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in der Kunst und Ausstellungshalle Bonn 25. Januar bis 25. Mai 2008
Sizilien – die größte Region Italiens und die größte Insel des Mittelmeeres war jahrtausendelang ein Schmelztiegel zahlreicher Kulturen. Das Miteinander dieser Kulturen hat auf der Insel ein reiches und faszinierendes Erbe hinterlassen. Mit ca. 300 hochrangigen Werken aus sizlilianischen Regionalmuseen, kirchlichen und privaten Sammlungen zeichnet die Ausstellung dieses kulturelle Erbe nach: Von den ersten Spuren des Menschen der Altsteinzeit bis zur Ankunft Giuseppe Garibaldis im Jahr 1860.
Antike Skulpturen, mittelalterliche Architekturfragmente, hochkarätige Gemälde der Renaissance und des Barock sowie kostbares Kunsthandwerk lassen die besondere Kunstwelt der Insel lebendig werden, die von dem Streben geprägt ist, Fremdes in Sizilianisches zu verwandeln.
Von den einheimischen Sikanern und Sikulern, den eingewanderten Phöniziern und Griechen, Römern, Byzantinern und Arabern über die Herrschaft der Normannen und Hohenstaufen bis zu den Dynastien der Aragonesen, Habsburger und Bourbonen erzählt die Ausstellung die wechselvolle Geschichte der Insel und veranschaulicht die Einflüsse der vielen Völker und Herrscher. Mit der Präsentation der Grabungsergebnisse aus Selinunt sowie des Projektes Cenobium (Kunsthistorisches Institut in Florenz, Max-Planck-Institut) zur Erfassung romanischer Kapitelle schlägt die Ausstellung einen Bogen zur aktuellen Forschung.
Kunst- und Ausstellungshalle Bonn
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