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Programm: Kontrapunkt

Am 15. Oktober 2011 gastieren die drei Künstler wieder einmal in der Festhalle Schloss Hamborn. Auf dem Programm stehen Kompositionen der Familie Bach (J. S. Bach, J. Chr. Bach und C. Ph. E. Bach), eine bunte Zusammenstellung aus der Romantik und der Moderne sowie Originalwerke für Flöte, Violine und Klavier, Arrangements und Eigenkompositionen.
von Michael Mentzel

Im Jahre 1996 begann in Schloss Hamborn die außergewöhnliche Freundschaft des Trio Dan mit den Menschen um den Schlossberg, die seither in jedem Jahr mindestens einmal auf eine wunderbare Weise erneuert wird. Eine Vielzahl von Konzerten haben die Brüder Dan in den unterschiedlichsten Besetzungen seither in Schloss Hamborn gegeben und mit stets wechselnden und spannenden Programmen ihr Publikum begeistert.

Was diese Formation auszeichnet, ist nicht allein ihre hohe und nahezu perfekte Musikalität, sondern auch die Fähigkeit, mit dem Publikum auf eine Art zu kommunizieren, die einfach sympathisch ist. Nicht von ungefähr schrieb die Pforzheimer Zeitung von einem "Schwiegermutterschwarm in Dreifachausgabe". Und weiter heißt es in derselben Zeitung: "Flötist Aaron [...] gewinnt das Publikum nicht allein durch die launigen Zwischenmoderationen, sondern vor allem durch die Prägnanz, klangschöne Tonentwicklung und jeweils stilsichere Koloristik seines atemtechnisch bemerkenswert gut gestützten Spiels. Bruchlose Diminuendi, makellos perlendes Laufwerk, superbe Staccati, präzise herausmodellierte Triller - Aaron Dan verfügt über alles, was der effektvoll herausgespielten Musik äußerst bekömmlich ist."

15 und 16 Jahre alt waren die beiden Dan-Brüder Aron (Flöte) und Michael (Klavier), als sie zum ersten Mal ein Konzert in Schloss Hamborn gaben. Seit 2000 gehört auch der damals 13jährige Theo (Geige) dazu. Der Musiksaal der Rudolf Steiner-Schule reicht allerdings inzwischen schon längst nicht mehr aus, um den Andrang des Publikums zu bewältigen.

Gespielt haben sie schon fast überall in Deutschland, sie haben eine CD produziert, in Berlin mehrere Stücke für den RBB (Rundfunk Berlin Brandenburg) eingespielt und waren in der Universität der Künste in Berlin beim großen Enescu-Festival zu Gast. Sie treten auf Musikfestivals auf und sind auch auf größeren Bühnen zu Hause. Immer wieder aber kehren sie nach Schloss Hamborn zurück, spielen hier - wie von Beginn an - ohne Gage und überlassen ihrem immer größer werdenden Freundeskreis die Einschätzung ihres Beitrags.

Die besondere Beziehung zu ihrem Publikum, und das gilt nicht nur für die Zuhörer in der Paderborner Region, wird von Aaron Dan so ausgedrückt: ".. worauf es wahrlich ankommt, sind jene Momente, in denen man seine Gedanken und Probleme, ja sogar die Zeit vergisst und sein eigenes Wesen aufgibt, um sich für den einen Moment mit der Musik - unbemerkt und unbestraft - zu verbinden. Um das Publikum fesseln zu können, muss man sehr flexibel sein und sofort reagieren, man muss überzeugen können und - am wichtigsten - sehr gut vorbereitet sein. Wir freuen uns, immer wieder vor einem besonderen Publikum zu stehen und betrachten es als eine Herausforderung, uns darauf bestens vorzubereiten." Diese Worte, gesprochen auf einer Pressekonferenz in Berlin, zeigen sehr deutlich, dass die Künstler es ernst meinen mit dem was sie tun.

Es ist sicher nicht übertrieben, wenn man sagt, dass die Konzerte des Trio Dan zu dem Herausragendsten gehören, was der Kulturort Schloss Hamborn neben seinen vielfältigen anderen Aktivitäten wie den Klassenspielprojekten und den Café-Veranstaltungen speziell im künstlerischen Bereich für die Region in und um Paderborn zu bieten hat.

Am 15. Oktober 2011 um 19:30 Uhr ist das Trio Dan wieder einmal in der Festhalle Schloss Hamborn zu sehen und vor allem ... zu hören! Neben Kompositionen der Familie Bach (J. S. Bach, J. Chr. Bach und C. Ph. E. Bach) steht eine bunte Zusammenstellung aus der Romantik und der Moderne auf ihrem Programm. Zu Gehör gebracht werden Originalwerke für Flöte, Violine und Klavier, Arrangements und Eigenkompositionen.

 

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