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Kaspar Hauser im Spiegel

Das Allerletzte bei DAS LETZTE:
Spiegel räumt erstmals die Möglichkeit der adligen Herkunft Kaspar Hausers ein.

mm/tdz. Der Spiegel, der 1996 mit der felsenfesten Behauptung:"Kaspar Hauser ist nicht der Prinz von Baden", der Öffentlichkeit seine Ansicht zu Kaspar Hauser vermittelt hatte, getreu nach dem Motto, es könne nicht sein, was der Spiegel nicht bestätigt (Spiegel Chefredakteur Stefan Aust sprach seinerzeit von "einem eindeutigen Beweis"), hat jetzt erstmals "zwischen den Zeilen" zugegeben, dass eine adlige Herkunft Kaspar Hausers nicht auszuschließen ist.

Unter dem Titel "Kaspar Hauser der Küche" kommt der Spiegel zu der Erkenntnis: "Der Kaiserschmarrn ist der Kaspar Hauser der Küche: Niemand weiß so recht, wo er herkommt. Ein von außen betrachtet schlichtes Geschöpf, das womöglich aber aus adligem Hause stammt, in jedem Fall aber die Leute in seinen Bann zieht. Immerhin: Der Kaiserschmarrn hat sein Verlies verlassen und steigt aus der Arme-Leute-Küche nunmehr in bessere Kreise auf."

Was kann das anders bedeuten, als dass der Spiegel die adlige Herkunft Kaspar Hausers nun doch in Betracht zieht. Jau, ssacht der Ostwestfale, man muss also nur Chedult haben, irgendwann regelt sich alles von selbst. Was für ein Zufall! Guten Appetit.

Für Vegetarier ist der Artikel auf jeden Fall nicht uninteressant

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