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Illusionen sind das Salz in der Lebensuppe. Wo kämen wir denn auch hin, wenn wir die "Augen" öffnen und plötzlich sehen: Huch, das bin ja ich!?
...ich sehe das nicht so von Max Michels von den Beatagenten
Der Herr Bundespräsident haben gesprochen. Spiegel-Online zitiert Christian Wulff. Zitat: "Heute begleitet auch die Politiker viel Häme, viel Spott und viel Misstrauen - mehr als früher, und das kann so nicht bleiben", sagte Wulff. Demokratie funktioniere aber nur, wenn Menschen Verantwortung übernehmen und nicht jeder Politiker als Karrierist verhöhnt werde. "Für dieses unser Land haben wir die Verantwortung; wir haben kein anderes Land, es ist unser Land, aus dem müssen wir gemeinsam etwas machen." Ende des Zitats.
Wie wäre es, wenn die Politiker nicht andauernd zu erkennen gäben, dass sie nicht - mit wenigen Ausnahmen - für die Interessen des Volkes agieren, sondern für sich selbst oder eine Clique von Lobbyisten, denen es völlig schnurz zu sein scheint, ob es dem Volk gut geht oder nicht. Wer das nicht erkennt, ist blind gegenüber den tatsächlichen Problemen in unserem Land.
zu Spiegel-Online
ist ausgebrochen in der stadt... kommt angekrochen und sie hat... keine eile. hannes wader
Manchmal löst ein eigentlich harmloser Vorgang eine ganze Reihe von Aktionen aus, die weitere Aktionen nach sich ziehen; und so wird ein ganzes Karussell in Bewegung gesetzt, das sich dreht und dreht und dreht... Auf dem Karussell sitzen ein paar Zeitgenossen, - viele sind es ja nicht - die glauben, ihnen gehöre die ganze Welt und es sei ihr gutes Recht, sich einen Dreck um die Rechte ihrer Mitbürger zu scheren. Ein fataler Irrtum. Nun, sie drehen sich immer schneller im Kreis und dass es manchmal nicht ganz leicht ist, von einem Kraussell abzuspringen, wird sich in "baldiger Bälde" herausstellen.
Ich frage mich gerade, am 7.Juli 2010 um 20:30 Uhr, warum bei den Dauerwerbesendungen in letzter Zeit eigentlich immer die Hymnen gespielt werden. Ist doch ausreichend, wenn die in den Werbepausen ein bisschen Fußball spielen.
auf Godot?
 | | Karikatur von Lothar Riemenschneider via Susanne Wiest |


Vorsorglich weisen wir daraufhin, dass es sich bei den folgenden - oder vorstehenden - Beiträgen um Satire handeln könnte. Bitte haben Sie Verständnis, wenn manche Beiträge bei Ihnen Unverständnis hervorrufen. Selbst wir verstehen manche Dinge nicht. Aber wir arbeiten daran.
Spagat und "Spagatistik"
mm/tdz. 03.06.2010 - Eine der für mich schönsten Wortschöpfungen der letzten Jahre las ich auf einem etwas verwaisten virtuellen anthroposophischen Nebenschauplatz. Dort war - freilich in einem hier nicht relevanten Zusammenhang ... weiterlesen >
Keine Lena auf der Startseite von Max Michels von den Beatagenten
Gerade hatte ich mich darüber gefreut, dass mir heute morgen auf der Startseite von NZZ-Online kein Fräulein Meyer-Bindestrich entgegenspringt, und meiner Freude durch einen längeren Aufsatz einen nichts weniger als süffisanten Ausdruck gegeben, da passiert mir etwas, worüber ich bei den Computer-Dilettanten der Neunziger immer etwas schadenfroh gelacht habe: Mein Programm steigt plötzlich aus. Ganz einfach so? Nein, weil ich zu blöd war, die richtige Taste zu drücken. Bähhh.... selber schuld! ...weiterlesen >
Das Rätsel um das Verschwinden des Wettermannes aus den Schlagzeilen scheint gelöst zu sein. Wurde das Thema aus Staatsräson-Gründen verschoben?
Unbestätigten Gerüchten zufolge hat die Generalbundesanwaltschaft - auf Antrag des Verbandes aller Deutschen Karnevalsgesellschaften - Weisung an die Staatsanwaltschaft herausgegeben, sich erst wieder im Januar 2011 mit dem Vergewaltigungsvorwurf gegen den überaus beliebten Wetterfrosch Kachelmann zu beschäftigen. ...mehr >
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... ist es Fünf vor Elf. Piiep.
Ich freue mich schon auf die Zeitumstellung am 31.Oktober 2010. Dann ist es mittags nämlich um Fünf vor Zwölf erst Fünf vor Elf! Finden Sie das nicht auch ungeheuer beruhigend?
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Das geht doch gar nicht!
Mir fällt da ein Witz ein: Ackermann wird gefragt, was er machen würde, wenn er plötzlich neun Millionen hätte. Seine Antwort: "Da müsste ich mich etwas einschränken."
Wozu noch schlaue Ratgeberbücher?
Die Übungsfelder fallen mit dem Fenster ins Wohnzimmer. ...mehr >
Die Kurzkritik in drei (Ab)sätzen. von Max Michels von den Beatagenten
Die Diskussion bei Anne Will brachte wieder einmal Oftgehörtes zutage und war deshalb gerade so langweilig wie die meisten Sendungen dieser Reihe. So richtig etwas Spannendes hat niemand gesagt. ...mehr >
... Frau Käßmann also angetrunken im Auto. Immerhin hatte sie 1,54 Promille. Das entspricht fast einem Fläschen Wein von 0,7 ltr. Da wollen wir hoffen, dass es wenigstens Demeter-Wein war. Und hoffentlich war sie nicht auch angeschickert, als sie über Afghanistan gepredigt hat. Ich fand das nämlich gut und immer noch richtig. Trotzdem fallen mir, wenn ich die Nachrichten lese, zwei Zeilen eines Songs des Blindflug-Projekts von 1992 ein:
"die sonne hat sich müd´ gelaufen ich gehe mit ihr schlafen irgendwann wenn alle alten Freunde sich besaufen träum ich von der Zukunft dann und wann"
Nachlassverwaltung hielt unbekanntes Werk unter Verschluss. Trotzdem viel gelesen?
köln 11.02.2010 - Ein offensichtlich unbekanntes Werk von Rudolf Steiner kursiert seit Jahren auf dem Schwarzbuchmarkt und wird scheinbar unter den Ladentheken der anthropsophischen Buchhandlungen zu horrenden Preisen verkauft. Wie es scheint, haben bereits eine Menge Leser dieses Werk konsumiert und es heißt sogar, es würden mehr. ...mehr >

Sind wir alle gewappnet? von Max Michels von den Beatagenten
Irgendwie verläuft alles in Wellen. Die Schweinegrippe und die Affäre, in die unser Krie.. ähm... Verteidigungsminister verwickelt ist. Kaum ist die eine Welle abgeebbt, rollt schon die nächste an. Schließlich geht es nicht nur um Umsatz in der Pharma-Industrie, sondern auch um die Auflagen in der Medien-Industrie. Und deshalb macht sich die Financal Times Deutschland (FTD) auch ernsthafte Sorgen, dass die nächste Schweinegrippe-Welle ein noch größeres Chaos hervorrufen könnte als die erste. Wobei natürlich fraglich ist, was sich so alles unter Chaos zusammenfassen lässt. Die Medien, das jedenfalls ist zu erwarten, surfen auf der Schweinegrippe-Welle sicherlich noch ein zweites Mal, wenn nicht gerade mal wieder kriegsähnliche Zustände herrschen. ..mehr >
Gute Zahlen statt guter Nachrichten von Max Michels von den Beatagenten
Während der Prozess gegen Yunus und Rigo, die beiden Schüler einer Berliner Waldorfschule, in vielen Online-Publikationen ein Thema war, schien die Nachricht vom Freispruch manchen Medien, wie der Tagesschau-Online oder der Zeit-Online, diesem Vorgang offensichtlich keine Zeile, besser gesagt keinen Tastendruck wert zu sein. ...mehr >
Eine schöne Geschichte ...
... gab es neulich bei Spiegel-Online zu lesen. Es ging um die Automobilfabrik Glas und das legendäre Goggomobil. Ich habe mich bei dieser Geschichte an einen unserer Nachbarn erinnert, der eines Tages, es muss so 1958 gewesen sein, seinen fahrbaren Untersatz hinter der etwa 70 cm hohen Hecke wiederfand, die den Parkplatz begrenzte. Die Täter - damals so genannte Halbstarke - wurden nie entdeckt. Wie das Gefährtchen wieder auf seinen angestammten Platz kam, ist mir heute allerdings nicht mehr erinnerlich. Gefunden habe ich jedoch in meinem "Geräusch-Labor" noch den Sound eines Goggomobils, den ich hier meiner geneigten Leserschar zu Gehör bringen möchte. ... hier >>

Was sagt Otto zum Nacktscan?
michels/ba. Clement findet Hartz IV gut: "Hartz IV war dringend notwendig". Andere sehen das anders. Götz Werner sagt zum Beispiel: "Hartz IV ist offener Strafvollzug". Was sagt eigentlich Otto Schily zum Nacktscanner? Vielleicht so etwas: "Es gibt doch auch Leute, die nackt putzen. Warum also nicht nackt scannen? Muss ja nicht gerade im Großraumbüro sein." Es soll ja inzwischen schon Leute geben, die Hartz IV-Sachbearbeiter als Nacktscanner bezeichnen. Ich meine, das geht zu weit! Woher wollen die denn wissen, wie die scannen? Nur weil man bei denen die Hosen runter lassen muss? Sarrazin, übernehmen sie!

Vorsorglich weisen wir daraufhin, dass es sich bei den folgenden Beiträgen um Satire handeln könnte. Bitte haben Sie Verständnis, wenn manche Beiträge bei Ihnen Unverständnis hervorrufen. Selbst wir verstehen manche Dinge nicht. Aber wir arbeiten daran.
Heute der Porsche Panamera.
Von 0 auf 100 in fast 6 Sekunden. Bis 120 etwas länger. Ein ideales Auto also für die Benelux-Staaten, Italien, Frankreich, Schweiz. Quasi für ganz Europa. Und die USA sowieso. Freunde, es geht aufwärts.

Jeder hat natürlich inzwischen gemerkt, dass es bei der obenstehenden Anzeige um den besorgten Bürger A. Lichte geht, einen ehemaligen Werklehrer, der nichts unversucht lässt, die Welt davon zu überzeugen, dass die Waldorfschulen im Allgemeinen und Rudolf Steiner im Besonderen, des Teufels seien. Teilweise eine gepflegte Langeweile versprühend, sind seine Beiträge hin und wieder aber auch durchaus erheiternd.
Der Vorschlag des Umweltbundesamtes, auf den deutschen Rennstrecken ein generelles Tempolimit von 120 km/h einzuführen, ist bei den Rennfahrern auf taube Ohren gestoßen. Auch die Einführung einer Maut auf den Rundkursen sein absurd: "Wie soll man das denn machen?" fragte ein Rennfahrer konsterniert. "Man kann doch nicht nach jeder Runde anhalten und am Automaten ein Ticket ziehen!", so der Kommentar. Auf die Frage, ob man eventuell etwas falsch verstanden hätte und es doch eigentlich um Otto-Normalraser auf den deutschen Autobahnen ginge, antwortete ein Sprecher der Rennfahrer-Vereinigung ausweichend. Dabei touchierte er die Leitplanke und setzte die Fahrt mäkelnd mit einem Rasen-Traktor fort.
Einen Moment dachte ich, ich könnte nie wieder ein Billy Regal kaufen. Dann aber las ich zu meiner Erleichterung, dass nur das Werk geschlossen und die Mitarbeiter entlassen werden sollen. Billy wird aber weiter produziert, nur woanders. Dann ist ja alles in Butter. Danke Ikea.
Quelle Focus-Online
Sagt der eine Guru zum anderen: "Du könntest auch mal Deinen Jägerzaun streichen." Wo sang Grönemeyer nochmal: "Wascht Ihr nur Eure Autos."? Er meinte die Spießer. Analog dazu: Trinkt ihr nur Euren Whisky. Die Welt ist sowieso im Arsch. Prost. Ersatzweise: Amen!
Wieviel Prozent dürfen´s denn sein?
Könnte es nicht sein, dass die Regierung die Abwrackprämie deshalb erfunden hat, damit nach der Bundestagswahl am 27.September niemand fragen muss: "Würden Sie von so einem ein gebrauchtes Auto kaufen?" Dass mir dieser Satz gerade bei der Betrachtung eines Fotos von Herrn Westerwelle eingefallen ist, ist dabei nur Nebensache und hat - um nicht missverstanden zu werden - nichts mit dem Aussehen dieses Herrn zu tun. Eher mit dem Rabatt, den der Autohändler demnächst seinem Kunden anzubieten in die Verlegenheit kommen wird. Wenn es den Händler dann überhaupt noch gibt. Aber die Abwrackprämie war laut einer aktuellen Studie umwelttechnisch ein Erfolg. Na ja..
dr.s/ba. Mit dem Sommerloch beschäftigt sich auch der Anthroposoph Michael Eggert in seinem aktuellen Blogbeitrag und ist erstaunt darüber, dass Anthroposophen im Urlaub nicht lieber grillen oder mit einer Flasche Wein abends auf der Terrasse sitzen, statt bei den Egoisten zu lesen. ..mehr >>
Was bietet uns das Sommerloch am 7.8.2009 ?
Neben der Schweinegrippe zum Beispiel auch Geburtstage, denn das interessiert doch - fast - jeden:
Alvaro Pascual-Leone, Professor für Neurologie und Gehirnforschung Andreas Lichte, "Anthroposophie-Gutachter" mit Waldorf-Werklehrer-Ausbildung Carlos Vives, kolumbianischer Sänger und Schauspieler Gesine Lötzsch, deutsche Politikerin ..mehr >>
Titanic investigativ:
Offensichtlich sind die Titanic-Rechercheure auf einen Skandal größeren Ausmaßes gestoßen. Vegetarier sind über die Entdeckung mehr als entrüstet. Es steht auch zu vermuten, dass der Demeter-Bund, der bisher für eine Stellungnahme nicht zu erreichen war, auf die Feststellung Wert legen dürfte, dass es sich bei den abgebildeten Möhrstchen auf keinen Fall um Demeter-Möhrstchen handeln dürfte. Das Foto, so ein Verbraucher, lasse eher auf die Ja-Möhrstchen schließen - die in Supermärkten angeboten werden - denn auf eine Kreuzung zwischen der Demeter-Möhre und dem Demeter-Würstchen aus ökologischer Produktion.
www.titanic.de
Die Namenstänzer haben ausgetanzt von Max Michels von den beatagenten
Es sollte ein Waldorfblog werden, mutierte im Laufe der Zeit aber zum virtuellen Irrenhaus, indem sich Freund und Feind gleichermaßen beharkten. Dabei hatten die Namenstänzer vollmundig über ihr Blog geschrieben "Die Namenstänzer dokumentieren das aktuelle Geschehen in der Waldorfwelt, durchleuchten anthroposophische Hintergründe und schreiben über ihr Leben als Waldis."
Soso.. da gehn sie hin, die Illusionen. Immerhin seid Ihr jetzt noch so ehrlich, das Projekt als gescheitert zu erklären. Dabei gab es zum Teil Statements von Waldorfschülern, die wirklich gut waren und die erahnen ließen, wozu Waldorfschüler fähig sein können. Für das Waldorf-Kritik-Projekt, wie es die Hardcore-Kritiker im Netz betreiben, so will es mir scheinen, hat sich Eure Initiative nur bedingt geeignet. Denn verfolgte man die Beiträge zum Thema Rassismus, waren es doch die immer wieder gleichen, aufgewärmten Mehlpampen, die schon im Original ziemlich pappig schmeckten. Sich von Lichte und Konsorten aber immer wieder vorführen zu lassen, mögen Eure Moderatoren vielleicht für diplomatisches Geschick gehalten haben, allein, es war keines. Denn es zeigte sich relativ schnell, dass es nicht ausreicht, einen Knochen in die Arena zu werfen und zu hoffen, dass sich die Kontrahenten diesen dann gegenseitig zum Abnagen teilen mögen. Ich bin zwar fast sicher, dass so etwas mit wirklich interessierten Waldorfschülern oder fortschrittlichen Anthroposophen, wenn sie nicht gerade Felix Hau heißen, möglich wäre, aber seid ehrlich, das wolltet Ihr doch nicht wirklich?! Dennoch wünsche ich Euch für den nächsten Versuch falls er denn gestartet wird - eine glücklichere Hand!

Forsicht, vette Ferschwöhrung!! Wo denn? Ist doch alles so dunkel hier!

Es gab Zeiten, sie sind noch nicht so lange her, da sagte einer, wohin zu gehen, was zu reden, was zu denken war. Heute sind es schon die "besorgten" Bürger selbst, die Bücher verbrennen, die es gar nicht gibt. Bei Licht betrachtet, scheint der Unterschied nicht so groß. Was für eine verrückte Welt.
Ahnungen eines Wahlzettels angesichts der Urne: Wenn ich da erst mal drin bin.....
Manche fragen sich nicht einmal, wo die guten Geister hin sind, nachdem sie von Ihnen verlassen wurden. Meine Vermutung: es wird nicht bemerkt.
Hinweis für kommende Zeiten. Schuhattacken können kurzfristig Aufmerksamkeit erregen, helfen aber auch nicht gegen Absatzsorgen.
Abgekartetes Spiel von totalitären Ideologen?
ds/ba. Nach Ansicht von Insidern ist die ganze Aufregung um die "richtige" Anthroposophie lediglich ein Manöver der Dornacher Anthroposophen, um die deutschen Anthroposophen davon abzuhalten, sich zu viel mit der EM2008 zu beschäftigen. ..mehr >>
ein Brief an meine Frau ..mehr >>
Das Schweigen der Bewegung.
mm/tdz. 06.03.2008 - In der lebhaften Diskussion um das epochale Werk des anthroposophischen Schriftstellers S.G. hat sich weiterer Zündstoff angekündigt. Neben der Inhaltsangabe von Michael Eggert, die je nach Rezeption der Leser auch als Rezension gelesen werden kann, und der netten Aufforderung von Jelle van der Meulen, das Buch zu lesen, ist in einem bis dato unbekannt gebliebenen Blog zu lesen, dass ein Buch eines gewissen Pater Kneippbach vorliegt mit dem Titel: “Miss Johnen und der letzte Grüne”. Pater Kneippbach scheint ein Einzel-Kämpfer für inspirierende Erleuchtungs-Imaginationen zu sein. Der Geistliche, der eine seltsame Nähe zum so genannten „Moslem” zu haben scheint, weil er sich des öfteren in Beirut aufhält, wie zu lesen ist, legt hier offensichtlich in Anlehnung an das Werk von S.G. ein spannendes Werk vor, dessen Inhalt in Zeiten wie den heutigen für Furore sorgen könnte. ..mehr >>
Tom-Tom Live. Sie haben Ihr Ziel erreicht.
Sie wissen längst, dass Ihr Leben nicht immer nach Plan verläuft. Jedenfalls nicht nach Ihrem. Wie sonst ließe es sich erklären, dass Sie so immer öfter selbst bemerken, dass Sie sich in einer Sackgasse befinden? Die Lösung liegt, Sie werden staunen, in Ihnen selbst. Es gibt eine Lösung für alle Ihre verschlungenen Lebenspfade. Entdecken Sie Ihren Karma-Navigator. Das Ding macht Ihnen den Weg frei, ohne Sie auf Nebengleisen Ihres Lebensweges in die Fallen der täglichen Existenz tappen zu lassen. Entwickelt wurde dieses spirituelle Feature von Ihnen selbst, ohne dass Sie sich dessen jemals bewusst wurden. ..mehr >>
Vorsätze sind Sätze, die sich erst im Verlauf der Zeit als das herausstellen, was sie wirklich sind. Durch die Tat entstehende Realitäten, die bis zum Zeitpunkt der Ausführung als Willensbekundung reine Illusion sind. Diese Willensbekundungen belasten das Gewissen nicht, gefühltermaßen erleichtern sie dasselbe und legitimieren es scheinbar. Man sollte, man könnte, man müsste. Warum nicht gleich zur Tat schreiten? Damit ist alles gesagt, was es zu dem Thema zu sagen gibt. Andere sagen es anders. Ende.

Prophetisch wird Canaillo auf seinem Blog Terra-Canaillo. Gleichwohl ist zu hoffen, dass sich vielleicht doch noch Einsicht breitmacht. Wasser auf manche Mühlen ist es allemal.
Es lässt mir irgendwie keine Ruhe...
Die Bemühungen mancher Zeitgenossen, Andersdenkende unter dem Deckmäntelchen vermeintlicher Ab- und Aufgeklärtheit zu diffamieren, geht mir manchmal auf den Geist. Da schreibe ich über einen jüdischen Journalisten, der Zeit seines Lebens (leider nur bis 1933) gegen den Krieg und gegen den braunen Mob der 20er und dreißiger Jahre schreibt, und die Antwort darauf ist: "Wer so etwas mit Containment oder anderen freundlichen Bemühungen begegnet, ist nicht nur einfach Pazifist, sondern verrückt."
Ich lese das richtig: ein jüdischer pazifistischer Journalist, der sich mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln gegen Herrenmenschentum, gegen die nationalsozialistischen Eliten, gegen Dumm- und Borniertheit zur Wehr setzt, ist also verrückt. ..mehr >>
Wir glauben, es gibt eins. Es gibt eins vorher und er gibt eins nachher. Der Fall Herman wirft bloß ein kleines Schlaglicht auf die deutsche Medienlandschaft, die, ähnlich wie die Politik, nicht erst seit Helmut Kohl zur Realsatire geworden ist. Übrigens ein Riesenproblem für jeden Comedian, nicht nur für Mario Barth. Wie soll er noch irgend etwas toppen, wenn ihm jeden Tag die Satire pur serviert wird? Es ist fast wie Rinderwahnsinn durch Tiermehlfütterung. Die Kühe werden eben auch wahnsinnig, wenn sie mit Fleisch gefüttert werden. Womit ich natürlich nicht Herrn Barth in die Nähe des Rinderwahnsinns rücken möchte. Es war ja nur ein Vergleich. Man wird doch wohl noch vergleichen dürfen. Übrigens, so etwas gibt es bei jedem Gericht. Mal sehen, was bei dem Vergleich zwischen dem NDR und Frau.. wie hieß sie noch gleich..? herauskommt.
Gibt es ein Leben nach Herman?
Grandt abgehört? Rauschen und Knacken im Telefon, aber Ruhe im Blätterwald?
Guido Grandt ist wieder mal unterwegs in Sachen Verschwörungen. Diesmal sind es die Freimauer, die er sich vorgenommen hat. Aber was ist ein Grandt allein, schließlich handelt es sich um ein Doppelpack. ..mehr >>
Wegen des drohenden Bahnstreiks sorgt sich Minister Glos um das Ansehen Deutschlands von Max Michels
Warum machen wir es nicht so, wie uns die französische Königin Marie-Antoniette - siebzehnhundert-irgendwas - empfohlen hat. Sie hatte sinngemäß gesagt: Was regen sich die Leute denn auf, dass es kein Brot gibt, sollen sie doch Kuchen essen. Das war naürlich damals eine "Zeitungsente", aber irgendwas bleibt doch schließlich immer hängen. Also, was regen wir uns auf. Sollen die Lokführer doch streiken, fahren wir eben mit dem Auto. ..mehr >>
Gesichtserkennung: Bei Stillstand bessere Ergebnisse
Otto Schily* wird sich nicht freuen. Denn die computergestützte Gesichtserkennung eignet sich nicht zur Fahndung nach Terroristen. Noch nicht. Ein Test am Mainzer Hauptbahnhof hatte ergeben, das die Kameras nicht in der Lage waren, mehr als 60% der Testpersonen zu identifizieren. Bewegung und Dunkelheit wirkten sich ungünstig aus, berichtete der SWR. Also was ist zu tun? ..mehr >>
Manches, das sich auf den ersten Blick als klein darstellt, wird im Laufe der Zeit größer. Zum Beispiel Störungen in Kernkraftwerken. Unser Vertrauen im Hinblick auf die Atomkraft wird dadurch eher kleiner. Vattenfall? Wattn nu? -->>
von Max Michels
Liebe Frau Biedermann,
natürlich, Sie sind auch nur ein Mensch. Irgendwie eher eine wie Du und ich, wenn Sie verstehen, was ich meine.
Auf Ihrem Dachboden ist Platz und warum soll da nicht jemand wohnen können. Immerhin wissen wir doch, wer er ist, der neue Bewohner. Also keine Gefahr. Und im Gegensatz zu den Brandstiftern im Frisch´schen Roman, hortet ihr neuer Bewohner doch keine Fässer mit Benzin. Das hätte schließlich der Verwalter gemerkt. ..mehr >>
Wer war eigentlich dieser Waldheim? Ach so, einer aus der "ichkannmichnichterinnern" Kategorie. Kurt Waldheim ist tot. Übrig bleiben vielleicht trauernde Angehörige. Aber bestimmt auch einige aus der "ichwillmichnichterinnern" Kategorie. Richten wir unser Augenmerk doch auf die Zukunft. Manchmal kann die Vergangenheit dabei hilfreich sein.
Junge Welt:
Rund 60 Jahre nach dem ersten arabisch-israelischen Krieg hat der Mythos vom permanenten Überlebenskampf des »Staates der Juden« immer noch nicht an Zugkraft verloren. http://www.jungewelt.de/2007/06-05/020.php
Süddeutsche Zeitung
Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat erneut den Fortbestand des israelischen Staates in Frage gestellt. "Mit Gottes Hilfe haben die Kinder Libanons und Palästinas den Countdown zur Zerstörung des zionistischen Regimes in Gang gesetzt", sagte der Politiker am Sonntag. http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/899/116783/
Pressemeldung des Gesundheitsministeriums.
Zwei gute Nachrichten zum Weltnichtrauchertag: "Mehr Nichtraucherschutz in Deutschland" und "Zigarettenkonsum bei Jugendlichen auf neuem Tiefstand."
Die Pressemitteilung der Tabakindustrie könnte so formuliert sein.
Zwei gute Nachrichten zum Weltnichtrauchertag: "Nichtraucher sterben auch" und "Wieder genug Zigaretten für die Erwachsenen da."
Eine etwas seltsame Auslegung von Vertrauenskapital hat der Herr Oettinger, Günther. Für die, die sich vielleicht nicht erinnern können, er ist der Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Es ist zwar schon ein paar Wochen her, aber in einer Sendung von N24 habe er im Hinblick auf seinen Kauf von Telekom-Aktien gesagt: „Ich mag Herrn Krug, aber klar ist, er hat seine Autorität und sein Vertrauenskapital vielleicht zu stark missbraucht". Herr Oettinger ist nämlich auf dieTelekom-Werbung von Manfred Krug hereingefallen.
Jetzt hat er den Salat. Aber statt seinen Frust über den Verlust bei sich selber und seiner Gier nach der schnellen Kohle zu suchen, schiebt er die Schuld auf die Autorität und das Vertrauenskapital von Manfred Krug. Wo lebt der Mann eigentlich?
Aber was rede ich, vielleicht steigt ja seine Aktien-Verdrossenheit. Parallelen zum politischen Geschäft sind nicht beabsichtigt und rein zufällig, aber deutlich sichtbar. Was schließen wir daraus? Das Land braucht weniger Werbung und mehr Demokratie. Dann klappts auch mit der Telekom.
Ein bedenkenswerter Vorschlag zur Güte.
Nicht an "Gipfelstürmer", sondern an die sehr geehrten: "Gipfelbetreter und -betreterinnen" wendet sich Hans Magnus Enzensberger mit seinem "Vorschlag zur Güte", den der Spiegel veröffentlichte. Voller Verständnis für die Bedürfnisse der Teilnehmer des Gipfels richtet er seinen Blick auf einige Details, die "Ihnen vielleicht entgangen sind". Seine Idee gipfelt in dem Vorschlag, den Gipfel künftig auf einer ruhigen und abgelegenen Insel durchzuführen. Er schildert sehr eindrucksvoll den Vorteil einer solchen Lösung, die unter Anderem mit einer beachtenswerten Personaleinsparung verbunden wäre und die mögliche Mehrfachnutzung von einem immensen Sparpotenzial ausgeht. ..mehr >>
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Mit diesem Bild wirbt der Spiegel für einen Artikel mit dem Thema "Berliner Frühling" von Roger de Weck. Irgendwie daneben, auch wenn es nur "Helge-Pillermann-Schneider ist". Aber wie heißt es auch in dem Artikel, der leider nur kurze Zeit kostenlos lesbar war, sinngemäß: Die Deutschen sind gar mehr so. Reeducation nennt man das. Da können wir uns beruhigt wieder hinlegen. Gute Nacht.
Renee Zucker im RBB über den FAZ-Artikel "Gib uns die Kügelchen"
"..Dem Leser jedoch schwant, der Autor versuchte eher, uns in einen ähnlichen Verwirrtheitszustand zu bringen, wie er selbst ihn offenbar beim Schreiben genoss. Es ist ihm gelungen, genauso wie seinerzeit Rudolf Steiner und heute den urbanen Präparaten – aber die Antwort auf das Worum und Wozu wird uns ewig verschlossen bleiben, es sei denn, wir gehören zum Kreis der ganz Schlauen in unserem Land."
Renee Zucker verwirrt? Die Selbsteinschätzung, die offensichtlich einen eigenen Verwirrtheitszustand diagnostiziert, gibt mir zu denken ..mehr >>
Schluss mit der Nörgelei!
Warum nicht endlich Klartext reden? Es muss aufhören mit der ständigen Nörgelei über unsere Innenpolitiker. Reißt Euch doch mal zusammen! Was habt ihr denn eigentlich immer mit eurer elenden Globalisierungskritik? Euretwegen werden Zäune gebaut und Vorsorgeknäste. Und? Richtig so. Wenn man sich vorstellt, was allein diese Maßnahmen für die Region bedeuten, wird einem schon wieder besser. 12,5 Millionen Euro für einen Maschendrahtzaun. Na, das sind Maßnahmen, da lacht das Herz des Arbeitslosen vor Freude. Vielleicht kriegt er hier einen Job. Und weg ist er von der Straße. Und die Vorsorgeunterbringungshotels - oder wie die Dinger heißen - kann man im Anschluss an den G8 Gipfel als Jugendherbergen nutzen. Oder als Discos. ..mehr >>
Das Allerletzte bei DAS LETZTE: Spiegel räumt erstmals die Möglichkeit der adligen Herkunft Kaspar Hausers ein.
mm/tdz. Der Spiegel, der 1996 mit der felsenfesten Behauptung:"Kaspar Hauser ist nicht der Prinz von Baden", der Öffentlichkeit seine Ansicht zu Kaspar Hauser vermittelt hatte, getreu nach dem Motto, es könne nicht sein, was der Spiegel nicht bestätigt (Spiegel Chefredakteur Stefan Aust sprach seinerzeit von "einem eindeutigen Beweis"), hat jetzt erstmals "zwischen den Zeilen" zugegeben, dass eine adlige Herkunft Kaspar Hausers nicht auszuschließen ist. ..mehr >>
Anthroposophen distanzieren sich vom Sprecher der Steiner Hörbücher.
1.4.2007/tdz. Wie erst heute bekannt wurde, hat das Geständnis, kein Mitglied der anthroposophischen Gesellschaft zu sein, dazu geführt, das sich die nordrhein-westfälischen Anthroposophen von Michael Mentzel distanzieren. Sebastian Gronbach hatte die unglaubliche Tatsache in seinem Blog kommentiert: "Wie kann man ein Nichtmitglied zu Steiners Stimme machen?" hatte er konsterniert gefragt. Daraufhin brach eine Welle der Entrüstung über Michael Mentzel herein, so dass dieser sich genötigt sah, wegen der Mailflut seinen Provider zu wechseln. Der bis dahin schleppende Verkauf der Hörbücher stieg nach Angaben des Verlages sprunghaft an, Verlagsmitglieder erwägen jetzt einen Austritt aus der Gesellschaft: "Vielleicht bringts ja was", wurde ein leitender Mitarbeiter zitiert. Pietro Archiati, im Rheinland auch scherzhaft Archies Pitter genannt, und nach Auffassung von Sprachwissenschaftlern "Steiners Drittstimme", beschloss daraufhin, sofort wieder in die Gesellschaft einzutreten. Die Gelebte Weihnachtstagung, die auch im Hochsommer stattfindet, trägt sich mit dem Gedanken, die im letzten Jahr aufgefundene Originalstimme Steiners (tdz berichtete) als CD herauszubringen. Gronbach selbst sah sich genötigt, schon vor einiger Zeit darauf hinzuweisen dass Mitgliedschaften in hierarchisierten Gesellschaften auch eine Sache der gelebten Kontinuität sei: "Mein Vater besuchte die Waldorfschule, meine Schwester ebenfalls und nun ist mein Sohn in einem Waldorfkindergarten." Und weil das schon eine Weile her ist, wird der Sohn inzwischen auch in einer Waldorfschule sein. Investigative Kollegen befinden sich, wie man aus gut unterrichteten Kreisen vernehmen kann, bereits bei der Recherche.
Glück ist:
Ein gutes Frühstück haben. Ein Rührei oder ein geköpftes Ei essen können. Die Haare mit dem Badetuch rubbeln. Menschen gucken. Latte Macciato trinken. In der Sonne sitzen. Sushi essen. Ein Handy besitzen. Mit Amex, EC, Master, Visa-Card bezahlen. Einen Internet-Anschluss haben.
Unglück ist:
F.W. Wagners Kolumne in der Bildzeitung lesen.
Tröstlich ist:
dass, wo ein Brechreiz ist, meist auch eine Toilette in der Nähe ist.
zum Thema: der Bildblog
Der "Leserreporter" Gregor Seggewies war heute morgen schon ganz früh unterwegs und hat vor dem Schulgebäude (1./2. Klasse) in Schloss Hamborn dieses schöne Foto geschossen. Fröhliche Weihnachten! Am 23.3.2007!
Kein talentierter Nachwuchs?
Ein Kommentar von Max Michels
Der Bericht des Wehrbeauftragten zur Lage der Bundeswehr zeigt, dass die Ausstattung der Damen und Herren mit den Blechmützen nicht mit deren Auftragslage schritthält. Die Hinweise auf menschenunwürdige Ausfälle werden von der kommentierenden Presse allerdings in Kauf genommen. So schreibt z.B. die Südwestpresse: "Es sind nicht die Ausfälle einzelner Unterführer, die ihre Untergebenen als "Schleim- und Schlammfresser" anraunzen oder von einem "beschissenen Stück Menschenhaut" faseln. Solche Ausraster hat es immer wieder gegeben. Sie sind unentschuldbar, aber in einer Organisation von 250 000 Soldaten unvermeidlich." Und die Westdeutsche Allgemeine Zeitung leitartikelt: "Bislang ging es meist um sehr begrenzte rechtsradikale Umtriebe (..) Wer aber Gammelkasernen mit schmutzigen Sanitäranlagen hinnimmt, muss sich nicht wundern, wenn der Bundeswehr bald völlig talentierter Nachwuchs fehlt. Internationale Einsätze kann man dann auch seinlassen."
Fehlende Munition und gammelige Kasernen werden als eklatanter Mangel empfunden, rechtsradikale Umtriebe marginalisiert. Mir fällt bei solchen Berichten aber trotzdem immer der alte Bundeswehrwitz ein: Beim Morgenapell vom Spieß gefragt, warum er so schlampig angezogen sei, antwortet der Rekrut: "Wollen Sie einen Dressman oder einen Killer?"
Mit oder ohne Karte? Wann bin ich eigentlich ein Anthroposoph? Bin ich als "Sympathisant" eigentlich auch schon so weit drinnen im "eigenen Sumpf", dass ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehe? Was mache ich bloß? Ich habe nicht so eine Karte, so ein Ding, das ich stolz wie Oskar (nein, nicht der Oskar!) dem "Wachtturm" gleich, in die Kamera halte, seht her, das sind wir! Was nun? Trotz (oder wegen?) all dem Gerangel um die Gelebten habe ich doch tatsächlich das Bedürfnis, in diese Gesellschaft einzutreten. Nach welchen Kriterien kann denn das vonstatten gehen? Tja, und da finde ich das, was der Sebastian Gronbach da in seinem neuen Blog schreibt, eher hinderlich für mich. Nun ja, man kann ja noch eine zweite Meinung einholen. Häufig wird er zitiert, der gute Doktor. Oft wird er auch nicht zitiert, sondern interpretiert. In vielen Fällen hat das seine Berechtigung, manchmal allerdings finde ich das Original besser: "Daher darf eigentlich niemals, wenn die anthroposophische Gesellschaft auf ihrem richtigen Boden stehen soll, darf gar niemals das "wir" mit Bezug auf die Anschauungen eine Rolle spielen (..) das "wir", das muss eigentlich schwinden (..) Ich bin oftmals gefragt worden von diesem oder jenem, ob er denn der Anthroposophischen Gesellschaft beitreten kann oder nicht, da er sich noch nicht bekennen kann zu dem, was die Anthroposophie vorschreibt. Ich habe gesagt, das wäre eine traurige Gesellschaft im heutigen Sinne, die ihre Mitglieder rekrutieren wollte aus denjenigen, die sich bekennen zu dem, was nun da vorgeschrieben wird. Es wäre ja etwas Entsetzliches. Ich sagte immer, es kann sich bei der ehrlichen Mitgliedschaft um nichts anderes handeln, als dass man dadurch ausdrückt: man hat ein Interesse daran, dass es eine Gesllschaft gibt, die überhaupt den Weg zur geistigen Welt hin sucht. Ein Interesse hat man daran. Wie das dann gemacht wird, das ist Angelegenheit derjenigen, die in der Gesellschaft drinnen sind. Dazu trägt der eine dies, der andere jenes bei."
Rudolf Steiner, Die Geschichte und die Bedingungen der Anthroposophischen Bewegung im Verhältnis zur anthroposophischen Gesellschaft. Eine Anregung zur Selbstbesinnung. Juni 1923
Heinz Rudolf Kunze beim Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2007
O Baby, what´s going on in Germany? Solltest Du derselbe sein, der im vorigen Jahrhundert sang: "Wir leben alle im Erdgeschoss"? Oder "Traumtänzer Hans"? Ich glaube, Du bist es. Derselbe, der auf einem Spaziergang vor einem Deiner ersten öffentlichen Auftritte, damals in Bonn in der Aula des Ernst-Moritz Arndt Gymnasiums, im Brustton der Überzeugung sagte: "Eines Tages bin ich ganz oben!" Das hat ja eine Weile gedauert und ich bin von jeher ein Pessimist, was Voraussagen über die kulturelle Entwicklung in Deutschland angeht. Solltest Du es aber tatsächlich hinkriegen, heute mit Deinem Lied, dann falle ich vom Glauben ab. Trotzdem, Heinz-Rudolf: ich denke, Du schaffst es, denn wenn ich so richtig hinhöre, höre ich da etwas Ironie heraus? Reine Nervensache. Wieso macht eigentlich der Siegel Ralf nicht mehr mit?
Für die, die jetzt nicht wissen, worum es geht: Um die Vorentscheidung zum Grand Prix. Nein, nicht in der Formel 1, es geht um Kultur. Heute abend im Ersten um 20:15
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War es vorauszusehen? Es gab diverse Hinweise auf eine verminderte Sendeleistung. Nun hat Radio-Anthroposophie endgültig seine Pforte geschlossen und wird sie, so ist es zu lesen, nicht wieder öffnen. Dieses Radio, hin und wieder tatsächlich ein provozierendes Element in der etwas verschlafen erscheinenden Anthroposophen-Landschaft, brachte Lesens- und Sehenswertes vom Hügel, dem "Nabel" der Anthro-Welt. Der Geistesschüler jetzt also angekommen in der Welt der Erwachsenen? Passt ein witziger Umgang mit dem Thema nicht mehr oder ist es einfach nur ein Entwicklungsschritt, den irgendwie jeder irgendwann geht? Passt es nicht zu einem Goetheanum-Mitarbeiter, seinen "Arbeitgeber" in die Pfanne zu hauen? Ist es der Marsch durch die "Institutionen", oder nur Pragmatismus, Einrichtung in Bestehendes, Altbewährtes? Vergleiche sind nicht von der Hand zu weisen. "Kauft Prochnow frei" hieß es einstmals, lang ist es her. Aus virtueller Sicht eine Ewigkeit, realiter hätte es vielleicht der Beginn von etwas Neuem sein können. Ist er jetzt so frei, sich zu entscheiden? Die Katze lässt das Mausen nicht und deshalb werden wir bestimmt noch von ihm hören. Themen der Zeit wartet jedenfalls immer noch auf ein Statement zum Thema Grundeinkommen.
Die Blogger nahmen sich des Themas so an >>
Der Mixa. Ein Briefwechsel
Lieber Walter, gestern telefonierte ich mit Deiner Haushälterin. Sie ist ganz schön sauer auf Dich. Sie sagt, sie könne nicht mehr in den Supermarkt gehen, ohne von allen Leuten angesprochen zu werden. Gestern wollte sie in einem Laden für ihre Enkelin Babybrei kaufen. Weißt Du, was die ihr gesagt haben? Sie haben sich ganz schön lustig über sie gemacht. Sie solle doch selber kochen! Schließlich sei Fastfood nichts für Kleinkinder. Dabei ist es doch wichtig, das Kinder überhaupt was zu essen haben. Und dann haben sie noch gesagt, sie solle doch stillen. Hör mal, Walter, die Frau ist doch schon 60 und wollte nur für ihre Tochter einkaufen, weil die berufstätig ist. Sie hat mir auch erzählt, wenn Du sie vorher gefragt hättest, bevor Du so einen Blödsinn redest, hätte sie Dir eine ganze Menge über die Situation von Alleinerziehenden erzählen können. Und jetzt hast Du den Salat. Sowas kommt dabei raus, wenn man so einen Schwachsinn redet. Manchmal weiß ich nicht, welcher Teufel Dich reitet. Übrigens ein schönes Bild, findest Du nicht? Sie meint auch, von manchen Dingen hättest Du überhaupt keine Ahnung. Ich kann Dir tatsächlich nur den guten Rat geben, sprich doch mal mit der Tochter deiner Haushälterin. Wir können doch alle noch dazu lernen. Du auch. Ich gebe nicht auf, zu glauben, dass auch ältere, alleinstehende Männer noch dazu lernen können. Warum begibst Du dich denn überhaupt auf so ein schwieriges Terrain? Du glaubst natürlich, Du würdest nur das sagen, was sowieso alle denken, es aber nicht sagen, weil Sie dann einen auf den Deckel kriegen. Also da kennst du aber die Leute schlecht. Heutzutage kann jeder aussprechen, was er denkt. Schau Dir doch nur mal die ganzen Blogger im Internet an.
Die sind doch nicht alle nur evangelisch. Da sind ja sogar Anthroposophen dabei. Du kennst doch diesen angestaubten Witz von der Waldorfmutter: Warum haben Waldorfmütter so kleine Füße? Damit sie nicht immer an den Sockel des Einbauherdes stoßen. So siehts nicht mehr aus in der Welt, Walter. Kann es sein dass Dir deine Mütze etwas tief gerutscht ist? Ich meine über die Augen und Ohren? Du bist doch am Ende nicht sauer, weil die Frau evangelisch ist? Mein Gott Walter. Überleg es Dir doch noch einmal.
Dein Max
Lieber Max, ich habe es mir überlegt. Mit meiner Haushälterin habe ich lange diskutiert und hatte sie fast schon soweit, dass sie den Babybrei nicht mehr von Demeter kauft. Das wollte sie dann aber doch nicht, da habe ich sie entlassen. Aber ich muss zugeben, wenn ich gewusst hätte, wie sich das alles entwickelt hätte, ich es nicht so hinausposaunt. Aber jetzt stehe ich zu meinen Worten.
Meine Schwester redet auch schon nicht mehr mit mir. manchmal weiß ich gar nicht, dass ich noch eine Schwester habe. Habe ich überhaupt eine? Schließlich war meine Mutter früher nie zu Hause, die musste ja arbeiten. Es gab ja nix, im Krieg. das waren andere Zeiten. Aber heute? Haben die Frauen das denn nötig, arbeiten zu gehen? Warte es ab, die Leute werden sich schon beruhigen und und am Ende froh sein, wenn sich überhaupt etwas verbessert. Denn versprechen können die viel, und wenn der Qualm verzogen ist, sind alle froh, dass das ganze Thema vom Tisch ist. Denk doch mal nach, Max. Nix wird so heiß gegessen, wie es gekocht ist. Manche Sachen kühlen schneller ab, als uns lieb ist. Aber das ist ein anderes Thema, dazu werde ich mich demnächst einmal äußern.
Dein Walter
Lieber Walter, warten wir es ab. Hast Du schon eine neue Haushälterin? Ich habe noch einmal mit ihr telefoniert, sie hat sich jetzt einen Mixa gekauft, und bereitet den Brei für ihre Tochter jetzt selber zu.
Dein Max
Lieber Max, ich inseriere gerade. Dieser Zerkleinerer nennt man übrigens Mixer! Nicht Mixa. Das sagen nur die Hip-Hopper oder Berliner.
Dein Walter
Lieber Walter, stimmt. Entschuldige!
Mix, ähh, Max.
von Max Michels
Was ist eigentlich ein politischer Aschermittwoch? Ich stelle mir das so vor: Die drei tollen Tage sind vorbei. Vorbei ist das heillose Durcheinander, in Dreierreihen vor der Theke zu stehen und sich ein Kölsch - in Düsseldorf ist das Kölsch schon Alt - nach dem anderen hinter die Binde zu kippen. Dazwischen ein wenig hochprozentiges und weil man ja nicht umfallen kann, wegen der Dreierreihen, geht es so weiter, bis der Arzt kommt. Am Mittwoch aber, dem politischen Aschermittwoch, werden die Kippen gesammelt, das Kreuz aufgerichtet und alles zusammen inclusive schlechtem Gewissen über die eigenen "Untaten"zu einem Brei verrührt, der dann dem jeweiligen Nachbarn in die Suppe gespuckt wird.
Politisch gesehen wird dem Kollegen Seehofer ein weiteres mal ein trübes Auge auf seine Familienangelegenheiten geworfen, während Frau von der Leyen vermutlich in diesem Bereich ganz gut wegkommt. Der Bundesrat hat zur Gesundheitsreform geraten und Frau Merkel sonnt sich in Brüssel als Präsidentin. Aber seien wir doch mal ehrlich. So richtige Stimmung wird nicht aufkommen. Es geht doch aufwärts. Klimamäßig wachsen momentan die Bäume in den Himmel. Geschäftsklimamäßig natürlich. Das wird ein Bilderbuchfrühling. Die Pappnasen werden im Schrank verstaut und zum Verkleiden ist Zeit, wenn der nächste Wahlkampf beginnt. Stop, für 2008 werden nur noch 3 Millionen Arbeitslose gemeldet, der Wahlkampf hat also schon begonnen. Die Grünen sind seit Jahren trocken und haben zum Aschermittwoch sowieso noch nie etwas beigetragen. Opposition? Der Newsletter der FDP landet bei mir immer im Junk-Ordner. Obwohl ich gestehen muss, das der Abgeordnete Schily, nein, jetzt meine ich den Bruder Konrad, meine Sympathie genießt. Aber reicht das aus? Sympathie?
Der arme Franz-Josef Strauß, sie wissen doch, der mit der abben Hand "Wenn je wieder ein Deutscher eine Waffe in der Hand halten sollte, soll mir die Hand abfaulen", sitzt da oben und grämt sich. Die Reden waren auch schon mal besser. Ne, politisch gesehen ist bei uns doch schon seit Jahren Aschermittwoch. Kulturell sowieso. Wenn ein Kulturstaatsminister die Band Tokio-Hotel für besondere Verdienste um die die deutsche Kultur auszeichnet, kann es sich doch hier nur um einen vorgezogenen kulturellen Aschermittwoch handeln. Aber so sind die Zeiten. Zwei Euro habe ich in die deutsche Ausgabe der "Vanity Fair" investiert. Pro Ausgabe 1 Euro. Eine krasse Fehlinvestition. Wie so manches in unserem Land.
Den Aschermittwoch schon ein bisschen vorgezogen hat eine bekanntes Monats-Magazin, in der der Geist schon mal etwas gegen den Strich weht. Dort fand ich schon vor Tagen eine Glosse über den Umgang mit der "Klimakatastrophe", die irgendwie keine war. Ich meine natürlich die Glosse. Es gibt doch tatsächlich Leute, die bestehen darauf, dass immer noch alles zum Besten bestellt ist. Die tapern durch die Welt, als ob es noch ein paar andere gäbe. Mich erinnert das an die neue deutsche Welle in den 80er. Gib Gas, ich will Spass. Ich meine, irgendwann muss man doch mal erwachsen werden. Da reicht es einfach nicht mehr aus, angekommen zu sein. Aber wie hieß es in den Sechzigern im Bonner Karneval schon ganz richtig: Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Ein netter Spruch. Sein Pläsierchen. Ha ha ha. Das gönnt übrigens auch die "Rheinische Post" am Rosenmontag dem Herrn Seehofer. Aber doch nicht so ganz, die schreiben nämlich ganz aschermittwochsmäßig: "Man soll nicht über den Sünder Seehofer in moralischer Erhabenheit richten, zumal diese Erhabenheit oft bloß eingebildet ist. Aber auch das gilt: Ein Kandidat für den CSU-Vorsitz muss sich nicht nur daran messen lassen, wie führungstüchtig er ist; er sollte auch in seiner Lebensführung wenigstens in der Nähe privater Untadeligkeit bleiben. Das Land, die Jugend vor allem, braucht Vorbilder." Erinnert mich an Frau Walterscheid: "Isch will ja nix jesacht haben.." Aber so sind die Rheinländer. Man kennt sie ja. Watt is denn "private Undadeligkeit"? Isch will ja nur mal jefracht haben... Vielleicht, wenn man im Auto nicht raucht? Für den 1. April schlage ich schon mal diese Meldung vor: Abgasuntersuchung für rauchende Autofahrer gefordert!
Deutsche, die Grünen wollen Euch Eure Autos wegnehmen!!
Renate Künast hat mal wieder quergedacht. Es war ja schon immer so mit Renate. Wie sagte sie in Dornach anläßlich einer Landwirtschaftlichen Tagung? "Wir müssen schamlos Bündnisse eingehen". Nun bezog sich das nicht auf Autos, sondern auf Kohlrabi und andere ökologische Leckereien. Die deutsche Autoindustrie sollte sich mal diesen Witz zu Herzen nehmen: Im Zoo. Fragt das deutsche Zebra die japanische Antilope: "Was machst Du denn hier?" Sagt die Antilope: "Zieh mal den Schlafanzug aus, dann zeig´ ich Dir das." Sehen Sie, nichts ist unmöglich!
Falls Sie jetzt Mühe haben, ein deutsches Zebra und eine japanische Antilope zu denken. Kein Problem. Hermann Hesse sagte einst: "Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden" http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,465734,00.html
Man muss naürlich Prioritäten setzen! Sponsor gesucht. Für einen Urlaub mit Demeter-Reisen suche ich für mich und meine Familie einen Sponsor. Da das bedingungslose Grundeinkommen noch nicht eingeführt wurde, benötigen wir für eine Woche Toskana mit 7 Personen ca. 11.760 Euro. Falls es möglich ist, wäre es nett, noch ein kleines Taschengeld zu bekommen. Wir bedanken uns schon mal im Voraus und versprechen auch, eine Ansichtskarte zu schreiben, falls das Taschengeld noch reicht. Freundliche Angebote bitte an redaktion(at)themen-der-zeit.de Geneigte Sponsoren bitte ich, sich über Demeter-Reisen schon einmal vorab im Spiegel zu informieren.
Bei uns schneit es. Ist was?
Duch diese Gasse...wenn Anne will.
Wenn Anne Will will, wie sie sie will, wie will Anne Will dann die Sendung nennen? Anne Will? Oder Will, Anne? Wie wäre es mit Mein Name ist Will. Anne Will. Das wäre doch langweilig. Kann Anne Will überhaupt wollen was sie wollen soll? Will sagen, hat sie die Christiansensche Fähigkeit, das Geschwätz am Sonntagabend so zu moderieren, das der geneigte Zuschauer weiterhin nicht ohne weiteres mitkriegt, dass eigentlich nichts gesagt wird, das aber sehr professionell und überzeugend? Stimmt es, das Sebastian Gronbach, der Hans Dampf in allen anthroposophischen Sackgassen, wenn es denn solche überhaupt gibt, einer der ersten Gäste sein wird, wenn Anne will? Sie sehen, Fragen über Fragen, und wir von Themen der Zeit bleiben dran und berichten weiter.
Henryk M. Broder (Gewinner eines Onlinejournalistenpreises) im Tagesspiegel zum Thema Internet: "Wenn die „New York Times" denselben Zugang zur Öffentlichkeit hat wie eine Kannibalen-Selbsthilfegruppe, wird sich die Öffentlichkeit auf Dauer nicht auf dem Niveau der „New York Times" einpegeln, sondern auf dem der Kannibalen-Selbsthilfegruppe."
Und Broder findet, durch das Internet "bekam buchstäblich jeder Psycho die Gelegenheit, sich zu äußern, auf gleicher Augenhöhe mit dem Rest der Welt. Was gestern „Speakers Corner" im Londoner Hyde Park war, das ist heute das Internet."
Äh, Meinungsfreiheit? Na komm, wir werden alle nicht jünger, mit manchen Dingen muss man sich abfinden. Zum Beispiel mit der Meinungsfreiheit. Sätze wie diesen finde ich wesentlich überlegter und bedenkenswerter: "Das Internet ist ein riesiger Müllhaufen, aber einer mit Perlen darin. Ich gehe daran vorbei und rümpfe die Nase, aber ich kann auch eine große Begeisterung entwickeln." Das sagte Joseph Weizenbaum, einer der noch älter ist als Broder. Na bitte, es geht doch. Jetzt muss ich nur noch nachforschen, was die "Redner-Ecke" im Londonder Hydepark wirklich ist. Sollte ich so danebenliegen?
zum Artikel im Tagesspiegel
Einen Skandal ohnegleichen entdecke ich in der Tagesschau-Online Ausgabe vom 5.02.07. Man stelle sich das vor: Ein Staatspräsident fliegt mit einem Flugzeug, das 60 Millionen Euro gekostet hat. Und das Unverschämteste daran ist, das diese Summe der arme russische Bürger bezahlt hat, der doch nichts zu fressen hat und am Hungertuch nagt. O-Ton Tagesschau: "Ein Land, das seine Außenpolitik mit Grandezza und feinster Diplomatie austrägt, das Dispute im Landesinneren zurückhaltend und elegant löst, das einen lupenreinen Demokraten zum Präsidenten hat, so ein Land hat schon längst dem höfischen Pomp und Protz vergangener Zeiten abgeschworen. Es sorgt sich um seine werktätigen Untertanen, die diesen 60-Millionen-Dollar-Vogel bezahlt haben." Na das ist doch Satire pur. Da muss man doch wirklich Tränen lachen, wenn man so etwas liest.
Dagegen sind die 30 Millionen Euro, die der Vodafone-Esser (das ist keiner, der Handys frisst, sondern einer der mit dafür gesorgt hat, das alle Menschen in Deutschland Arbeit haben und schön telefonieren können) kassiert hat, doch Penaten-Creme, nein Peanuts, sorry! Penaten-Creme schmiert aber auch, wenn man sie überall verteilt, aber soll es wohl auch, und es käme wohl niemand auf den Gedanken, Geschäftsfreunde damit zu (be)schmieren. Wäre ja noch schöner! Ich muss aber gestehen, das mir die Ausstattung in dem Flieger von Herrn Putin auch nicht gefällt. Ich komme vermutlich nie in den Genuss, da mal mit zu fliegen. Wogegen ich schon Leute gesehen habe, die aus der Deutschen Bank geflogen sind, weil sie sich dort kein Konto mehr leisten konnten. Irgendwie aber auch komisch, denn wer, wenn nicht die Deutsche Bank, sollte denn die Konten der Hartz IV-Empfänger verwalten? Da steckt doch schon im Namen die Verpflichtung, dem deutschen Arbeitslosen unter die Arme zu greifen. Wie hieß denn noch gleich der andere Typ, der da auch noch mit beteiligt war? War das nicht auch ein Russe? Die sind ja unberechenbar. Ach der ist Schweizer, na das ist doch ganz was anderes. Der guckt doch viel ehrlicher aus der Wäsche als dieser, wie heißt er noch gleich, dieser Gasmann? Ach ja, Putin.
zum Beitrag in der Tagesschau >>
P R E S S E - I N F O R M A T I O N Den steigenden Online-Bedrohungen begegnen
"Bonn, den 5. Februar 2007. Die Internet-Gefahren nehmen sowohl in Quantität als auch in Qualität deutlich zu, stellt Michael Hange, Vizepräsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), beim Pressegespräch zum Safer Internet Day fest."
schreibt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie in einer Pressemitteilung von heute.
Vermutlich hatten sie das Urteil der Karlsruher Richter noch nicht gelesen. Aber Herr Schäuble arbeitet schon daran, dass die Gefahr wieder steigt. Nur eine Frage der Zeit. Sie haben doch nichts zu verbergen???
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