Themen der Zeit
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Nach der Katastrophe ist vor der Katastrophe

Den nachfolgenden Artikel schrieb Otto Ulrich für die Zeitschrift Scheidewege.
Nach den in den letzten Jahren aufgetretenen Natur-Katastrophen ist es Zeit für einen neuen Umgang mit dem Problem der Katastrophen-Vorsorge.

Ulrich beschreibt Hintergründe sowie einige Szenarien und beschäftigt sich mit der Frage, was getan werden könnte, um zu einem veränderten Bewusstsein im Hinblick auf künftige Veränderungen der Naturzusammenhänge zu gelangen. Eine neue Didaktik für eine "Kultur des Vorbereitet-Seins" ist seiner Ansicht nach zu entwickeln. In Anbetracht der Ergebnisse des jüngsten UN-Klimaberichts erscheint es uns sinnvoll, diese Gedanken auf Themen der Zeit zu veröffentlichen.


Wir brauchen soziale Frühwarnsysteme
ein Beitrag von Otto Ulrich

"Human History becomes
more and more a race
between Education and Catastrophy"
H.G. Wells, (1866-1949)

Wir sind nicht mehr in der Nach-, wir sind in der Vor-Tsunami Phase. Eine Kultur der Katastrophenvorbeugung ist zu entwickeln.
Wir müssen über Katastrophen so reden lernen wie über unsere Krankheiten.

Duraiasan muss es wissen, nicht, weil er einer der ältesten Fischer an der Küste von Tamil Nadu in Südindien ist, er weiss es, weil er dabei gewesen ist,  als die tödliche Welle kam. Er hat sie gesehen, die Schuljungen, wie sie johlend dem sich zurückziehenden Meer nachgerannt sind, da war etwas Neues, etwas Unbekanntes, da war aber auch keine Warnung - zurückgekommen ist keiner, "die Welle war schneller als sie laufen konnten." Der alte Fischer weiss aber noch etwas: "Sie würden alle noch leben, wenn sie wie vor 10 Jahren noch weiter weg vom Meer gelebt hätten. Aber man hat uns mit ihren grossen Häusern den Weg zum Meer versperrt, wir mussten zu nahe ans Meer ziehen, um zu unseren Fischen zu kommen."

Diese traurigen Erfahrungen des alten Fischers im fernen Südindien werden an der UN Universität in Bonn in ein grosses Gesamtbild eingeordnet, es könnte die Überschrift tragen: Die Welt braucht eine "Kultur der Vorbeugung", um der neuen Qualität der globalen Katastrophendynamik begegnen zu können - eindeutig, es geht nicht mehr um den Blick zurück, längst sind wir in der Vor-Tsunami Phase angekommen. Nach der Katastrophe ist vor der Katastrophe.

Erdbeben, Wirbelstürme, Flutwellen, Vulkanausbrüche und andere Naturkatastrophen sind unabänderlich, aber das Ausmass des menschlichen Leidens kann gemildert, auf ein Minimum beschränkt werden. Das heraufdämmernde neue Weltbild wird das Phänomen der stetig lauernden nächsten Katastrophe als Teil des darauf vorzubereiteten menschlichen Lebens ansehen müssen. Und genau daran arbeiten die UN Forscher in Bonn. Zu dieser neuen "Kultur des Vorbereitet-seins" gehört ein weltweites Frühwarnsystem, denn, und das stimmt auch: Hunderttausende könnten nach den Naturkatastrophen der Jahre 2003 und 2005 noch leben, wenn sie darauf vorbereitet gewesen wären, zu tun was noch möglich war - und damit schliesst sich ein Kreis:

Die abschätzbare global sich ausbreitende neuartige Gefahrensituation, ausgelöst von "natürlichen" und menschengemachten Katastrophen, wird mehr und mehr auch die reichen Länder des Nordens der Erde erreichen, wie die Bonner Forscher auf der Basis des vom Internationalen Roten Kreuz herausgegebenen neuen "Welt Katastrophen Berichtes 2005" wissen.

Der Tsunami 2004 könnte als nachhallender Gongschlag gesehen werden, um zu erkennen: Auch die amerikanischen Hurricans "Katrina" und "Rita" passen ins neue Bild der sich wehrenden Erde. Zum Bild gehört auch das schlimme Jahrhunderterdbeben im iranischen Bam von 2003 wie jenes in Jammu und Kaschmir an der indisch-pakistanischen Grenze aus dem Jahre 2005, aber auch der Dammbruch nach unerwarteter Schneeschmelze im indischen Pradesh, allerdings auch die befremdlich heftigen Schneestürme in Deutschland, die bislang nicht gekannten massiven Regenfluten in Europa und Asien, die gefährlichen Hangabrutsche in Südamerika, die Hitzewellen und Feuerwalzen in Spanien und Portugal - als dieses scheint der Auftakt zu einem noch dramatischeren Szenario zu sein, wie es Arun Ahaluwalia, Professor für Geologie in Chandigarh, Nordindien für möglich hält. Auch wenn es zunächst zynisch klingt, er meint, immer mehr spreche dafür im Tsunami 2004 eine "menschenfreundliche Katastrophe" sehen zu müssen: "Die Welt schaute zu, wie am hellen Tage 300 000 Menschen starben. Es war nicht der Tsunami, es war die Ignoranz über die Dynamik des Tsunami die die Menschen tötete", wie er in „The Hindu" vom 26. Dezember 2005 schreibt.

Und genau dieses "Nicht-vorbereitet-sein" wird sich ändern müssen. Denn auch folgende Lektion lässt sich aus dem Tsunami von heute ableiten: Die tödliche Welle muss als pädagogisch gemeinte Ohrfeige verstanden werden. Der Kollateralschaden des laufenden Klimawandels lässt keine Alternative zur Katastrophenvorbeugung mehr zu - aussser eben den schlagartigen Tod von Millionen von Menschen. So die Perspektive von Jan Egeland, bei der UN zuständig für Humanitäre Hilfe und Nothilfeprogramme.

Die neue Dimension der Naturkatastrophen als ungeheuerlichen Weckruf zu verstehen, heisst vorerst aber doch weiter mit immer heftigeren, immer häufigeren und immer schallenderen Ohrfeigen rechnen zu müssen. Und genau gegen diese Wucht der neuartigen Katastrophenzusammenballung will Kofi Annan, der UN Generalsekretär, angehen. "Diese bisher einmalige globale Katastrophe braucht eine bisher einmalige globale Antwort."

Der anhaltende Krieg gegen die Natur, zusammengefasst in seinen Folgen im augenfälligen Wandel des Klimas, braucht eine Vision die Mut macht, dazu gehört mindestens keine Angst vor den Folgen dieses Wandels haben zu müssen, was leicht gesagt ist, aber im Alltag enorm praktische Probleme aufwirft. So geht es etwa darum, dass im Vorfeld einer Katastrophe zumeist zu wenig vorbeugend getan wurde - wie das Beispiel New Orleans zeigt. Dort wurde mit einem Hurrican vom Kaliber "Katrina" bislang nur alle 30 Jahre gerechnet.

Es bleibt die Schwierigkeit, auf potentielle Katastrophen mit nur geringer Eintrittswahrscheinlichkeit aber dann doch sehr hohen Schadensfolgen heute, nicht irgendwann, finanzierbare und auch durchsetzbare Antworten finden zu müssen. Dies hat viel mit dem neuen. noch zu entwickelnden Selbstverständnis zu tun, auf prinzipiell mögliche Naturkatastrophen "besser" vorbereitet sein zu müssen - was immer das im konkreten, lokalen Bedrohungsszenario heisst.

Diese neue Dimension wie Qualität hat selbstverständlicher Teil der Technik- und Naturwissenschaft aber gerade auch der Sozialwissenschaften zu sein - im Kern aber ist es eine didaktische Herausforderung.

Um eine Didaktik der Vorbeugung entwickeln zu können müssen wir erst einmal lernen offen über unsere Verletzlichkeit, über unsere Versäumnisse und alltäglichen Bedrohungen sprechen zu können. Wir müssen unsere Ängste überwinden lernen. Wir werden über das eingebaute Risiko unseres Zivilisationstypus wieder reden müssen. Der neuartige Gefahrendruck zwingt es uns auf, nicht mehr länger ein Leben gegen die Gesetze und Ressourcen der Natur zu führen und dies dann auch noch als alternativlos zu betrachten.

Wir haben über chemische Grosskatastrophen oder sich verselbständigende digitale Infrastrukturen genau so offen zu reden wie über Krebs oder Aids, wie über Depressionen und chronisch werdende Erschöpfungszustände.

Wir werden ein nachhaltiges Wohlstandsmodell mit Inhalten zu füllen haben. Dazu gehört, und da fangen die Probleme schon an, dieses neue Wissen "vom Leben auf dem Vulkan" überhaupt erst einmal aushalten zu können, genau so, wie wir es gewohnt sind, täglich über unsere Krankheiten zu reden.

Darüber ist sich die internationale Gemeinde der Katastrophen-Reduzierer einig. Im Kern geht es darum, weltweit ein soziales Frühwarnsystem zu etablieren, in dem der Mensch und nicht weiter die moderne Technologie im Vordergrund steht, wie diese unmissverständlich Jan Egeland vorgegeben hat.

Denn, gerade weil es noch keine didaktisch ausgelegte Katastrophen-Frühwarnung gibt, damit etwa die indischen Schuljungen schon in der Schule hätten lernen können, nicht dem Meer nachzulaufen, gerade weil es noch kein vorbeugendes Katastrophenbewusstsein gibt, das verhindern könnte, weiter Hotels in katastrophenträchtigen Regionen der Welt zu bauen, was genau jetzt wieder geschieht - um dann Touristen wieder genau dorthin zu schicken - so lange bleibt es den Bonnern UN Forschern überlassen, eine internationale Plattform für alle Aspekte der Katastrophen-Frühwarnung zu entwickeln. Von hier aus wird beispielsweise erkennbar, das gleich vor der Haustür, rheinabwärts, in den Niederlanden, eine besondere Herausforderung vorliegt: 60 Prozent dieses Landes liegen unterhalb des Meeresspiegels der Nordsee. In seinem Flussdelta treffen sich drei grosse Flüsse Europas, der Rhein, die Maas und die Schelde - und genau in dieser flutengefährdeten Zone werden 70 Prozent des nationalen Sozialprodukt erwirtschaftet.

Von dieser Plattform aus wird erkennbar, dass im Jahre 2003 in Europa 23 000 Menschen in der damaligen Hitzeflut gestorben sind; es wird erkennbar, dass 2020 weltweit, so schätzt die UN, 4,8 Milliarden Menschen in den Deltas der grossen Flüsse der Welt leben, also in den besonders verletzlichen Zonen der Erde.

Übrigens: 4 800 000 Menschen, das wird die Hälfte der Weltbevölkerung sein. Die meisten von ihnen werden in den wuchernden Mega-Städten Lateinamerikas, Asiens und des Mittleren Ostens leben und stetig von Hochwasser, Hitzeperioden, Erdbeben und neuen Tsunamis bedroht sein.

Erkennbar ist auch, so die Statistik, dass es zwischen 1999 und 2003 im Durchschnitt pro Jahr 707 naturbezogene Katastrophen gegeben hat, dies ist eine Steigerung um Zweidrittel gegenüber dem Zeitraum von 1994 bis 1998. In den 60ziger Jahren des letzten Jahrhunderts gab es 16 Naturkatastrophen pro Jahr, in den Jahren nach 1990 waren es 70 - eine rechnerische Verdoppelung der pädagogischen Ohrfeigen alle 20 Jahre, was wohl kaum ein Trost sein kann.

Was ist zu tun, um den permanent möglichen aber dann doch weitgehend unwahrscheinlichen Überraschungsschlag einer nächsten Katastrophe vorbeugend abzufedern? Durch weitermachen wie bisher? Wohl kaum.

Wenn die jetzige Phase des Mörtels, der Ziegelsteine für wiederaufgebauten Schulgebäude, die Installation moderner Trockentoiletten, die Entwicklung alternativer Erwerbsmöglichkeiten für die Fischer vorbei ist, dann geht es um Katastrophenvorsorge, dann geht es in Trainingscamps, in Schulen, aber eben nicht nur in den als gefährdet erkannten Lebensräumen darum, den Menschen nicht wieder nur eine weitere Massnahmen, jetzt mit dem Etikett "Vorbeugung", über zu stülpen. Nein, es geht deutlich darum, mit ihnen zusammen über eine langwirkende Kur zur Katastrophenvorbeugung ins Gespräch zu kommen.

Die Armen, die verletzlichsten Menschen der Welt, in den Mittelpunkt eines soziales Frühwarnsystem zu stellen, fordert Kofi Annan, was aber könnte dies heissen?

Die aktuell im Gespräch befindlichen satellitengestützten Frühwarnsysteme haben nichts mit der neuen, pädagogischen Frage zu tun, was didaktisch getan werden kann, damit Schulkinder überall in der Welt lernen können unbefangen, angstfrei und offen über mögliche Katastrophen zu sprechen. Beispielsweise darüber, dass die Natur auch zuviel der "guten Dinge" - Regen, Feuer, Wind und Schnee - anbieten kann. Dieses "zuviel" kann zu einem Verlust von Elektrizität und Wasser führen und vielleicht zu der Frage, woher das kommt, was aus der Steckdose oder dem Wasserhahn kommt?

Aber reicht es aus, die Notrufnummer 1-1-0 oder verschiedene Katastrophentypen zu kennen und das spezifische Verhalten darauf zu trainieren? Reicht es aus, über Alarmzeichen informiert zu sein oder den Unterschied erprobt zu haben, wie man sich schützt wenn die Kleider brennen ("stop, hinlegen und rollen") oder wenn ein Erdbeben ausbricht ("hinlegen, zu decken und ruhig halten")?

All dieses und noch viel mehr gehört sicherlich in den "Erste Hilfekasten" des trainierten "Vorbereitet-seins". Das Rotlicht der informierenden, unterrichtenden Massnahmen lässt im Kern aber offen, wie die Verletzlichkeit unserer materiellen Wohlstandsstruktur selber abgebaut werden kann - dies ist die zentrale Aufgabe eines sozialen Frühwarnsystems, will es sich seinen Titel, Instrument im Aufbau einer "Kultur der Vorbeugung" zu sein, wirklich verdienen.

Es mag schockierend sein, aber die eigentliche Herusforderung liegt genauer besehen auch nicht darin, dass weltweit 430 Atomanlagen in Tsunami-, Erdbeben- oder Hochwasser gefährdeten Regionen liegen. Diese Blickrichtung erzeugt Angst, denn ob es Meteroiteneinschläge oder nicht voraussehbare Landmassenverschiebungen an den tektonischen Bruchlinien der Erdkruste sind, die neue Flutwellen auslösen können - es bleibt, das Situationen denkbar sind, da schrumpft die Vorwarnzeit auf Null. Da hilft kein Hightech-Frühwarnsystem, kein "Erste Hilfekasten" - da muss vorbeugend in den Köpfen der Menschen die Möglichkeit einer nachhaltigen Zukunftsentwicklung mit praktischem Umsetzungswissen zusammengebracht werden. Nur dies befreit von den Sünden der Vergangenheit - die allerdings noch länger und drastisch unsere Gegenwart bestimmen werden.

Die Köpfe in Bewegung bringen, wie dies Kofi Annan auf dem Weg zu globalen Antworten erwartet, ist eine Aufgabe für den Journalisten wie für den Pädagogen - obwohl das nicht alleine ausreichen wird. Zunächst aber sind sie gefordert, die lähmende Kommunikation über lebensbedrohende Katastrophen in eine sinnstiftende Perspektive von gestaltbarer, vor allem weniger verletzlichen Zukunft hinüber zu führen.

Ein dazu notwendiges journalistisches Handbuch mit einer Fülle von Ideen, die Dramatik der Katastrophenereignisse in eine zukunftsöffnende Perspektive zu stellen, also aufklärerisch zu argumentieren, hat jetzt die UNESCO vorgelegt.

Eine pädagogische Antwort steht noch aus. Unterhaltendes Lernen - sei es in Form des Theaters, als Simulationsspiel - bietet Chancen, mit den Schulkindern in aller Welt ins Gespräch zu kommen. Vielleicht werden Duraiasan, der alte Fischer in Südindien und seine Kollegen bald von ihren Kindern lernen können, was es heisst, nachhaltige Entwicklung als einzig verbleibende Chance zum Abbau einer dann vielleicht weniger verletzlichen Zukunft in ihrem Alltag umzusetzen.

Nach der Katastrophe ist vor der Katastrophe - Ahnungen weichen der Erfahrung, hier wächst mit „schallenden Ohrfeigen" etwas Fremdartiges, etwas tödlich Störendes in unser technisch reguliertes und geordnetes Zivilisationsbild, etwas, das auch als nicht-umkehrbare Absage an die vordergründige bleibende Vernunft gelesen werden.

Es scheint der Abgesang aufklärerischen Denkens anzustehen. Dieser rationalistische und damit verengte Denktypus konnte lange glauben machen, dass eine allein intelligent gestaltete (technologische) Umkrempelung der äusseren Verhältnisse der Welt die potentiell seit den 60ziger Jahren des letzten Jahrhunderts diskutierte Katastrophenträchtigkeit „unserer" Zivilisationsart verhindern könne.

Offenbar werden jetzt jene - etwa Johannes Scotus Erigena, Rudolf Steiner und Sri Aurobindo - bestätigt, die längst darauf hingewiesen haben, dass es wesentlich und im Kern darauf an kommt, dem Menschen die Chance zu eröffnen, sich zum inneren Menschen zu entwickeln. Nur der Mensch als auch spirituelles und geistiges Wesen wird demnach in der Lage sein, eine am Werdenden, eine nach Kriterien des Lebendigen, also eine menschengemäße Zukunft entwickeln zu können.

Der Materialismus, als Kind der Aufklärung und als Epochenphänomen, war und ist stets am Gewordenen, also am Toten orientiert. Gebiert er nun aus seinen lebensbedrohenden Widersprüchen und Katastrophen die Chance, endlich wieder einen neuen, einen freien Blick über die unaufhaltsam noch kommenden Verwüstungen eindimensionalen Denkens heben zu können - in eine lebensweltlich gegründete, eine andere Zukunft?

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Dr. Otto Ulrich ist Physikingenieur und Politikwissenschaftler; er war viele Jahre im Bundeskanzleramt unter Helmut Schmidt und Helmut Kohl mit der Abschätzung neuer Politikaufgaben beschäftigt. Von ihm stammt die jetzt erschienene euro-orientalische Erzählung: „Wie Königin Europa die Welt neu entdeckt" - erschienen im Literaturverlag Frauenmuseum Bonn, 2005. Heute arbeitet er Bonn wie in Südindien an didaktischen Konzepten einer nachhaltigen Entwicklung.