Themen der Zeit
 Suche  | Links  | Kontakt  | Impressum 
 
 
 
 
 

 


 

zur Nachrichten-Übersicht


Dreigliederung und Grundeinkommen

Gibt es aus Sicht einer anthroposophisch begründeten Sozialwissenschaft Argumente für oder gegen ein Grundeinkommen, ein Recht auf Einkommen für jeden Bürger unabhängig von seinem Leistungsbeitrag? Die Frage ist nicht einfach zu beantworten. Schon ihre Voraussetzung ist zumindest problematisch: die Behauptung einer anthroposophisch begründeten Sozialwissenschaft als erkennbarer Ansatz innerhalb der allgemeinen Sozialwissenschaften (Soziologie, Politikwissenschaft, Ökonomie usf.). Dazu genügt es wohl nicht, wenn Sozialwissenschaftler selbst auch Anthroposophen sind. Manche werden diese Voraberwägungen überflüssig finden. Ihnen erscheint bereits die Idee einer Dreigliederung der Gesellschaft als ein solcher Ansatz. Doch damit kommt man nicht nur im allgemeinen Wissenschaftsbetrieb nicht weit, es genügt auch nicht Rudolf Steiners Wissenschaftsverständnis. Denn ob die Dreigliederung eher ein analytisches oder ein sozial-visionäres Konzept ist, kann durchaus als umstritten gelten.1 Wir können das aber offen halten und uns auf die gebräuchliche Unterscheidung von grundlagenorientierter und angewandter Wissenschaft stützen. Die Frage nach einem Grundeinkommen sollte man vielleicht ohnehin zunächst als angewandte, als Praxis-Frage diskutieren. Das soll nun auch geschehen..
Weiterlesen als PDF

zurück zu den Textbeiträgen