Wolf-Ulrich Klünker, Professor für Philosophie an der Alanus Hochschule, bezeichnet in seinem Vorwort die Leitsätze als „Quintessenz der Anthroposophie“, als Zusammenfassung des bisher Erarbeiteten, aber mit „entscheidenden neuen Elementen“. Ihr aphoristischer Stil erinnere entfernt an scholastische Begriffsarchitektur. Klüncker beschreibt das Verhältnis der Anthroposophie zur akademischen Wissenschaft. So enthielten die Leitsätze sogar bedeutsame
Am Vormittag des 7. April 1977 stand ich mit meinem Auto an der Einfahrt zur Bonner Villa Hammerschmidt, die gleichzeitig Einfahrt zu einer Abteilung des Sprachendiensts des Auswärtigen Amtes war. Plötzlich eine Riesenaufregung, die eben geöffnete Schranke schloss sich wieder, eine Einfahrt nicht mehr möglich. Wenige Minuten zuvor war der Generalbundesanwalt Siegfried Buback erschossen worden. Die RAF hatte wieder einmal zugeschlagen.
Im Berliner "Erzählverlag" wird demnächst ein ganz besonderes Buch erscheinen, nämlich die Lebenserinnerungen und -erlebnisse der Waldorflehrerin Lola Jaerschky, die nach dem Kriegsende 1945 über die Zeit ihrer Gefangenschaft berichtet. Auf der Webseite des Verlages lesen
Das Archivmagazin (Beiträge aus dem Rudolf Steiner Archiv) ist eine seit 2012 regelmäßig erscheinende Publikation der Rudolf Steiner Nachlassverwaltung.
Der Priester und frühere Öffentlichkeitsbeauftragte der Christengemeinschaft (geb.1944 in Dresden) hatte das Glück, viele der legendären Gründergestalten noch persönlich gekannt zu haben. In seinen "Skizzen" stellt er diese "Einzelkämpfer" in ihrer Zeitgeprägtheit dar und beleuchtet den gesellschaftlichen, kulturellen und kirchlich-religiösen Hintergrund der Gemeindegründungen.
Am 30. März starb in Dornach bei Basel in der Schweiz der Führer der Anthroposophischen Bewegung und Gesellschaft Dr. Rudolf Steiner. In den 64 Jahren seines Lebens hat er ein Werk zustandegebracht, von dem als menschlicher Arbeitsleistung auf geistigem Felde jeder, der auch nur etwas mit ihm in Berührung gekommen ist, sagen muss: es ist erstaunlich,
Der Autor ist kein Unbekannter, Wolfgang Müller hat sich bereits auf vielfältige Weise mit dem Thema Anthroposophie beschäftigt, neben Artikeln in der Taz oder der Zeit sowie in anthroposophischen Publikationen wie der Info3 oder dem Wochenblatt Das Goetheanum.
Schmelzers Studie zum Steiner-Gedenkjahr untersucht, wie sich die Positionen Steiners zu den Themen Freiheitsphilosophie, Menschenrechte, Nation und "Rasse" verhalten. Mit dieser Intention beleuchtet er Steiners Lebensabschnitte in chronologischer Folge und im zeitgeschichtlichen Kontext.
Ulrike Guerot berichtet von den Anfängen ihrer politischen Karriere, sie beschreibt die Stationen ihrer Tätigkeiten, wie sich diese nach und nach entwickelt haben und was sie in den vergangenen Jahren erlebt und erlitten hat. Der abrupte Abbruch ihrer Tätigkeit an der Bonner Universität, die ihr wegen angeblicher Plagiate gekündigt hatte, brachte ihr unverhoffte Begegnungen mit sehr unterschiedlichen Menschen und deren Gedanken ein,
Das 750 seitige Alterswerk von Christoph Hein, einem der letzten führenden Köpfe der literarischen DDR-Nachkriegsgeneration, der durch seinen Roman "Der fremde Freund" in den 80er Jahren auch über die Grenzen der DDR hinaus bekannt wurde, besteht in dem sehr anspruchsvollen Versuch, die über 40 jährige Geschichte Ostdeutschlands, von der Gründungsphase nach 1945 bis zum Untergang 1989 und sogar etwas darüber hinaus,