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4. November 2010: Auftakt zum Jubiläumsjahr. Im nächsten Jahr feiert die Anthroposophische Gesellschaft den 150. Geburtstag eines Menschen, der wie kaum ein anderer prägende Imulse und zukunftsweisende Ideen für ein ganzheitliches Verständnis von Mensch und Kosmos entwickelt hat.
mm/tdz. - Für den 4. November 2010 hat die Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft (AAG) eine internationale Pressekonferenz am Goetheanum initiiert. Vertreter aus Ägypten, Brasilien, Deutschland, Indien, Japan, Niederlande, Österreich, Schweiz, Tschechien, den USA und dem Vereinigtes Königreich werden bei dieser Pressekonferenz Rede und Antwort stehen. Das Podium wird prominent besetzt sein: Neben Repräsentanten anthroposophischer Kulturarbeit in Indien oder europäischer Staaten wie Tschechien oder Großbritannien werden auch anthroposophische Aktivisten wie Ute Craemer aus Brasilien mit auf dem Podium sitzen. Sie ist die Mitbegründerin von Monte Azul, einem Sozialprojekt für Kinder und Jugendliche in den Favelas von Rio de Janeiro. Aber auch Unternehmer wie dm-Gründer Götz Werner oder der Politiker Gerald Häfner werden sich den Fragen einer interessierten Öffentlichkeit stellen.
Diese Pressekonferenz ist die Auftaktveranstaltung zum Jubiläumsjahr 2011, in dem die Anthroposophen mit vielen verschiedenen Veranstaltungen den 150. Geburtstag des wohl einflussreichsten Reformers des 20. Jahrhunderts feiern werden. Bis heute inspiriert Rudolf Steiner Künstler, Unternehmer und Wissenschaftler auf der ganzen Welt. Davon zeugt eine Vielzahl sozialer, ökologischer und medizinisch-therapeutischer Enrichtungen. Inzwischen gibt es weltweit mehr als 1000 Waldorfschulen und Geldinstitute wie die Bochumer GLS-Bank oder die holländische Triodos-Bank machen durch einen neuen Umgang mit Geld und dem, was man damit tun kann, von sich reden. All diesen Aktivitäten immanent ist seit über 90 Jahren der Begriff "Nachhaltigkeit", mit dem allerdings inzwischen oftmals ein so genanntes "Green-Washing" betrieben wird.
Grund genug also für die Initiatoren, selbstbewusst zu schreiben: "Mit dem Beginn des 21. Jahrhunderts haben Steiners zukunftsorientierte Impulse zur ökologischen Verantwortung, zum Verhältnis von Arbeit und Geld und zur Prävention gesundheitlicher und sozialer Missstände und Nöte eine neue Brisanz erhalten."
Nach den beiden vielbeachteten Ausstellungen in Wolfsburg, dem damit verbundenen Publikumsinteresse und der Vielzahl von Berichten in allen anerkannten Leitmedien dürfte wohl auch am 4. November in dem kleinen Ort Dornach bei Basel mit einem starken Medieninteresse zu rechnen sein.
Auf ihrer Webseite www.rudolf-steiner-2011.com informieren die Initiatoren umfassend über alle Aktivitäten und Veranstaltungen im Jubiläumsjahr.
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