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Vorsorglich weisen wir daraufhin, dass es sich bei den folgenden - oder vorstehenden - Beiträgen um Satire handeln könnte. Bitte haben Sie Verständnis, wenn manche Beiträge bei Ihnen Unverständnis hervorrufen. Selbst wir verstehen manche Dinge nicht. Aber wir arbeiten daran.
 | bild: wikipedia |

Die aktuelle Ausgabe von SPON berichtet, dass Saudi-Arabien 200 deutsche Panzer kaufen möchte. Grund genug für "DAS LETZTE!!", wieder einmal hinzuschauen. von Max Michels von den beatagenten (forsicht, satire)
Der Frieden in der Welt könnte wieder ein Stückchen sicherer werden. Deutsche Waffentechnik ist in allen Krisengebieten der Welt gefragt. Die aktuelle Entwicklung lässt die so genannten Weicheier und Warmduscher alt aussehen, das Selbstbewusstsein der Helden-Fraktion steigen und dürfte zudem im Wirtschaftsministerium für zufriedene Gesichter sorgen.
Die aktuelle Ausgabe des Ende der 1970er Jahre entwickelten Kampfpanzers Leopard ist ein Musterbeispiel für deutsche Präzision, steht aber auch für eine konsequente Tradition der Kundenorientierung einer Rüstungsindustrie, die seit Generationen keine Konflikte scheut. Aus gewöhnlich gut unterrichteter Quelle war gerüchteweise zu erfahren, dass dem geplanten Deal mit den Scheichs aus dem Morgenland eine Werbekampagne des Rüstungsgiganten Maus-Kraftei-Wech-Mann! vorausgegangen sein soll, die sowohl Freunde und Feinde gleichermaßen beeindruckt hätte.
In Deutschland sei die Werbekampagne - so eine Vermutung - allerdings offensichtlich der medialen EHEC-Euphorie zum Opfer gefallen. In den Medien sei darüber gar nichts zu hören gewesen, soll ein Presseschrat kritisiert haben.
Der Wettbewerbsvorteil beim Einsatz dieses friedenschaffenden Allzweckgerätes - das auch hervorragend bei Demonstrationen eingesetzt werden kann - liegt auf der Hand; so bleibt für potentielle Konkurrenten dann manchmal eben nur der Wiederaufbau, der dann von der deutschen Bauindustrie tatkäftigst unterstützt werden kann, was auch in diesem Bereich wieder schwarze Zahlen bedeuten könnten. Zunehmende Konfliktbereitschaft gerade auch in arabischen Ländern wecken große Erwartungen gerade auch im Hinblick auf sich logischerweise daraus ergebende Win-Win-Situationen. Große deutsche Bauunternehmen hätten im Hinblick auf zu erwartende Einsätze in Libyen bereits alle Arabisch-Kurse an den deutschen Volkshochschulen gebucht, heißt es, allerdings hinter vorgehaltener Hand.
Lukrative Geschäfte wie das mit den Panzern könnte die Außenhandelsbilanz der deutschen Wirtschaft nachhaltig beeinflussen und in weiten Teilen Deutschlands die Akzeptanz der schwarz-gelben Koalition bei den nächsten Bundestagswahlen erheblich erhöhen. Denn dabei geht es nicht um Peanuts oder gar um Menschen, sondern um Milliarden Euro. Saudi-Arabien und auch Bahrain ist schließlich nicht der Hindukusch.
Der Text des aktuellen Werbespots für den Leopard, der - angeblich - schon aus den frühen 1980er Jahren stammt, soll beim letzten Bilderberg-Treffen heiteres Schmunzeln hervorgerufen haben. Er wurde uns aus gut unterrichteten Kreisen zugespielt. Der Name des Produktes wurde wegen der restriktiven Ausfuhrbeschränkungen für friedenserhaltende Produkte geändert. _________________________________________
Spot Leonardo (Achtung vertraulich und Namen geändert!) Sprecher angefragt: Synchronstimme von Bruce Willis. Hintergrund: dramatische Musik - Ketten - lustiges Geknatter Text: Leonardo II. Mit 1500 PS durch die Heide. Das wirbelt Staub auf. Sicherheit für 80 Millionen. Menschen. Hintergrund geht über in bob dylans "masters of war" Text: Der Geschmack von Freiheit und Demokratie ist ein Menschenrecht. Fordern sie es ein. Mit dem Leonardo II lösen sie die Probleme, die sie ohne vielleicht nicht hätten. Hintergrund: Nochmals lustiges Geknatter Text: Sie haben ein Pazifismusproblem? Wir helfen. Zielgerichtet, durchschlagend und bombensicher. Die deutsche Rüstung. Text Abspann: Leonardo II. Die beste Verteidigung ist immer noch der Angriff.
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Lieber Herr Mentzel!
Wo ist der Spot, ich kann ihn nicht hören!
Herrmann