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Aktueller Bericht über die "Feinde des Internets"
Am 12. März findet der "Welttag gegen Internetzensur" statt. Der Tag wurde von Reporter ohne Grenzen (ROG) initiiert, um auf die weltweit zunehmende Internet-Zensur und Repressionen gegen Blogger und Internetnutzer aufmerksam zu machen.
Wie bereits im vergangenen Jahr wird ROG an diesem Tag wieder einen Bericht mit dem Titel "Feinde des Internets" veröffentlichen.
In diesem Bericht werden Staaten mit massiver Online-Überwachung benannt und deren aktuelle Kontroll- und Zensurmaßnahmen im World Wide Web umfassend untersucht.
Zur Internetseite von Reporter ohne Grenzen
Vielfältige Berührungspunkte zwischen Islam und Christentum
Das erste Mannheimer Bildungsgespräch der Freie Hochschule Mannheim ist ein interreligiöser Studientag – Dialog in Zusammenhang mit dem Europäischen Jahr gegen Armut und Ausgrenzung von Cornelie Unger-Leistner
Wo gibt es Berührungspunkte, wo deutliche Unterschiede zwischen Islam und Christentum? Und wie sind die Auswirkungen auf die heutige Gesellschaft? Diesen Fragen ging die Freie Hochschule Mannheim Ende Februar mit einem Studientag zum Thema „Islam und Christentum- ein ewiger Kampf?" nach. Die Hochschule stellte ihre Veranstaltung als interkulturellen Dialog bewusst in einen Zusammenhang mit dem Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung. Talat Kamran, Leiter des Instituts für Deutsch-Türkische Integrationsstudien und interreligiösen Dialog in Mannheim: „religionsbezogene Unterschiede und Vorurteile führen zu gesellschaftlicher Ausgrenzung und Armut. Integration muss hier durch Dialog entstehen, denn nur so können sich die verschiedenen Kulturen informieren, sich verstehen und miteinander leben" ...mehr >
Grundeinkommen und mehr!
mm/tdz. 05.03.2010 - Seit ein paar Tagen wundere ich mich über geradezu raketenartig angestiegene Zuriffszahlen auf dem Server von TdZ. Dabei hatte ich mir nichts dabei gedacht außer, dass ich es auch sehr schön fände, wenn bei Anne Will auch mal das Grundeinkommen in die Diskussionen eingeführt würde. Denn die immer wiederkehrenden und immer gleichen Verlautbarungen, die Sonntagabend in schöner Regelmäßigkeit über den Bildschirm rattern und die dazu dienen sollen, am nächsten Morgen als Schlagzeile in allen Medien wieder aufzutauchen, sind nach meiner Ansicht Mega-out. Die GebührenzahlerInnen wollen ja vielleicht wirklich mehr als das, sie möchte informiert werden und sie möchten wissen, was sich in der Gesellschaft bewegt. ...mehr >
Trotz Antibiotikaresistenz und gentechnikfreier Alternativen
Berlin, 2.3.2010. Kaum im Amt, zeigt der neue Gesundheitskommissar der Europäischen Union - John Dalli - wie er den Wind in Sachen Gentechnik künftig wehen lassen will: Heute hat er den Anbau für die Gentechnik-Kartoffel Amflora der Firma BASF genehmigt. Während man sich in der Konzernzentrale in Ludwigshafen die Hände reibt, ist es ein schlechter Tag für Lebensmittelwirtschaft, Bauern und Verbraucher. ... mehr >
Die Kurzkritik in drei (Ab)sätzen. von Max Michels von den Beatagenten
Die Diskussion bei Anne Will brachte wieder einmal Oftgehörtes zutage und war deshalb gerade so langweilig wie die meisten Sendungen dieser Reihe. So richtig etwas Spannendes hat niemand gesagt. Einzig David Precht brachte - durchaus sympathisch - bürgerschaftliches Engagement ins Spiel und verwies darauf, das dieses wieder stärker in den Fokus zu nehmen sei. Man wird, so versicherte Anne Will immerhin glaubhaft, darauf zurückkommen. ...mehr >
HartzIV Diskussion. Ein Flashmob und die Folgen
mm/tdz. 27.02.2010 - Bei Facebook ist gerade der Bär los. Das Thema Grundeinkommen und Anne Will lässt die Wogen hochgehen. Worum geht es? Grundeinkommensaktivisten hatten einen so genannten "Flashmob" auf der Internetseite von Anne Will zu eben dem Grundeinkommen geplant. In der Anne Will-Sendung von Sonntag wird es um HartzIV gehen. Kommentare zu diesem Thema aber, so hieß es eine ganze Weile auf der Kommentarseite der Sendung von Anne Will, würden nicht mehr zugelassen: "Bitte sehen Sie davon ab, aufgrund der Flashmob-Initiative unseren Blog mit Kommentaren zum Grundeinkommen zu überfluten. Die Beiträge werden nicht freigeschaltet." So lautete die lapidare Mitteilung. Dabei wird die Frage nach dem Grundeinkommen inzwischen immer öfter in allen möglichen Zusammenhängen, Medien und auch in den Parteien diskutiert. Das Vorgehen der ARD-Redaktion aber ärgert die Grundeinkommensbefürworter, insbesondere Susanne Wiest, die mit ihrer E-Petition zum Bedingungslosen Grundeinkommen der Sache etwas mehr Wind unter die Segel geblasen hatte. Die Rede ist von Zensur bei der ARD. ...mehr >
GLS-Bank wuchs 2009 überdurchschnittlich – Einlagen erstmals über Milliardengrenze - Global Alliance will internationale Konzepte entwickeln
NNA. 27.02.2010 - Die Bochumer GLS-Bank hat erneut trotz Wirtschaftskrise kräftig zugelegt: Mit 33% Wachstum steigerte die GLS Bank ihre Bilanzsumme im vergangenen Jahr auf 1,35 Mrd. Euro. Dies ging aus den Geschäftszahlen 2009 hervor, die die Bank auf ihrer Jahrespressekonferenz in Bochum präsentierte. Auch die Zahl der Kunden wächst immer weiter: nach Angaben der Bank entschieden sich 11.000 neue Kunden für eine Geldanlage unter ethisch-ökologischen und sozialen Gesichtspunkten. Insgesamt verzeichnet die GLS-Bank jetzt 73.000 Kunden. ...mehr >
Ein Beitrag zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts von Arno Klönne
Ein »vernichtendes Urteil« habe das Bundesverfassungsgericht über »Hartz IV« abgegeben, freute sich Gregor Gysi im Namen der Linkspartei. Schön wär’s. Doch der Jubel ist fehl am Platze, denn nach der Entscheidung aus Karlsruhe wird der Streit über sozialstaatliche Hilfen für ein »menschenwürdiges Existenzminimum«, wie das Gericht den Zielhorizont nannte, erst richtig beginnen. Noch ist nicht entschieden, wer da wem etwas abringt oder wegnimmt, ob die Regelsätze und Zuwendungen in sehr bescheidenem Umfange angehoben oder ob sie am Ende gekürzt werden. ...mehr >
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| Ansichten einer Hochschule |

Ausschreibung für den Alanus Preis für Bildende Kunst 2010
mm/tdz. 26.02.2010 - Die Studierenden an der Alanus-Hochschule in Alfter sowie die ehemaligen Absolventen können sich in diesem Jahr um den zum ersten Mal ausgeschriebenen "Alanus Preis für Bildende Kunst" bewerben.
Der Preis wurde auf Initiatiative des Rektors Marcelo da Veiga vom Förderverein der Hochschule ausgeschrieben und soll künftig alle zwei Jahre vergeben werden. Die Künstlerinnen und Künstler sind aufgefordert, ihre Werke aus den Sparten Malerei, Grafik, Skulptur, Installation, Performance oder Foto-/Videokunst vorzustellen. ...mehr >>
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Theaterprojekt an der Rudolf-Steiner-Schule Schloss Hamborn
Die Freunde der Italienischen Oper und noch so allerlei skurrile Gestalten geben sich die Ehre bei "Manche mögen´s heiß!". Billy Wilder inszenierte Ende der 50er Jahre diesen herrlichen Spass um die zwei als Damen verkleidetete Musiker auf der Flucht vor Gamaschen-Colombo und Zahnstocher-Charlie für das Kino. ...mehr >
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Wer entscheidet, was moralisch ist? von Max Michels von den beatatgenten
Es ist verständlich, dass die Wogen hochgehen beim Thema Käßmann und ihrer Trunkenheitsfahrt. Die öffentliche Auseinandersetzung um ihre Afghanistanpredigt machte sie zu einer Ikone für alle, die im Afghanistankonflikt nicht auf Seiten der Befürworter des Bundeswehreinsatzes stehen. Gleichzeitig aber auch, und das ist unschwer an den vielen Kommentaren abzulesen, wird sie dadurch auch angreifbar, weil die Beurteilung dessen, was wir Moral zu nennen belieben, immer auch eine sehr subjektive Komponente hat. Man stelle sich vor, wie es Guido Westerwelle jetzt gehen würde, hätte er mit 1,54 Promille im Blut eine rote Ampel überfahren. Häme und Spott wären schier grenzenlos. ...mehr >
Es geht um die Suche nach einer neuen Sozialpolitik von Prof. Dr. Thomas Straubhaar
Dieser Beitrag wurde am 23.2.2010 als HWWI-Standpunkt auf der Seite des Hamburgischen Welt-Wirtschaftsinstituts veröffentlicht. Mit freundlicher Genehmigung des Autors.
Guido Westerwelle hat eine Hartz-IV-Debatte angestoßen, nun diskutiert Deutschland über den Sozialstaat im Allgemeinen. Dies ist sicher richtig, solange man ernsthaft bleibt. Falsch aber ist es, aus dem Fehlverhalten einzelner Menschen die Politik fürs Ganze abzuleiten. Zweifelsfrei gibt es jene, die den Sozialstaat missbrauchen. Ebenso ohne Zweifel gibt es aber auch Obdachlose, die erfrieren, und Familien, die bittere Not leiden. Auch in Deutschland. ...mehr >
Über eine Lichtung ins Offene. Eine Art „Amnesty International" für Kindheit. Aus dem Weblog von Jelle van der Meulen. Mit freundlicher Genehmigung des Autors
14.02.2010 - Ich nehme mir diese Woche die Freiheit, auf diesem Weblog ein Thema anzusprechen, dass wahrscheinlich nur ganz wenig Leser interessiert. Es betrifft folgende Frage: welche Aufgabe hat die Vereinigung der Waldorfkindergärten in Deutschland? Mich beschäftigt diese Frage natürlich auch deswegen, weil ich im Rahmen dieser Vereinigung tätig bin. Darüber hinaus aber meine ich allerdings, dass hinter dieser Frage noch eine zweite steckt, nämlich: wie verhalten anthroposophische Einrichtungen sich zurzeit zu ihrem eigenen anthroposophischen Impuls? ...mehr >
Zwischen Himmel und Erde. Die Vierte.
Inzwischen gibt es einige Rezensionen des Films in den unterschiedlichsten Medien, unter anderem hat sich Laura Krautkrämer in der Info3 mit dem Film beschäftigt, bei Anthromedia findet der geneigte Leser eine Zusammenstellung verschiedener Beiträge und hier bei Themen der Zeit haben sich Michael und Johannes Anders sowie Vera Hoffmann geäußert. Christian Labhart hat auf der Seite des Films eine Liste mit Links zu verschiedenen Rezensionen eingefügt. Ich möchte diesen Beiträgen eine eigene Betrachtung dazu stellen, muss aber gestehen, dass es mir einigermaßen schwergefallen ist. Hatte ich nach dem Film "Rudolf Steiner" und nach "Zum Abschied Mozart" von Christian Labhart mehr erwartet? Ja. Zu meinem Beitrag aber geht es hier entlang >
Über den neuen Film von Christian Labhart "...es ist ein sehr persönlicher Film über Menschen." Besprechung von Vera Hoffmann, Waldorflehrerin auf La Palma
Brauchen wir noch einen Film über Anthroposophie? Noch einen Film über diese von Rudolf Steiner entwickelte und in unzähligen Büchern und Vorträgen beschriebene Weltanschauung? Eine Weltanschauung, die in filmischen Berichten dargestellt von den einen diffamiert, von den anderen in eloquenten Kommentaren und in (manchmal fast zu überzeugend wirkenden) positiven Bildern dokumentiert wird… ..mehr >
Ken Wilbers Bewusstseinsspiritualität von Zoran Perowanowitsch
Die folgenden beiden Aufsätze erschienen zuerst in der Wochenschrift "das Goetheanum" Ausgaben 04/05-2010. Wir veröffentlichen sie hier mit freundlicher Genehmigung der Redaktion und des Autors.
Angesichts der Versuche, die Anthroposophie Rudolf Steiners in die Weltansichten Ken Wilbers zu integrieren, stellt sich die Frage, ob dadurch der eigentliche Kern der Anthroposophie besser aufleuchtet oder ob sie den in ihr liegenden Willensimpuls und ihre Aufgabe zu verlieren droht. Zoran Perowanowitsch versucht aus einer christlichen Spiritualität heraus eine Auseinandersetzung mit Wilbers Erfahrung und Verständnis des Bewusstseins. ...mehr >
Weltweit anerkannte Studienstätte in Südengland steht vor dem endgültigen Aus.
mm/tdz. 17.02.2010 - Das Emerson College, eine anthroposophische Studienstätte im südenglischen Forest Row, schließt seine Pforten. Die finanzielle Lage war in den letzten Jahren immer schlechter geworden und am 12. Februar teilte Marc ter Kuile, der Vorsitzende der "Board of Trustees of Emerson College" seinen Mitgliedern den Beschluss des Vorstandes mit, das College endgültig zu schließen. ... mehr >
zu einem brennenden Zeitthema von Dietrich Kumrow
Dieser Aufsatz erschien - fast wortgleich - in der November-Ausgabe (2009) der Zeitschrift "Info3". Der Autor beschäftigt sich bereits sein vielen Jahren mit der Demenz-Problematik. Über fünfzehn Jahre leitete er das Altenwerk Schloss Hamborn, er ist Mitbegründer des Instituts für Alterskultur in Paderborn und arbeitet seit einigen Jahren in Wien. In seinem Aufsatz geht er der Frage nach, inwieweit Demenz eine Folge traumatischer Erlebnisse sein kann und regt an, bereits in einem frühen Stadium Maßnahmen zur Prophylaxe zu ergreifen. Demenz nicht als unabänderliches Schicksal zu begreifen, sondern eines, das auffordert: ".. den Mut zu entwickeln, hin zu schauen, das Unaussprechliche in Sprache zu bringen, sich das Leben zurück zu erobern." ... mehr >
Notfallpädagogisches Kriseninterventionsteam startet nach Haiti
NNA. 10.02.2010 - Nach vierwöchiger Planung bricht das 14köpfige notfallpädagogische Kriseninterventionsteam der „Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V." heute zu einem waldorfpädagogischen Nothilfeeinsatz nach Haiti auf. Ziel des Einsatzes ist es, laut Freunde der Erziehungskunst, die Selbstheilungskräfte der vom Erdbeben psychotraumatisierten Kinder durch waldorfpädagogische Methoden zu stärken, so dass die Ausbildung „Posttraumatischer Belastungsstörungen" verhindert werden kann. ...mehr >
Seit Dienstagmorgen, dem 9.Februar 2010 ist es amtlich, die Vorschriften des SGB II, die die Berechnungsgrundlagen der Regelsätze beim ALG II bilden, erfüllen "nicht den verfassungsrechtlichen Anspruch auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit Art. 20 Abs. 1." Götz Werner, dm-Gründer und einer der profiliertesten Befürworter eines bedingungslosen Grundeinkommen, kommentiert die Reaktion auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts:
Das wichtigste Sozialurteil darf nicht in Suppenküchen münden!
Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zu den Regelleistungen nach Hartz-IV sollte von der Politik ernst genommen werden. Sie tut es aber nicht, wie erste Reaktionen zeigen: Statt über eine angemessene Kindergrundsicherung nachzudenken, fällt Arbeitsministerin von der Leyen nichts besseres ein als Suppenküchen, Schulspeisung und Nachhilfeunterricht, von Verwaltungen organisiert und von Bürgern finanziert. Es geht den Richtern um würdiges Leben, nicht um Arbeitsbeschaffung für eine Verwaltung, die schon bei der Festsetzung der Bemessungsgrenzen gezeigt hat, dass sie völlig überfordert ist. ...mehr >
Öffentliche Beratung des Ausschusses erst in der zweiten Jahreshälfte
mm/tdz. 08.02.2010 - Die Petition zur Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens hatte eine breite Zustimmung erfahren. Innerhalb weniger Wochen waren über 52.000 Menschen dem Aufruf gefolgt, die von Susanne Wiest aus Greifswald initiierte E-petition mitzuzeichnen. Viele Befürworter haben sich seitdem gefragt, wie es denn nun tatsächlich weitergehe, denn es ist vorgesehen, dass der Petitionsausschuss bei einer Zustimmung von über 50.000 Mitzeichnern der Petentin oder dem Petenten die Gelegenheit geben können, seine Petition in einer öffentlichen Sitzung noch einmal vorzutragen. ...mehr >
Institut Solidarische Moderne. "begrüßenswert", aber nachbesserungsbedürftig. Zu Albrecht Müllers Irritationen
mm/tdz. 08.02.2010 - Für Albrecht Müller, den Betreiber der vielgelesenen Nachdenkseiten, ist die Initiative "Solidarische Moderne" zwar "ausgesprochen begrüßenswert", zu einer uneingeschränkten Zustimmung kann er sich aber nicht durchringen. Er regt an, "nachzubessern", denn er sei vom Namen und vom Gründungsaufruf "irritiert" gewesen. Seine kritischen Anmerkungen seien "von großem Wohlwollen für das Projekt" getragen und so wünscht er sich einen Widerhall für seine Kritik, die er dann auch wortreich begründet. ...mehr >
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| Thomas Heller (Big Daddy) und Johannes Hoffmann (Brick)
© foto: Harald Morsch |

Zeitloser Klassiker von Tennessee Williams an den Kammerspielen Paderborn
mm/tdz. 07.02.2010 - Big Daddy hat Geburtstag. Die ganze Familie trifft sich bei dem reichen Gutsbesitzer und seiner Frau Big Mama, mit der er seit 40 Jahren zusammen ist und deren Hauptbeschäftigung darin besteht, auf Urlaubsreisen Souveniers zu kaufen und sie im Keller verstauben und verrotten zu lassen: "... sie sind noch nicht einmal ausgepackt." Big Daddy ist krebskrank, glaubt aber, er sei kerngesund. Alle um ihn herum außer Big Mama wissen bereits, dass der Geburtstag, zu dem sie alle zusammengekommen sind, sein letzter sein wird. ...mehr >
 | | Christine Gruwez und János Darvas |

Anthroposophie und Religion Christine Gruwez
Die Dialogfähigkeit zwischen den Religionen, zwischen den Kulturen und zwischen den Ländern wird in der globalisierten Welt immer wichtiger.Welche Rolle könnte die Anthroposophie dabei spielen? Und wie kann man sich dafür fähig machen? Die Iranistin Christine Gruwez hat den Pädagogen János Darvas – beide ‹Goetheanum›-Korrespondenten – dazu befragt.
Das Interview wurde zuerst in der Wochenschrift "das Goetheanum" Ausgabe 03/2010 veröffentlicht und erscheint hier mit freundlicher Genehmigung der Interviewpartner und der Redaktion.
Jede Religion trägt im innersten Kern ein lebendiges Urbild, aus dem sie sich ernährt und um das herum sie sich gestaltet und organisiert. Am Ende dieses Prozesses entsteht eine Kultur als Gesamtorganisation der zwischenmenschlichen Verhältnisse, in der sich Ethik, Normen und Lebensweisen herauskristallisieren. Die Religionen mögen sich in ihren äußeren Erscheinungsformen unterscheiden, ihrem Wesen nach sind sie alle auf die ihnen zugrunde liegenden Urbilder angewiesen. Würden diese nicht mit Leben erfüllt, würde ihre Substanz leer und erstarren. ...mehr >
Zwei Kommentare zum neuen Film von Christian Labhart Von Michael Anders und Johannes Anders
Subjektiv und fragmentarisch Von Michael Anders
Den Film finde ich gut; entscheidend ist dabei aber, wie offen bzw. mit welchen Erwartungen man den Film anschaut. Er gibt durch seine erzählende Art keine abschliessende, keine wertende und umfassende Antwort auf die Frage, was denn eigentlich Anthroposophie ist. Er regt dadurch an, sich ein eigenes Bild über Anthoposophie zu machen und dieses in Relation zu den eigenen Vorstellungen und (Vor-)Urteilen zu setzen. Der Film hat nicht den Anspruch auf Vollständigkeit (auch nicht richtig und wahr zu sein), sondern zeigt, wie einzelne Menschen/Subjekte die Impulse von Rudolf Steiner aufnehmen, wie sie in ihrem biographischen Kontext Resonanz finden, was in ihnen individuell anklingt. Es ist kein PR-Film pro Anthroposophie, sondern stellt die Subjektivität, das Individuelle ins Zentrum, er dokumentiert fragmentarisch und nicht exemplarisch Anthroposophen und zeigt auf, wie individuell diese die Anthroposophie interpretieren, verstehen und leben. ...mehr >
Visonen vs. tagespolitische Kleinkrämereien von Michael Mentzel
"Es ist Zeit für Alternativen", heißt es in der Aufforderung zur Gründung einer von den Initiatoren so genannten "Denkwerkstatt". Es geht konkret um eine "programmatische politische Alternative zum Neoliberalismus." Unterstellt wird, und das sicher nicht zu Unrecht, dass es eine "gesellschaftliche Mehrheit" gibt, die nach einer "solidarischen Moderne" fragt, einem Gegenentwurf zu einer Welt, die "von ungezügeltem Kapitalismus, grassierender Armut, massiver Umweltzerstörung und kriegerischer Gewalt" geprägt ist. Ein erkennbar linkes Projekt, dafür stehen die Namen Andrea Ypsilanti, Herrmann Scheer, aber auch Katja Kipping und Sven Giegold. ...mehr >
Eliant-Initiative fehlen nur noch rund 109.000 Unterschriften
(NNA). Die ELIANT-Initiative steht kurz vor der Erreichung ihres Ziels, eine Million Unterschriften zugunsten der anthroposophischen Initiativen in Erziehung, Medizin, Heilpädagogik, Sozialtherapie und Landwirtschaft in der EU zu sammeln. Durch die Unterschriften soll Einfluss genommen werden auf die Gesetzgebung in der EU, die die Arbeitsgrundlagen der Initiativen zu gefährden droht. Nach Angaben von Eliant in Lörrach fehlten zum Jahresbeginn 2010 noch rund 109.000 Unterschriften. ...mehr >
Studium heute – Gesundheitsfördernd oder -gefährdend? – Department Sport und Gesundheit der Universität Paderborn startet große Lebensstilanalyse
Im Volksmund gelte die Studienzeit als die schönste Zeit im Leben. Dies möchte Prof. Dr. Hans Peter Brandl-Bredenbeck aus dem Department Sport & Gesundheit der Fakultät für Naturwissenschaften der Universität Paderborn nicht abstreiten, aber auch auf damit verbundene Probleme aufmerksam machen. Denn der neue Lebensabschnitt Studium gehe auch mit tiefgreifenden sozialen Veränderungen und erhöhten Leistungsanforderungen sowie Stresssituationen einher. ...mehr >
"Leerformeln" der Verantwortungsträger von Max Michels von den Beatagenten
Ein Klaus Naumann schrieb Margot Käßmann einen Brief. Die SZ [Link s.u.] druckt ihn ab. Antwort so heißt es, habe er keine bekommen. Ich hätte ihm auch nicht geantwortet. Klaus Naumann ist ein pensionierter General. Bis 1999 war er Vorsitzender des Nato-Militärausschusses. ...mehr >
Ermittlungspannen zuhauf und "kein Wort der Anteilnahme"
mm/tdz. 28.01.2010 - Die beiden Waldorfschüler Yunus K. und Rigo B. sind heute vom Berliner Landgericht vom Vorwurf des versuchten Mordes freigesprochen worden. Damit geht ein Prozess zu Ende, der von peinlichen Fehlern und Ermittlungspannen begleitet war. Zwei Polizeibeamte hatten bezeugt, dass die beiden Schüler bei der 1. Mai-Demo 2009 in Kreuzberg einen Molotow-Cocktail auf Polizisten geworfen haben sollen. Statt der Polizisten aber war eine Frau getroffen worden, die dabei Verbrennungen zweiten und dritten Grades erlitten hatte. ...mehr >
Höchste Milchqualität muss sich im Preis widerspiegeln von Vanessa Andreadakis
Die Milchpreise beschäftigen immer wieder nicht nur Politik und Öffentlichkeit, sondern vor allem die betroffenen Bauern. Im Fachbeirat Milch, dem Runden Tisch von Demeter-Erzeugern und -Molkereien, wurde gemeinsam die Notwendigkeit einer wirklich nachhaltigen Bezahlung der Milchbauern diskutiert. "Nur wenn Demeter-Bauern dauerhaft und abgesichert den Auszahlungspreis für ihre Milch bekommen, den sie für die Zukunftssicherung ihrer Höfe benötigen, können Verbraucher auch in Zukunft die höchste biodynamische Milchqualität erhalten", unterstreicht Demeter-Marketingsvorstand Klemens Fischer. ...mehr >
Nothilfepädagogische Krisenintervention geplant
KARLSRUHE (NNA). Die internationale Organisation "Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners" plant eine waldorfpädagogische Krisenintervention in Haiti, um den vom verheerenden Erdbeben psycho-traumatisierten Kindern bei der Verarbeitung des entsetzlichen Erlebnisses zu helfen. ..mehr >
Initiative will Sanierung statt Neubau
Die Initiative „Mut zu Kultur" hat heute ein Bürgerbegehren für den Erhalt und die Sanierung des Kölner Schauspielhauses gestartet. Das meldet die Initiative „Mehr Demokratie". Ziel des Begehrens ist es, den denkmalgeschützten Bau des bekannten Architekten Wilhelm Riphahn zu bewahren. Ein Neubau ist aus Sicht der Kulturinitiative außerdem zu teuer. ...mehr >
Über die Verzerrung der afghanischen Realität in der deutschen Berichterstattung von Hans Wallow
"Wenn ich die deutsche Presseberichterstattung analysiere, erkenne ich mein Land nicht wieder", sagt der an der Marburger Universität lehrende afghanische Politologe Dr. Matin Baraki - Als ob in diesem Krieg nur die Taliban für Mord und Totschlag verantwortlich wären. Jeder, der im Vielvölkerstaat am Hindukusch einmal die Gastfreundschaft der Landbewohner erlebt hat, und sich besonders mit den sozialen und kriegerischen Konflikten der großen Volksgruppen der Paschtunen, Tschadschiken, Usbeken und Hazaras auseinandersetzt, kann die Empörung des Wissenschaftlers mit paschtunischen Wurzeln verstehen. ...mehr >
Die Jenaer Thesen zur Bezahlung von Elternschaft Fröbel-Tagung „Kann Liebe Arbeit sein? Kontroversen um bezahlte Elternschaft" – in der Fachhochschule Jena am 14. Januar 2010
Soll Familienarbeit bezahlt werden und wenn ja, wie lange und in welcher Höhe? Erscheint eine Lohnersatzleistung wie das Bundeselterngeld, eine eher symbolische Leistung wie das Thüringer Erziehungsgeld oder ein Erziehungsgehalt auf Normallohnniveau ratsam? Wie wirken sich bezahlte Elternzeiten auf das Erziehungsgeschehen, die Bildungschancen der Kinder und die Entwicklung von Familienstrukturen, des Geschlechterverhältnisses und des Arbeitsmarktes aus? ...mehr >
von Regina Reinsperger Dieser Beitrag wurde zuerst bei den Egoisten veröffentlicht. Dank an Regina Reinsperger und Michael Eggert.
Epirrhema Müsset im Naturbetrachten Immer eins wie alles achten; Nichts ist drinnen, nichts ist draußen: Denn was innen, das ist außen. So ergreifet ohne Säumnis Heilig öffentlich Geheimnis. Freuet euch des wahren Scheins, Euch des ernsten Spieles: Kein Lebendiges ist Eins, Immer ist ´s ein Vieles. J.W.von Goethe (1749-1832)
Im Lichte der Aufmerksamkeit: der Blick aus dem Fenster
Die erste Hälfte der Überschrift ist eine Redewendung, die jedem von uns bekannt ist und im Folgenden möchte ich einige praktische Gedanken zu "Licht" und "Aufmerksamkeit" darstellen. Dass der Tag hier bei uns hell ist und die Nacht dunkel, ist eine Lebenstatsache, über die man nicht diskutieren muss. Wir bemerken auch, ob die Sonne scheint oder nicht, ob es regnet, schneit oder stürmt und wenn es tagelang trübe ist, stöhnen wir über diese relative Dunkelheit und vermissen die Sonne. Aber beobachten wir auch intime Natur- und Lichtverhältnisse? ...mehr >
Neuorientierung der Agrarpolitik notwendig. 10 Jahre Förderpreis für Ökolandbau
mm/tdz. 23.01.2010 - Für die Vertreter des Bio-Landbaus, aber auch für die ökologische Lebensmittelwirtschaft, war der Tag des Öko-Landbaus auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin einmal mehr ein willkommener Anlass, auf die Notwendigkeit einer ökologisch ausgerichteten Landwirtschaftspolitik hinzuweisen.
An die Adresse der politischen Entscheidungsträger gerichtet, sagte Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des Bundes der Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW): "Wenn die Politik schon viel Geld in die Landwirtschaft stecke, dann muss sie die politischen Rahmenbedingungen auch so gestalten, dass die Landwirtschaft nachhaltig ist". ...mehr >

Im Audimax der Uni Paderborn Mittwoch, 27.1. 10 - 20.00 Uhr – Eintritt frei
Am Mittwoch, 27.1., ist es wieder soweit: Studierende des Fachs Musik der Universität Paderborn präsentieren die Semester-Ergebnisse ihrer musikalischen Arbeit. Wie immer erwartet die Zuhörer ein breit gefächertes Programm von Mozart über Beethoven und Chopin bis hin zu Musical und Pop. ...mehr >

Schülerwettbewerb zum ökologischen Landbau Einsendeschluss 20. April 2010.
Der bundesweite Schülerwettbewerb „Bio find ich kuh-l" des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz geht in die zweite Halbzeit. Schon seit Ende September sind Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland dabei, kreative Beiträge zu diesem Wettbewerb zu erstellen. Das Motto diesmal heißt: "Bio und Ernährung – food und fit, mach doch mit!". Es geht darum, herauszufinden, was Biologischen Landbau und unsere tägliche Ernährung miteinander verbindet. ...mehr >
LOHAS und die "Auffrischung des Konsumgedankens" Über Katrin Hartmanns Buch "Ende der Märchenstunde" von Michael Mentzel
Dies ist ein beinhartes Protestlied es richtet sich gegen jeden, der sich davon betroffen fühlt. Also auch gegen mich selbst. Arik Brauer, Liedermacher und Maler
Ich gebe es zu, auch ich bin zeitweise dem schönen Schein eines ethischen Konsumismus auf den Leim gegangen. Nicht dass ich ganz plötzlich zum Paulus geworden bin, immerhin bin ich seit fast 30 Jahren mit der Ökobewegung verbunden und habe - so glaube ich jedenfalls - nie aus den Augen verloren, worauf es ankommt, wenn ich von der Notwendigkeit spreche, dass es nur der Mensch selber ist, der die Kraft zur Veränderung in sich trägt. Und auch wenn der Kollege Max Michels seinerzeit "utopia" nicht vollends verteufeln wollte, so ehrt ihn das gewiss, aber er hätte schon etwas genauer hinschauen können. ...mehr >
Im Bio-Landbau klaffen Theorie und praktische Umsetzung weit auseinander von Michael Machatschek
Dieser Beitrag erschien zuerst in "politische ökologie" 110/2008. Wir veröffentlichen ihn hier mit freundlicher Genehmigung des Autors
Die Herstellung von Lebensmitteln in der biologischen Landwirtschaft ist an die Regeln naturschonender Landnutzungsformen gebunden. Doch der Begriff "bio" ist weit ausleg- und interpretierbar, und die Richtlinien können unterschiedlich gehandhabt werden. Die "ökologische" Deklaration der Bioprodukte ist mittlerweile zum Deckmäntelchen geworden, da in der Praxis Naturkreisläufe und die Aspekte der Regionalität des Verbrauchs, also echte Ressourcenschonung und Klimaschutz, nur ansatzweise berücksichtigt werden. ...mehr >
Kinderhilfsorganisation ist seit 20 Jahren in Haiti aktiv – Notlager errichtet
OSNABRÜCK (NNA). Die Kinderhilfsorganisation terre des hommes in Deutschland bittet dringend um Spenden für die Opfer des verheerenden Erdbebens in Haiti. „Als Teil der internationalen Föderation terre des hommes verfügen wir über ein Netzwerk, das schnell und zielgenau Hilfe mobilisieren kann“, betont Danuta Sacher, die Geschäftsführerin der deutschen Organisation in Osnabrück. Die Schwesterorganisation von terre des hommes in Lausanne sei bereits seit 20 Jahren in Haiti aktiv. ...mehr >
Zurück im Präsidentschaftswahlkampf der Philippinen Von NNA-Korrespondent Walter Siegfried Hahn
MANILA (NNA). Mehr als einen Monat nach seiner Disqualifikation ist Nicanor Perlas soeben offiziell als Kandidat für die philippinischen Präsidentschaftswahlen am 10. Mai rehabilitiert worden. In ihrer Resolution 8743 hat die philippinische Wahlkommission Comelec verlautbart, dass Perlas wieder in die Liste der Kandidaten aufgenommen wurde. ...mehr >
Weiterbildungszentrum mit international anerkanntem Gütesiegel ausgezeichnet
Pünktlich zum Erscheinen des Kursprogramms für das Jahr 2010 wurde dem Weiterbildungszentrum Alanus Werkhaus in Alfter bei Bonn ein Zertifikat für seine Bildungsmaßnahmen verliehen. Das Gütesiegel bescheinigt, dass das Angebot des Weiterbildungszentrums bundesweit und international anerkannten Qualitätsstandards entspricht. Es wurde ausgestellt durch die Gesellschaft CERTQUA, die in Deutschland Marktführer bei der Zertifizierung von Bildungsangeboten ist. ...mehr >
Bücherbasar in der Universitätsbibliothek Paderborn. 4.500 Bände stehen zum Verkauf
Am Dienstag, 19. Januar, findet in der Universitätsbibliothek von 10.00 bis 18.00 Uhr ein Bücherbasar statt. ...mehr >
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| bioFach 2008 in Nürnberg |

Nischen konstruktiv wahrnehmen, ausbauen und pflegen von Detlef Stoffel
Ende Februar wird sich die "Bio-Welt" auf ihrer alljährlichen Fachmesse, der "BioFach" treffen. Detlef Stoffel hat sich Gedanken über eine "organische" Zukunft der "Bio-Welt" gemacht.
Nachdem sich die "Bio-Welt" zunächst von Wollpullovern und Birkenstock-Schuhen "emanzipieren" musste, war einige Zeit später die Nische dran: "Raus aus der Nische" wurde zum – inhaltlich nicht überprüften – Schlachtruf. Wobei es heute schwierig sein dürfte herauszufinden, wer da wem "argumentativ" gefolgt ist: Die Branche einer angeblichen Öffentlichkeit oder umgekehrt. Anstatt nämlich ein kritisches Selbstbewusstsein über die eigenen, vielfältigen (!) Wurzeln zu pflegen und zu entwickeln, setzte die Branche auf etwas, was im ökologischen Landbau eigentlich verpönt ist: sehr schnelles, nicht organisches Wachstum. Wachstumsbeschleuniger waren dabei u.a. die Ideologie "Bio für alle" (wobei "alle" nicht gefragt wurde…), Egozentrik und sicher auch das allgemeine Bio-Kennzeichen auf Basis des kleinsten gemeinsamen Qualitäts-Nenners. ...mehr >
Zur Kritik an der Neujahrs-Predigt der Bischöfin Margot Käßmann von Michael Mentzel
Ein offener Brief von Ralf Fücks in der Welt-Online erregt den Unwillen der "Grüne Linke". Fücks ist Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung. Geradezu staatstragend hatte der Grüne Fücks die evangelische Bischöfin Käßmann für etwas getadelt, was nach dem Verständnis seiner linken Partei-Kollegen ein Ur-grünes Anliegen ist, nämlich die realistische Einschätzung, dass der Afghanistan-Konflikt nicht mit militärischen Mitteln gelöst werden kann. Auch fragen sich die grünen Kollegen, was Herrn Fücks angetrieben hatte, sich dann auch noch ausgerechnet ein Springer-Blatt auszusuchen, um sich öffentlich über die Worte der Theologin zu ärgern. ...mehr >
Liebe Leserinnen und liebe Leser,
Heute ist der 6. Januar, Dreikönigstag, ein neues Jahr liegt vor uns. Nein, keine Rückschau, alles war gut; oder eher mit Jack Nicholson: Besser ging es nicht. Schauen wir also nach vorn und freuen uns auf das Kommende. Mich interessiert dabei besonders der Kongress zum Thema "Zukunft der Arbeit - Karma des Berufs" im Ruhrgebiet, zwei Steiner-Ausstellungen "Rudolf Steiner und die Kunst der Gegenwart" in Wolfsburg und dann hoffe ich natürlich, dass ELIANT die Million europäischer Stimmen zusammenbekommt, die benötigt werden um in Brüssel wirklich mitreden zu können. Es sind nur noch knapp 100.000 Stimmen, die fehlen. Immerhin wird ELIANT dann die erste Bürgerorganisation sein, die damit auch die Gewichtungen in Brüssel vielleicht ein wenig beeinflussen kann. ...mehr >
Das bedingungslose Grundeinkommen ist nicht erst seit Götz Werner Objekt der Begierde. Bereits in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gab es Ideen zur Realisierung einer solchen Alternative. Seit auch Thüringens Ministerpräsident Althaus erkennen ließ, dass er mit der Einführung eines "Bürgergeldes" sympathisiert und ein Studie über das Für und Wider erstellen ließ, ist das Thema endgültig in der Öffentlichkeit angekommen ...mehr >>
"Arm und Reich-Gesellschaft in der Zerreißprobe" Nachtcafé des SWR
Gestern bei Wieland Backes im Nachtcafe. Nach der Einleitung, dem Gespräch mit der Diakonin, hatte ich mehr erwartet, irgendwie war ich ein wenig enttäuscht. "Arm und reich. Driftet die Gesellschaft auseinander?" So lautete es in den Ankündigungen. Niedlich, wie die Damen und Herren sich wanden, um zu erläutern, was sie unter Armut verstehen ...mehr >>
Übersetzung eines Artikels in der Irkutsker Wochenzeitung: Den kleinen Artjomka aus Angarsk (Ostsibirien) kann nur eine Organtransplantation retten! In der letzten Zeit melden sich bei uns in der Redaktion viele Eltern, deren Kinder sehr krank sind. In solchen Fällen ist die russische Medizin machtlos. Hier können nur teure Operationen im Ausland wirklich helfen. Bei der Geschichte des kleinen Artjom ist dies der Fall. ... mehr >>
Am 14. Februar 2007 starb in Berlin der Dichter und Performance-Künstler Emmett Willams, Mitbegründer der Fluxusbewegung, einer Kunstrichtung, die in den 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts von Künstlern wie George Maciunas, John Cage und Joseph Beuys maßgeblich geprägt wurde. Fluxus hatte einen wesentlichen Einfluss auf die moderne Kunst nach 1945. Auch die Pop-Art wurde von der Fluxus-Bewegung inspiriert ...mehr >>
Das schreiben die anderen:
"Es gibt ja Leute, die den Hals nicht vollkriegen. Sie kaufen schon bei einer korrekten Lebensmittelkette wie Basic ein, tragen viele Schals um den Hals und Unterwäsche von Hess-Natur, bevölkern -die Herren mit einem stilvollen Hut- alle gepflegten Ausstellungen und unterstützen ein alternatives Landprojekt, das letzlich einen eigenen integrativen Waldorfkindergarten begründet hat." Wer solches schreibt? Die Egoisten ...mehr >>
 |  | | Quelle: www.exil-archiv.de |
Wer ist Else Lasker-Schüler? Sie wurde am 11. Februar 1869 in Wuppertal geboren. Hajo Jahn und Petra Urban nähern sich der Biographie dieser ungewöhnlichen Frau, einer Künstlerin, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Berlin das verkörperte, was heute multi-mediale Performance genannt wird. Die Else Lasker-Schüler Gesellschaft in Wuppertal widmet sich dem Leben und Werk von ELS, wie sie häufig genannt wird. Bei der Beschäftigung mit dieser Frau fasziniert mich die Vielschichtigkeit und die Zerissenheit, die ich in ihren Gedichten spüre. Und ich beginne nachzusinnen über eine Zeit, in der Um- und Aufbruch stattfand, Neues entwickelt wurde, Kunst und Kultur eine Hochzeit hatten und über eine Zeit, in der der Krieg und Tod Hoffnungen zerstörte, die Menschen auf sich selbst zurückwarf und Leben und Sinn manchmal über Nacht veränderte.
Else Lasker-Schüler - Annäherung an eine Biographie >>
Neue Probleme in Witten-Herdecke Noch nicht mal ein Jahr ist es her, dass die Universität Witten Herdecke mit einem neuen Konzept den Wissenschaftsrat überzeugen konnte, dass eine Fortführung des Wissenschaftsbetriebes den Anforderungen an die Qualität der Mediziner-Ausbildung genügt. Nun stehen gravierende finanzielle Probleme ins Haus. Spiegel-Online berichtet heute unter dem Titel "Neue Turbulenzen an der Privatuni" über Personalia und über die Planungen, wie die finanziellen Probleme gelöst werden könnten ...mehr >>
Im Standortregister des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit können interessierte Bürger nachsehen, ob in ihrer Region gentechnisch veränderter Mais angebaut wird. Greenpeace hat dieses Standortregister visualisiert und ab sofort kann jeder auf einen Blick erkennen, ob seine Region dazugehört. Wie Greenpeace weiter berichtet, handeln inzwischen viele Menschen selbst, statt auf Maßnahmen der Bundesregierung zu warten. 76 gentechnikfreie Regionen sind bisher entstanden. Dass die Proteste Wirkung zeigen, wird daran deutlich, dass Monsanto seine Pläne für einen Versuchsacker in Nordhessen zurückgezogen hat. Dort hatte sich ein breites Bündnis gegen den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen eingesetzt.
zur Flash-Animation bei Greenpeace
Einladung zur Diskussion
Zu einer aktuellen Diskussion über die Idee von Reinkarnation und Karma im Zusammenhang mit dem Grundeinkommen ... mehr >>
Circa 20 Menschen gestalten ein soziales Projekt in Hamburg-Altona, den Umsonstladen in Hamburg Altona. Bundesweit gibt es schon ca. 25 Umsonstläden. Der Gedanke dabei ist mehr als nur Waren für Bedürftige zur Verfügung zu stellen, die andere nicht mehr brauchen, sondern nach Auffassung der Beteiligten soll es ein Projekt sein, dass auf Gegenseitigkeit aufgebaut ist und die aktive Teilnahme und einen Austausch derer benötigt, die Hilfe bekommen, diese aber auch geben dürfen. Nur so kann vermieden werden, dass ein solches Projekt zur einer "karitativen Einrichtung" ("soziale Supermärkte") verkommt. In dem Bericht einiger Aktiver des Umsonstladens mit Titel: "Umsonst ist nicht genug", den wir mit freundlicher Genehmigung der Autoren veröffentlichen, setzen sich diese kritisch mit ihrer eigenen Praxis auseinander ...mehr >>
Neue Wege im Gesundheitswesen
Können Solidargemeinschaften die Krankenkassen ersetzen? Diese Frage ist seit der Gründung von Artabana und einiger vergleichbarer Organisationen (z. B. Samarita) vakant. Die Solidargemeinschaften, die sich untereinander im Verbund in Krankheitsfällen unterstützen, hatten in den letzten Jahren einen enormen Zulauf. Gegründet wurden sie von dem Arzt Roland Koller in der Schweiz bereits vor 20 Jahren. Nachdem es auch in Deutschland am Bodensee und in der Nähe der Schweizer Gemeinschaften zum Ende der neunziger Jahre zur Gründung von lokalen Gemeinschaften gekommen war, wuchs die Bewegung in Deutschland sehr schnell...mehr >>
Abenteuer Pädagogik ein Bericht von Michael Mentzel
Eine der spannendsten pädagogischen Herausforderungen ist vermutlich der Umgang mit Schulverweigeren und unmotivierten Schülern. Mit Kindern, denen alles irgendwie schnurz zu sein scheint und die man durch Ansprache und lange Reden immer nur noch mehr langweilt. Hier den Animateur zu spielen heißt Kasperle auf der ganzen Linie. Nur dass keiner lacht, sondern der Frust immer größer wird. Es geht aber auch anders. das zeigt ein Projekt in der Schweiz, das wegweisend für einen neuen Umgang mit schwierigen Jugendlichen sein kann ...mehr >>
50.000 Globalisierungskritiker trafen sich zum Weltsozialforum in Nairobi
/Nairobi. Unter dem Motto „Eine andere Welt ist möglich" fand in Nairobi in der zweiten Januarhälfte das 7.Weltsozialforum statt. Nach Angaben der Veranstalter waren rund 50.000 Globalisierungskritiker aus der ganzen Welt in Nairobi zusammen gekommen, um Strategien hin zu einer Welt der sozialen Gerechtigkeit und ökologischen Nachhaltigkeit zu diskutieren. Im Mittelpunkt der nahezu 1000 einzelnen Veranstaltung in der kenianischen Hauptstadt standen Themen wie Krieg, Armut, Aids, Umweltschutz und die Kritik an der herrschenden Weltwirtschaftsordnung ...mehr >>
Förderpreis ökologischer Landbau Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche wurden heute vorbildliche ökologisch wirtschaftende Betriebe ausgezeichnet. Dr. Gerd Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, vergab heute im Rahmen einer feierlichen Vergabeveranstaltung auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin zum siebten Mal den Förderpreis Ökologischer Landbau des BMELV. Ausgezeichnet wurden drei ökologisch wirtschaftende Betriebe für ihre besonders innovativen Leistungen in den verschiedenen Bewerbungsbereichen...mehr >>
Ein sehr persönlicher Nachruf von Torsten Brandes, Schüler und guter Freund von Peter-Michael Riehm. Torsten Brandes ist Musiklehrer an der Rudolf-Steiner-Schule Schloss Hamborn und Leiter des Ensembles für Neue Musik.... mehr >>
Eine Mitteilung der Musikhochschule Karlsruhe
Die Hochschule für Musik Karlsruhe trauert um Professor Peter-Michael Riehm. Er ist am 20. Januar 2007, nur wenige Wochen vor seinem 60. Geburtstag, völlig überraschend verstorben. Seit 1978 hat Peter-Michael Riehm an unserer Hochschule als Lehrbeauftragter die Fächer Musiktheorie, Allgemeine Musiklehre und Pädagogik unterrichtet, seit 1992 bis heute als Professor. ... mehr >>
Europajahr 2007: Entscheidungsjahr mit neuen Weichenstellungen? von Wilhelm Neurohr Im Neuen Jahr 2007 feiert Europa den 50. Jahresvertrag der Römischen Verträge als Geburtsstunde der Idee Europa, begleitet von Schulprojekttagen, Europäischen Konzerten und Kunstfestivals. Im ersten Halbjahr 2007 wird die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel den EU-Ratsvorsitz übernehmen und zum europäischen „Geburtstagsgipfel" am 25. März nach Berlin einladen...mehr >>
Mit einem Marsch durch die Elendsviertel der südafrikanischen Stadt Nairobi begann am Samstag das Weltsozialforum, eine Gegenveranstaltung zum Weltwirtschaftsforum, das ab Mittwoch kommender Woche in Davos stattfinden wird. Einem Bericht der Basler Zeitung zufolge beteiligten sich 5 - 10.000 Menschen an dem Marsch. Fünf Tage lang werden ab jetzt mehr als 1000 verschiedene Veranstaltungen auf die katastrophale Situation in den Entwicklungsländern hinweisen. Der Schwerpunkt in diesem Jahr ist Afrika als ärmster Kontinent der Welt. ..mehr >>
In der Novemberausgabe des "Stern" wurde die Frage gestellt: "Warum wird Sterbehilfe in Deutschland nicht erlaubt?" Angelika Sandtmann nähert sich diesem Thema in einem Artikel in der Zeitschrift "die Drei": "(..)Unser Umgang mit dem Sterben wird sich erst dann verwandeln, wenn sich unsere Lebenskultur verändert; eine Lebenskultur, die sich darum bemüht, die Lebensbedingungen sowohl im Sozialen als auch im Spirituellen zu verbessern " ... zum Artikel >>
mm/tdz Auf der Jahreshauptversammlung des Deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbundes (DBIB) in Soltau am 13. Januar haben die Mitglieder einstimmig beschlossen, Klagen gegen den gentechnisch veränderten Mais MON 810 finanziell zu unterstützen. Dies teilte das Aktionsbündnis gegen den illegalen Anbau von MON 810 in einer aktuellen Meldung mit. Gesucht werden jetzt noch klagewillige Imker, die mit dem Anbau von MON 810 konfrontiert sind. Ob in der Nähe von Imkereien Flächen für den Genmaisanbau vorgesehen sind, können Interessenten im Internet erfahren. Die Daten sind auf der Webseite des Bundesministeriums für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit zu finden. Nach der Aussage des Aktionsbündnisses werden täglich neue Flächen angemeldet. weiterführende Informationen Webseite des Ministeriums/Standortregister
Mehr Demokratie e.V. fordert mehr Bürgerbeteiligung bei Gemeindezusammenlegungen.
RSW. Remscheid Solingen Wuppertal. So könnte das neue Autokennzeichen der Region aussehen, wenn es zu der Zusammenlegung dieser drei Kommunen käme, wie es der Düsseldorfer Regierungspräsident Jürgen Büssow von der SPD jetzt gefordert hat. Der Grund dafür ist die desolate Finanzlage der drei Städte. Die Initiative "Mehr Demokratie e.V." allerdings sieht in dieser Zusammenlegung eine Gefahr für die demokratische Entwicklung. ..mehr>>
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mm/tdz. Während Franz Alt auf seiner Sonnenseite eine Meldung veröffentlicht, nachdem die Mehrheit der Deutschen am Zeitplan für den Atomausstieg festhalten will, kommen andere längst zu anderen Schlüssen. Die Tagesschau berichtet von einer Umfrage, nach der die Mehrheit inzwischen für einen verlängerten Ausstieg sei. Im Deutschlandfunk spricht Frau Merkel davon, dass in "dieser Legislaturperiode" noch kein Ausstieg aus dem Ausstieg geplant sei und der RAG Vorstandsvorsitzende und ehemalige SPD Wirtschaftsminister Werner Müller spekuliert in der am Montag erscheinenden Ausgabe des FOCUS ebenfalls über den Ausstieg aus dem Ausstieg: „Die Kernkraftwerke dürfen so lange laufen, wie sie technisch sicher sind." In das Grundgesetz sollte ein generelles Neubauverbot aufgenommen werden, bis die Mehrheit der Deutschen nicht mehr dagegen sei, so der Vorschlag des Ex-Ministers. Nach seiner Auffassung werden wir auf lange Sicht nicht um den Bau neuer Atomkraftwerke herum kommen...mehr >>
Nach Auffassung von Fachleuten ist die Koexistenz gentechnisch-veränderter und -unveränderter Pflanzen nach dem derzeitigen Wissenstand unmöglich und bedroht ökologisch wirtschaftende Landwirte existentiell. Insbesondere Imker sind davon betroffen, da Honig immer einen bestimmten Anteil von Pollen, u.a. gegebenenfalls auch Maispollen, enthält. Dies wurde durch wissenschaftliche Untersuchungen bestätigt, die "selbst bei kleinen Flächen des Probeanbaus mit MON 810 Maispollen im Honig nachgewiesen haben." Das schreibt Demeter-Geschäftsführer Stephan Illi in einem Brief, mit dem er zur Unterstützung für ein Gerichtsverfahren gegen den Anbau von gentechnisch verändertem Mais der Linie MON 810, aufruft. ..mehr >>
 |  | | "Fruchtbare Erde" - der Bioladen in Alt-Niederursel |
Ist es ein gutes Zeichen, wenn Bio-Waren knapp werden? Es ist einerseits ein Beleg dafür, dass es immer mehr Verbraucher gibt, die auf gesunde und ökologisch einwandfrei produzierte Lebensmittel Wert legen, andererseits wirft es ein Licht auf die Tatsache, dass die Wende in der Landwirtschaftspolitik verpasst wurde oder zarte Keime bereits wieder zertrampelt sind...mehr >>
Mit einem Offenen Brief gegen das Verschwinden der Kindheit in unserer modernen Gesellschaft, der von 100 bekannten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens unterzeichnet worden ist, gelang es einer Gruppe von engagierten Pädagogen und Wissenschaftlern, im Herbst 2006 in Großbritannien ein lebhaftes Medienecho hervorzurufen. „„Junk culture" vergiftet unsere Kinder," hieß eine Titelschlagzeile des Daily Telegraph, einer der auflagenstärksten britischen Zeitungen und „Lebensstil unserer Zeit steigert Depressionen bei Kindern"... mehr >> Ein Kommentar dazu von Max Michels
Der Bio-Markt wächst ständig. Nach Angaben des AID stehen rund 40% der Deutschen den Bio-Lebensmitteln aufgeschlossen gegenüber. Allerdings kann die Nachfrage nur durch Importe gedeckt werden. Denn die Erzeugung von Bio-Produkten hält nicht mit der Nachfrage Schritt...mehr >>
Eine schöne Bescherung: Verwässerung der EU-Öko-Verordnung durch den EU-Agrarministerrat stößt auf scharfe Kritik des BÖLW. Die Bedeutung der Standards von Bio-Verbänden für die Sicherung hoher Bio-Qualität wird größer. In einer Pressemitteilung kommentiert der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft die jüngsten Beschlüsse des EU-Agrarministerrats.. mehr >>
Eine besonders engagierte Initiative hat es geschafft, ein nachhaltiges Projekt in die Welt zu stellen. Unter dem Namen "Jedem Kind ein Instrument" hat sich die Musikschule Bochum mit Hilfe der Zukunftsstiftung Bildung in der GLS Treuhand bereits im Jahre 2003 die musikalische Förderung von Kindern und Jugendlichen auf die Fahnen geschrieben. ..mehr>>
Am 10.12.1948 wurde die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" der Vereinten Nationen der Weltöffentlichkeit übergeben. Dass die Onlinemedien, allen voran der Spiegel und alle weiteren "Leitmedien" in dieser unserer Republik von diesem Tag keine besondere Notiz nehmen, passt in eine politische Landschaft, die kein Interesse an der Freiheit des Individuums erkennen lässt, sondern immer das "Große Ganze" im Blick zu haben glaubt und den Eigengesetzlichkeiten dieses Blicks alles unterzuordnen scheint. Obwohl es bis heute nicht gelungen ist, dass jeder Staat und jeder Mensch das dort in Worte gefasste Recht auf die Freiheit eines jeden Menschen akzeptiert und es damit in eine "echte" Wirklichkeit überführt, könnten die 30 Artikel der UN-Erklärung dazu anregen, sich selbst, jenseits aller Formulierungen und schöner Sonntagsreden zu fragen: Wie halte ich es mit den Menschenrechten? Allgemeine Erklärung der Menschenrechte Der Menschenrechtspreis 2006 Weimar
Die FR-Online berichtet Interessantes über einen Bio-Bauern aus Kanada (Der Rohmilch-Rebell). Der Verkauf von Rohmilch ist in Kanada verboten. Die unkonventionellen Methoden, dieses Verbot zu umgehen, brachten ihm Ärger mit den Behörden ein. Michael Schmidt, der seine Farm biologisch-dynamisch bewirtschaftet, dokumentiert die Ereignisse auf seiner Webseite. Bereits im Januar 2006 hatte Schmidt anlässlich einer Tagung am Goetheanum in Dornach, Schweiz über seinen Kampf mit den kanadischen Behörden berichtet. Seit 13 Tagen ist er jetzt im Hungerstreik. Auf seiner Webseite schreibt er am 12. Tag: "... European newspapers are already carrying our story. In disbelief, phone calls are coming in asking what’s wrong in Canada. There is nothing wrong in Canada; we were just sleeping a little bit too long."
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Webseite von Michael Schmidt (in Englisch)
weitergehende Informationen (in Englisch)
Seit 1910 werden die Oberuferer Weihnachtsspiele aufgeführt. Sie gehen zurück auf Karl-Julius Schroer, der sie 1862 zum ersten Mal herausgab. Eine Szene im Dreikönigsspiel ist seit ca.15 Jahren umstritten. Es handelt sich um den Auftritt der drei Schriftgelehrten bei Herodes, dem Kindesmörder. Themen der Zeit geht der Frage nach, ob diese Szene tatsächlich antisemitische Stereotypen zeigt, wie Sebastian Gronbach in der Info3 bemängelt. Nicht überall wird diese Szene nach den Original Regieanweisungen aufgeführt. Michael Mentzel traf S. Gronbach und einen Regisseur, der es anders macht. Hier zum Hören ..>>
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Internationale anthroposophische Dachorganisationen schließen sich zusammen zu Eliant. "Europäische Allianz von Initiativen angewandter Anthroposophie" startet Unterschriftenaktion ... mehr >>
Anmerkungen zu dem im Spiegel erschienenen Artikel, der die Forschung zu biologisch-dynamischer Landwirtschaft an der Uni- Kassel- Witzenhausen in Frage stellt, macht Michael Olbrich-Majer von der Redaktion Lebendige Erde auf der Webseite des Forschungsringes für Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise. Er stellt fest: Hätten Demeter- und später Bioland- Bauern auf den wissenschaftlichen Mainstream gewartet – es gäbe heute noch keinen Ökologischen Landbau in Deutschland. Webseite des Forschungrings >>
"Erleuchtung durch die Gurke?" Fragt der Spiegel und bringt es wieder mal auf den Punkt. Die Anthroposophen sind Spinner ...mehr>>
Wer kennt Sibirien? In Irkutsk, der großen Industrieregion am Baikalsee, gibt es eine heilpädagogische Initiative, die sich mit viel Engagement um Kinder und junge Erwachsene kümmert. Einige Gedanken ..>>
Die Aktion Mensch und der dm-Markt unterstützen Kinder und Jugendliche. mm/tdz. Die Aktion Mensch (früher Aktion Sorgenkind), setzt sich schon seit 1964 für die Belange benachteiligter Menschen ein und unterstützt soziale Projekte und Initiativen. Die Leitfrage: "In was für einer Gesellschaft wollen wir leben" ist dabei ein zentrales Motiv für die Förderung und Entwicklung gesellschaftlicher Zukunftsperspektiven und Zukunftskonzepte. Das Bild zeigt Kinder im "Eltern-Kind-Zentrum EKiZ e.V. Stuttgart", eines von 8.000 Projekten, die im vergangenen Jahr durch den Verkauf von Aktion Mensch-Losen im dm-Markt finanziell gefördert werden konnten. Dank der Förderung konnte eine Kunstwerkstatt für Kinder eingerichtet werden, die Kindern Raum und Material bietet, gemeinsam mit Gleichaltrigen kreativ zu sein....mehr>>
„... und wachen wieder zwischen Tag und Traum...“ Tournee der Bühnengruppe des „Institutes für musikalische Plastik und Drama“ (früher „Akademie für eurythmische Kunst“), Moskau
Weitere Infos und Tourneeplan >>
Ein Beitrag von Karl-Julius Reubke über Rajagopal P.V. und die indische Volksbewegung Ekta Parishad. (PdF zum Download)
erschienen in der Zeitschrift die Drei Ausgabe 6 im Juni 2006 Mit freundlicher Genehmigung des Autors.
Seine Freunde und Bekannten nennen ihn respektvoll Rajaji, er selber unterschreibt mit Rajagopal P.V. Als ich unter diesem Namen ein elektronisches Flugticket für ihn buchte, hatten wir beim Einchecken das Problem, dass im Pass wieder etwas anderes steht. P.V. ist nicht die Abkürzung eines Vornamens, Putan Veetil heißt »Neues Haus« und ist eine in Kerala, woher Rajagopal stammt, übliche Unterscheidung für die zahlreichen Rajagopals dort .. mehr >>
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