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Meldungen aus der Redaktion 

tdz. Manche Meldungen haben es in sich. Sie sind es wert, aus dem Papierkorb gefischt zu werden, in den eifrige Redaktions-Praktikanten sie im Laufe ihrer Tätigkeit aus Unkenntnis ihrer Brisanz befördert haben.
So hat die Kultusministerkonferenz im Rahmen der Sanktionen gegen Russland "flankierende Maßnahmen" beschlossen. Ein Beispiel: Angeblich sollen deutsche Theater per Erlass angewiesen werden, keine Stücke russischer Autoren mehr aufzuführen. Konzertagenturen sollen Stücke russischer Komponisten aus ihrem Repertoire streichen. Moskau, so heißt es, hätte bereits Gegenmaßnahmen angekündigt. Wir bleiben dran. 

Der Briefmarken-Streit

Philatelisten bundesweit zum Verdachtsfall erklärt. Zunehmend werden in der letzten Zeit sowjetrussische Briefmarken verbreitet. Der massenhafte Nachdruck russischer Briefmarken mit Abbildungen von Kosmonauten und Raumschiffen sei nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes geeignet, Kinder und Jugendliche für ehemals russische Idole wie beispielsweise Juri Gagarin zu begeistern. Dies könne sich die westliche Wertegemeinschaft nicht länger erlauben, so ein Geheimpapier des Postministeriums. 

Esoterische Verschwörungstheorien

Themen der Zeit hat Expert*innen aus verschiedenen Fachbereich*innen zur aktuellen Situation in der Esoterikzone und speziell zum Thema Anthroposophie befragt.
Professor Lorenzo Barracuda wurde zum game changer, nachdem seine bahnbrechenden Studien zu Aluhütinnen in der breiten Masse eine Bewusstseinswandelin herbeigeführt haben. Die Zahl der Aluhutträger*innen gehe seither kontinuierlich zurück. Barracuda hatte in mehreren Studien bewiesen, dass Aluhütinnen nicht gegen Chemtrails und Reptiloide schützen. Themen der Zeit wird kontinuierlich weiter berichten.

In eigener Sache. "Voegele" suspendiert

Themen der Zeit trennt sich von rechtslastiger Mitarbeiterin. Die einige Jahre unter dem Pseudonym "Voegele" schreibende angebliche Historikerin ist wegen ihrer reaktionären Ansichten für die Redaktion von TdZ nicht länger tragbar. TdZ weist darauf hin, dass Helene von Schlieffenkeim nie Geschichte studiert habe. Wie außerdem aus ungewöhnlich gut unterrichteten Kreisen verlautbart wurde, soll demnächst in einer angesehenen anthroposophisch ausgerichteten Zwei-Monats-Schrift noch ein aktueller Artikel der alten Dame erscheinen, der sich mit dem Vorwurf des Pangermanismus gegenüber Rudolf Steiner beschäftigt. Titel: "Das deutsche Dogma und das deutsche Schwert". Die inzwischen 83-jährige, aus einer baltisch-polnischen Adelsfamilie stammende Autorin will sich künftig ganz ihrem Hobby, der UFO-Forschung, widmen. Die Redaktion hat sich sehr kurzfristig und schweren Herzens entschlossen, zukünftig keine Beiträge der alten Dame mehr zu veröffentlichen. Zusätzlicher Grund ist das Alter, sowie die Tatsache, dass sich in letzter Zeit kritische Kommentare zu verschiedenen Artikeln häuften.
Dabei geht es auch um die Corona-Pandemie: Helene von Schlieffenkeims Haltung zur Pandemie ist kompliziert. Auch hat sie sich inzwischen als lupenreine Mutantenleugnerin geoutet. Ihre allseits bekannte östliche Schlagseite versuchte sie in den letzten Jahren gar nicht erst zu verbergen. Die etwas indiskrete Frage, ob sie tatsächlich eine Russlanddeutschin aus Kasachstan als Hausdienerin beschäftige, die ihr die Haare schneide, die Schuhinnen putze und ihn neuerdings mit Sputnik-Impfdosen versorge, beantwortet sie lapidar mit "Njet".

1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

Wolfgang Püschel
10. September 2021 14:35

Bei dem Wort "Wertegemeinschaft" komme ich ins L A C H E N.

Gruss aus der Panzerschmiede Deutschland
1945 ____________________________________2021 Wolfgang Püschel

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