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Noch nicht mal ein Jahr ist es her, dass die Universität Witten Herdecke mit einem neuen Konzept den Wissenschaftsrat überzeugen konnte, dass eine Fortführung des Wissenschaftsbetriebes den Anforderungen an die Qualität der Mediziner-Ausbildung genügt. Nun stehen gravierende finanzielle Probleme ins Haus. Spiegel-Online berichtet heute unter dem Titel "Neue Turbulenzen an der Privatuni" über Personalia und über die Planungen, wie die finanziellen Probleme gelöst werden könnten. Erst vor wenigen Wochen war Konrad Schily aus dem Direktoium ausgeschieden, vor einigen Tagen kündigte der Dekan der medizinischen Fakultät, Mattias Schrappe. Genaue Gründe der Kündigung seien bisher nicht zu erfahren, schreibt der Spiegel. Schrappe spräche von "ernsthaften Differenzen". Was die Finanzierung durch Sponsoren und mehr oder weniger kleine Geldgeber angeht spekulieren die Autoren über den Einstieg eines großen Geldgebers: "An die Tür geklopft hat die Stiftung Rehabilitation Heidelberg (SRH). Der Klinik- und Bildungskonzern aus Baden-Württemberg könnte die chronisch klamme Privathochschule vor der Pleite retten. Aber das könnte auch einen inhaltlichen Richtungswechsel und einen Kulturbruch bedeuten."
Die Taz hatte bereits am Dienstag über den möglichen Einstieg der Heidelberger Stiftung SRH berichtet. Danach plane die Stiftung, "sich mit einer relavanten Summe dauerhaft an Witten/Herdecke zu beteiligen", wurde der Uni-Sprecher Dirk Hans in der Tageszeitung zitiert. Nach Auffassung von Uni-Präsident Wolfgang Glatthaar gehe es "ohne einen potenten Partner" nicht weiter.
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