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Von Tschernobyl zu Fukushima. Die Atomenergie hat keine Zukunft. Einfache Antwort auf eine einfache Frage: Atomkraft? Nein Danke! von Michael Mentzel
Der 26. April 1986 kann als Zäsur gesehen werden. In Tschernobyl in der Ukraine erhält der Irrglaube an eine Beherrschbarkeit der Atomkraft einen alles entscheidenden Riss. Und 25 Jahre später, 2011, scheint es sicher zu sein: Der Atomausstieg ist nicht länger eine Utopie, sondern es besteht - jedenfalls weitgehend - Übereinstimmung, dass der Atomkraft keine Zukunft beschieden ist. Und auch wenn das Abschalten noch nicht überall in Europa Konsens ist, wenn die Energie- und die Atomlobby inzwischen mit den unterschiedlichsten Mitteln und mit der Androhung von immensen Kosten eines Ausstiegs versucht, die Stimmung doch noch zu ihren Gunsten zu beeinflussen, dieses Rad wird nicht zurückgedreht werden können.
Die Fukushima-Reaktorkatastrophe in Japan brachte die endgültige Wende und zusammen mit den Vorgängen um Stuttgart 21 und der Frage, wie ernst die verantwortlichen Politiker den Souverän, den Wähler eigentlich noch nehmen, sorgten die letzten Landtagswahlen für einen Paradigmenwechsel, dessen Ausgang zurzeit sicher noch niemand genau vorhersagen kann. Die Versuche, diese Veränderungen als den kurzzeitigen Protest einer "German-Angst-Gesellschaft" herunterzuspielen, der sich schon wieder legen würde, scheinen nicht zu fruchten, denn eine immer stärker werdende Vernetzung von alternativen Kräften durch das Internet sorgt plötzlich für eine bis dahin nie gekannte Transparenz über Vorgänge des gesellschaftlichen Lebens. Kaum etwas bleibt "geheim" und wenn auch hier und da die Verschwörungstheorien durch diese Form der Kommunikation einen stärkeren Zulauf erfahren, überwiegen doch seriöse Darstellungen und der "Netzbürger" hat so die Möglichkeit, sich gemeinsam mit Gleichgesinnten einzubringen und mitzuwirken. Die wachsende Zahl von Menschen, die durch die Teilnahme an den Demonstrationen vor deutschen Atomkraftwerken ihre Meinung öffentlich kundtun, spricht eine deutliche Sprache.
Was sich derzeit beobachten lässt, nämlich das Wachsen von Demokratiebewegungen in der arabischen Welt und die Veränderungen speziell unter dem Gesichtspunkt der Atomkraft in Europa und im Westen weisen Parallelen auf, deren Verläufe zwar noch nicht genau abzuschätzen sind, aber die Hoffnung, dass es auch in anderen Bereichen Veränderungen geben wird, zum Beispiel in der Rüstung, bleibt bestehen und wird sich so oder so erfüllen.
Was gebraucht wird, ist Geduld, Besonnenheit und Beharrlichkeit. Wobei Geduld nicht "Duldung", Besonnenheit nicht "Verträumtheit" und Beharrlichkeit nicht "Aktionismus" bedeuten muss, sondern Geistesgegenwart und eine weiterhin "höfliche" Antwort auf eine einfache Frage: Atomkraft? Nein Danke!
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Braucht es immer erst einen Supergau, den größtmöglichen Schaden, dass wir über die Nutzung der Atomkraft nachdenken? Allein das finde ich schon sehr ereshreckend.Für mich steht eins fest: Für das Leben meiner Familie und Freunde wünsche ich mir eine Welt die ohne die Nutzung von Kernenergie auskommt. Denn eins zeigen doch die verheerenden Unfälle in Japan und Russland eindeutig. Die Atomkraft ist keineswegs wie gern propagiert eine saubere und sichere Energiequelle, denn die Folgen eines Gaus zerstören nicht nur kurzfristig sondern auf Jahrtausende das Leben von vielen Menschen deren Lebensräume und Anbauflächen.Zu bitter sind da die Vorhaben unserer europäischen Nachbarn, die immer weiter in Atomenergie inverstieren wollen und damit nicht nur das Leben in ihren Ländern gefährden sondern das der Menschen in Deutschland gleich mit. Deutschland ist mit dem Vorhaben auf Kernenergie zu verzichten und auf eneuerbare Energien umzusteigen auf dem richtigen Weg. Diese Investitionen müssen wir tragen.