"… dann sind Sie ein Schuft!"

Aktuell|Damals|Zeitgeschehen
Wolfgang G. Vögele –   Wer ohnehin keine hohe Meinung von der Persönlichkeit Steiners hat, wird vermutlich auch durch "anekdotische Einzelfälle", die ihn als ethisch Handelnden zeigen, nicht umzustimmen sein. Dennoch gebietet es die Fairness, einige dieser unscheinbaren Episoden festzuhalten, die zeigen, wie Rudolf Steiner für Menschen Partei ergriff, die zu Unrecht beschuldigt worden waren.
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"… dann sind Sie ein Schuft!"

Aktuell|Damals|Zeitgeschehen

Wolfgang G. Vögele –
 
Wer ohnehin keine hohe Meinung von der Persönlichkeit Steiners hat, wird vermutlich auch durch "anekdotische Einzelfälle", die ihn als ethisch Handelnden zeigen, nicht umzustimmen sein. Dennoch gebietet es die Fairness, einige dieser unscheinbaren Episoden festzuhalten, die zeigen, wie Rudolf Steiner für Menschen Partei ergriff, die zu Unrecht beschuldigt worden waren.

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Ukraine – Knoten der Transformation.

Aktuell|Zeitgeschehen

Ein Beitrag von Kai Ehlers – Nach Angaben des kürzlich veröffentlichten „Konfliktbarometers 2020“ des Heidelberger Instituts für Internationale Konfliktforschung (HIIK) ist die Zahl der Kriege in den zurückliegenden Jahren weltweit von fünfzehn auf zweiundzwanzig angestiegen. Der neueste Krieg wird zurzeit in der Ukraine ausgetragen. Er hat die Anlagen sich zu einem Weltbrand auszuweiten. Warum ist das so? Warum gerade die Ukraine? Gibt es keine Alternative?

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1922. Attentat auf Rudolf Steiner?

Aktuell|Damals|Kulturzeit
Telegramm Rudolf Stener an Edith Maryon

von Wolfgang G. Voegele –
Wie sich in München die junge anthroposophische Bewegung in einzigartiger Weise entfaltete, ist oft geschildert worden. In Schwabing hatte 1907 der große Kongress in der Tonhalle stattgefunden, der einen neuen, künstlerischen Einschlag in die Theosophie bringen sollte. Hier vermittelte Rudolf Steiner die ersten Elemente der Eurythmie, hier schrieb er seine Mysteriendramen, hier reiften die Pläne für einen Zentralbau der anthroposophischen Bewegung, für den schon ein Grundstück reserviert war. Da sich aber die Baugenehmigung für den geplanten Münchner "Johannesbau" immer wieder verzögerte, wurde er schließlich im schweizerischen Dornach errichtet.

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Xenoglossie – Das Pfingstereignis

Aktuell|Allgemein|Kulturzeit

von Christa Schyboll –
Die Bibel erzählt über die Pfingst-Geschichte folgendes: 50 Tage nach Ostern, also nach dem Tod und der Auferstehung Jesu, hatten sich seine Freunde in Jerusalem getroffen. In der Stadt gab es ein großes Fest. Doch die Freunde trauten sich nicht auf die Straße. Sie hatten Angst vor den Soldaten, die Jesus gefangen und getötet hatten. Die Freunde Jesu beteten zusammen. Auf einmal sahen sie ein feuriges Licht. Die Bibel erzählt, der Heilige Geist, eine göttliche Kraft, sei zu ihnen gekommen.

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Sind die Pazifisten schuld?

Aktuell|Meinung|Zeitgeschehen

Wenn gegen Leute, die nichts anderes tun, als für Deeskalation einzutreten, Stimmung gemacht wird, dann kommt am Ende nichts Gutes dabei heraus, das lehrt die Geschichte.Dass so etwas überhaupt eigens gesagt werden muss, zeigt, wie weit wir heutzutage gekommen sind, aber anscheinend ist es notwendig, hier einmal in aller Deutlichkeit klarzustellen: Die Pazifisten sind es ganz sicherlich nicht, die Schuld daran haben, dass ein Krieg in der Ukraine tobt. Wenn irgendwer schuld ist, dann sind es die Bellizisten, die Kriegstreiber, die hier wie dort, hüben wie drüben Hochsaison haben. Anstatt dass diese jedoch – wofür es längst Zeit wäre – allesamt endlich einmal zur Besinnung kämen und sähen, was sie angerichtet haben, beharren sie auf ihrer Selbstverblendung und machen in einer merkwürdigen Verdrehung der Tatsachen ausgerechnet Friedensaktivisten für die Misere verantwortlich. So etwas muss einem erst einmal einfallen.

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Eine Neue Sicherheitsarchitektur?

Aktuell|Zeitgeschehen

Von Kai Ehlers – Im Krieg, der gegenwärtig in der Ukraine stellvertretend zwischen dem "Westen" und Russland geführt wird, sprechen deutsche Politiker davon, jetzt eine Sicherheitsarchitektur für Europa entwickeln zu wollen. Gut. Aber warum nur für Europa? Warum erst jetzt? Und warum nicht für den ganzen eurasischen Raum mit Wirkung auf die globale Stabilität?

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Erst Ukraine, dann Naher Osten und Pakistan?

Aktuell|Allgemein|Zeitgeschehen
wir bringen den frieden

von Johannes Mosmann –
Während alle auf die Ukraine schauen, glimmen bereits andere Kriege in anderen Teilen der Welt – an denen sich Deutschland aktiv beteiligen wird. Zumindest dann, wenn die deutsche Politik nicht augenblicklich zur Besinnung kommt. Dass dies kaum noch möglich scheint, liegt vor allem an den über zwei Jahre hinweg eintrainierten Mechanismen des Corona-Systems. Es scheint, als ob die sechste Welle die "Welle der Solidarität" mit der Ukraine ist. Auch diese Welle ist wiederum mit Deutungen des Weltgeschehens assoziiert, die nicht hinterfragt werden können, ohne die eigene Stellung zu gefährden.

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Kill Putin? Wie weit wollen wir gehen? 

Aktuell|Meinung|Zeitgeschehen
family_world_peace_relationship

Selbst wenn ein Attentat auf Vladimir Putin erfolgreich wäre, was lässt uns glauben, dass damit der Krieg in der Ukraine automatisch vorbei wäre? Würde die gesamte Situation in der russischen Politik und Gesellschaft nicht durch einen solchen Akt destabilisiert werden, so dass am Ende vielleicht sogar extreme russische Nationalisten an die Macht kommen könnten? Diese und andere Szenarien sind vorstellbar und illustrieren mit großer Deutlichkeit, dass der Aufruf zum Mord an Vladimir Putin kein rationales Kalkül ist. Es ist ein Spiel mit dem Feuer – mit nicht vorhersehbaren und potenziell katastrophalen Konsequenzen.

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Aufruf zu einer neuen radikalen Aufklärung

Aktuell|Allgemein|Bücher

von Ortwin Rosner – Die standhafte Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot, die schon während der ganzen Coronakrise Mut und Charakter bewiesen hat, hat einen fundamentalen Essay zu den tiefgreifenden demokratie- und medienpolitischen Umbrüchen der vergangenen zwei Jahre verfasst. Das Werk einer Systemkritikerin, die eigentlich lieber keine wäre, gibt nicht nur Rückschau auf bisweilen Unfassbares und warnt auch nicht bloß vor einer bedrohlichen Zukunft, ihr Buch ist überdies Appell, Vision und Gegenrezept. 

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Ernsthafte Verhandlungen …

Meinung|Zeitgeschehen
der beueler extradienst

Ein Beitrag von Helmut Lorscheid –
Ich wundere mich darüber, dass sich alle wundern, dass Putin in die Ukraine einmarschiert ist. Dabei frage ich mich, was man denn im Westen erwartet hat, als auf keine der russischen Forderungen und berechtigten Sorgen eingegangen wurde? Was stattfand – von diplomatischen Lichtgestalten wie Annalena Baerbock – waren keine Verhandlungen, sondern mediale Beschimpfungen Russlands, verbunden mit paar Gesprächen, deren Inhalt den Regierungsverlautbarungen und der Berichterstattung zufolge im wesentlichen aus Drohungen bestand. Natürlich ist es zu verurteilen, wenn jemand wie Putin aus einem schwelenden “Kleinkrieg” einen flächendeckenden Angriffskrieg macht. Keine Frage.

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Der Scherbenhaufen der Deeskalation

Aktuell|Zeitgeschehen

Zwei Tage brauchte der Autor dieser Zeilen, um aus der Paralyse herauszukommen. Noch Anfang Dezember hatte er apodiktisch verkündet: "Ich halte es für ausgeschlossen, dass Russland die Ukraine angreift – Punkt." Seine Analyse – und er war nicht der Einzige, der so dachte: Man mag von Putin halten, was man will, aber der russische Präsident ist kein Hasardeur!

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