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Statt eines Leserbriefs
mm/tdz. Erleuchtung durch die Gurke? Fragt der Spiegel und bringt es wieder mal auf den Punkt. Die Anthroposophen sind Spinner. In einem Artikel über biologisch-dynamische Wirtschaftsweise und die Forschung in diesem Bereich wird, betrachtet man es genau, über einen ganzen Berufsstand hergezogen, nämlich den der Demeter-Bauern. Natürlich ist es für Anthroposophen ärgerlich, all diesen unausgegorenen Unsinn zu lesen, andererseits wird es vermutlich keinen Kunden davon abhalten, weiterhin auf Demeter-Produkte zu setzen. Denn der immer noch wachsende Zulauf für vernünftig erzeugte Lebensmittel zeigt ein anderes Bild. Dass die Wissenschaftler, diese Gilde von gutbezahlten Fachidioten, die Forschung in diesem Bereich nicht toll finden, verwundert nicht, kratzt doch eine alternative Betrachtung bestimmter Zusammenhänge an einem Wissenschaftsverständnis, das nur eine Forschung zuläßt, die sich anschließend mit zusammengestoppelten Powerpoint-Präsentationen auf gesponserten Tagungen der Lebensmittelindustrie trefflich vermarkten lässt.
Also Leute, cool bleiben, Milch vom Demeter-Hof trinken und sich freuen, dass es Menschen gibt, die daran glauben, dass es außer teuren und hochkomplizierten Messeinrichtungen und Analyse-Methoden noch etwas gibt, was lebendig ist.
Nebenbei bemerkt, es scheint immer schwieriger zu werden, die Anthroposophie und die mit ihr verbundenen Tätigkeitsfelder zu diskreditieren. Könnte es sein, dass an der Sache doch etwas dran ist? Es scheint fast so, denn beim Stöbern im Netz stoße ich auf Herrn Dr. Peter Treue, der den Artikel "Blut und Bohnen" in der FAZ verbrochen hat. Der verkauft jetzt (unter anderem) auch Werz-Kekse. Meines Wissens bestehen diese aus Demeter-Getreide. Guten Appetit!
zum Spiegel-Artikel
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