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Wer im Glashaus sitzt.....


...wenn es renoviert ist, steht schon fest. Nach der Fertigstellung wird es die Naturwissenschaftliche Sektion und die Sektion für Landwirtschaft der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft beherbergen. Das von dort nicht mit Steinen geworfen wird, versteht sich von selbst. Nach dem Beschluss zur Renovierung im Jahre 2005 wurde mit den Arbeiten begonnen. "Doch es wird großer Anstrengungen und Mittel bedürfen, das Projekt bis Ende des Jahres 2006 vollständig durchzuführen", schreiben die Initiatoren auf der Webseite des Goetheanum.
Ähnlich wie beim Goetheanum steht eine Unterschutzstellung durch den Denkmalschutz bevor. "Heute sind es nicht allein Ästheten, Architekten und individuell Interessierte, die sich mit diesem Bau lebhaft beschäftigen, sondern auch die Fachleute der Denkmalpflege, die auf Bauten wie das Glashaus aufmerksam werden."
90 Jahre nach seiner Errichtung gewinnt dieser Bau somit eine hohe öffentliche Anerkennung. Die Schweizerische Öffentlichkeit fühlt sich für diesen Bau mitverantwortlich und will sich, wenn auch eher in bescheidenem Rahmen an den Sanierungskosten beteiligen.
Das Glashaus ist das älteste noch bestehende Bauwerk nach einem Entwurf Rudolf Steiners. "Wir wissen, dass gerade dieses Gebäude der anthroposophischen Bewegung ans Herz gewachsen ist. An der „kleinen Schwester des ersten Goetheanum“, kann die Entwicklung des neuen Bauimpulses exemplarisch studiert werden. Deshalb soll das Gebäude möglichst sanft renoviert werden."
Seit einiger Zeit ist es möglich, mit Hilfe einer Webcam den Fortgang der Arbeiten auch im Internet zu verfolgen. Ebenfalls möglich ist es, online zu spenden. Die Verantwortlichen haben also den Mut bewiesen, für eine gute Sache auch die neuen Medien zu nutzen. Gratulation!  

www.goetheanum.org/glashaus.html