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Der Bund Naturschutz macht auf Gefährdung der Umwelt durch Gülle aufmerksam – Mastanlagen im Norden und Osten Deutschlands konzentriert Von NNA-Korrespondentin Cornelie Unger-Leistner
HAMBURG/DRESDEN/KIEL/HANNOVER - Durch die vom EHEC-Bakterium verursachten schweren Erkrankungen in Norddeutschland gerät die Düngung mit Gülle in den Blick - allerdings nicht auf Gurken aus Spanien, sondern bei den Großmastanlagen hier in Deutschland, gegen die Natur- und Tierschützer schon lange vehement ankämpfen.
Was man befürchtet habe, sei nun eingetreten, betont der sächsische BUND-Vorsitzende, Hans-Udo Weiland auf der Homepage seiner Organisation. Lebensgefährdende Bakterien, die mit der Gülle auf landwirtschaftliche Flächen gelangt seien, verursachten schwerste und sogar tödliche Erkrankungen beim Menschen, weil sie in die Nahrungsmittelkette gelangt seien.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) habe im Zusammenhang mit der Genehmigung neuer Großmastanlagen immer wieder darauf hingewiesen, dass mit der Ausbringung der Gülle aus der Massentierhaltung erhebliche Gefahren verbunden sind.
Der Mechanismus der Infektion sei erkennbar, betont Weiland. Das EHEC-Bakterium werde von den Tieren in der industriellen Massentierhaltung mit dem Kot ausgeschieden und mit der Gülle auf die Äcker ausgebracht. Die Tiere selbst erkrankten nicht. Durch die in der Landwirtschaft eingesetzten Pestizide würden diejenigen Bodenlebewesen zerstört, die eigentlich in der Lage seien, EHEC-Bakterien unschädlich zu machen. So überlebten die EHEC-Erreger trotz Bodenfrost und gelangten dann mit den später angebauten Ackerfrüchten in die menschliche Nahrungskette. Das in der gegenwärtigen Debatte vorgebrachte Argument, die Gülle werde im Gemüseanbau nicht eingesetzt, sei damit „scheinheilig", betont der Vorsitzende des BUND in Sachsen.
Weiland fordert, die Gülle aus der Massentierhaltung als Sondermüll zu betrachten und entsprechend zu behandeln. Der Gülle müsse „sofort der verlogene Status als Wirtschaftsdünger aberkannt werden, der für viele gewissenlose Landwirte Legitimation ist, die Natur zu schädigen, die Umwelt zu verseuchen und jetzt auch noch Menschenleben in ernste Gefahr zu bringen".
Gerade im Norden und Osten Deutschlands sind die Großmastanlagen gegenwärtig auf dem Vormarsch. Niedersachsen beispielsweise ist das Zentrum der Massentierhaltung in Deutschland. „Die neuen Stallanlagen werden genehmigt, ohne dass zuverlässige Nachweise erbracht werden müssen, dass es genügend Fläche für die Ausbringungen der Gülle gibt", schreibt die deutschlandweite Organisation des BUND in einer Veröffentlichung dazu. Es würden lediglich Gülle-Abnahmeverträge für wenige Jahre gefordert, ob die Ausbringungen der Gülle auf den angegebenen Flächen überhaupt möglich sei, werde nicht überprüft.
Im Jahr 2007 sei die Genehmigung von Massentierhaltungsanlagen durch ein Beschleunigungsgesetz erheblich vereinfacht worden, kritisiert der BUND weiter. Dadurch würden die Hürden für die Errichtung von Massentierhaltung weiter herabgesetzt.
Die neue Regelung locke internationale Investoren nach Deutschland, die ihrerseits wieder zur Überproduktion beitrügen, denn die Versorgung mit Schweine- und Geflügelfleisch sei in Europa zu 100 Prozent gedeckt. Es würde also für den Export produziert, die Gülle bleibe Deutschland jedoch erhalten. In der Gemeinde Wietze am Rand der Lüneburger Heide will ein Hühnerfleisch-Unternehmen nach BUND-Angaben den größten Geflügel-Schlachthof Europas errichten, in dem täglich 450.000 Hühnchen geschlachtet werden sollen. Im Süden und Osten Niedersachsens seien 400 neue Mastanlagen geplant mit jeweils 40.000 Tieren.
Der Umgang mit Gülle in der Landwirtschaft ist in der Düngeverordnung (DüV) geregelt, die bundesweit gilt und zu der die Länder Duchführungsverordnungen erlassen. Grundsätzlich darf Gülle z.B. nur auf schnee- und frostfreie Böden aufgebracht werden, die aufnahmefähig sind, weil sonst die Gefahr besteht, dass sie abfließt und Gewässer verunreinigt. Über den Winter gibt daher es eine Sperrfrist vom 15.10. bis zum 31.1., davon können die Länder entsprechend ihren regionalen Gegebenheiten Ausnahmen genehmigen.
In Mecklenburg-Vorpommern gab es beispielsweise aufgrund des harten Winters in diesem Jahr Presseberichten zufolge Probleme mit dem Aufbringen der Gülle. Das Landwirtschaftsministerium in Mecklenburg-Vorpommern hatte es bis in den März hinein verboten, Gülle aufzubringen, weil die Böden noch zu nass waren. Landwirte hatten aufgrund ihrer übervollen Gülletanks auf Sondergenehmigungen gedrungen, was aber von den Landwirtschaftsämtern nicht genehmigt worden war mit dem Hinweis, die Gülle könne direkt in angrenzende Gewässer gespült werden und Umweltschäden von nicht kalkulierbarem Ausmaß anrichten. Eine Nachfrage von NNA bei den Landwirtschaftskammern bzw. zuständigen Ministerien in Schleswig-Holstein und Niedersachsen ergab, dass es dort keine Verlängerung der Aufbringungsfristen gegeben hat.
Das Bundesinstituts für Risikobewertung weist bei seinen FAQs zur EHEC-Erkrankung auf die Möglichkeit hin, dass Obst und Gemüse über verunreinigtes Wasser kontaminiert sind. Der SPIEGEL berichtet, dass Forscher in Kandada in der Nähe von Großmastanlagen starke EHEC-Kontaminierungen in Brunnen nachgewiesen hätten, zieht daraus jedoch keine weiteren Schlüsse, da er noch von der Gurkentheorie ausgeht und im spanischen Gemüseanbaugebiet keine Viehhaltung existiert. Es stellt sich die Frage, inwieweit Gewässer in die Untersuchungen der Behörden einbezogen sind.
Außer dem derzeitigen Auftreten der gefährlichen Kategorie von EHEC-Bakterien im menschlichen Alltag mit der Folge der schweren Erkrankungen gibt es noch weitere Hinweise darauf, dass die Gülle aus der Massentierhaltung keinesfalls das altbewährte Düngemittel ist, als das sie viele aus den Zeiten des Misthaufens auf dem Bauernhof in Erinnerung haben.
So hat die Biologische Bundesanstalt (BBA) in Braunschweig in einem Versuch nachgewiesen, dass die Gülledüngung Antibiotika-resistente Bakerien im Boden fördert. "Diese Ergebnisse geben uns auf jeden Fall zu denken. Denn die Resistenzgene, die heute noch im Boden sind, könnten auch in den Pflanzen des gedüngten Ackers auftauchen und so in die menschliche Nahrungskette gelangen", beschrieb Prof. Kornelia Smalla von der BBA in der Veröffentlichung im Jahr 2007 ein mögliches Szenario.
Quelle NNA - NEWS NETWORK ANTHROPOSOPHY
LINKS: BUND-SACHSEN BUND Zur Massentierhaltung Gülle und Grünlanddüngung Probleme: Volle Güllefässer Bundesinstitut für Risikoforschung zu EHEC Biologische Bundesanstalt BBA
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Es gibt auch Gedanken über das Kraftfutter, das für die Massentierhaltung benutzt wird im Zusammenhang mit Genveränderung.
Dazu schrieb Maria Graumann einen Brief an die Bundesministerin für Ernähung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Frau Ilse Aigner.
Hier der Brief von von Frau Graumann und darunter die Antwort von Ministerin Aigner, sowie darunter die link als Quellenangabe:
Gesunde Ernährung
Genmanipuliertes Kraftfutter mit Gift verseucht?
Gestern Dienstag 09.02.2011 21h50 strahlte die ARD einen Bericht über Gensoja der Firma Monsanto aus.
Der Beitrag wurde von Plusminus recherchiert.
Ich konnte daraus entnehmen, das große Teile unserer Landwirtschaft mit Gensoja als Tierkraftfutter versorgt werden.
Es wird in unglaublich großen Mengen in Deutschland angeliefert.
Damit aber nicht genug, dieses genmanipulierte Kraftfutter wird mit Roundap, möglicherweise habe ich es nicht richtig geschrieben, einem Glyfusat Gift gespritzt, welches für Mensch, Tier und Natur höchst bedenklich ist.
Da Sie Frau Aigner unsere Ministerin für diesen Bereich sind, möchte ich von Ihnen ganz genau wissen,
1. ob dieser Bericht der Warheit entspricht,
2. wie es dazu kommen konnte und
3. wie und wann es abgestellt wird ?
Antwort Frau Aigner:
Von Ilse Aigner
am 01. Juni
Ilse Aigner
Gesunde Ernährung
Re: Genmanipuliertes Kraftfutter mit Gift verseucht?
Sehr geehrte Frau Graumann,
richtig ist, dass zur Versorgung der Tiere in der Schweine- und Geflügelmast derzeit rund 47 Prozent der benötigten eiweißreichen Kraftfuttermittel importiert werden. Ungefähr 80 Prozent entfallen dabei auf Ölsaaten und Ölschrote, überwiegend auf Sojabohnenbasis. Hauptexportländer sind Argentinien, Brasilien und die USA.
Auf einem Grossteil der Flächen in diesen Ländern werden gentechnisch veränderte Sojasorten angebaut (in den USA ca. 90 %). Hierbei handelt es sich vorwiegend um Pflanzen, die gegen ein Unkrautvernichtungsmittel (Glyphosat) resistent sind. Eine Versorgung mit heimischen eiweißhaltigen Kraftfutterkomponenten wäre nur begrenzt möglich.
Eine Einschränkung der Importe hätte schwerwiegende wirtschaftliche Auswirkungen auf die Schweine- und Geflügelerzeugung in der EU.
Sie fragen auch nach dem Pflanzenschutzmittel-Wirkstoff Glyphosat: Prüfungen des Wirkstoffes Glyphosat in dem üblichen gemeinschaftlichen Verfahren auf EU-Ebene als auch diverser Mittelzulassungen mit diesem Wirkstoff in Deutschland (und allen anderen Mitgliedstaaten der EU) nach den EU-weit abgestimmten Bewertungsgrundsätzen haben ergeben, dass bei bestimmungsgemäßer Verwendung nicht mit schädlichen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit oder mit unvertretbaren Auswirkungen auf den Naturhaushalt zu rechnen ist.
Und auch bei der Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen, die auf europäischer Ebene erfolgt, handelt es sich, wie gesetzlich vorgeschrieben, um Einzelfallentscheidungen, bei der Pro und Contra auf wissenschaftlicher Grundlage sorgfältig abgewogen wurden.
Kompromisse bei der Sicherheit wird es mit mir auch in Zukunft nicht geben: Für den Fall, dass es berechtigten Grund zu der Annahme gibt, dass eine gentechnisch veränderte Sorte eine Gefahr für die Umwelt darstellen könnte, kann ein Verbot ausgesprochen werden.
In Zulassungsverfahren gentechnisch veränderter Pflanzen, die eine Herbizidresistenz gegen Glyphosat tragen, wurden im Rahmen der Prüfungskriterien keine negativen Auswirkungen beobachtet. Dies gilt auch für solche Produkte, die eine Zulassung als Futtermittel besitzen.
Ein Anbau von herbizidresistenten Pflanzen ist allerdings in der EU über den experimentellen Rahmen hinaus nicht zugelassen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Bundesministerin
[Unterschrift von Ilse Aigner]
link:
www.direktzu.de/aigner/messages/genmanipuliertes-kraftfutter-mit-gift-verseucht-30974
Ganz herzliche Grüsse,
Jasmine Bazoukis
Über 90% der Tiere, die wir essen, kommen aus der Massentierhaltung. Dort werden sie in Käfige gepfercht oder zu Tausenden in Hallen ohne Fenster gesperrt und sie verletzen sich gegenseitig vor Panik. Viele verenden schon vor der Schlachtung. Massentierhaltung ist der pure Horror für Tiere.
Der Erreger kommt laut Aussage der "Experten" häufig im Kot von Rindern (Wiederkäuer ) vor. Diese bekommen sehr oft Futter aus gentechnisch veränderten Futtermitteln. Auch wird Antibiotika in der Tiermast sehr oft eingesetzt,was eine Resistenz des Eregers EHEC bewirkt.
Wieso nimmt niemand das Wort Gentechnik in den Mund.
Wir haben keine Demut vor den Tieren.
Es findet ein Mißbrauch an Tieren statt und wir wundern uns wie krank wir sind und noch werden.
Ich kann das Unwort Experten nicht mehr hören.
Hier geht es um Gewinnmaximierung und nicht wie behauptet um den Verbraucher.
Alles Lug und Drug !!!!
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Lug und Drug? Stimmt, das ist alles Volksdroge Medien, bloß nicht die Wahrheit sagen - die hält ja keiner aus. Nach dem Motto: Geh lieber nicht ins Bad, das stinkt wie Sau... ja, warum denn wohl???
mein Beitrag zur Volksverhetzung.
Ich habe eine weitere link gefunden, die ich sehr interessant finde im Zusammenhang mit EHEC und HUS und ich hoffe dass die Wissenschaftler sich auch damit beschäftigen, wo wir doch alle so sehr hoffen, dass die Menschen gerettet werden können die an HUS erkrankt sind:
Auf Englisch:
www.usgs.gov/newsroom/article.asp
die massenmedien berichten keine wort über falschfütterung der rinder mit mais oder soja welche zur ehec-epedemie führen. nur die gurken oder die sprossen sind schuld. wenn jemand erschossen wird, ist nicht die pistole schuld, sondern der täter-das motiv, die umstände die zur tat führten. der salat oder die sprossen sind nicht schuld, die erste ursache ist die falschfütterung und das kapitalistische system was diese industrielle zucht der rinder- tiere entstehen läst .
schaut euch food inc bei youtube an oder lest vielelicht www.sos-wp.com
Ich frage mich wirklich derzeit wer um Himmels Willen braucht noch Massentierhaltung?Ausser die die nur aufs Geld aus sind ?Sie ist grausam Unwürdig und macht Mensch, Tier und Umwelt krank wir müssen dringend umdenken
Bitte stimmt dagegen .Danke
www.gegen-massentierhaltung.de