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Über den Menschen Charles Darwin Eine Lebensbeschreibung von Christoph Schoeller
Im Jahr 2003 hielt Christoph Schoeller in Schloss Hamborn einen bemerkenswerten Vortrag über das Leben und das Werk Darwins. Bemerkenswert auch deshalb, weil er in diesem Vortrag einen anderen Blick auf den Menschen Darwin möglich machte, als es gemeinhin üblich war. Der Inhalt des Vortrags erschien kurze Zeit später in einem kleinen Büchlein, das von dem Autor im Selbstverlag herausgegeben wurde. Der Leser wird mitgenommen auf eine kleine Reise durch das Leben Darwins, er lernt die spirituelle Seite des Naturforschers kennen; der Autor beschreibt die Beziehung Darwins zu Christus und er kommt zu dem Schluss, dass Darwin durchaus ein leises Vorgefühl einer inneren Auferstehung und Wandung des Menschen durch die erkennende Empfindung der seelischen Ohnmacht gehabt habe, weil er wusste: "was das Leben aus dem Geist heraus heilen kann: zum einen ist es die Kunst, wenn er, wie er sagt, sein Leben noch einmal zu leben hätte, so würde er einen Teil davon der Lyrik und der Musik widmen; zum anderen ist es die Kraft der Liebe, die Darwin in so reichem Maße vor allem an seine Kinder verströmte, und von der er gerne noch mehr gegeben hätte: "ich habe sehr oft bedauert, daß ich meinen Mitgeschöpfen nicht mehr direkt Gutes getan habe". So sehen wir, wie Darwin im ganzen ein Schicksal – aus der Zukunft herein? – zuteil geworden ist, das ihm doch ermöglichte, die zentrale Christus-Kraft der Liebe zu entfalten. Diese Möglichkeit entstand besonders dadurch, dass ihm zur rechten Zeit – kurz vor Beginn der zweiten Lebenshälfte, als die Verfallskräfte so stark zu wirken begannen, - in seiner Frau der Mensch begegnete, der ihm den Mangel an spiritueller Kraft so wundervoll auszugleichen half. Einen Brief von ihr, in dem sie als Gegengewicht gegen seine „Gewohnheit, in der Wissenschaft nichts zu glauben", die Kraft des „Betens" stellte und ihm ihre Sorge um sein innerstes Seelenheil mitteilte, hat er zeitlebens als kostbares Kleinod aufbewahrt und auf ihm vermerkt: "Wenn ich tot bin, so sollst Du wissen, daß ich manchesmal diese Worte küßte und darüber weinte.""
Der Autor hat den Text seines Büchleins freundlicherweise zur Veröffentlichung freigegeben. Sie finden ihn hier als PDF. Wer genauere Angaben zu den Zitaten vermisst oder das Fehlen derselben beanstandet, dem sei gesagt, dass es sich um einen privaten Druck handelt, der keinen Anspruch auf wissenschaftliche Zitierweise erhebt. Leser, die eine Printausgabe bevorzugen, können das Büchlein auch bei der "Edition freie Rede" erwerben.
Christoph Schoeller lebt und arbeitet in Oettern bei Weimar und beschäftigt sich unter anderem mit der Herstellung von Torfölen und Torfprodukten.
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