Themen der Zeit | tdz – Damals

Hier erscheinen alle bisher veröffentlichte Beiträge in dieser Rubrik

Täuschung und Tröstung

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Bis heute wird Rudolf Steiner von Kritikern vorgeworfen, er habe wie ein Universaldilettant über Gebiete gesprochen, von denen er keine Ahnung hatte. Gemeint sind damit beispielsweise seine Fachkurse für Pädagogen, Mediziner und Theologen. Diese Kritik wurde schon zu seinen Lebzeiten gegen die "Hochschulkurse" erhoben, auf denen Anthroposophen ihr jeweiliges Fachgebiet vertraten, wie es auch auf dem Berliner Hochschulkurs 1922 der Fall war. 

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Im Zeichen der Schlachtfelder

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Angesichts des aktuellen europäischen Kriegsgeschehens soll hier an einige Aussagen Rudolf Steiners zum Ersten Weltkrieg und an seine Friedensbemühungen erinnert werden. [1] Innerhalb der akademischen "Anthroposophieforschung" werden Friedensbekenntnisse Steiners meist relativiert oder ignoriert. Historisch-kritische Autoren tendieren dazu, Steiner als Nationalisten darzustellen und ihn in die Nähe deutscher Militaristen und Kriegstreiber zu rücken.

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Damals. Noch ein Nachruf. 

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Am 30. März starb in Dornach bei Basel in der Schweiz der Führer der Anthroposophischen Bewegung und Gesellschaft Dr. Rudolf Steiner. In den 64 Jahren seines Lebens hat er ein Werk zustandegebracht, von dem als menschlicher Arbeitsleistung auf geistigem Felde jeder, der auch nur etwas mit ihm in Berührung gekommen ist, sagen muss: es ist erstaunlich,

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Rudolf Steiner – ein Führer der Weltrevolution?

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red.tdz.- In der deutschsprachigen Presse erschienen 1925 zahlreiche Nachrufe auf Rudolf Steiner. Einige davon waren stark politisch gefärbt. Als charakteristisches Beispiel bringen wir eine Notiz aus dem bayrischen „Miesbacher Anzeiger“ (Miesbach-Tegernsee). Ursprünglich als konservatives Blatt gegründet, war diese Zeitung immer mehr in antisemitisches Fahrwasser geraten. Mehrfach verboten, hetzte sie ganz…
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Demnächst in "Die Drei"

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red. tdz.- Wolfgang G. Vögele, Herausgeber der Sammlung „Rudolf Steiner in Nachrufen“ (Info3 Verlag, 2024), befasst sich in der demnächst erscheinenden Ausgabe der anthroposophischen Zeitschrift „Die Drei“ (5/2025) mit der frühen Apologetik der Anthroposophen, wobei der Musiker und Schriftsteller Louis Werbeck (1879-1928) im Mittelpunkt steht.

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Damals. Lothar Brieger-Wasservogel

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Aus der Sammlung von Nekrologen auf Rudolf Steiner, die 2024 im Info3-Verlag erschien, erscheint hier einen weiterer Nachruf des Kunsthistorikers und Journalisten Lothar Brieger-Wasservogel (1879-1949), der an die ersten Jahre Steiners in Berlin erinnert. Wasservogel schrieb u.a. Bücher über künstlerische Techniken wie Pastell und Aquarell. Seit 1914 war er Kunstkritiker großer Berliner Zeitungen wie der „BZ am Mittag“ und der „Vossischen Zeitung“, später auch für den Ullstein-Verlag.

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1925. Ein China-Experte über Rudolf Steiner 

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von Wolfgang G. Voegele Der aus Stuttgart stammende Gelehrte Richard Wilhelm (1873-1930), war ein bedeutender Kulturvermittler zwischen China und Europa. Die westliche Welt verdankt ihm die Erschliessung wichtiger chinesischer Quellenwerke, vor allem die Übersetzung der Weisheitsbücher Tao Te King und I Ging (Buch der Wandlungen). 1925 publizierte er einen Aufsatz in der…
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Der Satan auf dem Kurfürstendamm

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Von der Schwierigkeit, Anthroposophie von "trivialer Esoterik" zu unterscheiden von Wolfgang G. Vögele Der Schriftsteller Christian Bouchholtz publizierte 1921 ein Buch mit dem Titel "Kurfürstendamm", in dem er das genusssüchtige Nachkriegsberlin mit seinem Drogen- und Rotlichtmilieu schildert. Darin heißt es:"Käme der Satan auf den Kurfürstendamm – überall würde er hereinfallen,…
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Damals. Anthroposophische Publikationen oder: Für wen schrieben sie?

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von Wolfgang G. Vögele –
Schon vor über 100 Jahren gab es anthroposophische Zeitschriften, die gezielt auch andere Kreise zu erreichen suchten. Der Erfolg dieser Bemühungen hing wesentlich von der sozialen Vernetzung ihrer Herausgeber ab. So gab der Dichter und Übersetzer Alexander von Bernus, der in den deutschen Literaturszene gut bekannt war, 1916-1920 die Zeitschrift "Das Reich" heraus. Bernus war u.a. befreundet mit Thomas Mann, Rilke und Stefan George.

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Rudolf Steiner. Noch ein Nachruf

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Aus dem in Vorbereitung befindlichen Buch "Rudolf Steiner in Nachrufen" (Info3-Verlag) stellte uns der Herausgeber Wolfgang G. Vögele einen weiteren kurzen Nekrolog zur Verfügung, der am 16. April 1925 in der Dortmunder Zeitung "Tremonia" zu lesen war.

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