben ein paar anderen Skurrilitätchen ein Goetheanum, dass - hach wie lustig - an ein Schweinchen erinnert. ...weiterlesen >

 

Die Neujahrsansprache und das Grundeinkommen

31.12.2010

Frau Angela Merkel und das Fernsehen. Geschrieben am Sylvesternachmittag 2010 um 14:30 Uhr.

mm/ba. - "Wohlergehen und Wohlstand das heißt nicht nur „mehr haben", sondern auch „besser leben". Dafür brauchen wir Sie: die Menschen, die etwas besser machen wollen, die sagen: Geht nicht, gibts nicht, die eine Idee haben und den Mut, sie auch umzusetzen."

Solche Sachen sagte Frau Angela Merkel heute abend im Fernsehen ...weiterlesen >

 

Otello darf nicht platzen

23.12.2010

Foto © Harald Morsch


Kammerspiele Paderborn. Köstlicher Spass und Situationskomik vom Feinsten in der Schützenhalle.
von Michael Mentzel

Max und Maggie sind verlobt. Denkt Max (Johannes Hoffman), aber seine Freundin (Franziska Schlaghecke) hat anderes im Sinn. Sie wartet sehnsüchtig auf die Ankunft von Startenor Tito Merelli (Volker Weidlich), der am Abend im Opernhaus Cleveland/Ohio Verdis Otello geben wird. Überhaupt warten alle auf den berühmten Tenor. Da ist einmal der vorlaute Hoteldiener (Marian Funk), der unbedingt ein Foto machen will, dann Diana (Cornelia Schönwald), die sich als Desdemona von ihrem berühmten Kollegen künftige Protektion verspricht, und schließlich "Tante" Julia (Angelika Hofstetter), die Präsidentin der Operngilde. Maggies Papa (Stefan Herforth), der Impresario der Opernbühne, ist nervös. ...weiterlesen >

 

Nachlese 2010

20.12.2010

Statt einer Weihnachtskarte ein paar Gedanken zur Gegenwart
von Michael Mentzel

Was haben wir in diesem zu Ende gehenden Jahr nicht alles erleben dürfen! Mit einer langen, kalten und schneereichen Zeit hat das Jahr begonnen, und genauso endet es auch wieder: mit einem frühen, sehr kalten und schneereichen Winter. Der "Jahreskreislauf der Natur" wird diesmal für uns alle, sogar in den Großstädten, deutlich sichtbar. ...weiterlesen>

 

Wagner und die Guttenbergs

16.12.2010

Gabriel und Guttenberg, Tittenstars und Gogo-Girls. Mir kommen die Tränen.

mm/tdz. - Franz Josef Wagner regt sich in der Bildzeitung über "SPD-Gabriel" auf. Der hätte den Guttenbergs angeraten, "Frau Katzenberger" mitzunehmen, damit "wenigstens die Soldaten noch was" hätten. Wer zur Hölle ist Frau Katzenberger? Wagner: "Die Katzenberger ist ein Tittenstar im Unterschichten-TV. Sie ist halb nackt." ...weiterlesen >

 

Thema: Europäische Bürgerinitiative

15.12.2010

Eine Million Stimmen für ELIANT. In einer Mitteilung an die Presse, sowie an ihre Freunde und Förderer danken die Initiatoren "allen Unterstützern für Ihr großartiges Engagement, ohne das dieses Ziel nicht erreicht worden wäre."

ELIANT gehört jetzt zu den ersten Initiativen, die im Rahmen der Europäischen Bürgerinitiative (EBI) eine Millon Unterschriften vorlegen kann, um dazu beitragen zu können, die rechtlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, die "Wahlfreiheit und Wahlmöglichkeiten auch für anthroposophische Dienstleistungen und Produkte sicherstellen. Aus den EU-Ländern stammen 1.001.671 Unterschriften (Stand: 13.12.2010)." So die aktuelle Meldung von ELIANT. ...weiterlesen >

 

Ruhrbarone. Peinlichkeiten normal.

13.12.2010

Lesen hilft manchmal. Auch wenn man sich Ruhrbarone nennt

mm/tdz.- Immer deutlicher tritt bei den Ruhrbaronen etwas zu Tage, das eher an einen Kindergarten, denn an ein Journalistenblog erinnert. Zurzeit tobt dort eine Diskussion über das "Ruhrstadtnetzwerk" des ehemaligen Spinnrad-Betreibers Peter Krämer. Man findet in den Kommentaren erstaunliche Parallelen zu manchen ziemlich unqualifizierten und von wenig Sachkenntnis getrübten Statements zur Anthroposophie und Rudolf Steiner, was inzwischen doch etwas daran zweifeln lässt, dass es sich bei diesen Baronen tatsächlich um ernsthafte Journalisten handelt.

Da passt ein aktueller Kommentar von Andreas Lichte - auch er ein Ruhrbaron-Autor - ganz gut hinein, denn er scheint einmal mehr Langweile zu haben ...weiterlesen >

 

 

Nachlese. Jenseits der aktuellen Schlagzeilen und aufregenden Meldungen.
Bienen und Gentechnik, Patente, Sicherheit bei Öko-Produkten und Demo gegen Monsanto und Andere.

Die Medienszene wird derzeit von Informationen über Wikileaks und damit zusammenhängende Vorgänge beherrscht. Da ist es zwar verständlich, aber nicht unbedingt wünschenswert, dass andere Meldungen in der öffentlichen Wahrnehmung etwas zu kurz kommen oder durch die Schlagzeilen an den Rand gedrängt werden. Man sollte sich aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Arbeit an den existenziellen Lebensgrundlagen kontinuierlich weitergeführt wird, auch wenn es im allgemeinen (Medien)-Bewusstsein nicht an vorderer Stelle steht. So zum Beispiel der Kampf gegen die Gentechnik, den die Imker seit langem in allen möglichen Zusammenhängen führen. ...weiterlesen >

 

Das Letzte: Maulwurf bei der FDP

07.12.2010

Verdichtete Zeitungsberichte und die Geheimnisse der EF-DE-PE
von dr. sumbolle von den beatagenten

Wie inzwischen bekannt wurde, ist der FDP-Maulwurf, der keine Geheimisse verraten hat, sondern lediglich Zeitungsberichte "verdichtet" hat, bereits seit 2007 aktiv.  ...weiterlesen >

 

Postdemokratisches Lehrstück

03.12.2010

Nachlese: Die Süddeutsche Zeitung zu Stuttgart 21 und Heiner Geißlers fehlendem "Mumm".

Einen lesenswerten Beitrag zum Ergebnis der Stuttgarter Schlichtung liefert heute Andreas Zielcke in der Süddeutschen Zeitung. Er kommt bei der Betrachtung des Geschehens zu dem Schluss, dass die "Stuttgarter Tafelrunde" als "postdemokratisches Lehrstück" und als Versuch gesehen werden kann: "die Ohnmächtigen mit ihrer Niederlage zu versöhnen. Heiner Geißler hatte viel Chuzpe, aber wenig Mumm. Ein schlechteres Modell demokratischer Konfliktlösung kann es kaum geben."  ...weiterlesen >

 

Vision: 100% Erneuerbare Energien

02.12.2010

Energiewende jetzt. Kapital für den flächendeckenden Ausbau der Stromerzeugung aus regenerativen Energien.  

Für die GLS-Bank in Bochum und ihre neuen Partner, die juwi renewable IPP GmbH& Co. KG, ist das erklärte Ziel der Bundesregierung, bis zum Jahre 2020 den Stromanteil der erneuerbaren Energien auf mindestens 30 Prozent zu steigern, zu wenig. Sie sind der Meinung: "es darf auch ein bisschen mehr sein!" ...weiterlesen >

 

Anthroposophie als Black Box

29.11.2010

Steiner-Biographie von Heiner Ullrich bietet wenig Neues und reproduziert Klischees – Absage an Antisemitismus-Vorwurf – Waldorfschule als „historisch neue Pädagogik"

Spätestens seit der diesjährigen Doppelausstellung zu Rudolf Steiner im Kunstmuseum Wolfsburg wurde deutlich, dass Steiner als Vor- und Querdenker nichts von seiner Aktualität eingebüßt und seine Nische in der anthroposophischen Bewegung endgültig verlassen hat. Das zeigt sich auch in drei Biographien, die jetzt anlässlich seines bevorstehenden 150.Geburtstags in verschiedenen Verlagen außerhalb der anthroposophischen Szene erscheinen. Mit Heiner Ullrich und Helmut Zander sind zwei altbekannte Autoren dabei, neu in der Reihe der Steiner-Biografen ist die Historikerin und Journalistin Miriam Gebhardt. Insgesamt 1000 Seiten ist den gutbürgerlichen Verlagen offensichtlich Steiners Jubiläum wert. Den Auftakt bildete in dieser Woche der C.H. Beck-Verlag mit dem Buch „Rudolf Steiner. Leben und Lehre" aus der Feder des Mainzer Erziehungswissenschaftlers Heiner Ullrich. Was bringt es dem Leser? NNA-Korrespondent Wolfgang G. Vögele hat es sich angesehen. ...weiterlesen >

 

Wie arbeiten Lehrer an Waldorfschulen?

24.11.2010

Projekttag an der Alanus Hochschule

Wie erleben Waldorflehrer die Arbeitsbedingungen  an ihren Schulen? Wie können sie nachhaltig unterstützt werden und was können sie selbst für ihre Berufszufriedenheit und Gesundheit tun? Erziehungswissenschaftler und Pädagogen diskutieren diese Fragen auf dem Projekttag „Lehrergesundheit, Qualitätsentwicklung und Arbeitsbedingungen an Waldorfschulen“, der am 1. Dezember an der Alanus Hochschule in Alfter bei Bonn stattfindet. ...weiterlesen >

 

Trio Dan in Schloss Hamborn

24.11.2010


Kultur in der Region Paderborn

Samstag, 27.11.2010 • 19:30 Uhr
Festhalle Schloss Hamborn
33178 Borchen
Eintritt nach freiem Ermessen!

Die Brüder Aaron und Theo Dan (Flöte und Violine) haben mittlerweile europaweit mehrere hundert Konzerte bestritten, viele Preise gewonnen sowie Rundfunk- und Fernsehaufzeichnungen durchgeführt. Bei diesem 16. Konzert in Borchen Schloss Hamborn ist erstmals der ebenfalls in Rumänien geborene Andrei Banciu eingeladen. Er ist ein beeindruckender Pianist mit brillanter Technik und einem unerschrockenen Zugriff auch bei schwieriger Musik. ...weiterlesen >

 


Foto: Jürg Vollmer/maiak.info


Am 7. November 2010 verstarb Swetlana Geier im Alter von 87 Jahren in Freiburg im Breisgau. Seit 1943 lebte die in Kiew in der Sowjetunion geborene Literaturübersetzerin in Deutschland. Sie übersetzte zahlreiche Klassiker vom Russischen ins Deutsche, darunter auch Werke von Tolstoi, Bulgakow, Solschenizyn und Dostojewskij.
Ein Wesensbild dieser ungewöhnlichen Frau zeichnet Taja Gut

Gegenwart des Geistes

«Und dass man einen Menschen nie mehr sieht …» Dieser abgebrochene Satz, von Swetlana Geier in Vadim Jendreykos unschätzbarem Filmporträt nach dem Tod ihres Sohnes geäußert, arbeitet sich immer wieder ins Bewusstsein: Ihre jung gebliebene Stimme, die leise, aber mit eindringlicher Betonung Vorbegriffe und Erwartungen unterlief, die hellwachen Augen, der blitzende Humor, ihr überlegenes, von Herzenswärme durchpulstes Wissen, das feine Antlitz. Im Nu bewirkte sie Konzentration in jeder Zuhörerschaft, obwohl ihre sorgsam gesprochenen Worte weitab vom Tagesgerede führten. Oder gerade deshalb. ...weiterlesen >

 

Uni Witten/Herdecke verstärkt Kooperation mit Bertelsmann

Am neuen Reinhard-Mohn-Institut sollen verantwortungsvolle Führungspersönlichkeiten für die Wirtschaft ausgebildet werden.

- An der Universität Witten/Herdecke ist das „Reinhard-Mohn-Institut für Unternehmensführung und Corporate Governance" (RMI) eröffnet worden. Damit würdige die Universität Witten/Herdecke ihren langjährigen Mäzen und Impulsgeber Reinhard Mohn, teilte die Pressestelle der Universität mit.

Der im vergangenen Jahr verstorbene Unternehmer und Stifter hatte während der Aufbauphase zu den prägenden Persönlichkeiten der ersten privaten Hochschule Deutschlands gehört. „Mit seiner großzügigen finanziellen Förderung und durch sein Engagement als langjähriger Vorsitzender des Direktoriums hat Reinhard Mohn maßgeblich zum erfolgreichen Aufbau und zur nationalen und internationalen Reputation unserer Hochschule beigetragen", sagte Prof. Dr. Martin Butzlaff, Geschäftsführer der Universität Witten/Herdecke. ...weiterlesen >

 

Streit in der Grundeinkommensbewegung?

12.11.2010

In Medienberichten ist zurzeit von Streit in der Grundeinkommensbewegung die Rede. Ein Kommentar dazu von Sascha Liebermann.

Grundeinkommen zerstritten ...

…das ist in den letzten Tagen häufiger zu vernehmen. Nicht nur berichtete die taz zweimal in diesem Sinne (Ulrike Hermann, Svenja Bergt), auch unter Grundeinkommensbefürwortern (z.B. hier) scheint diese Einschätzung vorzuherrschen. Wie kommt es zu diesem Eindruck?

Entstanden ist er wohl jüngst vor dem Hintergrund manch offen geäußerter Kritik, z. B. an “Global Change” bzw. “Unternimm das jetzt” (siehe auch die Stellungnahme von Ralph Boes) oder am Netzwerk Grundeinkommen. Aber auch zuvor schon wurde immer wieder einmal behauptet, die Unterschiedlichkeit der Vorschläge führte zu einer Zersplitterung der Befürworter. Kritiker haben ebenso regelmäßig den Vorschlag in der Vergangenheit abgetan, weil es doch gar keine Einigkeit bei den Befürwortern gäbe. ...weiterlesen >

 

Bundesprogramm Ökologischer Landbau in Gefahr?

11.11.2010

Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft befürchtet Reduktion der Förderung für den Öko-Landbau.

mm/tdz. - Nicht nur in Kassel-Witzenhausen, wo derzeit die Professur für den bio-dynamischen Landbau abgeschafft werden soll, beginnt man daran zu zweifeln, ob die Fragen des ökologischen Landbaus bei den jeweils zuständigen "Fachleuten" in den richtigen Händen sind. Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) kritisiert die Absicht der Regierungskoalition, "das Bundesprogramm Öko-Landbau durch die Hintertür abzuschaffen." Die Koalition, so die Pressemeldung, hätte "extrem kurzfristig zu den heutigen Bereinigungsverhandlungen des Haushaltsausschusses den Antrag eingereicht, das Bundesprogramm Ökologischer Landbau (BÖL) für „andere nachhaltige Formen der Landwirtschaft“ zu öffnen." ...weiterlesen >

 

Stiftungsprofessur vor dem Aus?

11.11.2010

Mit einer Presseerklärung zur sich abzeichnenden Beendigung der Stiftungsprofessur Biologisch-dynamische Landwirtschaft an der Universität Kassel / Witzenhausen haben sich jetzt die Stifter, neben der Software AG - Stiftung auch die GLS Zukunftsstiftung Landwirtschaft und die Firma ALNATURA, zu Wort gemeldet. Wir dokumentieren diese Erklärung im Wortlaut. 

Konventionalisierung der ökologischen Landbauforschung – Erste Professur für Biologisch-dynamische Landwirtschaft in Witzenhausen vor dem Aus?

Aus Verlautbarungen der Leitung der Universität Kassel lässt sich schließen, dass der dort vor 6 Jahren in Witzenhausen eingerichtete, weltweit erste Lehrstuhl für biologischdynamischeLandwirtschaft, keine Fortführung erfahren soll.

Die Professur wurde auf Initiative von Studenten im Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften initiiert und von einem Stifterkonsortium, unter anderem der Software AG – Stiftung, finanziert. Die Professur wurde international ausgeschrieben und mit dem holländischen Forscher Prof. Dr. Ton Baars besetzt. Baars musste mit wenig Mitteln in kurzer Zeit eine an Universitäten neue Forschungsrichtung etablieren. ...weiterlesen >

 

Wann ist Geschichte Geschichte?

08.11.2010

Zu einem Buch von Wolfgang Kraushaar: 
Verena Becker und der Verfassungsschutz
von Michael Mentzel

Historiker leben davon, dass Vergangenheit lebendig gehalten wird, dass Namen, Taten und Ereignisse dokumentiert und Geschichte damit überprüfbar und darstellbar wird. Diese "Wahrheit" aber ist am Ende das, was sich anhand der Zusammenführung von in Archiven dokumentierten Fakten und - idealerweise aus Zeugenberichten - als Gesamtbild ergibt. Ein so erstelltes Gesamtbild kann dann mithilfe einer ehrlichen Dokumentation dazu beitragen, Geschichte als Teil eines Werdeprozesses zu begreifen, der nicht abgelegt oder -geheftet wird, sondern fortlebt und damit auch die Grundlagen für künftiges Handeln bildet. Dies vorausgesetzt, ist das Buch von Wolfgang Kraushaar ein - gelungener - Versuch, im Fall der RAF-Terroristin Verena Becker den LeserInnen die Möglichkeit zu geben, ihre "Wahrheit" zu entdecken. Ob diese dann mit dem Stempel "Erledigt" oder "Unerledigt" versehen wird, werden die LeserInnen selbst entscheiden müssen. ...weiterlesen >

 

Es ist soweit

07.11.2010

Das Grundeinkommen auf dem Weg ins Parlament? Am Montag öffentliche Sitzung des Petitionsausschusses zum bedingungslosen Grundeinkommens in Berlin.

mm/tdz. - Fast zwei Jahre ist es her, dass Susanne Wiest die so genannte e-Petition zur Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens eingereicht hat. e-Petitionen ermöglichen im Gegensatz zu "normalen" Petitionen eine Beteiligung und Mitzeichnung über das Internet. Die dann folgenden Regularien gelten für beide Petitionsarten gleichermaßen. Am morgigen Montag also ist es soweit, die Petition von Susanne Wiest ist Thema einer öffentlichen Sitzung des Petitionsausschusses. Im Anhörungssaal 3101 des Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, hat Susanne Wiest die Gelegenheit, ihr Anliegen "kurz darzustellen, um dann die Nachfragen der Ausschussmitglieder zu beantworten und zu erläutern.", wie es in der Pressemitteilung des Ausschusses heißt. ...weiterlesen >

 

Zum Tod von Dr. Johannes W. Schneider

07.11.2010

Am Vormittag des 26. Oktober 2010 ist der Pädagoge, Psychologe und Vortragsredner Dr. Johannes W. Schneider gestorben. Er war viele Jahre Mitglied des Arbeitskollegiums der Anthroposophischen Gesellschaft NRW. Anna-Katharina Dehmelt hat lange mit ihm zusammengearbeitet. Ein Nachruf:

Nach einem Krankenhausaufenthalt im Mai hat er die letzten Lebensmonate auf der Pflegestation des Hermann-Keiner-Hauses in Dortmund verbringen müssen. Aber bald ging es ihm besser und er machte sich wieder an die Arbeit. Zwei, drei Bücher wollte er noch schreiben, mit der Hand und auf den Knien. ...weiterlesen >

 


Rückrufaktion: Denkmit Hygienespray

05.11.2010

Denkmit ruft vorsorglich das Hygiene-Spray 400 ml (Aerosol), Artikelnummer (EAN) 4010355741714, zurück. Die Artikelnummer ist leicht unten auf der Dosenrückseite neben der Mengenangabe zu erkennen. ...weiterlesen >

 

 

 

 

"Wo viel Licht ist ..."

07.11.2010

Michaela Glöckler und Gerald Häfner

Auftakt zum Steiner-Jahr 2011. Pressekonferenz am Goetheanum. Rudolf Steiner "Entdecker des Gewissens ist, das nur im einzelnen Menschen sich zu regen vermag."
Ein Bericht von Wolfgang Held

Etwa 300 Teilnehmende kamen zu der Pressekonferenz zu dem das Goetheanum und das Rudolf-Steiner Archiv eingeladen hatten. Die Veranstaltung war zugleich Auftaktfeier zu dem Jubiläumsjahr 150 Jahre Rudolf Steiner sowie Präsentation des heutigen Standes des anthroposophischen Kulturschaffens.

Michaela Glöckler eröffnete die Veranstaltung mit einem Hinweis auf den Ausspruch von Markus Brüderlin. Der Leiter des Museums Wolfsburg hatte bei der Ausstellung "Rudolf Steiner und die Kunst der Moderne" bemerkt, "dass die Zeit vorbei sei, in der man Rudolf Steiner nur den Anthroposophen überlassen dürfe."** Er gehöre als bedeutender Vordenker des 21.Jahrhunderts in das allgemeine Kulturleben und müsse hierfür als Inspirator neu entdeckt werden. Von Michaela Glöckler wurde das als positives Zeichen gesehen, dass Rudolf Steiner immer selbstverständlicher in die Spitze des Kulturlebens eingereiht wird. ...weiterlesen >

 

Nichts ist besser als gar nichts.

04.11.2010

Geschäftsidee: "maintours"

"Sei fit - Fahr mit!"
Ein augenzwinkernder Selbstversuch zum Thema Unternehmensgründung und Alternativen für eine freie Gesellschaft.
Ab heute im Kino!

mm/tdz. - Was tun, wenn die Freundin mit dem Portemonee über den Wolken schwebt und dem Zurückgebliebenen nur noch eine Gruppenkarte der Frankfurter Verkehrsbetriebe bleibt?

Jan Peters zeigt es in seinem Film "Nichts ist besser als gar nichts". Seine Geschäftsidee, die sich vom anfänglichen "Möchten Sie auf meiner Gruppenkarte mitfahren" zu einer veritablen Firma (maintours) mit Logo und Visitenkarte entwickelt, bietet ihm vielfältige Möglichkeiten, mit Menschen über die unterschiedlichsten Lebensentwürfe ins Gespräch zu kommen. ...weiterlesen >

 

Individuelle Impfentscheidung

03.11.2010

Impfen Pro und Kontra. Expertenkonferenz über "differenziertes Impfen" in Wuppertal. Wuppertaler Manifest herausgegeben.

Der Dachverband für Anthroposophische Medizin berichtet in seinem aktuellen "DAMID-Telegramm" unter anderem auch von der "Ersten Nationalen Konferenz für Differenziertes Impfen", die Anfang Oktober 2010 in Wuppertal stattfand. Vor dem Hintergrund der Diskussionen um individuelle Impfentscheidungen bieten Konferenzen, an denen sowohl konventionelle Mediziner als auch Vertreter der Komplementärmedizin vertreten sind, die Chance für einen Dialog, in dem die gegensätzlichen Positionen konstruktiv und offen angesprochen werden können. Über die Konferenz und das Ergebnis sprach Natascha Hövener mit Dr. Stefan Schmidt-Troschke, dem Sprecher des Vereins für Individuelle Impfentscheidung, der die Konferenz ausgerichtet hatte. ...weiterlesen >

 

Heißer Herbst?

Stuttgart, Gorleben, Grundeinkommen. Was bewegt die Menschen in diesem Jahr? Einige- nicht so ernste - Gedanken zu ernsten Themen.
von Michael Mentzel

Heißer Herbst? Bus-Service nach Gorleben? Mit der Bahn nach Stuttgart? Party und Demo vor der Grundeinkommensanhörung oder Public-Viewing bei der öffentlichen Beratung der Petition für die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens von Susanne Wiest? Für die jeweiligen Veranstalter ist alles natürlich nur eine Frage der Organisation. Aber Otto und Ottilie Normaldemonstrantin fragt sich natürlich: Wohin? Viele werden hin und hergerissen sein, weil sie alle Initiativen unterstützen und natürlich auch bei allen Aktionen mitwirken wollen. Da bleibt oft nichts anderes übrig, als die Entscheidung bis zum letzten Moment hinauszuzögern, um dann kurzfristig "zuzuschlagen", was hier natürlich nur sinnbildlich gemeint ist. ...weiterlesen >

 

Beckmann jetzt bei der GLS-Treuhand

19.10.2010

Neue Aufgaben für den Grünen-Politiker Lukas Beckmann.

Lukas Beckmann ist neues Vorstandsmitglied des Aufsichtsrats der GLS Treuhand. Dies teilte die Bochumer GLS Bank mit. Beckmann, seit 1994 Geschäftsführer der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, wird die neue Aufgabe ab März 2011 zusammen mit den bisherigen Vorständen Annette Massmann und Michael Lieberoth-Leden wahrnehmen. Zu seinen Aufgaben werden u.a. die gesellschaftspolitische Weiterentwicklung des Schenkungs- und Stiftungswesens gehören. ...weiterlesen >

 

Kriseneinsatz in Kirgisistan

19.10.2010

Die Freunde der Erziehungskunst wieder im Einsatz. Folgeeinsatz
im Gaza-Streifen beginnt in den nächsten Tagen.

Auf Bitten der „Union der Ausbildungsinstitutionen" Kirgisistans führt die internationale Waldorf-Organisation „Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V." voraussichtlich vom 27. November bis 12. Dezember eine notfallpädagogische Krisenintervention in der Region durch. Das gab die Organisation in einer Pressemitteilung am Freitag bekannt.

Zwischen April und Juni dieses Jahres fanden schwere politische und ethnische Konflikte zwischen Kirgisen und der usbekischen Minderheit in der zentralasiatischen Republik statt, die sich Aufgrund der Gräueltaten – Brandstiftung, Ermordung, Vergewaltigung – weiter verhärten könnten. ...weiterlesen >

 

"Zukunftsverantwortung nicht nur ein leer bleibendes Wort"
von Otto Ulrich, einem langjährigen Wegbegleiter von Hermann Scheer

Es war 1970, wir hatten die Seminartür von innen verschlossen, wir, die Reformsozialisten am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin wollten arbeiten. Professor Dr. Carl Böhret versuchte uns die Bedeutung des politischen Simulationsspiels beizubringen - gegen den Lärm von draußen, die Vertreter der radikalen Linken wummerten gegen unsere Tür. Klar, sie wollten unser Seminar sprengen, wir sollten als bürgerliche Verräter ihres Fortschrittsbildes entlarvt werden – wir aber waren nicht bereit, kein Zoll, den Weg des praxisverbundenen Suchens und Denkens zu verlassen (im Rückblick zeichnete sich schon damals ab, was den weiteren Weg von Hermann kennzeichnen sollte)Allein dies interessierte Hermann bis zuletzt, dies trieb ihn an, hier war er immer Flamme, es galt und gilt wohl immer weiter, die Erneuerung der Zukunft jenseits der Gefängnisse traditioneller Strukturen und ideologischer Verengungen, dabei stets die Welt, die globale Dimension im Auge, voran zu bringen. ...weiterlesen >

 

Grand mit Vieren

17.10.2010

Sophie Hunger in Soest

Sophie Hunger mit Band im alten Schlachthof in Soest
von Michael Mentzel

Das ist die Gelegenheit. Auf der Facebook-Pinnwand erscheint eine Mitteilung von Sophie Hunger: "tonight soest". Ein Risiko: Ist die Künstlerin schon so berühmt, dass die spontan ins Auge gefasste Fahrt nach Soest, immerhin sind es fast 50 Kilometer und es ist schon 19:00 Uhr abends, eventuell wegen ausverkauftem Haus in irgendeinem Soester Altstadtlokal endet? Wo man zwar schon immer mal hin wollte aber doch nicht gerade heute ... und wo im Cafe Alte Schule im Schloss Hamborn - gleich um die Ecke - heute abend Vincente Patiz gastiert? ...weiterlesen >

 

Frankfurter Buchmesse. Zwischen Rummelplatz und Leseruhe

16.10.2010

Jean Claude Lin (Freies Geistesleben) im Gespräch

Die Frankfurter Buchmesse 2010 fand vom 6. bis 10. Oktober statt. Einige - notwendigerweise subjektive - Eindrücke eines Besuchtages, es war der Donnerstag, schildert uns Helge Mücke.

Jedes Jahr dasselbe – und doch fahre ich immer wieder hin, wenigstens einen Tag, am selben Tag zurück. Alles höchst spannend auf der einen Seite, andererseits eine kaum erträgliche nervliche Belastung; tröstlich immerhin, dass es in den Hallen keinen Zigarettenqualm mehr gibt. Bei allem Rummel, den einzelne Verlage anlässlich der Frankfurter Buchmesse veranstalten, um auf sich und ihre Produkte aufmerksam zu machen – das Buch als Ware! - ist es doch immer möglich, mit einem Buch in der Hand ein ruhiges Plätzchen zu finden. Und: man kann Menschen begegnen. Immer wieder ist es mir passiert, dass ich mitten im Gewühl oder am Rande Bekannte treffe; auch dieses Mal, einen von ihnen ganz am Schluss, als ich gerade dem Ausgang zustrebte. Das erklärte mal ein Mathematiker mit Wahrscheinlichkeitsrechnung ... Neue Menschen kennenlernen geht auch. ...weiterlesen >

 

Deutsche Literatur der Gegenwart

13.10.2010

Dieter Kühn • Foto© Jürgen Bauer

Bekannte zeitgenössische Autoren lesen in Paderborn: Am 18. Oktober beginnt die Veranstaltungsreihe "Deutsche Literatur der Gegenwart" an der Universität Paderborn. Die Veranstaltungen im Rahmen dieser Reihe sind offen für alle Interessenten. Alle Lesungen finden jeweils montags von 16.15-17.45 Uhr im Hörsaal G auf dem Campus der Universität statt.

Wie bereits in den Vorjahren bietet das Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Paderborn auch im Wintersemester 2010/2011 eine Reihe von Schriftstellerlesungen und -vorträgen an, zu denen die Studierenden sowie alle an Literatur Interessierten aus Hochschule, Stadt und Region herzlich eingeladen sind. ...weiterlesen >

 

Erklärung zur Sarrazin-Debatte

Mit einer im Netz wie auch in Printmedien veröffentlichten Erklärung zur Sarrazin-Debatte haben sich Mitglieder der AG IkSA (Arbeitsgruppe Interkulturelle Soziale Arbeit des „Fachbereichstag Soziale Arbeit (FBTS)“ Deutscher Fachhochschulen) zu Wort gemeldet, die das Thema „Soziale Arbeit in der Einwanderungsgesellschaft" in Lehre, Forschung und Weiterbildung bearbeiten. Nachfolgend dokumentieren wir diese Erklärung mit freundlicher Genehmigung der Arbeitsgruppe. ...weiterlesen >

 



Studieninfotag an der Alanus Hochschule

06.10.2010

Alanus Hochschule Alfter Campus II


Von Architektur bis Pädagogik. Was gehört in die Bewerbungsmappe für ein Kunststudium? Was ist das Studium Generale? Wie lernt man Wirtschaft neu zu denken? Und was sagen die Studenten an der Alanus Hochschule über ihren Studiengang?

Diese und mehr Fragen zum Studium beantworten Dozenten und Studenten am Studieninfotag am 20. November 2010. In Informationsveranstaltungen, Beratungsgesprächen und Workshops können sich Studieninteressierte über die grundständigen und weiterführenden Studiengänge der Alanus Hochschule informieren. ...weiterlesen >

 

Pilotprojekt: Rudolf Steiner Express

01.10.2010

Foto: Wikipedia / Sebastian Terfloth

Vom 24. bis 28. Februar 2011 - Rudolf Steiner Sonderzug - Geburtstagsfahrt von Köln über Kraljevec nach Wien. Fahrgäste und Reisebegleiter bitte einsteigen! Fahrkarten sind ab dem 24. Oktober 2010 erhältlich.

Rudolf Steiner wurde vermutlich in einer Bahnstation geboren, wuchs in zwei weiteren auf und verbrachte viele Stunden seines Lebens in Zügen und Wartesälen. Er las dutzende von Büchern auf Reisen, schrieb Briefe in wackelnden Waggons und bereitete sich, zwischen anderen Passagieren sitzend, auf seine Vorträge vor.

Sinnbildlich floss dieses ‹Leben auf Reisen› schon von Anfang an wie ein roter Faden in die Vorbereitungen des Jubiläumsjahres ein und fand bald, sowohl in der Gestaltung der gemeinsamen Internet-Plattform als auch in dem Credo, sich innerlich wie äußerlich in Bewegung zu versetzen, seine zugkräftige Entsprechung. ...weiterlesen >

 

Große Kehrwoche in Stuttgart

01.10.2010

Stuttgart 21. Wasserwerfer und Reizgas gegen Kinder und Jugendliche
von Michael Mentzel

Die Schwaben sind ein ordentliches Volk. Legionen von Berichterstattern haben bisher ein Bild von Stuttgart gezeichnet, wie es sauberer nicht sein könnte. Und auch wenn es manchmal auch überzeichnet schien mit all der Ordentlichkeit, ist den Stuttgartern offensichtlich schon seit geraumer Zeit der Kragen geplatzt. Unverdrossen wird in Stuttgart demonstriert: gegen eine Stadt- und Landesregierung, die scheinbar ohne Sinn und Verstand den Bürgerwillen negiert und mit Wasserwerfern und Reizgas sogar gegen Jugendliche und Kinder vorgeht. Die Bilder der gestrigen Demonstration im Schlosspark zeigen beispielhaft und auf erschütternde Weise die Hilflosigkeit der Politik gegenüber immer selbstbewusster auftretenden Bürgerinnen und Bürgern. ...weiterlesen >

 

Pressekonferenz am Goetheanum

28.09.2010

Goetheanum: Modell und Wirklichkeit.

4. November 2010: Auftakt zum Jubiläumsjahr. Im nächsten Jahr feiert die Anthroposophische Gesellschaft den 150. Geburtstag eines Menschen, der wie kaum ein anderer prägende Imulse und zukunftsweisende Ideen für ein ganzheitliches Verständnis von Mensch und Kosmos entwickelt hat.

mm/tdz. - Für den 4. November 2010 hat die Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft (AAG) eine internationale Pressekonferenz am Goetheanum initiiert. Vertreter aus Ägypten, Brasilien, Deutschland, Indien, Japan, Niederlande, Österreich, Schweiz, Tschechien, den USA und dem Vereinigtes Königreich werden bei dieser Pressekonferenz Rede und Antwort stehen. Das Podium wird prominent besetzt sein: Neben Repräsentanten anthroposophischer Kulturarbeit in Indien oder europäischer Staaten wie Tschechien oder Großbritannien werden auch anthroposophische Aktivisten wie Ute Craemer aus Brasilien mit auf dem Podium sitzen. ...weiterlesen >

 

Festival Eurythmie und Performance

26.09.2010


Unter dem Motto "Bewegung lesen" veranstaltet die Alanus Hochschule vom 30. September bis 3. Oktober ein internationales Eurythmie- und Tanzfestival.

Über 25 Bühnenkünstler aus Europa und Übersee bringen zeitgenössische Tanzchoreografien, Performance-Aktionen und Eurythmie in ihrer aktuellen Bandbreite zur Darstellung. Aufführungen, Workshops, Vorträge und Videoinstallationen ermöglichen Einblicke in die unterschiedlichen Sparten. ...weiterlesen >

 

Soziale und künstlerische Utopien

26.09.2010

Durch utopisches Denken wird die Welt zur Akademie. Beuys-Liebhaber kommen derzeit in Nordrhein-Westfalen auf ihre Kosten – Drei Museen bieten Ausstellungen aus unterschiedlichen Perspektiven
Von NNA-Korrespondentin Edith Willer-Kurtz

NNA. - „So wird letzten Endes, wenn man utopisch denkt, besser gesagt, überhaupt denkt, die ganze Welt zur Akademie". Durch die untrennbare Einheit von künstlerischem Denken und Handeln ist Joseph Beuys zu einer charismatischsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts geworden. Gleich drei nordrhein-westfälische Museen widmen sich derzeit dem Werk von Joseph Beuys(1921-1986). Sie bieten Ausstellungen aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. ...weiterlesen >

 

Hinter den Mysterien

24.09.2010

Cool... Wow... Uups... Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern? Spurensuche: Waldorfvater auf "Entdeckungsreise hinter den Mysterien".
von Max Michels von den Beatagenten

Im April des Jahres 2007 schreibt ein Vater von zwei Waldorfkindern einen interessanten Aufsatz, der sich mit der Klimakatastrophe beschäftigt. Im Februar 2007 war in Paris der vierte UN-Klimabericht erschienen. Der Autor entnimmt der Studie: "Die Erwärmung ist unzweifelhaft, muß endlich als unumstößliche Tatsache begriffen werden. Entscheidende Schritte sind von jetzt an unumgänglich, wollen wir ausufernde klimatische Extreme, ergo das Schlimmste wenigstens noch verhindern, abmildern, in halbwegs kontrollierbare Bahnen lenken." ...weiterlesen >

 

Zukunft säen am 3. Oktober

24.09.2010

Aktion für Landwirtschaft ohne Gentechnik . Biodynamische Wirtschaftsweise kann hautnah erlebt werden. 

Die meisten Menschen in Deutschland wollen keine Gentechnik in Landwirtschaft und Lebensmitteln. Manche fürchten allerdings, keine wirkliche Alternative mehr zu haben und fühlen sich machtlos. Dabei können sie jetzt ein klares Zeichen gegen Agro-Gentechnik setzen und zugleich eine ungewöhnliche Erfahrung machen. Demeter-Bäuerinnen und –Bauern haben sich der Schweizer Initiative  „Zukunft säen“ angeschlossen und laden jetzt im Herbst zu Gemeinschafts-Aktionen auf ihre Höfe. Am Sonntag, 3. Oktober um 15 Uhr wird auf dem Erlenhof im Pestalozzi-Kinder- und Jugenddorf in Stockach-Wahlwies gemeinsam ein Getreidefeld eingesät. Das Saatgut dafür stammt aus biodynamischer Züchtung, die im Einklang mit der Natur fruchtbare und bekömmliche Sorten entwickelt. ...weiterlesen >

 

Reisen und Lernen mit Hand, Herz und Kopf

Zu Thilo Sarrazin: Deutschland schafft sich ab

23.09.2010

"Die Muslime sind unser Unglück." Ein Buch, das eigentlich in Deutschland nicht sein sollte.
Von Rupert Neudeck

Das Buch ist sehr ärgerlich, weil es so tut, als sei es über unser gemeinsames Land besorgt und biete Lösungen an, ernsthafte und Menschen- und Bürger-freundliche. Das aber genau tut das Buch nicht. Es ist zwar unanständig dick und versucht sich auf allen Themenfeldern zu verbreiten, auch denen, bei denen der Autor außer gepflegten Vorurteilen nicht die geringste blasse Ahnung hat. Und Ahnung reimt sich nicht immer auf Statistik und Demoskopie.

Gleichzeitig macht er einige sehr interessante Analysen und Forderungen mit seinem Buch deutlich, die man ernst nehmen müsste, wenn ja, wenn das Buch und der Autor nicht eindeutig zu einem Krawallmacher degeneriert wären. Das ist er, Thilo Sarrazin, kalt und unerbittlich wetzt er die heimlichen Messer in der Tasche. ...weiterlesen >

 

Gesundheitskongress in Berlin

22.09.2010

Enormes Publikumsinteresse für Anthroposophische Medizin. Achthundert Besucher beim Kongress in Berlin - Salutogenese als wichtiger Zukunftsimpuls.
von Ernst-Ullrich Schultz

NNA. - Der erste für ein breiteres Publikum konzipierte Gesundheitskongress „Anthroposophische Medizin – erleben, fragen, verstehen" in Berlin stieß auf ein enormes Echo in der Öffentlichkeit: Mit 800 Personen kamen doppelt so viele Besucher wie geplant in die Räume des Umweltforums unweit vom Alexanderplatz, um die komplementären Heilmethoden aus nächster Nähe kennenlernen. Veranstalter war der Dachverband Anthroposophische Medizin in Deutschland e.V. (DAMiD) ...weiterlesen >

 

GLS Bank erhält Innovationspreis für Internetplattform

22.09.2010

Neue Internetplattform für Mikrokredite wird Anfang 2011 eingeführt.

NNA. -  Für ihre zentrale und richtungsweisende Internetplattform zur Vergabe und Verwaltung von Mikrokrediten ist die GLS-Bank von der GAD, dem Rechenzentrum der Volks- und Raiffeisenbanken, mit dem “Bank21 Innovationspreis” ausgezeichnet worden. ...weiterlesen >

 

Anerkennung auf höchster Ebene

22.09.2010

Der Wasserforscher Herbert Dreiseitl wird Loeb Fellow an der Harvard University.
Von NNA-Korrespondent Walter Siegfried Hahn

NNA. - Der Überlinger Künstler, Wasserforscher und Unternehmer Herbert Dreiseitl nahm zum Ende August seine Tätigkeit als „Loeb Fellow“ in der berühmten Harvard University an der amerikanischen Ostküste auf. Dreiseitl wurde damit als einer der wenigen Nicht-US-Bürger überhaupt in dieses renommierte Programm aufgenommen. Es gibt jährlich zehn bedeutenden Persönlichkeiten, die sich einen Ruf als Gestalter in Architektur, Landschafts- oder Stadtplanung erworben haben, die Möglichkeit, an der Harvard University forschend und lehrend ihre schon herausragenden Leistungen auf einen noch höheren Stand zu bringen und in Zukunft in noch größerem Rahmen zur Verfügung zu stellen. ...weiterlesen >

 

Die Bewegung bewegt sich

20.09.2010

Atomkraft, Grundeinkommen und anderes. Die Forderungen nach einer echten Teilhabe am politischen Geschehen werden in allen Bereichen stärker. Anti-Atom-Demonstration, Woche des Grundeinkommens und Stuttgart 21.

mm/tdz. - Der Entschluss, den Ausstieg aus einer Technologie zu vollziehen, die nachweislich keine Zukunft hat, war den Energiekonzernen schon von Beginn an ein Dorn im Auge. Nichts wurde unversucht gelassen, an diesem Ausstieg zu rütteln und ihn rückgängig zu machen. Dass es am Ende auch noch gelingen könnte, ist einer Regierung zu verdanken, die versucht, ohne Rücksicht auf die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger ihre Beschlüsse gemeinsam mit der jeweiligen Interessenvertretung durchzusetzen und dabei nicht auf die Zukunft, sondern auf ihre noch verbleibenden Jahre starren, in denen sie etwas "gestalten" wollen. Dabei scheinen sie nicht zu bemerken, dass ihnen langsam aber sicher die Puste ausgeht und das Wahlvolk sein Recht auf Partizipation einfordert. ...weiterlesen >

 

Atomkraft überholt!

19.09.2010

Bonn: Träger des "alternativen Nobelpreises" fordern Abschaltung der Atomkraftwerke. Laureaten fordern Reisefreiheit für Preisträger Mordechai Vanunu.

Die Konferenz der 'Alternativen Nobelpreisträger', die sich anlässlich des 30. Jubiläums der ersten Preisvergabe 1980 in Bonn versammelt hatten, ging mit einem klaren Appell, die Atomkraftwerke abzuschalten und den Weg für erneuerbare Energien frei zu machen, zu Ende. Die Preisträger aus fast 40 Nationen äußerten ihre Irritationen darüber, dass Deutschland, das weltweit mit dem Gesetz für erneuerbare Energien zum Vorbild einer nachhaltigen Energiepolitik geworden ist, nun zu einer wissenschaftlich und politisch überholten Position zurückkehren wolle. ...weiterlesen >

 

Europa: ELIANT beim Endspurt

975.000 Stimmen für ELIANT. Nur noch 25.000 Stimmen bis zu einer Million.

mm/tdz. - Fast 975.000 Menschen in Europa haben inzwischen - online oder auf Papiererklärungen - ihre Zustimmung zu einem Projekt mit dem Namen ELIANT gegeben. ELIANT steht für "Europäische Allianz von Initiativen Angewandter Anthroposophie" und diese Allianz wird als NGO (Nichtregierungsorganisation) in Brüssel eine Plattform mit der Möglichkeit bieten, sich stärker als bisher am gesellschaftspolitischen Diskurs in Europa beteiligen zu können.

Worum geht es konkret bei ELIANT? Es geht um die Wahlmöglichkeiten der Konsumenten in Europa, die durch Beschlüsse der Europäischen Union stark eingeschränkt werden. Wer aufmerksam verfolgt, wie die Entscheidungen im Rahmen der EU zustandekommen und aufgrund welcher Interessenlagen diese Entscheidungen vorbereitet werden, wird sehr schnell merken, dass es um mehr geht, als um die Durchsetzung partieller Interessen einer bestimmten Gruppe. ...weiterlesen >

 

Alternative Wirtschaftsformen

14.09.2010

Tagung des Instituts für Praxis der Philosophie e.V.
vom 17.09. - 19.09.2010 in Darmstadt (Literaturhaus)

Mit dem Thema "Alternative Wirtschaftsformen" wird sich am kommenden Wochenende eine Tagung in Darmstadt befassen. Im Literaturhaus werden unter der Federführung des IPPh (Institut für Praxis der Philosophie e.V.) Fragen und Probleme der aktuellen Wirtschaftsformen bearbeitet und diskutiert. ...weiterlesen >

 

Rudolf Steiner in Wolfsburg

09.09.2010


Das Kunstmuseum Wolfsburg zeigt noch bis zum 21. November "Rudolf Steiner - Die Alchemie des Alltags". Und noch bis zum 3. Oktober zu sehen: "Rudolf Steiner und die Kunst der Gegenwart".

mm/tdz. - In nahezu allen Bereichen des Lebens ist die Anthroposophie Rudolf Steiners in irgendeiner Weise gegenwärtig. Sei es auf dem Demeterhof, auf dem ein freundlicher Landwirt einem Besucher erklärt, warum er Präparate rührt, oder ob die Schrift auf einer Kosmetikverpackung von Wala oder Weleda als "Waldorf" identifiziert wird. Die Lokalteile von örtlichen Tageszeitungen berichten sehr häufig über Veranstaltungen, Klassenspiele oder Konzerte an Waldorfschulen. ...weiterlesen >

 

Die gemeinsame Zukunft von Mensch und Erde

04.09.2010

Musik für die Erde. Musik- und Umwelttage 24. bis 26. September 2010 im Johanneshaus Öschelbronn

Ein interessantes Programm erwartet die Besucher der diesjährigen Musik- und Umwelttage in Öschelbronn. Die Inhalte und Themen sind wie gewohnt vielfältig und bieten den an aktuellen Zeitfragen interessierten Teilnehmern wie auch den Musikliebhabern auch diesmal wieder reichlich Gelegenheit zum Austausch und zu intensiven Gesprächen. ...zum Programm >

 

Das Grundeinkommen auf die Tagesordnung!

01.09.2010

Der Zug ist abgefahren? Nehmen wir einen neuen.
von Michael Mentzel

Um Guido Westerwelle ist es - nach Rücktrittsforderungen - wieder stiller geworden. Thilo Sarrazin hat mit seinem Buch und seinen Äußerungen dafür gesorgt, dass die Medienmaschine den nächsten Gang eingelegt hat und sich wieder auf der Überholspur befindet, während Angela Merkel und die Atom-Debatte auf der Kriechspur dahinschleichen. Business as usual also, nichts Neues unter der Sonne. Es wird nichts werden mit Rücktritt von W. und vermutlich auch nichts mit Austritt von S. aus der SPD. Gleichwohl wünschte man sich doch endlich einmal einen kräftigeren "Fußtritt" von Frau Merkel in Richtung Atomlobby. Das wäre schon mal ein erster Schritt. ...weiterlesen >

 

Auf dem Weg zur Wir-Kultur

27.08.2010

Das Demeter Journal. Themenschwerpunkt Soziale Landwirtschaft. 

Ist biodynamische Landwirtschaft nicht per se auch sozial? Schließlich erzeugen Demeter-Bauern und –Gärtner umweltverträglich gesunde Lebensmittel. Sie sichern so die Nahrungsgrundlage für Menschen und zugleich eine Kulturlandschaft, die das Auge erfreut. Abgesehen von diesen Überlegungen, verbinden die meisten beim Thema Soziales in der Landwirtschaft am ehesten die Integration von Menschen mit Behinderungen in die Hofarbeit. ...weiterlesen >

 

Iran: Bloggerin droht Todesstrafe

24.08.2010

ROG startet Online-Kampagne - Unmenschliche Haftbedingungen politischer Gefangener in der Islamischen Republik

Reporter ohne Grenzen (ROG) ruft dazu auf, eine am 24. August gestartete Online-Petition zur Rettung von Shiva Nazar Ahari zu unterzeichnen. In der Petition an die iranischen Behörden fordert ROG die umgehende und bedingungslose Freilassung der Bloggerin und Menschenrechtsaktivistin, die seit dem 20. Dezember 2009 in Teheran inhaftiert ist. Der 26-jährigen Dissidentin droht eine mehrjährige Haftstrafe oder das Todesurteil. ...weiterlesen >

 

Jubiläumskonferenz des Right Livelihood Award

20.08.2010

100 Preisträger des „Alternativen Nobelpreises" suchen Antworten auf die dringenden Herausforderungen der Menschheit. Auch SEKEM ist dabei.

Vom 14.-19. September 2010 findet in Bonn die Jubiläumskonferenz des „Right Livelihood Award" - besser bekannt als „Alternativer Nobelpreis - anlässlich seines 30-jährigen Bestehens statt. Fast 100 Preisträger des renommierten Auszeichnung, darunter auch Ibrahim und Helmy Abouleish, werden im Gustav-Stresemann-Institut, an öffentlich zugänglichen Orten und in Institutionen in und um Bonn nach Antworten auf heutige globale Herausforderungen der Menschheit suchen. SEKEM engagiert sich im Rahmen der Veranstaltung vor allem für den interkulturellen Austausch und eine gemeinsame, grenzüberschreitende Forschung, die moderne internationale Krisen ganzheitlich versteht: sie betreffen wirtschaftliche, sozio-kulturelle und ökologische Aspekte gleichermaßen und bedürfen daher eines integrativen Lösungsansatzes. ...weiterlesen >

 

Das Sozialrecht und Hartz IV

20.08.2010

Bedingungsloses Grundeinkommen oder Renaissance der Sklaverei
Ein Kommentar von Dietmar Brach

Wer auch in einer globalisierten Welt sowohl am kapitalistischen Wirtschaftssystem als auch an dem Prinzip der Demokratie festhalten möchte, wird um die Idee eines Bedingungslosen Grundeinkommens nicht herumkommen. Geht man davon aus, dass jeder Mensch frei geboren ist und ein Existenzrecht hat, so muss sichergestellt sein, dass wirtschaftliche Macht nicht die Grundbedürfnisse eines Menschen ausnutzt, um diesen erpressbar zu machen. Genau dies geschieht aber in zunehmendem Maße auf dem Arbeitsmarkt. ...weiterlesen >

 



Der Bundestag sollte dem Beispiel Kanadas folgen und den Abzug aus Afghanistan durchsetzen. Sonst droht die Entmachtung des Parlaments.

Von Robert Zion
Dieser Artikel erschien zuerst in der Druckausgabe der Financial Times Deutschland vom 13.08.2010. Mit freundlicher Genehmigung des Autors.

Vom Militärtheoretiker Carl von Clausewitz wird gern der Satz zitiert, Krieg sei die Fortsetzung von Politik mit anderen Mitteln. Für Afghanistan scheint jedoch dessen Umkehrung zu gelten, wie sie einst der französische Philosoph Michel Foucault formulierte: „Politik ist die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln." – im Sinne einer gewaltfreieren und zivilisierteren Austragung von Konflikten. Wenn das stimmt, dann ist es jetzt an der Zeit für Politik in Afghanistan.

Das bedeutet: Es ist an der Zeit, diesen Krieg, der im nördlichen Verantwortungsbereich der Bundeswehr mit voller Wucht und in seiner ganzen Widersprüchlichkeit angekommen ist, zu beenden. ... weiterlesen >

 

1.000 Euro für Jeden!

13.08.2010

Ganz aktuell: 1.000 Euro für Jeden!

Adrienne Göhler und Götz Werner:
Freiheit - Gleichheit - Grundeinkommen
Über ein neues Buch zum Grundeinkommen
von Michael Mentzel


Noch ein Buch über das Grundeinkommen? Adrienne Göhler und Götz Werner haben sich "getraut", nach allem, was schon über das Grundeinkommen gedacht, gesagt und geschrieben ist, diesem Thema einen noch breiteren Diskussionsraum zu eröffnen, als wir ihn bisher von Vertretern dieser Idee erleben konnten. Die Autoren sind Zeitgenossinnen und -genossen, deren Biographien dem Gesagten die Tiefe und die Glaubwürdigkeit verleihen können, um dieser Idee die - notwendige und vor allem solide - Grundlage zu verschaffen. Erfolgreicher Unternehmer der eine; ehemalige Hochschulpräsidentin, ausgewiesene Fachfrau für kulturelle Fragen, Wissenschaft und Forschung die andere. ...weiterlesen >

 

Gaza … und die Hoffnung stirbt

12.08.2010

Erlebnispädagogik mit den Kindern


Die notfallpädagogische Krisenintervention der Freunde der Erziehungskunst vom 17. bis 31. Juli 2010 in Gaza

Auf den ersten Blick ist alles besser. Der Grenzübergang Erez ist betoniert. Die Trümmer in Gaza sind an vielen Orten verschwunden. Der erste Eindruck suggeriert, dass sich die Situation im Gaza-Streifen zum Wohle der Menschen stabilisiert hat.

Wagt man jedoch einen Blick hinter die Kulissen, wird deutlich, dass die Situation der Menschen nicht besser, sondern schlechter geworden ist. Kaum einer hat die Hoffnung darauf, sich eines Tages frei bewegen zu können. Gaza verlassen? Unmöglich! Bei einer Arbeitslosigkeit von über 80 % sind es vor allem die Männer, die in eine hoffnungslose Zukunft blicken. ...weiterlesen >

 

Journalisten "bloggen das Revier". Andreas Lichte bei den Ruhrbaronen.

mm/tdz. - Wenn Journalisten bloggen, darf zu Recht ein gewisses Maß an Professionalität erwartet werden, der Leser wird sich im Allgemeinen darauf verlassen können, dass die Lektüre journalistischen Standards entspricht, die Recherche sauber durchgeführt wurde und zwischen Kommentar und Bericht unterschieden wird. Wenn es im Header eines Blogs heißt: "Journalisten bloggen das Revier", kann man davon ausgehen, dass hier Informationen über die Region Rhein-Ruhr zu finden sind, die unter Umständen in der "normalen" Presse nicht zu finden sind. ... weiterlesen >

 

Das Millionending

05.08.2010

Bis Oktober noch knapp 38.000 Unterschriften für ELIANT. Synergie mit anderen Organisationen und Institutionen erwünscht.

mm/tdz - Beim Friedensfestival in Berlin am kommenden Wochenende wird auch die Aktion ELIANT mit einem Aktionsstand vertreten sein. Wer ein Interesse daran hat, dass im Rahmen der europäischen Gesetzgebung in Brüssel zukünftig auch die Stimmen anthroposophischer und anderer alternativer Organisationen Gehör finden, kann sich hier über die Zielsetzung der Initiative informieren. ...weiterlesen >

 

Rücktritt. Ein Naturgesetz?

03.08.2010

Wir brauchen eine neue Verantwortungskultur
von Michael Mentzel

Natürlich, wir haben uns daran gewöhnt, den Rücktritt eines Politikers zu fordern, wenn unter seiner Verantwortung etwas geschieht, was andere schädigt oder wenn Menschen dabei zu Schaden kommen, wie in Duisburg bei der Loveparade. 21 Tote und viele Verletzte wiegen schwer, die Trauer der Angehörigen wird von Unbeteiligten sicher nur ansatzweise nachvollzogen werden können. Aber die beeindruckende Welle der Solidarität und der Anteilnahme ist ein lebendiger Ausdruck dafür, dass es der Gesellschaft ganz und gar nicht egal ist, wenn ein anderer Mensch zu Schaden kommt. ...weiterlesen >

 



Verlängerung der Ausstellung im Kunstmuseum Wolfsburg bis zum 21. November 2010

Das Kunstmuseum Wolfsburg verlängert die Ausstellung „Rudolf Steiner - Die Alchemie des Alltags" – konzipiert vom Vitra Design Museum – nun bis zum 21. November 2010. Damit haben Besucher weitere 7 Wochen Gelegenheit, sich dem vielfältigen Ideen-Kosmos Rudolf Steiners zu widmen. ...weiterlesen >

 

Positiver Ruck

29.07.2010

30 Tage Noynoy Aquino – ein neuer Präsident verspricht auf den Philippinen ein Ende der Korruption.
von Walter Siegfried Hahn aus Manila

Am Ende des ersten Monats seiner Präsidentschaft hat Benigno „Noynoy“ Aquino nun ein erstes Fazit seiner Amtsgeschäfte gezogen und nicht davor Halt gemacht, die „schmutzige Wäsche“ seiner Vorgängerin Gloria Macapagal-Arroyo zu waschen, wie es die lokale Presse bezeichnete.  Aquino, dessen Vater von den Schergen des Diktators Marcos ermordet wurde und dessen Mutter daraufhin 1986 zur Mutter der Revolution und ersten demokratischen Präsidentin nach der Diktatur wurde, wurde in den Wahlen vom 10. Mai mit einer großen Mehrheit der Stimmen gewählt und trat am 1. Juli sein Amt an. ...weiterlesen >

 

Arbeit der Zukunft als Menschenbildung

25.07.2010

Herrschende Krise kann nur durch grundsätzliche Neuorientierung überwunden werden - Tagung der Anthroposophischen Gesellschaft in Bochum
von NNA-Korrespondentin Edith Willer-Kurtz

- Ohne eine sinngebende, ethisch und moralisch vertretbare Neuorientierung sind die gegenwärtigen Krisen unserer Gesellschaft nicht zu meistern. Diese These stand im Mittelpunkt des Kongresses "Zukunft der Arbeit- Karma des Berufs", den die Anthroposophische Gesellschaft in Deutschland Ende Juni in Bochum veranstaltete.

Vorträge, Gesprächsforen, Arbeitsgruppen und Podiumsgespräche boten - umrahmt von künstlerischen Elementen - rund 500 Teilnehmern viele Fragen und Antworten zu einem neuen Verständnis von Arbeit und Einkommen, von Beruf und Berufung. Neue, unkonventionelle Wege wurden aufgezeigt, wobei spirituelle und deren praktische und gesellschaftlich relevante Verwirklichung eine wichtige Rolle spielten. ...weiterlesen >

 

Leben in Widersprüchen

Taja Gut: Wie hast du’s mit der Anthroposophie?
von Sebastian Jüngel
zuerst erschienen in der Wochenschrift "das Goetheanum" Ausgabe 27/2010

Bekenntnisse sind angesagt: eine Art Outing der persönlichen Haltung zur Anthroposophie und zu Rudolf Steiner. Nach Sebastian Gronbach (Jahrgang 1969) mit ‹Missionen› legt nun mit Taja Gut (Jahrgang 1949) jemand aus der älteren Generation seine Bekenntnisse ab. Er formuliert sie als Dialog mit sich selbst in geschliffenen Wendungen und mit Freude am intellektuellen Spiel der Gedanken.

Ein Urbild dieser Art von Bekenntnissen ist jenes von Aurelius Augustinus. Es setzt ein mit einem Lobpreis: «Groß bist du, o Herr, und hoch zu preisen, groß ist deine Kraft und unermesslich deine Weisheit.» Auch Gut geht vom ganz Großen aus und stellt Rudolf Steiner so hoch auf einen Sockel, dass ihm der Mensch Steiner abhanden kommt. Und so zieht sich durch den Dialog Taja Guts ein Ton des Bedauerns, der in essayistischer Zuspitzung lieber etwas in den Raum stellt als genauer anschaut. So heißt es gleich in der Vorbemerkung, dass «Steiner im Kulturleben ein Fremder geblieben» sei. Derselbe Satz begann mit Hinweis auf den «nachhaltigen Erfolg von Waldorfschulen, biodynamischer Landwirtschaft, Körperpflegeprodukten und Arzneimitteln». Ja, was denn nun? Später zeigt sich, dass Gut meint, Steiner selbst wäre zu wenig bekannt und wäre nicht im Wissenschaftsbetrieb angekommen. ...weiterlesen >

 

Wofür schlägt dein Herz in der Medizin?

15.07.2010

Studierende schaffen Begegnungsraum. Sommerakademie vom 31. Juli bis 6. August 2010 an der Universität Witten/Herdecke wendet sich Fragen der Integrativen Medizin zu, die im Studium bisher wenig beachtet werden.

Die fortschreitende Verschärfung der Kostenexplosion und des Ärztemangels im deutschen Gesundheitswesen stellt Gesellschaft und Politik vor kaum lösbare Aufgaben. Bieten eine vermehrte Förderung integrativer Therapien und eine Erneuerung und Schärfung des eigentlichen ärztlichen Berufsbildes für junge Ärzte und Therapeuten in Ausbildung Chancen auch auf diesen Gebieten? Dies wird eine der Fragen auf der Sommerakademie für Integrative Medizin sein, die eine Gruppe Studierender vom 31. Juli bis 6. August 2010 an der Universität Witten/Herdecke ausrichtet. ...weiterlesen >

 

Reisen und Lernen mit Hand, Herz und Kopf

Homöopathie. Fluch oder Segen?

11.07.2010

Homöopathie und Politik. Nach der Fußball-WM beginnt wieder der schnöde Alltag.
von Max Michels von den Beatagenten

Statt ins Bett zu gehen, saß Jogi Löw mit Grippe auf der Trainerbank und konnte beim Spiel um den dritten Platz das - glimpfliche - Ende dieser Fußballweltmeisterschaft miterleben. Wie und womit er seine Grippe bekämpft hat, konnte ich bisher nicht in Erfahrung bringen, gleichwohl: die WM ist für die deutsche Mannschaft vorbei. Aus. Und so geschieht es zwangsläufig, dass wir zurückzukehren in die Niederungen des täglichen, in unserem heutigen Falle des gesundheitspolitischen Lebens. ...weiterlesen >

 

Der Präsident lud zur Party

11.07.2010

Bernd Ruf, Melanie Reverieges, Christian Wulff

Sommerfest im Schloss Bellevue in Berlin. Auch die "Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners" waren eingeladen.

mm/tdz. 11.07.2010 - Die meisten Einladungen zum jährlichen Sommerfest im Berliner Schloss Bellevue hatte noch der letzte Bundespräsident Horst Köhler ausgesprochen, der Anfang Juni zurückgetreten war. Mit diesem Ereignis also, die Druckfarbe auf der Ernennungsurkunde mag noch feucht gewesen sein, begannen die repräsentativen Aufgaben des Bundespräsidenten Christian Wulff.

Neben den zahlreichen Prominenten und sonstigen Würdenträgern waren wieder viele Bürgerinnen und Bürger dabei, die sich auf besondere Weise für andere Menschen oder für ihr Land einsetzen und nicht nur als Gäste der Sponsoren, sondern gerade wegen ihres gesellschaftlichen Engagements eingeladen werden. ...weiterlesen >

 

Fragen nach Arbeit und Menschenwürde

09.07.2010

Zukunft der Arbeit

Ein kleiner Nachbericht vom Kongress Zukunft der Arbeit – Karma des Berufs 24.06.2010 – 27.06.2010 in der Rudolf-Steiner-Schule Bochum
von Dörthe I. Abilgaard


Sieht man in die lächelnden Gesichter der ca. 600 Besucher des Kongresses der Anthroposophischen Gesellschaft, die nach diesem Wochenende die Rudolf-Steiner Schule in Bochum verlassen, so kann man eine positive Zukunft erwarten. Alt und Jung, Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft, aber auch viele Interessierte kamen, um an vielfältigen Vorträgen, Arbeitsgruppen und Foren teilzunehmen.

Götz W. Werner hielt die schwungvolle Auftaktrede zum Thema „Wie schaffen wir Initiative weckende Rahmenbedingungen?" und legte damit den Grundton der gesamten Veranstaltung. Lebendig und rege waren die Beteiligungen der Anwesenden. Rückfragen, eigene Beiträge, Initiativgruppen und spontaner Austausch prägten die Stimmung. Allein zum Jugendforum kamen statt der erwarteten 20 Teilnehmer plötzlich fast 60 Menschen, die unabhängig des biologischen Alters, den (nicht immer reibungslosen) Austausch wagten und vor allem einen Grundstein für mehr legten. ...weiterlesen >

 

Sprachen lernen an der Uni Paderborn

08.07.2010

Zentrum für Sprachlehre der Universität Paderborn bietet Intensivkurse in 10 Sprachen an

In der vorlesungsfreien Zeit (24.08. – 10.10.) bietet das Zentrum für Sprachlehre (ZfS) der Universität Paderborn wieder mehrwöchige Intensivsprachkurse an. Das Angebot richtet sich nicht nur an Studierende und Mitarbeiter, sondern an alle sprachinteressierten Paderborner, die eine Sprache in kompakter Form neu erlernen oder ihre Kenntnisse vertiefen möchten. Das Programm ist dieses Mal besonders vielfältig und beinhaltet Anfänger- und Aufbaukurse in zehn Sprachen. ...weiterlesen >

 

Grundeinkommen: Endlich Termin beim Petitionsausschuss?

05.07.2010

Öffentliche Sitzung des Petitionsausschusses

"Anhörung" der Grundeinkommenspetition am 8. November 2010 vor dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages?

mm/tdz. 05.07.2010 - Es ist eine gute Nachricht. Denn es sieht so aus, als hätte die Idee des Grundeinkommens inzwischen eine weitere Hürde genommen. Die von Susanne Wiest eingereichte e-petition, die zu Beginn des Jahres 2009 über 52.000 Mitzeichner gefunden hatte, soll am 8. November 2010 endlich öffentlich beraten werden. Auch wenn der Petitionsausschuss diesen Termin gegenüber Themen der Zeit nicht bestätigen wollte, in Blogs und Foren, die sich mit dem Thema Grundeinkommen beschäftigen, kursiert seit einiger Zeit der Text einer "weitergeleiteten Mail" aus dem Umfeld des Ausschusses, in dem dieser Termin genannt wird und wie Recherchen ergaben, ist der Termin nicht ganz unwahrscheinlich. ...weiterlesen >

 

Grünes Hochschulranking

05.07.2010

Alanus Hochschule zur grünsten Uni Deutschlands gewählt

Beim „Grünen Hochschulranking“ des Online-Portals Utopia hat die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft den ersten Platz erreicht. Das Portal hatte alle Studenten Deutschlands aufgerufen, das ökologische Engagement ihrer Uni zu bewerten. Die grünste Uni Deutschlands hat ihren Sitz in Alfter bei Bonn. ...weiterlesen >

 

Glassplitter im babylove Frucht & Joghurt Früchteallerlei gefunden

Mit einer Rückrufaktion reagiert die Drogeriemarktkette dm auf die Verunreinigung von Babynahrung der Marke "babylove". In zwei Gläsern einer Charge wurden Glasstückchen gefunden. ...mehr >

 

Noch Fragen?


Karikatur von Lothar Riemenschneider via Susanne Wiest


 

 

Ist alles gut in Anthroposophien?

25.06.2010

Kongress-Auftakt - Foto D. Abilgaard

"Karmakonsum" vs. "Zukunft der Arbeit - Karma des Berufs"? Die Anthroposophische Gesellschaft in Deutschland lädt zum Kongress und zur Jahresversammlung in Bochum Langendreer.
von Michael Mentzel

"Mir sind Programm und Referenten zu hausbacken, darüber hatten wir auch schon dialogisiert. Ich gehe lieber zu KarmaKonsum und treffe dort F.M., Thomas D. und alle meine Info3-Freunde." So drückt ein Vertreter des Arbeitskollegiums der Anthroposophischen Gesellschaft in Nordrhein-Westfalen bei Facebook seine "Wertschätzung" für den Kongress "Arbeit der Zukunft - Karma des Berufs" aus. Stehen solche Sätze für das Programm einer Gruppe, die das Fortbestehen der Anthroposophischen Gesellschaft in ihren derzeitigen Strukturen für obsolet hält? ...weiterlesen >

 

Kein Feldversuch zum Grundeinkommen

24.06.2010

"100 mal Neues Leben". Projektentwicklung der Breuninger Stiftung mit anderem Schwerpunkt.

mm/tdz. 24.06.2010 - Der im vergangenen Jahr von der Breuninger-Stiftung angekündigte Feldversuch für ein bedingungsloses Grundeinkommens wird wohl nicht in der seinerzeit geplanten Form stattfinden (TdZ berichtete).

Wie die Breuninger Stifung jetzt in einer "Projekt-Information" feststellte, hätte zwar in der öffentlichen Wahrnehmung immer das bedingungslose Grundeinkommen im Vordergrund gestanden, es sei der der Stiftung aber insbesondere um ein "anderes Verständnis von Arbeit" gegangen: "Denn die Reduzierung von Arbeit auf Erwerbsarbeit ignoriert die umfassende Bedeutung von Arbeit für den Menschen - keine Arbeit zu haben bedeutet deshalb nicht nur, kein Einkommen zu haben.Weil es bislang aber kaum praktische Beispiele dazu gibt, wie Arbeit neu gedacht und gelebt werden kann, hat die Stiftung ein entsprechendes Projekt angeregt." ...weiterlesen >

 

Phänomenologie des Unverständnisses II

23.06.2010

Überlegungen im Anschluss an die Lektüre von Lorenzo Ravagli: Zanders Erzählungen. Eine kritische Analyse des Werkes «Anthroposophie in Deutschland», Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2009.
Dieser Text erschien zuerst in der Zeitschrift GEGENWART Nr. 2/2010
von Stefan Brotbeck


"alle Geister sind Dem unsichtbar, der keinen hat:
und jede Werthschätzung ist ein Produkt aus dem
Werthe des Geschätzten mit der Erkenntnisssphäre
des Schätzers."
Arthur Schopenhauer [1]

Unverständnis bedeutet nicht einfach Nichtverstehenkönnen. Wenn wir uns einer Person verständlich machen möchten, die unsere Sprache nicht versteht, sagen wir nicht, dass wir auf Unverständnis gestossen sind. Wir sagen auch nicht, dass wir auf Unverständnis gestossen sind, wenn die Verständigung durch technische Schwierigkeiten erschwert oder sogar verunmöglicht wird (zum Beispiel durch Abbruch der Telefonleitung).

Wenn Unverständnis nicht einfach auf Nichtverstehenkönnen beruht, so entsteht die Frage: worauf denn dann? Auf Nichtverstehenwollen. Im Kern des Nichtverstehenwollens steckt Angst vor (Selbst-)Veränderung durch Verstehen. Verstehen ist kein behagliches Durchwinken – es kann Nebenwirkungen zeitigen, mit denen man nicht gerechnet hat. Manchmal sogar Wendungen und Bewegungen, die existenzielle Grundlagen umpflügen. ...weiterlesen >

 

Inklusion – Welche Schule für ALLE Kinder?

22.06.2010

Veränderungen zugunsten von Behinderten kommen allen zugute. Zweites Bildungsgespräch der Freien Hochschule Mannheim. 

Wie kann die UN-Behindertenkonvention in Deutschland umgesetzt werden? Unter welchen Bedingungen kann die Integration behinderter Kinder in die Regelschule überhaupt gelingen? Über diese Fragen diskutierten beim zweiten Mannheimer Bildungsgespräch der Freien Hochschule Mannheim Experten und Betroffene. Ihr Fazit: Notwendig ist eine vollständige Umstellung der Gesellschaft. ... weiterlesen >

 

Zukunft der Arbeit - Karma des Berufs

20.06.2010

Großer Kongress mit Jahresversammlung der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland (AGiD) vom 24. - 27. Juni 2010.

Nur noch wenige Tage sind es bis zum Beginn des Kongresses "Zukunft der Arbeit - Karma des Berufs", in dessen Rahmen auch die Jahresversammlung der anthroposophischen Gesellschaft Deutschlands stattfinden wird. Aus den unterschiedlichsten Zusammenhängen werden sich in der Rudolf Steiner Schule Bochum-Langendreer ab Donnerstag der kommenden Woche Menschen treffen, die sich intensiv und gemeinsam mit neuen und anderen Wegen der Zukunftsgestaltung beschäftigen wollen. Denn immer klarer und deutlicher treten die Fehlentwicklungen in allen gesellschaftliche Bereichen zutage. Die Finanz- und Bankenkrisen, globale Umweltkrisen und eine weiter steigende Politikverdrossenheit, ...weiterlesen >

 

Teilhabe für alle!

18.06.2010

Europäische Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen am 17. Juni 2010 gestartet

Am 17. Juni 2010 haben die die Netzwerke Grundeinkommen Deutschland, Österreich und Schweiz sowie Attac Deutschland, AG Genug für Alle, und Attac Inhaltsgruppe Grundeinkommen Österreich eine Europäische Initiative zur Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens für alle Bewohner/innen Europas gestartet, welches jeder und jedem die Existenz sichern und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen soll. ...weiterlesen >

 

Gentechnikgesetz vor dem Bundesverfassungsgericht

16.06.2010

Am 23.06.2010 ist die mündliche Verhandlung des Gentechnikgesetzes vor dem Bundesverfassungsgericht. Verbände fordern einen schärferen Schutz der gentechnikfreien Landwirtschaft

„Diejenigen, die die Gentechnik nutzen, müssen endlich für deren Risiken und Folgekosten gerade stehen. Nach wie vor fehlt in entscheidenden Bereichen die Verursacherhaftung. Damit werden diejenigen, die auf gentechnikfreie Lebensmittel setzen, massiv benachteiligt", so Vertreter des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), des Deutschen Berufs und Erwerbs Imker Bund (DBIB), des ökologischen Imkervereins Mellifera und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). ...weiterlesen >

 

Online-Fachzeitschrift zur Waldorfpädagogik

16.06.2010

Internationales Journal zu Empirie und Grundlagenforschung der Waldorfpädagogik erscheint

Die Alanus Hochschule in Alfter/ Bonn und das Rudolf Steiner University College in Oslo geben ab sofort eine internationale Online-Fachzeitschrift zur Waldorfpädagogik heraus. Ziel des Journals „RoSE-Research on Steiner Education“ ist es, Grundlagenforschung und empirische Beiträge zur Waldorfpädagogik zu fördern. Das Journal wird im Peer-Review-Verfahren publiziert. Bei diesem in der Wissenschaft etablierten Verfahren entscheiden unabhängige Wissenschaftler und Experten über die Publikation der eingereichten Artikel. ...weiterlesen >

 

Erstmals wissenschaftliche Edition

16.06.2010

Rudolf Steiner Verlag gibt "Zeitgeschichtliche Betrachtungen" neu heraus. Neuausgabe in Basel vorgestellt. 
von Wolfgang G. Vögele, NNA

Von Steiner-Kennern wird sie als „hochbrisant" eingestuft, die Vortragsreihe „Zeitgeschichtliche Betrachtungen" aus den Jahren 1916/17, in denen sich Rudolf Steiner zum aktuellen Geschehen des 1.Weltkriegs äußerte. Jahrelang war sie vergriffen, was das Rätselraten um die tatsächliche Bedeutung dieser Vorträge noch vergrößert hat. Nun sind sie in vollständig neu bearbeiteter Ausgabe wieder zugänglich, die heutigen wissenschaftlichen Standards entspricht. ...weiterlesen >

 

Hermann Kirchner: Polarität und Steigerung

15.06.2010

Volker Kirchner, ein Sohn Hermann Kirchners (links) und Rudolf Mrazek vor dem Bild "Domviertel"

Ausstellung im Altenwerk Schloss Hamborn mit Werken von Hermann Kirchner

mm/tdz. 15.06.2010 - Die im Altenwerk Schloss Hamborn ausgestellten Werke des 1899 geborenen Hermann Kirchner beinhalten einen repräsentativen Teil seines Schaffens und zeigen nicht nur sein großes Interesse für die Natur, Architektur, Mythologie und Christologie, sondern auch seine humoristische Seite, die in den zahlreichen kleinen Karikaturen ihren Ausdruck findet. Kirchners künstlerisches Wirken war durchdrungen von einem tiefen sozialen Impuls, der zu seinen Lebzeiten in der heilpädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erlebt werden konnte. ... weiterlesen >

 

Wo ist der Mensch ein Mensch?

14.06.2010

Gedanken zum Thema Grundeinkommen
von Michael Mentzel

Dieser Text wurde im Sommer 2006 verfasst und hat, wie ich finde, in Zeiten wie diesen eine gewisse Aktualität. Deshalb veröffentliche ich ihn noch einmal an dieser Stelle. Auch wenn die großen "Volksparteien", die ja längst schon keine mehr sind, noch immer von der so genannten Vollbeschäftigung ausgehen, hat die Grundeinkommensbewegung in den letzten Jahren eine immer größere Dynamik erreicht und es gibt wohl inzwischen kaum jemanden, der diesen Begriff nicht zumindest schon einmal gehört hat. Immer stärker wird der Ruf nach Alternativen.

Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens ist eine der grandiosesten Ideen der letzten Jahrzehnte und ist für fast jeden auf Anhieb verstehbar und plausibel. Ein Einkommen zu haben, ohne dafür arbeiten zu müssen, ein faszinierender Gedanke. Die landläufige Meinung, dass nicht essen soll, wer nicht arbeitet, ist aber so fest in den Köpfen der Menschen verankert, dass in vielen Fällen die zweite Frage, nämlich wer das bezahlen soll, sofort hinterherkommt. ..weiterlesen >

 

Cyrano de Bergerac im Schloss Neuhaus

14.06.2010

foto © harald morsch


Open Air: Die Kammerspiele Paderborn in bester Spiellaune
von Michael Mentzel

Die Sache beginnt heiter. Auf dem Marktplatz - wir sind im 17. Jahrhundert - werden kleine Gemeinheiten ausgetauscht und der Protagonist des Stückes zeigt auch gleich, wo Bartel den Most holt. Wer eine solche Nase hat, wie Cyrano de Bergerac, kann - so scheint es - sein Selbstwertgefühl nicht aus seiner äußeren Erscheinung beziehen, er muss zu anderen Mitteln greifen. Wer ihn beleidigt, bekommt eins auf die Mütze und zwar garniert mit geistvollen Reimen: "beim letzten Vers, da steche ich". Thomas Wiesenberg spielt den Cyrano liebenswürdig geist- und temporeich. Eine köstliche Komödie, tragisch-romantisch, im passenden Ambiente: Die Kammerspiele Paderborn im Innenhof von Schloss Neuhaus mit dem 1897 zum ersten Mal aufgeführten Stück von Edmond Rostand: "Cyrano de Bergerac". ...weiterlesen >

 

Neue Sterne braucht das Land

10.06.2010

Das Nichts als Alternative?
Max Michels

Mercedes hat einen neuen Slogan: "Das Beste oder nichts". Schön. Und so sagt der Chef von Daimler, Dietmar Zetsche, im Gespräch mit der Faz: "Schließlich heißt es nicht umsonst "Das ist der Mercedes unter den . . .", wenn irgendein Produkt als besonders gut beschrieben werden soll." Ganz genau. Sagt man deshalb nicht auch, dass der Volvo der Mercedes ...weiterlesen >

 

Bilderberg-Konferenz

08.06.2010

Promitreffen auf dem globalen Dorfplatz

mm/tdz. 08.06.2010 - Seit 1954 treffen sich Vertreter der Politik-, Wirtschafts- und Finanzeliten zu den so genannten "Bilderberg-Konferenzen". Die Informationen über diese Treffen waren spärlich und entzogen sich bis vor wenigen Jahren der Aufmerksamkeit der allgemeinen Öffentlichkeit. Sie bieten schon von daher den unterschiedlichsten Beobachtern willkommene Anlässe zur Spekulation über die Installation "neuer und geheimer Weltordnungen" und "durch höchste Kreise gelenkte" Aktionen zur Durchsetzung bestimmter Interessen mit wahlweise politischem oder wirtschaftlichem Hintergrund. ...weiterlesen >

 

Zukunftsweisende Ideen gesucht!

03.06.2010

Mehr als 1,5 Millionen Euro für nachhaltige Projekte. dm-drogerie markt und die Deutsche UNESCO-Kommission fördern

03.06.2010 - Jeder kann auch mit kleinen Ideen Großes bewirken. Damit möglichst viele Ideen realisiert werden können, fördern dm-drogerie markt und die Deutsche UNESCO-Kommission mit dem Wettbewerb „Ideen Initiative Zukunft" Projekte und Ideen für eine lebenswerte Zukunft. dm stellt dafür mehr als 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. "Viele Menschen engagieren sich bereits für eine nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft. Mit unserem Wettbewerb wollen wir dazu beitragen, dass sie ihre Projekte für die Welt von morgen umsetzen und so zum Vorbild für andere werden können", sagt Erich Harsch, Vorsitzender der dm-Geschäftsführung. ...weiterlesen >

 

Die "Zeitschenker" sind unterwegs!

02.06.2010

Ein Zeitschenker (links) bei der "Arbeit"

Ehrenamtliches Engagement im Altenwerk Schloss Hamborn

Borchen. 02.06.2010 - Seit November letzten Jahres sind im Altenwerk Schloss Hamborn so genannte "Zeitschenker" unterwegs. Das sind Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Bewohnerinnen und Bewohner in den Pflegebereichen zu besuchen und ihnen - ehrenamtlich - einen Teil ihrer Zeit zu schenken. Bei dem Altenwerk Schloss Hamborn, das in der Nachbarschaft von Paderborn liegt,  handelt es sich um ein Alten-Pflegeheim auf anthroposophischer Grundlage. ...weiterlesen >

 

GLS Bank ist "Bank des Jahres 2010"

02.06.2010

Im Rahmen einer großangelegten Umfrage von Börse Online und n-tv mit insgesamt 34.000 Teilnehmern wurde die GLS Bank zur "Bank des Jahres 2010" gekürt.

Bochum, 02.06.2010 - Deutschlands größtes Anlegermagazin Börse Online und der Nachrichtensender n-tv riefen Verbraucher im April zu einer Bewertung von knapp 150 Banken in Deutschland auf. In der Kategorie "Beste Hauptbank" erzielt die GLS Bank die Bestnote mit deutlichem Abstand und wird damit von den Teilnehmern zur "Bank des Jahres 2010" gekürt. ...weiterlesen >

 

Die Einschläge kommen näher
von Michael Mentzel

Am 31. Mai 2010 ist Horst Köhler zurückgetreten. Die Demission des Bundespräsidenten glich einem Paukenschlag und ließ mit einem Mal die Show verblassen, die wir gerade durch Lena Meyer-Landruts Sieg im Eurovisionswettbewerb ESC erlebt hatten und die vielen Deutschen zur Abwechslung wieder einmal ein kollektives Wohlgefühl verschafft hatte. ...weiterlesen >

 

Danke NZZ.

31.05.2010

Keine Lena auf der Startseite
von Max Michels von den Beatagenten

Gerade hatte ich mich darüber gefreut, dass mir heute morgen auf der Startseite von NZZ-Online kein Fräulein Meyer-Bindestrich entgegenspringt, und meiner Freude durch einen längeren Aufsatz einen nichts weniger als süffisanten Ausdruck gegeben, da passiert mir etwas, worüber ich bei den Computer-Dilettanten der Neunziger immer etwas schadenfroh gelacht habe: Mein Programm steigt plötzlich aus. Ganz einfach so? Nein, weil ich zu blöd war, die richtige Taste zu drücken. ...weiterlesen >

 


Monsanto und die Gentechnik
von Johannes Wirz

Dieser Beitrag erschien zuerst in der Wochenschrift
"Das Goetheanum" Ausgabe 19/2010. Mit freundlicher Genehmigung des Autors.

 

Die französische Journalistin und Dokumentarfilmerin Marie-Monique Robin schildert in ihrem Buch ‹Mit Gift und Genen›, das bis heute in 16 Sprachen übersetzt ist, ihre detaillierte Recherche über Monsanto, den größten Saatgutkonzern der Welt. Sie hat eine Unmenge öffentlich zugänglicher Dokumente und Informationen studiert und viele Interviews geführt, die dokumentieren, durch welche perfiden Machenschaften die Gentechnik in der Landwirtschaft weltweit etabliert werden soll.

Auf seiner Homepage verspricht Monsanto die Verdoppelung der Erträge vom Stand 2000 bei Mais, Soja, Baumwolle und Raps bis 2030 und Ertragssteigerungen bei Weizen und Reis. Dabei sollen die Kulturen ein Drittel weniger Ressourcen verbrauchen, Bodenerosion und den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln vermindern. Damit werde die Qualität des Trinkwassers gesteigert und das Leben der Bäuerinnen und Bauern in den Entwicklungsländern verbessert. «Das ist nachhaltige Landwirtschaft – und darum geht es beim Saatgut von Monsanto», so endet der Konzern seine Missionsbeschreibung. Gentechnik soll ins goldene Zeitalter führen! ...weiterlesen >

 


Das Zimmermädchen Nong Prabong

Ein Land vor dem Bürgerkrieg?
von Hans Wallow

"Wir werden weiterkämpfen, niemals aufgeben", sagt die Landarbeiterin Tran Dürang aus Nonkai im Norden Thailands traurig, nachdem das thailändische Militär mit Panzern ihre meist unbewaffneten Landsleute aus dem Herzen Bangkok vertrieben hatte. Über zwei Monate lang hatte Tran gemeinsam mit Tausenden von Rothemden der "Einheitsfront für Demokratie und gegen Diktatur" (UDD), die Rajaprasong-Kreuzung im Zentrum der Stadt besetzt. Trotz der Todesopfer und Verletzten unter den Demonstranten hielt der Zustrom der Vergessenen und Verachteten aus dem Landesinneren an. Über die tiefgreifenden gesellschaftlichen Ursachen dieser sozialen Eruption erfahren die Deutschen mal wieder fast nichts. Die Korrespondenten der Massenmedien befinden sich zwar mitten im Geschehen, wissen aber offensichtlich wenig. ...weiterlesen >

 

Arbeitsplatz Schule

18.05.2010

Brockhaus 1894

19. Mai 2010. Tag des Waldorflehrers. Bund der Freien Waldorfschulen initiiert Kampagne zur Lehrergewinnung 

mm/tdz. 18.05.2010 - Innerhalb der nächsten zehn Jahre wird rund ein Viertel der ca. 8000 Lehrer der 219 bundesdeutschen Waldorfschulen das Pensionsalter erreichen. Für die Schulen ein ernstes Problem. Denn das steigende Interesse an einer alternativen Pädagogik, das sich unter anderem auch in den Anmeldezahlen niederschlägt, hält sich leider nicht die Waage mit dem Interesse an dem Beruf des Waldorflehrers. Dabei sei "den meisten jungen Leuten gar nicht klar, was für ein vielseitiger, kreativer Beruf da auf sie wartet", erklärt Walter Riethmüller vom Vorstand des Bundes der Freien Waldorfschulen. ...weiterlesen >

 

Spurensuche

17.05.2010

Postkarte von Klaus Staeck (1985)

Josef Beuys: "Die Mysterien finden im Hauptbahnhof statt"

mm/tdz. 17.05.2010 - Ein vielzitierter Satz auch im nicht-anthroposophischen Kontext ist der Satz von Joseph Beuys: "Die Mysterien finden im Hauptbahnhof statt." Doch woher stammt eigentlich dieser Satz? Viele Menschen kennen ihn, aber weiß auch jeder, der ihn gebraucht, wann dieser Satz zum ersten Mal gesagt wurde? Ich bemühe Google bei der Suche: Aha, sehr interessant, in mehreren evangelischen Predigten finde ich dieses Zitat und es stellt sich dabei heraus, dass nicht nur Journalisten, Massen- und andere Medien hin und wieder voneinander abschreiben, sondern offensichtlich kommt inzwischen auch der Seelsorger nicht ohne Google aus, ...weiterlesen >

 

Der Wandel lässt noch auf sich warten

14.05.2010

Philippinen nach der Wahl: Nicanor Perlas an achter Stelle
Ein Bericht von NNA-Korrespondent Walter Siegried Hahn

NNA.14.05.2010 - Am Montag, den 10. Mai wurde auf den Philippinen gewählt. Über 50 Millionen Wahlberechtigte stimmten über insgesamt 18.000 verschiedene Ämter und Posten ab, vom Präsidenten über Senats- und Kongressabgeordnete bis zu Gouverneuren und Bürgermeistern. Aus zivilgesellschaftlicher und anthroposophischer Sicht war dabei von Interesse, dass sich Nicanor Perlas um das Amt des Präsidenten bewarb. Er hatte im Falle seiner Wahl eine „Neue Politik" versprochen sowie eine Stärkung des Dritten Sektors etwa durch die Einrichtung eines Ministeriums für Nichtregierungsorganisationen. ...weiterlesen >

 

Neues vom Mixa

Ermittlungen wegen sexuellem Missbrauch eingestellt

tdz. 14.05.2010 - Fast gleichlautend erscheinen in den Medien die Nachrichten von der Einstellung der Vorermittlungen gegen den zurückgetretenen Bischof Mixa: "Staatsanwaltschaft stellt Vorermittlungen gegen Mixa ein." und "Ermittlungen eingestellt" usw.  Hier der Bericht auf SPON >

 

Lichtblicke nach der Katastrophe

14.05.2010

Zerstörung überall

Notfallpädagogik für traumatisierte Kinder im vom Erdbeben zerstörten Haiti
Ein Bericht von Bernd Ruf, Mitarbeiter der "Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners"

Im Januar 2010 erschütterte ein schweres Beben der Stärke 7,0 Richterskala) das ärmste Land der westlichen Hemisphäre - Haiti. Nach offiziellen Schätzungen kamen bei der Naturkatastrophe weit über 300 000 Menschen ums Leben. Wie viele Opfer tatsächlich noch unter den Trümmern begraben liegen, wird wahrscheinlich nie geklärt werden können. Millionen Menschen wurden verletzt und obdachlos. Es fehlt an allem: Trinkwasser, Nahrung, Zelten und medizinischer Versorgung. Nach Angaben der britischen Hilfsorganisation Save the Children sind zwei Millionen Kinder akut gefährdet, da die Trennung und der Verlust von Familien, körperliche Verletzungen, die allgegenwärtige, unmittelbare Konfrontation mit Tod und Zerstörung psychische Traumatisierungen mit sich bringen können, die die betroffenen Kinder ihr Leben lang prägen können. ...weiterlesen >

 

Rudolf Steiner im Spiegel

11.05.2010

Kunstmuseum Wolfsburg

Der Spiegel über eine Ausstellung im Kunstmuseum Wolfsburg
von Max Michels von den Beatagenten

"Mit der Ausstellung Rudolf Steiner und die Kunst der Gegenwart werden das Kunstmuseum Wolfsburg und das Kunstmuseum Stuttgart die Verbindungen und Resonanzen sichtbar machen, die im Werk zeitgenössischer Künstler zur Gedankenwelt Rudolf Steiners bestehen. In ausgewählten Werkpräsentationen und eigens konzipierten Installationen nähern sich Künstler wie Meris Angioletti, Joseph Beuys, Tony Cragg, Olafur Eliasson, Helmut Federle, Katharina Grosse, Anish Kapoor und Giuseppe Penone der ästhetischen und philosophischen Weltsicht Steiners an."

So beschreibt das Kunstmuseum einleitend seine Informationen zu einer am 13.5.2010 beginnenden Ausstellung "Rudolf Steiner und die Kunst der Gegenwart". ...weiterlesen >

 

Alanus Hochschule vom Wissenschaftsrat akkreditiert

11.05.2010

Annette Schavan und Rektor Marcelo da Veiga

Hochschule darf künftig Doktortitel verleihen.

Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn ist seit dem 10.05.2010 vom Wissenschaftsrat akkreditiert. Sie ist damit die erste nichtstaatliche Kunsthochschule Deutschlands, der der Wissenschaftsrat sein Gütesiegel verleiht. Zusätzlich zur zehnjährigen Akkreditierung erhält die Hochschule das eigenständige Promotionsrecht für den Fachbereich Bildungswissenschaft und darf damit künftig Doktortitel verleihen. Die Alanus Hochschule bekommt damit die höchstmögliche Auszeichnung für Qualität in Lehre und Forschung, die der vom Bundespräsidenten berufene Wissenschaftsrat aussprechen kann. ...weiterlesen bei idw-online >

 

 

MVA-Paderborn - Gutachter befangen?

10.05.2010

Verhandlung zum Müllofen-Antrag vor dem OVG Münster am 26. Mai. Die Bürgerinitiative aus Paderborn weist noch einmal auf "Interessenkonflikte" des Gutachters hin.

mm/tdz. 10.05.2010 - Einer Pressemitteilung zufolge hat die Bürgerininitative "Keine MVA auf Mönkeloh" die Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl (FDP) von der Bezirksregierung in Detmold aufgefordert, im Zusammenhang mit der Verhandlung über den Müllofen-Antrag der Fa. Stratmann vor dem OVG-Münster "auf Distanz" zum Büro Müller BBM und dessen Gutachter Dr. Ralph Semmler zu gehen. Die Verhandlung über den Antrag von Stratmann, auf Mönkeloh eine MVA zu errichten, ist für den 26. Mai 2010 vorgesehen. ...weiterlesen >

 

Gut provoziert! Überraschung.


Ansichten eines Insiders

Wie hast du´s mit der Anthroposophie? Über Taja Guts neues Buch aus dem Pforte Verlag
von Michael Mentzel

Der Pforte Verlag und sein Lektor Taja Gut überraschen immer wieder mit ungewöhnlichen Aus- und Einblicken auf und in die Anthroposophie. Nach dem "Ärgernis Rudolf Steiner" von Andre Bjerke jetzt also "Wie hast du´s mit der Anthroposophie?" Mit dieser Frage und im Dialog mit sich selbst legt Gut ein - zumindest in Anthroposophenkreisen ungewöhnliches - Bild auf Rudolf Steiner vor, er schildert einerseits sehr anschaulich Steiners Ideenwelt, andererseits aber auch seine Höhenflüge; so entsteht ein Bild, wie es gegensätzlicher nicht sein könnte. ...weiterlesen >

 

 

 

Landtagswahl in NRW


Der Wahlvorstand bei der Auszählung

Schloss Hamborn hat gewählt. Klarer Sieger nach Stimmen und Prozenten: Bündnis90/Die Grünen

Borchen. mm/tdz.09.05.2010 - Das Rennen in Borchens Ortsteil Schloss Hamborn haben wieder einmal die Grünen gemacht. Immerhin über 63% der Wählerinnen und Wähler haben sich mit ihrer Zweitstimme für Bündnis90/Die Grünen entschieden. Bei einer Wahlbeteiligung von 60%, was fast dem allgemeinen Trend in NRW entspricht, kamen SPD und Linke auf jeweils 12,2% bzw. 10,4%. ...weiterlesen >

 

Steine, die ins Rollen kommen

Mixas Rücktritt angenommen. Zölibat und anderes bei der katholischen Kirche. Ende der Enthaltsamkeit?
von Michael Mentzel

Herr Mixa nimmt seine Bischofsmütze. Das allein war schon mal eine echte Nachricht. Angesichts der neuen Vorwürfe wegen sexuellem Missbrauch allerdings auch noch nachvollziehbarer als bisher. ...weiterlesen >

 

2011. 150 JAHRE RUDOLF STEINER

06.05.2010

Stempel Rudolf Steiner 2011

Einsteigen. Die Türen sind offen!
Vielfältige Aktivitäten. Gemeinsame Plattform ist online. Internationale Pressekonferenz in Dornach geplant.

mm/tdz. 06.05.2010 - Die anthropsophische Bewegung blickt schon jetzt gespannt auf das Jahr 2011, in dem sich - am 27. Februar - der Geburtstag von Rudolf Steiner zum 150. Male jährt.


Seit kurzem sind auf einer eigens für diesen Anlass eingerichteten Webseite Veranstaltungen abrufbar, die einen konkreten Bezug zu diesem Jubiläumsjahr 2011 haben. ...mehr >

 

Kunstprojekte in Schulen

04.05.2010

Europäisches "Netzwerk Kunstprojekte" gegründet

Ob Malerei, Musik, Schauspiel oder Tanz – viele Modellprojekte belegen die Wirksamkeit künstlerischer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen jenseits des herkömmlichen Kunstunterrichts und des schulischen Bewertungssystems. Diese Erfahrungen werden nun im neuen "Europäischen Netzwerk Kunstprojekte in Schulen" zusammengeführt. Das Netzwerk, das von der Europäischen Union unterstützt wird, hat seinen Sitz an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn. Gegründet wurde es vom Institut für Kunst im sozialen Brennpunkt und vom Institut für Kunst im Dialog der Hochschule. ...weiterlesen >

 

1.Mai 2010 - Kleine Dinge...

Es sind manchmal die kleinen  Dinge... 

 

Der Ökolandbau ist dran!

01.05.2010

Resolution: Demeter-Verband fordert die Bundesregierung zum aktiven Handeln auf. Umdenken in der EU-Landwirtschaftspolitik ist gefragt.

mm/tdz. Der Weltagrarbericht war Thema der Delegiertenversammlung des Demeter-Verbandes in Darmstadt. 2008 hatte eine internationale Expertenkommission im Auftrag der Vereinten Nationen einen Bericht erstellt, in dem die Politik aufgefordert wurde, zugunsten der Hungernden in der Welt eine andere Landwirtschaftspolitik zu betreiben. Von der Bundesregierung war dieser Bericht nicht mit unterzeichnet worden.

In einer Resolution fordert jetzt der Demeter-Verband, dass die Bundesregierung "die aktuelle Überarbeitung der EU-Agrarpolitik nutzen sollte, um die Agrarwirtschaft auf nachhaltigere und gerechtere Grundlagen zu stellen", wie es in der Pressemeldung des Verbandes heißt. ...weiterlesen >

 

Vor der Wahl auf den Philippinen

01.05.2010

Nicanor Perlas: Zugang zum "Feld" finden.
von Walter Siegfried Hahn

Walter Siegfried Hahn traf Nicanor Perlas bei einem Training für Aktivisten und "social entrepreneurs", das in der vergangenen Woche in der Nähe von Manila  mit Teilnehmern aus vier Kontinenten stattfand.


Auf den Philippinen finden am 10. Mai Wahlen zu allen nationalen und regionalen Parlamenten, Bürgermeister- und Gouverneursposten sowie zum Präsidenten statt. Nicanor Perlas, bekannt als anthroposophischer Aktivist in sozialen und Umwelt-Fragen, Träger vieler nationaler Preise und des Alternativen Nobelpreises, tritt als Kandidat für das Präsidentenamt an. ...weiterlesen >

 

Sahra Wagenknecht am 3. Mai 2010 an der Uni Witten/Herdecke Studierende organisieren Diskussionsplattform "Theatron Logou"

Das "Theatron Logou" öffnet nach einsemestriger Pause am 3. Mai um 18.30 Uhr wieder seine Tore an der Universität Witten/Herdecke: Sahra Wagenknecht, die Bundestagsabgeordneten der Partei 'DIE LINKE' spricht mit Studierenden und Gästen über 'Deutschlands intellektuelle Zukunft'. "Die Partei 'DIE LINKE' hat es wie keine zweite Partei in Deutschland geschafft, binnen kürzester Zeit zum Zünglein an der Waage zu werden. ...weiterlesen >

 


Zwei "Regierungsvertreter brauchen "Üran"

Komm, wir fahren nach Brunsbüttel. Eindrücke von einer großartigen Aktion. Über 120.000 Menschen demonstrieren in Schleswig-Holstein, Hessen und NRW für eine Zukunft ohne Atomkraftwerke. Zwei meiner Kinder und ich waren dabei. Ein persönlicher Stimmungsbericht.


mm/tdz. 25.4.2010 - Stopp! Ein Polizeiwagen mit zwei Beamten steht ca. 1500 Meter vor der Otto-Hahn-Strasse in Brunsbüttel, dem Standort des Atom-Reaktors. Nun ja, ein Spaziergang an so einem schönen Tag ist ja auch nicht zu verachten. Und die Aussicht auf eine Menschenkette, deren Anfang - oder deren Ende - hier in Brunsbüttel ist, macht den Entschluss einigermaßen leicht. Zwei Tage vor dem 24. Jahrestag von Tschernobyl und angesichts der Bestrebungen, die AKW-Laufzeiten zu verlängern, soll die Aktion zeigen, dass die Regierungskoalition mit Widerstand gegen den Ausstieg aus dem Ausstieg rechnen muss. ...weiterlesen >

 

Haiti und die Schlagzeilen

Soziale Netzwerke aufbauen und lokale Kräfte stützen

mm/tdz. 23.04.2010 - Anlässlich der Berlinale 2010 präsentierte die Welthungerhilfe einen Videospot, der nur aus einem kleinen Text bestand: "Haiti wird aus den Schlagzeilen verschwinden." Nun ist das Verschwinden aus den Schlagzeilen in unserem Medienzeitalter, das von Hektik und Aktualität dominiert ist, ein Vorgang, an den sich viele gewöhnt haben, ja, der als normal wahrgenommen wird. Die nächste Schlagzeile wartet ja schon, suggeriert Aktivität, schafft Aufmerksamkeit und garantiert Quoten. ...weiterlesen >

 

Erlebnispädagogik - Achtsamkeit und Wertevermittlung


foto © aurelio schrey

"Wie kommen die Werte in den Kopf?" Fachtagung zu Fragen der Wirksamkeit von Erlebnispädagogik

23.04.2010 - Missbrauchsvorwürfe, Gewalt an Schulen, Mobbing, Wertedebatten, Erziehungsdiskussionen: Im Zusammenhang mit aktuellen gesellschaftlichen Themen finden alternative pädagogische Konzepte ein immer breiteres öffentliches Interesse. Zu einem ganzheitlichen Bildungs- und Erziehungskonzept gehört insbesondere auch die Erlebnispädagogik. Sie fördert unter anderem die Wahrnehmung des Lebens in all seinen vielfältigen Formen, ein kluges Urteilen und nachhaltiges Handeln. Für Heranwachsende zählen hier Initiative und Spontanität ebenso wie Anerkennung und Sorgsamkeit. ...weiterlesen >

 

Biodiversität auch auf dem Teller

Über die Rückkehr einer fast verschollenen Linse
von Jörg Planer, aid

21.04.2010 - Die Linse ist eine uralte Kulturpflanze, die den Menschen schon um ca. 8 000 v. Chr. als Grundnahrungsmittel diente. Auf deutschen Böden hat der Linsenanbau eine sehr lange Tradition. Über viele Jahrhunderte wurden auf der Schwäbischen Alb, die mit ihren kalkreichen Böden und dem rauen Klima ideale Bedingungen bietet, Linsen kultiviert. Im 19. Jahrhundert waren noch mehrere Tausend Hektar mit dieser wertvollen Hülsenfrucht bebaut. Denn Linsen waren - wie Erbsen und Bohnen - früher als pflanzliche Eiweißlieferanten überlebenswichtig. ...weiterlesen >

 

Unangemessen oder Zynisch?

20.04.2010

Gestern Anne Will gesehen. Respekt und Heldentod? Lasst uns über den Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan reden.
von Max Michels von den beatagenten

In der Zeitung lese ich, die Bundeswehr werde hin und wieder in schwere Gefechte verwickelt und hätte in der letzten Zeit einige Personalverluste zu verzeichnen. Und es gäbe auch noch Verletzte. Alle sind entsetzt, erschüttert und erbost; man spricht von Hinterhalt und feigem Anschlag. Da ist es gut, so meine ich, dass "unsere" Männer seinerzeit nicht in diesen "feigen Hinterhalt" bei den zwei geklauten Tanklastern geraten sind. Das hätte doch Tote geben können. Gar nicht auszudenken. Unangemessen oder gar Zynismus? ...weiterlesen >

 

Einfach besser

Pressekonferenz bei dm-drogeriemarkt: Vorsitzender der Geschäftsführung Erich Harsch nimmt Stellung zu Mindestlöhnen

mm/tdz 16.04.2010 - Die Diskussion um die "Ausbeutung" von Arbeitskräften bei der Bio-Supermarktkette Alnatura ist nach der schnellen Reaktion der Firmenleitung verstummt. Nur kurze Zeit, nachdem die Vorwürfe in der Taz erhoben worden waren, hat man in der Chefetage von Alnatura eindeutig und im Sinne der betroffenen Mitarbeiter reagiert. Und so hieß es schon einige Tage nach den Medienberichten über die untertarifliche Bezahlung von Mitarbeitern in einem Kommentar ...weiterlesen >

 

Endspurt für ELIANT

ELIANT Gala im Goetheanum als Startsignal für Endspurt beim Unterschriftensammeln. ELIANT jetzt auch bei Facebook.

Dornach. Etwa 700 Besucher konnten bei einer ELIANT Gala im Goetheanum in Dornach Europa hautnah erleben. Festredner aus 5 Ländern, das Guarneri Trio Prag, die Opernsängerin Marion Ammann mit Hartwig Joerges am Klavier und drei atemberaubende Eurythmiesoli von Carina Schmid, Werner Barfod, Margrethe Solstad und Christian Peter als Sprecher boten einen facettenreichen Abend der die Kulturvielfalt Europas in Wort und Ton sichtbar und hörbar machte. ...weiterlesen >

 

Unmissverständliche Empfehlungen

Konsequenzen für Waldorflehrerausbildung in Hessen. Bund der Freien Waldorfschulen zu Missbrauch und Übergriffen. Informationen für Schulen und Elternhäuser.

mm/tdz. 13.04.2010 - In Hessen hat die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der Freien Waldorfschulen erste Konsequenzen aus dem Bekanntwerden von Missbrauchs- und Misshandlungsvorwürfen gezogen, um in der "Ausbildung der Waldorflehrer (..)eine stärkere Sensibilisierung für die spezifischen Risiken pädagogischer Berufe" zu verankern. Die LAG und das Waldorflehrerseminar in Kassel vereinbarten eine Kooperation mit dem Hessischen Landverband des "Weissen Ring", dieses Thema in die Waldorflehrerausbildung zu implementieren. ...weiterlesen >

 

Onkologie: Misteltherapie auf Kassenrezept

Anthroposophische Mistelpräparate auch in der adjuvanten Krebstherapie zugelassen
Von Regina Reinsperger

Dass heute viele Medikamente nicht mehr durch die Krankenkassen erstattet werden, haben inzwischen auch die Patienten erfahren. Welche Medikamente auf Kassenrezept verordnungsfähig sind, ist in der Arzneimittel-Richtlinie (AM-RL) festgelegt, die durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) erstellt wird. Der GBA ist ein Gremium der Gemeinsamen Selbstverwaltung von Ärzten, Krankenhäusern und Krankenkassen. Während der Gesetzgeber den Rahmen vorgibt, in diesem Fall durch den § 92 des Sozialgesetzbuches V, ist es die Aufgabe der Selbstverwaltung, diesen Rahmen auszufüllen und für die alltagspraktische Umsetzung dieser Vorgaben zu sorgen. Auch Vertreter der Patienten - allerdings ohne Stimmrecht - sind in den Gremien des GBA vertreten. ...weiterlesen >

 

Rudolf Steiner im Licht der Öffentlichkeit

WDR-Zeitzeichen erinnert an Todestag – Sammelband von Sonnenberg arbeitet den Vorwurf des Antisemitismus auf – Weitere Quellen entdeckt
Von Wolfgang G. Vögele

Die Jubiläumstermine in diesem und dem nächsten Jahr richten das öffentliche Augenmerk auf Person und Werk von Rudolf Steiner. Dies zeigte sich bereits jetzt mit einer Sendung zu seinem  85. Todestag in der WDR-Sendereihe „Zeitzeichen“ am 30.3. auf WDR 5, die im 3. WDR-Programm und auch auf dem NDR wiederholt wurde. Die Sendung von Helene Pawlitzki zeichnete ein bemerkenswert objektives Bild.

Umso wichtiger wird es für die anthroposophische Bewegung, in der öffentlichen Diskussion um Rudolf Steiner jetzt angemessene Informationen zur Verfügung zu stellen. In diesen Zusammenhang gehört auch ein von dem Historiker Ralf Sonnenberg herausgegebener Sammelband. Er setzt sich mit dem Vorwurf auseinander, in Rudolf Steiners Werk gebe es antisemitische Tendenzen. Das Buch ist im INFO3 Verlag erschienen. ...weiterlesen >

 

Kampagne "Steuer gegen Armut"

Knickt der IWF vor der Finanzindustrie ein? Finanztransaktionssteuer bleibt die richtige Forderung.

Mit scharfer Kritik hat das Kampagnenbündnis "Steuer gegen Armut" auf einen Vorabbericht des Handelsblattes reagiert. Falls der Bericht des Handelsblattes über die Studie des Internationalen Währungsfonds (IWF) auf Tatsachen beruhe und nicht nur Stimmungsmache gegen eine Finanztransaktionssteuer sei, beugten sich der IWF und viele Regierungen erneut der Macht der Finanzindustrie, indem sie die Einführung einer Finanztransaktionssteuer verweigerten. ...weiterlesen >

 

Kirche, Staat und Kindesmissbrauch

Der Runde Tisch zur Heimerziehung in der Bundesrepublik
Regina Reinsperger/Michael Mentzel

Die Bundesregierung hat auf die Missbrauchsfälle im Zusammenhang mit kirchlichen und privaten Instituten reagiert und die frühere Bundesfamilienministerin Christine Bergmann als unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung der Problematik des sexuellen Kindesmissbrauchs eingesetzt. Außerdem wird es einen "Runden Tisch" gegen Kindesmissbrauch geben, der erstmals am 23. April tagen wird.
Da kann es sinnvoll sein, auf einen ähnlichen Runden Tisch hinzuweisen: weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit befasst sich dieser seit Anfang 2009 mit den Fürsorgeheimen staatlicher, kirchlicher und freier Träger in der deutschen Nachkriegs-Bundesrepublik von 1950 – 1970. Dieser Runde Tisch, unter dem Vorsitz der ehemaligen Bundestagspräsidentin Antje Vollmer, war erst durch die Empfehlung des Petitionsausschusses des Bundestages - nach einer Jahre dauernden Debatte über die Heimerziehung - zustandegekommen. ... weiterlesen >

 

Phil Lesh. Hippie-Legende wird 70

In San Francisco feierte in diesen Tagen einer der großen Musiker der Westcoast Musikszene mit einem Konzert im Bill Graham Civic Auditorium seinen 70. Geburtstag.
Walter Siegfried Hahn würdigt den legendären Rock-Star.

Der frühere Waldorf-Vater und begeisterte Steiner-Leser Phil Lesh ist seit 50 Jahren unermüdlich vor allem auf US-amerikanischen Bühnen unterwegs und als Bassist der legendären Band Grateful Dead und ihren verschiedenen Reinkarnationen musikalisch und sozial bis heute einflussreich geblieben.


Phil Lesh, der in den vergangenen beiden Jahren jeweils elf Konzerte hintereinander vor ausverkauftem Haus im New Yorker Nokia Theater spielte, ist bekannt für seine Spielfreude. So endete das Geburtstagskonzert in San Francisco erst nach geschlagenen sechs Stunden.

Kommentatoren fanden wegen der Überfülle von Musikern auf der Bühne – etwa Chris Robinson´s von den Black Crowes - die Improvisationen nicht so gelungen wie sonst, was aber von der allgemeinen Feierstimmung wettgemacht wurde. Die 9000 Gäste wurden sogar als Bill Graham Civic Choir bezeichnet, waren sie doch bei den vielen bekannten Liedern mehr gesanglich als hörend engagiert. ...weiterlesen >

 

Grundeinkommen ins Theater!

Autoren gesucht: Das Grundeinkommen als Theaterstück

mm/tdz. 27.03.2010 - Das ist mal was Neues! Das Grundeinkommen auf der Bühne. Waren es bisher vorwiegend Filme und kleine Videoclips, die sich dem Thema Grundeinkommen auf "spielerischer" Weise genähert haben, ist jetzt ein Preis für ein deutschsprachiges Theaterstück ausgeschrieben worden, in dem das "Bedingungslose Grundeinkommen" dramatisch umgesetzt wird. Der »Stuttgarter Autorenpreis« wurde von Götz Werner und Edith Koerber, der Intendantin des Theaters "tri bühne" ins Leben gerufen. Er soll der "Förderung von Dramatikerinnen und Dramatikern (dienen), die eine gesellschaftlich relevante politische Idee in einem Bühnenstück verarbeiten." ...weiterlesen >

 

Jeder Meter zählt!

Das wollte ich schon immer mal: Eine ganze Seite voll mit Werbung. Schauen Sie doch mal rein. ... hier >

 

So oder So. Alternativen im Kapitalismus

Aus Gleichgültigkeit erwächst keine Alternative
von Wolfgang Engler

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Weimarer Reden" hielt der Soziologe Wolfgang Engler am 7. März 2010 im Nationaltheater Weimar den nachstehend dokumentierten Vortrag. Wir danken Wolfgang Engler für die freundliche Erlaubnis, diesen Vortrag in Gänze an dieser Stelle veröffnentlichen zu dürfen. Einleitend schreibt Wolfgang Engler dazu:

Der nachstehende Text folgt im Grundriss meiner Weimarer Rede. Im ersten Teil stützte ich mich auf ein ausgearbeitetes Material, das hier mit geringfügigen Änderungen wiedergegeben ist. Teil 2 bestritt ich mit einer knappen Redeskizze. Ich habe sie für diese Publikation aus der Erinnerung komplettiert, wobei ich bemüht war, den Ton eines mündlichen Vortrags hier und da wenigstens anklingen zu lassen. ... weiterlesen >

 

Guido Westerwelle und kein Ende?

Wann redet Anne Will mit ihren Gästen über das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE)?

mm/tdz. 21.03.2010 - Hatten auch viele gehofft, das Thema BGE würde jetzt endlich einmal auf der Tagesordnung der Talkfrau Will landen, sind sie einmal mehr enttäuscht, denn am heutigen Sonntagabend surfen wir ... wieder einmal auf der Westerwelle. ...mehr >

 

FairWorldFonds erfolgreich aufgelegt

In Gerechtigkeit investieren! Die GLS Bank und KD-Bank setzen
auf entwicklungspolitische Aspekte am Finanzmarkt

21.03.2010 - Die GLS Bank und die evangelische KD-Bank für Kirche und Diakonie haben einen Fonds auf den Markt gebracht, der - neben ökonomischen und klassischen nachhaltigen Aspekten - erstmals auch entwicklungspolitische Kriterien berücksichtigt. Thomas Jorberg, Vorstandssprecher GLS Bank, und Dr. Ekkehard Thiesler, Vorstandsvorsitzender der KD-Bank, resümieren anlässlich der Vorstellung des FairWorldFonds in Berlin: "Die Idee des Fairen Handels auf die Kapitalmärkte zu übertragen, trifft den Nerv der Zeit. ...mehr >

 

Emerson Village statt Emerson College?

Rettungsplan der britischen Anthroposophischen Gesellschaft für das Emerson College in Forest Row wurde verworfen
Von Christian von Arnim

16.03.2010 - Emerson College, das internationale Zentrum für Erwachsenenbildung auf der Basis der Geisteswissenschaft von Rudolf Steiner, wird im Sommer endgültig geschlossen, wenn es nicht gelingt, den Campus in „Emerson Village" zu verwandeln. Ein neues Projekt unter diesem Titel, das ökologisches Wohnen mit verschiedenen anderen anthroposophischen Initiativen verbinden soll, ist jetzt als letzter Rettungsanker für die Liegenschaft vorgelegt worden. ...mehr >

 

Die Philosophie der Freiheit - hören

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Wir machen unsere Schule

Vision eines gemeinsamen Unterrichts: Inklusion
von Sebastian Jüngel
Dieser Beitrag erschien zuerst in der Wochenschrift des Goetheanum Ausgabe 10/2010

Mit der Verabschiedung der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung am 26. August 2006 stellt sich die Frage nach ihrer Umsetzung. Beim Symposium ‹Inklusion und schulische Vielfalt. Gemeinsame Aufgabe für Waldorfschule und Heilpädagogik› an der Alanus-Hochschule in Alfter zeigte sich am 19. Februar, dass mit dem radikalen Beachten individueller Lerntempi das Schulsystem grundsätzlich neu zu (be)greifen ist.

Das Ideal ist einleuchtend: Statt Menschen mit Behinderung zu separieren, sollten sie in die Regelklassen integriert werden. Wir sind eine Menschheit – und sollten daher auch miteinander leben und lernen. Wie sieht es aber in der Praxis aus? Einmal abgesehen davon, dass laut jüngstem Behindertenbericht der Bundesregierung in Deutschland nur 15,7 Prozent der betroffenen Kinder und Jugendlichen integrativ beschult werden, gibt es praktische Aufgaben: So brauchen Kinder mit Sehbehinderung beispielsweise Lesehilfen. Doch welche Regelklasse hat diese schon? Wie sieht es bei Kindern mit Autismus aus, die die Präsenz zu vieler Menschen irritiert? Und was ist mit psycho-sozialen Auffälligkeiten, für die größtenteils noch gar keine Antworten bereitstehen? ...mehr >

 

Deutscher Krebskongress

Komplementärmedizin in der Onkologie

von Regina Reinsperger

Eine gut besuchte Veranstaltung zur Komplementärmedizin in der Onkologie gab es im Rahmen des 29. Deutschen Krebskongresses, der Ende Februar in Berlin stattfand.

Unter Komplementärmedizin ist hier eine begleitende und ergänzende Behandlung zur schulmedizinischen Therapie zu verstehen, im Gegensatz zu einer Alternativ-Therapie im Sinne von "entweder - oder". ...mehr >

 

Welttag gegen Internetzensur


"Welttag gegen Internetzensur"

Liste der "Feinde des Internets" unverändert - Türkei und Russland erstmals "unter Beobachtung".

Anlässlich des "Welttags gegen Internetzensur" am 12. März warnt Reporter ohne Grenzen (ROG) vor zunehmenden Bedrohungen der Meinungs- und Informationsfreiheit im Internet. "Das Internet hat sich zu einem Austragungsort des Kampfes um den Zugang zu freien Informationen entwickelt.

Eine steigende Zahl von Staaten versucht, ihre Online-Kontrolle auszudehnen. Gleichzeitig wächst die Gruppe erfinderischer, solidarischer Internetnutzer, die gegen diese Überwachung mobil macht", so ROG.

ROG hat den "Welttag gegen Internetzensur" im vergangenen Jahr erstmals initiiert. Auch in diesem Jahr veröffentlicht die Organisation zum Schutz der Medien- und Meinungsfreiheit wieder den Bericht "Feinde des Internets", in dem Maßnahmen der Internet-Überwachung und Repressionen gegen Blogger und Cyberdissidenten in mehr als 20 Staaten beschrieben werden. Auf der Liste der "Feinde des Internets" stehen abermals die zwölf Länder China, Iran, Birma, Nordkorea, Turkmenistan, Kuba, Saudi-Arabien, Ägypten, Usbekistan, Syrien, Tunesien und Vietnam. ...mehr >

 

Anthroposophie in NRW


Zum vergrößern klicken

Neue Webseite des Arbeitszentrums-NRW ist online

mm/tdz. 11.03.2010 - Seit einigen Tagen hat das Arbeitszentrum NRW der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland eine neue Webseite. Hier findet der interessierte Besucher alle wichtigen Informationen über die Präsenz der nordrhein-westfälischen Anthroposophen, die Standorte der einzelnen Zweige, aktuelle Nachrichten und Ankündigungen von Veranstaltungen und Seminaren. Es werden die Mitarbeiter des Arbeitszentrums und des Kollegiums vorgestellt und durch das Redaktionssystems ist es jetzt möglich, zeitnah über aktuelle Ereignisse und Veranstaltungen berichten zu können. Auch die Bibliothek kann jetzt nach Titel oder AutorIn durchsucht werden. ... mehr >

 

Mannheimer Bildungsgespräch

Vielfältige Berührungspunkte zwischen Islam und Christentum

Das erste Mannheimer Bildungsgespräch der Freie Hochschule Mannheim ist ein interreligiöser Studientag – Dialog in Zusammenhang mit dem Europäischen Jahr gegen Armut und Ausgrenzung
von Cornelie Unger-Leistner

Wo gibt es Berührungspunkte, wo deutliche Unterschiede zwischen Islam und Christentum? Und wie sind die Auswirkungen auf die heutige Gesellschaft? Diesen Fragen ging die Freie Hochschule Mannheim Ende Februar mit einem Studientag zum Thema „Islam und Christentum- ein ewiger Kampf?" nach. Die Hochschule stellte ihre Veranstaltung als interkulturellen Dialog bewusst in einen Zusammenhang mit dem Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung. Talat Kamran, Leiter des Instituts für Deutsch-Türkische Integrationsstudien und interreligiösen Dialog in Mannheim: „religionsbezogene Unterschiede und Vorurteile führen zu gesellschaftlicher Ausgrenzung und Armut. Integration muss hier durch Dialog entstehen, denn nur so können sich die verschiedenen Kulturen informieren, sich verstehen und miteinander leben" ...mehr >

 

Sonntagslangeweile ohne weitere Folgen?

Grundeinkommen und mehr!

mm/tdz. 05.03.2010 - Seit ein paar Tagen wundere ich mich über geradezu raketenartig angestiegene Zuriffszahlen auf dem Server von TdZ. Dabei hatte ich mir nichts dabei gedacht außer, dass ich es auch sehr schön fände, wenn bei Anne Will auch mal das Grundeinkommen in die Diskussionen eingeführt würde. Denn die immer wiederkehrenden und immer gleichen Verlautbarungen, die Sonntagabend in schöner Regelmäßigkeit über den Bildschirm rattern und die dazu dienen sollen, am nächsten Morgen als Schlagzeile in allen Medien wieder aufzutauchen, sind nach meiner Ansicht Mega-out. Die GebührenzahlerInnen wollen ja vielleicht wirklich mehr als das, sie möchte informiert werden und sie möchten wissen, was sich in der Gesellschaft bewegt. ...mehr >

 

Europa lässt Amflora zu

Trotz Antibiotikaresistenz und gentechnikfreier Alternativen

Berlin, 2.3.2010. Kaum im Amt, zeigt der neue Gesundheitskommissar der Europäischen Union - John Dalli - wie er den Wind in Sachen Gentechnik künftig wehen lassen will: Heute hat er den Anbau für die Gentechnik-Kartoffel Amflora der Firma BASF genehmigt. Während man sich in der Konzernzentrale in Ludwigshafen die Hände reibt, ist es ein schlechter Tag für Lebensmittelwirtschaft, Bauern und Verbraucher. ... mehr >

 

Anne Will und HartzIV

Die Kurzkritik in drei (Ab)sätzen.
von Max Michels von den Beatagenten

Die Diskussion bei Anne Will brachte wieder einmal Oftgehörtes zutage und war deshalb gerade so langweilig wie die meisten Sendungen dieser Reihe. So richtig etwas Spannendes hat niemand gesagt. Einzig David Precht brachte - durchaus sympathisch - bürgerschaftliches Engagement ins Spiel und verwies darauf, das dieses wieder stärker in den Fokus zu nehmen sei. Man wird, so versicherte Anne Will immerhin glaubhaft, darauf zurückkommen. ...mehr >

 

Anne Will und das Grundeinkommen

HartzIV Diskussion. Ein Flashmob und die Folgen

mm/tdz. 27.02.2010 - Bei Facebook ist gerade der Bär los. Das Thema Grundeinkommen und Anne Will lässt die Wogen hochgehen. Worum geht es? Grundeinkommensaktivisten hatten einen so genannten "Flashmob" auf der Internetseite von Anne Will zu eben dem Grundeinkommen geplant. In der Anne Will-Sendung von Sonntag wird es um HartzIV gehen. Kommentare zu diesem Thema aber, so hieß es eine ganze Weile auf der Kommentarseite der Sendung von Anne Will, würden nicht mehr zugelassen: "Bitte sehen Sie davon ab, aufgrund der Flashmob-Initiative unseren Blog mit Kommentaren zum Grundeinkommen zu überfluten. Die Beiträge werden nicht freigeschaltet." So lautete die lapidare Mitteilung. Dabei wird die Frage nach dem Grundeinkommen inzwischen immer öfter in allen möglichen Zusammenhängen, Medien und auch in den Parteien diskutiert. Das Vorgehen der ARD-Redaktion aber ärgert die Grundeinkommensbefürworter, insbesondere Susanne Wiest, die mit ihrer E-Petition zum Bedingungslosen Grundeinkommen der Sache etwas mehr Wind unter die Segel geblasen hatte. Die Rede ist von Zensur bei der ARD. ...mehr >

 

Sichere und sinnvolle Geldanlagen

GLS-Bank wuchs 2009 überdurchschnittlich – Einlagen erstmals über Milliardengrenze - Global Alliance will internationale Konzepte entwickeln

NNA. 27.02.2010 -  Die Bochumer GLS-Bank hat erneut trotz Wirtschaftskrise kräftig zugelegt: Mit 33% Wachstum steigerte die GLS Bank ihre Bilanzsumme im vergangenen Jahr auf 1,35 Mrd. Euro. Dies ging aus den Geschäftszahlen 2009 hervor, die die Bank auf ihrer Jahrespressekonferenz in Bochum präsentierte. Auch die Zahl der Kunden wächst immer weiter: nach Angaben der Bank entschieden sich 11.000 neue Kunden für eine Geldanlage unter ethisch-ökologischen und sozialen Gesichtspunkten. Insgesamt verzeichnet die GLS-Bank jetzt 73.000 Kunden. ...mehr >

 

Die Richter richten´s nicht

Ein Beitrag zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts
von Arno Klönne

Ein »vernichtendes Urteil« habe das Bundesverfassungsgericht über »Hartz IV« abgegeben, freute sich Gregor Gysi im Namen der Linkspartei. Schön wär’s. Doch der Jubel ist fehl am Platze, denn nach der Entscheidung aus Karlsruhe wird der Streit über sozialstaatliche Hilfen für ein »menschenwürdiges Existenzminimum«, wie das Gericht den Zielhorizont nannte, erst richtig beginnen. Noch ist nicht entschieden, wer da wem etwas abringt oder wegnimmt, ob die Regelsätze und Zuwendungen in sehr bescheidenem Umfange angehoben oder ob sie am Ende gekürzt werden. ...mehr >

 

Das erste Mal


Ansichten einer Hochschule


Ausschreibung für den Alanus Preis für Bildende Kunst 2010

mm/tdz. 26.02.2010 - Die Studierenden an der Alanus-Hochschule in Alfter sowie die ehemaligen Absolventen können sich in diesem Jahr um den zum ersten Mal ausgeschriebenen "Alanus Preis für Bildende Kunst" bewerben.

Der Preis wurde auf Initiatiative des Rektors Marcelo da Veiga vom Förderverein der Hochschule ausgeschrieben und soll künftig alle zwei Jahre vergeben werden. Die Künstlerinnen und Künstler sind aufgefordert, ihre Werke aus den Sparten Malerei, Grafik, Skulptur, Installation, Performance oder Foto-/Videokunst vorzustellen.
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Theaterprojekt an der Rudolf-Steiner-Schule Schloss Hamborn

Theaterprojekt Rudolf Steiner Schule

 

 

 

 

Frau Käßmann und die Moral

Wer entscheidet, was moralisch ist?
von Max Michels von den beatatgenten

Es ist verständlich, dass die Wogen hochgehen beim Thema Käßmann und ihrer Trunkenheitsfahrt. Die öffentliche Auseinandersetzung um ihre Afghanistanpredigt machte sie zu einer Ikone für alle, die im Afghanistankonflikt nicht auf Seiten der Befürworter des Bundeswehreinsatzes stehen. Gleichzeitig aber auch, und das ist unschwer an den vielen Kommentaren abzulesen, wird sie dadurch auch angreifbar, weil die Beurteilung dessen, was wir Moral zu nennen belieben, immer auch eine sehr subjektive Komponente hat. Man stelle sich vor, wie es Guido Westerwelle jetzt gehen würde, hätte er mit 1,54 Promille im Blut eine rote Ampel überfahren. Häme und Spott wären schier grenzenlos. ...mehr >

 

Gleiches Geld für Alle

Es geht um die Suche nach einer neuen Sozialpolitik
von Prof. Dr. Thomas Straubhaar

Dieser Beitrag wurde am 23.2.2010 als HWWI-Standpunkt auf der Seite des Hamburgischen Welt-Wirtschaftsinstituts veröffentlicht. Mit freundlicher Genehmigung des Autors.

Guido Westerwelle hat eine Hartz-IV-Debatte angestoßen, nun diskutiert Deutschland über den Sozialstaat im Allgemeinen. Dies ist sicher richtig, solange man ernsthaft bleibt. Falsch aber ist es, aus dem Fehlverhalten einzelner Menschen die Politik fürs Ganze abzuleiten. Zweifelsfrei gibt es jene, die den Sozialstaat missbrauchen. Ebenso ohne Zweifel gibt es aber auch Obdachlose, die erfrieren, und Familien, die bittere Not leiden. Auch in Deutschland. ...mehr >

 

Eine Vereinigung für Kindheit.


Über eine Lichtung ins Offene. Eine Art „Amnesty International" für Kindheit.
Aus dem Weblog von Jelle van der Meulen. Mit freundlicher Genehmigung des Autors

14.02.2010 - Ich nehme mir diese Woche die Freiheit, auf diesem Weblog ein Thema anzusprechen, dass wahrscheinlich nur ganz wenig Leser interessiert. Es betrifft folgende Frage: welche Aufgabe hat die Vereinigung der Waldorfkindergärten in Deutschland? Mich beschäftigt diese Frage natürlich auch deswegen, weil ich im Rahmen dieser Vereinigung tätig bin. Darüber hinaus aber meine ich allerdings, dass hinter dieser Frage noch eine zweite steckt, nämlich: wie verhalten anthroposophische Einrichtungen sich zurzeit zu ihrem eigenen anthroposophischen Impuls? ...mehr >

 

Anthroposophie heute?

Zwischen Himmel und Erde. Die Vierte.

Inzwischen gibt es einige Rezensionen des Films in den unterschiedlichsten Medien, unter anderem hat sich Laura Krautkrämer in der Info3 mit dem Film beschäftigt, bei Anthromedia findet der geneigte Leser eine Zusammenstellung verschiedener Beiträge und hier bei Themen der Zeit haben sich Michael und Johannes Anders sowie Vera Hoffmann geäußert. Christian Labhart hat auf der Seite des Films eine Liste mit Links zu verschiedenen Rezensionen eingefügt. Ich möchte diesen Beiträgen eine eigene Betrachtung dazu stellen, muss aber gestehen, dass es mir einigermaßen schwergefallen ist. Hatte ich nach dem Film "Rudolf Steiner" und nach "Zum Abschied Mozart" von Christian Labhart mehr erwartet? Ja. Zu meinem Beitrag aber geht es hier entlang >

 

Zwischen Himmel und Erde

Über den neuen Film von Christian Labhart
"...es ist ein sehr persönlicher Film über Menschen."
Besprechung von Vera Hoffmann, Waldorflehrerin auf La Palma

Brauchen wir noch einen Film über Anthroposophie? Noch einen Film über diese von Rudolf Steiner entwickelte und in unzähligen Büchern und Vorträgen beschriebene Weltanschauung? Eine Weltanschauung, die in filmischen Berichten dargestellt von den einen diffamiert, von den anderen in eloquenten Kommentaren und in (manchmal fast zu überzeugend wirkenden) positiven Bildern dokumentiert wird… ..mehr >

 

Das klare Meer der Stille

Ken Wilbers Bewusstseinsspiritualität
von Zoran Perowanowitsch

Die folgenden beiden Aufsätze erschienen zuerst in der Wochenschrift "das Goetheanum" Ausgaben 04/05-2010. Wir veröffentlichen sie hier mit freundlicher Genehmigung der Redaktion und des Autors.

Angesichts der Versuche, die Anthroposophie Rudolf Steiners in die Weltansichten Ken Wilbers zu integrieren, stellt sich die Frage, ob dadurch der eigentliche Kern der Anthroposophie besser aufleuchtet oder ob sie den in ihr liegenden Willensimpuls und ihre Aufgabe zu verlieren droht. Zoran Perowanowitsch versucht aus einer christlichen Spiritualität heraus eine Auseinandersetzung mit Wilbers Erfahrung und Verständnis des Bewusstseins. ...mehr >

 

Das Ende von Emerson College.

Weltweit anerkannte Studienstätte in Südengland steht vor dem endgültigen Aus.

mm/tdz. 17.02.2010 - Das Emerson College, eine anthroposophische Studienstätte im südenglischen Forest Row, schließt seine Pforten. Die finanzielle Lage war in den letzten Jahren immer schlechter geworden und am 12. Februar teilte Marc ter Kuile, der Vorsitzende der "Board of Trustees of Emerson College" seinen Mitgliedern den Beschluss des Vorstandes mit, das College endgültig zu schließen. ... mehr >

 

Demenz und Trauma

zu einem brennenden Zeitthema
von Dietrich Kumrow

Dieser Aufsatz erschien - fast wortgleich - in der November-Ausgabe (2009) der Zeitschrift "Info3". Der Autor beschäftigt sich bereits sein vielen Jahren mit der Demenz-Problematik. Über fünfzehn Jahre leitete er das Altenwerk Schloss Hamborn, er ist Mitbegründer des Instituts für Alterskultur in Paderborn und arbeitet seit einigen Jahren in Wien. In seinem Aufsatz geht er der Frage nach, inwieweit Demenz eine Folge traumatischer Erlebnisse sein kann und regt an, bereits in einem frühen Stadium Maßnahmen zur Prophylaxe zu ergreifen. Demenz nicht als unabänderliches Schicksal zu begreifen, sondern eines, das auffordert: ".. den Mut zu entwickeln, hin zu schauen, das Unaussprechliche in Sprache zu bringen, sich das Leben zurück zu erobern." ... mehr >

 

Helfen in Haiti

Notfallpädagogisches Kriseninterventionsteam startet nach Haiti

NNA. 10.02.2010 - Nach vierwöchiger Planung bricht das 14köpfige notfallpädagogische Kriseninterventionsteam der „Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V." heute zu einem waldorfpädagogischen Nothilfeeinsatz nach Haiti auf. Ziel des Einsatzes ist es, laut Freunde der Erziehungskunst, die Selbstheilungskräfte der vom Erdbeben psychotraumatisierten Kinder durch waldorfpädagogische Methoden zu stärken, so dass die Ausbildung „Posttraumatischer Belastungsstörungen" verhindert werden kann. ...mehr >

 

Götz Werner zur BVerfG-Entscheidung

Seit Dienstagmorgen, dem 9.Februar 2010 ist es amtlich, die Vorschriften des SGB II, die die Berechnungsgrundlagen der Regelsätze beim ALG II bilden, erfüllen "nicht den verfassungsrechtlichen Anspruch auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit Art. 20 Abs. 1."
Götz Werner, dm-Gründer und einer der profiliertesten Befürworter eines bedingungslosen Grundeinkommen, kommentiert die Reaktion auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts:

Das wichtigste Sozialurteil darf nicht in Suppenküchen münden!

Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zu den Regelleistungen nach Hartz-IV sollte von der Politik ernst genommen werden. Sie tut es aber nicht, wie erste Reaktionen zeigen: Statt über eine angemessene Kindergrundsicherung nachzudenken, fällt Arbeitsministerin von der Leyen nichts besseres ein als Suppenküchen, Schulspeisung und Nachhilfeunterricht, von Verwaltungen organisiert und von Bürgern finanziert. Es geht den Richtern um würdiges Leben, nicht um Arbeitsbeschaffung für eine Verwaltung, die schon bei der Festsetzung der Bemessungsgrenzen gezeigt hat, dass sie völlig überfordert ist. ...mehr >

 

Grundeinkommen im Petitionsausschuss

Öffentliche Beratung des Ausschusses erst in der zweiten Jahreshälfte

mm/tdz. 08.02.2010 - Die Petition zur Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens hatte eine breite Zustimmung erfahren. Innerhalb weniger Wochen waren über 52.000 Menschen dem Aufruf gefolgt, die von Susanne Wiest aus Greifswald initiierte E-petition mitzuzeichnen. Viele Befürworter haben sich seitdem gefragt, wie es denn nun tatsächlich weitergehe, denn es ist vorgesehen, dass der Petitionsausschuss bei einer Zustimmung von über 50.000 Mitzeichnern der Petentin oder dem Petenten die Gelegenheit geben können, seine Petition in einer öffentlichen Sitzung noch einmal vorzutragen. ...mehr >

 

Nachdenkliche Nachdenkseiten

Institut Solidarische Moderne. "begrüßenswert", aber nachbesserungsbedürftig. Zu Albrecht Müllers Irritationen

mm/tdz. 08.02.2010 - Für Albrecht Müller, den Betreiber der vielgelesenen Nachdenkseiten, ist die Initiative "Solidarische Moderne" zwar "ausgesprochen begrüßenswert", zu einer uneingeschränkten Zustimmung kann er sich aber nicht durchringen. Er regt an, "nachzubessern", denn er sei vom Namen und vom Gründungsaufruf "irritiert" gewesen. Seine kritischen Anmerkungen seien "von großem Wohlwollen für das Projekt" getragen und so wünscht er sich einen Widerhall für seine Kritik, die er dann auch wortreich begründet. ...mehr >

 

Die Philosophie der Freiheit - hören

Die Katze auf dem heißen Blechdach


Thomas Heller (Big Daddy) und Johannes Hoffmann (Brick)


Zeitloser Klassiker von Tennessee Williams an den Kammerspielen Paderborn

mm/tdz. 07.02.2010 - Big Daddy hat Geburtstag. Die ganze Familie trifft sich bei dem reichen Gutsbesitzer und seiner Frau Big Mama, mit der er seit 40 Jahren zusammen ist und deren Hauptbeschäftigung darin besteht, auf Urlaubsreisen Souveniers zu kaufen und sie im Keller verstauben und verrotten zu lassen: "... sie sind noch nicht einmal ausgepackt." Big Daddy ist krebskrank, glaubt aber, er sei kerngesund. Alle um ihn herum außer Big Mama wissen bereits, dass der Geburtstag, zu dem sie alle zusammengekommen sind, sein letzter sein wird. ...mehr >

 

Innere und äußere Dialoge


Christine Gruwez und János Darvas


Anthroposophie und Religion
Christine Gruwez


Die Dialogfähigkeit zwischen den Religionen, zwischen den Kulturen und zwischen den Ländern wird in der globalisierten Welt immer wichtiger.Welche Rolle könnte die Anthroposophie dabei spielen? Und wie kann man sich dafür fähig machen? Die Iranistin Christine Gruwez hat den Pädagogen János Darvas – beide ‹Goetheanum›-Korrespondenten – dazu befragt.

Das Interview wurde zuerst in der Wochenschrift "das Goetheanum" Ausgabe 03/2010 veröffentlicht und erscheint hier mit freundlicher Genehmigung der Interviewpartner und der Redaktion.


Jede Religion trägt im innersten Kern ein lebendiges Urbild, aus dem sie sich ernährt und um das herum sie sich gestaltet und organisiert. Am Ende dieses Prozesses entsteht eine Kultur als Gesamtorganisation der zwischenmenschlichen Verhältnisse, in der sich Ethik, Normen und Lebensweisen herauskristallisieren. Die Religionen mögen sich in ihren äußeren Erscheinungsformen unterscheiden, ihrem Wesen nach sind sie alle auf die ihnen zugrunde liegenden Urbilder angewiesen. Würden diese nicht mit Leben erfüllt, würde ihre Substanz leer und erstarren. ...mehr >

 

Zwischen Himmel und Erde – Anthroposophie heute

Zwei Kommentare zum neuen Film von Christian Labhart
Von Michael Anders und Johannes Anders

Subjektiv und fragmentarisch
Von Michael Anders

Den Film finde ich gut; entscheidend ist dabei aber, wie offen bzw. mit welchen Erwartungen man den Film anschaut. Er gibt durch seine erzählende Art keine abschliessende, keine wertende und umfassende Antwort auf die Frage, was denn eigentlich Anthroposophie ist. Er regt dadurch an, sich ein eigenes Bild über Anthoposophie zu machen und dieses in Relation zu den eigenen Vorstellungen und (Vor-)Urteilen zu setzen. Der Film hat nicht den Anspruch auf Vollständigkeit (auch nicht richtig und wahr zu sein), sondern zeigt, wie einzelne Menschen/Subjekte die Impulse von Rudolf Steiner aufnehmen, wie sie in ihrem biographischen Kontext Resonanz finden, was in ihnen individuell anklingt. Es ist kein PR-Film pro Anthroposophie, sondern stellt die Subjektivität, das Individuelle ins Zentrum, er dokumentiert fragmentarisch und nicht exemplarisch Anthroposophen und zeigt auf, wie individuell diese die Anthroposophie interpretieren, verstehen und leben. ...mehr >

 

Denkwerkstatt "Solidarische Moderne"

Visonen vs. tagespolitische Kleinkrämereien
von Michael Mentzel

"Es ist Zeit für Alternativen", heißt es in der Aufforderung zur Gründung einer von den Initiatoren so genannten "Denkwerkstatt". Es geht konkret um eine "programmatische politische Alternative zum Neoliberalismus." Unterstellt wird, und das sicher nicht zu Unrecht, dass es eine "gesellschaftliche Mehrheit" gibt, die nach einer "solidarischen Moderne" fragt, einem Gegenentwurf zu einer Welt, die "von ungezügeltem Kapitalismus, grassierender Armut, massiver Umweltzerstörung und kriegerischer Gewalt" geprägt ist. Ein erkennbar linkes Projekt, dafür stehen die Namen Andrea Ypsilanti, Herrmann Scheer, aber auch Katja Kipping und Sven Giegold. ...mehr >

 

ELIANT kurz vor dem Ziel


Eliant-Initiative fehlen nur noch rund 109.000 Unterschriften

(NNA). Die ELIANT-Initiative steht kurz vor der Erreichung ihres Ziels, eine Million Unterschriften zugunsten der anthroposophischen Initiativen in Erziehung, Medizin, Heilpädagogik, Sozialtherapie und Landwirtschaft in der EU zu sammeln. Durch die Unterschriften soll Einfluss genommen werden auf die Gesetzgebung in der EU, die die Arbeitsgrundlagen der Initiativen zu gefährden droht. Nach Angaben von Eliant in Lörrach fehlten zum Jahresbeginn 2010 noch rund 109.000 Unterschriften. ...mehr >

 

Paderborn - Die Studis und ihr Lebensstil

Studium heute – Gesundheitsfördernd oder -gefährdend? – Department Sport und Gesundheit der Universität Paderborn startet große Lebensstilanalyse

Im Volksmund gelte die Studienzeit als die schönste Zeit im Leben. Dies möchte Prof. Dr. Hans Peter Brandl-Bredenbeck aus dem Department Sport & Gesundheit der Fakultät für Naturwissenschaften der Universität Paderborn nicht abstreiten, aber auch auf damit verbundene Probleme aufmerksam machen. Denn der neue Lebensabschnitt Studium gehe auch mit tiefgreifenden sozialen Veränderungen und erhöhten Leistungsanforderungen sowie Stresssituationen einher. ...mehr >

 

Makabre Trostworte

"Leerformeln" der Verantwortungsträger
von Max Michels von den Beatagenten

Ein Klaus Naumann schrieb Margot Käßmann einen Brief. Die SZ [Link s.u.] druckt ihn ab. Antwort so heißt es, habe er keine bekommen. Ich hätte ihm auch nicht geantwortet. Klaus Naumann ist ein pensionierter General. Bis 1999 war er Vorsitzender des Nato-Militärausschusses. ...mehr >

 

Freispruch für Yunus und Rigo

Ermittlungspannen zuhauf und "kein Wort der Anteilnahme"

mm/tdz. 28.01.2010 - Die beiden Waldorfschüler Yunus K. und Rigo B. sind heute vom Berliner Landgericht vom Vorwurf des versuchten Mordes freigesprochen worden. Damit geht ein Prozess zu Ende, der von peinlichen Fehlern und Ermittlungspannen begleitet war. Zwei Polizeibeamte hatten bezeugt, dass die beiden Schüler bei der 1. Mai-Demo 2009 in Kreuzberg einen Molotow-Cocktail auf Polizisten geworfen haben sollen. Statt der Polizisten aber war eine Frau getroffen worden, die dabei Verbrennungen zweiten und dritten Grades erlitten hatte. ...mehr >

 

Milchpreis: Nachhaltige Bezahlung als Existenzsicherung

Höchste Milchqualität muss sich im Preis widerspiegeln
von Vanessa Andreadakis

Die Milchpreise beschäftigen immer wieder nicht nur Politik und Öffentlichkeit, sondern vor allem die betroffenen Bauern. Im Fachbeirat Milch, dem Runden Tisch von Demeter-Erzeugern und -Molkereien, wurde gemeinsam die Notwendigkeit einer wirklich nachhaltigen Bezahlung der Milchbauern diskutiert. "Nur wenn Demeter-Bauern dauerhaft und abgesichert den Auszahlungspreis für ihre Milch bekommen, den sie für die Zukunftssicherung ihrer Höfe benötigen, können Verbraucher auch in Zukunft die höchste biodynamische Milchqualität erhalten", unterstreicht Demeter-Marketingsvorstand Klemens Fischer. ...mehr >

 

Waldorf-Krisenteam nach Haiti

Nothilfepädagogische Krisenintervention geplant

KARLSRUHE (NNA). Die internationale Organisation "Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners" plant eine waldorfpädagogische Krisenintervention in Haiti, um den vom verheerenden Erdbeben psycho-traumatisierten Kindern bei der Verarbeitung des entsetzlichen Erlebnisses zu helfen. ..mehr >

 

Bürgerbegehren für Kölner Schauspielhaus

Initiative will Sanierung statt Neubau

Die Initiative „Mut zu Kultur" hat heute ein Bürgerbegehren für den Erhalt und die Sanierung des Kölner Schauspielhauses gestartet. Das meldet die Initiative „Mehr Demokratie". Ziel des Begehrens ist es, den denkmalgeschützten Bau des bekannten Architekten Wilhelm Riphahn zu bewahren. Ein Neubau ist aus Sicht der Kulturinitiative außerdem zu teuer. ...mehr >

 

Afghanistan: Grausame Märchen

Über die Verzerrung der afghanischen Realität in der deutschen Berichterstattung
von Hans Wallow

"Wenn ich die deutsche Presseberichterstattung analysiere, erkenne ich mein Land nicht wieder", sagt der an der Marburger Universität lehrende afghanische Politologe Dr. Matin Baraki - Als ob in diesem Krieg nur die Taliban für Mord und Totschlag verantwortlich wären.
Jeder, der im Vielvölkerstaat am Hindukusch einmal die Gastfreundschaft der Landbewohner erlebt hat, und sich besonders mit den sozialen und kriegerischen Konflikten der großen Volksgruppen der Paschtunen, Tschadschiken, Usbeken und Hazaras auseinandersetzt, kann die Empörung des Wissenschaftlers mit paschtunischen Wurzeln verstehen. ...mehr >

 

Kann Liebe Arbeit sein?

Die Jenaer Thesen zur Bezahlung von Elternschaft
Fröbel-Tagung „Kann Liebe Arbeit sein? Kontroversen um bezahlte Elternschaft" – in der Fachhochschule Jena am 14. Januar 2010

Soll Familienarbeit bezahlt werden und wenn ja, wie lange und in welcher Höhe? Erscheint eine Lohnersatzleistung wie das Bundeselterngeld, eine eher symbolische Leistung wie das Thüringer Erziehungsgeld oder ein Erziehungsgehalt auf Normallohnniveau ratsam? Wie wirken sich bezahlte Elternzeiten auf das Erziehungsgeschehen, die Bildungschancen der Kinder und die Entwicklung von Familienstrukturen, des Geschlechterverhältnisses und des Arbeitsmarktes aus?
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Anregung zum Thema Meditation

von Regina Reinsperger
Dieser Beitrag wurde zuerst bei den Egoisten veröffentlicht. Dank an Regina Reinsperger und Michael Eggert.

Epirrhema
Müsset im Naturbetrachten
Immer eins wie alles achten;
Nichts ist drinnen, nichts ist draußen:
Denn was innen, das ist außen.
So ergreifet ohne Säumnis
Heilig öffentlich Geheimnis.
Freuet euch des wahren Scheins,
Euch des ernsten Spieles:
Kein Lebendiges ist Eins,
Immer ist ´s ein Vieles.
        J.W.von Goethe (1749-1832)

Im Lichte der Aufmerksamkeit: der Blick aus dem Fenster

Die erste Hälfte der Überschrift ist eine Redewendung, die jedem von uns bekannt ist und im Folgenden möchte ich einige praktische Gedanken zu "Licht" und "Aufmerksamkeit" darstellen. Dass der Tag hier bei uns hell ist und die Nacht dunkel, ist eine Lebenstatsache, über die man nicht diskutieren muss. Wir bemerken auch, ob die Sonne scheint oder nicht, ob es regnet, schneit oder stürmt und wenn es tagelang trübe ist, stöhnen wir über diese relative Dunkelheit und vermissen die Sonne. Aber beobachten wir auch intime Natur- und Lichtverhältnisse? ...mehr >

 

Öko-Landbau: Modell für eine innovative Landwirtschaft

Neuorientierung der Agrarpolitik notwendig.
10 Jahre Förderpreis für Ökolandbau

mm/tdz. 23.01.2010 - Für die Vertreter des Bio-Landbaus, aber auch für die ökologische Lebensmittelwirtschaft, war der Tag des Öko-Landbaus auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin einmal mehr ein willkommener Anlass, auf die Notwendigkeit einer ökologisch ausgerichteten Landwirtschaftspolitik hinzuweisen.

An die Adresse der politischen Entscheidungsträger gerichtet, sagte Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des Bundes der Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW): "Wenn die Politik schon viel Geld in die Landwirtschaft stecke, dann muss sie die politischen Rahmenbedingungen auch so gestalten, dass die Landwirtschaft nachhaltig ist". ...mehr >

 



Studiokonzert der Universität


Im Audimax der Uni Paderborn 
Mittwoch, 27.1. 10 - 20.00 Uhr – Eintritt frei

Am Mittwoch, 27.1., ist es wieder soweit: Studierende des Fachs Musik der Universität Paderborn präsentieren die Semester-Ergebnisse ihrer musikalischen Arbeit. Wie immer erwartet die Zuhörer ein breit gefächertes Programm von Mozart über Beethoven und Chopin bis hin zu Musical und Pop. ...mehr >

 

Halbzeit bei „Bio find ich kuh-l"



Schülerwettbewerb zum ökologischen Landbau
Einsendeschluss 20. April 2010.

Der bundesweite Schülerwettbewerb „Bio find ich kuh-l" des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz geht in die zweite Halbzeit. Schon seit Ende September sind Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland dabei, kreative Beiträge zu diesem Wettbewerb zu erstellen. Das Motto diesmal heißt: "Bio und Ernährung – food und fit, mach doch mit!". Es geht darum, herauszufinden, was Biologischen Landbau und unsere tägliche Ernährung miteinander verbindet. ...mehr >

 

Gutgelaunte Hedonisten

LOHAS und die "Auffrischung des Konsumgedankens"
Über Katrin Hartmanns Buch "Ende der Märchenstunde"
von Michael Mentzel

Dies ist ein beinhartes Protestlied
es richtet sich gegen jeden, der sich davon betroffen fühlt.
Also auch gegen mich selbst.
                 Arik Brauer, Liedermacher und Maler

Ich gebe es zu, auch ich bin zeitweise dem schönen Schein eines ethischen Konsumismus auf den Leim gegangen. Nicht dass ich ganz plötzlich zum Paulus geworden bin, immerhin bin ich seit fast 30 Jahren mit der Ökobewegung verbunden und habe - so glaube ich jedenfalls - nie aus den Augen verloren, worauf es ankommt, wenn ich von der Notwendigkeit spreche, dass es nur der Mensch selber ist, der die Kraft zur Veränderung in sich trägt. Und auch wenn der Kollege Max Michels seinerzeit "utopia" nicht vollends verteufeln wollte, so ehrt ihn das gewiss, aber er hätte schon etwas genauer hinschauen können. ...mehr >

 

Der Bio-Landbau kappt seine Wurzeln

Im Bio-Landbau klaffen Theorie und praktische Umsetzung weit auseinander
von Michael Machatschek

Dieser Beitrag erschien zuerst in "politische ökologie" 110/2008. Wir veröffentlichen ihn hier mit freundlicher Genehmigung des Autors

Die Herstellung von Lebensmitteln in der biologischen Landwirtschaft ist an die Regeln naturschonender Landnutzungsformen gebunden. Doch der Begriff "bio" ist weit ausleg- und interpretierbar, und die Richtlinien können unterschiedlich gehandhabt werden. Die "ökologische" Deklaration der Bioprodukte ist mittlerweile zum Deckmäntelchen geworden, da in der Praxis Naturkreisläufe und die Aspekte der Regionalität des Verbrauchs, also echte Ressourcenschonung und Klimaschutz, nur ansatzweise berücksichtigt werden. ...mehr >

 

Terre des hommes bittet um Spenden für Erdbeben-Opfer

Kinderhilfsorganisation ist seit 20 Jahren in Haiti aktiv – Notlager errichtet

OSNABRÜCK (NNA). Die Kinderhilfsorganisation terre des hommes in Deutschland bittet dringend um Spenden für die Opfer des verheerenden Erdbebens in Haiti. „Als Teil der internationalen Föderation terre des hommes verfügen wir über ein Netzwerk, das schnell und zielgenau Hilfe mobilisieren kann“, betont Danuta Sacher, die Geschäftsführerin der deutschen Organisation in Osnabrück. Die Schwesterorganisation von terre des hommes in Lausanne sei bereits seit 20 Jahren in Haiti aktiv. ...mehr >

 

Philippinen - Nicanor Perlas rehabilitiert

Zurück im Präsidentschaftswahlkampf der Philippinen
Von NNA-Korrespondent Walter Siegfried Hahn

MANILA (NNA). Mehr als einen Monat nach seiner Disqualifikation ist Nicanor Perlas soeben offiziell als Kandidat für die philippinischen Präsidentschaftswahlen am 10. Mai rehabilitiert worden. In ihrer Resolution 8743 hat die philippinische Wahlkommission Comelec verlautbart, dass Perlas wieder in die Liste der Kandidaten aufgenommen wurde. ...mehr >

 

Zertifikat für das Alanus Werkhaus

Weiterbildungszentrum mit international anerkanntem Gütesiegel ausgezeichnet

Pünktlich zum Erscheinen des Kursprogramms für das Jahr 2010 wurde dem Weiterbildungszentrum Alanus Werkhaus in Alfter bei Bonn ein Zertifikat für seine Bildungsmaßnahmen verliehen. Das Gütesiegel bescheinigt, dass das Angebot des Weiterbildungszentrums bundesweit und international anerkannten Qualitätsstandards entspricht. Es wurde ausgestellt durch die Gesellschaft CERTQUA, die in Deutschland Marktführer bei der Zertifizierung von Bildungsangeboten ist. ...mehr >

 

Schnäppchen in der Uni-Bibliothek

Bücherbasar in der Universitätsbibliothek Paderborn. 4.500 Bände stehen zum Verkauf

Am Dienstag, 19. Januar, findet in der Universitätsbibliothek von 10.00 bis 18.00 Uhr ein Bücherbasar statt. ...mehr >

 

Bio - Organisches Wachstum?


bioFach 2008 in Nürnberg


Nischen konstruktiv wahrnehmen, ausbauen und pflegen
von Detlef Stoffel

Ende Februar wird sich die "Bio-Welt" auf ihrer alljährlichen Fachmesse, der "BioFach" treffen. Detlef Stoffel hat sich Gedanken über eine "organische" Zukunft der "Bio-Welt" gemacht.

Nachdem sich die "Bio-Welt" zunächst von Wollpullovern und Birkenstock-Schuhen "emanzipieren" musste, war einige Zeit später die Nische dran: "Raus aus der Nische" wurde zum – inhaltlich nicht überprüften – Schlachtruf. Wobei es heute schwierig sein dürfte herauszufinden, wer da wem "argumentativ" gefolgt ist: Die Branche einer angeblichen Öffentlichkeit oder umgekehrt. Anstatt nämlich ein kritisches Selbstbewusstsein über die eigenen, vielfältigen (!) Wurzeln zu pflegen und zu entwickeln, setzte die Branche auf etwas, was im ökologischen Landbau eigentlich verpönt ist: sehr schnelles, nicht organisches Wachstum. Wachstumsbeschleuniger waren dabei u.a. die Ideologie "Bio für alle" (wobei "alle" nicht gefragt wurde…), Egozentrik und sicher auch das allgemeine Bio-Kennzeichen auf Basis des kleinsten gemeinsamen Qualitäts-Nenners. ...mehr >

 

Gutgemeinte Banalitäten?

Zur Kritik an der Neujahrs-Predigt der Bischöfin Margot Käßmann
von Michael Mentzel

Ein offener Brief von Ralf Fücks in der Welt-Online erregt den Unwillen der "Grüne Linke". Fücks ist Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung. Geradezu staatstragend hatte der Grüne Fücks die evangelische Bischöfin Käßmann für etwas getadelt, was nach dem Verständnis seiner linken Partei-Kollegen ein Ur-grünes Anliegen ist, nämlich die realistische Einschätzung, dass der Afghanistan-Konflikt nicht mit militärischen Mitteln gelöst werden kann. Auch fragen sich die grünen Kollegen, was Herrn Fücks angetrieben hatte, sich dann auch noch ausgerechnet ein Springer-Blatt auszusuchen, um sich öffentlich über die Worte der Theologin zu ärgern. ...mehr >

 

Hartz IV vs. Werner I

Das bedingungslose Grundeinkommen ist nicht erst seit Götz Werner Objekt
der Begierde. Bereits in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gab es Ideen zur Realisierung einer solchen Alternative. Seit auch Thüringens Ministerpräsident Althaus erkennen ließ, dass er mit der Einführung eines "Bürgergeldes" sympathisiert und ein Studie über das Für und Wider erstellen ließ, ist das Thema endgültig in der Öffentlichkeit angekommen ...mehr >>

 

Fluxus-Künstler Emmett Williams gestorben

Am 14. Februar 2007 starb in Berlin der Dichter und Performance-Künstler Emmett Willams, Mitbegründer der Fluxusbewegung, einer Kunstrichtung, die in den 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts von Künstlern wie George Maciunas, John Cage und Joseph Beuys maßgeblich geprägt wurde. Fluxus hatte einen wesentlichen Einfluss auf die moderne Kunst nach 1945. Auch die Pop-Art wurde von der Fluxus-Bewegung inspiriert ...mehr >>

 

Hurra wir verreisen!

Das schreiben die anderen:

"Es gibt ja Leute, die den Hals nicht vollkriegen. Sie kaufen schon bei einer korrekten Lebensmittelkette wie Basic ein, tragen viele Schals um den Hals und Unterwäsche von Hess-Natur, bevölkern -die Herren mit einem stilvollen Hut- alle gepflegten Ausstellungen und unterstützen ein alternatives Landprojekt, das letzlich einen eigenen integrativen Waldorfkindergarten begründet hat."
Wer solches schreibt? Die Egoisten ...mehr >>

 

Else Lasker-Schüler

Wer ist Else Lasker-Schüler? Sie wurde am 11. Februar 1869 in Wuppertal geboren. Hajo Jahn und Petra Urban nähern sich der Biographie dieser ungewöhnlichen Frau, einer Künstlerin, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Berlin das verkörperte, was heute multi-mediale Performance genannt wird. Die Else Lasker-Schüler Gesellschaft in Wuppertal widmet sich dem Leben und Werk von ELS, wie sie häufig genannt wird. Bei der Beschäftigung mit dieser Frau fasziniert mich die Vielschichtigkeit und die Zerissenheit, die ich in ihren Gedichten spüre. Und ich beginne nachzusinnen über eine Zeit, in der Um- und Aufbruch stattfand, Neues entwickelt wurde, Kunst und Kultur eine Hochzeit hatten und über eine Zeit, in der der Krieg und Tod Hoffnungen zerstörte, die Menschen auf sich selbst zurückwarf und Leben und Sinn manchmal über Nacht veränderte.

Else Lasker-Schüler - Annäherung an eine Biographie >>

 

Kulturbruch?

Neue Probleme in Witten-Herdecke
Noch nicht mal ein Jahr ist es her, dass die Universität Witten Herdecke mit einem neuen Konzept den Wissenschaftsrat überzeugen konnte, dass eine Fortführung des Wissenschaftsbetriebes den Anforderungen an die Qualität der Mediziner-Ausbildung genügt. Nun stehen gravierende finanzielle Probleme ins Haus. Spiegel-Online berichtet heute unter dem Titel "Neue Turbulenzen an der Privatuni" über Personalia und über die Planungen, wie die finanziellen Probleme gelöst werden könnten ...mehr >>

 

Greenpeace informiert über Gentechnik-Standorte

Im Standortregister des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit können interessierte Bürger nachsehen, ob in ihrer Region gentechnisch veränderter Mais angebaut wird. Greenpeace hat dieses Standortregister visualisiert und ab sofort kann jeder auf einen Blick erkennen, ob seine Region dazugehört. Wie Greenpeace weiter berichtet, handeln inzwischen viele Menschen selbst, statt auf Maßnahmen der Bundesregierung zu warten. 76 gentechnikfreie Regionen sind bisher entstanden. Dass die Proteste Wirkung zeigen, wird daran deutlich, dass Monsanto seine Pläne für einen Versuchsacker in Nordhessen zurückgezogen hat. Dort hatte sich ein breites Bündnis gegen den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen eingesetzt.

zur Flash-Animation bei Greenpeace

 

Grundeinkommen - Spiritualität

Einladung zur Diskussion

Zu einer aktuellen Diskussion über die Idee von Reinkarnation und Karma im Zusammenhang mit dem Grundeinkommen ... mehr >>

 

Circa 20 Menschen gestalten ein soziales Projekt in Hamburg-Altona, den Umsonstladen in Hamburg Altona.  ...mehr >>

 

Die Solidargemeinschaft Artabana

Neue Wege im Gesundheitswesen

Können Solidargemeinschaften die Krankenkassen ersetzen? Diese Frage ist seit der Gründung von Artabana und einiger vergleichbarer Organisationen (z. B. Samarita) vakant. Die Solidargemeinschaften, die sich untereinander im Verbund in Krankheitsfällen unterstützen, hatten in den letzten Jahren einen enormen Zulauf. Gegründet wurden sie von dem Arzt Roland Koller in der Schweiz bereits vor 20 Jahren. Nachdem es auch in Deutschland am Bodensee und in der Nähe der Schweizer Gemeinschaften zum Ende der neunziger Jahre zur Gründung von lokalen Gemeinschaften gekommen war, wuchs die Bewegung in Deutschland sehr schnell...mehr >> 

 

Kerbholz28

Abenteuer Pädagogik
ein Bericht von Michael Mentzel

Eine der spannendsten pädagogischen Herausforderungen ist vermutlich der Umgang mit Schulverweigeren und unmotivierten Schülern. Mit Kindern, denen alles irgendwie schnurz zu sein scheint und die man durch Ansprache und lange Reden immer nur noch mehr langweilt. Hier den Animateur zu spielen heißt Kasperle auf der ganzen Linie. Nur dass keiner lacht, sondern der Frust immer größer wird. Es geht aber auch anders. das zeigt ein Projekt in der Schweiz, das wegweisend für einen neuen Umgang mit schwierigen Jugendlichen sein kann ...mehr >>

 

Aufbruchstimmung bei Afrikas Aktivisten

50.000 Globalisierungskritiker trafen sich zum Weltsozialforum in Nairobi

/Nairobi. Unter dem Motto „Eine andere Welt ist möglich" fand in Nairobi in der zweiten Januarhälfte das 7.Weltsozialforum statt. Nach Angaben der Veranstalter waren rund 50.000 Globalisierungskritiker aus der ganzen Welt in Nairobi zusammen gekommen, um Strategien hin zu einer Welt der sozialen Gerechtigkeit und ökologischen Nachhaltigkeit zu diskutieren. Im Mittelpunkt der nahezu 1000 einzelnen Veranstaltung in der kenianischen Hauptstadt standen Themen wie Krieg, Armut, Aids, Umweltschutz und die Kritik an der herrschenden Weltwirtschaftsordnung ...mehr >>

 

"Bestens zur Nachahmung empfohlen"


Förderpreis ökologischer Landbau
Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche wurden heute vorbildliche ökologisch wirtschaftende Betriebe ausgezeichnet.
Dr. Gerd Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, vergab heute im Rahmen einer feierlichen Vergabeveranstaltung auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin zum siebten Mal den Förderpreis Ökologischer Landbau des BMELV. Ausgezeichnet wurden drei ökologisch wirtschaftende Betriebe für ihre besonders innovativen Leistungen in den verschiedenen Bewerbungsbereichen...mehr >> 

 

Zum Tod von Peter-Michael Riehm

Ein sehr persönlicher Nachruf von Torsten Brandes, Schüler und guter Freund von Peter-Michael Riehm. Torsten Brandes ist Musiklehrer an der Rudolf-Steiner-Schule Schloss Hamborn und Leiter des Ensembles für Neue Musik.... mehr >>

 

Prof. Peter-Michael Riehm verstorben

Eine Mitteilung der Musikhochschule Karlsruhe

Die Hochschule für Musik Karlsruhe trauert um Professor Peter-Michael Riehm. Er ist am 20. Januar 2007, nur wenige Wochen vor seinem 60. Geburtstag, völlig überraschend verstorben. Seit 1978 hat Peter-Michael Riehm an unserer Hochschule als Lehrbeauftragter die Fächer Musiktheorie, Allgemeine Musiklehre und Pädagogik unterrichtet, seit 1992 bis heute als Professor. ... mehr >>

 

50 Jahre Idee Europa

Europajahr 2007: Entscheidungsjahr mit neuen Weichenstellungen?
von Wilhelm Neurohr
Im Neuen Jahr 2007 feiert Europa den 50. Jahresvertrag der Römischen Verträge als Geburtsstunde der Idee Europa, begleitet von Schulprojekttagen, Europäischen Konzerten und Kunstfestivals. Im ersten Halbjahr 2007 wird die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel den EU-Ratsvorsitz übernehmen und zum europäischen „Geburtstagsgipfel" am 25. März nach Berlin einladen...mehr >>

 

Weltsozialforum beginnt in Nairobi

Mit einem Marsch durch die Elendsviertel der südafrikanischen Stadt Nairobi begann am Samstag das Weltsozialforum, eine Gegenveranstaltung zum Weltwirtschaftsforum, das ab Mittwoch kommender Woche in Davos stattfinden wird. Einem Bericht der Basler Zeitung zufolge beteiligten sich 5 - 10.000 Menschen an dem Marsch. Fünf Tage lang werden ab jetzt mehr als 1000 verschiedene Veranstaltungen auf die katastrophale Situation in den Entwicklungsländern hinweisen. Der Schwerpunkt in diesem Jahr ist Afrika als ärmster Kontinent der Welt. ..mehr >> 

 

In Würde sterben

In der Novemberausgabe des "Stern" wurde die Frage gestellt: "Warum wird Sterbehilfe in Deutschland nicht erlaubt?" Angelika Sandtmann nähert sich diesem Thema in einem Artikel in der Zeitschrift "die Drei": "(..)Unser Umgang mit dem Sterben wird sich erst dann verwandeln, wenn sich unsere Lebenskultur verändert; eine Lebenskultur, die sich darum bemüht, die Lebensbedingungen sowohl im Sozialen als auch im Spirituellen zu verbessern " ... zum Artikel >>

 

Imker in Sorge wegen MON 810

mm/tdz Auf der Jahreshauptversammlung des Deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbundes (DBIB) in Soltau am 13. Januar haben die Mitglieder einstimmig beschlossen, Klagen gegen den gentechnisch veränderten Mais MON 810 finanziell zu unterstützen. Dies teilte das Aktionsbündnis gegen den illegalen Anbau von MON 810 in einer aktuellen Meldung mit.
Gesucht werden jetzt noch klagewillige Imker, die mit dem Anbau von MON 810 konfrontiert sind. Ob in der Nähe von Imkereien Flächen für den Genmaisanbau vorgesehen sind, können Interessenten im Internet erfahren. Die Daten sind auf der Webseite des Bundesministeriums für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit zu finden. Nach der Aussage des Aktionsbündnisses werden täglich neue Flächen angemeldet.
weiterführende Informationen
Webseite des Ministeriums/Standortregister

 

Mehr Bürgerbeteiligung gefordert


Mehr Demokratie e.V.  fordert mehr Bürgerbeteiligung bei Gemeindezusammenlegungen.

RSW. Remscheid Solingen Wuppertal. So könnte das neue Autokennzeichen der Region aussehen, wenn es zu der Zusammenlegung dieser drei Kommunen käme, wie es der Düsseldorfer Regierungspräsident Jürgen Büssow von der SPD jetzt gefordert hat. Der Grund dafür ist die desolate Finanzlage der drei Städte. Die Initiative "Mehr Demokratie e.V." allerdings sieht in dieser Zusammenlegung eine Gefahr für die demokratische Entwicklung. ..mehr>>

 

Energiewende?


© pixelquelle.de

mm/tdz. Während Franz Alt auf seiner Sonnenseite eine Meldung veröffentlicht, nachdem die Mehrheit der Deutschen am Zeitplan für den Atomausstieg festhalten will, kommen andere längst zu anderen Schlüssen. Die Tagesschau berichtet von einer Umfrage, nach der die Mehrheit inzwischen für einen verlängerten Ausstieg sei. Im Deutschlandfunk spricht Frau Merkel davon, dass in "dieser Legislaturperiode" noch kein Ausstieg aus dem Ausstieg geplant sei und der RAG Vorstandsvorsitzende und ehemalige SPD Wirtschaftsminister Werner Müller spekuliert in der am Montag erscheinenden Ausgabe des FOCUS ebenfalls über den Ausstieg aus dem Ausstieg: „Die Kernkraftwerke dürfen so lange laufen, wie sie technisch sicher sind." In das Grundgesetz sollte ein generelles Neubauverbot aufgenommen werden, bis die Mehrheit der Deutschen nicht mehr dagegen sei, so der Vorschlag des Ex-Ministers. Nach seiner Auffassung werden wir auf lange Sicht nicht um den Bau neuer Atomkraftwerke herum kommen...mehr >>

 

David gegen Goliath. Imker klagen gegen MON 810

Nach Auffassung von Fachleuten ist die Koexistenz gentechnisch-veränderter und -unveränderter Pflanzen nach dem derzeitigen Wissenstand unmöglich und bedroht ökologisch wirtschaftende Landwirte existentiell. Insbesondere Imker sind davon betroffen, da Honig immer einen bestimmten Anteil von Pollen, u.a. gegebenenfalls auch Maispollen, enthält. Dies wurde durch wissenschaftliche Untersuchungen bestätigt, die "selbst bei kleinen Flächen des Probeanbaus mit MON 810 Maispollen im Honig nachgewiesen haben." Das schreibt Demeter-Geschäftsführer Stephan Illi in einem Brief, mit dem er zur Unterstützung für ein Gerichtsverfahren gegen den Anbau von gentechnisch verändertem Mais der Linie MON 810, aufruft. ..mehr >>

 

Gutes Zeichen?


"Fruchtbare Erde" - der Bioladen in Alt-Niederursel

Ist es ein gutes Zeichen, wenn Bio-Waren knapp werden? Es ist einerseits ein Beleg dafür, dass es immer mehr Verbraucher gibt, die auf gesunde und ökologisch einwandfrei produzierte Lebensmittel Wert legen, andererseits wirft es ein Licht auf die Tatsache, dass die Wende in der Landwirtschaftspolitik verpasst wurde oder zarte Keime bereits wieder zertrampelt sind...mehr >>

 

 

Junk culture


 Mit einem Offenen Brief gegen das Verschwinden der Kindheit in unserer modernen Gesellschaft, der von 100 bekannten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens unterzeichnet worden ist, gelang es einer Gruppe von engagierten Pädagogen und Wissenschaftlern, im Herbst 2006 in Großbritannien ein lebhaftes Medienecho hervorzurufen. „„Junk culture" vergiftet unsere Kinder," hieß eine Titelschlagzeile des Daily Telegraph, einer der auflagenstärksten britischen Zeitungen und „Lebensstil unserer Zeit steigert Depressionen bei Kindern"... mehr >>
Ein Kommentar dazu von Max Michels

 

Medienthema Bio

Der Bio-Markt wächst ständig. Nach Angaben des AID stehen rund 40% der Deutschen den Bio-Lebensmitteln aufgeschlossen gegenüber. Allerdings kann die Nachfrage nur durch Importe gedeckt werden. Denn die Erzeugung von Bio-Produkten hält nicht mit der Nachfrage Schritt...mehr >>

 

Experimente mit der Gewaltlosigkeit

Themen der Zeit bei Facebook






Thema: Beuys Biographie
Artikel interner Link folgtvon Roland Wolf
Artikel interner Link folgtvon Gerhard Schuster
Artikel interner Link folgtzur Spiegel-Rezension
Artikel interner Link folgtvon Rainer Rappmann
Leserbrief interner Link folgtHerbert Schliffka
Kommentar interner Link folgtMichael Mentzel

 

Thema: Anthroposophie
Aktuelles aus dem Goetheanum
Anmerkungen
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Zander zitiert
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Das Pirateneinkommen 
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Willkommen!
Blogging Nerone is back.

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