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Jubiläumskonferenz des Right Livelihood Award

20.08.2010

100 Preisträger des „Alternativen Nobelpreises" suchen Antworten auf die dringenden Herausforderungen der Menschheit. Auch SEKEM ist dabei.

Vom 14.-19. September 2010 findet in Bonn die Jubiläumskonferenz des „Right Livelihood Award" - besser bekannt als „Alternativer Nobelpreis - anlässlich seines 30-jährigen Bestehens statt. Fast 100 Preisträger des renommierten Auszeichnung, darunter auch Ibrahim und Helmy Abouleish, werden im Gustav-Stresemann-Institut, an öffentlich zugänglichen Orten und in Institutionen in und um Bonn nach Antworten auf heutige globale Herausforderungen der Menschheit suchen. SEKEM engagiert sich im Rahmen der Veranstaltung vor allem für den interkulturellen Austausch und eine gemeinsame, grenzüberschreitende Forschung, die moderne internationale Krisen ganzheitlich versteht: sie betreffen wirtschaftliche, sozio-kulturelle und ökologische Aspekte gleichermaßen und bedürfen daher eines integrativen Lösungsansatzes.

Dr. Ibrahim Abouleish, Gründer der SEKEM-Initiative in Ägypten, und Helmy Abouleish, Geschäftsführer der SEKEM-Gruppe, werden an verschiedenen Veranstaltungstagen die Preisträger und die Öffentlichkeit in Arbeitsgruppen und mit thematischen Vorträgen ansprechen. Ihr Ziel wird es sein, „kritische Masse" unter thematisch verwandt tätigen Preisträgern herzustellen und so Kompetenzen global zu bündeln und ein größeres Problembewusstsein in der Öffentlichkeit herzustellen.

Ca. 15 Einzelveranstaltungen der Konferenz werden der Öffentlichkeit zugänglich sein. Im Rahmen eines „Tages der Vernetzung" (Freitag, 17.09.2010) werden diese in Zusammenarbeit mit zahlreichen namhaften Institutionen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen in und um Bonn ausgerichtet werden. An jeder Veranstaltung werden ausgewählte Preisträger teilnehmen und sich den Fragen des Publikums stellen.

Die internationale Bildungsinitiative „Right Livelihood College" und eine unabhängige Jugendkonferenz werden das Konferenzprogramm begleiten. So soll Generationen übergreifende Zusammenarbeit gefördert werden. Das „Right Livelihood College" verknüpft als internationale Austausch- und Bildungsinitiative die Preisträger mit jungen und erfahrenen Fachleuten aus allen Bereichen von Wissenschaft, Wirtschaft, und Kultur. Als virtuelles Netzwerk vernetzt es Universitäten und ihre Wissenschaftler mit den Projekten „Alternativer Nobelpreisträger" und wird in Bonn Forscher und Praktiker zu einer Vielfalt von Themen wie Nachhaltigkeit, Menschenrechte, Konfliktlösung, Globalisierung, oder Gentechnik zusammenbringen um über praxisnahe Lösungen zu diskutieren.

Die Jugendkonferenz „Youth Future Project" wendet sich an SchülerInnen und StudentInnen und organisiert Veranstaltungen für junge Menschen unter Beteiligung einzelner Preisträger um das Bewusstsein für heutige gesellschaftliche und ökologische Probleme unter jungen Menschen zu schärfen und individuellen Aktivismus zu fördern.

Quelle Pressemitteilung SEKEM