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Energie und Zukunftsfähigkeit

25.05.2011

4. Kasseler Jugendsyposium vom 2. - 5. Juni. Im Mittelpunkt dieser Tagung steht auch diesmal ein sehr aktuelles Thema. Es geht um "Energie" -und damit auch um die wichtigen Fragen des Klimawandels und um eine Suche nach globalen zukunftsfähigen Energiekonzepten.

Rund 250 Waldorfschüler und Studierende werden an diesen vier Tagen Gelegenheit haben, sich mit Fachleuten aus dem Bereich Umwelt und Energie in Vorträgen, Arbeitsgruppen und persönlichen Gesprächen eingehend mit dem Thema "Energie" in all seinen Facetten zu beschäftigen.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen über Atomkraft und die globale Energieversorgung bietet dieses Jugendsymposium für die jungen Menschen eine Gelegenheit, sich aktiv am öffentlichen Diskurs zu beteiligen und damit auch Verantwortung für ihr Handeln in der Gemeinschaft zu übernehmen.

Dabei stehe nicht nur die Betrachtung des pysikalischen Phänomens "Energie" auf der Tagesordnung, so die Iniatoren, sondern auch die "Beschäftigung mit drängenden ökologischen Fragen, den globalen und politischen Zusammenhängen sowie wissenschaftlich-analytischen Zugängen zum Klimawandel".

Das erklärte Ziel dieser Veranstaltung, die zweimal jährlich stattfindet und vom Bund der Freien Waldorfschulen initiiert wurde, ist es, die TeilnehmerInnen einerseits zum kontrovers geführten Diskurs zu befähigen, sie andererseits aber auch zur intensiven Beschäftigung mit diesen Fragen im persönlichen Umfeld anzuregen.

Spannende Begegnungen sind garantiert. Neben der Umweltaktivistin und "Baumfrau" Julia Butterfly Hill aus den USA zählen weitere prominente Zeitgenossen zu den Referenten. Dazu gehören Dr. Franz Alt, Journalist und Träger des Umweltpreises der deutschen Wirtschaft und Dr. Hermann Ott, klimapolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen; das Öko-Institut Darmstadt ist durch Dr. Christoph Pistner vertreten und für die Fragen der Europapolitik dürfte Gerald Häfner, Mitglied der Fraktion Grüne/Efa im Europäischen Parlament ein interessanter Gesprächspartner sein.

Ein wichtiger Bestandteil dieser Veranstaltung sei es, "Begegnungen zu initiieren, die für die SchülerInnen an der Schwelle zur Studien- und Berufswahl Zukunftsperspektiven eröffnen können und somit auch berufsbiographische Relevanz erhalten."

Weitergehende Informationen finden sie hier
Quelle: Pressemitteilung Bund der freien Waldorfschulen

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