|
Nachlassverwaltung hielt unbekanntes Werk unter Verschluss. Trotzdem viel gelesen?
köln 11.02.2010 - Ein offensichtlich unbekanntes Werk von Rudolf Steiner kursiert seit Jahren auf dem Schwarzbuchmarkt und wird scheinbar unter den Ladentheken der anthropsophischen Buchhandlungen zu horrenden Preisen verkauft. Wie es scheint, haben bereits eine Menge Leser dieses Werk konsumiert und es heißt sogar, es würden mehr.
Dem Vernehmen nach soll inzwischen ein "besorgter Bürger" bereits eine Anfrage an die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien gerichtet haben, um das Werk auf den Index setzen stellen zu lassen. Seine Begründung: er wäre zuständig für das Thema Spassfreiheit, er hätte bereits in den einschlägigen Foren darauf aufmerksam gemacht, dass mit ihm schon mal gar nicht nicht zu spaßen sei.
Beobachter gehen allerdings davon aus, dass es sich bei der Begründung des besorgten Zeitgenossen um fadenscheinige Argumente handele, da er für seine mit heißer Nadel gestrickten Redundanzien bereits blognotorisch bekannt sei und zurzeit wegen der karnevalistischen Aktivitäten in ganz Deutschland sowieso niemand von seinem Tralala Notiz nehmen täte rä.
|