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Experimente mit der Gewaltlosigkeit

Ein Beitrag von Karl-Julius Reubke über Rajagopal P.V. und die indische Volksbewegung Ekta Parishad. (PdF zum Download)

erschienen in der Zeitschrift die Drei  Ausgabe 6 im Juni 2006
Mit freundlicher Genehmigung des Autors.

Seine Freunde und Bekannten nennen ihn respektvoll Rajaji, er selber unterschreibt mit Rajagopal P.V. Als ich unter diesem Namen ein elektronisches Flugticket für ihn buchte, hatten wir beim Einchecken das Problem, dass im Pass wieder etwas anderes steht. P.V. ist nicht die Abkürzung eines Vornamens, Putan Veetil heißt »Neues Haus« und ist eine in Kerala, woher Rajagopal stammt, übliche Unterscheidung für die zahlreichen Rajagopals dort. Dieser Pass! Es sind sechs bis sieben fest aneinander geleimte Pässe, dick wie eine Bibel und voller Visa für aller Herren Länder. Rajagopal ist viel unterwegs. Der Schweizer Unternehmer Patrick Hohmann erzählte mir 1997 von Rajagopal und meinte, diesen Inder müsse ich kennen lernen, wenn ich auch über das moderne Indien etwas erfahren wollte. Patrick ist befreundet mit Hans-Peter Finger von der Swissaid, der Schweizerischen Entwicklungshilfeorganisation, die als erste die Arbeit von Rajagopal in Indien unterstützte, und lernte ihn so kennen. Es dauerte aber noch vier Jahre bis ich Rajagopal erstmals am Goetheanum in Dornach begegnete, was unbemerkt für mich zu einem ganz unerwarteten neuen Lebensimpuls wurde. Bald fiel es mir nicht mehr schwer, auch andere zu verstehen, die durch Rajagopal zu ungewöhnlichen Wendungen ihres Lebens gekommen waren. weiter als PdF >>

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Titelblatt der Zeitschrift
die Drei Ausgabe Juni 06