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Vorsorglich weisen wir daraufhin, dass es sich bei den folgenden Beiträgen um Satire handeln könnte. Bitte haben Sie Verständnis, wenn manche Beiträge bei Ihnen Unverständnis hervorrufen. Selbst wir verstehen manche Dinge nicht. Aber wir arbeiten daran.
Das Schweigen der Bewegung.
mm/tdz. 06.03.2008 - In der lebhaften Diskussion um das epochale Werk des anthroposophischen Schriftstellers S.G. hat sich weiterer Zündstoff angekündigt. Neben der Inhaltsangabe von Michael Eggert, die je nach Rezeption der Leser auch als Rezension gelesen werden kann, und der netten Aufforderung von Jelle van der Meulen, das Buch zu lesen, ist in einem bis dato unbekannt gebliebenen Blog zu lesen, dass ein Buch eines gewissen Pater Kneippbach vorliegt mit dem Titel: “Miss Johnen und der letzte Grüne”. Pater Kneippbach scheint ein Einzel-Kämpfer für inspirierende Erleuchtungs-Imaginationen zu sein. Der Geistliche, der eine seltsame Nähe zum so genannten „Moslem” zu haben scheint, weil er sich des öfteren in Beirut aufhält, wie zu lesen ist, legt hier offensichtlich in Anlehnung an das Werk von S.G. ein spannendes Werk vor, dessen Inhalt in Zeiten wie den heutigen für Furore sorgen könnte.
Die Blogger aus Uribistan haben es übernommen, mit der Übersetzung des Werkes von SG für eine weltweite Verbreitung in der gesamten angelsächsischen Welt zu sorgen. “Emissionz” heißt der treffende Titel und es scheint, dass neben Helmut Zanders Werk, das im Jahre 2007 erschienen ist, ein weiteres Opus Magnum den Buchmarkt erschüttern, die Welt eine Weile in Atem halten, die Gemüter erhitzen und Gegener* wie Befürworter in Ihrem Kampf gegen das Gute und Böse geleichermaßen* beschäftigen wird.
Emissionz ist bereits im Subskriptionsverkauf auf Platz 2 in allen Bundeswehr-Kantinen-Kiosken gelandet, zum Teil werden bereits horrende Preise für Erstausgaben (die noch gar nicht ausgeliefert sind) bezahlt. Kolportationen, das Buch sei an Waldorfschulen verboten, wegen der -vermeintlich? - darin enthaltenen Aufforderung, sich endlich dem Pazifismus ab- und dem Lichtkrieg zuzuwenden, entbehren jeglicher Grundlage. Auch Mutmaßungen, dass die anthroposophische Gesellschaft NRW in ihren Aufnahmeanträgen den Nachweis der Verteidigungswilligkeit (Hamse jedient?) fordert, sind wohl ebenso aus der Luft gegriffen, wie das absurde Gerücht, die NRW-Gesellschaft fordere beim Eintritt eines neuen Mitglieds einen Lesenachweis des Buches in Form einer Auswendig-Rezitation der letzten sechs Kapitel inclusive 20maliger Nennung des Autors mit niedergeschlagenen Augen.
Vorsichtige Distanzierungen werden zwar hinter vorgehaltener Hand formuliert, man möchte aber dem Glanz, der durch einige Lichterscheinungen auf die Bewegung fällt, nicht mit hämischen Kommentaren in den Rücken fallen. Möglicherweise, so verlautet aus gut unterrichteten Kreisen, könnte das Buch - als Glanzbremse - für Irritationen sorgen. Es scheint also, dass es gute Gründe für das Schweigen der Bewegung gibt.
* das “e”; (Schreibweise nach Steiner. Unerlässlich z.B. bei dem Wort Entwickelung.)
weiterführend: Inhaltsangabe bei den Egoisten Blog von Jelle van der Meulen Blog von Pater Kneippbach Blog von Uribistan Daily
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