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mm/tdz. Der bei einer Analyse der Stiftung Warentest bekanntgewordene Fall von Manipulation bei der Herstellung von Voelkel Orangensaft ist dank schneller Maßnahmen von Voelkel und des Demeterbundes aufgeklärt. In unerlaubter Weise hatte ein brasilianischer Zulieferbetrieb seinen Orangensaft der Ernte 2005 durch den Zusatz von Rohrzucker nachgesüßt. Damit hatte er gegen die Qualitäts- und Lieferantenvereinbarungen der Fima Voelkel und gegen die Demeter-Richtlinien verstoßen. Voelkel hatte nach Bekanntwerden des Verdachtes die weitere Verwendung des Saftes sofort gestoppt. Zu keiner Zeit bestand eine Gesundheitsgefährdung. Der Gesamtzucker-Gehalt hatte sich durch die Manipulation nicht erhöht. Alle danach ausgelieferten Demeter-Orangensäfte (ab Mindesthaltbarkeitsdatum 19.5.2007) entsprechen nachweislich den hohen Qualitätsansprüchen, die Hersteller und Demeter-Verband sich gesetzt haben. Der brasilianische Verarbeiter wurde umgehend suspendiert und alle nötigen Konsequenzen wurden eingeleitet. Nach Auffassung des Demeter-Bundes hat sich damit das Krisenmanagement gerade auch bei der internationalen Zusammenarbeit bewährt. Bedauert wird, dass durch das verantwortungslose Verhalten eines Einzelnen den brasilianischen Bauern, der Firma Voelkel, die für eine hervorragende Qualität ihrer Bio-Säfte bekannt ist, sowie der Markengemeinschaft Demeter und dem Thema Bio insgesamt großer Schaden zugefügt wurde. Gleichwohl versichert der Verband, "dass alle anderen Orangensaftlieferanten sich korrekt verhalten, die erwartet hohe Qualität liefern und Demeter seinem Anspruch der Qualitätsführerschaft durch weiter optimiertes Qualitätsmanagement gerecht wird." (Unter Verwendung von Material von NNA)
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