Mit seiner Leugnung des historischen Jesus löste der Philosoph Arthur Drews (1869-1935) im frühen 20. Jahrhundert heftige Polemiken aus. Er wandte sich nicht nur gegen die christliche Theologie, sondern auch gegen die Anthroposophie. An diese Debatten erinnert unser Autor Wolfgang G. Vögele im folgenden Beitrag.
Aus dem Fundus der Steiner-Nachrufe (eine Auswahl davon erschien 2024 im Info3-Verlag) stellte uns Wolfgang G.Vögele den folgenden bisher unveröffentlichten Text zur Verfügung. Er stammt von dem Waldorflehrer E. A. Karl Stockmeyer (1886-1963), der dem Urkollegium in Stuttgart angehörte.1 Stockmeyer hat seinen Text einige Monate nach Steiners Tod (Juni/Juli 1925) verfasst. Er wendet sich darin an die Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft und warnt sie vor gläubiger Anhängerschaft.
Etwas mehr als ein Jahr nach Rudolf Steiners Tod, im Sommer 1926, fand am Goetheanum erstmals eine Tagung statt, die nur der Musik gewidmet war. Zu dieser als "musikalische Tagung" bezeichneten Veranstaltung, die vom 18. bis 31. August dauerte, hatte die Sektion für redende und musikalische Künste (Leitung: Marie Steiner) eingeladen.
Mit den Schlagworten "geschlossenes Weltbild" und "geschlossenes System" versuchen Kritiker aus Kirche und Wissenschaft unliebsame Weltanschauungen zu diskreditieren. Davon betroffen ist der Marxismus-Leninismus, der Nationalsozialismus und rechtspopulistische Bewegungen. Auch das Werk Rudolf Steiners unterlag diesem Framing,
Wolf-Ulrich Klünker, Professor für Philosophie an der Alanus Hochschule, bezeichnet in seinem Vorwort die Leitsätze als „Quintessenz der Anthroposophie“, als Zusammenfassung des bisher Erarbeiteten, aber mit „entscheidenden neuen Elementen“. Ihr aphoristischer Stil erinnere entfernt an scholastische Begriffsarchitektur. Klüncker beschreibt das Verhältnis der Anthroposophie zur akademischen Wissenschaft. So enthielten die Leitsätze sogar bedeutsame
Es war der 4. Oktober 1977. Der Liedermacher Reinhard Mey gastierte mit seinem Programm "Menschenjunges" in der Bonner Beethovenhalle und ich hatte das Vergügen, für den Kulturspiegel
Das Archivmagazin (Beiträge aus dem Rudolf Steiner Archiv) ist eine seit 2012 regelmäßig erscheinende Publikation der Rudolf Steiner Nachlassverwaltung.
Moltbook ist da! Wer das ist? Das ist die Schwarmintelligenz der KI-Bots. Sie haben nun auch ein „soziales Netzwerk gegründet“. Die Mitgliedschaft für Menschen ist nicht erlaubt. Oder erlauben wir etwa Amöben den Zugang zu TikTok?
Sie sind zwar weniger geworden als im Bonner Hofgarten im Oktober 1981 gegen die NATO-Atomraketen. Aber es gibt sie noch. Die langjährige Hamburger Landesvorsitzende, Bürgerschafts- und Bundestagsabgeordnete von Linke und BSW, Zaklin Nastic, porträtiert einen „großen Sohn“ ihrer Stadt, der sich einst zu Recht als Publikumsliebling fühlen durfte, aber heute wie ein Ausgestoßener erscheint.
Nun haben wir es amtlich: Wir leben nicht mehr im Frieden – zumindest staatspolitisch. Ob wir es privat sind, ist wieder eine ganz andere Frage. Bleiben wir also beim staatspolitischen Frieden.