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Kirche, Staat und Kindesmissbrauch

Der Runde Tisch zur Heimerziehung in der Bundesrepublik
Regina Reinsperger/Michael Mentzel

Die Bundesregierung hat auf die Missbrauchsfälle im Zusammenhang mit kirchlichen und privaten Instituten reagiert und die frühere Bundesfamilienministerin Christine Bergmann als unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung der Problematik des sexuellen Kindesmissbrauchs eingesetzt. Außerdem wird es einen "Runden Tisch" gegen Kindesmissbrauch geben, der erstmals am 23. April tagen wird.
Da kann es sinnvoll sein, auf einen ähnlichen Runden Tisch hinzuweisen: weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit befasst sich dieser seit Anfang 2009 mit den Fürsorgeheimen staatlicher, kirchlicher und freier Träger in der deutschen Nachkriegs-Bundesrepublik von 1950 – 1970. Dieser Runde Tisch, unter dem Vorsitz der ehemaligen Bundestagspräsidentin Antje Vollmer, war erst durch die Empfehlung des Petitionsausschusses des Bundestages - nach einer Jahre dauernden Debatte über die Heimerziehung - zustandegekommen.

(K)ein Strukturproblem?

Zurzeit ist allenthalben vom Missbrauch in privaten und katholischen Internaten die Rede. Es ist dabei nicht zu übersehen, dass dieses Thema vor allem mit Blick auf die katholische Kirche diskutiert wird. Das aber gäbe dieser Wiederaufarbeitung in vielen Kommentaren einen falschen Zungenschlag, meint der Bildungsforscher Volker Ladenthin von der Universität Bonn in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung Anfang März. Er hält die Fälle sexuellen Missbrauchs für kein Strukturproblem, sondern für eines autoritärer Pädagogik. "Jedes Opfer verdient Beachtung und jeder einzelne Fall ist ein Fall zu viel". Es dürfe aber auch nicht übersehen werden, dass der Hauptbereich des Missbrauchs das familiäre Umfeld ist. - Das gehe aus jeder Kriminalstatistik hervor und daran änderten auch die neuen Fälle nichts. Der niedersächsische Kriminologe Christian Pfeiffer erklärt in der Süddeutschen Zeitung, dass statistisch gesehen nur die "allerwenigsten" Täter Priester seien: "Ein Generalverdacht gegen Geistliche ist daher falsch."
Vor gegenseitigen Schuldzuweisungen warnt Antje Vollmer in einem Interview mit dem Tagesspiegel: "Es geht fröhlich gegen die katholische Kirche, die man wegen ihrer ungeliebten Sexualmoral nun endlich mal vorführen kann. Die Wurzeln dafür liegen in den Debatten der 70er Jahre. Die katholische Kirche galt damals als Gegner der großen emanzipatorischen Bewegung, denken Sie an die Entkriminalisierung der Sexualität, die Akzeptanz von Schwulen und Lesben. Das konservative Lager und seine Presse befeuern umgekehrt die beliebte Anti-68er-Debatte neu."
Und in der Tageszeitung (Taz) vom 26. März findet sich ein Interview mit Manfred Kappeler, einem Erziehungsexperten, der sich seit rund 50 Jahren mit dem Thema Heimerziehung beschäftigt. Kappeler spricht im Hinblick auf die derzeitige Situation von einer "Zwei-Klassen-Diskussion", und merkt kritisch an: "Wenn es die Eliteschulen und damit die so genannten tragenden Säulen der Gesellschaft, trifft, dann gibt es einen Aufschrei. Und den ja zu Recht. Aber für die Heimkinder, die schon immer abgeschrieben und ausgegrenzt waren, ist das bitter und empörend. Sie sind offenbar keine relevante Gruppe für die öffentliche Diskussion."

Heimerziehung

Während also aktuell über einige hundert Opfer aus solventen Bevölkerungsschichten in kirchlichen und privaten Internaten diskutiert wird, werden die Leiden der rund 700.000 - 800.000 Kinder aus vorwiegend armen Bevölkerungsschichten, die Opfer eines Systems der Rechtlosigkeit, Gewalt und Erniedrigung wurden, beinahe verschwiegen. Dabei sind auch diese Tatsachen seit langem bekannt. Für diese Kinder setzten sich unter anderen schon die bekannte Journalistin (und spätere RAF Terroristin) Ulrike Meinhoff mit ihren Freunden Ende der 60er Jahre aktiv ein. Meinhof schrieb damals für den Südwestrundfunk das Fernsehspiel "Bambule", in dem sie die autoritären Methoden der Heimerziehung heftig kritisierte. Das Drehbuch gilt auch als Parabel auf die gesellschaftlichen Verhältnisse der 60er Jahre.

Im Januar 2010 hat der "Runde Tisch" für den Bundestag einen Zwischenbericht seiner Arbeit vorgestellt. Daraus geht hervor, dass wegen Nichtigkeiten Eltern in dieser Zeit die Fürsorgeerziehung beantragen konnten oder das Jugendamt von sich aus tätig werden durfte. Verdacht auf Verwahrlosung war damals schon gegeben, wenn eine Frau unehelich ein Kind bekam. Über uneheliche Kinder bestimmte nämlich bis 1969 nicht etwa die Mutter, sondern das Jugendamt. Es ist erschütternd zu lesen, wie diese Fürsorgezöglinge bis zur Mündigkeit im 21. Lebensjahr aufwachsen mussten: in einem perfiden, autoritärem System der Erniedrigung, physischen und psychischen Gewalt bis hin zur Folter wurde ihre Persönlichkeit zerbrochen. Die Opfer berichten von Prügeln, von nächtlichem Stehen im Flur, von Essenentzug und von verdorbenen Lebensmitteln, die sie essen mussten. Sie mussten, wenn Ihnen schlecht war, ihr Erbrochenes wieder aufessen, was schwere Speiseröhrenentzündungen auslösen kann, wurden wegen Ungehorsam eine Woche lang in einen Bunker bei Wasser und Brot mit nichts als Tisch, Stuhl und einem Eimer für die Notdurft gesperrt, eine Matratze zum Schlafen gab es nur für die Nacht. Hunger und Isolationsfolter mussten diese Kinder und Jugendlichen erdulden. Wer sich beschwerte wurde verprügelt. Positive Beziehungen zu den Erziehern wurden in den Heimen systematisch unterbunden.

Der Schulbesuch war nicht immer regelmäßig möglich, denn die Kinder und Jugendlichen mussten arbeiten: im Heim selbst, in der Landwirtschaft, ohne Atemschutz im Steinbruch Steine brechen und Schotter klopfen, Fischernetze knüpfen, die Mädchen mussten nähen oder wurden in Privathaushalte vermittelt. Immer wieder gab es auch sexuelle Gewalt. Die Täter waren Erzieher und Geistliche, aber auch Landwirte oder Personen in den Privathaushalten. Als Entlohnung gab es für die Arbeit allenfalls kleinste Taschengeldbeträge oder Zigaretten. Die Entlohnung der Kinder wurde von den Heimen für ihren eigenen Etat verwendet.

Zwei Drittel der Heime wurden damals von den Kirchen betrieben, besonders schlimm aber ging es oft in den staatlichen Heimen zu. Es gab ein System der Abschreckung durch Abschiebung in immer härtere und schlechtere Heime, bis zu den berüchtigten "Fürsorgeerziehungsanstalten der Länder". Anders als heute war damals das Aufgabengebiet der amtlich bestellten Vormünder die Wahrnehmung und Durchsetzung rein rechtlicher Belange. Eine persönliche Sorge im Sinne von "sich kümmern" gehörte nicht zum Selbstverständnis dieser amtlichen Vormünder, deshalb bestanden keinerlei persönliche Kontakte zu Mündeln. Die Wahrnehmung der Rechte der Kinder richtete sich auch nicht nach deren individuellen Belangen, sondern orientierte sich lediglich an rechtlichen Grundsätzen. Die Kinder hatten also keine Ansprechpartner, an die sie sich wenden konnten, da die Vormünder sich auch nicht als Kontrollinstanz gegenüber der Heimpraxis verstanden. Völlig alleingelassen, wurden diese Kinder als Individuum nicht wahrgenommen, die Öffentlichkeit interessierte sich nicht dafür.

Zucht und Ordnung. Autoritäre Pädagogik

Der gesellschaftliche Hintergrund dieser autoritären Gewalt in der Erziehung war die Vorstellung, gefährdete Kinder und Jugendliche könne man nur durch Härte, Zucht und Ordnung erziehen. Die Prügelstrafe war damals in vielen Familien selbstverständlich, auch in den Schulen waren sie öffentlich akzeptiert. "Gehorsam, Zucht und Ordnung" hießen die aus der NS-Zeit hinübergenommenen Erziehungsziele. Das lässt sich auch daran ablesen, dass ein Erziehungsratgeber, der eng an die von Adolf Hitler in „Mein Kampf" skizzierten Erziehungsvorstellungen angelehnt war, bis Kriegsende 690.000 mal und bis zur letzten Auflage 1987 insgesamt über 1.200.000 mal verkauft wurde: die Bücher von Johanna Haarer (1900 – 1988), einer Lungenfachärztin ohne jede Ausbildung in Kinderheilkunde oder Pädagogik. "Das Einfache – das Richtige!", "Nicht Psychologie an Stelle von Erziehung!", "Keine Nachgiebigkeit!", "Nicht zu viel Beachtung!", "Nicht zu viel Bedauern!" fordert Johanna Haarer von den Müttern. Nach Sigrid Chamberlain wird die Erziehung hier zu einer Technik, die durch die Ablehnung von Freude, Zuneigung oder Trösten gekennzeichnet ist, und daraus resultierend das "Kind als Feind" betrachtet.

Dieser geschilderte Erziehungs-Stil war bis Ende der 60er Jahre bittere Realität in unserer Gesellschaft. Erst nach der Thematisierung durch die 68-er Generation fanden auch hier Veränderungen statt. Heute sind die meisten Einrichtungen der Kinder und Jugendhilfe gut geführt und bemühen sich um eine individuelle Förderung der ihnen anvertrauten jungen Menschen und die Bezugspflege ist selbstverständlich, das heißt: jeder Erzieher hat ca. 2-3 Kinder aus einer Gruppe, um die er sich intensiv kümmert und für die er Ansprechpartner in allen Lebenslagen ist.

Nicht nur Problementschärfung

Manfred Kappeler ist skeptisch, was die aktuelle Diskussion und den neuen Runden Tisch angeht. Auf die Frage, ob er erwarte, dass sich dadurch etwas ändere, sagte er gegenüber der Taz: "Nicht, wenn die Missbrauchsbeauftragte Christine Bergmann bei der Ernennung schon sagt, ein Ziel des runden Tisches sei die Versöhnung. Es ist eine Unverschämtheit, von den Opfern zu erwarten, dass sie vergeben und sich versöhnen sollen." Der neue Runde Tisch, so Kappeler weiter, soll im Wesentlichen der Problementschärfung dienen. "Man kann solches Gewalthandeln nicht aufarbeiten, sondern nur vorbehaltlos aufklären. Aber das setzt den Willen zur Wahrhaftigkeit voraus."

Die neue Institution könne von den Vorarbeiten, die der Runde Tisch Heimerziehung geleistet hat, profitieren, sagt Antje Vollmer im Tagesspiegel: "Nach meiner Erfahrung muss man sich Zeit lassen, wenn man im Konsens mit den Betroffenen einen Weg sucht. Im Gespräch ist bei uns ein „Fonds für Traumatisierte“. Die Politik muss denjenigen helfen, die durch entsetzliche Erfahrungen in ihrer Kindheit für ihr ganzes Leben traumatisiert wurden. Wir müssen ihnen helfen, soweit das überhaupt möglich ist, ihre Traumata zu bearbeiten oder zu heilen. Ein solcher Fonds wäre auch ein Instrument zur Hilfe für Opfer sexuellen Missbrauchs."


Quellen:
Christian Pfeiffer in der Süddeutschen Zeitung
Zwischenbericht Runder Tisch Heimerziehung, Berlin Januar 2010
Interview mit Antje Vollmer im Tagesspiegel
Wikipedia Johanna Haarer
Blumesberger L.: Blumesberger Susanne, "Die Haare kraus, die Nasen krumm". Feindbilder in nationalsozialistischen Kinderbüchern. Am Beispiel von "Mutter, erzähl von Adolf Hitler" von Johanna Haarer, in: Biblos 49,2, Böhlau Verlag, Wien 2000, Seite 247-268
Chamberlain, Sigrid : "Adolf Hitler, die Deutsche Mutter und ihr erstes Kind. Über zwei NS-Erziehungsbücher", Psychosozial Verlag, Giessen 1997

 

6 Kommentare

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#6 heiner epp schrieb am 09.07.2010 00:21

Ja,Frau Vollmer war sogar in den Bodenschwinghschen Anstalten,und "richtet" nun über die ehemaligen Opfer.Sie ist sogar die Vorsitzende- ach,ne - sie will nur die " Moderatorin " sein,des RTH.Man stelle sich nur mal vor,ein Dieb steht vor Gericht,und ein Schöffe war vor JAHREN mal ein HEHLER??? Gibt es soetwas nur in Berlin?

#1 Admin schrieb am 30.03.2010 19:12

Der Runde Tisch zur Heimerziehung in der Bundesrepublik: Sie wollen dazu etwas sagen?

#2 Dirk Friedrich schrieb am 30.03.2010 20:41

Warum gibt es den - Runden Tisch Heimerziehung - überhaupt?

Waren es nicht die ehemalige Heimkinder, die sich in einem Verein zusammenschlossen um endlich auf ihre Vergangenheit und ihre Leiden aufmerksam zu machen? Warum wird diese Tatsache nicht berücksichtigt, oder gar darüber berichtet? Ohne die Petition, die vom Verein ehemaliger Heimkinder e. V. im Jahr 2006 ausging, gäbe es keinen rth!

Und das, was in Berlin hinter verschlossenen Türen "angerichtet" wird, hat eh mit Täterschutz als mit sofortiger Opferhilfe und Opferschutz zu tun! Schon, wenn man als Betroffener den Zwischenbericht liest und die Pressekonferenz verfolgt hat, wird einem klar, wohin die Reise gehen wird!

Da sitzen 17 "Täterorganisationen" an einem Tisch. - Ich nenne sie die "Erben der Verbrecher"! - Ihnen gegenüber 3 Heimkinder, also die Opfer. Sie sitzen dort ohne Lobby und einer vernünftigen juristischen Fachkompetenz. Frau Vollmer hatte schon im Vorfeld des rth selbstherrlich den VEH vom Tisch geboxt. Mit der hahnebüchenden Unterstellung, dass der Verein mit seinen Rechtsberatern ein "Tribunal" veranstalten wolle. - Ein Schelm, der sich dabei etwas denkt! -

Der rth ist ein rechtsfreier Raum! Ein Empfehlungsgremium mit der Kompetenz für eine "warme Luftverteilung"!

Den ehemaligen Heimkindern wird man damit, in keinster Weise, Genugtuung und Gerechtigkeit, schon gar nicht Wiedergutmachung vermitteln können. Das war, wenn man die Zeichen erkennen kann, ja auch nie wirklich beabsichtigt!

Unter dem Runden Tisch Heimerziehung hat vieles Platz, was man woanders schon längst unter den Teppich gekehrt hat!

Ob unter Frau Vollmer, die selbst Pastorin ist oder war, jeh ein akzeptables Ergebnis herauskommen wird, wage ich zu sehr zu bezweifeln!

In diesem Sinn!

#3 Martina S. schrieb am 31.03.2010 08:41

Es gab auch bei den 68ern Tendenzen, dass Sex mit Kindern "natürlich" sei.

 

Mit dem Einsatz für Heimkinder waren Meinhofs Genossen überfordert.Einige landeten als Mörder im Gefängnis.Verletzte Seelen sind ausnutzbar für alle fanatischen Ideologien und Religionen.

#4 H. Dettinger schrieb am 02.04.2010 18:48

Immerhin HABEN "Meinhofs Genossen" einen Einsatz gewagt. Und standen damit deutlich anders da, als die meisten ihrer MitbürgerInnen, denen das Schicksal der Heimkinder deutlich am Knie vorbeiging!

Festzuhalten bleibt auch, dass eine Seele sich nicht einfach mal eben so beim Spielen verletzt...

Mich würde schon eher interessieren, was mit diesem neuen Runden Tisch geplant ist - endlich Aufklärung, Entschuldigung, Entschädigung? Oder wieder mal nur eine "kleine Wahrheitskommission" (wie Frau Vollmer sich gern ausdrückt), die dann zur Versöhnung führt? In meinem Vokabular wird Versöhnung in diesem Zusammenhange übrigens "VERHÖHNUNG" geschrieben.

Und - für wen wird da agiert werden? Und - was wird dabei für wen herauskommen?

Und - ist die Vergewaltigung eines Heimkindes nicht so schlimm wie die, eines Internatskindes?

#5 Regina Reinsperger schrieb am 03.04.2010 00:01

"-ist die Vergewaltigung eines Heimkindes nicht so schlimm wie, die eines Intzernatskindes?"

das ist ja der Punkt: über die Internatskinder und die Priester der rk. Kirche schreibt die Presse ausführlich(verkauft sich gut), über diese Fürsorge-Heimkinder nicht, schlimm war und ist es auf jeden Fall für jeden der Betroffenen.

Was da beim runden Tisch herauskommt? Der Zwischenbericht endet (siehe obigen link):

"Der Runde Tisch "Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren" wird sich auch in seinem zweiten Jahr weiter mit der Aufarbeitung der Heimerziehungspraxis befassen.(...) Im Zentrum des zweiten Jahres steht jedoch die Erarbeitung von konkreten Lösungsvorschlägen zum weiteren gesamtgesellschaftlichen und politischen Umgang mit der Problematik.

Hierfür wird es nach derzeitiger Arbeitsplanung zunächst um die individuellen traumatisierenden Folgen der Heimerziehung und die Frage, wie die Betroffenen in ihrer Aufarbeitung und Bewältigung unterstützt werden können, gehen. Im Weiteren wird die Frage der Anerkennung und Rehabilitation im Fokus stehen."

Wie werden wohl diese Lösungsvorschläge aussehen, wenn sich in unserer heutigen Gesellschaft auch heute noch niemand, eben auch die Medien nicht, für diese Menschen interessieren?

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