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dr.s/ba. Mit dem Sommerloch beschäftigt sich auch der Anthroposoph Michael Eggert in seinem aktuellen Blogbeitrag und ist erstaunt darüber, dass Anthroposophen im Urlaub nicht lieber grillen oder mit einer Flasche Wein abends auf der Terrasse sitzen, statt bei den Egoisten zu lesen.
Die Antwort darauf ist natürlich sehr einfach: Der Anthroposoph ist, wie wir durch das Studium einschlägiger Blog- und Kommentar- Beiträge von aufgeklärten und investigativen Zeitgenossen wissen, weit davon entfernt, am Strand zu grillen oder gar auf Terrassen Bier zu trinken. Ein Anthroposoph widmet sich nämlich permanent der Beherrschung der Welt durch humorlose Agitation, Lesen oder Rezitieren von rassistischen Steiner- oder Scaligero-Büchern, ersatzweise auch Werken von Friedrich Benesch, dem Waschen von unschuldigen Kinderhirnen - auch im Urlaub, (vielleicht durch Unterrichtsvorbereitung) - oder pazifistischen antiamerikanischen und Aktivitäten. Daneben hat er noch viel zu tun mit der Abfassung von Klageschriften gegen missliebige Anthro-Kritiker und besorgte Bürger, die ihm die Weltherrschaft nicht gönnen. Einige sind sogar regelmäßig damit beschäftigt, vorsätzliche Falschmeldungen zu verbreiten. So ist es eigentlich in der Tat erstaunlich, dass vielen Anthros auch ohne "scheinegrippe" (barbara2 in einem Kommentar zum thema finanzkrise?) noch Zeit bleibt, bei den Egoisten vorbeizuschauen. Aber wen wunderts, es ist ein interessantes Projekt. Der alte Weizenbaum lag eben gar nicht so falsch, als sagte, das Internet sei ein "riesiger Müllhaufen", aber man könne auch Perlen darin finden.
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